Musteraufbau eines Anforderungsprofils zur Einführung neuer Software

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1 Musteraufbau eines Anforderungsprofils zur Einführung neuer Software Ottostr Bamberg Tel. +49/951/ Fax +49/951/ www: softcondev.de

2 INHALT Vorwort Diese Dokument dient als Leitfaden für die Erstellung eines Anforderungsprofiles zur Einführung von Software. Mit allen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Projektleiter. Bertram Strätz Geschäftsführer SoftConDev Ltd.

3 INHALT Inhaltsverzeichnis Vorwort...2 Allgemeiner Aufbau...2 Zweck...2 Zielgruppe...2 Aufbau...2 Referenzdokumente...2 Einführung...3 Überblick...3 Funktionalitäten...3 Leistungen...3 Schnittstellen...3 Funktionale Anforderungen...4 Leistungsanforderungen...4 Genauigkeit...4 Zuverlässigkeit...4 Effizienz...4 Integrität...4 Anpassungsfähigkeit...4 Wartbarkeit...4 Testbarkeit...4 Flexibilität...5 Portabilität...5 Zusammenspiel mit anderen Systemen...5 Schnittstellenanforderungen...6 Anforderungen an die Benutzerschnittstelle...6 Anforderungen an die Softwareschnittstellen...6 Anforderungen an die Hardware-Schnittstellen...6 Testanforderungen...6 Generelle Testanforderungen...6 Spezielle Testanforderungen...6 Dokumentation...7 Personal...7 Umfang...7 Hilfsmittel...7 Zeitabschätzung...7 G:\Marketing\Marketing_SoftConDev\akquise_vorlagen\anforderungsprofil_mustervorla ge\anforderungsprofil_mustervorlageinhaltsverzeichnis.fm

4 Ressourcenanforderungen...7 Entwicklungsressourcen...7 G:\Marketing\Marketing_SoftConDev\akquise_vorlagen\anforderungsprofil_mustervorla ge\anforderungsprofil_mustervorlageinhaltsverzeichnis.fm

5 1 Allgemeiner Aufbau Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über den Aufbau dieses Dokuments, den Verwendungszweck, die Zielgruppen und angesprochene Referenzdokumente. 1.1 Zweck Das Dokument stellt ein Lastenheft / Grobkonzept dar. Es beschreibt die Anforderungen an ein einzuführendes System. 1.2 Zielgruppe Die Zielgruppen dieses Lastenheftes / Grobkonzepts sind die Fachabteilungen, deren Anforderungen an ein Programmsystem in strukturierter Form aufgeführt sind. Für die DV-Abteilungen dient dieses Lastenheft / Grobkonzept als Grundlage für die Erstellung eines Pflichtenheftes, welches die Umsetzung der Anforderungen in ein Softwareprodukt beschreibt. 1.3 Aufbau Das Dokument teilt sich in die Abschnitte Einführung, Überblick, funktionale Anforderungen, Leistungsanforderungen, Schnittstellen, Testanforderungen, Ressourcenanforderungen und ein Glossar. Der Abschnitt Einführung beschreibt die zugrundeliegende Problematik. Der Abschnitt Überblick faßt die Systemanforderungen zusammen. Der Abschnitt Funktionale Anforderungen geht auf die einzelnen Leistungen eines allgemeinen Softwaresystems genauer ein. Der Abschnitt Leistungsanforderungen beschreibt grundsätzliche Anforderungen an das Programmsystem. Im Abschnitt Schnittstellen werden die Verbindungen zu weiteren eingesetzten Softwareprodukten beschrieben und Schnittstellen-Anforderungen für zukünftig einzusetzende Produkte beschrieben. Unter Testanforderungen sind Anforderungen an die Testbarkeit des allgemeinen Softwaresystems beschrieben. Der Abschnitt Dokumentation beinhaltet die mindestens geforderten Teile der mitzuliefernden Programmdokumentation. Im Abschnitt Ressourcenanforderungen ist eine erste Schätzung der durchzuführenden Tätigkeiten bzw. bereitzustellenden Mittel und ein erster Entwurf eines Projektzeitplans enthalten. 1.4 Referenzdokumente Referenzdokumente sind Anlagen, auf die in diesem Dokument verwiesen wird. Sie sind im folgenden aufzulisten.

6 2 Einführung Dieser Abschnitt gibt einen kurzen Überblick über die dem Problem / Aufgabe zugrundeliegenden Hintergrund (z.b. Beschreibung der Tätigkeiten der Abteilung). 3 Überblick Der Abschnitt gibt einen kurzen Überblick über die von einem Softwaresystem geforderten Funktionalitäten, Leistungen und die zu berücksichtigenden Schnittstellen. 3.1 Funktionalitäten Funktionalitäten sind die fachlichen Anforderungen an ein Programmsystem. Diese werden in diesem Abschnitt kurz beschrieben. 3.2 Leistungen Dieser Abschnitt enthält einen Überblick über die vom Programmsystem zu bewältigende "Arbeitsmenge" und die dafür zur Verfügung stehende Zeit. Zur Arbeitsmenge gehören z.b.: Anzahl der Benutzer Anzahl der zu verarbeitenden Datensätze (Maximum) Geschwindigkeit, in der Information an den Benutzer geliefert werden muß (Darstellungsgeschwindigkeit, Antwortzeit) Speichergeschwindigkeit (Zeit, in der ein Datensatz spätestens gespeichert sein muß) Zeit zwischen Transaktionen, d.h. wie lange dauert es, bis nach Vorgang A Vorgang B beginnen kann Verfügbarkeit (wieviele Stunden am Tag muß das System funktionieren) max. zur Verfügung stehende Zeit für die Datensicherung Bei Systemschnittstellen: max. Zeit für Datenanforderung etc. 3.3 Schnittstellen Schnittstellen sind Berührungspunkte des zu realisierenden Systems mit dem Umfeld (z.b. Benutzer, anderes Programm, Geräte/Hardware). In diesem Abschnitt werden die erkannten Schnittstellen grob beschrieben. Die Priorität der Schnittstellen wird im Punkt Schnittstellenanforderungen (6.) beschrieben.

7 4 Funktionale Anforderungen Dieser Abschnitt des Lastenhefts / Grobkonzepts verfeinert die unter dem Kapitel "Überblick" gegebenen Funktionalitäten. 5 Leistungsanforderungen Als Leistungsanforderung sind Forderungen an Aktionen zu verstehen, die mindestens erreicht werden müssen. Wird im weiteren Verlauf dieses Kapitels eine Leistungsanforderung nicht weiter ausgeführt oder als "- entfällt -" gekennzeichnet, so bedeutet dies nicht, daß keine Anforderung besteht, sondern nur, daß über den allgemeinen Rahmen hinaus keine zusätzlichen Mindestanforderungen erfüllt werden müssen. 5.1 Genauigkeit Die Genauigkeit eines Systems ist definiert als die maximal erlaubte Abweichung eines Systemergebnisses vom wirklichen Ergebnis (z.b. Berechnung eines Wertes auf 4 Nachkomma-Stellen, Berechnung eines Betrages mit Zehntelcent o.ä.) 5.2 Zuverlässigkeit Dieser Punkt stellt Anforderungen an das Gesamtsystem, die schon beschriebenen Teilfunktionalitäten und die Schnittstellen zu anderen Systemen. Beschrieben wird, die maximale Ausfallzeit zur gesamten Laufzeit. 5.3 Effizienz Die Effizienz gibt an, welche Zeit für die Erfüllung einer Aufgabe / Funktion maximal zur Verfügung steht. Voraussetzung für diese Angabe ist die Benennung der zur Verfügung stehenden Ressourcen. 5.4 Integrität Unter der Integrität eines Programmsystems wird die Sicherheit gegenüber unberechtigter Nutzung, Datenspionage und -sabotage verstanden. 5.5 Anpassungsfähigkeit Unter der Anpassungsfähigkeit eines Systems wird verstanden, wie lange es durchschnittlich dauern darf, kleine Erweiterungen und Anpassungen (nicht im Sinne einer Funktionserweiterung) durchzuführen. (siehe Flexibilität) 5.6 Wartbarkeit Unter der Wartbarkeit eines Systems wird verstanden, wie lange es durchschnittlich dauern darf, ein fehlerhaftes System wieder in einen vollständig funktionsfähigen Zustand zu versetzen. 5.7 Testbarkeit Die Testbarkeit eines Systems gibt den maximalen Aufwand an, der benötigt werden darf um nachzuweisen, daß das System den Anforderungen entspricht. Dabei darf das Testergebnis keinerlei Abweichung von der Systemspezifikation aufweisen.

8 5.8 Flexibilität Die Flexibilität ist ein Maß für die Anpassungsfähigkeit eines Programmsystems an neue oder sich ändernde Anforderungen. 5.9 Portabilität Die Portabilität gibt an, welcher Aufwand notwendig sein darf, um das Programmsystem in einer anderen Hardware-Umgebung verfügbar zu machen Zusammenspiel mit anderen Systemen Dieser Punkt beschreibt, welche Einschränkungen und Besonderheiten anderer Systeme zu beachten sind, wenn das beschriebene System zusammen mit diesen zum Einsatz kommt. Beispiele wären erhöhte Hardwareanforderungen, zusätzliche Software (Kommunikationssoftware). Besonderes Augenmerk ist dabei auf das Verhalten des beschriebenen Systems bei Fehlerzuständen und Abstürzen der mitbenutzten Systeme zu richten.

9 6 Schnittstellenanforderungen Die Schnittstellenanforderungen beschreiben zum einen die zu realisierende Benutzerschnittstelle, Softwareschnittstellen und Hardwareschnittstellen. Die Schnittstellen sind grundsätzlich beschrieben, auf Details wurde in diesem Dokument verzichtet. Sind genauere Spezifikationen bereits vorhanden, so werden sie im Anhang beigefügt. Auf den Anhang wird bei der jeweiligen Schnittstelle gesondert verwiesen. 6.1 Anforderungen an die Benutzerschnittstelle 6.2 Anforderungen an die Softwareschnittstellen 6.3 Anforderungen an die Hardware-Schnittstellen 7 Testanforderungen Die Testanforderungen beschreiben die Art und Weise der Tests, den Umfang, Zeitaufwand und die generell erwarteten Ergebnisse. 7.1 Generelle Testanforderungen Die generellen Testanforderungen beschreiben allgemeine Bedingungen, denen eine zu testende Einheit des Produkts genügen muß. Darunter ist z.b. die Ergonomie der Benutzeroberfläche oder das Vorhandensein eines Hilfesystems zu verstehen Systemdemonstration Hier sind die Tests beschrieben, die bei einer Systemdemonstration durchgeführt werden müssen. Dabei ist das Hauptaugenmerk auf die wichtigsten Systemanforderungen zu legen. 7.2 Spezielle Testanforderungen Die speziellen Testanforderungen befassen sich hauptsächlich mit Tests zur Verifizierung von System-"Spezialitäten". Darunter sind z.b. Verifizierungen von Rechenergebnissen, Tests zur Korrektheit von Funktionen, Test zur Einhaltung von Zeitlimits und sonstiger Systemanforderungen zu verstehen Abnahmebedingungen Die Abnahmebedingungen beschreiben die Mindestanforderungen, denen das beschriebene System genügen muß, um "abgenommen" zu werden. Abnahmebedingungen und Systemanforderungen müssen nicht identisch sein, vielmehr sind die Abnahmebedingungen unter Umständen eine Teilmenge der Systemanforderungen. Trotz der Abnahme müssen erkannte Mängel im Rahmen der Gewährleistung behoben werden. [Aufzählung der Abnahmebedingungen]

10 8 Dokumentation Dieser Abschnitt gibt die Art und den Umfang der zum System geforderten Dokumentation an. Die Verfahrensanweisungen der Dokumentation eines Software-Systems sind Grundlage der Anforderungen an die Dokumentation. 8.1 Personal 8.2 Umfang 8.3 Hilfsmittel 8.4 Zeitabschätzung 9 Ressourcenanforderungen In diesem Abschnitt werden die benötigten Personal- und Materialmittel für das beschriebene System geschätzt. Diese Anforderungen werden sinnvollerweise in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung erarbeitet. 9.1 Entwicklungsressourcen Für die Entwicklung des beschriebenen Systems wird mit folgendem Personal- und Materialbedarf gerechnet. Da die Entwicklung/Anpassung des Systems von einer externen Partnerfirma durchgeführt wird, entstehen Ressourcenaufwände im Bereich fachliche Unterstützung und Kontrolle.

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