Die Software für Unternehmer mit Ambitionen GS-SHOP Server. 2., überarbeitete Auflage

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1 Die Software für Unternehmer mit Ambitionen GS-SHOP Server 2., überarbeitete Auflage 1

2 Copyright ª Sage Software GmbH & Co.KG, Postfach , Mönchengladbach Alle Rechte vorbehalten, besonders die der Verbreitung und Vervielfältigung durch (auszugsweisen) Nachdruck, fotomechanische Wiedergabe, Film, Funk und Fernsehen, Ton-, Bild- oder Datenträger jeder Art auch CD-ROM, Einspeicherung und Rückgewinnung in Datenverarbeitungsanlagen aller Art. Programmautoren GS-SHOP-SERVER für Windows: Carsten Willems / Wolfram Schubert Handbuch: Carsten Willems Wir haben uns größte Mühe mit dem Text und den Abbildungen in diesem Buch gegeben. Trotz aller Sorgfalt und der Mithilfe von Computern - dieses Handbuch wurde von Menschen gemacht. Daher können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Weder der Verlag noch die Autoren haften für fehlerhafte Angaben oder deren Folgen. Über konstruktive Kritik und Anregungen freut sich der Verlag. 2

3 Inhaltsverzeichnis Seite 1 Einführung Systemvoraussetzungen Softwarearchitektur Installation Notwendige Schritte vor der weiteren Einrichtung Weitere Einrichtung mit dem gsssinstaller Abschluss der Installation Von der Testversion zur Vollversion Programmupdate / Aktualisierung Die Komponenten im Einzelnen Der gsssstartdienst GS-SHOP-DATENBANKSERVER (gsssdbserver) ISAPI-DLLs Die gssskonsole Der gssskonfigurator Dateien- und Verzeichnisübersicht Die Shopdatenbank Tabellenübersicht Accountdaten Erweiterte Konfiguration Bilder auf dem Shopserver Zugriff auf die Shopdatenbank mit MS-ACCESS Onlinemeldungen Shopmall Newsletter Laufzeitberechnung

4 5.7 Verwendung von TRANSACT Verwendung von iclear Verwendung von ipayment Verwendung von PayPal Performancetuning Verwendung von SSL Gleichzeitiger Einsatz von GS-SHOP-SERVER 1.90 und GS-SHOP-SERVER Einschränkungen der Funktionalität Anhang Installation des Internet Information Servers Installation des SMTP-Servers im IIS Installation des MS-SQL-Servers Installation Installationsart Instanzname Dienstkonto Authentifizierungsmodus Konfiguration Abschluss der Installation Installation des MySQL-Servers Installation Konfiguration InnoDB Einsatz Ohne InnoDB MySQL-Dienst einrichten und starten Abschluss der Installation Einrichtung der Shopdatenbank Shopdatenbank unter MS-SQL einrichten Shopdatenbank unter MySQL einrichten Einrichtung einer ODBC-Datenquelle ODBC für MySQL ODBC für MS-SQL-Server Integration von GS-SHOP in den IIS Virtuelle Verzeichnisse

5 6.7.2 Zugriffsberechtigungen Besonderheiten IIS unter Windows Anwendungspool Webdiensterweiterung Zugriff auf.mail-dateien Abschluss der Konfiguration NTFS-Berechtigungen NTFS (New Technology File System) Wichtige Benutzer und Benutzergruppen NTFS-Rechte setzen Laufzeit und Accounteinstellungen GS-SHOP-Serverfarm Was Sie sonst noch wissen sollten Wer ist Sage Software? Weitere GS-Programme Kleines Glossar Index

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7 Einführung» Abschnitte des Kapitels Einführung Systemvoraussetzungen Softwarearchitektur 7

8 Einführung 1 Einführung Anmerkung zur aktuellen Version: nur in der aktuellen GS-SHOP-CLIENT-Version kann das virtuelle Verzeichnis richtig eingestellt werden, daher sollten Sie hierfür erst einmal die Vorgabe 200 verwenden oder darauf achten, dass Sie auf jeden Fall den aktuellen Shopclient benutzen. Bitte beachten Sie, dass GS-SHOP aus lizenzrechtlichen Gründen nur innerhalb der EG vertrieben wird. Mönchengladbach, im Januar 2005 Carsten Willems 1.1 Systemvoraussetzungen Für Installation und Betrieb des GS-SHOP-Servers gelten gänzlich andere Systemvoraussetzungen als zum Beispiel für den GS-SHOP-CLIENT, da dieser im Normalfall auf einem Server (Internet- oder Intranet-Server) installiert wird und hierbei komplett andere Maßstäbe als bei einem Workstation-Rechner gelten (Betriebssystem und Hardware). Mindestanforderungen für einen sinnvollen Betrieb 8 Pentium III oder größer (oder vergleichbar) 1400 MHz oder mehr 256 MB RAM (wenn die Datenbank auf dem selben Rechner installiert werden soll mindestens 512 MB) 30 MB freier Festplattenplatz für die reine Software (plus Platz für die internen Dateien (Cache, Sessions, Logs,...) und evtl. sogar Platz für die Datenbank) Windows NT 4.0 oder Windows 2000

9 Systemvoraussetzungen Internet Information Server (IIS) ab Version 4.0 (empfohlen: 5.0) - normalerweise in Microsoft Windows Server 2000/NT enthalten Datenbank MySQL TM (empfohlen) oder MS-SQL TM (möglichst auf einem separaten Rechner (auch Linux möglich), aber bei leistungsstarker Hardware auch auf demselben Rechner möglich) Optional SSL-Zertifikat für den sicheren Datenaustauch via HTTPS (erhältlich.b. bei GS-SHOP-Client zur Verwaltung eines Shopaccounts 9

10 Einführung 1.2 Softwarearchitektur Das Produkt GS-SHOP-Server besteht aus mehreren Komponenten. Die Aufgaben und das Zusammenspiel dieser werden im Folgenden kurz erläutert. In einem späteren Kapitel wird genauer auf die einzelnen Bausteine eingegangen. Das Herz des GS-SHOP-Servers ist der Datenbank-Server gsssdbserver. Hierbei handelt es sich um eine Applikation, die permanent im Hintergrund auf Ihrem Server läuft. Sie ist dafür verantwortlich mit dem GS-SHOP-Client zu kommunizieren, die Datenbank zu pflegen und die Mails zu versenden. Die zweite wichtige Aufgabe wird von der shop.dll erledigt, Sie stellt den Kunden die eigentlichen Onlineshops zur Verfügung. Weiterhin gibt es da noch die statistik.dll, welche die Onlinestatistik für die einzelnen Shopbetreiber erstellt. Diese beiden ISAPI-DLLs werden automatisch gestartet, wenn ein Kunde die jeweilige URL in seinem Browser eingibt, und bleiben danach permanent im Speicher (für die nächsten Shopaufrufe). 10

11 Softwarearchitektur Zu guter letzt gibt es noch zwei kleine Tools, die der Administration des Shopservers dienen. Mit dem gssskonfigurator editieren Sie sämtliche Optionen, die über das Verhalten des GS-SHOP-SERVERs bestimmen. Mittels der gssskonsole können Sie die einzelnen Komponenten des Servers starten und beenden. Abgerundet wird dieses Softwarepaket vom gsssstartdienst. Hierbei handelt es sich um einen NT-Dienst (funktioniert natürlich auch unter Windows 2000), der dafür sorgt, dass der gsssdbserver auch wirklich immer aktiv ist. So wird nach jedem Neustart und auch nach manuellem Beenden des DB-Servers (z.b. weil Sie die Einstellungen geändert haben und diese übernehmen wollen) dieser automatisch nach wenigen Sekunden neu gestartet. 11

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13 Installation» Abschnitte des Kapitels Installation Notwendige Schritte vor der weiteren Einrichtung Weitere Einrichtung mit dem gsssinstaller Abschluss der Installation Von der Testversion zur Vollversion Programmupdate / Aktualisierung 13

14 Installation 2 Installation Bei der Installation von CD wird normalerweise beim Einlegen des Datenträgers automatisch das Auswahlmenü geöffnet. Startet das Programm nicht von selbst, rufen Sie bitte die Datei STARTCD.EXE im Stammverzeichnis der CD über START AUSFÜHREN auf. In der Liste der Programme finden Sie einen Eintrag für GS-SHOP-SERVER. Klicken Sie auf den Eintrag und bestätigen Sie zum Start der Installation die folgende Frage mit JA. Haben Sie das Programm aus dem Internet heruntergeladen, starten Sie nur die auf Ihren Rechner heruntergeladene Datei GSShopSERVER200.EXE. Vergewissern Sie sich zuvor, dass Sie über genügend freien Festplattenspeicher verfügen. Für die reine Installation von GS-SHOP benötigen Sie ca. 25 MB freien Speicher auf Ihrer Festplatte. Während des laufenden Betriebs benötigen Sie natürlich weitaus mehr freien Festplattenspeicher, zum einen für die internen Dateien (Logfiles, Seiten-Cache, Template-Cache,...) und zum anderen für die eigentliche Shopdatenbank (falls Sie diese nicht auf einem anderen Rechner installieren wollen). Nach dem Eröffnungsbildschirm der Installation wird das gewünschte Programmverzeichnis erfragt. Von diesem Verzeichnis abzweigend werden die Programm- und Datenverzeichnisse der verschiedenen GS-Programme angelegt. 14

15 Notwendige Schritte vor der weiteren Einrichtung Das vorgeschlagene Verzeichnis ist der Pfad C:\GSSHOP, wobei das xxx für die Versionsnummer der Programmversion steht. GS-SHOP trägt sich in die Programmgruppe GS-SHOP-SERVER ein. Auf Wunsch können aber auch Änderungen vorgenommen werden. Wir empfehlen Ihnen jedoch, die vorgeschlagenen Einstellungen beizubehalten. Nach der Bestätigung mit < > beginnt der Installationsvorgang. 2.1 Notwendige Schritte vor der weiteren Einrichtung Bevor Sie nun mit der weiteren Einrichtung des GS-SHOP-SERVERs beginnen, sollten Sie dafür sorgen, dass die folgenden Dinge erledigt wurden: der Internet Information Server (IIS) muss installiert sein (im Anhang befindet sich eine Anleitung) das Datenbanksystem (DBS) muss installiert sein (im Anhang befindet sich eine Anleitung) Soll Ihr Onlineshop s versenden, so müssen Sie über einen SMTP-Server verfügen (im Anhang befindet sich eine Anleitung) 15

16 Installation 2.2 Weitere Einrichtung mit dem gsssinstaller Im Anschluss an das Kopieren der benötigten Dateien auf Ihre Festplatte wird automatisch der gsssinstaller gestartet. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Assistenten, der die wichtigsten GS-SHOP-SERVER-Einstellungen (Datenbankeinstellungen, Angaben zum -Versand, usw.) erfragt, den GS- SHOP-SERVER für den ersten Start konfiguriert und den gsssstarterdienst einrichtet. Startseite Auf der ersten Seite werden Sie lediglich begrüßt und noch einmal auf die Voraussetzungen für den weiteren Verlauf der Installation hingewiesen. Einrichtung der Shopdatenbank Zur Einrichtung der Shopdatenbank müssen Sie hier nun angeben, ob Sie einen MySQL TM - oder einen MS-SQL TM -Server verwenden wollen. Wenn Sie bereits eine Shopdatenbank besitzen, dann wählen Sie hier die dritte Option. Im nächsten Schritt wird Ihnen dann das jeweilige SQL-Erstellungsskript zur Einrichtung der Datenbank angegeben (Sie finden die Skripte für MySQL und MS- SQL auch auf Ihrer Festplatte im Verzeichnis config der GS-SHOP-SERVER- Installation). Als nächstes müssen Sie das jeweilige Skript nun in Ihrem DBS ausführen. Eine ausführliche Anleitung dazu finden Sie im Anhang. ODBC-Verwaltung Nachdem Sie die Shopdatenbank eingerichtet haben, müssen Sie noch eine ODBC- Datenbankverbindung zu der Shopdatenbank herstellen. Eine ausführliche Anleitung dazu finden Sie im Anhang. ODBC-Quelle wählen Nach dem die Shopdatenbank und die ODBC-Datenverbindung eingerichtet sind, müssen Sie im nächsten Fenster eben diese ODBC-Verbindung noch einmal auswählen. Weiterhin müssen Sie dort (sofern notwendig) den Usernamen und das Passwort für die Anmeldung an der Datenbank angeben. 16

17 Weitere Einrichtung mit dem gsssinstaller SMTP-Daten Wie bereits mehrfach erwähnt, verschickt der GS-SHOP-SERVER eine Vielzahl von s. Dafür wird ein SMTP-Server benötigt, der nun bereits installiert bzw. zugängig (wenn Sie einen externen SMTP-Server verwenden wollen) sein muss. Geben Sie hier nun die Adresse, und wenn notwendig, auch noch den Usernamen und das Passwort zur Anmeldung an. -Daten Auf der nächsten Seite können Sie nun die Absende- und Antwortadresse eintragen, die bei Shopmails verwendet wird, die nicht von einem der Onlineshops, sondern direkt von Ihrem Shopserver versendet werden. Weiterhin können Sie hier die Bezeichnung des Absenders angeben. Über die Option Testmail jetzt versenden, können Sie überprüfen, ob die angegebenen Daten korrekt sind bzw. ob eine fehlerfreie Kommunikation mit dem SMTP-Server durchgeführt werden kann. Serveradresse Hier müssen Sie nun die Adresse des GS-SHOP-SERVERs angeben. Sie können hier einen im Internet gültigen DNS-Namen, oder aber auch einen nur im Intranet verfügbaren Windows-Rechnernamen verwenden. Im Notfall können Sie hier auch direkt eine IP-Adresse eintragen. Sollten Sie auf Ihrem GS-SHOP-SERVER ein SSL-Zertifikat einsetzen wollen, so muss der hier eingetragene Servername gleichlautend mit dem Rechnernamen sein, den Sie bei der SSL-Zertifizierung angegeben haben (Natürlich können Sie den Rechnernamen nachträglich jederzeit mit dem gssskonfigurator ändern). Integration in den IIS Bevor es nun weitergeht, sollten Sie den GS-SHOP-SERVER in Ihren Internet Information Server (IIS) einbinden. Eine ausführliche Anleitung dazu finden Sie im Anhang. Bei dieser Integration werden Sie im Normalfall ein virtuelles Verzeichnis angeben. Den Namen dieses Verzeichnisses müssen Sie hier nun eintragen. Sollten Sie den GS-SHOP-SERVER direkt in das Stammverzeichnis Ihres Webservers installiert haben (was nicht zu empfehlen ist), so geben Sie hier einfach nur / an. 17

18 Installation NTFS-Rechte setzen Da der GS-SHOP-SERVER normalerweise an das Internet angeschlossen wird, ist es unumgänglich, dass Sie die NTFS-Rechte so offen wie nötig und so straff wie möglich setzen (Das gilt natürlich für jede Anwendung auf einem solchen Server). Alle notwendigen NTFS-Berechtigungen werden automatisch bei der Installation gesetzt. Sollten Sie jedoch die Einstellungen verändern oder manuell vornehmen wollen, so finden Sie im Anhang eine ausführliche Anleitung dazu. Bitte beachten Sie, dass der GS-SHOP-SERVER zum einen nicht richtig funktionierten wird, wenn Sie bei den NTFS-Rechten Fehler machen, und das zum anderen jeder Fehler ein Sicherheitsrisiko darstellt. Sie sollten sich also zu 100% an die im Anhang angegebenen Vorgaben halten. GsssKonfigurator starten Zu guter letzt bekommen Sie hier nun direkt noch einmal die Möglichkeit, das Konfigurationstool zu starten, um weitere Einstellungen vorzunehmen. Wenn Sie den GS-SHOP-SERVER jedoch zum ersten Mal installieren, dann sollten Sie die Installation nun erst einmal zu Ende führen, und alle weiteren Einstellungen zu einem späteren Zeitpunkt vornehmen. Registrierung Wenn Sie über eine Registrierungsdatei (KUNDE) verfügen sollte, so können Sie diesen nun einspielen. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie die KUNDE-Datei jederzeit einspielen, in dem Sie diese einfach in das Stammverzeichnis des GS- SHOP-SERVERs kopieren (dort wo sich auch die Konfigurationsdatei gsss.ini befindet). Danach müssen Sie mit der gssskonsole die NTFS-Rechte neu setzen lassen, damit die GS-SHOP auf die KUNDE-Datei zugreifen kann. 18

19 Abschluss der Installation Achtung: Wenn Sie die Datei KUNDE per Mail erhalten haben, so kann es sein, dass einer der beteiligten Mailserver eine KUNDE.DAT daraus gemacht hat. In diesem Fall wird GS-SHOP die Registrierung nicht erkennen. Sorgen Sie also dafür, dass die Datei nur KUNDE, also ohne Endung, heißt. Zusammenfassung Auf der letzten Seite wird dann noch einmal eine Zusammenfassung der vorgenommenen Einstellungen gezeigt. Wenn Sie hier nun fortfahren, wir der Installer die Konfigurationsdatei gsss.ini anhand der hier gemachten Einstellungen erstellen, den gsssstartdienst einrichten und starten und den IIS starten (falls dieser noch nicht aktiv sollte). 2.3 Abschluss der Installation Ihr GS-SHOP-SERVER ist jetzt komplett eingerichtet. Als nächstes sollten Sie einen GS-SHOP-CLIENT installieren, dort unter Servereinstellungen (F12) Ihren eigenen Shopserver einstellen und dann einen neuen Shopaccount anlegen. 2.4 Von der Testversion zur Vollversion Der GS-SHOP-Server wird durch die Registrierungsdatei \shop\kunde zur Vollversion. Neben dem Registrierungseintrag ist dort auch noch verschlüsselt die Information enthalten, wie viele Shopaccount-Vollversion auf Ihrem Shopserver parallel betrieben werden können. Nach dem Sie eine neue Registrierungsdatei eingespielt haben, müssen Sie mit der gssskonsole die ISAPI-DLLs und den gsssdbserver neu starten, damit diese Anwendungen die Änderung mitbekommen. 2.5 Programmupdate / Aktualisierung Update GS-SHOP 1.xx auf GS-SHOP 2.xx Ein Programmupdate vom GS-SHOP-SERVER 1.90 auf den GS-SHOP-SERVER 2.10 ist nicht möglich. Sie haben jedoch im GS-SHOP-CLIENT 2.10 die Möglichkeit die Daten aus einem alten GS-SHOP-CLIENT 1.90 zu übernehmen. 19

20 Installation Somit können Sie auch die Daten von einem alten GS-SHOP-SERVER auf einen neuen übertragen. Update GS-SHOP 2.10 auf GS-SHOP 2.20 Beim diesem Update müssen Sie zum einen die neuen Programmdateien installieren und zum anderen die Datenbank auf die neue Struktur umstellen. Für die neuen Dateien können Sie einfach den aktuellen Installer über eine bestehende GS-SHOP-SERVER-Installation installieren. Anstatt dann dabei eine neue Datenbank anzulegen, müssen Sie das Skript \config\update_210_220my.sql auf Ihrer alten Datenbank ausführen. Hinweis: Ein Update der Datenbank ist nur beim Einsatz des MySQL-Servers möglich. Wenn Sie einen MS-SQL-Server einsetzen, dann können Sie die alten Daten übernehmen, in dem Sie eine neue Datenbank anlegen und dann über einen Trick die Daten aus den alten GS-SHOP-2.00-Clients dorthin transferieren. Eine Anleitung dazu finden Sie in der Online-FAQ auf unter dem Stichwort Shopaccount auf anderen Shopserver transferieren. Beachten Sie jedoch, dass bei dieser Art des Updates sämtliche Statistikdaten verloren gehen, da diese nicht im Shopclient gespeichert (und somit transferiert) werden. Update GS-SHOP 2.00 auf GS-SHOP 2.20 Beim diesem Update müssen Sie zum einen die neuen Programmdateien installieren und zum anderen die Datenbank auf die neue Struktur umstellen. Für die neuen Dateien können Sie einfach den aktuellen Installer über eine bestehende GS-SHOP-SERVER-Installation installieren. Anstatt dann dabei eine neue Datenbank anzulegen, müssen Sie erst das Skript \config\update_200_210my.sql und dann \config\update_210_220my.sql auf Ihrer alten Datenbank ausführen. Hinweis: Ein Update der Datenbank ist nur beim Einsatz des MySQL-Servers möglich. Wenn Sie einen MS-SQL-Server einsetzen, dann können Sie die alten Daten übernehmen, in dem Sie eine neue Datenbank anlegen und dann über einen Trick die Daten aus den alten GS-SHOP-2.00-Clients dorthin transferieren. Eine Anleitung dazu finden Sie in der Online-FAQ auf unter dem Stichwort Shopaccount auf anderen Shopserver transferieren. Aktualisierung der Dateien von GS-SHOP 2.2x Die nun folgenden Angaben beziehen sich daher alle ausschließlich auf das Update von einem GS-SHOP 2.2x auf ein aktuelleres GS-SHOP 2.2x: 20

21 Programmupdate / Aktualisierung In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir Aktualisierungen von einzelnen GS-SHOP-Server-Dateien. Sie finden diese Updates auf unserem FTP-Server unter ftp://ftp.gsn.de/pub/prg/win32/shopserver/neue%20versionen/. Am besten laden Sie einfach neu vorhandene Dateien aus diesem Verzeichnis herunter und tauschen Sie diese manuell aus. Sie können zwar auch jederzeit den aktuellen Installer über eine bestehende GS-SHOP-SERVER-Installation spielen, in diesem Fall werden aber zwangsweise die Templateeinstellungen zurückgesetzt. Im Normalfall sollten Sie daher nur einzelne Dateien austauschen. Neue ISAPI-DLL Wenn wir eine neue shop.dll oder statistik.dll anbieten, dann gehen Sie am besten wie folgt vor (Wir gehen im folgenden Beispiel davon aus, dass eine neue shop.dll vorliegt). Benennen Sie die aktuelle \shop\cgi-bin\ shop.dll nach alt_shop.dll um (Im Normalfall werden Sie diese nicht so einfach löschen können, da diese sich auch im Hauptspeicher befindet). Kopieren Sie dann die neue shop.dll in das Verzeichnis und führen Sie einen IISRESET mit der gssskonsole durch. Dabei werden alle sich im Speicher befindlichen ISAPI-DLLs entladen und der Webserver gestoppt und neu gestartet. Nun können Sie die alt_shop.dll problemlos löschen. Wir empfehlen jedoch, diese alten Versionen einige Zeit aufzubewahren, um im Fehlerfall diese wieder zurückspielen zu können. Neuer Datenbankserver (gsssdbserver) Auch die alte Version des Datenbankservers können Sie nicht so einfach löschen, da dieser normalerweise permanent geladen ist. Am besten gehen Sie wie folgt vor: Verschieben Sie die aktuelle \shop\dbserver\gsssdbserver.exe in ein anderes Verzeichnis und kopieren Sie dann die neue Version nach \shop\dbserver\. Wenn Sie dann mit der gssskonsole den Datenbankserver beenden und sofort wieder neu starten, wird automatisch die neue Version geladen und verwendet. Andere neue Dateien Normalerweise werden wir außer diesen beiden Dateien höchstens noch den gssskonfigurator oder die gssskonsole aktualisieren. Da diese beiden Programme nicht automatisch gestartet werden, können Sie diese ganz einfach austauschen, in dem Sie die alten Versionen verschieben oder löschen und dann die neuen Versionen einspielen (sprich nach \shop\config kopieren). 21

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23 Die Komponeten im Einzelnen» Abschnitte des Kapitels Die Komponenten im Einzelnen Der gsssstartdienst GS-SHOP-DATENBANKSERVER (gsssdbserver) ISAPI-DLLs Die gssskonsole Der gssskonfigurator Dateien- und Verzeichnisübersicht 23

24 Die Komponenten im Einzelnen 3 Die Komponenten im Einzelnen Im Folgenden werden nun die einzelnen Komponenten des GS-SHOP-SERVERS erläutert. 3.1 Der gsssstartdienst Wie bereits erwähnt besteht der GS-SHOP-SERVER in der Hauptsache aus dem Datenbankserver und den ISAPI-DLLs. Die ISAPI-DLLs werden bei Bedarf, also wenn ein Besucher einen Shop auf Ihrem Server betritt, automatisch von Ihrem Webserver (IIS) in den Speicher geladen und verbleiben dort bis zum nächsten Gebrauch. Beim Datenbankserver jedoch handelt es sich um eine ganz normale Windows- Anwendung, daher muss hier gewährleistet sein, dass diese auch zu jede Zeit aktiv ist. Denn wenn der Datenbankserver nicht läuft, kann sich kein GS-SHOP-Client mit Ihrem Server verbinden, die Onlinestatistik wird nicht aktualisiert und es werden auch keine s versandt. Aus diesem Grunde gibt es den gsssstartdienst. Es handelt sich dabei um einen Systemdienst, der bei jedem Hochfahren des Servers automatisch gestartet wird. Somit ist er auch dann aktiv, wenn sich noch kein Anwender auf dem Server angemeldet hat (und das ist der Normalfall bei Servern). Dieser Systemdienst schaut alle paar Sekunden nach, ob der Datenbankserver aktiv ist. Normalerweise wir der gsssstartdienst automatisch bei der Installation eingerichtet und gestartet, und kann dann später mit der gssskonsole gestartet und beendet werden. Sollten Sie dennoch einmal die Notwendigkeit sehen, den Dienst manuelle zu entfernen oder installieren zu müssen, so können Sie ihn mit den Parametern: /install, /deinstall, und /reinstall aufrufen. 24

25 GS-SHOP-DATENBANKSERVER (gsssdbserver) 3.2 GS-SHOP-DATENBANKSERVER (gsssdbserver) Der Datenbankserver ist das Herz von GS-SHOP. Er kommuniziert mit den GS- SHOP-CLIENTS der verwalteten Onlineshops, er überwacht und pflegt die Datenbank, er erstellt die Onlinestatistiken und sorgt für Versendung der s. Im Normalfall wird der gsssdbserver vom GS-SHOP-Server-Startdienst automatisch beim Hochfahren des Servers gestartet. Zu Testzwecken können Sie diese Automatik jedoch mit der gssskonsole deaktivieren und den gsssdbserver dann wie eine ganz normale Applikation starten und beenden. Sie finden das Programm im Verzeichnis \shop\dbserver\. Wenn der gsssdbserver gestartet ist, dann finden Sie rechts unten auf dem Bildschirm in der sogenannten SysTray ein korrespondierendes Icon: Das Statusfenster Wenn Sie auf dieses Systray-Icon klicken, öffnet sich das Statusfenster. Dort finden Sie den aktuellen Ausschnitt der Logdatei. Aber Achtung: Hier werden nicht alle Log-Meldungen ausgegeben; eine ausführliche Logdatei finden Sie auf der Festplatte im Verzeichnis \shop\dbserver\temp. Im Fehlerfall sollten Sie also zuerst einmal in die Logdateien (s.u.) schauen. Weiterhin enthält das Statusfenster eine Liste der gerade bearbeiteten Datenpakete sowie eine Aufstellung der aktuellen Verbindungen zu GS-SHOP-CLIENTS. Weiterhin können Sie dort den Registrierungseintrag, die Anzahl der erlaubten Shops (steht in Klammern hinter dem Registrierungseintrag), sowie die Versionsnummer dieses Programms in Erfahrung bringen. 25

26 Die Komponenten im Einzelnen Zu bearbeitende Pakete Wenn sich ein GS-SHOP-CLIENT mit dem GS-SHOP-SERVER verbindet, so sendet er ein Datenpaket an den Server und wartet bis dieses bearbeitet wurde, lädt dann das Ergebnispaket herunter und baut die Verbindung wieder ab. Da die Bearbeitung des Paketes seitens des Servers nicht unbedingt sofort beginnen kann, evtl. liegen im Moment zu viele Pakete vor, oder das Datenpaket kann aufgrund seiner Größe erst nachts bearbeitet werden, werden alle Pakete im Verzeichnis \transfer\eingang zwischengespeichert. Den Inhalt dieses Verzeichnis sehen Sie auch in diesem Abschnitt des Statusfensters. Wird das Datenpaket vom Server bearbeitet, so erscheint in der Spalte InWork ein Sternchen (*) und in der Spalte Status wird ab dann den aktuellen Fortschritt der Bearbeitung angezeigt. 26

27 GS-SHOP-DATENBANKSERVER (gsssdbserver) In der Spalte Dateityp können folgende Werte auftauchen: ACC Ein Account-Paket (Neuer Account, Account importieren, Account löschen, Passwort ändern) STM Ein normales Stammdatenpaket (Artikel, Kunden, Shopeinstellungen, Makros,...) ANF Eine Bestellungen & Neukunden-Anfrage AKT Eine Serveraktion (z.b. Bestimmte Stammdaten auf dem Server löschen) Aktuelle Clientverbindungen In diesem Abschnitt werden Ihnen die aktuellen Verbindungen zu GS-SHOP- CLIENTS angezeigt. In der Spalte Message sehen Sie den aktuellen Datentransfer. Bei dem verwendeten Protokoll handelt es sich um ein proprietäres Format. Die Logdateien Die Logdateien des gsssdbservers finden Sie im Verzeichnis \dbserver\temp. Dort wird für jeden Tag, den der Server läuft, eine eigene Datei erstellt. Diese enthält neben den Protokollausgaben, die Sie auch im Statusfenster des gsssdbservers sehen, weitere wichtige Informationen im Fehlerfall. Wenn irgend etwas nicht richtig funktioniert, dann sollten Sie auf jeden Fall zu erst einmal in die diese Logdateien schauen. Programmstart Beim Programmstart werden folgende Zeilen erzeugt: [info] Running as user "cwillems" on machine "ENIGMA" Hierbei ist cwillems der Benutzername und ENIGMA der Rechnername. Diese beiden Angaben dienen der Fehlersuche, denn natürlich müssen Sie z.b. Ihre Datenbank so einrichten, dass der Anwender cwillems vom Rechner ENIGMA darauf zugreifen kann. [odbc] Datenbankverbindung aufgebaut zu "_gsshop_" (MySQL) 27

28 Die Komponenten im Einzelnen Der Name der verwendeten ODBC-Datenquelle ist _gsshop_ und es wird mit einem MySQL-Server gearbeitet. [MailSpooler] MailSpooler aktiviert. Zu Debug- oder Testzwecken können Sie den Mailspooler (dieser sorgt für die Versendung sämtlicher in den Onlineshops anfallender s) deaktivieren. [scksrv] listening on 6665 (FreeForAll) (MediaUploadAllowed) Der Socket-Server (scksrv) ist ein wichtiger Bestandteil des gsssdbservers, denn er ist für die Kommunikation mit den GS-SHOP-CLIENTS zuständig. Die Logausgabe verrät uns, dass der SocketServer auf dem Port 6665 läuft, keinerlei IP-Beschränkung unterliegt (FreeForAll) und das Hochladen von Bildern auf den Shopservern gestattet ist (MediaUploadAllowed). Verwendetes Datumsformat: dd.mm.yyyy Für die Datenbank ist es sehr wichtig, dass mit dem korrekten Datumsformat gearbeitet wird (deutsche, amerikanische Windows-Versionen). Sie brauchen sich darum jedoch nicht zu kümmern, die Ausgabe dient lediglich zu Debugzwecken. Kommunikation mit einem GS-SHOP-CLIENT Bei der Kommunikation mit einem GS-SHOP-CLIENT werden im Protokoll lediglich zwei Zeilen ausgegeben: [scksrv 596] connected to Ein GS-SHOP-CLIENT mit der IP hat eine Verbindung zum GS- SHOP-SERVER aufgebaut. Die Zahl in Klammern (596) gibt dabei die ID des Arbeits-Threads an (DebugZwecke J) [scksrv 596] AnbieterID login: OK Der GS-SHOP-Client (die IP können Sie nun leicht über die ID des Arbeitsthreads erfahren) hat sich als Anbieter 347 identifiziert. Sollte der Login nicht erfolgreich gewesen sein, so erhalten Sie ein login failure. 28

29 Bearbeitung eines Datenpakets GS-SHOP-DATENBANKSERVER (gsssdbserver) Bei der Bearbeitung eines Datenpaketes werden je nach Datentyp unterschiedliche Ausgaben gemacht. Wichtig ist aber auch hier wieder die ID des Arbeitsthreads, damit Sie innerhalb des Protokolls den Zusammenhang und vor allem die Herkunft der einzelnen Aktionen erkennen können (das ist vor allem wichtig, wenn auf Ihrem GS-SHOP-SERVER reger Betrieb herrscht und viele Datenpakete gleichzeitig bearbeitet werden müssen). [680] stm wird bearbeitet Das Datenpaket stm wird nun vom Arbeitsthread mit der ID 680 bearbeitet. Am Dateinamen können Sie zum einen die AnbieterID ablesen (in diesem Fall 148) und zum anderen auch den Dateityp erkennen (stm = Stammdatenpaket). Bei den weiteren Ausgaben können Sie dann wieder leicht über die ID des Arbeitsthread erkennen, zu welcher AnbieterID die aktuelle Ausgabe gehört: [680] Artikeldaten werden bearbeitet Am Ende der Bearbeitung wird noch der Bearbeitungsstatus ausgegeben. Dieser sollte im Normalfall penone (ProcessError None = kein Fehler) lauten. Wenn z.b. die Logindaten falsch eingegeben wurden, so lautet die Meldung peloginerror usw. Der Mailspooler Der Mailspooler speichert alle zu versendenden s zwischen und verbindet sich alle 60 Sekunden mit dem angegebenen SMTP-Server und verschickt alle im letzten Intervall angefallenen s. (Es werden jedoch maximal 20 Mails pro Durchlauf versandt). [MailSpooler] Mails zum Versenden gefunden. [MailSpooler] Mail "Anfrage an - OK Sollte die Versendung der nicht erfolgreich gewesen sein (Fehler beim Verbinden mit dem SMTP-Server, ungültiger Empfänger,...) so wird anstatt des OK eine Beschreibung des Problems ausgegeben. 29

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