Ausbildung Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ausbildung 2013. Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung"

Transkript

1 Ausbildung 2013 Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung

2

3 Ausbildung 2013 Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung

4 Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Ausbildungsplänen und -motiven befragt. In der Zeit vom 20. Februar bis 1. März 2013 konnten sich Unternehmen online an der Befragung beteiligen. Die Auswahl und Ansprache der Unternehmen erfolgte über die Industrie- und Handelskammern. Insgesamt beteiligten sich Unternehmen an der Online-Umfrage. Die Antworten verteilen sich auf die Wirtschaftszweige wie folgt: Industrie (ohne Bau) 26 Prozent, Baugewerbe 4 Prozent, IT 5 Prozent, Medien 3 Prozent, Handel 18 Prozent, Gastgewerbe 7 Prozent, Verkehr (Transport/Logistik) 5 Prozent, Banken/Versicherungen 7 Prozent, Unternehmensorientierte Dienste 4 Prozent, Gesundheit/Pflege 2 Prozent, Immobilien 3 Prozent, Sonstige Dienstleistungen 16 Prozent. Nach Größenklassen zeigt sich folgende Verteilung: Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten 16 Prozent, Unternehmen mit 10 bis 19 Beschäftigten 13 Prozent, Unternehmen mit 20 bis 199 Beschäftigten 46 Prozent, Unternehmen mit 200 bis 499 Beschäftigten 12 Prozent, Unternehmen mit 500 bis Beschäftigten 6 Prozent, Unternehmen mit mehr als Beschäftigten 7 Prozent. Die Regionen wurden wie folgt aufgeteilt: Dem Norden werden die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, dem Westen die Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, dem Osten Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie dem Süden die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern zugerechnet. Überwiegend beteiligten sich Ausbildungsbetriebe an der Umfrage, der Anteil der Nichtausbildungsbetriebe der Vergleichsgruppe beträgt 5 Prozent. Auf Grund der besseren Lesbarkeit wurde in dieser Publikation jeweils die männliche Form für beide Geschlechter bei der Bezeichnung bestimmter Personengruppen verwendet. Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Bereich Ausbildung Berlin 2013 Copyright Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Ein Nachdruck auch auszugsweise ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers gestattet. Herausgeber DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. Berlin Brüssel DIHK Berlin: Postanschrift: Berlin Hausanschrift: Breite Straße 29 Berlin-Mitte Telefon (030) Telefax (030) Internet: DIHK Brüssel: Hausanschrift: 19A-D, Avenue des Arts B-1000 Bruxelles Telefon Telefax Internet: Redaktion DIHK Bereich Ausbildung Ulrike Friedrich, Berit Heintz, Simon Grupe Stand April 2013

5 DIE WICHTIGSTEN ERGEBNISSE Weniger Bewerber, weniger Ausbildungsplätze Die demographische Entwicklung ist in den Unternehmen angekommen. Das Ausbildungsplatzangebot wird vielfach der sinkenden Nachfrage anpasst. Die Schwierigkeiten, offene Ausbildungsstellen zu besetzen, haben sich weiter verstärkt und wirken sich besonders in Kleinstbetrieben aus blieben im IHK-Bereich Ausbildungsplätze unbesetzt. Unternehmen stellen sich auf Schwächere ein Um dem demographisch bedingten Rückgang an Bewerbern zu begegnen, senken Unternehmen ihre Anforderungen an Bewerber und geben damit auch lernschwächeren Jugendlichen eine Ausbildungschance. 70 Prozent der Unternehmen sind bereit, diese Jugendlichen in Ausbildung zu integrieren. Schulische Leistungen können gefördert werden, gute soziale und persönliche Kompetenzen sind für die Unternehmen jedoch notwendige Voraussetzung für eine Ausbildung. Berufsorientierung: Mangelhaft Die Unzufriedenheit der Unternehmen mit der Berufsorientierung steigt stetig und wird mit 53 Prozent als das zweithäufigste Ausbildungshemmnis genannt. Eine qualifizierte Berufsorientierung muss in der Schule beginnen. Die Unternehmen unterstützen diese Übergänge mit einem signifikanten Ausbau ihres Angebotes an Schülerpraktika um plus 10 Prozentpunkte. Azubis gesucht! - Marketinginstrumente werden geschärft Nahezu alle Betriebe nutzen bei der Azubisuche verstärkt alternative Wege und Medien. Die Meldung der freien Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit reicht bei Weitem nicht mehr aus, um geeignete Auszubildende zu finden. 60 Prozent der Betriebe setzen dabei auf das Internet. Social Media-Aktivitäten nehmen deutlich zu. Marketing-Kampagnen werden entwickelt, um sich den zukünftigen Azubis zu präsentieren.

6

7 Inhalt Seite I Besetzung von Ausbildungsplätzen unbesetzte Ausbildungsplätze im Jahr Schulabgängerzahlen entwickeln sich regional sehr unterschiedlich 8 Angebot folgt der sinkenden Nachfrage 8 Verdrängungswettbewerb innerhalb der Betriebsgrößenklassen 10 Industrie verhalten optimistisch 12 Rückgang im Osten verlangsamt 13 II Unternehmensaktivitäten zur Besetzung 14 Unternehmen gewinnen Auszubildende zunehmend durch Schülerpraktika 14 Wenn die Bewerber weniger werden 14 Wanted: Bewerber 16 Arbeitsagenturen verstärkt gefragt 19 Viele Wege führen zu Bewerbern 20 IHK-Lehrstellenbörse und Soziale Medien stark im Kommen 21 III Übernahme von Auszubildenden 23 Fachkräfte durch Ausbildung sichern 23 Übernahmepläne in allen Regionen und Branchen auf hohem Niveau 24 Fachkräftesicherung bleibt Leitmotiv für die Übernahmeentscheidung 25 IV Ausbildungshemmnisse, Ausbildungsreife 26 Berufsorientierung mangelhaft 26 Der Osten tickt anders 27 Berufsschule als Partner geschätzt 29 Weniger Kritik an Deutsch und Mathekenntnissen 29 Mangelnde Sozialkompetenzen sind Ausbildungshemmnis 31 Unternehmen werden zu Nachhilfeschulen 33 Unternehmen stellen sich auf lernschwächere Jugendliche ein 34 Zeugnisse müssen aussagekräftiger werden 35 Bereitschaft nach Branchen unterschiedlich 36 Soziale Kompetenzen sind entscheidend 38 Anhang 39 Fragebogen 41

8

9 I BESETZUNG VON AUSBILDUNGSPLÄTZEN unbesetzte Ausbildungsplätze im Jahr 2012 Erneut wurden die Betriebe danach befragt, wie viele Ausbildungsplätze sie nicht besetzen konnten. Dadurch ist es möglich, die Gesamtzahl der unbesetzten Ausbildungsplätze besser als in der Vergangenheit abzuschätzen. Im Bundesdurchschnitt bleiben pro Ausbildungsbetrieb mit Besetzungsschwierigkeiten rund 2,3 Ausbildungsplätze unbesetzt. Laut Umfrage kann rund die Hälfte der Betriebe mehr als einen Ausbildungsplatz nicht besetzen. Bei nahezu 30 Prozent der Betriebe, die 2012 nicht alle Plätze besetzen konnten, blieben sogar alle angebotenen Ausbildungsplätze unbesetzt. Dies hat letztlich zur Folge, dass immer mehr Unternehmen als Ausbildungsbetriebe ausscheiden, da sie keine geeigneten Bewerber finden. Im Jahr 2012 blieben hochgerechnet Ausbildungsplätze im IHK-Bereich unbesetzt. Der Ausbildungsmarkt ist in vielen Regionen und Branchen inzwischen ein Bewerbermarkt. Jugendliche können dadurch vielfach zwischen mehreren Ausbildungsstellen wählen und unterschreiben mitunter mehrere Verträge. Nicht angetretene Ausbildungsplätze nach zu besetzen ist für viele Betriebe dann kaum möglich. Insgesamt gibt mehr als ein Fünftel der Betriebe an, dass sie 2012 nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen konnten. Für die hohe Zahl an Betrieben mit Besetzungsschwierigkeiten gibt es mehrere Gründe: Insbesondere im Jahr 2011 wurden die Angebote für Ausbildungsstellen ausgebaut. Mit gestiegenem Angebot erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Plätze nicht besetzt werden können. Die Schulabgängerzahl verringerte sich 2012 um minus 1,8 Prozent. Noch weiter angestiegen ist die Studierneigung unter studienberechtigten Schülern. Seit 1999 ist die Zahl der Ausbildungsbetriebe in der Größenklasse mit bis zu 19 Beschäftigten um rund 14 Prozent zurückgegangen. In den neuen Bundesländern, die bisher stärker vom demografischen Wandel betroffen sind, beträgt der Rückgang in dieser Größenklasse sogar 48 Prozent. Der Zusammenhang zwischen fehlenden Fachkräften und dadurch verminderter Wettbewerbsfähigkeit stellt die Betriebe gleichzeitig vor große Herausforderungen. Um diesen Entwicklungen zu begegnen, senken Unternehmen ihre Anforderungen an die Bewerber, und geben damit unter anderem auch lernschwächeren Jugendlichen eine Ausbildungschance. Auszubildende müssen jedoch zugleich Mindestanforderungen genügen, um sie zu Fachkräften qualifizieren zu können. 7

10 Schulabgängerzahlen entwickeln sich regional sehr unterschiedlich 2013 ist mit einer leichten Zunahme der Schulabgängerzahlen zu rechnen. Allerdings ist dies nahezu ausschließlich auf die doppelten Abiturjahrgänge in Hessen und Nordrhein-Westfalen zurückzuführen, hat also nur regionale Auswirkungen auf den Ausbildungsmarkt. In den meisten anderen Bundesländern sinken die Schulabgängerzahlen im Vergleich zum Vorjahr. In den neuen Bundesländern ist der starke Rückgang der Bewerberzahlen der vergangenen Jahre vorerst gestoppt. Dort steigen die Schulabgängerzahlen aufgrund zwischenzeitlich leicht gestiegener Geburtenzahlen zum Teil an. Dies wirkt sich auch auf den Ausbildungsmarkt aus. So ist die Zahl der Unternehmen, die weniger Bewerber um Ausbildungsplätze verzeichnen, im Vergleich zum Vorjahr nicht weiter angestiegen, liegt allerdings weiterhin auf dem hohen Vorjahresniveau von 62 Prozent. Doppelte Abiturjahrgänge gibt es 2013 in Nordrhein-Westfalen und in Hessen. Da aber aufgrund steigender Studierneigung nur ein geringer Teil von Abiturienten eine duale Ausbildung anstrebt, ist im bundesweiten Durchschnitt nicht mit einer stark wachsenden Nachfrage nach Ausbildungsplätzen zu rechnen. Die Bundesagentur rechnet mit einem Rückgang der Altbewerber. Besonders betroffen vom Bewerberrückgang ist erneut das Gastgewerbe. 84 Prozent der Betriebe stellen einen Rückgang der Bewerberzahlen fest. Bei den Banken und Versicherungen sind 72 Prozent betroffen, hier verbessert sich der Wert um 3 Prozentpunkte. Dies weist darauf hin, dass Banken und Versicherungen von den doppelten Abiturjahrgängen leicht profitieren. Ausbildungsangebot der Betriebe im Jahr 2013 Angebot folgt der sinkenden Nachfrage Besetzungsschwierigkeiten von offenen Ausbildungsplätzen haben sich weiter verstärkt und wirken sich besonders in Kleinstbetrieben aus. Die demographische Entwicklung ist in den Unternehmen angekommen. Das Angebot wird der sinkenden Nachfrage anpasst. Die Betriebe werden im Jahr 2013 deshalb ihr Angebot an Ausbildungsplätzen nicht weiter ausweiten. Die Chancen der Jugendlichen sind angesichts des Niveaus an Ausbildungsangebot weiterhin gut. Angebot an Ausbildungsplätzen im Vergleich zum Vorjahr 100% % 60% 40% mehr gleich bleibend weniger 20% 0%

11 Leitmotiv für Ausbildung ist in Zeiten des demografischen Wandels, Fachkräfte durch eigene Ausbildung zu sichern und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. 17 Prozent der Unternehmen werden mehr Ausbildungsplätze als 2012 anbieten, 21 Prozent werden ihr Angebot reduzieren, 62 Prozent werden ihr Angebot konstant halten. Die Differenz von Mehr- und Weniger-Antworten ergibt einen Saldo von minus vier Punkten. Dies ist ein Rückgang um sieben Punkte gegenüber dem Vorjahr. Nachdem die Unternehmen in 2011 und 2012 expansive Ausbildungspläne gemeldet hatten, antizipieren sie jetzt Besetzungsschwierigkeiten und Bewerberrückgänge in einem entsprechend konsolidierten Angebot. Diese zunehmenden Herausforderungen vor Augen planen noch immer 79 Prozent der Betriebe ein gleich bleibend hohes Angebot an Ausbildungsplätzen oder gar ein vergrößertes Angebot. Als Reaktion auf die sinkende Nachfrage verstärken die Unternehmen ihre Anstrengungen, junge Erwachsene für eine Ausbildung zu begeistern, machen sich als Unternehmen attraktiver und schalten vermehrt die Bundesagentur für Arbeit in ihre Suche nach Auszubildenden ein. Die betrieblichen Ausbildungspläne können nur das zu erwartende Angebot an Ausbildungsplätzen wiedergeben. Sie erlauben jedoch keinen direkten Rückschluss darauf, wie viele geeignete Bewerber sich für einen Ausbildungsplatz interessieren und letztlich einen Vertrag mit einem Betrieb abschließen. Entscheidend hierfür ist die Entwicklung der tatsächlichen Bewerberzahlen im Jahr Die Zahl der Bewerber ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen haben sich bei der Bundesagentur für Arbeit rund 24 Prozent weniger Interessenten für einen Ausbildungsplatz gemeldet als noch Gründe hierfür sind insbesondere die sinkenden Schulabgängerzahlen und die steigende Studierneigung. Hinzu kommt: Die Zahl der Ausbildungsverträge hängt auch davon ab, dass ein entsprechendes Potenzial an geeigneten Bewerbern zur Verfügung steht. Daher müssen die Ausbildungsreife verbessert werden, mehr leistungsstarke Jugendliche für eine duale Ausbildung gewonnen und Leistungsschwache integriert werden. Angebot an Ausbildungsplätzen im Vergleich zum Vorjahr (Saldo zwischen Mehr- und Weniger-Antworten)

12 Beurteilung nach Betriebsgrößenklassen Verdrängungswettbewerb innerhalb der Betriebsgrößenklassen Seit dem Boom-Jahr 2011 wurden die Ausbildungspläne stark ausgeweitet. Inzwischen spiegeln die Angebote über alle Betriebsgrößenklassen das veränderte Marktgeschehen wider. Zunehmende Besetzungsschwierigkeiten der Unternehmen werden voraussichtlich zu einer leichten Angebotsreduktion in 2013 führen. Betroffen sind alle Betriebsgrößenklassen. Für die Einschätzung der Entwicklung des Ausbildungsplatzangebotes ist der Vergleich zu den Vorjahren wichtiger als allein die Höhe des Saldos. Unternehmen mit mehr als Mitarbeitern beabsichtigen im Vorjahresvergleich mehr auszubilden. Die Angebots- Ausweitung soll weniger stark ausfallen und wird bereits an die rückläufigen Bewerberzahlen angepasst. Da Bewerber oft größere Betriebe als Arbeitgeber bevorzugen, haben kleinere Betriebe (besonders bis 10 Mitarbeiter) immer mehr Besetzungsschwierigkeiten. Auch in den Betrieben der Größenklassen sowie Mitarbeiter, die gut die Hälfte der Auszubildenden beschäftigen ist eine leichte Trendwende in den Ausbildungsplänen erkennbar. Bei kleinen Betrieben mit weniger als 20 Mitarbeitern ist der Saldo aus Mehr- und Weniger-Antworten in der Regel negativ. Dafür gibt es einen zentralen Grund: Meist können sie nur alle drei Jahre einen neuen Azubi einstellen. Selbst ein leicht negativer Saldowert geht in dieser Größenklasse daher mit einem stabilen Ausbildungsangebot einher. In Kleinstbetrieben gewinnt der Saldo einen Punkt im Vergleich zum Vorjahr hinzu, so dass die Situation hier als stabil eingestuft werden kann. Dies ist besonders im Zuge des beschriebenen Verdrängungswettbewerbes bemerkenswert. Insbesondere in den beiden großen Betriebsgrößenklassen kann auch die Ausweitung des Angebotes von Dualen Studiengängen für leistungsstarke Jugendliche dazu führen, dass klassische Ausbildungsplätze durch Duale Studienplätze ersetzt werden. Bei einem praxisintegrierten Dualen Studium gibt es im Vergleich zum ausbildungsintegrierten Dualen Studium keinen Ausbildungsvertrag, so dass ersteres nicht als Ausbildungsverhältnis erfasst wird. 10

13 Bieten Sie im Jahr 2013 mehr oder weniger Ausbildungsplätze an als 2012? (Ergebnisse differenziert nach Größenklassen) Größenklassen mehr weniger gleich bleibend Saldo (mehr/weniger) 2013 Saldo (mehr/weniger) 2012 weniger als % 28 % 59 % % 24 % 63 % % 21 % 63 % % 17 % 61 % 5 17 mehr als % 15 % 61 % 9 21 Durchschnitt 17 % 21 % 62 % -4 3 Bieten Sie im Jahr 2013 mehr oder weniger Ausbildungsplätze an als 2012? (Ergebnisse differenziert nach Industriezweigen, sortiert nach dem Saldo (mehr/weniger) 2013) Industriezweig mehr weniger gleich bleibend Saldo 2013 (mehr/weniger) Saldo 2012 (mehr/weniger) Saldo 2011 (mehr/weniger) Ernährungsmittel 20 % 19 % 61 % Chemie/Pharma 22 % 22 % 56% Maschinenbau 20 % 21 % 59 % übriger Industriebereich 17 % 19 % 64 % Kfz-Produktion bzw. Kfz- 18 % 21 % 61 % Zulieferung Elektrotechnik 18 % 21 % 61 % Durchschnitt (Industrie) Metallerzeugung und -bearbeitung 18 % 21 % 61 % % 22 % 53 %

14 Beurteilung nach Branchen Industrie verhalten optimistisch Die Ausbildungspläne der Industrie unterlagen in den vergangenen Jahren deutlichen Schwankungen: Verbesserte sich die konjunkturelle Gesamtlage, baute die Industrie überproportional stark aus. Verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation hingegen, baute die Industrie überproportional stark ab. In diesem Jahr entspricht die erwartbare Entwicklung des industriellen Angebotes (minus drei) nahezu dem Durchschnitt über alle Branchen (minus vier). Es findet somit eine Angleichung der Entwicklung der Angebotspläne an die übrigen Branchen statt. Bei näherer Betrachtung der einzelnen Industriebereiche wird ersichtlich, dass das Angebot in einigen Bereichen reduziert wird, in anderen wird es hingegen stärker ausgeweitet. Die Ausbildungspläne von Betrieben aus der Kfz- Produktion und -zulieferung liegen mit minus drei im industriellen Durchschnitt der Maschinenbau liegt mit minus eins deutlich darüber. Verglichen mit der expansiven Stimmung des Vorjahres findet hier eine Konsolidierung auf hohem Niveau statt. Bei den eher auf den Binnenmarkt und den privaten Verbrauch orientierten Bereichen wie der Ernährungsmittelindustrie liegen die Ausbildungspläne im positiven Bereich und sollen im Vergleich zum Vorjahr noch weiter ausgebaut werden. Metallerzeugung und -verarbeitung kämpfen mit den Kosten der Energiewende, so dass sich diese Kosten auf die Ausbildungspläne auswirken. Diese Negativeinschätzung überkompensiert die positiven Impulse anderer Industriebereiche. Über alle Branchen gehört die Industrie bei den Ausbildungsplänen immer noch zu den Spitzenreitern. Dies unterstreicht den hohen Stellenwert, den die Industrieunternehmen der eigenen Ausbildung bei der Fachkräftesicherung beimessen. Angebot an Ausbildungsplätzen im Vergleich zum Vorjahr Industrie (ohne Bau) (Saldo zwischen Mehr- und Weniger-Antworten) Industrie (ohne Bau) alle Branchen gesamt

15 Angebote nach Regionen Rückgang im Osten verlangsamt Der Saldo der Ausbildungspläne der Betriebe aus dem Norden und Westen liegt jeweils bei minus vier Punkten. Im Osten verlangsamt sich der Rückgang zunehmend und liegt jetzt bei minus drei Prozentpunkte. Der Osten hat damit auf die dortigen starken demographischen Veränderungen reagiert. Damit wird im Osten eine vergleichsweise stabile Situation erreicht. Der Süden verzeichnet mit einem Saldo von minus sechs Punkten den größten Rückgang. Hier gab es in den Jahren 2011 / 2012 in Bayern bzw. Baden- Württemberg doppelte Abiturjahrgänge und ein höheres Angebot an Ausbildungsplätzen. Nunmehr ist davon auszugehen, dass sich das Angebot an die gegenwärtigen Bewerberzahlen anpasst. Angebot an Ausbildungsplätzen im Vergleich zum Vorjahr nach Regionen (Saldo zwischen Mehr- und Weniger-Antworten) Norden Süden Osten Westen

16 II UNTERNEHMENSAKTIVITÄTEN ZUR BESETZUNG Unternehmen gewinnen Auszubildende zunehmend durch Schülerpraktika Unternehmen nutzen verschiedene Wege, Auszubildende für sich zu gewinnen fällt besonders auf, dass die Bereitschaft, Schülern Berufsorientierungspraktika anzubieten, stark zunimmt. Der entsprechende Anteil der Betriebe ist deutlich von 28 auf 38 Prozent gestiegen. Zugleich steigt der Anteil der Betriebe, der mangelnde Berufsorientierung der Schulabgänger als Ausbildungshemmnis wahrnimmt. Als möglichen eigenen Beitrag zur Verbesserung der Berufsorientierung sehen die Betriebe in dieser Situation die Bereitstellung von Praktikumsplätzen. Darüber hinaus nutzen die Betriebe Kooperationen mit Schulen und verbessern ihr Ausbildungsmarketing, um Jugendliche für ihre Ausbildung zu interessieren. Beide Werte stabilisieren sich bei knapp 30 Prozent. Etwas weniger Betriebe nutzen die überregionale Suche nach Auszubildenden. Hier ist ein Rückgang von elf auf neun Prozent zu verzeichnen. Offenbar gelingt es kaum, Jugendliche aus anderen Regionen zu gewinnen, da durch die demografische Entwicklung überall das Bewerberpotenzial sinkt. Auch die Suche von Auszubildenden im Ausland hat sich bislang nicht zu einer Welle entwickelt. Sicher spielen Sprachbarrieren und Heimatverbundenheit eine wesentliche Rolle. Einige IHKs führen aktuell Projekte durch, um ausländische Azubis und deutsche Unternehmen zusammenzubringen. Vor der Ausbildung werden zunächst Sprachkurse und Praktika angeboten. Gerade für Jugendliche aus EU-Krisenstaaten, die von hoher Jugendarbeitslosigkeit betroffen sind, ergeben sich sinnvolle Perspektiven. Die Bundesregierung hat ein Sonderprogramm (MobiPro-EU) aufgelegt, um an einer Ausbildung interessierte Jugendliche aus der EU zu unterstützen. Wenn die Bewerber weniger werden Der regional unterschiedliche Ausbildungsmarkt spiegelt sich auch darin wider, wie Unternehmen bei der Gewinnung von Auszubildenden vorgehen. So ist der Handlungsbedarf der Unternehmen in Regionen ohne Schulabgängerrückgang geringer als in Regionen, in denen die Unternehmen den demografischen Wandel schon deutlich spüren. Die Abbildung zeigt die Unterschiede nach Regionen Nord, Süd, Ost und West. Deutlich wird, dass die demografische Entwicklung im Osten die Betriebe veranlasst, frühzeitig Kontakte zu potenziellen Bewerbern zu knüpfen. Der eigene Handlungsbedarf wird entsprechend deutlicher benannt. Nach Branchen betrachtet ergibt sich ein recht unterschiedliches Bild. So bieten besonders häufig die Industriebetriebe (47 Prozent), das Gastgewerbe (54 Prozent) und die Banken und Versicherungen (46 Prozent) den Schülern Praktika an. Auch bei Kooperationen mit Schulen sind die Industrie (42 Prozent) und die Banken und Versicherungen (44 Prozent) besonders aktiv. Das Gleiche gilt bei der Verbesserung des Ausbildungsmarketings (Industrie: 34 Prozent, Banken/ Versicherungen: 47 Prozent). Bei letzterem sieht auch das Verkehrsgewerbe für sich Handlungsbedarf. 33 Prozent der Betriebe dieser Branche wollen ihr Ausbildungsmarketing verbessern. Das Gastgewerbe zeigt besondere Bereitschaft, die Anforderungen an die Vorbildung der Bewerber zu senken (33 Prozent) bzw. lernschwächeren Bewerbern spezielle Angebote zu unterbreiten, wie Einstiegsqualifizierungen oder innerbetriebliche Nachschulungen (25 Prozent). 14

17 Wie reagieren Sie bei der Gewinnung von Auszubildenden auf rückläufige Bewerberzahlen (in %)? (Mehrfachnennungen möglich) Ich registriere rückläufige Bewerberzahlen und sehe Handlungsbedarf. Kooperationen mit Schulen Angebote von Praktikumsplätzen verbessertes Ausbildungsmarketing Erschließung neuer Bewerbergruppen (z. B. Studienabbrecher) Senkung der Anforderungen an die Vorbildung von Bewerbern Nord Süd Ost West Die Erschließung neuer Bewerbergruppen, z. B. der Studienabbrecher, ist vor allem für die IT- Branche (23 Prozent) und für die Banken und Versicherungen (25 Prozent) interessant, da diese Branchen favorisiert Abiturienten ausbilden. Praxisbeispiele zeigen, dass durch gezielte Unterstützung Studienabbrechern ausgezeichnete Perspektiven eröffnet werden und Unternehmen passende Bewerber finden. Im Gegensatz zum Vorjahr bleibt die Bereitschaft, die Anforderungen an die Bewerber zu senken, stabil. Im Durchschnitt können sich rund 15 Prozent der Betriebe vorstellen, hier Abstriche zu machen. Dieses Ergebnis spiegelt sich bei den Unterstützungsangeboten für lernschwächere Bewerber wider. Lediglich beim Gastgewerbe ist nochmals eine nennenswerte Steigerung von 19 auf 25 Prozent festzustellen. Die stabilen Ergebnisse in diesem Bereich sind ein Indiz dafür, dass Anforderungen an die Ausbildungsreife von Schulabgängern nicht beliebig weit abgesenkt werden können. Es hat den Anschein, dass für viele Betriebe der Spielraum nach unten ausgeschöpft ist. 15

18 Wie reagieren Sie bei der Gewinnung von Auszubildenden auf rückläufige Bewerberzahlen (in %)? (Mehrfachnennungen möglich) Kooperationen mit Schulen Angebote von Praktikumsplätzen verbessertes Ausbildungsmarketing Erschließung neuer Bewerbergruppen (z. B. Studienabbrecher) Senkung der Anforderungen an die Vorbildung von Bewerbern verstärkte überregionale Suche nach Auszubildenden Angebot für lernschwächere Bewerber (EQs, innerbetriebliche Nachqualifizierung) Kooperationen mit Hochschulen (z. B. Angebot von dualen Studiengängen) Angebot von Zusatzqualifikationen (z. B. Fremdsprachenunterricht) andere Vorgehensweisen Angebot von Auslandsaufenthalten in der Ausbildung verstärkte Suche nach Auszubildenden im Ausland Wanted: Bewerber Der Mangel an geeigneten Bewerbern war mit Abstand der entscheidende Grund für Betriebe, dass Stellen nicht besetzt werden konnten. Mehr als zwei Drittel gaben dies an - ein Anstieg um zwei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr sowie 19 Prozentpunkte mehr als noch Dies entspricht einem Anstieg von plus 40 Prozent seit Der inzwischen deutlich spürbare Bewerberrückgang verschärft demnach die Probleme der Betriebe, überhaupt Bewerber zu finden. Die wachsenden Schwierigkeiten bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen führen seit 2008 dazu, dass sich bei der Bewerbergewinnung erfolglos gebliebene Betriebe zunehmend aus dem Ausbildungsmarkt zurückziehen. Wenn Betriebe keinen Nachwuchs mehr finden, werden sie z. T. auch versuchen, ihren Fachkräftebedarf über den ersten Arbeitsmarkt zu decken. Bei fortgesetztem Trend werden die Besetzungsschwierigkeiten künftig verstärkt auf dem Arbeitsmarkt spürbar sein. 16

19 Besonders deutlich steigt der Anteil der Betriebe, die keine Bewerbungen erhalten haben. Seit 2006 kletterte dieser Anteil von vier auf 19 Prozent in Im Osten liegt der Anteil sogar bei 26 Prozent der Unternehmen. Dies bedeutet, dass jeder vierte ostdeutsche Ausbildungsbetrieb überhaupt keine Bewerbungen mehr erhält! Aufgrund der Entwicklung zum Bewerbermarkt stehen den jungen Erwachsenen häufig auch mehr als eine Stelle zur Verfügung. Rund jedes fünfte Unternehmen kann Ausbildungsplätze nicht besetzen, weil die Stellen von Auszubildenden nicht angetreten wurden. Im Ergebnis bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Bei Banken und Versicherungen liegt dieser Wert sogar bei 37 Prozent. Hier zeigt sich Handlungsbedarf auf beiden Seiten: Der Jugendliche sollte auch aus Gründen der Fairness gegenüber anderen Bewerbern den Betrieb frühzeitig informieren, wenn er eine Alternative gefunden hat. Das erhöht die Chancen des Betriebs, den angebotenen Platz mit anderen Bewerbern zu besetzen. Zugleich sind die Betriebe gefordert, den Jugendlichen in der Zeit von der Zusage für einen Ausbildungsplatz bis zum Beginn der Ausbildung enger an den Betrieb zu binden, z. B. durch persönliche Einladungen zu Informations- und Praktikumstagen oder durch mehr betriebliche Informationen. Jedes fünfte Unternehmen meldet als Grund für die Nicht-Besetzung von Plätzen, dass die Ausbildungsverträge von den Auszubildenden vor Antritt der Ausbildung aufgelöst wurden. Mit 28 Prozent ist dieser Anteil im Gastgewerbe immer noch besonders hoch. Eine positive Entwicklung ist jedoch erkennbar. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 31 Prozent. Bei IT/Medien hingegen ist der Anteil der vorzeitigen Lösungen von Ausbildungsverträgen als Grund für die Nicht-Besetzung mit elf Prozent am geringsten. Dieser Branche scheint es besonders gut zu gelingen, Jugendliche an sich zu binden. Allerdings ist sie auch am stärksten davon betroffen, nicht ausreichend geeigneten Bewerber für die ihre Berufe zu finden. Der Anteil hat sich von 60 Prozent auf 73 (IT) / 78 (Medien) Prozentpunkte drastisch erhöht. Dies zeigt, dass auch beliebte und stärker nachgefragte Branchen bereits mit Besetzungsproblemen konfrontiert sind. Interessierte schlagen häufig letztlich doch den Weg ins Studium ein. Gründe für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen bei Betrieben mit Besetzungsschwierigkeiten (in %) (Mehrfachnennungen möglich) Es lagen keine geeigneten Bewerbungen vor Die Ausbildungsplätze wurden von den Auszubildenden nicht angetreten Die Ausbildungsverträge wurden von den Auszubildenden nach Beginn der Ausbildung aufgelöst. Es lagen keine Bewerbungen vor andere Gründe

20 Konnten Sie im Jahr 2012 alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen? (Ergebnisse differenziert nach Branchen, sortiert nach Nein-Antworten 2012) Branche Nein (2012) Nein (2011) Gastgewerbe 55 % 52 % Baugewerbe 25 % 27 % Verkehr (Transport/Logistik) 23 % 23 % Durchschnitt 22 % 21 % Industrie (ohne Bau) 20 % 20 % Banken/Versicherungen 18 % 19 % Handel 19 % 18 % IT 19 % 19 % Medien 13 % 12 % Unternehmensorientierte Dienste 17 % 16 % Aus welchen Gründen konnten Sie im Jahr 2012 nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen? (Ergebnisse differenziert nach Branchen, sortiert nach der Antwortkategorie Es lagen keine geeigneten Bewerbungen vor ) Branche Es lagen keine geeigneten Bewerbungen vor Die Ausbildungsplätze wurden von den Auszubildenden nicht angetreten Die Ausbildungsverträge wurden von den Auszubildenden nach Beginn der Ausbildung aufgelöst Es lagen keine Bewerbungen vor IT 78 % 14 % 15 % 5 % Medien 73 % 12 % 12 % 12 % Industrie (ohne Bau) 72 % 17 % 12 % 20 % Handel 72 % 19 % 22 % 14 % Durchschnitt 68 % 19 % 18 % 19 % Banken/Versicherungen 68 % 37 % 13 % 3 % Gastgewerbe 67 % 17 % 28 % 34 % Baugewerbe 66 % 14 % 16 % 25 % Unternehmensorientierte Dienste 65 % 19 % 24 % 11 % Verkehr (Transport/Logistik) 61 % 27 % 25 % 15 % 18

21 Arbeitsagenturen verstärkt gefragt 65 Prozent der Betriebe melden im Jahr 2013 offene Ausbildungsplätze immer den Arbeitsagenturen. Dies ist der bislang höchste Wert seit der Durchführung der Umfrage und gegenüber dem Vorjahr ein erneuter leichter Anstieg. Im Vergleich zum bislang niedrigsten Wert aus dem Jahr 2007 ist ein deutliches Plus von 13 Prozentpunkten zu beobachten. Der kontinuierliche Anstieg der vergangenen Jahre setzt sich damit fort. Im Zuge des sich verschärfenden Wettbewerbs um Auszubildende beschreiten die Betriebe alle Wege, um Bewerber zu gewinnen. Im Gastgewerbe sind es 78 Prozent, in der Industrie 72 Prozent. Überdurchschnittlich häufig melden Banken und Versicherungen ihre offenen Ausbildungsplätze den Arbeitagenturen (68 Prozent). Damit sinkt der Anteil der Betriebe, die bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen Dienstleistungen der Arbeitsagenturen nicht oder nur gelegentlich nutzen um einen Prozentpunkt. Er ist mit 35 Prozent aber immer noch groß. Hier besteht für die Unternehmen weiteres Potenzial, ihre offenen Stellen zukünftig verstärkt an die Arbeitsagentur zu melden. Dies zeigt auch der Blick in die Branchen. Der Anteil der meldenden Unternehmen ist in den Branchen mit Besetzungsproblemen am höchsten: Melden Sie Ihre offenen Ausbildungsplätze der Agentur für Arbeit? 100% 80% % ja, immer ja, hin und wieder 40% 20% nein %

22 Viele Wege führen zu Bewerbern Darüber hinaus schlagen nahezu alle Betriebe zusätzliche Wege ein, um geeignete Auszubildende zu finden. Im Vergleich zu 2012 bleiben bei dieser Frage fast alle Antwortmöglichkeiten auf dem Vorjahresniveau oder legen sogar leicht zu. Mehr als die Hälfte (60 Prozent) der Betriebe nutzt das Internet. 45 Prozent der Unternehmen werben mit Anzeigen in den regionalen Printmedien. Für 41 Prozent der Unternehmen sind die IHKs ein wichtiger Partner bei der Gewinnung von Auszubildenden. Sie unterstützen Betriebe und Jugendliche vor Ort, z. B. durch ihre Ausbildungsberater, Ausbildungsmessen oder die Vermittlung von Ausbildungsplätzen über ihre gemeinsame Lehrstellenbörse. Mehr als jedes dritte Unternehmen wirbt in Schulen für die eigenen Ausbildungsmöglichkeiten. Im Branchenvergleich wird die Direktwerbung in Schulen besonders stark von den Banken und Versicherungen (55 Prozent) sowie der Industrie (49 Prozent) betrieben. Demgegenüber wird diese Möglichkeit bei Betrieben des Gastgewerbes weniger genutzt. Auf welchem Wege - außer Einschaltung der Agentur für Arbeit - gewinnen Sie Ihre Auszubildenden (in %)? (Mehrfachnennungen möglich) Internet Anzeigen in regionalen Printmedien IHK Ausbildungsmessen* Direktwerbung in Schulen andere Wege Branchenverbände/Arbeitgeberverbände* Private Ausbildungsvermittler * erstmals 2013 abgefragt

23 IHK-Lehrstellenbörse und Soziale Medien stark im Kommen 60 Prozent der Unternehmen gaben an, das Internet zur Gewinnung von Bewerbern zu nutzen. Diese Gruppe wurde differenzierter befragt, auf welche Weise das Internet genutzt wird: Mit 86 Prozent steht die Nutzung der eigenen Unternehmenshomepage weiterhin an der Spitze. Branchenübergreifend gehört diese Möglichkeit der Bewerberakquise damit zum Standardinstrument. Sehr gut angenommen wird die neue Lehrstellenbörse ( der Industrie- und Handelskammern, die im Februar 2012 an den Start ging. Die Hälfte der Antwortenden geben an, dieses Instrument für die Suche nach Bewerbern zu nutzen. Besonders bedeutsam ist sie für Großunternehmen mit mehr als Beschäftigten: 59 Prozent setzen die IHK- Lehrstellenbörse für ihre überregionale Bewerbersuche ein. Ein Viertel der Antwortenden nutzt andere Online-Börsen (z. B. stepstone, monster) als Plattform für die Bewerbersuche. Soziale Medien, wie z. B. facebook oder XING, wurden in diesem Jahr von 23 Prozent aller Unternehmen, die das Internet zur Bewerbergewinnung nutzen, angegeben. Im Vergleich zu 2011 ist dies ein deutlicher Anstieg um neun Prozentpunkte. Das zeigt, dass Sozialen Medien eine wachsende Bedeutung bei der Bewerbergewinnung zukommt. Erstaunlich ist, dass vor allem Kleinbetriebe (weniger als 10 Beschäftigte) die sozialen Medien überdurchschnittlich stark nutzen. Hier ist seit 2011 ein Anstieg um 13 Prozentpunkte auf 35 Prozent zu verzeichnen. Hierunter dürften z. B. Start-up-Unternehmen fallen, die besonders in den sozialen Medien aktiv sind und von den persönlichen Kontakten profitieren. Zudem greifen Kleinunternehmer eher auf die Nutzung z. B. einer persönlichen facebook-seite zurück, anstatt eine eigene Homepage für die Bewerbergewinnung zu entwickeln. Auch Großbetriebe (mehr als Beschäftigte) liegen bei der Nutzung von Sozialen Medien mit 38 Prozent deutlich über dem Durchschnitt. Im Vergleich zu 2011 (17 Prozent) ist hier der steilste Anstieg um 21 Prozentpunkte zu verzeichnen. Diese Unternehmen haben im Vergleich zu anderen Betriebsgrößen häufiger ein professionelles Personalmanagement, das die Nutzung sozialer Medien im stark wachsenden Maße einbezieht. Im Branchenvergleich werden die Sozialen Medien überdurchschnittlich in den Bereichen IT (34 Prozent), Medien (37 Prozent) sowie im Gastgewerbe (40 Prozent) genutzt. Im Baugewerbe spielen sie zwar eine geringere Rolle (elf Prozent), aber auch hier gab es im Vergleich zum Jahr 2011 einen Anstieg um sechs Prozentpunkte. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Sozialen Medien von den Unternehmen deutlich stärker als in der Vergangenheit genutzt werden, um die Jugendlichen anzusprechen. 21

24 In welcher Form nutzen Sie das Internet zur Gewinnung Ihrer Auszubildenden (in %)? (Mehrfachnennungen möglich) Stellenanzeigen auf der Unternehmenshomepage IHK-Lehrstellenbörse* 51 andere Online-Börsen (z. B. stepstone, monster) sonstige Websites/Nutzungsformen Soziale Medien (z. B. facebook) * erstmals 2013 abgefragt

25 III ÜBERNAHME VON AUSZUBILDENDEN Fachkräfte durch Ausbildung sichern Zu ihren Übernahmeplänen befragt gibt die Hälfte der Unternehmen für 2013 an, den Großteil (75 bis 100 Prozent) ihrer neu ausgebildeten Fachkräfte übernehmen zu wollen. Im Vergleich zum Vorjahreswert ist hier kaum eine Veränderung zu verzeichnen. Das Thema Fachkräftesicherung ist und bleibt damit für viele Betriebe ein zentrales Anliegen. Statt den Fachkräftebedarf über den Arbeitsmarkt zu sichern, will die Mehrheit der Unternehmen ihre selbst ausgebildeten Fachkräfte im eigenen Betrieb halten und bietet daher ihren Auszubildenden gute Übernahmeperspektiven. Wie viel Prozent Ihrer Auszubildenden, die 2013 voraussichtlich ihre Ausbildung abschließen, planen Sie zu übernehmen (in %)? 100% 80% % Prozent Prozent 40% 20% Prozent 0-24 Prozent 0%

26 Übernahmepläne in allen Regionen und Branchen auf hohem Niveau Die Übernahmebereitschaft bleibt auch 2013 im Vergleich zu dem Nachkrisenjahr 2010 in allen Regionen auf hohem Niveau bestehen. Die Auswertung nach Regionen zeigt hierbei ein Süd- Nord-Gefälle. Im Süden ist die geplante Übernahmequote am höchsten: Wie im Vorjahr wollen 65 Prozent der Unternehmen 75 bis 100 Prozent ihrer Auszubildenden übernehmen; das ist gegenüber 2010 ein Plus um 14 Prozentpunkte. Hier zeigt sich, dass im Süden nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Demgegenüber beabsichtigen im Norden 47 Prozent der Unternehmen, 75 bis 100 Prozent ihrer Auszubildenden zu übernehmen; dies ist ebenfalls ein um zehn Prozentpunkte höherer Wert als noch Der Westen liegt bei der Übernahmequote etwa im Bundesdurchschnitt, der Osten leicht darunter. Im Branchenvergleich liegen die Banken und Versicherungen wie in den Vorjahren an der Spitze: 72 Prozent planen eine Übernahmequote von 75 bis 100 Prozent. Bei den Industrieunternehmen sind es 59 Prozent, das ist ein vergleichbares Niveau wie im Vorjahr (2012: 61 Prozent). Im Gastgewerbe bleibt die beabsichtigte Übernahmequote von 75 bis 100 Prozent wie im Vorjahr mit 23 Prozent, die mit dem im Branchenvergleich niedrigsten Wert. Eine Ursache für den bestehenden Niveauunterschied ist, dass das Gastgewerbe traditionell stärker über Bedarf ausbildet und zudem viele angehende Fachkräfte ihre Qualifizierung durch Wanderjahre nach der Ausbildung ausbauen wollen. Allerdings liegt die Übernahmequote auch in diesem Jahr um neun Prozentpunkte über dem Wert aus dem Jahr Das zeigt, dass es in dieser Branche ebenfalls wichtiger wird, die selbst ausgebildeten Fachkräfte durch das Aufzeigen von längerfristigen Beschäftigungsperspektiven an den eigenen Betrieb zu binden. Wie viel Prozent Ihrer Auszubildenden, die 2013 voraussichtlich ihre Ausbildung abschließen, planen Sie zu übernehmen? Kriterium Übernahme Prozent Industrie (ohne Bau) 72 % 73 % 69 % 57 % Gastgewerbe 27 % 27 % 16 % 14 % Banken/Versicherungen 78% 79% 78 % 73 % nach Industriebranchen Maschinenbau 81 % 80 % 79 % 59 % Metallerzeugung und -bearbeitung 77 % 79 % 76 % 63 % Pharma 67 % 68 % 60 % 68 % 24

27 Fachkräftesicherung bleibt Leitmotiv für die Übernahmeentscheidung Die Sicherung von gut ausgebildeten Fachkräften bleibt auch 2013 das Leitmotiv für die Übernahme von Auszubildenden. Mehr als vier von fünf der Betriebe (83 Prozent) halten dies für einen zentralen Aspekt. Der stabile Wert unterstreicht, dass das Thema Fachkräftesicherung bei vielen Unternehmen zentral und prägend für ihre Personalpolitik ist. Die aktuelle wirtschaftliche Lage ist für 46 Prozent (2012: 45 Prozent) der Unternehmen ein wichtiger Faktor, wenn es um die Übernahmeentscheidung geht. In wirtschaftlich guten Zeiten spielt insbesondere die Bewältigung einer hohen Auftragsauslastung mit selbst ausgebildetem Personal eine wichtige Rolle. Wer eine gute Übernahmeperspektive bieten kann, hat angesichts sinkender Schulabgängerzahlen Wettbewerbsvorteile. Für 36 Prozent der Betriebe ist daher das Motiv wichtig, sich als attraktiver Arbeitgeber mit Karriereperspektiven zu positionieren. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Anstieg insbesondere in den Branchen Industrie um plus sechs Prozentpunkte auf 40 Prozent, Medien um plus sieben Prozentpunkte auf 26 Prozent und Unternehmensorientierte Dienste um plus sechs Prozentpunkte auf 30 Prozent zu verzeichnen. 14 Prozent der Betriebe geben an, Auszubildende nicht übernehmen zu können, da diese sich für andere Unternehmen oder Bildungswege entscheiden. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Anstieg um einen Prozentpunkt. Im Gastgewerbe sind es sogar 28 Prozent hier ist in den letzten drei Jahren eine Steigerung von elf Prozentpunkten zu verzeichnen (2010: 17 Prozent). In dieser Branche wird der Wechsel in ein neues Unternehmen oder in eine Weiterbildungsmaßnahme von den ausgebildeten Fachkräften offenbar favorisiert. Welche Aussagen treffen auf Ihre Entscheidung zur Übernahme Ihrer Auszubildenden im Jahr 2013 zu (in %)? (Mehrfachnennungen möglich) Fachkräfte sichern. Aktuelle wirtschaftliche Lage ist ausschlaggebend. Positionierung als attraktives Unternehmen. Trotz Übernahmeangebot wechseln Auszubildende zu anderen Unternehmen oder Bildungswegen. Tarifliche Bestimmungen liegen vor

28 IV AUSBILDUNGSHEMMNISSE, AUSBILDUNGSREIFE Berufsorientierung mangelhaft Wie im Vorjahr beklagen 44 Prozent der Ausbildungsunternehmen Rahmenbedingungen, die eine Ausbildung verhindern oder erschweren. Die mangelnde Ausbildungsreife vieler Schulabgänger ist für die meisten dieser Betriebe (75 Prozent) das Ausbildungshemmnis Nr. 1. Die Tendenz der vergangenen drei Jahre ist leicht rückläufig. Dagegen steigt die Unzufriedenheit mit der Berufsorientierung stetig. 53 Prozent der Unternehmen geben an, unklare Berufsvorstellungen vieler Schulabgänger wirkten sich als Ausbildungshemmnis aus. Dies ist seit 2011 ein Zuwachs um vier Prozentpunkte. Im Ausbildungspakt setzen sich die Partner für eine bessere und systematische Berufsorientierung in den Schulen ein. Unternehmen unterstützen dies zusätzlich durch ihre Bereitschaft, mit Schulen zu kooperieren und durch ihre Praktikumsangebote. So bieten rund fünf Prozent der Betriebe 2013 erstmals Schülerpraktika an, 18 Prozent wollen ihr bisheriges Angebot aufstocken. Ähnlich sieht es bei den Schulkooperationen aus. Zwölf Prozent der Unternehmen wollen Kooperationen mit Schulen anbahnen, 25 Prozent wollen ihr bisheriges Engagement intensivieren. Eine reflektierte Berufswahl kann dazu beitragen, die Anforderungen in einer Ausbildung besser zu bewältigen bzw. Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. Im Vergleich zum Vorjahr wird die wirtschaftliche Situation der Unternehmen geringfügig stärker als ausschlaggebend wahrgenommen. Zwölf Prozent der Unternehmen (2012: elf Prozent) sehen die unsichere wirtschaftliche Perspektive als ausbildungshemmend an. Unsicherheiten resultieren für die Unternehmen weiterhin aus der Eurokrise. Gegenüber 2010, dem Jahr nach der Wirtschaftsund Finanzkrise von 2009, ist dieser Wert jedoch nach wie sehr niedrig hatten noch doppelt so viele Unternehmen (24 Prozent) angegeben, die unsichere wirtschaftliche Perspektive beeinträchtige ihre Ausbildungsbereitschaft. Auch für 2013 gilt, dass der Anteil der Unternehmen, die Ausbildungshemmnisse feststellen, im Osten mit fast 55 Prozent der Betriebe unverändert hoch ist. Eine Erklärung liefert abermals die demografische Entwicklung. Ein Viertel der Unternehmen im Osten (26 Prozent) kann Ausbildungsplätze nicht besetzen, weil die Betriebe keine Bewerbungen mehr erhalten. Im bundesweiten Durchschnitt trifft das auf 19 Prozent der Betriebe zu. So kann die demografische Entwicklung als Ausbildungshemmnis gewertet werden. 26

29 Welche Ausbildungshemmnisse wirken sich auf Ihren Betrieb aus (in %)? (Antworten von Unternehmen, die Ausbildungshemmnisse verzeichnen; Mehrfachnennungen möglich) mangelnde Ausbildungsreife unklare Berufsvorstellungen vieler Schulabgänger Auszubildende sind zu lange in der Berufsschule Die Entfernung zur Berufsschule ist zu groß unsichere wirtschaftliche Perspektive andere Ich kann nicht alle Qualifikationen vermitteln Ich kann Auszubildende nicht übernehmen Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit der Berufsschule Die eigene Ausbildung ist mir zu teuer Ich benötige Fachkräfte mit Studienabschluss Der Osten tickt anders Die Unzufriedenheit der Unternehmen mit der Ausbildungsreife der Schulabgänger ist leicht zurückgegangen. Doch noch immer sehen 75 Prozent der Unternehmen, die Ausbildungshemmnisse feststellen, darin eine Beeinträchtigung für eine erfolgreiche Ausbildung. Beim Vergleich der Regionen weichen die Aussagen der Unternehmen im Osten Deutschlands deutlich von denen der anderen Regionen ab. So sind im Osten 80 Prozent der Unternehmen mit der Ausbildungsreife der Schulabgänger unzufrieden und 64 Prozent mit der Berufsorientierung. Dies sind fünf bzw. elf Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt. Nach wie vor suchen gute Schulabgänger, Chancen in anderen Regionen. Die Dauer des Berufsschulbesuchs im Osten deutlich weniger kritisch gesehen als in den übrigen Regionen, elf Prozent gegenüber 20 Prozent. Hier fällt vor allem der Norden auf: 24 Prozent der Betriebe geben an, die Auszubildenden seien zu lange in der Berufsschule. Das Lernen in der Berufsschule wird also offensichtlich als Hilfe gesehen, gemeinsam lernschwächere Jugendliche für die Ausbildung fit zu machen. Die Entfernung zur Berufsschule wird demgegenüber im Osten häufiger als Ausbildungshemmnis wahrgenommen (21 Prozent gegenüber 16 Prozent im Durchschnitt). Hier spiegelt sich die im Zuge der demografischen Entwicklung vorgenommene Konzentration der Schulstandorte wider. Eine unsichere wirtschaftliche Situation spielt für die Unternehmen im Osten offenbar nur eine untergeordnete Rolle. 27

30 Nur neun Prozent gegenüber zwölf Prozent im Durchschnitt geben dies als Ausbildungshemmnis an. Der Fachkräftemangel überlagert hier die Konjunkturunsicherheiten also nachweislich. Auch die Reaktionen der Betriebe im Osten auf die mangelnde Ausbildungsreife weichen von denen der Betriebe in anderen Regionen ab. So bieten sie häufiger Praktika an für Jugendliche, die bei einem Bildungsträger ausgebildet werden (24 Prozent gegenüber 18 Prozent im Durchschnitt). Sie sehen offenbar darin eine Möglichkeit, durch ein Praktikum zunächst zu prüfen, ob sich lernschwächere Jugendliche für eine Ausbildung in ihrem Betrieb eignen. Die ausbildungsbegleitenden Hilfen der Arbeitsagenturen (abh) werden im Osten ebenfalls überdurchschnittlich genutzt (41 Prozent gegenüber 36 Prozent im Durchschnitt). Dagegen wird Nachhilfe im eigenen Unternehmen seltener angeboten (49 Prozent gegenüber 58 Prozent im bundesdeutschen Durchschnitt). Wie reagieren Sie bei der Gewinnung von Auszubildenden auf rückläufige Bewerberzahlen (in %)? (Mehrfachnennungen möglich) Ich registriere rückläufige Bewerberzahlen und sehe Handlungsbedarf. Kooperationen mit Schulen Angebote von Praktikumsplätzen verbessertes Ausbildungsmarketing Erschließung neuer Bewerbergruppen (z. B. Studienabbrecher) Senkung der Anforderungen an die Vorbildung von Bewerbern Nord Süd Ost West 28

31 Berufsschule als Partner geschätzt Nur ein geringer Anteil der Unternehmen (acht Prozent), die überhaupt über Ausbildungshemmnisse klagen (44 Prozent), sehen Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit der Berufsschule. Das lässt darauf schließen, dass die duale Ausbildung mit ihrem theoretischen Teil in der Schule und der praktischen Ausbildung im Betrieb nach wie vor für die Ausbildungsunternehmen einen hohen Wert hat und als sinnvolle Arbeitsteilung wahrgenommen wird. Die Betriebe senken die Anforderungen und bilden verstärkt auch lernschwächere Jugendliche aus. Der Anteil der Betriebe, die Anforderungen reduzieren, beträgt im Osten 28 Prozent. Im Westen ist der Anteil nur halb so hoch. Deutlich wird damit einmal mehr: Eine gute Konjunktur löst nicht automatisch die Probleme auf dem Ausbildungsmarkt. Zwar sind Unternehmen zunehmend bereit, auch lernschwächeren Jugendlichen beim Einstieg in eine Ausbildung Hilfestellung zu geben, doch kann es nicht Aufgabe der Wirtschaft sein, schulische Defizite in der Berufsausbildung auszugleichen. Weniger Kritik an Deutsch- und Mathekenntnissen Der Anteil der Unternehmen, die zu geringe Deutsch- und Mathematikkompetenzen der Schulabgänger beklagen, geht seit 2006 kontinuierlich zurück. Auch 2013 setzt sich diese Entwicklung fort. So ist der Anteil der Betriebe, der ein zu geringes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen der Schulabgänger bemängelt, erstmals auf knapp unter 50 Prozent gesunken. Seit 2006 ist dies eine Verbesserung um 16 Prozentpunkte. Ähnlich sieht es bei den elementaren Rechenfertigkeiten aus. Berichteten 2006 noch 53 Prozent der Ausbildungsbetriebe über Defizite, so sind es 2013 noch 45 Prozent. Dies entspricht einer Verbesserung seit 2006 um acht Prozentpunkte. Diese Ergebnisse bestätigen den Trend der vergangenen Jahre. Da sich die Ergebnisse der deutschen Schüler bei den PISA-Studien nicht in gleichem Maße verbessert haben, ist dies möglicherweise ein Zeichen, dass sich die Unternehmen auf das Leistungsvermögen der Schulabgänger eingestellt haben. In welchen Bereichen stellen Sie Mängel bei der Ausbildungsreife heutiger Schulabgänger fest? - Entwicklung der Deutsch- und Mathematikfähigkeiten - (Unternehmensantworten in %; Mehrfachnennungen möglich) elementare Rechenfertigkeiten mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen

32 Betrachtet man die Entwicklung nach Branchen, so zeigt sich, dass die größte Unzufriedenheit mit den Mathematikkenntnissen in der Industrie vorherrscht. 55 Prozent der Industrieunternehmen stellen unzureichende Fähigkeiten bei den Bewerbern fest. Der Wert ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um einen Prozentpunkt gesunken, im Vergleich zu 2006 um sechs Punkte, also weniger stark als im Durchschnitt aller Branchen. Dagegen werden die Rechenfähigkeiten der Azubis in der Medienbranche (29 Prozent) weniger bemängelt. Bei differenzierter Betrachtung der Industriebranche zeigt sich, dass besonders im Maschinenbau (61 Prozent der Betriebe) und in der Metallerzeugung und -bearbeitung (58 Prozent) eine hohe Unzufriedenheit herrscht. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Wert im Maschinenbau nicht wie in den anderen Branchen zurückgegangen; ein Zeichen dafür, dass hier die Unzufriedenheit anhaltend hoch ist. Es zeigt sich damit, dass gerade die Industrie Wert legt auf gute Mathematikkompetenzen der Schulabgänger. In den technischen Berufen werden junge Leute gebraucht, die gute Leistungen und Kompetenzen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) mitbringen. Bei den Deutschkompetenzen der Schulabgänger sind besonders die Banken (55 Prozent) und die IT-Branche (58 Prozent) unzufrieden. Die Unzufriedenheit bei den Banken und Versicherungen hat jedoch abgenommen, denn Anfang des vergangenen Jahres sagten noch 59 Prozent der Unternehmen, dass sie mit dem mündlichen und schriftlichen Ausdrucksvermögen der Schulabgänger unzufrieden sind. Hier wirkt sich aus, dass diese Branche im vergangenen Ausbildungsjahr in einigen Ländern auf die Absolventen doppelter Abiturjahrgänge zurückgreifen konnte und daher rückblickend eine Verbesserung der Deutschkenntnisse wahrnimmt. In der IT-Branche ist die Unzufriedenheit dagegen leicht um einen Prozentpunkt angewachsen. Zugenommen hat die Kritik in der Medienbranche, wo fast 50 Prozent der Unternehmen Deutschkenntnisse der Ausbildungsplatzbewerber bemängeln. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr. Im Baugewerbe dagegen ging der Wert um sechs Prozentpunkte auf 41 Prozent zurück, im Handel und im Verkehrsgewerbe um jeweils drei Punkte auf jeweils 49 Prozent. Nach Regionen betrachtet, ist die Kritik an zu geringe Deutsch- und Mathekompetenzen überall zurückgegangen. Einzige Abweichung: Während sich im vergangenen Jahr die Unzufriedenheit der Betriebe im Osten Deutschlands mit den Mathematikleistungen leicht erhöht hatte (um plus zwei Punkte auf 53 Prozent), ist sie in diesem Jahr deutlich um fünf Prozentpunkte (auf 48 Prozent) gesunken. Die Zunahme der Unzufriedenheit war also ein kurzfristiges Phänomen. Zufriedener sind die Betriebe im Süden mit den Mathekompetenzen (42 Prozent). Hier hat sich der Wert noch einmal um zwei Prozentpunkte verbessert. Hinsichtlich der Ausdrucksfähigkeiten in der deutschen Sprache zeigen sich die Betriebe im Westen (51 Prozent) und im Norden (52 Prozent) unzufriedener als diejenigen im Osten (47 Prozent) und im Süden (48 Prozent). Während sich jedoch der Wert im Westen um zwei Prozentpunkte verbessert hat, stagniert er im Norden. Einmal mehr zeigt sich, dass die Schüler im Süden im Durchschnitt offenbar höhere Kompetenzen in den Schulen erwerben als in anderen Regionen. 30

Nr. Antwort Anzahl Prozent

Nr. Antwort Anzahl Prozent DIHK-Ausbildungsumfrage 01 Ergebnisse im Zuständigkeitsbereich der IHK Dresden Bildet Ihr Unternehmen aus? 1 Ja 199 99,0% Nein 1,0% 01 Bieten Sie 01 mehr oder weniger Ausbildungsplätze an als im Jahr 011?

Mehr

Hohes Ausbildungsengagement

Hohes Ausbildungsengagement Hohes Ausbildungsengagement Ergebnisse der IHK-Ausbildungsumfrage 2013 Impressum Herausgeber: Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen Postfach 40 24 48022 Münster Sentmaringer Weg 61 48151 Münster

Mehr

AUS- UND WEITERBILDUNGS- UMFRAGE 2014

AUS- UND WEITERBILDUNGS- UMFRAGE 2014 AUS- UND WEITERBILDUNGS- UMFRAGE 2014 Inhalt Zur Umfrage 3-6 Motive für Ausbildung Gründe gegen Ausbildung 7-10 Besetzungsprobleme 2013 11-15 Das Ausbildungsjahr 2014 16-20 Rückläufige Bewerberzahlen und

Mehr

Motivation ist wichtiger als Noten

Motivation ist wichtiger als Noten Motivation ist wichtiger als Noten Ergebnisse der IHK-Ausbildungsumfrage 2012 Impressum Herausgeber: Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen Postfach 40 24 48022 Münster Sentmaringer Weg 61 48151 Münster

Mehr

IHK-Onlineumfrage 2013 Südthüringen

IHK-Onlineumfrage 2013 Südthüringen Seite 1 von 20 Teilnehmende Unternehmen Bundesweit: 15002 Teilnehmende Unternehmen der IHK : 70 Teilnehmende Unternehmen Thüringen: 552 Frage: 1. Bildet Ihr Unternehmen aus? 1 Ja 68 97,1% 2 Nein 2 2,9%

Mehr

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Weiterbildung 2011 Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag 1 Der DIHK hat Unternehmen zu ihren Plänen und Motiven im Bereich Aus- und Weiterbildung befragt.

Mehr

Ausbildung 2012. Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung

Ausbildung 2012. Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Ausbildung 2012 Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Ausbildung 2012 Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Ausbildungsplänen und

Mehr

Ausbildungsumfrage 2012

Ausbildungsumfrage 2012 Ausbildungsumfrage 0.0.0 Seite von 9 00 Teilnehmer bundesweit 8 Teilnehmer Unternehmen der IHK Südthüringen Frage:. Bildet Ihr Unternehmen aus? Ja 0 89,00% Nein,00% 8 Frage:. Bieten Sie im Jahr 0 mehr

Mehr

ONLINE-UMFRAGE ZUR AUS- UND WEITERBILDUNG 2015 AUSWERTUNG DER REGION HEILBRONN-FRANKEN. Heilbronn, Juni 2015

ONLINE-UMFRAGE ZUR AUS- UND WEITERBILDUNG 2015 AUSWERTUNG DER REGION HEILBRONN-FRANKEN. Heilbronn, Juni 2015 ONLINE-UMFRAGE ZUR AUS- UND WEITERBILDUNG 2015 AUSWERTUNG DER REGION HEILBRONN-FRANKEN Heilbronn, Juni 2015 BASISDATEN Grundgesamtheit: 1.830 Teilnahme: 9,7 % = 177 Unternehmen Branchenzugehörigkeit: Gesundheit/Pflege

Mehr

Ausbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Ausbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Ausbildung 2011 Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag Ausbildung 2011 Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung Der DIHK hat erneut die Unternehmen

Mehr

IHK-Online Umfrage 2014 zur Aus- und Weiterbildung. Ergebnisse der Region Stuttgart

IHK-Online Umfrage 2014 zur Aus- und Weiterbildung. Ergebnisse der Region Stuttgart IHK-Online Umfrage zur Aus- und Weiterbildung Ergebnisse der Region Stuttgart Herausgeber Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart Jägerstraße 30, 70174 Stuttgart Postfach 10 24 44, 70020 Stuttgart

Mehr

Weiterbildung 2014. Ergebnisse der Online-Umfrage zur Aus- und Weiterbildung 2014

Weiterbildung 2014. Ergebnisse der Online-Umfrage zur Aus- und Weiterbildung 2014 Weiterbildung 2014 Ergebnisse der Online-Umfrage zur Aus- und Weiterbildung 2014 Copyright Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Ein Nachdruck auch auszugsweise ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des

Mehr

Weiterbildung 2010. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Weiterbildung 2010. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Weiterbildung 2010 Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Plänen und -motiven im Bereich Aus- und Weiterbildung

Mehr

IHK-Onlineumfrage zur Aus- und Weiterbildung 2014 Auswertungen für die niedersächsischen IHKn und die IHK Hannover

IHK-Onlineumfrage zur Aus- und Weiterbildung 2014 Auswertungen für die niedersächsischen IHKn und die IHK Hannover IHK-Onlineumfrage zur Aus- und Weiterbildung 04 Auswertungen für die niedersächsischen IHKn und die Frage : Bildet Ihr Unternehmen aus? Ja 6 98,00% 45 95,70% Nein 5,00% 9 4,30% 5 444 Frage : Warum bildet

Mehr

IHK-Online Umfrage 2016 zur Aus- und Weiterbildung. Ergebnisse der Region Stuttgart

IHK-Online Umfrage 2016 zur Aus- und Weiterbildung. Ergebnisse der Region Stuttgart IHK-Online Umfrage 2016 zur Aus- und Weiterbildung Ergebnisse der Region Stuttgart Herausgeber Konzeption Redaktion Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart Jägerstraße 30, 70174 Stuttgart Postfach

Mehr

IHK-Ausbildungsumfrage Frühjahr 2014

IHK-Ausbildungsumfrage Frühjahr 2014 IHK-Ausbildungsumfrage Frühjahr 2014 Erhebungszeitraum 19. März bis 3. April 2014 Die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern hat sich im Frühjahr 2014 wieder an der bundesweiten Onlineumfrage

Mehr

IHK-Online Umfrage 2015 zur Aus- und Weiterbildung. Ergebnisse für das Land Baden-Württemberg

IHK-Online Umfrage 2015 zur Aus- und Weiterbildung. Ergebnisse für das Land Baden-Württemberg IHK-Online Umfrage zur Aus- und Weiterbildung Ergebnisse für das Land Baden-Württemberg Herausgeber Konzeption Redaktion Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart Jägerstraße 30, 70174 Stuttgart Postfach

Mehr

Ausbildung 2010. Ergebnisse einer IHK-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Ausbildung 2010. Ergebnisse einer IHK-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Ausbildung 2010 Ergebnisse einer IHK-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Ausbildungsplänen und -motiven befragt. In der Zeit vom

Mehr

Vorfahrt für Bildung. Herausgeber: Ansprechpartner: IHK-Onlineumfrage zur Ausbildung 2014

Vorfahrt für Bildung. Herausgeber: Ansprechpartner: IHK-Onlineumfrage zur Ausbildung 2014 Vorfahrt für Bildung IHK-Onlineumfrage zur Ausbildung 2014 Herausgeber: IHK Schleswig-Holstein Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern zu Flensburg, zu Kiel und zu Lübeck Bergstraße 2, Haus

Mehr

DIHK ONLINE-UMFRAGE ZUR AUS- UND WEITERBILDUNG

DIHK ONLINE-UMFRAGE ZUR AUS- UND WEITERBILDUNG DIHK ONLINE-UMFRAGE ZUR AUS- UND WEITERBILDUNG AUSWERTUNG DER REGION HEILBRONN-FRANKEN Heilbronn, Juli 2017 Wir fördern Wirtschaft BASISDATEN 1.784 UNTERNEHMEN WURDEN ANGESCHRIEBEN 145 UNTERNEHMEN (8,13

Mehr

Ausbildungsumfrage Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

Ausbildungsumfrage Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim Herausgeber Industrie- und Handelskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim Neuer Graben 38 49074 Osnabrück Internet: www.osnabrueck.ihk24.de Ihr Ansprechpartner

Mehr

AUS- UND WEITERBILDUNGS- UMFRAGE 2016

AUS- UND WEITERBILDUNGS- UMFRAGE 2016 AUS- UND WEITERBILDUNGS- UMFRAGE 2016 Inhalt Zur Umfrage 3-7 Rückblick: Ausbildungsjahr 2015 8-13 Trends auf dem Ausbildungsmarkt 14-31 Ausbildung von Flüchtlingen 32-34 Weiter- und Aufstiegsfortbildung

Mehr

Die Entwicklung der Pflegebedürftigen in Thüringen bis 2020

Die Entwicklung der Pflegebedürftigen in Thüringen bis 2020 - Februar 2011 Harald Hagn Referat Sonderaufgaben und statistische Analysen Telefon: 0361 37-84110 e-mail: Harald.Hagn@statistik.thueringen.de Die Entwicklung der Pflegebedürftigen in Thüringen bis 2020

Mehr

Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung von Unternehmen

Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung von Unternehmen Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung von Unternehmen Starthilfe und Unternehmensförderung Unternehmens barometer Mit der Auswertung AUSWIRKUNGEN VON BASEL II AUF DIE FINANZIERUNG VON UNTERNEHMEN

Mehr

Ergebnisse der DIHK-Umfrage zur Ausbildungsstellensituation Frühjahr 2016

Ergebnisse der DIHK-Umfrage zur Ausbildungsstellensituation Frühjahr 2016 Ergebnisse der DIHK-Umfrage zur Ausbildungsstellensituation Frühjahr 2016 1 1. Bildet Ihr Unternehmen aus? (Mehrfachnennung möglich) Nein 6% Ja Nein Ja 94% 2 2. Warum bilden Sie derzeit nicht aus? (Mehrfachnennung

Mehr

AUSWERTUNG DER REGION HEILBRONN-FRANKEN

AUSWERTUNG DER REGION HEILBRONN-FRANKEN DIHK ONLINE-UMFRAGE ZUR AUS- UND WEITERBILDUNG AUSWERTUNG DER REGION HEILBRONN-FRANKEN Heilbronn, Juli 2016 Wir fördern Wirtschaft BASISDATEN 2.100 UNTERNEHMEN WURDEN ANGESCHRIEBEN 205 UNTERNEHMEN (9,76

Mehr

Ergebnisse der DIHK-Umfrage zur Ausbildungsstellensituation - Frühjahr 2015

Ergebnisse der DIHK-Umfrage zur Ausbildungsstellensituation - Frühjahr 2015 Ergebnisse der DIHK-Umfrage zur Ausbildungsstellensituation - Frühjahr 2015 1 1. Bildet Ihr Unternehmen aus? (Mehrfachnennung möglich) Nein 8% Ja Nein Ja 92% 2 2. Warum bilden Sie derzeit nicht aus? (Mehrfachnennung

Mehr

IW-Unternehmervotum. Berufliche Qualifikationen von Schulabsolventen. Bericht der IW Consult GmbH. Köln, 11. Juni 2012

IW-Unternehmervotum. Berufliche Qualifikationen von Schulabsolventen. Bericht der IW Consult GmbH. Köln, 11. Juni 2012 Berufliche Qualifikationen von Schulabsolventen Bericht der IW Consult GmbH Köln, 11. Juni 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668 Köln Postanschrift: Postfach

Mehr

Hamburger Kreditbarometer

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer Konjunkturumfrage, 1. Quartal 2010 Der Aufwärtstrend in der Hamburger Wirtschaft hält insgesamt an, so das Ergebnis der Handelskammer

Mehr

Ausbildung 201. Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung

Ausbildung 201. Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Ausbildung 201 Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Ausbildung 201 Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Ausbildungsplänen, -erfahrungen

Mehr

April 2014. ember 2010. Geschäftslage verbessert sich weiter

April 2014. ember 2010. Geschäftslage verbessert sich weiter GUTES GESCHÄFTSKLIMA IN DER LOGISTIKBRANCHE - POSITIVER TREND SETZT SICH FORT Im setzt sich der positive Trend der letzten Monate weiter fort. Der Indikatorwert steigt fast wieder auf das Niveau aus Januar.

Mehr

Weiterbildung für die Wissensgesellschaft

Weiterbildung für die Wissensgesellschaft Weiterbildung für die Wissensgesellschaft Online-Befragung des unternehmerischen Ehrenamtes der IHK-Organisation Aus- und Weiterbildung IHK-Unternehmensbarometer Mit der Auswertung zur WEITERBILDUNG FÜR

Mehr

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, 4. Quartal 2010 Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Zum Jahresende 2010 hält das Konjunkturhoch

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche ohne Schulabschluss in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche ohne Schulabschluss in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche ohne Schulabschluss in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Hamburger Kreditbarometer

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer Konjunkturumfrage, 2. Quartal 2010 Der Aufschwung in der Hamburger Wirtschaft hat im 2. Quartal 2010 nochmals an Fahrt gewonnen.

Mehr

Ergebnisse nach Bundesländern

Ergebnisse nach Bundesländern Alle Texte und Grafiken zum Download: www.die-aengste-der-deutschen.de Ergebnisse nach Bundesländern (in alphabetischer Reihenfolge) Das R+V-Infocenter ist eine Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden.

Mehr

Onlineumfrage 2015 Aus- und Weiterbildung. Fakten, Trends, Entwicklungen

Onlineumfrage 2015 Aus- und Weiterbildung. Fakten, Trends, Entwicklungen Onlineumfrage 2015 Aus- und Weiterbildung Fakten, Trends, Entwicklungen Zusammenfassung Die Ergebnisse der alljährlichen Online-Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) liegen aktuell

Mehr

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I.

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Quartal 2015 Zugang zu Fremdkapital für Unternehmen weitgehend problemlos Nur 6,4 % der Hamburger Unternehmen

Mehr

Bildung schafft Zukunft

Bildung schafft Zukunft Bildung schafft Zukunft Herausgeber: IHK Schleswig-Holstein Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern zu Flensburg, zu Kiel und zu Lübeck Bergstraße 2, Haus der Wirtschaft, 24103 Kiel Telefon:

Mehr

IHK-Nürnberg für Mittelfranken

IHK-Nürnberg für Mittelfranken IHK-Nürnberg für Mittelfranken Ergebnisse der DIHK-Umfrage zur Ausbildungsstellensituation Frühjahr 2017 1. Bildet Ihr Unternehmen aus? (Mehrfachnennung möglich) 7% Ja Nein 93% 02.08.2017 2 2. Konnten

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 119 Berlin www.bmwi.de

Mehr

in Thüringen bis 2020 Die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl Die Entwicklung der Erwerbspersonen in Thüringen bis 2020

in Thüringen bis 2020 Die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl Die Entwicklung der Erwerbspersonen in Thüringen bis 2020 Die Entwicklung der Erwerbspersonen in Thüringen bis 22 Die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl in Thüringen bis 22 Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Entwicklung des Erwerbspersonenpotentials

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Hauptschulabschluss in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Hauptschulabschluss in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche mit Hauptschulabschluss in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Unternehmensbefragung zum Regionalen Übergangsmanagement des Landkreises Vorpommern-Rügen

Unternehmensbefragung zum Regionalen Übergangsmanagement des Landkreises Vorpommern-Rügen Unternehmensbefragung zum Regionalen Übergangsmanagement des Landkreises Vorpommern-Rügen Schön, dass Sie an der Umfrage teilnehmen! Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie uns, die Ausbildungssituation im Landkreis

Mehr

Fachkräfte sichern. Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung Fachkräfte sichern Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Zentrale Ergebnisse aus der Aus- und Weiterbildungsumfrage 2015 der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau

Zentrale Ergebnisse aus der Aus- und Weiterbildungsumfrage 2015 der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau Zentrale Ergebnisse aus der Aus- und Weiterbildungsumfrage 2015 der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau 1 Zentrale Ergebnisse aus der Aus- und Weiterbildungsumfrage 2015 der Industrie- und Handelskammer

Mehr

Impressum. Herausgeber: Niedersächsischer Industrie- und Handelskammertag (NIHK) Hinüberstraße 16-18 30175 Hannover Internet: www.n-ihk.

Impressum. Herausgeber: Niedersächsischer Industrie- und Handelskammertag (NIHK) Hinüberstraße 16-18 30175 Hannover Internet: www.n-ihk. Impressum Herausgeber: Niedersächsischer Industrie- und Handelskammertag (NIHK) Hinüberstraße 16-18 30175 Hannover Internet: www.n-ihk.de Ihr Ansprechpartner: Volker Linde NIHK-Sprecher Berufsbildung IHK

Mehr

Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 1 Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Im Rahmen der regelmäßigen Konjunkturumfrage wurden von den Industrie- und Handelskammern in Niedersachsen seit Herbst 2010 Fragen zu den Risiken der wirtschaftlichen

Mehr

Ergebnisse der IHK Pfalz

Ergebnisse der IHK Pfalz DIHK-Umfrage 2015 zur Aus- und Weiterbildung in rheinland-pfälzischen Unternehmen Ergebnisse der IHK Pfalz Dirk Michel Projektkoordinator Fachkräfte- und Qualifizierungsberatung Umfragezeitraum: 29. April

Mehr

IHK-Ausbildungsumfrage Ergebnisse Region Nordschwarzwald -

IHK-Ausbildungsumfrage Ergebnisse Region Nordschwarzwald - IHK-Ausbildungsumfrage 2010 Zur Umfrage: Die Umfrage wurde online im Zeitraum vom 3. bis 19. Februar 2010 durchgeführt. Bundesweit haben sich insgesamt 15.333 Unternehmen daran beteiligt. In der Region

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Herausforderungen an die Pflegeinfrastruktur

Herausforderungen an die Pflegeinfrastruktur Pressekonferenz, 28. September 2015, Berlin Herausforderungen an die Pflegeinfrastruktur Länderprofile Ansprechpartnerin Dr. Susanna Kochskämper Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung Institut

Mehr

Ergebnisse der IHK-Onlineumfrage 2015 für Rheinland-Pfalz. Landespressekonferenz in Mainz am 24. Juni 2015

Ergebnisse der IHK-Onlineumfrage 2015 für Rheinland-Pfalz. Landespressekonferenz in Mainz am 24. Juni 2015 Ergebnisse der IHK-Onlineumfrage 2015 für Rheinland-Pfalz Landespressekonferenz in Mainz am 24. Juni 2015 EINFÜHRUNG 2 Forderungen der rheinland-pfälzischen Wirtschaft an die Landespolitik Elemente unserer

Mehr

Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung

Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung S. 2 Einleitung... S. 3 Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit... S. 5 Versorgungssicherheit und Energiepreise... S. 6 Gestaltung

Mehr

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009 Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009 Im 1. Halbjahr 2009 meldeten insgesamt 61.517 Bundesbürger Privatinsolvenz an allein im 2. Quartal waren es 31.026 was einen Anstieg um 1,75 Prozent im Vergleich zum

Mehr

Strategien gegen Leerstellen

Strategien gegen Leerstellen Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Ausbildungsmarkt 16.02.2012 Lesezeit 3 Min. Strategien gegen Leerstellen Weil die Zahl der Schulabgänger sinkt, müssen die Unternehmen bei der

Mehr

Schuldenbarometer 2015: Privatinsolvenzen sinken um 6,4 Prozent vierter Anstieg in Folge bei den älteren Bundesbürgern

Schuldenbarometer 2015: Privatinsolvenzen sinken um 6,4 Prozent vierter Anstieg in Folge bei den älteren Bundesbürgern Schuldenbarometer 2015: Privatinsolvenzen sinken um 6,4 Prozent vierter Anstieg in Folge bei den älteren Bundesbürgern 1. Überblick: Privatinsolvenzen sinken auf den niedrigsten Stand seit 2005 Die Zahl

Mehr

AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014. Punkte. 54 Punkte. 53 Punkte. 76 Punkte. Werkstatt-Index. Ausblick. Gegenwart.

AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014. Punkte. 54 Punkte. 53 Punkte. 76 Punkte. Werkstatt-Index. Ausblick. Gegenwart. AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014 54 Punkte 61 Werkstatt-Index Punkte 53 Punkte 76 Punkte Rückblick Gegenwart Ausblick Zufriedenheit mit der Entwicklung des Umsatzes im 2. Halbjahr 2013 Zukünftige

Mehr

Zunehmende Bedeutung im Verarbeitenden Gewerbe

Zunehmende Bedeutung im Verarbeitenden Gewerbe 26 Energie-, Material- und Ressourceneffizienz: Zunehmende Bedeutung im Verarbeitenden Gewerbe Johann Wackerbauer Die Steigerung der Energie-, Material- und Ressourceneffizienz ist ein zentrales Element

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Fach-/Hochschulreife in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Fach-/Hochschulreife in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche mit Fach-/Hochschulreife in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

AHK World Business Outlook. Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen

AHK World Business Outlook. Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen AHK World Business Outlook Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen 2 AHK World Business Outlook Der AHK World Business Outlook wurde in diesem

Mehr

effektweit VertriebsKlima

effektweit VertriebsKlima effektweit VertriebsKlima Energie 2/2015 ZusammenFassend - Gas ist deutlich stärker umkämpft als Strom Rahmenbedingungen Im Wesentlichen bleiben die Erwartungen bezüglich der Rahmenbedingungen im Vergleich

Mehr

Rhein-Main KOMPASS Der Wirtschaftstrend-Report der Helaba

Rhein-Main KOMPASS Der Wirtschaftstrend-Report der Helaba Rhein-Main KOMPASS Der Wirtschaftstrend-Report der Helaba Konjunkturumfrage Herbst 2011: Wirtschaft im Bezirk der IHK Frankfurt am Main steht auf stabilen Beinen Die regionale Wirtschaft steht weiterhin

Mehr

effektweit VertriebsKlima

effektweit VertriebsKlima effektweit VertriebsKlima Energie 1/2015 ZusammenFassend schlechte Stimmung auf den Heimatmärkten Rahmenbedingungen Über alle Märkte hinweg gehen die Befragten davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen

Mehr

Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda - Pressestelle Telefon: 0661 17 406 oder 06621 209 543 www.arbeitsagentur.de

Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda - Pressestelle Telefon: 0661 17 406 oder 06621 209 543 www.arbeitsagentur.de Pressemitteilung Nr. 156 / 2014-30. Oktober 2014 Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Oktober 2014 Der Arbeitsmarkt im Oktober 2014 im Agenturbezirk Bad Hersfeld-Fulda Arbeitslosigkeit geht deutlich zurück

Mehr

ABZ-Monitor 2. Quartal 2015 Sonderthema: Mindestlohn. Business Target Group GmbH Veerser Weg 2A 27383 Scheessel

ABZ-Monitor 2. Quartal 2015 Sonderthema: Mindestlohn. Business Target Group GmbH Veerser Weg 2A 27383 Scheessel ABZ-Monitor 2. Quartal 2015 Sonderthema: Mindestlohn Business Target Group GmbH Veerser Weg 2A 27383 Scheessel BTG AHGZ-Monitor ABZ-Monitor 2. Beherbergung Quartal 2015 XX/201X Seite 1 Seite 1 Inhalt 1.

Mehr

Fachkräfte sichern. Altbewerber in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Altbewerber in der Ausbildung Fachkräfte sichern Altbewerber in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung

Mehr

Aktueller Arbeitsmarkt für Akademiker Arbeitslosigkeit steigt, Nachfrage geht zurück dennoch gedämpfter Optimismus

Aktueller Arbeitsmarkt für Akademiker Arbeitslosigkeit steigt, Nachfrage geht zurück dennoch gedämpfter Optimismus Aktueller Arbeitsmarkt für Akademiker Arbeitslosigkeit steigt, Nachfrage geht zurück dennoch gedämpfter Optimismus Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank wird sich die Konjunktur nach dem äußerst schwachen

Mehr

Entwicklung der BWB in Hamburg an staatlichen Fachschulen

Entwicklung der BWB in Hamburg an staatlichen Fachschulen Umfrage zur Berufsbegleitenden Weiterbildung zum Erzieher/zur Erzieherin unter Hamburger Kitas In Hamburg steigt seit den letzten Jahren die Zahl der Menschen, die eine Berufsbegleitende Weiterbildung

Mehr

Ausbildung 201. Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung

Ausbildung 201. Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Ausbildung 201 Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Ausbildung 201 Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Ausbildungsplänen, -erfahrungen

Mehr

Ausbildung 2015. Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung

Ausbildung 2015. Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Ausbildung 2015 Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Ausbildung 2015 Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Ausbildungsplänen, -erfahrungen

Mehr

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2015

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2015 Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2015 Überblick: Privatinsolvenzen sinken Anstieg bei jüngeren Bundesbürgern In den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 mussten 52.771 Bundesbürger eine Privatinsolvenz anmelden.

Mehr

Lehrerarbeitslosigkeit in den Sommerferien 2015

Lehrerarbeitslosigkeit in den Sommerferien 2015 Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung, Januar 2016 Lehrerarbeitslosigkeit in den Sommerferien 2015 Kurzinformation Impressum Titel: Lehrerarbeitslosigkeit in den Sommerferien Kurzinformation Veröffentlichung:

Mehr

Kreditversorgung der Hamburger Wirtschaft

Kreditversorgung der Hamburger Wirtschaft Ergebnisse einer Sonderbefragung im Rahmen des Hamburger Konjunkturbarometers Herbst 2009 Die Stimmung in der Hamburger Wirtschaft hellt sich weiter auf das ist das Ergebnis des Konjunkturbarometers unserer

Mehr

Ausbildung Ergebnisse einer IHK-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Ausbildung Ergebnisse einer IHK-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Ausbildung 2010 Ergebnisse einer IHK-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Ausbildungsplänen und -motiven befragt. In der Zeit vom

Mehr

Unternehmensbefragung 2012 des Regionalen Übergangsmanagements im Landkreis Vorpommern-Rügen. Teil 2 Datenband

Unternehmensbefragung 2012 des Regionalen Übergangsmanagements im Landkreis Vorpommern-Rügen. Teil 2 Datenband Unternehmensbefragung 2012 des Regionalen Übergangsmanagements im Landkreis Vorpommern-Rügen Teil 2 Datenband Unternehmensbefragung 2012 des Regionalen Übergangsmanagements im Landkreis Vorpommern-Rügen

Mehr

Die Deutschen im Frühjahr 2008

Die Deutschen im Frühjahr 2008 Die Deutschen im Frühjahr 2008 Die Stimmungslage der Nation im Frühjahr 2008 März 2008 Die Beurteilung der aktuellen Lage eins Die gegenwärtige persönliche Lage wird besser eingeschätzt als die gegenwärtige

Mehr

Die Ausbildungsplatzsituation

Die Ausbildungsplatzsituation Die Ausbildungsplatzsituation Analyse der Zahlen der BA im Juli 2011 DGB-Bezirk Niedersachsen Bremen Sachsen-Anhalt Abteilung Jugend Abteilung Arbeitsmarktpolitik Die Situation im Juli 2011 Fehlende Ausbildungsplätze

Mehr

Zukunft sichern mit Bildung

Zukunft sichern mit Bildung Zukunft sichern mit Bildung Herausgeber: IHK Schleswig-Holstein Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern zu Flensburg, zu Kiel und zu Lübeck Bergstraße 2, Haus der Wirtschaft, 24103 Kiel Telefon:

Mehr

Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland

Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland Kernergebnisse 6.672.183 Privatpersonen in Deutschland überschuldet (Stand 31.12.2012) Vorjahresvergleich: 2,7 Prozent mehr Überschuldungsfälle in 2012 Absolut

Mehr

Presseinformation. Erste Bilanz zum Ende des Berufsberatungsjahres. Nr. 38 / 2013 30. Oktober 2013

Presseinformation. Erste Bilanz zum Ende des Berufsberatungsjahres. Nr. 38 / 2013 30. Oktober 2013 Presseinformation Nr. 38 / 2013 30. Oktober 2013 Erste Bilanz zum Ende des Berufsberatungsjahres Unternehmen meldeten 72.200 Stellen bei Agenturen 66.100 Bewerber suchten über Agenturen und Jobcenter nach

Mehr

Berufsausbildung in den Freien Berufen: Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen

Berufsausbildung in den Freien Berufen: Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen den : Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen Dipl.-Volksw. Marcus Kuhlmann Bundesverband der Freien Berufe (BFB) Wer sind die Freien Berufe? Freie Heilberufe 311.000 Freie rechts-,

Mehr

IHK Ausbildungsumfrage 2010 Hessen

IHK Ausbildungsumfrage 2010 Hessen IHK Ausbildungsumfrage 2010 Hessen Zentrale Ergebnisse der Befragung hessischer Ausbildungsbetriebe IHK Ausbildungsumfrage 2010 Die IHK-Organisation befragt seit einigen Jahren regelmäßig im Frühjahr bundesweit

Mehr

Firmeninsolvenzen Gesamtjahr 2012

Firmeninsolvenzen Gesamtjahr 2012 BÜRGEL Studie Firmeninsolvenzen Gesamtjahr 2012 2,2 Prozent weniger Firmeninsolvenzen / zweitniedrigstes Niveau in zehn Jahren Kernergebnisse } 2012 ereigneten sich in Deutschland 29.619 Firmeninsolvenzen

Mehr

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2014 Agenda und Rahmenbedingungen der Studie Ziel und Inhalte der Studie: Gewinnung

Mehr

Schuldenbarometer 1. 3. Quartal 2010

Schuldenbarometer 1. 3. Quartal 2010 BÜRGEL Studie Schuldenbarometer 1. 3. Quartal 2010 Noch keine Trendwende: Zahl der Privatinsolvenzen steigt um 8 Prozent / Im Rekordjahr 2010 mehr junge Bundesbürger von Privatpleiten betroffen Kernergebnisse

Mehr

Köln/Bonn: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Köln/Bonn: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der studie 2015 Metropolregion l Oktober 2015 Agenda und Rahmenbedingungen der

Mehr

Ausbildungsplatzsituation Ulm (IHK)

Ausbildungsplatzsituation Ulm (IHK) HINWEIS: Bei diesem Antwortdokument handelt es sich um eine Serviceleistung im Zusammenhang mit einer konkreten Anfrage. Den Wortlaut der Anfrage und ggf. weitere Anlagen zur Antwort finden Sie unter http://www.kibb.de/rd/anfrage.html.

Mehr

IHK Ausbildungsumfrage 2015 Hessen

IHK Ausbildungsumfrage 2015 Hessen IHK Ausbildungsumfrage 2015 Hessen Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern Federführung Aus- und Weiterbildung Frau Dr. Brigitte Scheuerle Auswertung der Ausbildungsumfrage 2015 für

Mehr

Mit der IHK gut beraten

Mit der IHK gut beraten Mit der IHK gut beraten Beratung für neue Ausbildungsbetriebe und Ausbilder Die IHK als wichtiger Partner der Berufsausbildung Zu meiner Person: Carsten Berg Leiter Ausbildungsberatung / Vertrags- u. IHK

Mehr

Haben Sie in den letzten 10 Jahren schon einmal ausgebildet? Nr. Antwort Anzahl Prozent 1 Ja 11 84,62% 2 Nein 2 15,38% Summe 13

Haben Sie in den letzten 10 Jahren schon einmal ausgebildet? Nr. Antwort Anzahl Prozent 1 Ja 11 84,62% 2 Nein 2 15,38% Summe 13 IHK-ONLINEUMFRAGE ZUR AUSBILDUNG 2017 ÜBERSICHT DER UMFRAGEERGEBNISSE FÜR THÜRINGEN Die Umfrage wurde im Zeitraum vom Montag, 10. April 2017 Sonntag, 7. Mai 2017 durchgeführt. Bundesweit haben insgesamt

Mehr

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2013

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2013 Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2013 Zahl der Privatinsolvenzen sinkt um 3,9 Prozent Kernergebnisse Rückgang um 3,9 Prozent: 63.006 Privatinsolvenzen im ersten Halbjahr 2013 Prognose Gesamtjahr: 126.000

Mehr

>Studie: Wohnen heute und im Jahr 2020

>Studie: Wohnen heute und im Jahr 2020 >Studie: Wohnen heute und im Jahr 2020 Wie zufrieden sind die Deutschen mit ihrer Wohnsituation und welche Ansprüche haben sie für die Zukunft? comdirect bank AG Juni 2010 > Inhaltsverzeichnis 3 Die Studienergebnisse

Mehr

Umfrage: Kreditzugang weiter schwierig BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen

Umfrage: Kreditzugang weiter schwierig BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen Presseinformation 11.03.2010 Umfrage: Kreditzugang weiter schwierig BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen Berlin. Die Finanz- und Wirtschaftkrise hat weiterhin deutliche Auswirkungen auf die

Mehr

Statement. Peter Driessen Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages. anlässlich

Statement. Peter Driessen Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages. anlässlich Statement Peter Driessen Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages anlässlich der Pressekonferenz zur Bilanz des Ausbildungsstellenmarktes 2011 am Montag, 07. November 2011,

Mehr

Weihnachten: Mittelstand feiert und spendet

Weihnachten: Mittelstand feiert und spendet Wirtschaftsbarometer 4/2012 Weihnachten: Mittelstand feiert und spendet Unterstützung vor allem für Kinderprojekte und Hilfsorganisationen Dezember 2012 +++ Weiterhin gute Stimmung im Mittelstand +++ Optimismus

Mehr

Dresden: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Dresden: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2015 l Oktober 2015 Agenda und Rahmenbedingungen der

Mehr

J.P. Morgan Asset Management 8. Altersvorsorge-Barometer Vergleich März 2007 Oktober 2009

J.P. Morgan Asset Management 8. Altersvorsorge-Barometer Vergleich März 2007 Oktober 2009 J.P. Morgan Asset Management 8. Altersvorsorge-Barometer Vergleich März Oktober 2009 Methodenbeschreibung Auftraggeber: Untersuchungsthema: J.P. Morgan Asset Management Altersvorsorge (Deutschland) Befragungszeitraum:

Mehr

ifaa-trendbarometer: Auswertung Herbsterhebung 2013

ifaa-trendbarometer: Auswertung Herbsterhebung 2013 ifaa-trendbarometer: Auswertung Herbsterhebung 2013 Vertreter der Wirtschaft und Forschung beurteilen: Kontinuierliche Prozessoptimierung ist derzeit das bedeutendste Thema der Arbeits- und Betriebsorganisation

Mehr

Ergebnisse der Konjunkturumfrage 2013

Ergebnisse der Konjunkturumfrage 2013 Ergebnisse der Konjunkturumfrage 2013 Ergebnisse der Konjunkturumfrage 2013 Inhalt Textteil: 1. Konjunkturumfrage 2013 - Zusammenfassung der Ergebnisse... 3 Statistiken: 2. Geschäfts-, Auftrags- und Ertragslage

Mehr