Bedienungsanleitung. roi-light

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1 Bedienungsanleitung roi-light Version 1.1 vom Valenciaplatz Mainz

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung für Administratoren Support für Administratoren Authentifizierungsvarianten Anmeldung mit Zertifikat Anmeldung mit OTP-Token Anleitung für Endbenutzer USB-Variante Anleitung für Endbenutzer Token-Variante (Zugriff mit Firefox) Anleitung für Endbenutzer Token-Variante (Zugriff mit IE) Bekannte Fehler...18 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Starten des FirefoxPortable vom USB-Stick... 6 Abbildung 2: Eingabe des Zertifikatsspeicherkennwortes... 6 Abbildung 3: Nach Anmeldung am Portal... 6 Abbildung 4: Webproxy-Applikation OWA Abbildung 5: Start des Fileshares... 7 Abbildung 6: Anmelden am Fileshare... 8 Abbildung 7: Nach Anmeldung am Fileshare... 8 Abbildung 8: Neues Verzeichnis erstellen - Button... 8 Abbildung 9: Verzeichnamen angeben... 9 Abbildung 10: Datei hochladen Button... 9 Abbildung 11: Datei zum Hochladen auswählen, I... 9 Abbildung 12: Datei zum Hochladen auswählen, II Abbildung 13: Datei zum Hochladen auswählen, III Abbildung 14: Datei zum Hochladen auswählen, IV Abbildung 15: Datei hochgeladen Abbildung 16: Datei löschen Button Abbildung 17: Datei löschen Abbildung 18: roi-light Anmeldemaske Abbildung 19: Anmelden mit Benutzernamen und Kennwort Abbildung 20: Abfrage der PIN von OTP-Token mit angegebener Seriennummer Abbildung 21: Nach Anmeldung am Portal Abbildung 22: roi-light Anmeldemaske Abbildung 23: Anmelden mit Benutzernamen und Kennwort Abbildung 24: Abfrage der PIN von OTP-Token mit angegebener Seriennummer Abbildung 25: Download und Start des NCP-Clients Abbildung 26: Nach Anmeldung am Portal Abbildung 27: Nach Betätigen des Links zu OWA Abbildung 28: Nach Betätigen des Links zum Datei Explorer Abbildung 29:Nach erfolgreicher Anmeldung am Fileserver Abbildung 30: Zertifikatsanmeldung fehlgeschlagen Abbildung 31: Java Applet Fehler Abbildung 32: Falsches Betriebssystem Abbildung 33: Falscher Browser roi-light Seite 2 von 19 v1.1 vom

3 1 Einleitung für Administratoren Dieses Dokument ist zweigeteilt: Der erste Teil ist für Dienststellenadministratoren und IT- Verantwortliche und der zweite für den Endanwender. roi-light ist die aktuelle Erweiterung des LDI-Produktes roi (roi rlp-netz over Internet) zum SSL-verschlüsselten Zugriff auf Ressourcen des rlp-netzes über das Internet. Dieser erfolgt ohne Installation einer Clientsoftware. Der besondere Nutzen dieser Software ist, dass nach Zugriff auf Ressourcen der Heimatverwaltung nach Beendigung der Applikation und Schließen des Browsers die temporären Daten gelöscht werden 1. Voraussetzung zur Nutzung ist ein Windows-Betriebssystem mit Internet Explorer >= Version 5 oder Firefox >= Version 1.4 und Java Runtime Environment >= Version 1.5. Der Zugriff ist auch mit einem aktuellen Linux-Betriebssystem mit aktuellem Firefox und aktuellem Java Runtime Environment möglich. Da es aber viele verschiedene Linuxdistributionen gibt, können diese weder alle getestet noch empfohlen werden; positiv getestet wurde mit einem Su- Se Linux Nach LDI-Standard werden bis zu zwei Applikationen pro Dienststelle veröffentlicht. Dies sind: Webproxy-Zugriff zum Exchangeserver der Verwaltung (OWA Outlook Web Access) in der light Ansicht (Unterschied OWA light <-> Premium Fileshare-Zugriff zu einer Freigabe auf einem Fileserver der Heimatverwaltung. Da jede weitere Applikation bzw. die Änderung vorhandener zusätzlich bepreist wird, sollte bei der etwaigen Notwendigkeit mehrerer Fileshares auf einem Server über die Einführung von Techniken wie ABE Access Based Enumeration nachgedacht werden, bei der man den obersten Einstiegspunkt für alle Nutzer gleich setzen kann. Der Endbenutzer sieht nur die Ordner und Dateien für die er auch Berechtigungen besitzt Prinzipiell ist mit roi-light auch das Tunneln von Ports möglich. Dazu wird ein lokaler Port des PCs, mit dem der Zugriff geschieht, zu einem festgelegten Port eines Servers der Heimatverwaltung verbunden. Damit ist es möglich z.b. eine SSH-Verbindung zu einem Linuxserver in der Heimatverwaltung aufzubauen. Des Weiteren ist es mit dieser Technik möglich, OWA in der Premium-Ansicht (s.o.) abzubilden. Dazu gibt es aber zwei Einschränkungen: Dies ist zum einen der Sicherheitsaspekt 1 und zum anderen die etwaige lokale Installation des PCs/Servers, von dem der Zugriff stattfindet. Damit das Tunneln von einer Webseite aus sauber funktioniert, muss der lokale Port dem entfernten Port entsprechen. D.h. eine Standardseite muss den lokalen Port 80 zum entfernten Port 80 tunneln usw. Dies schließt technisch aus, dass auf dem lokalen System ein Webserver läuft und dass mehrere Applikationen mit gleichen lokalen/entfernten Port-Konstellationen veröffentlicht werden. Generell ist organisatorisch bzw. technisch von den jeweiligen Dienststellen dafür zu sorgen, dass der Endbenutzer auf die möglichen Risiken hingewiesen wird. Der LDI erklärt hierfür seinen Haftungsausschluss. 1 Damit ist ausschließlich das Nutzen von Fileshare und Webproxy-Appliktionen gemeint. Bei Nutzung von Webseiten über Portforwarding (Tunnel) wie zum Beispiel OWA in der Premium-Ansicht gelangen temporäre Dateien in den Cache eines Browsers, der nicht mehr unter dem Einfluss der NCP-Software steht und somit beim Beenden der NCP-Software nicht automatisch gelöscht wird. Des Weiteren können Dateien, die manuell von einem Fileshare heruntergeladen und auf einem lokalen PC gespeichert wurden, nicht gelöscht werden; das gleiche gilt auch für temporäre Dateien im Profil, falls z.b. ein Worddokument heruntergeladen und bearbeitet wurde. roi-light Seite 3 von 19 v1.1 vom

4 2 Support für Administratoren Der LDI richtet bei der Erstkonfiguration die entsprechende Benutzergruppe nach Vorgabe des Auftraggebers (AG) ein. Des Weiteren richtet der LDI die georderten Applikationen für die Endbenutzer ein. Generell gilt: Der LDI richtet die physikalische Verbindung zu den jeweiligen Endsystemen ein und leistet Support, falls roi-light oder eine Benutzergruppe von roi-light nicht zur Verfügung steht. Darüber hinaus leistet der LDI Support bei Problemen der Netzwerkanbindung zwischen roi-light und der Endanwendung. Der LDI leistet explizit keinen Support für eine eingeschränkte Funktionalität einer oder mehrerer Endanwendungen über roi-light. Alle Störungsmeldungen sind schriftlich an mit dem Hinweis auf Dienststelle, Ansprechpartner und Stichwort roi-light zu richten. Der AG definiert, wie auch bei roi- Classic, wer der zentrale Ansprechpartner der Dienststelle ist, der die Berechtigung hat, über das Sperren / Entsperren von Benutzern zu entscheiden. roi-light Seite 4 von 19 v1.1 vom

5 3 Authentifizierungsvarianten Der LDI bietet zur Authentifizierung am roi-light-portal zwei Methoden an: Anmeldung mit einem Zertifikat Anmeldung mit einem Passwortgenerator (OTP-Token) Die Authentifizierungsmethode sollte in Hinblick auf die zukünftige Nutzung gewählt werden. Die Zertifikatsvariante ist die günstigere, setzt aber die Nutzung eines USB-Sticks unter Windows voraus; dies ist nicht überall erlaubt bzw. möglich. Des Weiteren nutzt die USB- Variante den Port 4443 des roi-light-portals, dieser muss von den Endbenutzern erreichbar sein. Die Nutzung der OTP-Token-Variante unterliegt nicht diesen Einschränkungen. 3.1 Anmeldung mit Zertifikat Bei dieser Variante erfolgt eine zertifikatsverschlüsselte Authentifizierung eines Clients (Browsers) gegen das roi-light-portal. Zur Absicherung des Zertifikates wird dieses in einem sicheren Zertifikatsspeicher abgelegt 2. Dies könnte prinzipiell eine Hardware sein (Smartcard) oder ein Softwarespeicher wie in unserem Falle der Passwort-geschützte Software- Kryptographie-Speicher von Firefox Portable im FIPS 140-Modus (amerikanischer Sicherheitsstandard). Dies ist notwendig, damit kein unbeaufsichtigte Nutzung der PKCS#12-Datei stattfinden kann. Der Endbenutzer (bzw. stellvertretend der Bevollmächtigte der jeweiligen Dienststelle) erhält nach Bestätigung der Nutzungsbedingungen den USB-Stick mit einem aktuellen und fertig konfiguriertem Firefox Portable plus Zertifikatsspeicher-Passwort in einem gesonderten Schreiben. Der Zugriff kann nun mit einem Internet Explorer (>=6) oder Firefox (>=1.4) unter Windows erfolgen. 3.2 Anmeldung mit OTP-Token Bei dieser Variante erfolgt zunächst die Authentifizierung mittels Benutzername / Passwort und anschließend mit einer von dem OTP-Token generierten 8-stelligen PIN (Zwei-Faktor- Authentifizierung). Hierbei wird ein Benutzer einem speziellen Token zugeordnet, d.h. er kann sich ausschließlich mit diesem anmelden. Der Zugriff kann nun mit einem Internet Explorer (>=6) oder Firefox (>=1.4) unter Windows bzw. Firefox (>=2) unter Linux erfolgen. 2 Das Zertifikat ist nicht außerhalb dieses Speichers aufzubewahren. Sollte der USB-Stick verloren gehen bzw. das Zertifikatsspeicher-Kennwort öffentlich gemacht worden sein, so ist dies unverzüglich dem LDI zwecks Zertifikatssperrung anzuzeigen. Diese Firefox-Portable-Version mit integriertem Zertifikat ist ausschließlich zum Zugriff auf das roi-light-portal zu nutzen. Damit kann sichergestellt werden, dass der Browser zur kompletten Vertragslaufzeit genutzt werden kann, ohne dass er bei jedem minor-change getauscht werden muss. Sollte der Browser wegen einer gravierenden Sicherheitslücke getauscht werden, so kann nach separater Anleitung verfahren werden. Das zu diesem Zwecke gespeicherte Zertifikat ist anschließend zwingen zu löschen. roi-light Seite 5 von 19 v1.1 vom

6 4 Anleitung für Endbenutzer USB-Variante Abbildung 1: Starten des FirefoxPortable vom USB-Stick Abbildung 2: Eingabe des Zertifikatsspeicherkennwortes Sollte die Abfrage des Kennwortes nicht erscheinen, so sind die Proxyeinstellungen zu überprüfen ( Extras / Netzwerk / Verbindung / Einstellungen ) und anschließend auf die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. Abbildung 3: Nach Anmeldung am Portal Nach Betätigen des Links (siehe Abbildung 3) zur OWA-Webanwendung wird ein neuer TAB geöffnet (siehe Abbildung 4). An diesem OWA authentifiziert man sich je nach Vorgabe der Verwaltung (Standard: Domäne\Benutzer). roi-light Seite 6 von 19 v1.1 vom

7 Abbildung 4: Webproxy-Applikation OWA 2007 Abbildung 5: Start des Fileshares Nach Betätigen des Links (siehe Abbildung 3) zum Datei-Explorer wird das Fileshare-Fenster gestartet (siehe Abbildung 5). Nach Betätigung des Share-Links (siehe Abbildung 5) erscheint die Anmeldemaske zur Authentifizierung am Fileserver (siehe Abbildung 6). Die Anmeldung erfolgt mit den Benutzerdaten des jeweiligen Fileservers und NICHT unter Angabe des Domänennamens und auch NICHT mit den roi-light-benutzerdaten. roi-light Seite 7 von 19 v1.1 vom

8 Abbildung 6: Anmelden am Fileshare Abbildung 7: Nach Anmeldung am Fileshare Für die Nutzung des Fileshares sind die entsprechenden Berechtigungen auf dem Fileserver (NTFS - Lesen, Schreiben, Ändern) essentiell. Abbildung 8: Neues Verzeichnis erstellen - Button roi-light Seite 8 von 19 v1.1 vom

9 Abbildung 9: Verzeichnamen angeben Abbildung 10: Datei hochladen Button Abbildung 11: Datei zum Hochladen auswählen, I roi-light Seite 9 von 19 v1.1 vom

10 Abbildung 12: Datei zum Hochladen auswählen, II Abbildung 13: Datei zum Hochladen auswählen, III roi-light Seite 10 von 19 v1.1 vom

11 Abbildung 14: Datei zum Hochladen auswählen, IV Abbildung 15: Datei hochgeladen Abbildung 16: Datei löschen Button Abbildung 17: Datei löschen roi-light Seite 11 von 19 v1.1 vom

12 5 Anleitung für Endbenutzer Token-Variante (Zugriff mit Firefox) Nach Start des Browsers und der Eingabe von folgender URL https://roi-light-ldi.rlp.de kommt man auf das roi-light-portal mit der Anmeldemaske (siehe Abbildung 18). Abbildung 18: roi-light Anmeldemaske Abbildung 19: Anmelden mit Benutzernamen und Kennwort roi-light Seite 12 von 19 v1.1 vom

13 Abbildung 20: Abfrage der PIN von OTP-Token mit angegebener Seriennummer Abbildung 21: Nach Anmeldung am Portal Weitere Funktionen wie in Abbildung 4 bis Abbildung 17 beschrieben. roi-light Seite 13 von 19 v1.1 vom

14 6 Anleitung für Endbenutzer Token-Variante (Zugriff mit IE) Nach Start des Browsers und der Eingabe von folgender URL https://roi-light-ldi.rlp.de kommt man auf das roi-light-portal mit der Anmeldemaske (siehe Abbildung 22). Abbildung 22: roi-light Anmeldemaske Abbildung 23: Anmelden mit Benutzernamen und Kennwort roi-light Seite 14 von 19 v1.1 vom

15 Abbildung 24: Abfrage der PIN von OTP-Token mit angegebener Seriennummer Abbildung 25: Download und Start des NCP-Clients roi-light Seite 15 von 19 v1.1 vom

16 Abbildung 26: Nach Anmeldung am Portal Abbildung 27: Nach Betätigen des Links zu OWA 2007 Auch wenn hier OWA light (siehe Abbildung 27) editierbar erscheint, so ist über die ausgewählte Webproxy-Applikation ausschließlich OWA-light möglich. roi-light Seite 16 von 19 v1.1 vom

17 Abbildung 28: Nach Betätigen des Links zum Datei Explorer Abbildung 29:Nach erfolgreicher Anmeldung am Fileserver roi-light Seite 17 von 19 v1.1 vom

18 7 Bekannte Fehler Falls das Portal nicht erreicht werden kann, so liegt wahrscheinlich ein falscher oder fehlender Proxyeintrag vor, der wie unterhalb Abbildung 2 beschrieben zu ändern ist (Firefox) bzw. beim Internet Explorer unter Extras / Internetoptionen / Verbindungen / Einstellungen / Proxyserver. Falls die Seite zwar erreicht werden kann, aber ein Zertitifikatsfehler erscheint (siehe Abbildung 30), wurde die falsche URL zum Start von roi-light benutzt. Für Token- Anmeldungen ist folgende URL zu nutzen https://roi-light-ldi.rlp.de. Für Zertifikatsauthentifizierungen https:// :4443. Abbildung 30: Zertifikatsanmeldung fehlgeschlagen Falls das Portal erreicht werden kann, aber nach der erfolgreichen Anmeldung an roi-light eine Java-Meldung erscheint (siehe Abbildung 31), wurde Java nicht oder nicht richtig installiert oder der vorkonfigurierte Firefox-Browser wurde verändert. Bitte die aktuelle JRE installieren bzw. Firefox-Änderungen zurücknehmen. Abbildung 31: Java Applet Fehler Falls die Betriebssystemmeldung (siehe Abbildung 32) erscheint, wurde versucht roi-light mit einem NICHT-Windows oder NICHT-Linux-Betriebssystem zu starten. Dies funktioniert zurzeit nicht. Abbildung 32: Falsches Betriebssystem Falls die Browsermeldung (siehe Abbildung 33) erscheint, wurde versucht roi-light mit einem anderen Browser als dort angegeben zu öffnen (z.b. Opera). Dies funktioniert zurzeit nicht. roi-light Seite 18 von 19 v1.1 vom

19 Abbildung 33: Falscher Browser roi-light Seite 19 von 19 v1.1 vom

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