Yachtclub Sipplingen e.v. Segelanweisung Kirschbecher-Regatta 2016

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1 Yachtclub Sipplingen e.v. Segelanweisung Kirschbecher-Regatta 2016

2 Segelanweisungen Kirschbecher-Regatta 20. August 2016 Yacht-Club Sipplingen e. V. Veranstalter: Wettfahrtleitung: Yachtclub Sipplingen e.v.; Postfach 65; D Sipplingen Leitung: Karsten Timmerherm Stellvertretung: Edgar Raff 1. Allgemeines 1.1 Die Regatta unterliegt den Regeln wie sie in den Wettfahrtregeln Segeln festgelegt sind Bei einem Sprachkonflikt sind bei den Ordnungsvorschriften Regattasegeln, Ausschreibung und Segelanweisung der deutsche Text und sonst der englische Text maßgebend. 1.2 Siehe ISAF Regulation Die Segelanweisungen können durch Aushang an der Tafel für Bekanntmachungen geändert werden. Änderungen werden bis spätestens Steuermannsbesprechung bekannt gegeben. 1.4 Alle teilnehmenden Boote müssen eine gültige Bodenseeyardstickzahl haben, gültige Messbriefe oder bestätigte Kopien bereithalten. WR 78; 78.1; 78.2; 78.3 haben volle Gültigkeit. 1.5 Nur die in der Meldung angegebene Segelnummer darf geführt werden. 1.6 Schiffsführer müssen im Besitz eines vom DSV oder ihrem nationalen Verband für das Gewässer vorgeschriebenen Führerscheins bzw. Jüngstensegelscheins bei Jugendlichen sein (Ergänzung WR 46 und 75). Bodenseeschifferpatent oder Urlauberpatent für den Bodensee 1.7 Ein Boot darf während der Wettfahrt weder senden oder telefonieren, noch spezielle Funkmitteilungen erhalten. Mobiltelefone müssen während der Wettfahrt ausgeschaltet sein, sofern nicht die Klassenvorschriften weitergehende Einschränkungen machen. 2. Sicherheitsbestimmungen 2.1 Jeder Schiffsführer ist für die richtige seemannschaftliche Führung seines Bootes in jeder Hinsicht selbst verantwortlich. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Verantwortung für Verluste an Leben oder Eigentum, persönlichen Schaden oder Schäden an Eigentum, die durch die Teilnahme an der Regatta verursacht werden oder sich ergeben. (Ergänzung WR 4) 2.2 Bei Sturmwarnung und Starkwindwarnung (Blinklicht am Ufer oder andere Form der offiziellen Wetterwarnung ) oder Zeigen der Flagge "Y" im Hafen oder auf einem Boot der Wettfahrtleitung müssen von allen Seglern Schwimmwesten angelegt werden, die solange zu tragen sind, wie das Signal steht. Nichttragen von Schwimmwesten kann zur Disqualifikation führen (Ergänzung WR 1.2 und 40). Die Wettfahrtleitung behält sich vor, ihr ungeeignet erscheinende Schwimmwesten zu verbieten. Einhandsegler und Jugendliche müssen stets Schwimmwesten tragen. 2.3 Sturmwarnung 90 Blitze/Minute heißt die laufende Wettfahrt ist abgebrochen, nicht gestartete verschoben. 2.4 Ein Boot, das die Wettfahrt aufgibt, muss dies unverzüglich der Wettfahrtleitung oder dem Wettfahrtbüro bekanntgeben. Tel Nichtbeachtung führt zum Ausschluss aus einer Wettfahrt oder der Wettfahrtserie. 3. Bekanntmachungen an Land 3.1 Mitteilungen der Wettfahrtleitung oder des Schiedsgerichts erfolgen durch Aushang an der Tafel für Bekanntmachungen. Sie befindet sich am Wettfahrtsbüro Clubhaus Hafen West. 3.2 Sind am Startschiff im Hafen Signalflaggen gesetzt, so haben sie folgende Bedeutung: - Antwortwimpel "AP": Startverschiebung - Flagge "AP" über "A": Heute keine Wettfahrt - Flagge "Y": Schwimmwesten vor dem Auslaufen anlegen. 3.3 Wenn die Flagge AP an Land gesetzt wird, ist 1 Minute durch nicht weniger als 30 Minuten in dem Wettfahrtsignal AP zu ersetzen. Dieses ändert das Wettfahrtsignal AP. 4. Start 4.1 Die Wettfahrten werden nach WR gestartet. 4.2 Die Startlinie wird gebildet durch das Startschiff und orangefarbene Startlinienbegrenzungstonnen. Das Startschiff befindet sich an der Steuer- oder Backbordseite oder in der Mitte dieser Linie. Das Startschiff ist ein Hindernis im Fahrwasser. 4.3 Startverfahren nach WR 26. (Wenn erforderlich ergänzend Regel 30 ) bei -5 Min. Klassenflagge, bzw. Gruppenflagge >> Schallsignal bei -4 Min. setzen Vorbereitungssignal >> Schallsignal Flagge P bei Startverschärfung Black Flag bei -1 Min streichen der Vorbereitungsflagge >> Schallsignal bei 0 Min streichen der Klassenflagge Start >> Schallsignal 4.4 Boote, die nicht 10 Minuten nach ihrem Startsignal gestartet sind, werden als nicht gestartet gewertet (Ergänzung WR 28.1 und 29.1).

3 5. Bahnen 5.1 Die Bahnmarken sind gelbe Würfel mit Zahlen und keine Flaggen. Bahn+ Kurs nach Ansage bei der Steuermannsbesprechung und Flaggensignal am Startschiff. Bahn W3 (rot) oder Bahn W2 (rot über gelb) 5.2 Die Wettfahrtleitung legt vor dem Start die Bahnmarke 1. Die WL kann am Startschiff den Kurs zur Bahnmarke 1 anzeigen. 5.3 Anschließend werden die anderen Bahnmarken entsprechend des bei der Steuermannsbesprechung angesagten Kurses ausgelegt. 6. Bahnänderung (WR 33) Nicht vorgesehen 7. Ziel 7.1 Die Ziellinie wird gebildet durch Zielschiff und eine orangefarbene Zielbegrenzungstonne. Bei Bahnabkürzung liegt das Ziel bei einer anderen Bahnmarke. 7.2 Liegt das Zielschiff bzw. ein Boot der Wettfahrtleitung (weiße Flagge RC) bei einer Bahnmarke und führt die Flagge S, so bedeutet dies: Bahnabkürzung: gehen Sie zwischen der Bahnmarke und dem Zielschiff mit Flagge S unter Beibehalten des vorgesehenen Kurses ins Ziel. 8. Zeitlimit nach Ansage bei der Steuermannsbesprechung. 9. Bei Protesten und Wiedergutmachung ist nach WR Teil 5; Regeln zu verfahren. Ergänzung: Proteste sollen am Zielschiff mündlich angemeldet werden. Protestfrist: Proteste sind spätestens 1 Std. nach dem Zieldurchgang des letzten Bootes der Wettfahrt im Wettfahrtbüro einzureichen. (WR 61.3) 10. Haftungsausschluss Die Teilnehmer beteiligen sich an der Regatta gänzlich auf eigenes Risiko. Siehe Regel 4 Teilnahme an der Wettfahrt. Der Veranstalter haftet nur in dem im Meldeformular dargelegten Umfang. 11. Ordnung und Abfall 11.1 Alle Boote, Trailer und Fahrzeuge müssen ausschließlich in den dafür vorgesehenen Bereichen abgestellt sein Abfall darf nicht ins Wasser geworfen werden und muss an Land in die dafür vorgesehenen Behälter entsorgt werden. Wettfahrtleitung YCSi e.v.

4 Regattabahn W 3 Kirschbecherregatta YCSi (lange Bahn) Wind Start Ziel Die Bahnmarken sind, würfelförmige gelbe Bojen, mit Nummernbezeichnung Hilfs- und Start+Zielboje sind Tetraeder Startgruppe 1: (YST 1 und YST 2) Start Ziel Startgruppe 2: (YST 3) Start Ziel Startlinie wird gebildet zwischen Tetraeder orange und dem Startschiff Ziellinie wird gebildet zwischen Tetraeder orange und dem Zielschiff

5 Regattabahn W 2 Kirschbecherregatta YCSi (kurze Bahn) Wind Start Ziel Die Bahnmarken sind, würfelförmige gelbe Bojen, mit Nummernbezeichnung Hilfs- und Start+Zielboje sind Tetraeder Startgruppe 1: (YST 1 und YST 2) Start Ziel Startgruppe 2: (YST 3) Start Ziel Startlinie wird gebildet zwischen Tetraeder orange und dem Startschiff Ziellinie wird gebildet zwischen Tetraeder orange und dem Zielschiff

6 Signalliste Optisch Akustisch Bedeutung Y Schwimmwesten sind zu tragen Oder örtliche Wetterwarnung L AP N H A Schwimmwesten sind zu tragen An Land: Bekanntmachung beachten Am Schiff: In Rufweite kommen. Im Ziel: Es folgt nächste Wettfahrt. 1 Minute nach Streichen von L erfolgt Ankündigung Nicht gestartete Wettfahrten sind verschoben. 1 Minute nach Streichen von AP erfolgt Ankündigung Alle Wettfahrten sind abgebrochen. Rückkehr zum Startgebiet. 1 Minute nach Streichen erfolgt Ankündigung mit N oder AP Fahren Sie in den Hafen, weitere Signale an Land mit N oder AP Heute keine Wettfahrt mehr Zahlenw. mit AP Wettfahrt um so viele Stunden verschoben, wie Wimpel anzeigt An Land mit P: Es sind heute so viele Wettfahrten geplant Klassenflagge P + andere Flag. Signal gilt nur für die angezeigte Klasse Ankündigungssignal (- 5 min) Startsignal (0 min) An Land: Auslaufen, es erfolgt in Kürze Start Am Wasser: Vorbereitungssignal (- 4 min) Am Wasser: Streichen von P ist 1-Minutensignal (-1 min) Z Schwarz X Einzelrückruf bzw. Verletzer von Regel Hilfsstander Vorbereitungssignal (-4min) und Regel 30.2 ist in Kraft Beginn der 1-Minuten - Verbotszeit beim Streichen (-1 min) Vorbereitungssignal (-4min) und Regel 30.3 ist in Kraft Beginn der 1-Minuten - Verbotszeit beim Streichen (-1 min) Allgemeiner Rückruf 1 Minute nach dem Streichen erfolgt Ankündigung S Bahnabkürzung: Ziel zwischen Bahnmarke und Schiff mit dieser Flagge Kurstafel mit Bahnanz. mit Flagge C Kurs zur ersten Bahnmarke Kurs zur nächsten geänderten Bahnmarke + mit Flagge C Nächster Schenkel ist verlängert - mit Flagge C Nächster Schenkel ist verkürzt M Bahnmarkenersatz Blau Das Zielschiff ist auf Position

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