1. Berechnen Sie den Kapitalkostensatz. Kapitalkostensatz (KKS)

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1 Übung zum Sharholder Value Ermittlung der Shareholder Value Die Geschäftsführung der Skapen GmbH schätz, dass der Netto- Cash Flow sich in den nächsten Perioden wie folgt verändert: Periode Veränderung in % Ausgangswert Die Unternehmungsleitung geht von einer erwarteten Marktrendite von 11% aus. Da sich die Skapen GmbH mit seinen Produkten in sensiblen Absatzmärkten bewegt, geht man bei den Geschäftstransaktionen von einem um 40% höheren Risiko aus, als bei einer entsprechenden Anlage in gesicherten Wertpapieren. Anlagen in festverzinslichen Bundesanleihen wird mit 6,5% verzinst. Bei Fremdkapitalaufnahme ist jedoch von einem Fremdkapitalzins von 9% auszugehen. Der gemischte Steuersatz aus Gewerbesteuer und dem Körperschaftssteuer beträgt 40%. Die Steuerzahlungen betragen ,00. Der Marktwert börsenfähigen Wertpapieren beträgt ,85. Ermitteln Sie den Shareholder Value auf Basis der Discound Cash Flow Methode. (Vgl. Übungsaufgabe im Controlling WS 2003/2004, Pr. Dipl.- Kfm Dietmar Frieske) 1

2 1. Berechnen Sie den Kapitalkostensatz. Kapitalkostensatz (KKS) = FKZ FKA (1 - s) + [ß (MKZ RFZ) + RFZ] EKA FKZ = Fremdkapitalzins FKA = Fremdkapitalanteil an der Bilanzsumme s = gemischter Steuersatz ß = Risikogewichtungsfaktor Beta (zeigt an, wie stark der Aktienkurs dieser Branche /diesem Unternehmen schwankt, wenn der Börsenindex um eine Einheit steigt) z. B.: Risiko = 60% ß = 1 + 0,6 MKZ = Erwartete Marktrendite für eine Branche oder einen Markt RFZ = Zinssatz für risikolose Geldanlage EKA = Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme Kapitalkostensatz = 0,09 * 0,65 * (1 0,4) + [1,4 *(0,11 0,065) + 0,065] * 0,35 = 0,0799 2

3 2. Berechnen Sie den Ausgangswert für die Berechnung den freien Cash Flows unter Verwendung des letztjährigen Geschäftsberichts (Anlage) und den gegebenen Daten. Indirekte Ermittlung des freien Cash Flows Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag) + Abschreibungen des Geschäftsjahres auf Anlagevermögen + Nettozuführungen zu langfristigen Rückstellungen = Cash Flow vor Zinsen und Steuern (Brutto- Cash- Flow) - Steuerzahlungen - Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in das Anlagevermögen - Erhöhungen des langfristigen Umlaufvermögens = Freier Cash Flow Ausgangswert für den Freien Cash Flow , , ,00 = = , , ,00 = ,00 = = ,00 3

4 3. Berechnen Sie die freien Cash Flows, die Barwerte des Cash Flows und die Summe der Barwerte. Barwert des Cash Flows = Freier Cash Flow 1+ Kapitalkostensatz t = Zeit t Freie Cash Flows ermitteln Barwerte der Cash Flows ermitteln Summe der Barwerte Cash Flows ermitteln ,00 * 1,09 = , ,32 * 1,1 = ,75 Abzinsen von Freien Cash Flows: ,75 / 1,08 ² Barwerte der Periode 1 bis 8 addieren Periode Freier Cash Flow in , , , ,81 Barwerte Cash Flows in , , , ,34 Periode Freier Cash Flow in , , , ,04 Barwerte Cash Flows in , , , ,14 Summe Barwerte CF = ,95 4

5 4. Berechnen Sie den Barwert des Fortführungswertes der Skapen GmbH. Fortführungswert Ewiger = Cash Flow (Cash Flow Barwert der letzter Kapitalkostensatz (KKS) Periode) Fortführungswert = ,14 /0,08 = ,75 Barwert des Fortführungswertes t = (1 + KKS) Fortführungswert KKS = Kapitalkostensatz t = Gesamtzeit der betrachteten Periode Barwert des Fortführungswertes = (1 + 0,08) 8 * ,75 = ,64 5

6 5. Berechnen Sie den Unternehmenswert der Skapen GmbH. Ermittlung des Unternehmenswertes Summe Barwerte Cash Flows + Barwert des Fortführungswertes + Marktwert börsenfähigen Wertpapiere = Unternehmenswert Unternehmenswert = , , ,85 = ,44 6. Berechnen Sie den Shareholder Value der Skapen GmbH. Shareholder Value Unternehmenswert - Fremdkapital = Shareholder Value Shareholder Value = , ,00 = ,44 6

7 Bilanz zum 31. Dezember 2003 Werte in Aktiva Bilanz Skapen GmbH 2003 Passiva A. Anlagevermögen A. Eigenkapital I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage II. Sachanlagen III. Gewinnrücklagen III. Finanzanlagen B. Umlaufvermögen I. Vorräte II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III. Wertpapiere IV. Flüssige Mittel C. Rechnungsabrechnungsposten B. Rückstellungen I. Rückstellungen für Pensionen und ähnl. Verpflichtungen II. Übrige Rückstellungen C. Verbindlichkeiten I. Finanzverbindlichkeiten II. Verbindlichkeiten aus LL D. Rechnungsabrechnungsposten Bilanzsumme Bilanzsumme

8 Bilanz zum 31. Dezember 2002 Werte in Millionen EUR Aktiva Bilanz Skapen GmbH 2002 Passiva A. Anlagevermögen A. Eigenkapital I. Immaterielle Vermögensgegenstände II. Sachanlagen I. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage III. Gewinnrücklagen III. Finanzanlagen B. Umlaufvermögen I. Vorräte II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III. Wertpapiere IV. Flüssige Mittel D. Rechnungsabrechnungsposten B. Rückstellungen I. Rückstellungen für Pensionen und ähnl. Verpflichtungen II. Übrige Rückstellungen C. Verbindlichkeiten I. Finanzverbindlichkeiten II. Verbindlichkeiten aus LL D. Rechnungsabrechnungsposten Bilanzsumme Bilanzsumme

9 GuV der Skapen GmbH Umsatzerlöse Bestandsveränderungen der Fertigerzeugnisse Gesamtleistung Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwendungen Personalaufwendungen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus Beteiligungen, Finanzanlagen und Sonstigem Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des UV Zinsen und ä. Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern Jahresüberschuss Zuführung in Rücklagen Bilanzgewinn

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