Doktoratsstudium Innovation & Creativity Management

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1 Privatuniversität Schloss Seeburg Seeburgstraße 8 A-5201 Seekirchen am Wallersee Doktoratsstudium Innovation & Creativity Management Die Privatuniversität Schloss Seeburg setzt auf ihr bewährtes semi-virtuelles Studienkonzept. Zusätzlich zu den Präsenztagen (siehe unten) findet die Lehre über eine Online-Plattform statt. Im kommenden Semester besteht bei den Präsenzen keine formelle Anwesenheitspflicht und benotet wird die schriftliche Prüfung bzw. die Studienarbeit. Die Präsenzveranstaltungen finden an der Seeburg in Seekirchen am Wallersee statt: Ansprechpartnerin: Lisa Wartbichler, BA Tel: Präsenzphasenplan Sommersemester 2018 Forschungsmethodik II: Qualitative Methoden (Prüfungsleistung: schriftliche Prüfung) :00 bis 18:00 Uhr :00 bis 18:00 Uhr :00 bis 17:00 Uhr (schriftliche Prüfung) Fachseminar zum Innovations- und Kreativitätsmanagements (Prüfungsleistung: Studienarbeit) :00 bis 18:00 Uhr :00 bis 18:00 Uhr :00 bis 17:00 Uhr (Feedbackseminar)

2 Kursbeschreibung: Forschungsmethodik II: Qualitative Methoden Credit Points/Workload: Zeitrahmen: 6 CP/ECTS 2. Semester Begründung und Kontext Neben dem Erklären ist das Verstehen ein ebenso zentraler Eckpfeiler empirischer Sozialforschung. Studierende des Doktoratsstudiengangs sollen in die Lage versetzt werden, das gesamte Spektrum der empirischen Sozialforschung zu nutzen und in Abhängigkeit der Problemstellung verschiedene Methoden anwenden zu können und gegebenenfalls zu kombinieren. Die Veranstaltung vertieft die Ansätze zum Design, zur Datenerhebung, sowie zur -auswertung im Rahmen qualitativer Methoden der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung (u.a. Einzelfallstudien, rekonstruktive Verfahren, reflexive Zugänge, relationale Ansätze). Die Studierenden vertiefen dadurch ihre Kenntnisse zur Durchführung qualitativer empirischer Analysen. Qualifikationsziele Die Studierenden erwerben vertieftes Wissen zu einem breiten Spektrum der qualitativen Forschung und deren Forschungsansätze. Sie sind vertraut mit den verschiedenen Formen der qualitativen Befragung, Beobachtung und nicht-reaktiven Verfahren und können beurteilen, welche Methoden in Abhängigkeit von der zu untersuchenden Fragestellung eingesetzt werden sollten. Für diese Methoden können sie eigenständig Forschungsdesigns und Erhebungsinstrumente entwickeln, die den Gütekriterien qualitativer empirischer Forschung genügen. Methodische Einschränkungen der eigenen Forschung können sie erkennen und daraus Einschränkungen hinsichtlich der Interpretationstiefe ableiten. Dabei steht insbesondere die Kongruenz von Erhebungs- und Auswertungsmethode im Fokus. Für die Analyse der erhobenen Daten können sie ein breites Spektrum an Auswertungsmethoden einsetzen.

3 Modulinhalte Rekonstruktive, reflexive und relationale Zugänge zum Verstehen der Welt Grundsätze und Phasen des ero-epischen Gesprächs (vulgo Interviewformen, wie Tiefeninterview, biografisches Interview, fokussiertes Interview) Leitfadengestütztes Interview und qualitative Inhaltsanalyse Narratives Interview und hermeneutische Analyse Teilnehmende Beobachtung, authentische Gespräche und die Auswertung von Beobachtungsprotokollen sowie die Anwendung der dokumentarischen Methode Gruppenorientierte Methoden und transaktionsorientierte Analyse Bild- und Videoanalyse Case-Study-Research Grounded Theory und weitere erweiterte Möglichkeiten der Generalisierung Gütekriterien qualitativer Feldforschung (orthodoxe und häretische Sichtweise) Praktische Durchführung qualitativer Analysen mittels Software (z.b. MAXQDA) Didaktische Struktur 3 Präsenzphasen mit mehreren virtuellen Studienphasen Lerneinheiten mit Fach-, Kontext- und Transferwissen Aufarbeitung individueller Lernerfahrungen in der Gruppe Gruppenarbeit mit Präsentationen Präsentation und Diskussion von Fallbeispielen für den Praxistransfer Basisliteratur Bohnsack, R. (2008). Rekonstruktive Sozialforschung. Einführung in qualitative Methoden (7., durchges. und aktual. Auflage). Opaden & Farmington Hills: Barbara Budrich. Craswell, J. W. (2013). Research design: Qualitative, quantitative, and mixed methods Approaches. New York: Sage. Emirbayer, M. (1997). Manifesto for a relational sociology. American Journal of Sociology, 103(2), Hennink, M., Hutter, I., & Bailey, A. (2011). Qualitative research methods. New York: Sage.

4 Patton, M. Q. (2005). Qualitative research. John Wiley & Sons, Ltd. Silverman, D. (2013). Doing qualitative research (4. Aufl.). New York: Sage. Prüfungsform Schriftliche Prüfung (100%, 120 Minuten)

5 Fachseminar zu Innovation and Creativity Management Credit Points/Workload: Zeitrahmen: 6 CP/ECTS 2. Semester Begründung und Kontext Zusätzlich zur methodischen Ausbildung und wissenschaftlichen Reflexion der eigenen Forschungsthemen sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Doktoratsstudiengangs ausgewählte wissenschaftliche Diskussionen zum Gesamtthemenbereich des Studiengangs Innovation and Creativity Management vertiefen. Die jeweiligen Themen werden vor dem Hintergrund der aktuellen Trends in der Scientific Community und den Forschungsthemen der einzelnen Teilnehmer ausgewählt. Als Team Teaching konzipiert, werden mindestens zwei Professorinnen und Professoren das Seminar begleiten und die jeweilige Fachexpertise einbringen. Qualifikationsziele Die Studierenden erwerben einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu den ausgewählten Themen aus dem Bereich Innovation and Creativity Management. Sie sind in der Lage, zu diesen Themen an Diskussionen mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, wie sie beispielsweise auf Konferenzen stattfinden, teilzunehmen. Sie erkennen wesentliche Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Themengebieten im Bereich Innovation and Creativity Management und können vor diesem Hintergrund ihre eigene Forschung einordnen. Inhalte Inhaltliche Themen in Abhängigkeit von der jeweiligen Schwerpunktsetzung Analyse der im Themengebiet zentralen wissenschaftlichen Artikel Strukturierung der jeweiligen wissenschaftlichen Diskussionen

6 Didaktische Struktur Semi-virtueller Kurs mit Lerneinheiten, Literatur und Arbeitsmaterialien auf der Lernplattform; virtuelle Studienphasen und Präsenzanteile. Präsentationen der Teilnehmer in den Präsenzphasen. Basisliteratur Artikel aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften in Abhängigkeit vom Thema Prüfungsform Studienarbeit (100%)

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