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1 kehrseite Das Kundenmagazin für Wohnungswirtschaft und Gewerbe. Jahre 1_12 Was wird eigentlich aus altholz? Neue Serie Stoffstrommanagement. Seite 4 BMW und Mercedes-Benz: HEG gibt Gas für Autohäuser in Hamburg. Seite 5 Mit der HHla im Gespräch: Großreinemachen auf dem CTA-Terminal. Seite 6 Graue Tonne unter der lupe: Restmüllanalyse stützt neue Konzepte. Seite 7 Mini-Fahrzeug mit Maxi-Leistung. Seite 4 SrH. Wir sind für Sie nah.

2 Neues und Aktuelles Editorial Wertstoffquelle graue Tonne Sehr geehrte Leserinnen und Leser der kehrseite, Wer trennt, der spart dieser Leitgedanke steht seit mehr als einem Jahr über unserer Recycling-Offensive. Wir werben darin für die konsequente Trennung von Papier, Bioabfall sowie Kunststoff und Metall. So können die Kunden Gebühren sparen und zugleich die Umwelt und das Klima schützen. Doch was sind genau die Einspar potenziale? Und wie viel wurde tatsächlich schon eingespart? Dazu haben wir im vergangenen Jahr eine repräsentative Restmüllanalyse durchgeführt, bei der wir den Inhalt von rund 700 grauen Restmülltonnen sortierten um zu erfahren, aus welchen Wertstoff- und Abfallfraktionen er sich zusammensetzt. Einzelheiten dazu finden Sie auf Seite 7. Der wichtigere Schritt folgt aber noch: Die Restmüllzusammensetzung ermöglicht Rückschlüsse auf die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen. Auf dieser Basis können wir neue Konzepte für die Zukunft entwickeln. So können wir unsere Dienstleistungsangebote für Sie noch mehr optimieren aus der Praxis für die Praxis. Ihr Dr. Rüdiger Siechau Sprecher der Geschäftsführung Ein Fall für die SRH Wenn Importe nicht durch den Zoll kommen Mehr als 1,5 Tonnen Haarreifen, knapp fünf Tonnen Sticker und etwa eine Tonne Parfüm dies ist nur ein Bruchteil dessen, was die Stadtreinigung Hamburg im vergangenen Jahr unter Zollaufsicht in ihrer Müllverbrennungsanlage vernichtet hat. Insgesamt kamen rund 200 Tonnen unterschiedlicher Waren zusammen. Ebenso vielfältig wie die Produkte sind auch die Gründe für eine Zoll- bzw. Garantievernichtung. Die häufigsten Gründe für eine Vernichtung unter Zollaufsicht sind fehlerhafte Dokumente, Markenplagiate, Produktionsfehler und bei Lebensmitteln oftmals auch unsachgemäße Transportbedingungen, zum Beispiel die Nichteinhaltung der Kühlkette, erklärt SRH-Experte Fatih Yasar. In einem Fall mussten gut elf Tonnen Garnelen vernichtet werden, weil der Seeschiffcontainer nicht die laut EU-Richtlinie erforderliche Innenraumtemperatur vorweisen konnte. Die Garnelen waren verdorben und für den Verzehr nicht mehr geeignet. Auch Markenfälschungen sind keine Seltenheit. Werden sie entdeckt, bleibt nur noch der Weg in die Müllverbrennung. Hier landen auch fehlerhafte Produkte. Die Firmen haben großes Interesse daran, dass Ihre Fehlproduktionen nicht auf den Markt gelangen. Dies ist bei uns gewährleistet, erläutert Fatih Yasar. So im Falle von drei Tonnen Ketten und Armbändern. Noch im Freihafen wurde festgestellt, dass der Schmuck einen zu hohen Bleigehalt aufweist. Die Einfuhr wurde daraufhin verweigert. Bei der Behandlung dienen die beschlagnahmten Waren immerhin noch als Energie- lieferanten. Für einen Kunden sollten wir sieben Tonnen genmanipulierten Reis und 3,3 Tonnen Bierdosen vernichten, berichtet Fatih Yasar. Das war ein höchst interessanter Auftrag, da wir die Waren auf unterschiedliche Weise vernichtet haben. Der Reis ging in die Müllverbrennungsanlage, das Bier in unsere Biogasanlage mit dem positiven Effekt, dass der Energiegehalt zur Stromerzeugung und Wärmegewinnung genutzt wurde. Doch egal, wie die Produkte vernichtet werden, die SRH gewährleistet, dass sie dem Wirtschaftskreislauf entzogen werden und keinesfalls auf den Markt gelangen. Das gilt sowohl für die Vernichtung unter Zollaufsicht als auch für die Garantievernichtung im Auftrag von Firmen. Weitere Informationen Fragen rund um die Zoll- und Garantievernichtung beantworten wir Ihnen unter Telefon oder 2 kehrseite 1_12

3 Neues und Aktuelles Immer wieder sonntags: Fischmarkt ist Routine Reinigung des ältesten Hamburger Wochenmarkts Ob Sonnenschein oder Hamburger Schietwetter jeden Sonntag lockt der legendäre Fischmarkt in Altona die Massen an. Seit 1703 werden hier von Fisch über Obst, Gemüse und Blumen bis hin zu lebendigen Hühnern, Tauben und Koi-Karpfen die unterschiedlichsten Waren gehandelt. Und die Reinigungsspezialisten der SRH machen anschließend wieder klar Schiff. Wer schon einmal unmittelbar nach Marktende auf der Fischmarktfläche stand, der kennt das Schlachtfeld, das Besucher und Händler hinterlassen: Leere Kisten und Kartons, umgeben von zermatschten Tomaten, Bananen oder Apfelsinen und zwischendrin Reste von Fischbrötchen, heruntergefallener Bratwurst und Pommes sowie Servietten und Pappbecher. Pro Markttag fallen etwa acht Tonnen Abfälle aller Art an Tendenz steigend. Das wird Stunden dauern, bis diese Fläche wieder picobello sauber ist, denkt sich der geneigte Beobachter. Doch der Laie irrt: Schon nach kurzer Zeit erinnert kein Krümel mehr an das frühmorgendliche Treiben. Mit einer Groß- und einer Kleinkehrmaschine sowie einer Containerpresse beseitigen die Reinigungsexperten der SRH und ihrer Tochtergesellschaft STR Stadtteilreinigungsgesellschaft jegliche Spuren. Spätestens um Uhr erstrahlen die Quadratmeter Markt- und Straßenfläche wieder im ursprünglich sauberen Zustand. Die SRH sorgt auch dafür, dass die nötigen Abfallbehälter vor Ort sind. Dazu Axel Ernst- Treuthardt, Zentraler Vertrieb der SRH: Von 8.30 bis Uhr können die Marktverkäufer hier ihre Abfälle umweltgerecht entsorgen. Für Papier, Pappe und Kartons stellen wir zwei 30-Kubikmeter-Container und eine 20-Kubikmeter-Presse zur Verfügung. Obst- und Gemüsereste wandern in einen Großbehälter mit 18 Kubikmeter Volumen, und Restmüll kommt in vier 1,1er. Winterdienst: Auch ohne Schnee und Eis entstehen Kosten Der zurückliegende Winter war am Ende sehr viel milder als die Jahre zuvor. Aber wer konnte voraussehen, dass Schnee und Eis auf Betriebsflächen die Ausnahme blieben? Die SRH-Tochter HEG Hamburger Entsorgungsgesellschaft jedenfalls muss in den Wintermonaten durchgängig in den Startlöchern stehen, um im Fall der Fälle den Aufträgen ihrer Kunden gerecht werden zu können. Und dieser unverzichtbare Service ist leider nicht umsonst. Denn um bei Wintereinbruch optimal gerüstet zu sein, muss das nötige Equipment allzeit bereitstehen. Und das ist nicht wenig, schließlich sind die Winterdienst-Spezialisten im gewerblichen Auftrag für mehr als Quadratmeter Fläche verantwortlich. Dafür müssen ausreichend Personal und Gerät vorhanden sein. Nicht zu vergessen die Material- und Lagerkosten für die Streumittel. In den letzten Jahren wurde besonders deutlich, wie wichtig eine solch weitsichtige Planung ist. Weitere Informationen Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Vertrieb der SRH auf: Telefon oder Durch den Neubau einer Hoch-/Tiefgarage an der Großen Elbstraße, die auch von Fischmarkt-Besuchern genutzt wird, muss die Reinigung der Straßenfläche mit Vorrang durchgeführt werden. Für die Experten der Eventreinigung ist das reine Routine, schließlich sorgen sie auch bei vielen anderen Großveranstaltungen für Sauberkeit auf Hamburgs Straßen. Weitere Informationen Rund um den Winterdienst informiert Sie das Team der HEG unter Telefon , 1_12 kehrseite 3

4 Service und innovationen Neue Serien WEiTErE informationen Bei Ihnen wird es eng? Kein Problem, wir kommen mit dem Mini-Lkw. Näheres dazu erfahren Sie beim Team der HEG unter Telefon , TECHNIK DIE BEGEISTERT der kompakte Mini-lkW Für EnGE HinTErHÖFE Wir können auch klein! Wenn du denkst, es geht nichts mehr, kommt ganz schnell ein rexter her unter diesem Motto bietet die HEG Hamburger Entsorgungsgesellschaft in kooperation mit ihrer Schwester STr Stadtteilreinigungsgesellschaft mbh eine neue dienstleistung an. Rexter heißt der neue leistungsstarke Mini-Lkw, der vor allem für den City-Bereich sowie für enge Hinterhöfe prädestiniert ist. Mit einer Länge von rund fünf Metern und einer Breite von 1,75 Meter ist er kaum größer als ein Pkw. Dadurch kann er nahezu jede Durchfahrt und jeden Zugang problemlos meistern. Auch die Höhe von 2,60 Meter ermöglicht eine Zufahrt auf die meisten Hinterhöfe. Ein weiterer Pluspunkt ist das Gesamtgewicht von knapp 7,5 t. Zufahrtsund Gewichtsbeschränkungen können das kompakte Trägerfahrzeug der STR also nur in Ausnahmefällen stoppen. Für die Entsorgung der Abfälle bietet die HEG zwei Containergrößen mit drei und sechs Kubikmeter Fassungsvermögen. Speziell Industrie- und Gewerbekunden mit geringen Standplatz-Kapazitäten oder beengten Verhältnissen setzen auf den Rexter, berichtet Heiko Timm von der HEG. Auch das Baugewerbe, das immer öfter mit beschränkten Stellfl ächen zu kämpfen hat, weiß seine Vorteile zu schätzen. STOFFSTROMMANAGEMENT da MacHEn Wir WaS draus Was wird eigentlich aus Altholz? 2011 haben wir Sie zu den inhalten der kehrseite befragt. Viele von ihnen äußerten den Wunsch, mehr über die unterschiedlichen abfallfraktionen zu erfahren. Wie verlaufen die einzelnen Stoffströme? Was wird aus den Wertstoffen? diese Fragen möchten wir mit unserer neuen Serie aufgreifen. den Start macht altholz. Auf den Recyclinghöfen und durch Aufträge von Gewerbebetrieben hat die Stadtreinigung im vergangenen Jahr rund Tonnen Altholz der Kategorie A I III gesammelt also Holz ohne gefährliche Stoffe. Im Sinne des Umweltschutzes wird dieses Holz entweder energetisch oder stoffl ich verwertet. Unter Kategorie A I fällt naturbelassenes Holz, das lediglich mechanisch bearbeitet wurde. A II umfasst verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Altholz ohne halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel. Und zu Kategorie A III gehört Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung, aber ohne Holzschutzmittel. Ein durch EU-weite Ausschreibung ermittelter Spezialist übernimmt das Altholz von der Stadtreinigung und unterzieht es vor der Weiterverarbeitung zunächst einer Sichtkontrolle. Eventuelle Stör- oder Fremdstoffe werden aussortiert, dokumentiert und einer späteren Verwertung zugeführt. Größere Mengen Holz der Kategorie I werden separat erfasst und stofflich verwertet. Daraus entstehen zum Beispiel neue Spanplatten. Der Rest wird in einer Schredderanlage zerkleinert. Mithilfe von Magnet- und Metallabscheidern werden Eisen und andere Metalle entfernt. Das geschredderte Holz wird dann verladen und in einem Heizkraftwerk energetisch verwertet. 4 kehrseite 1_12

5 Töchter und Beteiligungen leistungen überzeugen BMW und MErcEdES-BEnZ HEG: Entsorgungspartner für Autohäuser Seit 1. Januar 2012 ist die HEG Hamburger Entsorgungsgesellschaft auch für viele autohäuser ansprechpartner nummer eins für die Entsorgung von abfällen. Mit der schrittweisen übernahme der Gewerbekunden von der Stadtreinigung Hamburg ergänzen ab sofort BMW und Mercedes-Benz das kunden-portfolio der SrH-Tochtergesellschaft. Zu den langjährigen Kunden der Stadtreinigung Hamburg gehört unter anderem die BMW Niederlassung Hamburg. Ab sofort betreut die HEG alle fünf Standorte, an denen ganz unterschiedliche Entsorgungslösungen gefragt sind. Dazu erklärt HEG- Vertriebsleiter Tom Reimers: Wir haben an zwei Standorten einen 10- bzw. einen 15-Kubikmeter-Wechselbehälter gestellt, ein Standort verfügt über einen 20-Kubikmeter- Pressbehälter und kann somit eine größere Menge an Abfällen entsorgen. Ein Autohaus nutzt mehrere Behälter in der Größe 1,1 Kubikmeter und ein weiteres wird lediglich im Rahmen der herkömmlichen Müllabfuhr mit 1,1-er-Behältern und zusätzlicher Pressvorrichtung bedient. Der Konzern BMW verfügt zwar ebenso, wie die meisten Automobilhersteller über ein eigenes internes Entsorgungssystem, die Niederlassung Hamburg setzt aber voll auf den Service des SRH-Konzerns. Ähnlich verhält es sich mit Mercedes-Benz. Seit Jahresbeginn ist die HEG an zwei Standorten für die Entsorgung der gemischten Gewerbeabfälle verantwortlich und stellt hier Pressbehälter bereit. WEiTErE informationen Die maßgeschneiderte Entsorgungslösung für Ihre Gewerbeabfälle entwickelt das Team der HEG: Telefon , Behälter für gemischte Gewerbeabfälle: kleine Mengen: 1,1-m³-Behälter Größere Mengen: Packer-Behälter (2,5 m³, 4,5 m³, 6,5 m³) Absetz-Mulden (3 10 m³) Container (10 35 m³) Presscontainer (20 m³) EXkluSiVE JuBilÄuMSakTion Für alle kehrseite -leser Wir schenken Ihnen einen MAXI BAG Zehn MAXI BAGS kaufen einen gibt s kostenlos obendrauf! Zu diesem Angebot können Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen, die häufiger geringere Abfallmengen zu entsorgen haben, nicht nein sagen. Zumal der praktische MAXI BAG für bis zu einer Tonne Abfall sauber gefaltet geliefert wird und sich so im Betrieb bestens lagern lässt. GraTiS Lassen Sie sich dieses Angebot nicht entgehen und bestellen Sie Ihre MAXI BAGS jetzt zum Einzelpreis von 69,00 Euro inkl. MwSt. Die Aktion läuft bis zum 31. Mai Bestellung: oder telefonisch unter _12 kehrseite 5

6 ansichten und ausblicke MiT der SrH im GESPrÄcH Eine Terminalfläche schafft nicht jeder. SRH-Vertriebsleiter Sven Winterberg spricht mit: Henning Verstege, Betriebsleiter des HHLA-Unternehmens SCA Service Center Altenwerder GmbH der container Terminal altenwerder (cta) im Hamburger Hafen ist einer der modernsten Terminals seiner art weltweit. Henning Verstege erläutert die ansprüche an reinigung und Winterdienst. kehrseite: Ihr Containerterminal ist ja kein öffentlicher Raum, der unter Beobachtung steht. Trotzdem hat die Qualität der Reinigung eine große Bedeutung warum? Henning Verstege: Der Grund ist unter anderem die Prävention: Die gesamte Containeranlage ist mit einem Ablaufsystem für Regenwasser versehen. Haben wir viel Schmutz auf dem Areal, droht die Verunreinigung der Siel systeme. Da die Flächenreinigung gegenüber der Sielreinigung nicht so aufwendig ist, hat sie bei uns oberste Priorität. kehrseite: Sie arbeiten mit dem SRH-Konzern nicht nur in Sachen Reinigung, sondern seit Bestehen des CTA-Terminals 2001 auch beim Winterdienst zusammen. Welche besonderen Anforderungen bestehen hier? Henning Verstege: Die Sicherung der Flächen in den Wintermonaten ist eigentlich noch viel wichtiger als die Reinigung. Als Dienstleister sind wir 24 Stunden am Tag für unsere Kunden da sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Wir können uns Ausfallzeiten durch Eis oder Schnee im besten Sinne des Wortes nicht leisten. Oberstes Ziel ist es, die Flächen und somit die Anlage hoch verfügbar zu halten, um den Umschlagsbetrieb auch in den Wintermonaten stabil gewährleisten zu können. kehrseite: Das heißt für die Einsatzbereitschaft des Winterdienstes was? Henning Verstege: 24 Stunden am Tag, auch an Sonn- und Feiertagen, mit einer kurzen Reaktionszeit. Denn wir können bei Eis oder Schnee nicht lange warten, der Einsatz muss sehr zügig erfolgen. kehrseite: Die Planung von Winterdienst ist ja abhängig vom Zeitpunkt von Schneefall oder Glättebildung wie wird das organisiert? Henning Verstege: Genau das ist der Punkt: Wir können nicht einfach sagen, hier sperren wir mal kurz einen Teil der Fläche und machen Winterdienst. Das geht nicht, weil die Verfügbarkeit des gesamten Terminals extrem hoch sein muss. kehrseite: Und wie läuft die Abstimmung zwischen Winterdienst-Teams und betrieblichem Ablauf konkret? Henning Verstege: Das ist, wie es so schön heißt, eine Kunst für sich: Unser Terminal ist weitgehend automatisiert, und deshalb sind die computergesteuerten Transportfahrzeuge auf der Fläche auch komplett führerlos sie werden über ein Navigationssystem gesteuert und fahren ihre Routen quasi blind ab. Da sitzt also niemand drin und kann auf Schnee oder Glätte reagieren. Die Sicherungseinsätze müssen räumlich und zeitlich also haargenau auf die Anforderungen abgestimmt sein. Dazu gibt unser Leitstand präzise Vorgaben, nach welchen Plänen wann und wo genau gearbeitet werden kann. kehrseite: Das stellt ja auch spezielle Herausforderungen an die Fahrer, oder? Henning Verstege: Absolut, deshalb machen wir jedes Jahr aufs Neue intensive Einweisungen. Auch wenn es viele Fahrer sind, die wir schon seit Jahren kennen, fi ndet vor jeder Saison eine Sicherheitsbelehrung statt. Dabei wird zum Beispiel auf bauliche Veränderungen hingewiesen, damit sie sich auch orientieren können. Schließlich arbeiten die Teams tendenziell nachts oder in den dunklen Stunden. kehrseite: Wie groß ist die Terminalfl äche eigentlich? Henning Verstege: Unser Containerterminal ist etwa mal 620 Meter groß, die Hälfte davon muss gereinigt bzw. gesichert werden. Das muss man erst einmal schaffen kehrseite: Warum haben Sie sich seinerzeit für den SRH-Konzern entschieden? Henning Verstege: Wir hatten im Rahmen einer Ausschreibung mit mehreren Dienstleistern Kontakt. Nur: Wir reden hier mit Sicherheit über eines der anspruchsvollsten Winterdienst-Objekte, die es in Hamburg gibt. Und die Anforderungen mit der enormen Verfügbarkeit hat sich am Ende nur die Stadtreinigung zugetraut und bis heute ist sie unserem Anspruch gerecht geworden. 6 kehrseite 1_12

7 Wohnungswirtschaft und immobilien restmüllanalyse 2011 ZEiGT: abfalltrennung lässt SicH WEiTEr optimieren Noch immer viele Wertstoffe in der grauen Restmülltonne Wie viele Wertstoffe befinden sich eigentlich noch in der grauen Tonne? Um das herauszufinden und entsprechende Maßnahmen daraus abzuleiten, ließ die Stadtreinigung Hamburg 1999 und 2008 jeweils eine restmüllanalyse durchführen wurde der inhalt der grauen Tonne erneut unter die lupe genommen. die Ergebnisse werden derzeit ausgewertet. doch schon jetzt lässt sich sagen: der restmüll enthält noch immer einen großen anteil an Wertstoffen wie Papier, Metall und Bioabfall, die sich perfekt verwerten lassen. das schont die umwelt und den Geldbeutel ihrer Mieter. Die Analyse von 2008 zeigte: Nur ein Fünftel der Abfälle in der grauen Tonne sind tatsächlich Restmüll. Alles andere sind Wertstoffe. Um das zu ändern, startete die SRH die große Recycling-Offensive. Im Mittelpunkt dabei standen der fl ächendeckende Anschluss von Papier- und Biotonnen sowie die Einführung der neuen Hamburger Wertstofftonne im vergangenen Jahr. Die aktuelle Restmüllanalyse von 2011 soll zeigen, ob die Offensive bereits erste Früchte trägt. Damit die Ergebnisse mit den früheren Untersuchungen vergleichbar sind, mussten die Rahmenbedingungen übereinstimmen. So wurden aus dem Behälterbestand der SRH repräsentative Stichproben von insgesamt 700 Behältern verschiedener Größen bestimmt. Diese stammten aus unterschiedlichen Siedlungsstrukturen, z. B. Einfamilien- oder Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser oder Großsiedlungen. Die sortierten Abfälle wurden in sieben Gruppen unterteilt: Papier und Pappe, Glas, Kunststoffe, Metalle, Verbundverpackungen, Organik und sonstige Abfälle. Ein beauftragtes Ingenieurbüro wertet die Ergebnisse derzeit aus. Abschließende Zahlen liegen zwar noch nicht vor, allerdings ist schon eine Tendenz zu erkennen. Wenn Kunden eine blaue Papiertonne zur Verfügung haben, ist deutlich weniger Papier und Pappe in der grauen Tonne zu fi nden. Das beweist die Wirksamkeit der 2008 eingeführten blauen Papiertonne. Bei der grünen Biotonne und bei der gelben Hamburger Wertstofftonne ist das Potenzial hingegen noch nicht annähernd ausgeschöpft. Hier heißt es: Am Ball bleiben und gemeinsam Lösungen entwickeln. Dazu sagt Bernd Beust vom Team Wohnungswirtschaft der SRH: Unsere Erfahrungen zeigen, das sich die verstärkte Wertstoffsammlung sehr gut umsetzen lässt, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Wir erarbeiten gern gemeinsam mit unseren Kunden aus der Wohnungswirtschaft ein maßgeschneidertes Konzept für die jeweilige Wohnanlage. Das gilt sowohl für den optimalen Behälter- Mix als auch für die Information und Motivation der Mieter. WEiTErE informationen Papier-, Bio- und Wertstofftonne: Das Team Wohnungswirtschaft erarbeitet gemeinsam mit Ihnen die optimale Lösung. Sie erreichen uns unter Telefon oder 1_12 kehrseite 7

8 dies und das BEruFE unserer BrancHE: WaS MacHT EiGEnTlicH Ein Sicherheitsingenieur? Ende letzten Jahres hat das Hamburger Amt für Arbeitsschutz die SRH für ihr vorbildliches Arbeitsschutzsystem ausgezeichnet. Sicherheitsingenieur Lutz Herrmann und seine beiden Kollegen haben maßgeblich dazu beigetragen. Als leitende Sicherheitsfachkraft erarbeitet er mit seinem Team Maßnahmen für einen bestmöglichen Arbeits- und Gesundheitsschutz in allen Bereichen der SRH ob bei Müllabfuhr und Straßenreinigung oder in den Büros, Werkstätten und der Müllverbrennungsanlage. Wir beraten alle Führungskräfte und unterstützen sie dabei, das komplexe Regelwerk zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz umzusetzen, sodass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind, berichtet Lutz Herrmann. Darüber hinaus gehen wir Arbeitsunfällen auf den Grund und erarbeiten Verbesserungsvorschläge. Ein weiteres Thema sind arbeitsbedingte Erkrankungen infolge körperlicher Belastungen. Es ist eine ständige Herausforderung, immer besser zu werden und arbeitsbedingte Krankheitsfälle und Unfälle so gut es geht zu vermeiden. Ein erfolgreicher Schritt in diese Richtung sind zum Beispiel die Kolonnentrainer, die die Mitarbeiter der Müllabfuhr seit gut zwei Jahren auf ihren Touren begleiten. Als ehemalige Entsorger geben sie den Kollegen praxisnahe Tipps für ein gesundheitsbewussteres und sicheres Arbeiten. WuSSTEn SiE EiGEnTlicH, dass der Ausfallverbund Norddeutscher MVAs 10 Jahre alt wird? Im Jahr 2002 wurde der Ausfallverbund Norddeutscher Müllverbrennungsanlagen ins Leben gerufen. Ziel war, einen nachhaltigen Beitrag zur Erhöhung der Entsorgungssicherheit vor allem bei den kommunalen Siedlungsabfällen zu leisten. Sollte also eine Anlage betriebsbedingt ausfallen, springt demnach eine andere ein. Diese Zusammenarbeit hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Inzwischen gilt die Interessengemeinschaft auch als Plattform, um technische, organisatorische und rechtliche Aspekte zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Zum Ausfallverbund gehören Anlagen aus Bremen, Bremerhaven, Ludwigslust, Berlin, Staßfurt, Tornesch, Kassel, Kiel, Hamburg, Lauta und Neustadt. Mit einer Anlagenkapazität für die Entsorgung von ca. 3,2 Millionen Tonnen Müll pro Jahr sieht man sich für die Zukunft gut gerüstet. Ansprechpartner des Verbundes ist der jährlich wechselnde Koordinator in diesem Jahr liegt die Aufgabe in den Händen von SRH-Vertriebsleiter Sven Winterberg. MEHr dialog MiT den lesern Sie fragen die kehrseite antwortet Viele von Ihnen haben konkrete Wünsche oder Fragen, die auch einem breiteren Interessentenkreis weiterhelfen können. Auf Ihre Vorschläge hin starten wir dazu auf Seite 4 zwei neue Serien. Wir möchten Sie an dieser Stelle ermuntern, mit uns auch weiterhin den Dialog zu suchen. Stellen Sie uns per oder Telefon eine Frage wir veröffentlichen sie mit der Antwort in der nächsten Ausgabe: Telefon in EiGEnEr SacHE Trinkgeld? Nein Danke! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtreinigung Hamburg generell kein Geld (Trinkgeld) annehmen dürfen vielen Dank. impressum Herausgeber: Stadtreinigung Hamburg Bullerdeich 19, Hamburg Telefon: Internet: redaktion: Reinhard Fiedler (verantwortlich) und Andreas Hartmann Gestaltung: Euro RSCG ABC Hamburg Agentur für Kommunikation GmbH Erscheinungstermin: April 2012 ZV /04.12/4,7 Gedruckt auf 100 % Altpapier, ausgezeichnet mit dem Blauen Engel 8 kehrseite 1_12

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