Healthcare-Barometer März 2015

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2 Impressum Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Kontakt: Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswesen und Pharma Friedrich-Ebert-Anlage Frankfurt Telefon: Pressekontakt: Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Bearbeitungen, Übersetzungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischer Form. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet. Sven Humann, Market Communications Friedrich-Ebert-Anlage Frankfurt Telefon:

3 Agenda 1. Hintergrund und Untersuchungsansatz 2. Key Facts 3. Ergebnisse Bevölkerungsbefragung 3

4 Hintergrund und Untersuchungsansatz 4

5 Hintergrund und Untersuchungsansatz Hintergrund Der Berichtsband stellt die Ergebnisse einer Online-Studie zum Thema dar, die im Auftrag der PricewaterhouseCoopers AG WPG durchgeführt wurde. o Bundesbürger aus Deutschland ab 18 Jahren, bevölkerungsrepräsentativ o Stichprobengröße: N (Deutschland) = o Erhebungszeitraum: Dezember 2014 o o Untersuchungsansatz Setting: Online-Befragung Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. 5

6 Key Facts 6

7 Key Facts 2/3 der gesetzlich Versicherten in Deutschland haben keine private Zusatzversicherung. (S. 11) 52 der Privatversicherten verdienen jährlich zwischen und Euro (brutto). (S. 12) Das deutsche Gesundheitssystem genießt einen großen Vertrauensbonus und wird von über 50 der Befragten weltweit unter den Top 3 Gesundheitssystemen gesehen. (S. 13) Mangelnde Aufmerksamkeit, wahrgenommene fehlende Fachkompetenz und Wartezeiten sind die häufigsten Gründe für die Unzufriedenheit mit ärztlichen Behandlungen. (S. 14) 7

8 Key Facts Die Hälfte der Deutschen vergibt für die Versorgung in deutschen Krankenhäusern die Noten 1 und 2. (S. 15) Vor einem Krankenhausaufenthalt wird bei der Informationsbeschaffung auf Fachkompetenz und Vertrauen gesetzt. Gegenüber der jüngeren Generation verliert der Hausarzt allerdings sein Informationsmonopol. (S ) Gesetzlich Versicherte sind mit ihrer derzeitigen Krankenkasse zufriedener als Privatversicherte. Insgesamt sind 80 der Deutschen mit ihrer derzeitigen Krankenkasse und den empfangenen Leistungen zufrieden. (S. 18) Von denen, die mit ihrer Krankenkasse unzufrieden sind, nennt die Mehrheit ein mangelhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis als die Hauptursache. (S. 19) 8

9 Key Facts Mehr als 75 der Deutschen sehen in der Gewinnmaximierung die Hauptmotivation der Pharmaunternehmen. (S. 20) 65 der Deutschen wünschen sich von der Pharmabranche mehr Innovation als preisgünstige Nachahmerprodukte. (S. 21) 77 der Deutschen nutzen keine neuen Medien zur positiven Beeinflussung ihrer Gesundheit. (S. 22) 18 der Deutschen haben Sorge vor einer Infektion mit lebensbedrohlichen Viren in Deutschland. Hauptgründe hierfür sind mangelnde Hygiene in deutschen Krankenhäusern sowie die angenommene fehlende Fachkompetenz beim medizinischen Personal. (S. 23) 9

10 Ergebnisse Bevölkerungsbefragung 10

11 2/3 der gesetzlich Versicherten in Deutschland haben keine Zusatzversicherung Ich bin gesetzlich versichert und habe keine private Zusatzversicherung Deutschland Total 18 bis 34 Jahre 35 bis 54 Jahre 55 Jahre und älter Ich bin gesetzlich versichert und habe eine private Zusatzversicherung Ich bin privat versichert F1: Welche Aussage trifft für Sie in Bezug auf Ihre Krankenversicherung zu? Basis: Alle Befragten (Deutschland), N = 1.062, Einfachnennung 11

12 52 der Privatversicherten verdienen zwischen und (brutto) p.a. Weniger als Euro 8 22 GKV PKV Euro Euro Euro Euro Euro Euro Mehr als Euro Möchte die Frage nicht beantworten S5: Wie hoch ist das jährliche Bruttoeinkommen Ihres Haushalts (vor Steuern)? Basis: Alle Befragten (Deutschland), N = 1.062, Einfachnennung 12

13 Vertrauensbonus für deutsches Gesundheitssystem: 60 ranken es weltweit unter die Top 3 Ja 60 Nein 23 Weiß nicht F2: Finden Sie, dass das deutsche Gesundheitssystem zu den besten drei Gesundheitssystemen der Welt zählt? Basis: Alle Befragten (Deutschland), N = 1.062, Einfachnennung 13

14 Mangelnde Aufmerksamkeit und fehlende Fachkompetenz führen zu Unzufriedenheit Ich fühle mich von den Ärzten und dem medizinischen Personal nicht ernst genommen GKV PKV Der Arzt nimmt sich zu wenig Zeit für mich Die Ärzte sind meist nicht kompetent genug Die Öffnungszeiten der Praxen entsprechen nicht meinen Bedürfnissen Andere 7 10 Nichts davon. Ich bin mit den ärztlichen Behandlungen zufrieden F3: Womit sind Sie bei ärztlichen Behandlungen unzufrieden? Basis: Alle Befragten (Deutschland), N = 1.062, Mehrfachnennung 14

15 50 vergeben für die Versorgung in deutschen Krankenhäusern die Noten 1 und 2 1 = sehr gut 8 10 GKV PKV 2 = gut = durchschnittlich = weniger gut = schlecht 1 0 Top 2 Box (1-2) Low 2 Box (4-5) F4: Wie schätzen Sie die Versorgung in deutschen Krankenhäusern ein? Basis: Alle Befragten (Deutschland), N = 1.062, Einfachnennung 15

16 Ärzte sowie Freunde und Bekannte dienen bei der Informationsbeschaffung als wichtigste Quelle Hausarzt Freundes- und Bekanntenkreis Fachkompetenz & Vertrauen GKV PKV Homepage der Klinik Bewertungsseiten im Internet Vor Ort in der Klinik Onlineforen Gar nicht F5: Wie informieren Sie sich vor einem Krankenhausaufenthalt über die passende Klinik? Basis: Alle Befragten (Deutschland), N = 1.062, Mehrfachnennung 16

17 Für die jüngere Generation zählt der Hausarzt allerdings nicht zu den Hauptinformationsquellen 18 bis 34 Jahre Hausarzt bis 54 Jahre 55 Jahre und älter Freundes- und Bekanntenkreis Homepage der Klinik Bewertungsseiten im Internet Vor Ort in der Klinik Onlineforen Gar nicht F5: Wie informieren Sie sich vor einem Krankenhausaufenthalt über die passende Klinik? Basis: Alle Befragten (Deutschland), N = 1.062, Mehrfachnennung 17

18 Über 80 der Befragten sind mit den Leistungen ihrer Krankenkasse zufrieden GKV PKV 90 Zufriedenheit mit der derzeitigen Krankenkasse F6: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer derzeitigen Krankenkasse? Basis: Alle Befragten (Deutschland), N = 1.062, jeweils Einfachnennung 18

19 Hauptgrund für die Unzufriedenheit mit der Krankenkasse: Preis-Leistungs-Verhältnis Cluster über 360 verschiedene genannte Gründe für die Unzufriedenheit Mangelhafter Leistungskatalog GKV PKV Kosten Mangelhafte zielgruppenspezifische Behandlung 5 21 Unqualifiziertes Personal 2 7 Sonstige Nennungen F7b: Warum finden Sie, dass Sie von Ihrer Krankenkasse nicht alle Leistungen bekommen, die eine gute medizinische Versorgung gewährleistet? Basis: Alle Befragten (Deutsche, die Frage 7 a mit Nein beantwortet haben), N = 216, Mehrfachnennung 19

20 Mehr als 75 sehen Gewinnmaximierung als Hauptmotivation der Pharmaunternehmen Innovative Unternehmen, die mit ihren Produkten im Kranheitsfall heilen helfen Deutschland Total GKV PKV Auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Unternehmen, die zu Lasten der Sozialkassen wirtschaften Weiß nicht F8: Ihrer Meinung nach sind Pharmaunternehmen tendenziell eher: Basis: Alle Befragten (Deutschland), N = 1.062, Einfachnennung 20

21 65 wünschen sich von der Pharmabranche mehr Innovation als Preisgünstigkeit Die Hersteller sollten wirkstoffgleiche Nachahmerprodukte preisgünstig entwickeln und vertreiben 28 Die Hersteller sollten innovative pharmazeutische Produkte erforschen, um den Patienten die neuesten Heilungschancen zu bieten 65 Weiß nicht F9: Worauf sollte sich die Pharmabranche Ihrer Meinung nach konzentrieren? Basis: Alle Befragten (Deutschland), N = 1.062, Einfachnennung 21

22 77 der Befragten nutzen keine neuen Medien zur positiven Beeinflussung ihrer Gesundheit 18 bis 34 Jahre Ja bis 54 Jahre 55 Jahre und älter Nein Diese Produkte sind mir nicht bekannt F10: Benutzen Sie Smartwatches, Apps oder Fitnessbänder, um einen positiven Einfluss auf Ihre Gesundheit zu nehmen? Basis: Alle Befragten (Deutschland), N = 1.062, Einfachnennung 22

23 Hauptsorgen: Fehlende Fachkompetenz und Hygienemängel in Krankenhäusern Hygienemängel in deutschen Krankenhäusern Deutschland Total GKV PKV 85 Überlastetes Personal, das deshalb die Anzeichen für eine Erkrankung übersieht Nicht ausreichend geschultes ärztliches Personal Andere Gründe F11b: Welche Sorgen haben Sie, dass Sie sich mit lebensbedrohlichen Viren hier in Deutschland infizieren könnten? Basis: Alle Befragten (Deutsche, die Frage 11 mit Ja beantwortet haben), N = 191, Mehrfachnennung 23

24 Statistik Alter Geschlecht 18 bis 34 Jahre bis 54 Jahre 37 Frauen Männer 55 Jahre und älter Bundesländer Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg- Nieder- Westfalen Pfalz Nordrhein-Rheinland- Saarland Sachsen Sachsen- Vorpommernsachsen Anhalt Baden- Württemberg Schleswig- Thüringen Holstein Basis: Alle Befragten (Deutschland), N =

25 Vielen Dank PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Alle Rechte vorbehalten. bezeichnet in diesem Dokument die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die eine Mitgliedsgesellschaft der PricewaterhouseCoopers International Limited (IL) ist. Jede der Mitgliedsgesellschaften der IL ist eine rechtlich selbstständige Gesellschaft.

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