Integration in die IBM: ein Reisebericht

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1 Integration in die IBM: ein Reisebericht Wenn Sie so eine Reise unternehmen wollen, brauchen Sie ein Ziel, eine Vision und die haben wir lange vor Vertragsunterschrift mit dem Management Team der IBM entwickelt. Dann sehen alle Beteiligten den Weg und jeder Schritt geht in die richtige Richtung - und Integration ist kein Thema. Kilian Ehrl, HR Transition Manager und Cultural Change Expert, heute als Ausbildungsbetreuer tätig.

2 Die Reiseroute - Werte - Normen - Einstellungen Im Herbst 2009 wechselten 34 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einer großen deutschen Bank im Zuge eines Application Management Outsourcing Vertrags zu IBM. Der Mitarbeiterübergang war auf Seiten der IBM sorgfältig und von langer Hand vorbereitet worden. Bereits vor dem Übergang konnte das für die Integration verantwortliche Team Einblicke in die Unternehmenskultur nehmen, die bisher den Erfahrungshintergrund der Mitarbeiter geprägt hatte. In Gesprächen mit den beteiligten Mitarbeitern und Kollegen des damaligen Arbeitgebers konnten wichtige kulturelle Gemeinsamkeiten, aber auch kulturelle Unterschiede beider Unternehmen erarbeitet werden. Diese wurden in den Reiseführer aufgenommen.

3 Den Blick nach vorne richten In mehreren Mitarbeiterveranstaltungen, die unter Beteiligung von Betriebsräten und des aufnehmenden IBM Managementteams stattfanden, hatten die Mitarbeiter Gelegenheit, ihre Befürchtungen zu den anstehenden Veränderungen offen anzusprechen. Sie konnten alle Fragen stellen, die ihnen auf dem Herzen lagen und die künftigen Arbeitsräume begehen. Es wurde aber auch gemeinsam der Blick nach vorne gerichtet. Die anstehenden Veränderungen wurden transparent und detailliert in einem Überleitungsschreiben dargelegt und in einer Mitarbeiterveranstaltung besprochen. Wir haben auch die kleinsten Fragen in persönlichen Einzelgesprächen während der 1-monatigen Widerspruchsphase geklärt, damit sich jeder Mitarbeiter beim Übergang sicher fühlen konnte, schildert Bettina Gerlach, HR Engagement Services, das Vorgehen. Dieser Einsatz überzeugte und alle Mitarbeiter gingen den Weg in die IBM mit neuen Arbeitsverträgen zu in Summe gleichwertigen Bedingungen. Von der ersten Veranstaltung an wurde ehrlich erklärt, dass ein großer Teil der zu übernehmenden Aufgaben für die Wartung der Applikationen und Wichtig ist, dass die Mitarbeiter wieder nach vorne schauen, nicht nur zurück. das dazu erforderliche Know-how schrittweise nach Indien transferiert werden sollten. Den neuen IBM Kollegen war deshalb früh bewußt, dass sie ihre bisherigen Aufgaben mittelfristig aufgeben und statt dessen andere Aufgaben innerhalb der IBM übernehmen würden. Avisiert wurde, dass ihnen bei IBM neue Chancen für ihre persönliche Weiterentwicklung geboten werden. Die Professionalität und Größe der IBM bietet in dieser Situation die besten Voraussetzungen für einen Wechsel in neue IT Aufgaben, sagt Kilian Ehrl, HR Transition Manager und Coach des Integrationsteams. Wichtig ist, dass die Mitarbeiter wieder nach vorne schauen, nicht nur zurück. Dank umfassender Informationen, die die neuen Mitarbeiter schon vor dem Übergang erhalten hatten, erschien am ersten IBM Arbeitstag tatsächlich nicht mehr alles neu und anders. Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück mit der IBM Führungskraft, um einander besser kennenzulernen, offene Fragen zu klären und sich für den Weg zu stärken.

4 Der Berg ruft! Integration Schritt für Schritt Direkt nach dem Übergang zu IBM bildete sich eine Arbeitsgruppe von Freiwilligen aus den Reihen der neuen Kollegen, die aktiv die Integrationsarbeit mitgestalten wollten. In regelmäßigen Treffen machte sich diese quirlige Gruppe das Change Management Know-how der IBM zugänglich, brach die Vision des IBM Management Teams ( vollständige, erfolgreiche Integration in die IBM ) in einzelne Reiseetappen herunter und ordnete sie entlang einer Zeitachse. - Seminar interkulturelle Kompetenz - Kommunikationstraining - Interne Jobmesse Die Mitarbeiter zeigten großes Interesse, die Jobrollen der IBM kennenzulernen und im Gespräch mit neuen Kollegen den eigenen persönlichen Berufsweg zu analysieren, alte und neue Qualifikationen zu identifizieren und Bausteine für die eigene Weiterentwicklung bei der IBM zu definieren. Zu den Highlights der Projektarbeit zählten die Teilnahme an einem interkulturellen Seminar, das sie beim Transfer der eigenen Aufgaben nach Indien sinnvoll unterstützte, sowie ein spezielles Kommunikationstraining.

5 Erfolgsfaktoren der Gipfelstürmer der aufnehmenden Führungskräfte. Wir erleben immer wieder, dass die offene Kommunikationskultur der IBM mit viel Vertrauen und Eigeninitiative ein Novum für übergehende Mitarbeiter ist. Im Rückspiegel werden die entscheidenden Faktoren deutlich sichtbar: Zunächst einmal sind dies die persönliche Veränderungsbereitschaft und ein Mindestmaß an eigener Aktivität eines jeden Beteiligten. Auf der anderen Seite ist das aufnehmende Unternehmen gefordert, sich Schritt für Schritt das Vertrauen der künftigen Kollegen zu erarbeiten. Kommunikation ist dabei der Schlüssel, wenn sie offen und direkt, umfassend und frühzeitig betrieben wird. Die Erfahrung bestätigt, dass es die weichen Faktoren sind, die letztlich über den Erfolg einer Integration entscheiden. Dazu zählt der Mut, die notwendige persönliche Transformations-Reise entschlossen voranzutreiben und die alten Strukturen rasch aufzugeben. Neben diesen Faktoren ist es vor allem die Gemeinschaft der Gruppe und das Netzwerk der IBM, das den Veränderungsprozess unterstützt. Das Gemeinschaftsgefühl bei IBM ist groß, jeder hilft dem anderem, man bekommt immer Antwort, wenn man fragt, beobachtet Bernd Behrens, ein Mitglied der Integrationsgruppe. Ein persönliches Fazit zieht Dietrich Marquardt, ebenfalls Mitglied der Integrationsgruppe: Es war ein Sprung ins kalte Wasser, aber ich bin ein leidenschaftlicher Schwimmer. Die Integrationsarbeit trägt Früchte. Inzwischen haben alle Kollegen und Kolleginnen eine neue Aufgabe innerhalb des Unternehmens übernommen. Wichtig ist es, die kaum vermeidbaren Phasen des Übergangs von Schock, Verunsicherung und Phlegma schnell zu durchlaufen, um sich rasch neu zu orientieren und den eigenen Pfad aktiv zu gestalten, betont Kilian Ehrl. Dabei kommt es darauf an, die neue Kultur kennen- und schätzen zu lernen, um in ihr zu schwimmen, erklärt Udo Leisten, eine - Bereitschaft zur Veränderung - Pfad aktiv gestalten - Kommunikation und Vertrauen

6 Weitere Informationen und Erfahrungsberichte zum Thema Mitarbeiter- integration finden Sie unter IBM, das IBM Logo, ibm.com, Smarter Planet und das Planetensymbol sind Marken oder eingetragene Marken der International Business Machines Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Marken anderer Unternehmen/Hersteller werden anerkannt. Copyright IBM Corporation Alle Rechte vorbehalten.

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