Deutsche Geschichte N AT I O N A LSOZIALISMUS I N T ERPRETAT I O N

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1 Deutsche Geschichte N AT I O N A LSOZIALISMUS POLITIK BIS 1939 I N T ERPRETAT I O N

2 Themen heute Innenpolitik Festigung der Macht Staatstruktur Wirtschaftspolitik Propaganda und politische Verfolgung Außenpolitik Revision und int. Beziehungen Sonderpunkt: Zustimmungsthese

3 Es ist so weit. Wir sitzen in der Wilhelmstraße. Hitler ist Reichskanzler. Wie im Märchen. ( ) Der Alte [gemeint ist Reichspräsident Hindenburg] hat nachgegeben. Er war zum Schluß ganz gerührt. So ist s recht. Jetzt müssen wir ihn ganz gewinnen. Uns allen stehen die Tränen in den Augen. Wir drücken Hitler die Hand. ( ) Großer Jubel. Unten randaliert das Volk. Gleich an die Arbeit. Reichstag wird aufgelöst. (J. Goebbels, Tagebuch, 31. Januar 1933)

4 : Ziele Ziel: Konkurrenz ausschalten, Staatsumbau, erste NS-Maßnahmen, Propaganda Methode: Gewalt, staatliche Strukturen nutzen, zeitweise Kooperation mit nationalistischen Eliten wie Hindenburg, Militär etc. Vorgehen: schnell, aber Schritt für Schritt, offenen Konflikt vermeiden (Beispiel: die Verfassung wird formal nie aufgebehoben)

5 Konkurrenz ausschalten

6 Denke wie ein Diktator

7 Konkurrenz ausschalten 1. Schritt: Grundrechte einschränken 4. Februar: 1. Verordnung Hindenburgs (Presse- und Versammlungsfreiheit) 27. Februar: Brand des Reichstages, Kommunisten werden beschuldigt 28. Februar: 2. Verordnung Hindenburgs (Freiheitsrechte eingeschränkt) (weitere Verordnungen, Angst vor Kommunismus als Hauptargument)

8 Konkurrenz ausschalten 2. Schritt: Kommunisten, Sozialdemokraten und katholisches Milieu 8. März: Sitze der KPD im Reichstag werden annulliert 15. März: KPD wird verboten Gewalt gegen Kritiker ist möglich und wird angewandt (Ausnahmezustand) 22. Juni: SPD wird verboten 20. Juli: Reichskonkordat Verhältnis zwischen Katholischer Kirche und Staat, Fazit: Abkommen zur gegenseitigen Neutralität, schafft Vertrauen

9 Konkurrenz ausschalten 3. Schritt: andere Parteien ausschalten, auch Konservative 27. Juni: Rücktritt Hugenbergs, Selbstauflösung der DNVP 5. Juli: Selbstauflösung der Zentrumspartei 14. Juli: alle Parteien verboten oder aufgelöst; Gesetz gegen die Neubildung von Parteien

10 Konkurrenz ausschalten 4. Schritt: Verwaltung, Militär, Konkurrenz in NSDAP Verwaltung 7. April 1933: Entlassung politischer Gegner und Juden wird möglich kritische Beamte werden entlassen Einschränkung der Macht durch Parteienstaat und zusätzliche Behörden (siehe Staatsumbau)

11 Konkurrenz ausschalten 4. Schritt: Verwaltung, Militär, Konkurrenz in NSDAP Militär: Aufwertung und Kontrolle 3. Februar 1933: Vorstellung des Regierungsprogrammes (vgl. Liebmann) 30. Juni - 2. Juli: SA-Führer + von Schleicher, von Bredow ermordet (A+K) = ABSCHRECKUNG; kein Protest der Offziere 2. August 1934: Hindenburg stirbt, Militär auf Hitler vereidigt (Kontrolle) 1. März 1935: Gründung der Luftwaffe (Aufwertung 16. März 1935: Wehrpflicht und Wehrmacht (Aufwertung)

12 Konkurrenz ausschalten 4. Schritt: Verwaltung, Militär, Konkurrenz in NSDAP-SA-SS NSDAP-SA-SS: teile und herrsche 30. Juni - 2. Juli: SA-Führung erschossen, ohne Gericht ( Röhm-Putsch ) Aufwertung der SS (Himmler wird nur Hitler unterstellt), gleichzeitig Konkurrenz zur Wehrmacht, faktisch: führt die Polizei NSDAP: bürokratische Ausdifferenzierung (Spitze, Gliederungen, NSDAP-Verbände, NSDAP-geleitete Verbände)

13 Konkurrenz ausschalten 5. Schritt: Konservative Milieus Kontrolle und Propaganda Druck auf Hugenberg und DNVP, von Papen überlebt Röhm-Putsch 2. August 1934: Paul von Hindenburg stirbt, Hitler wird Kanzler und Führer NSDAP- und SS-Aufstieg: neue Eliten entstehen Wirtschaft: mehr Kontrolle durch Staat Reichskonkordat und Einfluss auf Ev. Kirchen Propaganda

14

15 Innenpolitik Staatsumbau Staatsumbau

16 Innenpolitik Staatsumbau Welche Probleme gibt es?

17 Innenpolitik Staatsumbau Problem Parlamentarismus Entmachtung 5. März: Reichtagswahl 8. März: KPD-Sitze werden annulliert 23. März: Ermächtigungsgesetz (SS und SA im Parlament) Übertragung der legislativen Kompetenz auf die Exekutive 19. November 1933: Reichtagswahl mit Einheitsliste

18 Innenpolitik Staatsumbau Problem Föderalismus Entmachtung und Konkurrenz durch Partei 28. Februar: 2. Verordnung Hindenburgs Einschränkung von Freiheitsrechten und Vorrechten der Länder (Polizei) 31. März und 7. April: Gleichschaltung der Länder (Bundesgesetze müssen umgesetzt werden, Reichsstatthalter ) 30. Januar 1934: Länder verlieren Souveränität und Parlamente 1. April 1935: Deutsche Gemeindeordnung (kein Föderalismus, NSDAP ernennt Bürgermeister, keine Wahlen) Konkurrenz durch NSDAP: Gaue

19 Innenpolitik Staatsumbau Problem Innere Sicherheit Wichtigste Behörden direkt unter Hitler politische Polizei: Landesverbände werden verschmolzen bis 1934, Himmler wird Chef der sog. Gestapo : politische und Kriminalpolizei im Reichssicherheitshauptamt 1934: negative Äußerungen über NSDAP und Hitler verboten 1936: Gestapo-Gesetz = keine gerichtliche Kontrolle der politischen Polizei Koexistenz von Ziviljustiz, Sondergerichten, Militärgerichten

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