Perspektive Regionales Entwicklungskonzept für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. - Regionale Maßnahmenliste -

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1 Anlage 3 zu Beilage 8/2014 Perspektive 2030 Regionales Entwicklungskonzept für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg - Regionale Maßnahmenliste -

2 Perspektive 2030 Regionales Entwicklungskonzept für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg - Regionale Maßnahmenliste - Bearbeitung: Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg Marcel Herzberg Andreas Hemesath Villingen-Schwenningen,

3 2 1. Wirtschaft und Beschäftigung Leitziel 1.2: Gewerbeflächenpolitik nachhaltig betreiben Die Projektentwicklung des Regionalen Gewerbegebiets vorantreiben. - Ausweisung eines Regionalen Gewerbegebiets mit Standortsicherung im Regionalplan. - Grundstückssicherung im Regionalen Gewerbegebiet über Optionsverträge. - Vermarktungsaktivitäten für das Regionale Gewerbegebiet. - Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Interkommunale Zusammenarbeit und gemeinsames Flächenmanagement fördern. - Grundlegende Überlegungen und Diskussionen zur möglichen Bildung eines interkommunalen Gewerbeflächenpools. 2. Bildung und Forschung Leitziel 2.4: Innovationsmanagement und neue Technologien fördern An Förderwettbewerben zur Stärkung der Innovationskraft beteiligen. - Erarbeitung eines regionalen Strategiekonzepts Schwarzwald-Baar- Heuberg Eine Industrieregion im ländlichen Raum 2020 Innovationskern für Mikro- und Medizintechnik als Bewerbungskonzept für den Landeswettbewerb RegioWIN. - Erarbeitung eines RegioWIN-Entwicklungskonzeptes mit einer Mehrzahl an detaillierten Projektbeschreibungen. (als Lead-Partner der Wettbewerbsregion)

4 3 3. Demografie und Daseinsvorsorge Leitziel 3.1: Öffentliche Daseinsvorsorge sichern und weiterentwickeln In Anbetracht des demografischen Wandels neue und innovative Strategien und Konzepte zur Anpassung der Infrastruktur entwickeln. - Erarbeitung eines Regionalatlas unter besonderer Berücksichtigung des demografischen Wandels. Dezentrale Versorgungskonzepte erarbeiten und das Zentrale-Orte-Konzept weiterentwickeln. - Gesamtfortschreibung des Regionalplans unter Einbeziehung neuer Aspekte zur Regionalen Siedlungsstruktur. Leitziel 3.2: Handelsversorgung steuern und sichern Attraktivität der Innenstädte bei gleichzeitiger Sicherung der Grundversorgung in allen Teilräumen der Region erhöhen. - Erarbeitung eines regionalen Einzelhandelskonzepts. Leitziel 3.4: Wohnbauflächenpolitik nachhaltig betreiben Siedlungsflächenneuinanspruchnahme reduzieren. - Prüfung des Bedarfs und der Plausibilität von neuen Bauflächenausweisungen im Rahmen der Beteiligung bei der Teil- und Gesamtfortschreibung von Flächennutzungsplänen.

5 4 4. Infrastruktur und Erreichbarkeit Leitziel 4.1: Straßeninfrastruktur erhalten und ausbauen Umsetzung der zentralen Bundes- und Landesstraßenprojekte in der Region einfordern. Hauptverantwortliche Akteure: - Gemeinsame Positionierungen der regionalen Akteure in Abstimmung mit den Landkreisen gegenüber dem Land und dem Bund (u.a. bzgl. der Aufstellung des neuen Bundeverkehrswegeplans 2015). / IHK Leitziel 4.2: Schieneninfrastruktur erhalten und ausbauen Zweigleisiger Ausbau und Wiedereinführung der Neigetechnik auf der Gäubahn. Hauptverantwortliche Akteure: - Zusammenarbeit im Interessenverband Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn. - Gemeinsame Positionierungen der regionalen Akteure gegenüber dem Land und dem Bund. / IHK (jeweils als Mitglieder des Interessenverbands Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn) Taktverdichtung auf der Donaubahn zu einem durchgängigen Stundentakt zwischen Freiburg und Ulm. - Zusammenarbeit in der Interessengemeinschaft Donaubahn. (als Geschäftsstelle) Ein gut aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept für die langfristige Sicherung des regionalen Schienenverkehrs entwickeln. - Erarbeitung eines regionalen Schienenverkehrskonzepts. Leitziel 4.5: Neue Mobilitätsformen in nachhaltige Mobilitätskonzepte integrieren Neue Mobilitätsformen mit bestehenden Mobilitätsangeboten vernetzen.

6 5 Hauptverantwortliche Akteur: - Umsetzung des Modellprojekts Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg als Modellregion für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum. - Erstellung eines strategischen Leitfadens nachhaltige Mobilität in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg (als Teilprojekt im Rahmen des Modellprojekts). - Konzepterstellung für überbetriebliches Mobilitätsmanagement (als Teilprojekt im Rahmen des Modellprojekts). - IHK (als derzeit noch kommissarische Geschäftsführung) 5. Klimaschutz und Energieversorgung Leitziel 5.1: Sichere, bezahlbare und verstärkt regenerative Energieversorgung bei starker Erhöhung der Energieeffizienz erzielen Ausbau der Windenergie möglichst menschen- und umweltverträglich umsetzen. - Teilfortschreibung des Regionalplans um das Kapitel Regionalbedeutsame Windkraftanlagen in enger Abstimmung mit den Trägern der Flächennutzungsplanung. Kleine Wasserkraft partiell ausbauen. - Erfassung energetischer Potenziale im Bereich der Wasserkraft im Rahmen der Vertiefung des regionalen Klimaschutzkonzepts. 6. Lebensqualität, Kultur und soziales Miteinander Leitziel 6.2: Freizeit- und Kulturangebote stärken Kulturplattform weiterentwickeln und deutlich kommunizieren. - Regelmäßige Abstimmung mit den Landkreisen im AK Kultur. - Wöchentliche Veröffentlichung von kulturellen Veranstaltungen in der Wochenzeitung WOM mit weiterführendem Verweis auf den Internetauftritt

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