SPARKASSE ENNEPETAL-BRECKERFELD. Lagebericht. mit Sitz in Ennepetal. für das Jahr

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1 SPARKASSE ENNEPETAL-BRECKERFELD mit Sitz in Ennepetal Lagebericht für das Jahr

2 G e s c h ä f t s s t e l l e n Hauptgeschäftsstelle Ennepetal-Milspe Voerder Str weitere Ennepetal-Voerde, Lindenstr. 21 Geschäftsstellen Ennepetal-Altenvoerde, Mittelstr. 15 (SB-Geschäftsstelle) Ennepetal-Büttenberg, Birkenstr Ennepetal-Rüggeberg, Rüggeberger Str Ennepetal-Hasperbach, Hagener Str Breckerfeld, Frankfurter Str. 39 = Bargeld "Rund um die Uhr" Geldautomaten der Sparkasse Telefon Ennepetal 02333/986-0 Breckerfeld 02338/ Telefax Ennepetal 02333/ Breckerfeld 02338/ SWIFT-Adresse Internet WELA DE 3D

3 A. Grundlagen der Sparkasse Die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld entstand im Jahr 1976 durch die Vereinigung der Sparkasse der Stadt Ennepetal und der Stadtsparkasse Breckerfeld. Die frühere Sparkasse der Stadt Ennepetal wurde am und die Stadtsparkasse Breckerfeld am gegründet. Träger der Sparkasse ist der Sparkassenzweckverband, der von der Stadt Ennepetal und der Stadt Breckerfeld gebildet wird. Der Sparkassenzweckverband ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Ennepetal und ist Mitglied des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe in Münster (Westfalen). Die Sparkasse ist gemäß 1 SpkG NW eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie ist beim Amtsgericht Hagen unter der Nummer HRA 4746 im Handelsregister eingetragen. Die Sparkasse ist Mitglied des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe in Münster (Westf.) und über diesen dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.v. in Berlin angeschlossen. Das Geschäftsgebiet der Sparkasse ist das Gebiet des Trägers, das der Gemeinden des Ennepe-Ruhr- Kreises und der angrenzenden Kreise. Die Sparkasse ist Mitglied im bundesweiten Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe. Das aus Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen bestehende überregionale Sicherungssystem stellt sicher, dass im Bedarfsfall ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um die Forderungen der Kunden und auch das Institut selbst zu schützen. Die Sparkasse ist ein regionales Wirtschaftsunternehmen mit der Aufgabe, die geld- und kreditwirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft, insbesondere im satzungsrechtlichen Geschäftsgebiet, sowie die der Träger sicherzustellen. Die Kreditversorgung dient vornehmlich der Kreditausstattung des Mittelstands sowie der wirtschaftlich schwächeren Bevölkerungskreise. Die Geschäfte werden unter Beachtung des öffentlichen Auftrags nach kaufmännischen Grundsätzen geführt. Die Gewinnerzielung ist nicht Hauptzweck des Geschäftsbetriebes. Im Rahmen der Geschäftsstrategie sind die Grundsätze unserer geschäftspolitischen Ausrichtung zusammengefasst und in die operativen Planungen eingearbeitet. Die übergeordneten Ziele werden im Lagebericht im Folgenden dargestellt. Durch die zielorientierte Bearbeitung der strategischen Geschäftsfelder soll die Aufgabenerfüllung der Sparkasse über die Ausschöpfung von Ertragspotentialen sowie Kostensenkungen sichergestellt werden. Darüber hinaus hat der Vorstand die Risikostrategie überprüft und den veränderten Rahmenbedingungen, insbesondere den überarbeiteten aufsichtsrechtlichen Vorgaben der MaRisk-Novelle, angepasst. Die Strategien wurden mit dem Verwaltungsrat erörtert und innerhalb des Hauses kommuniziert. B. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Jahr 2013 weltweit Die Weltkonjunktur hat sich im Verlauf des Jahres 2013 stabilisiert und an Schwung gewonnen, nachdem sie im Jahr 2012 unter dem Einfluss der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum deutlich an Schwung verloren hatte. Positive Impulse kamen zuletzt verstärkt aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften. In diesen Ländern wurde die Konjunktur durch die weiterhin sehr expansive Geldpolitik und die rückläufige Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Eurokrise gestützt. Das globale Bruttoinlandsprodukt stieg im Jahr 2013 im Jahresdurchschnitt mit 2,9 % langsamer als im Vorjahr mit 3,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Produktion in den Schwellenländern hat im Vergleich zu den Vorjahren weniger stark zugenommen. Viele Schwellenländer sehen sich Problemen in ihren Volkswirtschaften gegenüber, die sich negativ auf die Expansion ihres Produktionspotentials auswirken. Außerdem verzeichneten einige Schwellenländer zuletzt starke Kapitalabflüsse und einen Abwertungsdruck ihrer Währungen

4 im Euro-Raum Die Konjunktur im Euro-Raum hat sich im Jahresverlauf 2013 stabilisiert. Die Verbesserung der Konjunktur ist zu einem wesentlichen Teil auf den Außenhandel zurückzuführen. Die Ausfuhren nahmen im Jahr 2013 deutlich zu. Gleichzeitig verzeichnete die Binnennachfrage leichte Zuwächse. Der Konsum der Privathaushalte nahm in Deutschland und Frankreich zu, in den drei nächst größeren Volkswirtschaften Italien, Spanien und den Niederlanden war er weiter rückläufig. Die Krisenländer des EURO-Raums konnten Fortschritte bei der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit machen. Einige dieser Länder dürften für das zurückliegende Jahr Leistungsbilanzüberschüsse aufweisen. Trotz dieser Fortschritte ist weiterer Anpassungsbedarf gegeben. Die Verbraucherpreise sind im Jahresverlauf 2013 nur moderat angestiegen. Die Fiskalpolitik im Euro-Raum befindet sich seit nunmehr 3 Jahren auf einem Konsolidierungskurs, nachdem die starken Produktionseinbrüche in Folge der Finanzmarktkrise sowie die Bankenrettungs- und Konjunkturpakete die öffentlichen Haushalte massiv belastet hatten. in Deutschland Die Lage der deutschen Wirtschaft hat sich im Verlauf des Jahres 2013 weiter verbessert. Neben den weiterhin expansiven binnenwirtschaftlichen Impulsen, vor allem vom privaten Konsum, hat es vermehrt Anstöße von der Auslandsnachfrage gegeben. Die Industriekonjunktur erwies sich damit wieder als unterstützender Faktor für das Wirtschaftswachstum. Hauptstütze der deutschen Konjunktur war im Jahr 2013 der private Verbrauch, der von der robusten Lage auf dem Arbeitsmarkt und merklichen Lohnzuwächsen gespeist wurde. Bei einer verhaltenen Inflationsrate in Höhe von 1,5 % (Vorjahr 2 %) verliehen die Einkommenszuwächse der Konsumnachfrage Auftrieb. Die im Jahresverlauf anziehende Weltkonjunktur hat in der Folge den deutschen Export belebt. Der Anstieg der Ausfuhren wurde vor allem von den Lieferungen in außereuropäische Länder, insbesondere nach China und in die USA, getragen. Die Ausrüstungsinvestitionen haben im Jahresverlauf 2013 leicht zugenommen. Hierfür dürften das wieder günstigere außenwirtschaftliche Umfeld und die verringerte Unsicherheit hinsichtlich der europäischen Währungsunion ausschlaggebend gewesen sein. in der Region Die wirtschaftliche Dynamik in Westfalen-Lippe hat nach einem schwachen Auftakt im Jahresverlauf zugenommen. Getragen wurde die Entwicklung im Wesentlichen von der Konsumnachfrage der Privathaushalte. Die Bauwirtschaft verzeichnete ebenfalls Zuwächse. Im märkischen Südwestfalen hat nach einem über weite Strecken nur mäßigen ersten Halbjahr die wirtschaftliche Entwicklung wieder angezogen. In der Industrie dämpfte das schleppende Auslandsgeschäft. Handel und Dienstleistungen profitierten von der günstigen Binnenkonjunktur. Die Talsohle bei den Auslandsgeschäften dürfte nach Auffassung der SIHK Hagen erreicht und durchschritten sein. Mit einem weiterhin günstigen EURO-Außenwert sollte der Außenhandel vom Engagement der Unternehmen auf den Wachstumsmärkten in Asien, Amerika und Osteuropa profitieren. Der SIHK-Konjunkturklimaindex stieg im Jahresverlauf. Er spiegelt die Erwartungen der Unternehmen im märkischen Südwestfalen wider, dass sich die Wirtschaft bei steigenden Exportchancen, getragen von einer stabilen Binnenkonjunktur und mit einem lebhaftem Konsum, bei einer guten Arbeitsmarktlage und einem weiterhin niedrigen Zinsniveau in den kommenden Monaten weiter beleben wird. Zinsentwicklung Aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung insbesondere in den südeuropäischen Ländern und einer niedrigen Inflationserwartung in der Eurozone, setzte die EZB ihre Politik sehr niedriger Zentralbankzinsen unverändert fort und senkte im Jahresverlauf 2013 den Leitzins zweimal um jeweils 25 Basispunkte bis auf 0,25 %. Die unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen blieben weitgehend unverändert in Kraft. Die Vollzuteilung der Refinanzierungsoperationen, welche sicherstellt, dass Geschäftsbanken eine ausreichende Menge an Liquidität erhalten, wird bis mindestens Mitte 2015 fortgesetzt. Im Zuge der Forward-Guidance -Kommunikation hat die EZB angekündigt, dass sie über einen längeren Zeitraum keine Leitzinserhöhung erwarte. Im September 2012 verabschiedete die EZB ein Programm zum unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen (OMT). Die Lage an den Geld- und Kapitalmärkten hat sich in Folge der Entscheidungen der EZB merklich entspannt

5 2. Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2013 Basel III Am veröffentlichte der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht unter der Bezeichnung Basel III ein Rahmenwerk mit geänderten Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen. Die Umsetzung in der Europäischen Union erfolgte über eine Neufassung der Capital Requirements Directive (CRD), die am 01. Januar 2014 mit Übergangsregelungen in Kraft trat. Bestandteil des Pakets sind geänderte Eigenkapitalanforderungen durch eine Erhöhung der Qualität, Konsistenz und Transparenz der Eigenkapitalbasis, eine Verbesserung der Risikoabdeckung, die Einführung einer Verschuldungsgrenze (Leverage-Ratio), die Reduktion von Prozyklität und die Stärkung von antizyklischen Puffern sowie der Fixierung von grundlegenden Prinzipien für das Liquiditätsmanagement und quantitativer Mindeststandards (Liquidity Coverage Ration; Net Stable Funding Ration). MaRisk Das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Dezember 2012 im Rahmen der 4. Ma- Risk-Novelle eine Neufassung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) veröffentlicht. Die neue Fassung der MaRisk ist am in Kraft getreten. Um den Instituten einen ausreichenden Umsetzungszeitraum einzuräumen, sind Anforderungen, die im MaRisk-Kontext neu sind und nicht lediglich der Klarstellung bereits vorhandener Anforderungen dienen, bis zum umzusetzen. Die Neuerungen beinhalten eine Erweiterung des Blickwinkels der Risikotragfähigkeitsbetrachtung durch die Einführung eines Kapitalplanungsprozesses, mit der Zielsetzung, der frühzeitigen Identifizierung eines etwaigen Kapitalbedarfs, die Ergänzung um die Anforderungen an die Risikocontrolling-Funktion, einer Anforderung zur Implementierung wirksamer Verfahren zur Einhaltung der für die Compliance- Funktion wesentlichen rechtlichen Vorgaben und entsprechender Kontrollen sowie die Einrichtung eines geeigneten Verrechnungssystems zur verursachergerechten internen Verrechnung von Liquiditätskosten, -nutzen und -risiken. Die Umsetzung der MaRisk-Anforderungen erfolgte in der Sparkasse zeitgerecht. Der Vorstand hat einen MaRisk-Compliance-Beauftragten und einen Leiter Risikocontrolling sowie deren Stellvertreter benannt. MaComp Am wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die 3. Neufassung der MaComp (Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion und die weiteren Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten nach 31 ff. WpHG für Finanzdienstleistungsunternehmen) veröffentlicht. Die Änderungen betreffen die Umsetzung der MiFid-Anforderungen an die Compliance-Funktionen sowie an die Geeignetheitsprüfung inkl. der Aufzeichnungsfristen. Nach den MaComp ist die Sparkasse erstmals für das Geschäftsjahr 2013 verpflichtet, Zuwendungen in Geschäften mit Finanzinstrumenten sowie deren Verwendung aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung erfolgt durch die Sparkasse durch den Einsatz eines Zuwendungstools. Europäische Bankenaufsicht Die neue Europäische Bankenaufsicht gilt für Banken mit einer Bilanzsumme von mehr als 30 Milliarden Euro oder mehr als 20 % Wirtschaftskraft des Landes. Unabhängig davon beaufsichtigt die Europäische Zentralbank (EZB) zumindest die drei bedeutendsten Banken jedes Teilnehmerlandes direkt. Die deutschen Sparkassen bleiben unter nationaler Aufsicht. In Deutschland überwacht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbank die Kreditinstitute. Seit dem Jahr 2011 sorgt ein europäisches Aufsichtssystem für Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel für mehr Angleichung und eine verbesserte Abstimmung. European Banking Authority (EBA) Die EBA ist die europäische Behörde für Bankenaufsicht. Sie ist Teil des Europäischen Systems der Finanzaufsicht (ESFS), einem Netzwerk aus den nationalen Aufsichtsbehörden der 27 EU-Mitgliedsstaaten, den 3 EU-Aufsichtsbehörden für Banken, Wertpapiermärkte und Versicherungen (EBA, ESMA, EIOPA), deren gemeinsamen Ausschuss sowie dem Europäischen Ausschuss für Systemrisiken. (ESRB) - 5 -

6 Gemeinsam mit den nationalen Aufsichtsbehörden soll die EBA dazu beitragen, die Qualität und Kohärenz der Bankenaufsicht in Europa zu verbessern, die Beaufsichtigung grenzüberschreitend tätiger Bankengruppen zu stärken und ein einheitliches europäisches Regelwerk für die Finanzinstitute einzuführen. Die Zuständigkeit und Verantwortung für die Beaufsichtigung der Finanzinstitute bzw. märkte verbleiben jedoch grundsätzlich auf nationaler Ebene. EU-Einlagensicherung Die EU-Kommission, das EU-Parlament und die europäischen Regierungen haben sich auf den Aufbau von nationalen Sicherungsfonds verständigt. Geschützt sind Spargelder bis zu ,-- EUR pro Kunde. Die Kreditinstitute erhalten bis zu zehn Jahre Zeit, die Sicherungsfonds aufzustocken. Dazu sind 0,8 % der gedeckten Einlagen in nationalen Sicherungsfonds vorzuhalten. Sparkassen und Landesbanken besitzen bereits öffentlich-rechtliche Sicherungsfonds. 3. Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs im Jahr 2013 Geschäftsentwicklung Die Entwicklung im Kunden-Kreditgeschäft verlief im Geschäftsjahr 2013 überaus zufriedenstellend. Die Jahresendbestände der Position Forderungen an Kunden erhöhten sich um 31,6 Mio. EUR. Bei den gewerblichen Finanzierungen konnten wir erneut Zuwächse erzielen. Die Kundeneinlagen entwickelten sich im Geschäftsjahr 2013 differenziert. Während bei den Spareinlagen zum Bilanzstichtag ein Bestandsrückgang in Höhe von 18,6 Mio. EUR zu verzeichnen ist, erhöhte sich der Bestand der anderen Verbindlichkeiten (täglich fällige Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist) stichtagsbezogen um 23,6 Mio. EUR. Darin enthalten ist eine Termingeldaufnahme durch die Sparkasse in Höhe von 15,0 Mio. EUR Entwicklung der Bilanzsumme und des Geschäftsvolumens in Mio. EUR Entwicklung der Bilanzsumme der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld im Zeitvergleich 700,0 680,0 672,8 681,3 660,0 640,0 630,1 634,2 620,0 607,2 600,0 580,0 560,

7 Die Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2013 aufgrund der positiven Bestandsentwicklung bei den Forderungen an Kunden und der Zunahme der Termingelder um 8,6 Mio. EUR bzw. 1,3 % auf 681,3 Mio. EUR. Das geplante Bilanzsummenwachstum konnte übertroffen werden. Das Geschäftsvolumen (Bilanzsumme zuzüglich Bürgschaftsverbindlichkeiten) erhöhte sich um 9,8 Mio. EUR auf 688,3 Mio. EUR Kreditgeschäft Die Forderungen an Kunden erhöhten sich bis zum Bilanzstichtag um 31,6 Mio. EUR auf 391,8 Mio. EUR. Bezogen auf die bilanziellen Jahresendbestände entwickelte sich das Kreditgeschäft (Kundenforderungen, Treuhandkredite und Avale) mit einem Bestandzuwachs in Höhe 9,0 % (Vorjahr: + 13,7 %) überaus positiv. Die für das Jahr 2013 im Rahmen des Budgets prognostizierte bestandsbezogene Entwicklung konnte übertroffen werden. Entwicklung der Forderungen an Kunden im Zeitvergleich 450,0 400,0 350,0 300,0 269,9 304,9 316,5 360,2 391,8 250,0 200,0 150,0 100,0 50,0 0, Der Anteil der Forderungen an Kunden, bezogen auf die Stichtagsbilanzsumme, ist mit 57,5 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen (Vorjahr: 53,5 %). Die Forderungen an Privatpersonen und wirtschaftlich Unselbständige nahmen um 1,8 % und die Forderungen an Unternehmen und Selbständige um 10,4 % zu. Die Forderungen an Privatpersonen (wirtschaftlich Unselbständige) erreichten, bezogen auf den Gesamtbestand der Kundenforderungen, einen Anteil von 44,5 % und der Anteil der Forderungen an Unternehmen und Selbständigen erhöhte sich auf 55,3 %. Die Kreditneubewilligungen zeigen ein genaueres Bild der kreditgeschäftlichen Betätigung als die ausschließliche Betrachtung der Stichtagsbestände: Insgesamt wurden im Jahr 2013 Darlehen (ohne Kontokorrentkredite) in Höhe von 71,7 Mio. EUR (Vorjahr: 91,7 Mio. EUR) bewilligt. Den weitaus größten Teil bei den Darlehenszusagen machten Darlehen an Unternehmen und Selbständige aus; sie erreichten ein Betragsvolumen in Höhe von 50,4 Mio. EUR (Vorjahr: 63,2 Mio. EUR). Die Darlehenszusagen an Privatpersonen (wirtschaftlich Unselbständige) erreichten ein Volumen von 21,3 Mio. EUR. (Vorjahr: 25,5 Mio. EUR) - 7 -

8 Die Wohnungsbaufinanzierungen entwickelten sich mit einem Finanzierungsvolumen in Höhe von 24,4 Mio. EUR (Vorjahr: 29,0 Mio. EUR) zufriedenstellend Wertpapiereigenanlagen Der Bestand der Eigenanlagen der Sparkasse in Wertpapieren reduzierte sich um 39,3 Mio. EUR auf 238,2 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Sparkasse mit insgesamt 181,9 Mio. EUR um 47,0 Mio. EUR niedriger in Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren und mit einem Bestand in Höhe von 56,3 Mio. EUR um 7,7 Mio. EUR höher in Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere investiert Beteiligungen/Anteilsbesitz Die ausgewiesenen Beteiligungen reduzierten sich zum Bilanzstichtag auf 8,8 Mio. EUR. Auf die Beteiligung am Stammkapital des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe entfällt ein Betrag von 6,4 Mio. EUR. Daneben besteht, unter Berücksichtigung einer im Jahr 2013 erforderlichen Abschreibung von 1,0 Mio. EUR, eine indirekte Beteiligung an der Landesbank Berlin Holding AG in Höhe von 1,6 Mio. EUR Geldanlagen von Kunden Die Kundeneinlagen (Verbindlichkeiten gegenüber Kunden) erhöhten sich im Jahresverlauf um 5,0 Mio. EUR auf 534,2 Mio. EUR. Dies entspricht einem Zuwachs in Höhe von 0,9 %. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus erfolgte zu Lasten der Spareinlagen eine verstärkte Geldanlage der Kunden in Einlagen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist. Dementsprechend reduzierten sich die Spareinlagen um 18,6 Mio. EUR bzw. 7,6 % auf 224,8 Mio. EUR während die Verbindlichkeiten mit täglicher Fälligkeit (Sichteinlagen und Tagesgeldanlagen) um 0,9 Mio. EUR bzw. 0,5 % auf 195,2 Mio. EUR und die Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit um 22,7 Mio. EUR bzw. 24,9 % auf 114,1 Mio. EUR zunahmen. Die Privatkunden reduzierten ihre bilanziellen Einlagenbestände um 15,0 Mio. EUR während die Unternehmen ihre Einlagenbestände um 2,4 Mio. EUR erhöhten. Veränderung in Mio. EUR Veränderung in % Spareinlagen./. 18,6./. 7,6 Verbindlichkeiten täglich fällig (Sichteinlagen) + 0,9 + 0,5 Verbindlichkeiten mit vereinb. Laufzeit/Kündigungsfrist + 22,7 + 24,9 Die Sparkasse hatte für das Jahr 2013 eine bestandsneutrale Entwicklung bei den Kundeneinlagen (Verbindlichkeiten gegenüber Kunden) prognostiziert. Mit einem Bestandswachstum in Höhe von 1,0 % liegen wir über unserer Entwicklungsprognose; der Einlagenbestand konnte insgesamt stabil gehalten werden

9 in Mio. EUR 3.6.Interbankengeschäft Auf der Aktivseite erhöhten sich die Forderungen an Kreditinstitute um 2,7 Mio. EUR auf 13,3 Mio. EUR. Der Forderungsbestand besteht nahezu ausschließlich aus unterhaltenen Liquiditätsreserven und kurzfristigen Geldanlagen. Auf der Passivseite stieg der Bestand der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 0,6 Mio. EUR auf 56,9 Mio. EUR. Es handelt sich bei dieser Position um Sparkassenbriefe, um langfristige Weiterleitungsdarlehen und eine Tagesgeldaufnahme Dienstleistungsgeschäft Wertpapiergeschäft Das Wertpapiergeschäft wurde im Jahr 2013 maßgeblich von der weiteren Erholung und positiven Entwicklung der Kapital- und Aktienmärkte geprägt. Im Anlageinteresse unserer Kunden standen verstärkt Investmentfonds-und Aktienanlagen. Die Wertpapierumsätze des Geschäftsjahres 2013 lagen über denen des Vorjahres. Unsere Kunden erwarben für 30,6 Mio. EUR Wertpapiere (inkl. Investmentfondsanteile) (Vorjahr: 25,5 Mio. EUR). Dem standen Wertpapierverkäufe und Einlösungen in Höhe von 31,6 Mio. EUR (Vorjahr: 16,7 Mio. EUR) gegenüber. Das Wertpapiergeschäft entwickelte sich im Rahmen unserer Erwartungen

10 in Mio. EUR Entwicklung im Wertpapiergeschäft 35,0 30,0 24,9 25,5 30,6 32,0 31,6 25,0 20,0 15,0 10,0 16, ,0 0,0 Ankäufe Verkäufe/Tilgungen Vermittlungsgeschäft für unsere Verbundpartner Provinzial-Versicherung und Landesbausparkasse (LBS) Die eigene Zukunftssicherung hat bei unseren Kunden einen hohen Stellenwert. Mit einem Vermittlungsvolumen in Höhe von 3,6 Mio. EUR für unseren Verbundpartner Provinzial-Versicherung und 1,0 Mio. EUR für verbundübergreifende Vermittlungen blieben wir insgesamt leicht unter dem Vorjahresergebnis und unter unserer Ergebniserwartung. Im Komposit-Neugeschäft sind wir mit dem Vermittlungsergebnis zufrieden. Das Neugeschäftsvolumen erreichte eine Höhe von 100,0 TEUR (Vorjahr: 105 TEUR) und damit den Korridor unserer Ergebniserwartung. Bausparverträge, insbesondere in der Kombination mit der Nutzung der Riester-Förderung, standen auch im Jahr 2013 im Kundeninteresse. Es wurden 387 Bausparverträge für die Landesbausparkasse (LBS) mit einem Vertragsvolumen in Höhe von 12,2 Mio. EUR (Vorjahr: 14,4 Mio. EUR) vermittelt. Das Vermittlungsergebnis liegt unter unserer Ergebniserwartung. Immobilienvermittlung Im zurückliegenden Jahr ist die Sparkasse mit der Vermittlung von Immobilien durch das ImmobilienCenter gestartet. Damit haben wir für unsere Kunden die Angebotspalette erweitert. Mit dem ImmobilienCenter wird ein fundiertes Angebot an Beratungsleistungen geboten. Sie umfasst die Immobilienvermittlung, den Verkauf oder Kauf von Häusern, Eigentumswohnungen und Grundstücken, die Wohnungsbaufinanzierungsberatung sowie das Angebot von Bausparverträgen Investitionen Zur Verbesserung der Beratungs- und Servicequalität wurde im Jahr 2013 nach einer 7-monatigen Umbauzeit die Kundenhalle sowie der SB-Bereich umfassend modernisiert. Die Umbau- und Modernisierungsarbeiten wurden zeitgerecht und erfolgreich abgeschlossen. Die Investitionen blieben im geplanten Kostenrahmen Personalbericht Im Jahr 2013 beschäftigte die Sparkasse einschließlich Aushilfen durchschnittlich 137 (2012: 135) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 39 (2012: 37) Teilzeit- und Ultimokräfte und 9 Auszubildende (2012: 10)

11 Um auch in den kommenden Jahren auf gut qualifizierte Nachwuchskräfte setzen zu können, hat die Sparkasse ihre bereits gute Ausbildungsquote konstant gehalten. Sie nimmt damit ihre Verantwortung als wichtiger Ausbildungsbetrieb in der Region in besonderem Maße wahr. Es war auch im Jahr 2013 Ziel der Sparkasse, das bestehende hohe Qualifikationsniveau in allen Unternehmensbereichen zu sichern und weiter auszubauen. Es wurden 150 TEUR in Aus- und Fortbildungsmaßnahmen investiert. Schwerpunkte bildeten neben hausinternen Nachwuchs- und Förderprogrammen, zahlreiche Schulungen und Trainings zur weiteren Stärkung der Beratungs- und Betreuungskompetenz sowie eine ziel- und leistungsorientierte Führungsarbeit. Vereinbarkeit von Beruf und Familie Das erklärte Ziel, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, wurde auch im Jahr 2013 konsequent verfolgt. Daher wurde die Sparkasse von der Hertie- Stiftung als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Das weiter ausgebaute (über-)betriebliche Angebot zur Gesundheitsförderung und Prävention im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagement wurde von den Mitarbeiter/innen gut angenommen und rege genutzt Veränderungen im Vorstand der Sparkasse Im Juni des Jahres 2013 schied der bisherige Vorstandvorsitzende der Sparkasse, Herr Sparkassendirektor Oliver Teske, aus dem Vorstand aus. Der Verwaltungsrat bestellte im Juni 2013 das bisherige Vorstandsmitglied, Herrn Sparkassendirektor Bodo Bongen, zum Vorstandsvorsitzenden und mit Wirkung zum Herrn Uwe Volkmer zum Vorstandsmitglied

12 4. Darstellung, Analyse und Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Sparkasse 4.1. Vermögenslage Die zum Jahresende ausgewiesenen Gewinnrücklagen erhöhten sich durch die Zuführung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres Soweit die Vertretung des Trägers der Sparkasse hinsichtlich der Beschlussfassung zu 25 SpkG NW wie im Vorjahr verfährt, verfügt die Sparkasse nach Zuweisung des Bilanzgewinns über eine Sicherheitsrücklage von 43,97Mio. EUR. Neben der Sicherheitsrücklage verfügt die Sparkasse über umfangreiche weitere Eigenkapitalbestandteile im Sinne des KWG und angemessene stille Reserven. Im Fonds für allgemeine Bankrisiken gem. 340g HGB ist eine Vorsorge zur Absicherung des Risikos, das die Sparkasse während der voraussichtlichen langfristigen Abwicklungsdauer der Ersten Abwicklungsanstalt von 25 Jahren trägt, enthalten. Die Eigenkapitalanforderungen des KWG wurden jederzeit eingehalten. Das Verhältnis des haftenden Eigenkapitals, bezogen auf den Gesamtanrechnungsbetrag für Adressrisiken und operationelle Risiken, übersteigt am mit einer Gesamtkennziffer von 19,1 % deutlich den nach der Solvabilitätsverordnung vorgeschriebenen Mindestwert von 8 % Finanzlage Die Zahlungsbereitschaft der Sparkasse war im Geschäftsjahr aufgrund einer angemessenen Liquiditätsvorsorge jederzeit gegeben. Die Liquiditätskennziffer der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wurde stets eingehalten. Zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften wurden Guthaben bei der Deutschen Bundesbank in erforderlicher Höhe geführt. Die Kredit- und Dispositionsrichtlinien bei der Helaba wurden nur kurzfristig in Anspruch genommen. Ein Spitzenausgleich erfolgte durch Tagesgeldaufnahmen bei anderen Kreditinstituten Ertragslage/Ergebnisentwicklung Zur Analyse der Ertragslage wird für interne Zwecke und für den überbetrieblichen Vergleich der bundeseinheitliche Betriebsvergleich der Sparkassenorganisation eingesetzt, in dem eine detaillierte Aufspaltung und Analyse des Ergebnisses im Verhältnis zur Durchschnittsbilanzsumme erfolgt. Zur Ermittlung eines Betriebsergebnisses vor Bewertung werden die Erträge und Aufwendungen um periodenfremde und außergewöhnliche Posten berichtigt, die in der internen Darstellung einem neutralen Ergebnis zugerechnet werden. Auf dieser Basis beträgt das Betriebsergebnis vor Bewertung 1,09 % (Vorjahr 1,05 %) der durchschnittlichen Bilanzsumme des Jahres 2013; es lag damit über dem prognostizierten Planwert. Das erreichte Betriebsergebnis vor Bewertung liegt unterhalb des Durchschnittswerts der Sparkassen in Westfalen-Lippe. Das Verhältnis der Aufwendungen und Erträge die sogenannte Cost-Income-Ratio erreichten am den Vorjahreswert von 62,7 %. Dieser Kennziffer wird in unserer strategischen Betrachtung weiterhin große Bedeutung beigemessen. Die Ertragslage der Sparkasse im Geschäftsjahr 2013 war maßgeblich geprägt durch das anhaltend niedrige Zinsniveau. Die bedeutendste Ertragsquelle bleibt der Zinsüberschuss. Er ist aufgrund des Zinsniveaus bei leicht verbesserten Zinsstrukturbeiträgen im vergangenen Geschäftsjahr um 0,6 Mio. EUR auf 16,0 Mio. EUR gestiegen. Die Zinserträge reduzierten sich im Vergleich zum Jahr 2012 um 2,3 Mio. EUR auf 23,1 Mio. EUR. Die Zinsaufwendungen nahmen um 3,0 Mio. EUR auf 7,1 Mio. EUR ab. Im Verhältnis zur Durchschnittsbilanzsumme ergibt sich eine Zinsspanne in Höhe von 2,39 %. Der zum Jahresbeginn prognostizierte Planungsansatz konnte übertroffen werden. Der Provisionsüberschuss als weitere Ertragskomponente blieb im zurückliegenden Jahr mit 3,5 Mio. EUR nahezu unverändert; er liegt unter dem prognostizierten Zielwert

13 Die Personalaufwendungen erreichten eine Aufwandsgröße von 7,7 Mio. EUR. Die Erhöhung ergibt sich überwiegend aufgrund tarifvertraglicher Gehaltssteigerungen. Aufgrund der Aufwendungen für den Umbau und Modernisierung der Kundenhalle in der Hauptgeschäftsstelle liegen die Sachaufwendungen über dem Vorjahresaufwand; sie blieben innerhalb unseres Erwartungsrahmens. Die Gesamtaufwandsquote (Verwaltungsaufwand in Bezug zur DBS) erhöhte sich von 1,76 % im Jahr 2012 auf 1,83 % im Jahr 2013 und liegt damit über unserem Prognoseansatz. Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Gewinn- und Verlustrechnung laut Jahresabschluss sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: 2013 Mio. EUR 2012 Mio. EUR Veränderung Mio. EUR Zinsüberschuss 16,3 14,5 + 1,8 Provisionsüberschuss 3,6 3,5 + 0,1 Nettoergebnis des Handelsbestands Sonstige betriebliche Erträge 0,3 0,4./. 0,1 Personalaufwand 9,4 7,4 + 2,0 Anderer Verwaltungsaufwand 4,2 4,0 + 0,2 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1,7 1,6 + 0,1 Ergebnis vor Bewertung und Risikovorsorge 4,9 5,4./. 0,5 Aufwand aus Bewertung und Risikovorsorge./. 1,9 + 22,2 Zuführung Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,6 24,4./. 23,7 Ergebnis vor Steuern 2,4 3,2./. 0,8 Steueraufwand 1,3 2,1./. 0,8 Jahresüberschuss 1,1 1,1 Die Erträge und Aufwendungen sind nicht um periodenfremde und außergewöhnliche Posten bereinigt. Zinsüberschuss: GuV-Posten Nr. 1 bis 4 Provisionsüberschuss: GuV-Posten Nr. 5 und 6 Sonstige betriebliche Erträge: GuV-Posten Nr. 8 und 20 Sonstige betriebliche Aufwendungen: GuV-Posten Nr. 11, 12, 17 und 21 Aufwand aus Bewertung und Risikovorsorge: GuV-Posten Nr. 13 bis 16 In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Abschreibungen auf Forderungen und bestimmten Wertpapiere sowie aus der Bildung von Rückstellungen im Kreditgeschäft auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere nach Verrechnung mit Zuschreibungen - in Höhe von 0,9 Mio. EUR (2012: Ertrag 23,6 Mio. EUR) ausgewiesen. Die Höhe der Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere betrugen nach Verrechnung mit den Erträgen EUR 1,0 Mio. (2012: 1,4 Mio. EUR). Nach einer Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken nach 340g HGB und unter Berücksichtigung des Steueraufwands weisen wir einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,1 Mio. EUR aus. Vor dem Hintergrund des intensiven Wettbewerbs und der ertrags- und risikoorientierten Politik des Instituts ist die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2013 zufrieden. Unter den gegebenen wirtschaftlichen Bedingungen wird die Geschäftsentwicklung als günstig beurteilt. C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten

14 D. Prognose,-, Chancen und Risikobericht 1. Ziele und Strategien Das Risikomanagement soll die Risiken des Sparkassenbetriebs transparent und steuerbar machen, mit dem Ziel diese zu minimieren. Der Vorstand hat in der Risikogesamtstrategie und den untergeordneten Teilrisikostrategien die Rahmengrundsätze des Risikomanagements und die risikopolitische Ausrichtung der Sparkasse im Rahmen eines festgelegten Strategieprozesses überprüft und den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst. Für die bedeutendsten Risikokategorien der Sparkasse, Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, operationelle Risiken und Liquiditätsrisiko, wurden die separaten Teilrisikostrategien aktualisiert. Alle Geschäftsbereiche verfolgen die Zielsetzung, bei den eingegangenen Risiken die Wahrscheinlichkeit der Realisation eines Vermögensverlustes zu minimieren. Dies wird durch frühzeitiges Erkennen von Gefahrensituationen und rechtzeitige Gegenmaßnahmen sichergestellt. Risiken werden nur bei günstigem Chance-/Risikoprofil bewusst eingegangen. Bei einem ungünstigen Chance-/Risikoprofil sind die Risiken zu kompensieren und zu vermindern bzw. auf Dritte zu übertragen (zu versichern). Vertretbare Risiken werden akzeptiert. Die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld nimmt damit in ihrer geschäftspolitischen Ausrichtung eine risikoneutrale Position ein. Aus der Risikodeckungsmasse wird ein Risikobudget zur Abdeckung der potenziellen Risiken bereitgestellt und hieraus ein Gesamtrisikolimit abgeleitet. Die eingegangenen Einzelrisiken werden im Rahmen der GuV-orientierten Risikotragfähigkeitsrechnung dem Gesamtrisikolimit gegenübergestellt und eine Auslastungsquote ermittelt. Darüber hinaus werden aus dem Risikobudget Einzellimite für einzelne Risikoarten bzw. -gruppen in der Risikotragfähigkeit abgeleitet. Daneben existieren für einzelne Risiken ergänzende Risiko- und Volumenlimite. Die Gesamtsumme der Einzelrisiken ist auf die Höhe des Risikobudgets limitiert und wird ebenso wie die Risikodeckungsmasse laufend überprüft. Somit wird gewährleistet, dass die Auslastung des Risikobudgets jederzeit sowohl aus dem handelsrechtlichen Ergebnis als auch aus vorhandenem Vermögen der Sparkasse getragen werden kann. Der Verwaltungsrat überprüft die vom Vorstand festgelegten Risikostrategien anhand der vom Vorstand vorzulegenden Risikoberichterstattungen und nimmt die Entwicklung der Risikolage regelmäßig zur Kenntnis. 2. Risikomanagementsystem Zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung der Risiken hat die Sparkasse ein Risikomanagement- und -überwachungssystem eingerichtet. Das Risikomanagement umfasst die Verfahren zur Identifizierung und Bewertung der Risiken, die Festlegung von geeigneten Steuerungsmaßnahmen und die notwendigen Kontrollprozesse. Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil einer ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation gemäß 25 a Abs. 1 KWG und wird laufend weiterentwickelt. Der Gesamtvorstand ist für die Festlegung der Risikostrategien in den Geschäftsfeldern und für die Entwicklung des Risikomanagementsystems verantwortlich. Für alle risikorelevanten Geschäfte ist die nach den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) aufgestellten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) erforderliche Funktionstrennung bis auf die Ebene des Vorstandes zwischen Handel/Markt einerseits und Abwicklung, Kontrolle und Risikocontrolling/Marktfolge andererseits umgesetzt. Risikobehaftete Geschäfte werden nur getätigt, sofern deren Risikogehalt von allen damit befassten Mitarbeitern beurteilt werden kann. Bevor Geschäfte mit neuen Produkten oder auf neuen Märkten regelmäßig abgeschlossen werden, ist im Rahmen einer Testphase das Risikopotenzial dieser Geschäfte zu bewerten und die für die Abwicklung notwendigen Prozesse in Arbeitsanweisungen festzulegen. Im Rahmen der Unternehmensplanung legt der Vorstand für das jeweilige Geschäftsjahr für einzelne Risiken Limite fest, deren Einhaltung laufend überwacht wird. Die Innenrevision prüft in regelmäßigen Abständen das eingerichtete Risikomanagementsystem

15 Zielsetzung der Prüfungen ist insbesondere die ordnungsgemäße Handhabung der festgelegten Regelungen sowie die Feststellung von Schwachstellen im Risikomanagementsystem und die Überwachung der Umsetzung notwendiger Anpassungen. Die Innenrevision gewährleistet somit die unabhängige Prüfung und Beurteilung sämtlicher Aktivitäten und Prozesse der Sparkasse sowie der von ihr ausgelagerten Bereiche. Sie berichtet dabei unmittelbar dem Vorstand. 3. Risikomanagementprozess Der Risikomanagementprozess umfasst alle Aktivitäten der Sparkasse zum systematischen Umgang mit Risiken. Er teilt sich in die Einzelschritte Risikoerkennung, Risikobewertung, Risikomessung, Risikoberichterstattung, Risikosteuerung und Risikokontrolle auf. Im Rahmen einer Risikoinventur werden jährlich alle auf die Geschäftsbereiche und Funktionsbereiche der Sparkasse einwirkenden Risiken systematisch anhand von festgelegten Risikoindikatoren ermittelt und dem Risikokatalog zugeordnet. Über eine Risikobewertung werden die wesentlichen Risiken der Sparkasse festgelegt. Die Bewertung erfolgt anhand einer Risikokennzahl, die sich aus den drei Merkmalen Eintrittswahrscheinlichkeit, mögliche Schadenshöhe und Beherrschbarkeit zusammensetzt. Nach der Höhe der Risikokennzahl richtet sich die Einordnung des jeweiligen Risikos in eine Risikoklasse. Die Einordnung der Risikoklasse bestimmt den Umfang der notwendigen Maßnahmen zur Beobachtung und Steuerung des jeweiligen Risikos. Für jede Risikoart sind Methoden zur Messung des Risikos festgelegt. Die Messung erfolgt für die in die Risikotragfähigkeitsrechnung einbezogenen wesentlichen Risiken grundsätzlich nach der GuVorientierten Sichtweise. Ergänzend wird das Zinsänderungsrisiko im Rahmen einer wertorientierten Betrachtung gemessen. In der GuV-orientierten Sichtweise werden die Risiken danach gemessen, ob und in welcher Höhe ihr Eintritt Auswirkungen auf den handelsrechtlichen Jahresüberschuss der Sparkasse hat. Über die eingegangenen Risiken wird dem Gesamtvorstand der Sparkasse regelmäßig und unter Beachtung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben durch die MaRisk schriftlich berichtet. Eine Ad-hoc- Berichterstattung erfolgt bei Risikoereignissen von wesentlicher Bedeutung. Die zur Steuerung bzw. Verringerung von Risiken einzusetzenden Instrumente sind vom Vorstand abschließend festgelegt worden. Die Bearbeitungs- und Kontrollprozesse sind in Arbeitsanweisungen umfassend beschrieben. Die durchgeführten Maßnahmen zur Steuerung bzw. Verringerung der Risiken werden regelmäßig auf Effektivität und Effizienz überprüft. Verbesserungsmöglichkeiten fließen in den Risikomanagementprozess ein. Zwischen der Risikosteuerung und der Risikokontrolle besteht eine personelle Funktionstrennung. Die sich aus der Risikokontrolle ergebenden Korrekturen fließen in den Risikomanagementprozess ein. Für alle Teilschritte des Risikomanagements sind Verantwortlichkeiten festgelegt worden. Die Aktivitäten zur Messung, Steuerung und Überwachung der Risiken sind in den Abteilungen Betriebliches Rechnungswesen/Controlling und Marktfolge Aktiv zusammengefasst worden. Diese analysieren und quantifizieren die Risiken der Sparkasse. Das Risikomanagementsystem ist in einem Risikohandbuch dokumentiert. Die Fortentwicklung des Risikomanagementsystems und die Abstimmung der gesamten Aktivitäten im Risikomanagement hat die Sparkasse auf den Leiter Marktfolge Aktiv übertragen (Risikomanager). Dieser überwacht auch die Einhaltung der vom Vorstand festgelegten Limite und übernimmt die Risikoberichterstattung. Er überprüft zudem die Ergebnisse der Risikoinventur zentral. Des Weiteren übernimmt er die Funktion des Leiters Risikocontrolling gemäß MaRisk. Die Steuerung und Begrenzung aller wesentlichen Risiken wird über eine GuV-orientierte Risikotragfähigkeitsrechnung vorgenommen. Ab Mitte des Jahres wird zusätzlich eine Risikotragfähigkeitsrechnung für das Folgejahr durchgeführt. Stressszenarien, bei denen die Anfälligkeit der Sparkasse gegenüber unwahrscheinlichen, aber plausiblen Ereignissen analysiert wird, werden regelmäßig durchgeführt. Dabei wird auch das Szenario eines schweren konjunkturellen Abschwungs analysiert sowie inverse Stresstests durchgeführt. Die Stresstests berücksichtigen dabei auch Risikokonzentrationen innerhalb (Intra- Risikokonzentrationen) und zwischen einzelnen Risikoarten (Inter-Risikokonzentrationen). Diversifikationseffekte, die das Gesamtrisiko mindern würden, werden nicht berücksichtigt

16 Daneben werden die aufsichtsrechtlich vorgegebenen Relationen als strenge Nebenbedingung regelmäßig ermittelt und überwacht. 4. Risikokategorisierung Die im Rahmen der Risikoinventur festgestellten Risiken ordnet die Sparkasse folgenden Risikokategorien und -arten zu: Risikokategorien Liquiditätsrisiken Markttpreisrisiken Adressenrisiken Operationelle Risiken Sonstige Risiken Refinanzierungsrisiko Zinsänderungsrisiko Kreditrisiko Infrastruktur Strategische Risiken Liquiditätsrisiko i. e.s. Aktienkursrisiko Kontrahentenrisiko Mitarbeiter Reputationsrisiko Passiv. Marktliquiditätsrisiko Sachwert- u. Sicherungsgutrisiko Emittentenrisiko Interne Verfahren Spreadrisiko i.w.s. Strukturrisiko Externe Einflüsse Länderrisiko Sonstiges Ausfallrisiko 5.1. Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft Als Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft versteht die Sparkasse die Gefahr von Ausfällen der im Rahmen des Kreditgeschäfts vertraglich zugesagten Leistungen durch den Ausfall eines Geschäftspartners sowie durch Wertminderung der Forderungen aufgrund nicht vorhersehbarer Verschlechterung der Bonität des Geschäftspartners. Zur Steuerung der Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft hat der Vorstand eine Kreditrisikostrategie im Sinne der MaRisk festgelegt, die jährlich überprüft wird. Im Rahmen dieser Kreditrisikostrategie werden zur Begrenzung von Risiken kreditnehmer- und kreditportfoliobezogene Blankokredithöchstgrenzen, Mindestratings sowie Planzielgrößen für das Neugeschäftsvolumen festgelegt. Grundlage jeder Kreditentscheidung ist eine detaillierte Bonitätsbeurteilung der Kreditnehmer. Im risikorelevanten Kreditgeschäft nach den MaRisk ist ein zweites Kreditvotum durch die vom Markt unabhängige Abteilung Marktfolge Aktiv notwendig. Die Organisation des Kreditgeschäfts wird im Rahmen von Prozessprüfungen und die Bonität einzelner Kreditnehmer in umfangreichen Stichproben jährlich durch die Innenrevision der Sparkasse geprüft

17 Die Verteilung der Forderungsarten sieht zum Berichtsstichtag folgendermaßen aus: Kredite, Zusagen und andere nicht derivative außerbilanzielle Aktiva Gesamtbetrag der Forderungen Mio. EUR 595,1 Verteilung der Forderungsarten nach geographischen Hauptgebieten Deutschland 582,3 EU 1,9 Sonstige 10,9 Verteilung der Forderungsarten nach Hauptbranchen Banken 32,2 Investmentfonds - Privatpersonen 206,0 Öffentliche Haushalte* 86,2 Unternehmen und wirtschaftlich 256,7 selbständige Privatpersonen - Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur 8,5 - Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Bergbau 24,2 und Gewinnung von Steinen Erden - Verarbeitendes Gewerbe 74,6 - Baugewerbe 13,4 - Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahr- 26,6 zeugen - Verkehr und Lagerei, 6,2 Nachrichtenübermittlung - Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 5,9 - Grundstücks- und Wohnungswesen 64,3 - Sonstiges Dienstleistungsgewerbe 33,0 Organisationen ohne Erwerbszweck 0,9 Sonstige 13,1 Verteilung der Forderungsarten nach vertraglichen Restlaufzeiten < 1 Jahr 158,0 1 Jahr bis 5 Jahre 120,1 > 5 Jahre bis unbefristet 317,0 Aufgrund der regionalen Ausrichtung der Geschäftstätigkeit spiegeln sich im Kreditgeschäft die regionalen Branchenschwerpunkte wider. 27,1 % der Kreditinanspruchnahmen zum entfallen auf Kreditnehmer aus dem Dienstleistungsgewerbe und 11,8 % auf Kreditnehmer aus dem verarbeitenden Gewerbe

18 Das Länderrisiko, das sich aus unsicheren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen eines anderen Landes ergeben kann, ist für die Sparkasse von untergeordneter Bedeutung. Das an Kreditnehmer mit Sitz im Ausland ausgelegte Kreditvolumen betrug am ,2 % des Gesamtbetrags der Forderungen. Das risikotragende Kreditgeschäft teilt die Sparkasse in das Firmenkunden- und das Privatkundenkreditgeschäft sowie in Weiterleitungsdarlehen auf: in % der Kreditinanspruchnahme in % der Kreditinanspruchnahme Firmenkundenkredite 48,1 46,2 Privatkundenkredite 42,4 44,6 Weiterleitungsdarlehen 9,5 9,2 darunter: für den privaten und geschäftlichen Wohnungsbau (45,4) (45,9) nachrichtlich: Kommunalkredite und kommunalverbürgte Kredite (in TEUR) 54,2 45,8 Die Größenklassenstruktur zeigt insgesamt eine breite Streuung des Ausleihgeschäfts. 51 % des Kreditvolumens (ohne Kommunaldarlehen) entfallen auf Kreditengagements mit einem Kreditvolumen bis 0,5 Mio. EUR. 29 % des Kreditvolumens betreffen Kreditengagements mit einem Kreditvolumen zwischen 0,5 Mio. EUR und 5,0 Mio. EUR und die restlichen 20 % liegen darüber. Zur Beurteilung der Bonität der Kreditnehmer stützt sich die Sparkasse auf ein vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) entwickeltes Kreditinformations- und -überwachungssystem mit den Bausteinen Einzelbilanzanalyse und statistische Bilanzanalyse. Zudem wird das vom DSGV entwickelte einheitliche Ratingverfahren der Sparkassenorganisation für das gewerbliche Kreditgeschäft eingesetzt. Darüber hinaus nutzt die Sparkasse das Kundenkompaktrating. Das Immobilienrating der S-Rating- und Risikosysteme GmbH wurde im Jahr 2013 eingeführt. Die Bonitätsbeurteilung von Anträgen der Privatkunden zur Gewährung von Konsumenten- und Kontokorrentkrediten erfolgt über das vom DSGV entwickelte Kundenscoring. Das Gesamtrisiko im Kreditgeschäft wird ebenso wie das Adressausfallrisiko im Depot A mit Hilfe des vom Sparkassenverband Westfalen-Lippe (SVWL) empfohlenen GuV-Kreditrisikomodells ermittelt. Dabei wird auf Basis des ausfallgefährdeten Teils eines Engagements bzw. im Depot A auf Basis der Nominalwerte (und Rückflussquoten gemäß SVWL-Empfehlung abzgl. hausinterner Sicherheitsabschläge) in Verbindung mit der Ausfallwahrscheinlichkeit nach dem Prinzip der Monte-Carlo-Simulation ein Betrag errechnet, der den möglichen Ausfall mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angibt. Aus dem Ausfallwert insgesamt, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % nicht überschritten wird, ermittelt die Sparkasse den unerwarteten Verlust für das risikotragende Kreditgeschäft. Die Abschirmung des Risikoausfallwertes ist im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung durch das zugewiesene Risikodeckungspotenzial sicherzustellen. Zur frühzeitigen Identifizierung der Kreditnehmer, bei deren Engagements sich erhöhte Risiken abzuzeichnen beginnen, setzt die Sparkasse ein vom DSGV vorgeschlagenes Verfahren zur Früherkennung von Kreditrisiken ein. Im Rahmen dieses Verfahrens sind quantitative und qualitative Indikatoren festgelegt worden, die eine frühzeitige Risikoidentifizierung ermöglichen sollen. Soweit ein Kreditengagement festgelegte Kriterien aufweist, die auf höhere Risiken hindeuten, wird dieses Kreditengagement im Rahmen einer Einzelfallentscheidung einer gesonderten Beobachtung unterzogen (Intensivbetreuung). Kritische Kreditengagements werden von auf die Sanierung bzw. Abwicklung spezialisierten Mitarbeitern auf der Grundlage eines Sanierungs- bzw. Abwicklungskonzeptes betreut (Problemkredite). Die Bestände der einer Intensivbetreuung unterzogenen Kredite und der Problemkredite haben sich im Jahr 2013 um 16,4 % erhöht. Der Anteil der Problemkredite ist dabei nahezu unverändert geblieben. In ihren Organisationsrichtlinien hat die Sparkasse Kriterien festgelegt, auf deren Grundlage die für die Kreditweiterbearbeitung zuständigen Stellen die Kreditengagements zu ermitteln haben, für die Risikovorsorgemaßnahmen in Form von Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen erforderlich sind

19 Risikovorsorgemaßnahmen sind für alle Engagements vorgesehen, bei denen nach umfassender Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer davon ausgegangen werden kann, dass es voraussichtlich nicht mehr möglich sein wird, alle fälligen Zins- und Tilgungszahlungen nach den vertraglich vereinbarten Kreditbedingungen zu vereinnahmen. Bei der Bemessung der Risikovorsorgemaßnahmen werden die voraussichtlichen Realisationswerte der gestellten Sicherheiten berücksichtigt. Die Risikovorsorge hat sich 2013 wie folgt entwickelt: Art der Risikovorsorge Anfangsbestand per Zuführung Auflösung Verbrauch Endbestand per TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR EWB Rückstellungen PWB Gesamt Von dem Gesamtbetrag an Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen entfällt der überwiegende Teil auf Unternehmen und wirtschaftlich selbständige Personen. Die Direktabschreibungen, Eingänge auf abgeschriebene Forderungen, Kredite in Verzug (ohne Wertberichtigungsbedarf) und Nettozuführungen/Auflösungen von EWB entfallen ausschließlich auf im Inland ansässige Privatpersonen und Unternehmen. Der Anteil von Forderungen in Verzug (ohne Wertberichtigungen) außerhalb Deutschlands ist von untergeordneter Bedeutung. Wechselkursbedingte und sonstige Veränderungen lagen zum Berichtsstichtag nicht vor. Die Innenrevision prüft die Vollständigkeit und Angemessenheit der vorgesehenen Wertberichtigungen in umfangreichen Stichproben. Im Rahmen der Risikoberichterstattungen wird der Vorstand vierteljährlich über die Entwicklung der Strukturmerkmale des Kreditportfolios, die Einhaltung der Limitsysteme und die Entwicklung der notwendigen Vorsorgemaßnahmen für Einzelrisiken schriftlich unterrichtet. Im Rahmen des Limitsystems für Adressenausfallrisiken im Kundenkreditgeschäft ist der mit dem verbandseitig empfohlenen GuV-Kreditrisikomodell berechnete Ausfallwert, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% nicht überschritten wird, gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Der tatsächliche Risikovorsorgeaufwand für Einzelrisiken ist hingegen wesentlich niedriger und liegt im moderaten Bereich. Nach der Risikoklassifizierung für das risikorelevante Kreditgeschäft ist eine besondere Risikokonzentration nicht zu erkennen. Die übrigen Kredite, bei denen es sich um betragsmäßig geringere Kreditengagements bzw. Privatkundenfinanzierungen handelt, beinhalten erfahrungsgemäß nur geringere Ausfallrisiken. Die Adressausfallrisiken im Kreditgeschäft bewegten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr innerhalb der vorgegebenen und auf die Risikotragfähigkeit der Sparkasse abgestimmten Grenzen. Konzentrationen bestehen im Kreditportfolio in folgendem Bereich: bei den Kreditsicherheiten besteht eine Konzentration im Bereich der Grundschulden als Objekte im Ausleihbezirk. Bei der Bewertung legt die Sparkasse vorsichtige Maßstäbe an, sodass sich in Verbindung mit der guten Ortskenntnis nur überschaubare Bewertungsrisiken ergeben. Diese Konzentration ist systembedingt und damit strategiekonform. Insgesamt ist das Kreditportfolio sowohl nach Branchen und Größenklassen als auch nach Ratinggruppen gut diversifiziert

20 5.2. Adressenausfallrisiken und Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften Zu den Handelsgeschäften zählt die Sparkasse Eigenanlagen in Form von Tages- und Termingeldern, Schuldverschreibungen und Wertpapieren öffentlicher Emittenten, Kreditinstituten und anderer Unternehmen, sowie ihren Wertpapier-Spezialfonds und sonstige Investment- und Laufzeitfonds. Marktpreisrisiken der Handelsgeschäfte sind mögliche Ertragseinbußen, die sich aus der Veränderung der Marktpreise der Eigenanlagen ergeben. In Rahmenbedingungen hat der Vorstand die Anlagerichtlinien und Zweckbestimmungen für Handelsgeschäfte festgelegt. Der Bestand der Handelsgeschäfte hat sich zum Bilanzstichtag wie folgt entwickelt: Mio. EUR Buchwert Mio. EUR Tages- und Termingelder - 5,0 Schuldverschreibungen und Anleihen 181,9 228,9 Wertpapier-Spezialfonds 40,2 41,1 Sonstige Investment- und Laufzeitfonds 16,1 7,5 Insgesamt 238,2 282,5 Zur Begrenzung der Adressenausfall- und Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften sowie des Zinsspannenrisikos wurde ein Gesamtlimit festgelegt. Daneben bestehen Volumenlimite für einzelne Adressen. Das Limitsystem dient u. a. der Steuerung von Konzentrationsrisiken. Die Adressenrisiken werden mit Hilfe des verbandsseitig empfohlenen GuV-Kreditrisikomodells berechnet. Basis sind die Ausfallwahrscheinlichkeiten der Ratinggesellschaften Standard & Poor`s und Moody s. Der Umfang der Handelsbuchgeschäfte ist auf 2,5 Mio. EUR begrenzt. Der Entscheidung zur Anlage in Wertpapieren wird ein externes Rating zu Grunde gelegt. Nach den Rahmengrundsätzen des Vorstands ist ein Mindestrating nach Moody`s von Baa2 bzw. nach Standard & Poor`s von BBB erforderlich erfolgte eine Anlage in zwei Laufzeitfonds, für die abweichend davon ein Mindestrating nach Moody`s von B3 bzw. nach Standard & Poor`s von B- gilt. Bei den Wertpapieren ohne Rating handelt es sich ausschließlich um Anteile an sonstigen Investmentund Laufzeitfonds. Für die im Wertpapier-Spezialfonds gehaltenen Anlagen bestehen Anlagerichtlinien, die insbesondere das Anlageuniversum, die Volumina für Einzelinvestments sowie das erlaubte Mindestrating definieren. Darüber hinaus wird der Geschäftsumfang durch die vom Vorstand vorgegebene Marktpreisrisikostrategie und durch Rahmengrundsätze begrenzt. Das für das Depot A ermittelte Adressausfallrisiko hat bedingt durch den Wechsel der Berechnungsmethodik zugenommen. Es bewegte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr stets innerhalb der vorgegebenen und auf die Risikotragfähigkeit der Sparkasse abgestimmten Grenzen

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