Dokumentation zur Anlage eines JDBC Senders

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1 Dokumentation zur Anlage eines JDBC Senders Mithilfe des JDBC Senders ist es möglich auf eine Datenbank zuzugreifen und mit reiner Query Datensätze auszulesen. Diese können anschließend beispielsweise in einem Integrationsprozess verwendet werden oder in einer Datei abgelegt werden. Nach dem Auslesen der Datenbank können die Datensätze über die Updatefunktion geändert werden. Diese Dokumentation erklärt die grundlegenden Schritte zur Anbindung einer SQL Datenbank mit dem JDBC Adapter. Die Abgefragte Tabelle muss ein Flag-Spalte enthalten, da sonst auf Grund des Polling Intervalls immer das gleiche Resultset übergeben wird. Nach der erfolgreichne SQL Query, sollte dieses Flag über das Update Feld gesetzt werden. Das hier verwendete Beispiel liest alle Datensätze einer Beispieldatenbank ein und schreibt sie in eine XML Datei, die per FTP auf dem PI Server abgelegt wird. Öffnen Sie den Enterprise Service Builder und wechseln Sie zu Ihrem Namensraum. Datentypen anlegen Neu aus. Im nun folgenden Fenster legen Sie einen neuen Datentyp vendor an (im Menüpunkt Interface-Objekte). Legen Sie unterhalb des Root Elements (vendor) das Element row um auf Zugriff auf die Spalten der Tabelle zu erhalten. Unterhalb dieses Elements geben Sie alle Spalten an auf die Sie die Abfrage anwenden möchten. Es empfiehlt sich dabei für die Elementnamen die gleiche Schreibweise wie in der Datenbank zu verwenden.

2 Message-Typen anlegen Neu aus. Im nun folgenden Fenster legen Sie einen neuen Message-Typen Vendor an (im Menüpunkt Interface-Objekte). Geben sie als verwendeten Datentypen den bereits angelegten vendor an. Service-Interfaces anlegen JDBC _Sender Neu aus. Im nun folgenden Fenster legen Sie ein neues asynchrones und abstraktes Service-Interface JDBC_Sender an (im Menüpunkt Interface-Objekte). Dies wird für den JDBC Adapter benötigt. Geben Sie den Message-Typ Vendor an. JDBC_Sender_Response Neu aus. Im nun folgenden Fenster legen Sie ein neues asynchrones und eingehendes Service- Interface JDBC_Sender_Response an (im Menüpunkt Interface-Objekte). Dies wird für den JDBC

3 Adapter benötigt. Geben Sie den Message-Typ Vendor an. Message-Mapping anlegen Neu aus. Im nun folgenden Fenster legen Sie ein neues Message-Mapping JDBC_Sender an (im Menüpunkt Interface-Objekte). Geben Sie sowohl als Ausgangs- und als Zielmessage den Message- Typ Vendor an. Markieren Sie auf beiden Seiten das Root Element (vendor) und klicken sie auf die Schaltfläche Markierte Felder und Unterstrukturen mit gleichem Namen zuordnen. Operations-Mapping anlegen Neu aus. Im nun folgenden Fenster legen Sie ein neues Operations-Mapping JDBC_Sender an (im Menüpunkt Interface-Objekte). Wählen Sie als Ausgangsoperation JDBC_Sender und als Zieloperation JDBC_Sender _Response. Klicken Sie auf Leseoperationen und wählen anschließend JDBC_Sender als Mapping-Programm.

4 Speichern und Aktivieren Sie anschließend alles. Wechseln Sie nun in den Integration Builder. Business Komponente anlegen Klicken Sie auf Kommunikationskomponente ohne Partner und erweitern Sie die Ansicht. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf Business Komponente und wählen Sie aus dem Kontextmenü Neu aus. Im nun folgenden Fenster legen Sie eine neue Business Komponente TR_##_JDBC an. Dort weisen Sie dem Empfänger das Inbound-Interface JDBC_Sender_Response, und beim Sender JDBC_Sender aus. Anschließend wählen im Reiter Weitere Attribute SAP- Kommunikationskomponente (nicht kostenpflichtig) aus. Anlegen des Konfigurationsszenarios Starten Sie den Konfigurationsassistenten über Werkzeuge -> Konfigurationsassisten und wählen Sie interne Kommunikation. Füllen Sie die beiden nächsten Fenster wie auf den folgenden Screenshots aus.

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6 Folgen Sie dem Assistenten und benennen Sie die beiden Kommunikationskanäle eindeutig(jdbc_sender und JDBC Sender FTP) und fügen Sie es Ihrem Szenario hinzu. Bearbeiten der Kommunikationskanäle JDBC_Sender Im Reiter Parameter muss der Adaptertyp auf JDBC und Sender eingestellt werden. Im Reiter Verbindung muss der JDBC Treiber, die Verbindung und zugriffsberechtigter Datenbank Benutzer angegeben werden. Die Verbindung muss den Servernamen, den Port und den Datenbanknamen enthalten.

7 Wechseln Sie anschließend zum Reiter Verarbeitungen. Hier muss zuerst der Quality-of-Service festgelegt werden. Best Effort steht für eine synchrone, Exactly Once für eine asynchrone und Exactly once in Order für eine asynchrone Verarbeitung mit Queues. In unserem Beispiel handelt es sich um eine asynchrone Verarbeitung (Exactly once). Desweiteren muss das Polling Intervall eingestellt werden. Es gibt den Zeitraum zwischen zwei Abfragen an, in unserem Beispiel einen Tag (=86400 Sekunden). Das Feld SQL-Anweisung für Query enthält die eigentliche SQL Anweisung, welche die Datensätze aus der Tabelle ausliest. Innerhalb der SQL Anweisung sind nur Abfragen (SELECT) und EXECUTES (Stored Procedures mit genau einer SELECT Anweisung) erlaubt. Bei der Syntax ist auf den jeweiligen verwendeten Treiber zu achten. Das Query sieht wie folgt aus: select Name, Address, "Last Date Modified" as LastDateModified from dbo."cronus AG$Vendor" where DATEDIFF(day, "Last Date Modified", GETDATE()) = 0 Wurden die Datentypelemente anders benannt als die Spalten der abgefragten Tabelle, so muss dies mit dem Schlüsselwort AS innerhalb der Abfrage kenntlich gemacht werden. Enthält der Spalten-, bzw. der Tabellenname Leerzeichen, so muss er in doppelte Anführungszeichen gesetzt werden. In unserer Beispielabfrage werden aus der Kundentabelle einer Navision Datenbank alle Datensätze abgefragt, bei denen der Bearbeitungstag mit dem aktuellen Datum übereinstimmt. Dies hat zur Folge das jeden Tag (siehe Polling Intervall) nur geänderte oder neue Datensätze abgefragt werden. Der Dokumentenname steht für den Messagetpyen und muss in unserem Beispiel Vendor lauten. Um Fehler beim Mapping zu vermeiden, muss hier noch der korrekte Namensraum angegeben werden. Mit Hilfe der SQL Anweisung für Update kann nach dem erfolgreichen Versenden der SQL Anweisung noch eine INSERT, UPDATE oder DELETE Anweisung auf der Datenbank erfolgen. Dabei ist zu

8 beachten dass die SQL-Anweisung für Update auf die gleichen Datensätze zugreift, wie innerhalb der SQL-Anweisung für Query. Die Where Klausel muss in beiden Fällen identisch sein. Falls dies nicht benötigt wird, muss man die Dummy Anweisung <TEST> eintragen. JDBC_Sender_FTP Für den folgenden Test wird zusätzlich eine XML Datei, welche das Resultset der SQL Anweisung enthält, auf dem PI Server abgelegt. Nehmen Sie dazu folgende Einstellungen im Kommunikationskanal vor:

9 Speichern und aktivieren Sie alle Änderungen. Testen des Szenarios Nachdem Aktivieren wird sofort der erste Poll ausgeführt, der eine Abfrage auf die Tabelle macht. Das Ergebnis dieser Abfrage, wird in der XML Datei JDBC_output.xml im Verzeichnis /PI/JDBC/ auf dem PI Server gespeichert. Das Monitoring des JDBC Kanals erfolgt über die Runtime Workbench. Dort klicken Sie auf Komponenten Monitoring und wählen die Komponente Adapter Engine M88 aus. Anschließend klicken Sie auf Kommunikationskanal-Monitoring und in dem neuen Fenster filtern Sie nach dem Adaptertyp JDBC. Wählen Sie nun Ihren Kommunikationskanal, um sich evtl. Fehler anzeigen zu lassen.

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