Medien- und ICT-Konzept

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1 Medien- und ICT-Konzept Version

2 Inhaltsverzeichnis Vorwort 4 1 Einleitung zum Medien- und ICT-Konzept 5 2. Leben und lernen in der Mediengesellschaft - Ausgangslage 6 3. Wo wir stehen IST-Analyse der Primarschule und der Oberstufenschule 8 4. Was wir erreichen wollen - Ziele und Inhalte (Pädagogisches Medien- und ICT-Konzept) Wie wir Medien und ICT in den Unterricht integrieren Nutzungskonzept Welche Unterstützung wir anbieten - Support und Unterstützungskonzept 23 Medien- und ICT-Konzept 2/38

3 6.3 Technischer Support Prozesse Wie wir uns Materialien und Wissen zur Verfügung stellen - Wissensmanagement Wir bilden uns weiter Wie wir kommunizieren - Kommunikation und Information Wie wir uns entwickeln wollen - Entwicklungsplanung 38 Medien- und ICT-Konzept 3/38

4 Vorwort Dieses Medien- und ICT-Konzept legt die Rahmenbedingungen fest für das Lehren und Lernen mit Medien und ICT (Information and Communication Technologies) in der Primar- und der Oberstufenschule. Das Konzept ist verbindlich. Es vermittelt den Lehrpersonen und den Lernenden Sicherheit im Umgang mit Medien und ICT. Die Kommunikationsformen und -wege mit den Erziehungsberechtigten, Behörden und der Bevölkerung sind damit geregelt. Das Supportund Unterstützungskonzept sichert eine verlässliche Planung und Erneuerung der Infrastruktur und gewährleistet die dafür notwendige Unterstützung durch eine pädagogische ICT-Beratung. Ein verbindliches und gelebtes Medien- und ICT-Konzept unterstützt und entlastet die Schulleitungen und die Schulteams bei ihren Entscheidungen betreffend Nutzung von Medien und ICT. Die Primar- und der Oberstufenschule evaluiert ihr Medien- und ICT-Konzept regelmässig und nimmt die notwendigen Anpassungen vor. Wädenswil, xx xx 2013 Medien- und ICT-Konzept 4/38

5 1 Einleitung zum Medien- und ICT-Konzept 1.1 Funktion des Konzeptes Die Primar- und der Oberstufenschule hat seit der Einführung des Computers in der Schule ihre ICT-Infrastruktur immer wieder angepasst (siehe Kap. 3.1). Während der Konzeptarbeit wurde überprüft, ob die verfügbaren ICT-Mittel im richtigen Verhältnis zur tatsächlichen oder gewünschten Nutzung im Unterricht stehen. Dabei wurde die Frage geklärt, ob die bisherigen Weiterbildungs- und Unterstützungsmassnahmen ausreichend waren. Das Konzept legt die Grundlage, um den technischen Support und die pädagogische ICT- Beratung zu reorganisieren resp. einzuführen. Weiter wird anhand des Konzepts eine vereinbarte und aufbauende Medienbildung, gestützt auf den Lehrplan, auf allen Stufen verbindlich eingeführt. Die Kommunikationsformen und -regeln werden festgelegt. 1.2 Wege zum Medien- und ICT-Konzept Projektorganisation Der Stadtrat Wädenswil und die Schulpflege der Oberstufenschule beauftragten die «Arbeitsgruppe Medien- und ICT-Konzept» Mitte Juli 2012 mit der Entwicklung eines lokalen Medien- und ICT-Konzepts (siehe Stadtrat-Beschluss vom 16. Juli 2012 im Anhang). Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertretungen der Schulleitungen beider Schulen, zwei Vertretungen der Lehrpersonen der Primarschule, dem ICT-Verantwortlichen der Oberstufe, dem Leiter Informatik der Stadt Wädenswil, dem Leiter Pädagogik und Schulentwicklung und dem Schulpräsidenten (Leitung) der Primarschule Wädenswil. Die Lehrpersonen und Schulsozialarbeitenden der Oberstufe sind in einer Unterarbeitsgruppe vertreten. Die Aufgaben und Pflichten sind im Auftrag des Stadtrates beschrieben. (siehe Anhang). Dieses Konzept wurde zwischen September 2012 und XXX 20XX von der «Arbeitsgruppe Medien- und ICT-Konzept» erarbeitet. Die Umsetzung des Konzepts ist in der Entwicklungsplanung (Kapitel 12) beschrieben. Medien- und ICT-Konzept 5/38

6 2. Leben und lernen in der Mediengesellschaft - Ausgangslage Die Schule hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler auf das Leben in der heutigen Gesellschaft vorzubereiten. Dazu gehört auch die Kompetenz, sich in einer von Medien durchdrungenen Gesellschaft zurechtfinden. Von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden neue Kompetenzen und Fertigkeiten im Umgang mit Medien und ICT verlangt. Der kompetente Umgang mit Medien und ICT ist zwingende Voraussetzung für das Bestehen in Beruf, Studium und im privaten Leben. In fast jedem Beruf sind zumindest Grundkenntnisse zur Bedienung von ICT-Mitteln verlangt, ebenso die Fähigkeit zur ICT-basierten Kommunikation, und ein gewisses Verständnis für die Wirkungsweisen der verschiedenen Medien ist notwendig. 2.1 Anforderungen der Mediengesellschaft Die Mediengesellschaft fordert dazu heraus, auf die Veränderungen in der Berufswelt, in der Freizeit, der Familie und auch in der Schule zu reagieren. Der Wissenserwerb hat sich durch diese Entwicklungen radikal verändert und trifft die Schule in ihrer Kernaufgabe. Die Nutzungsmöglichkeiten von digitalen Medien in der Schule sind vielfältig und neue didaktische Konzepte unter Einbezug von ICT-Hilfsmitteln hinterfragen teils die traditionellen Rollen von Lehrpersonen und Lernenden. Die Menschen benötigen die Fähigkeit, Medien kompetent zu nutzen, sich vor Missbräuchen zu schützen und persönliche Grenzen zu setzen. Dies bedingt erweiterte Medienkompetenzen im Bereich der Medienbildung. 2.2 Bildungspolitische Grundlagen Das Medien- und ICT-Konzept der Primar- und der Oberstufenschule orientiert sich an den massgebenden nationalen und kantonalen Grundlagen zur Integration von Medien und ICT in der Volksschule, d. h. an der bundesrätlichen Strategie zur Mediengesellschaft 2011 (Erlass vom ) und an der Strategie der die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) (Erlass vom ). Weiter hat die Schweizerische Fachstelle von Informatik im Bildungswesen (SFIB) Empfehlungen zur ICT-Integration in den Unterricht als didaktisches Mittel und als Thema der Medienbildung abgegeben. Die Primar- und die Oberstufenschule stützen sich auf die kantonalen Lehrplan-Vorgaben (Siehe auch Kap. 4.2). Das vorliegende Medien- und ICT-Konzept ist zudem anschlussfähig an den momentan (2013) in Arbeit befindlichen Lehrplan 21 mit integrierter Medienbildung. Medien- und ICT-Konzept 6/38

7 2.3 Begründungen für Medien und ICT in der Schule An der Primar- und der Oberstufenschule werden Medien und ICT im Unterricht als didaktische Mittel eingesetzt; sie dienen den Schülerinnen und Schülern als Werkzeug zur Unterstützung des Lernens sowie den Lehrpersonen als Mittel zum Unterrichten. Weiter sind Medien und ICT Thema der Medienbildung. Die Schülerinnen und Schüler eignen sich Kompetenzen an, welche über die technische Bedienungskompetenz hinausgehen. Sie nutzen Medien und ICT sachgerecht, kreativ und sozial verantwortlich. ICT-Mittel dienen den Akteuren der Schule ausserdem zur Schulorganisation. Siehe auch das detaillierte künftige Nutzungskonzept der Primar- und der Oberstufenschule in Kapitel Medien und ICT in der Schule der Zukunft Die Primar- und der Oberstufenschule planen im vorliegenden Medien- und ICT-Konzept für den Zeitraum der nächsten vier Jahre. Die Planung muss zwingendermassen aufgrund der heute verfügbaren ICT-Mittel erfolgen. Die Entwicklung im Medien- und ICT-Bereich ist bekanntlich rasant und der Weg der Weiterentwicklung ist nur schwer absehbar. Zum heutigen Zeitpunkt (2013) zeichnen sich diese Entwicklungslinien ab: Medienkompetenz ist eine neue Schlüsselkompetenz zum Bestehen in der Mediengesellschaft Medien und ICT sind Mittel für lebenslanges Lernen Ein sensibler Umgang mit persönlichen Daten wird zunehmend wichtiger Tendenz zu mobilen und persönlichen Schülergeräten Tendenz zu mehr Online-Software und Cloud-Diensten Tendenz zu weniger schulhausinterner Infrastruktur Langsame Entwicklung von medienbasierten Lehrmitteln Die ICT-Verantwortlichen der Primar- und der Oberstufenschule behalten die künftige Medienentwicklung im Auge und sind bei der schrittweisen Umsetzung des Medienkonzepts darauf bedacht, sich abzeichnende Entwicklungen nach Möglichkeit einzubeziehen. Medien- und ICT-Konzept 7/38

8 3. Wo wir stehen IST-Analyse der Primarschule und der Oberstufenschule Einleitung Seit der Einführung von Medien- und ICT an den Primar- und Oberstufenschulen Wädenswil hat sich dieser Bereich kontinuierlich verändert. Es wurden fortlaufend Anstrengungen unternommen, um den Betrieb zu optimieren, um die Verwendung von ICT-Mitteln für die Arbeitsgestaltung der Lehrpersonen zu verbessern und um den Einsatz von Medien- und ICT im Unterricht zu fördern. Die beiden Schulen haben eine ausführliche Analyse zum Stand von Medien und ICT vorgenommen. Auf der Grundlage dieser Analyse wurde das vorliegende Medien- und ICT- Konzept erarbeitet. 3.1 Medien und ICT in der Schule Rückblick Allgemeine Bemerkungen Im folgenden Abschnitt wird ein zusammenfassender Überblick zur Integration und Entwicklung von Medien und ICT an der Primarschule sowie der Oberstufe Wädenswil seit der erstmaligen Einführung von Computern gegeben: Die Primarschule Wädenswil hat im Jahr 2008 flächendeckend Computer angeschafft. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Claude Rochat, Schulpfleger war für die Anschaffung von Hard- und Software zuständig. Dabei wurde auf den Erfahrungen des Pilotprojekts 21 aufgebaut. Der Betrieb wurde von der Dienststelle Informatik der Stadt Wädenswil übernommen. Im Jahr 2008 wurden die Schulzimmer mit je vier vernetzten Schülercomputern ausgerüstet. Für die Lehrerzimmer, Therapie- und Gruppenräume wurde gleichzeitig je ein weiterer PC angeschafft. In den Kindergärten wurde jeweils ein Computer installiert. Insgesamt sind heute rund 380 Computer im Einsatz. Die Lehrpersonen besuchten im Hinblick auf die Anschaffung der PCs einen methodischdidaktischen Kurs. Der Einsatz der Computer im Unterricht ist je nach Lehrperson unterschiedlich. Die Oberstufenschule Wädenswil arbeitet dagegen bereits seit 1986mit Computern. In allen Schulhäusern wurden unter der Leitung von Lehrpersonen nach und nach Computer angeschafft, kleine PC Räume eingerichtet und unterhalten. Zu Beginn gab es kein Konzept. Es waren interessierte Lehrpersonen, die ihr Wissen einbrachten, Geräte einkauften und unterhielten. Mitte der 90er Jahre wurden dann erstmals flächendeckend Computer als Arbeitsgeräte für die Lehrpersonen angeschafft. Seither wurde das Angebot laufend ausgebaut, Minimalstandards wurden festgelegt und ein erstes Konzept erarbeitet. Es entstand eine Fachgruppe Informatik, die sich unter der Führung der Schulleitung sowohl mit dem Support der Geräte als auch mit dem Informatikunterricht befasste. Informatikkustoden wurden ernannt, die jeweils für ein Schulhaus für die gesamte Informatikinfrastruktur verantwortlich zeichneten. Im Jahr 2012 wurde eine Lehrperson eingestellt, die neu als Verantwortlicher Informatik an einem Gesamtkonzept arbeitet. Medien- und ICT-Konzept 8/38

9 3.2 Medien und ICT gemäss Lehrplan Allgemeine Bemerkungen Im Lehrplan für die Volksschule des Kantons Zürich sind im Bereich «fächerübergreifende Unterrichtsgegenstände» der Lehrplan «Medienerziehung» sowie der Lehrplan «Informatik» integriert. Die Ziele dieser beiden Lehrplanbereiche sollen fächerübergreifend erreicht werden, was bedeutet, dass für diese Themen keine Unterrichtslektionen in der Stundentafel zur Verfügung stehen (siehe Kap. 4.2 Lehrplan). In der Vergangenheit wurde an der Primarschule Wädenswil nicht systematisch an den Zielen des Lehrplanes gearbeitet. Es haben kaum Absprachen zwischen den beteiligten Lehrpersonen an einer Klasse stattgefunden, welche die systematische Zielerreichung ermöglicht hätten. Der Einsatz und die Thematisierung von Medien und ICT im Unterricht waren hauptsächlich geprägt vom Engagement der einzelnen Lehrpersonen und von grossen klassenübergreifenden Projekten. Bei der Oberstufenschule hat im Jahr 2010 eine Arbeitsgruppe verbindliche Lerninhalte für den Informatikbereich für die ersten beiden Oberstufenschuljahre erarbeitet. Es gilt, diese Lerninhalte innerhalb des Regelunterrichts zu erarbeiten, dazu steht den Klassen in jedem Schulhaus ein PC Raum zur Verfügung. In der 3. Sek besteht ein Wahlfachangebot im Bereich der Informatik. Medienerziehung wird im Kontext mit Schulsozialarbeit, Schulleitung, Klassenlehrperson und Fachlehrperson erarbeitet. Die Schulsozialarbeit (SSA) entwickelt Unterstützungsangebote für die Jugendlichen sowie für die Lehrpersonen und die Erziehungsberechtigten. Um die Jugendlichen auf den Nutzen und die Gefahren digitaler Netzwerke aufmerksam zu machen, bietet die Schule Lektionsreihen zu den Themen Internet, Facebook und Cybermobbing an. 3.3 Ergebnisse der IST-Analyse Allgemeine Bemerkungen Die fortlaufende Entwicklung der modernen Mediengesellschaft macht auch vor der Schule nicht halt (siehe Kap.2). Die Primarschule sowie die Oberstufenschule Wädenswil tragen den veränderten Möglichkeiten und Ansprüchen Rechnung. Sie wollen jetzt und zukünftig mit Medien und ICT kompetent und fachgerecht agieren. Das bedeutet, dass periodisch die Situation von Schule und Gesellschaft in Bezug auf Medien und ICT analysiert wird, um daraus allfällige Veränderungen oder Korrekturen in der Schule vorzunehmen. Um den IST-Zustand festzustellen, haben die beiden Schulen eine Analyse der aktuellen Situation in Bezug auf Medien und ICT vorgenommen. Diese Analyse basiert auf der Befragung leitungsverantwortlicher Personen (Schulleitungen, ICT-Verantwortliche, Mitglieder der Projektgruppe ICT, u.a.). Zusätzlich wurden systematisch die Leistungen und der zeitliche Aufwand des technischen Supports erfasst. Die bestehenden Inventarlisten zur Ausrüstung mit Medien und ICT-Mitteln (Netzwerkinfrastruktur, Server, Computer, Whiteboards, Beamer, Fernseher u.a.) wurden ergänzt und aktualisiert. Aufgrund der Analyse der IST-Situation wird festgestellt, dass die Wädenswiler Schulen mit Ihren bisherigen Bestrebungen Medien und ICT im Schulalltag zu verankern in einzelnen Punkten auf dem richtigen Weg sind. Der eingeschlagene Weg soll zielstrebig und konsequent weiter beschritten werden. Medien- und ICT-Konzept 9/38

10 Das erkannte Verbesserungs- bzw. Optimierungspotential wird im vorliegenden Konzept berücksichtigt. Es werden Massnahmen getroffen, damit das Optimierungspotential ausgeschöpft wird. Die Analyse der IST-Situation bildet somit eine der Grundlagen dieses Konzeptes Unterricht Allgemeine Bemerkungen In diesem Kapitel werden die wichtigsten Stärken und der grösste Optimierungsbedarf in Bezug auf den Einsatz und auf die Thematisierung von Medien und ICT im Unterricht benannt. Stärken zu Medien im Unterricht - Arbeiten mit Lernprogrammen Rückmeldungen der Lehrpersonen zeigen, dass die Lernsoftware im Unterricht regelmässig verwendet wird. Bei der Oberstufenschule arbeiten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Fächern mindestens wöchentlich mit Lernprogrammen. - Informationsgewinnung im Internet Das Internet als Informationsspeicher und «Nachschlagewerk» hat einen unersetzbaren/grossen Stellenwert im Unterricht. - Vielfältige Unterrichts- und Organisationsformen Computer werden mit vielfältigen Unterrichts- und Organisationsformen eingesetzt. Frontalunterricht (mit Beamer), Einzel-, Partner-, Plan-, Posten- und Projektarbeiten. Allerdings gibt es grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Klassen der Primarschule. Bei der Oberstufe gibt es ebenfalls grosse Unterschiede. In einigen Klassenzimmern gibt es nur einen PC, hauptsächlich von der Klassenlehrperson benutzt. Die Medienzimmer sind entsprechend eher überbelegt. - Ausnutzung der Infrastruktur für den Unterricht Ein grosser Teil der Geräte in den Klassenzimmern und den Gruppenräumen wird intensiv genutzt. Ein PC dient in vielen Fällen der Lehrperson zusätzlich als "persönliches" Arbeitsgerät. Ein PC dient allen Fällen der Lehrperson zusätzlich als "persönliches" Arbeitsgerät. - Privatsphäre und Urheberrechtsfragen Der Umgang mit Privatsphäre und Netiquette wird in allen Klassen stufengerecht thematisiert. Zusätzlich werden jedes Jahr die 5. Klassen sowie die 7. Klassen gesondert beschult. Ab den 1. Klassen wird eine Internetvereinbarung unterschrieben. In der Oberstufe wird ist die Vereinbarung Teil der Schulregeln. Medien- und ICT-Konzept 10/38

11 Optimierungsbedarf zu Medien im Unterricht - Medienbildungsthemen im Unterricht Themen der Medienbildung werden im Unterricht in der Primarschule eher selten aufgegriffen und bei der Oberstufe kaum (Ausnahme: Umgang mit Privatsphäre und Netiquette). Das Thema Cybermobbing muss zwingend einen höheren Stellenwert erhalten, damit aktive Prävention betrieben werden kann. - Kreatives Arbeiten Die Computer an der Schule werden nicht überall für kreative Arbeiten der Schüler/- innen verwendet. Ausnahme bildet teilweise die Arbeit mit Texten und Bildern (malen, zeichnen, fotografieren u. a.). Arbeiten mit Audio (Tonaufnahmen) oder mit Video haben bisher eine geringe Bedeutung im Unterricht. - Unterschiede zwischen den Klassen Die Unterschiede zwischen den Klassen innerhalb der Stufen sind gross. Während in einigen Klassen Medien- und ICT als Arbeitsmittel und als Thema gut verankert sind, ist dies in anderen Klassen kaum der Fall. Es besteht Handlungsbedarf Lehrpersonen Allgemeine Bemerkungen In diesem Kapitel werden die wichtigsten Stärken und der grösste Optimierungsbedarf in Bezug auf die Grundhaltungen und die Kompetenzen der Lehrpersonen zu Medien und ICT benannt. Stärken bei den Grundhaltungen und Kompetenzen der Lehrpersonen - Die überwiegende Mehrheit aller Lehrpersonen misst Medien und ICT im Unterricht grundsätzlich eine hohe Bedeutung zu und glaubt, dass der Einsatz von Computern in der Schule das Lehren und Lernen unterstützt. - Bei der Primarschule fühlen sich fast alle Lehrpersonen kompetent, die Informationstechnologie zur Kommunikation einzusetzen. - Eine Mehrheit der Lehrpersonen fühlt sich kompetent, den Computer für die Unterrichtsvorbereitung und weitere Aufgaben im Berufsumfeld zu nutzen. - Bei der Oberstufenschule werden die Anwenderkompetenzen der Lehrpersonen als ausreichend bis gut eingeschätzt. Optimierungsbedarf bei den Grundhaltungen und Kompetenzen der Lehrpersonen - Nur ein Teil der Lehrpersonen schätzt ihre Anwenderkompetenzen als ausreichend gut ein. - Ein grosser Teil der Lehrpersonen beurteilt die eigene Fähigkeit den Computer gewinnbringend in den verschiedenen Fächern zu nutzen als entwicklungsfähig ein. - Das Thema Medienbildung wird zurzeit kaum im Unterricht angesprochen und muss in Zukunft zur Regel werden. - Die Fähigkeit, den Computer Gewinn bringend in den verschiedenen Fächern zu nutzen, kann noch verbessert werden. - Themen der Medienbildung im Unterricht zu behandeln, ist für viele Lehrpersonen noch neu. Das Lehrmittel Medienkompass wird kaum verwendet. Medien- und ICT-Konzept 11/38

12 Weiterbildungsbedürfnisse der Lehrpersonen - Kurse mit konkreten Unterrichtsszenarien mit Medien und ICT - Kurse zu Themen der Medienbildung - Kurse zur Arbeit mit bestimmten Lehrmitteln oder Programmen, inkl. Neueinführungen - Kurse für Grundkenntnisse im Umgang mit Medien und ICT - Kurse zu schulgemeindeinternen Programmen und Serverstrukturen (Dateiablage) Lehrpersonen / Schulteam Allgemeine Bemerkungen In diesem Kapitel werden die wichtigsten Stärken und der grösste Optimierungsbedarf in Bezug auf die Zusammenarbeit und die Kommunikation innerhalb des Lehrerteams / Schulteams benannt. Stärken Bei der Primarschule: - Der Umgang mit als internes Kommunikationsinstrument ist geregelt. Eingeschlossen darin ist die Kommunikation zwischen Lehrpersonen, Schulbehörde und Schulverwaltung. Die Regeln sind den Lehrpersonen bekannt und sie werden im Alltag befolgt. - Die schulhauseigene Dateiablage wird noch nicht in allen Schuleinheiten als Austauschordner für digitale Unterlagen verwendet. Bei der Oberstufenschule: - Die interne Kommunikation per funktioniert gut. - Die Schulleitung informiert alle Mitarbeitenden wöchentlich via Mail über die wichtigsten Angelegenheiten (Freitagsmail). Damit wird verhindert, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der ganzen Woche mit Mails überflutet werden. - Die OSW Homepage wird häufig genutzt. Die interne Dateiablage funktioniert gut. Optimierungsbedarf Bei der Primarschule: - Der Austausch von digitalen Unterlagen ist nur innerhalb des Schulnetzes möglich. Dateien mit Informationen (Protokolle, Projektarbeiten u. a.) sind nicht vom Kindergarten und von zu Hause aus abrufbar. Letztes stellt vor allem Lehrpersonen mit kleinen Pensen vor Schwierigkeiten. Medien- und ICT-Konzept 12/38

13 Bei der Oberstufenschule: - Vernetzung der Schulhäuser (Möglichkeit für eine interne Datenablage, entweder für jeden User (benutzerorientierter Fileserver) oder für Mediotheken, Materialpool. - Eine gemeinsam genutzte Plattform wie Lehreroffice als Serverlösung oder Infomentor sollte in nächster Zeit allgemein eingesetzt werden. - Bildung eines Materialpools, Mediothek - Zugriff von überall, zurzeit nur im LO möglich (Hosting), InfoMentor (webbasiert, jeder User hat einen eigenen Zugriffscode, Website Schule, (Dateiablage für Protokolle auf einer geschützten Seite) - Bildung einer Cloud? (Zentrales Rechenzentrum; SidebySide/Firewall?) Schulleitung / Schulverwaltung / Schulbehörde Allgemeine Bemerkungen In diesem Kapitel werden die wichtigsten Stärken und der grösste Optimierungsbedarf in Bezug auf die Zusammenarbeit und die Kommunikation innerhalb der Schulorganisation benannt. Stärken - Die Schulen führen eine Website, mit deren Hilfe sie allgemeine Informationen und Neuigkeiten aus dem Schul- und Schülerleben präsentieren. Diese sind öffentlich und können von allen Interessierten gelesen werden. - Das webbasierte Administrations- und Schülerprogramm "icampus" steht allen Beteiligten beider Schulen zur Verfügung und ermöglicht einen unkomplizierten Datenaustausch. - Dreimal jährlich erscheint das Print-Magazin «ECHO» mit allgemeinen Informationen und Impressionen aus den Schulhäusern. Es wird allen Erziehungsberechtigten und Mitarbeitenden verteilt. Speziell bei der Primarschule: - Der Umgang mit als internes Kommunikationsinstrument ist geregelt. Eingeschlossen darin ist die Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Schulbehörde. Die Regeln sind den Lehrpersonen und Behördenmitgliedern bekannt und sie werden im Alltag befolgt. Speziell bei der Oberstufenschule: - Wöchentlich erscheint das Freitagsmail mit den wichtigsten Informationen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule. - Die Website der Schule hat eine interne, geschützte Dateiablage für Protokolle, Dokumente, Formulare, etc. Medien- und ICT-Konzept 13/38

14 Optimierungsbedarf Bei der Oberstufenschule besteht im Moment kein Optimierungsbedarf, aber bei der Primarschule: - Es muss sichergestellt werden, dass alle Lehrpersonen in regelmässigen Abständen/mindestens jeden Arbeitstag ihre s abrufen. - Es muss eine Plattform eingerichtet werden, auf welche sowohl die Verwaltung, die Behörde als auch die Schulleitungen Zugriff haben Erziehungsberechtigte Allgemeine Bemerkungen In diesem Kapitel werden die wichtigsten Stärken und der grösste Optimierungsbedarf in Bezug auf die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen Schule und Erziehungsberechtigten benannt. Stärken - Die Primarschule sowie die Oberstufenschule Wädenswil führen eine Website, mit deren Hilfe sie allgemeine Informationen und Neuigkeiten aus dem Schul- und Schülerleben präsentiert. Die Webseiten sind öffentlich und können von allen Interessierten gelesen werden. - Dreimal jährlich erscheint das Print-Magazin «ECHO» mit allgemeinen Informationen und Impressionen aus den Schulhäusern. Es wird allen Erziehungsberechtigten und Mitarbeitenden verteilt. - Die Erziehungsberechtigten der 5. Klassen werden zu einem Elternabend zum Thema Medien eingeladen. - Ab der 1. Klassen wird eine Internetvereinbarung unterschrieben. - Zu Beginn jedes Semesters erhalten die Erziehungsberechtigten der Oberstufenschulkinder ein Informationsschreiben der Schulleitung. Dieses wird per Mail versandt (auf Wunsch auch per Briefpost). Damit können auch getrennt lebende Erziehungsberechtigte optimal bedient werden. Optimierungsbedarf Bei der Primarschule: - Die Kommunikation zwischen Erziehungsberechtigten, Lehrpersonen und Schulleitung erfolgt nur vereinzelt mit Hilfe von Medien und ICT. Bei den Klassen ist es sehr stark von den einzelnen Lehrpersonen abhängig, ob und wie Medien und ICT zur Kommunikation eingesetzt werden (Telefon/Handy, , SMS u.a.). Verbindliche, pädagogisch sinnvolle Vereinbarungen fehlen. Bei der Oberstufenschule: - Der Einsatz der verschiedenen Kommunikationsarten ist stark von den beteiligten Personen abhängig (Erziehungsberechtigte, LP, ). Medien- und ICT-Konzept 14/38

15 3.3.6 Infrastruktur Allgemeine Bemerkungen In diesem Kapitel werden die wichtigsten Stärken und der grösste Optimierungsbedarf in Bezug auf die Zufriedenheit mit der vorhandenen Medien und ICT-Infrastruktur benannt. Zudem werden die Eckdaten der bestehenden Infrastruktur aufgeführt. Zufriedenheit mit der Infrastruktur Stärken - Die Schule verfügt über eine gut funktionierende Infrastruktur. Die Lehrpersonen sind mit der Zuverlässigkeit der Infrastruktur zufrieden. - An der Primarschule Wädenswil gibt es Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz des Netzwerks. - Die Supportzufriedenheit in der Oberstufenschule war bis jetzt sehr gut, das Mögliche wurde möglich gemacht (mit hohem Aufwand der internen Kustoden). Optimierungsbedarf - Beschaffungsprozesse unpräzise definiert Es gibt sowohl bei der Primarschule als auch bei der Oberstufenschule kein definiertes Verfahren, wie neue (Lern-) Software vorgeschlagen, evaluiert und im Unterricht erprobt wird. (Software-) Anschaffungen folgen meist den Bedürfnissen von Fachgruppen und einzelner Lehrpersonen. - Infrastruktur o Es fehlt den Lehrpersonen an flexiblen Einsatzmöglichkeiten der Computer. o Mobile Geräte sind nicht vorhanden. o Es kann nicht gleichzeitig mit einer grösseren Gruppe/Halbklasse am PC gearbeitet werden. o Eigene Geräte können nicht am Netzwerk angeschlossen werden. o Aktive Boards sind zurzeit ausschliesslich im Eidmatt 2 als Langzeitversuch im Einsatz, daneben sind wenige Schulzimmer mit einem Beamer ausgerüstet. - Flexibilität Eine hohe Flexibilität sollte in Zukunft gewährleistet sein (Termine im Informatikraum rar, spontane Nutzung der Räume ist schwierig). Standardzimmer festlegen (Zahl der PC), MobilClassRoom mit WLAN - Support Der Support gestaltet sich eher schwierig, da verschiedene Betriebssysteme, Geräte, etc. vorhanden sind. Historisch gewachsene Strukturen, kein einheitliches Informatikkonzept, daher ist im Hardwarebereich grosse Heterogenität vorhanden. Medien- und ICT-Konzept 15/38

16 Inventar der Infrastruktur A) Das Inventar der Primarschule Wädenswil wird fortlaufend und systematisch in einem eigenen Dokument erfasst. Zusammenfassend steht folgende Infrastruktur zur Verfügung: Kindergarten - ein PC pro Kindergartenklasse (Total 20 Geräte) - ein Multifunktionsgerät (Drucker/Scanner/Kopierer) pro Standort Primarschule - 4 PC und ein Laserdrucker pro Klasse (Total 280 Geräte) - 1 bis 2 PC und ein Laserdrucker pro Gruppenraum - 1 PC pro Arbeitsbereich für Lehrpersonen pro Schulhaus - 1 PC pro Schulbibliothek (Total 6 Geräte) - Peripheriegeräte (Beamer, Fotokamera, Flachbettscanner u.a.) im Pool vorhanden - 6 Aktive Wandtafeln und ein zusätzlicher PC (Schuleinheit Eidmatt) - Weitere PCs in Gruppenräumen, Lehrerzimmern, Materialzimmern, Betreuungsräumen Die Primarschule Wädenswil verfügt über rund 380 Arbeitsgeräte für Schüler/-innen und Lehrpersonen und über die notwendige Server- und Netzwerkinfrastruktur. B) Das Inventar der Oberstufenschule Wädenswil wird fortlaufend systematisch in mehreren, eigenen Dokumenten erfasst. Zusammenfassend steht folgende Infrastruktur zur Verfügung. - Mindestens ein PC pro Zimmer, in welchem Unterricht erteilt wird (Total ca. 60 Geräte), diese werden hauptsächlich von den LP benutzt. - Mindestens ein Beamer pro Zimmer, in welchem Unterricht erteilt wird (Total ca. 60 Geräte) - Drei bis vier PC pro Arbeitsbereich (Lehrerzimmer) pro Schulhaus (Total ca. 12 Geräte) - Vier Medienzimmer mit bis zu 26 Computern (Total 104 Geräte) - Mediothek (Total sechs Geräte) - Peripheriegeräte (Fotokamera, Flachbrettscanner u.a.) im Pool vorhanden Support und Unterstützung Allgemeine Bemerkungen In diesem Kapitel werden die wichtigsten Stärken und der grösste Optimierungsbedarf in Bezug auf die Zufriedenheit mit dem bestehenden Support- und Unterstützungsangebot benannt. Die Aussagen basieren auf den Ergebnissen der durchgeführten Umfragen. Zudem wird der effektive Aufwand für das Support- und Unterstützungsangebot beziffert. Zufriedenheit mit dem Support- und Unterstützungsangebot Stärken Bei der Primarschule: - Die Mehrheit der Lehrpersonen sagt, dass sie relativ rasch Hilfe und Unterstützung bei technischen Problemen erhält. Es ist den Lehrpersonen klar, wer die Ansprechperson für technische Fragestellungen ist. - In jeder Schuleinheit sind eine bis drei Personen zuständig für technische Fragestellungen. Diese Personen sind klar benannt und ein Teil der Lehrpersonen profitiert von diesem Angebot. Medien- und ICT-Konzept 16/38

17 Bei der Oberstufenschule: - Es ist gewährleistet, dass bei technischen Problemen relativ rasch Hilfe und Unterstützung geboten werden kann. Es ist den Lehrpersonen klar, wer die Ansprechperson für technische Fragestellungen ist. - In jedem Team ist eine Person (Kustos) zuständig für den first Level Support. Diese Person ist klar benannt und bietet innerhalb kurzer Zeit Hilfe. Für den Verantwortlichen Informatik wurde ein Pflichtenheft erarbeitet. Optimierungsbedarf - Bei methodisch-didaktischen Fragen fehlt eine kompetente Unterstützung. Es wird gefordert, dass eine pädagogische ICT-Beratung eingerichtet wird. - Ein kleiner Teil der Lehrpersonen gibt an, dass die Unterstützung in technischen Fragestellungen bei auftretenden Problemen in Einzelfällen ungenügend ist. Probleme müssten schneller behoben werden. Bestandesaufnahme der Support- und Unterstützungsangebote Das Support- und Unterstützungsangebot ist wie folgt gestaltet: Pädagogische ICT-Beratung (intern) - nicht vorhanden Pädagogische ICT-Beratung (extern) - Es besteht kein eigenständiger Budgetposten für Projektbegleitungen oder Weiterbildungen durch externe Fachstellen. Der Beizug von aussenstehenden Experten wird in der Regel dem allgemeinen Weiterbildungsbudget belastet. Technischer Support - PowerUser in jeder Schuleinheit (eine oder zwei Lehrpersonen) - Dienststelle Informatik der Stadt Wädenswil - Ca. 70 % Anstellung bei der Stadt - Informatikkustos in jedem Schulhaus (Aufgaben gemäss Absprache mit Gesamtverantwortlichem) - Gesamtverantwortlicher Informatik (Aufgaben gemäss Pflichtenheft) Medien- und ICT-Konzept 17/38

18 4. Was wir erreichen wollen - Ziele und Inhalte (Pädagogisches Medien- und ICT-Konzept) Mit dem selbstverständlichen und exemplarischen Einsatz von Computern, Peripheriegeräten, Standardsoftware und weiteren Technologien als Werkzeuge zum Lernen und Lösen von Problemen, erwerben sich die Schülerinnen und Schüler die nötigen Grundkenntnisse und Fertigkeiten, u. a. auch im Hinblick auf die Berufswahl. Erfahrungen in verschiedenen Anwendungsbereichen, der zielgerichtete Einsatz der Informatikmittel und die kritische Auseinandersetzung mit dessen Auswirkungen, Chancen und Risiken sollen ihnen helfen, sich in der Welt der neuen Medien zu orientieren. Die verfügbaren Lehrpläne sind in der egel sehr allgemein und müssen differenziert werden, um eine Orientierungsmöglichkeit für die Lehrpersonen und Mitarbeitenden zu schaffen und die Lernprozesse für die Schülerinnen und Schüler altersgerecht und koordiniert auszugestalten. Inhaltliche Minimalziele Benutzung von aufeinander aufbauenden Lehrmitteln Vereinbarte Nutzung der angeschafften Software Damit ist ein zielgerichteter und ressourcenschonender Einsatz der ICT-Mittel gewährleistet und ein über die Schulstufen hinweg aufbauender Unterricht wird ermöglicht. 4.1 Vision Medien und ICT in der Schule Die Schule Musterhausen formuliert aufgrund der Situation in unserer Mediengesellschaft und unter Einbezug der IST-Analyse der Schule eine Vision zum Einsatz und dem Stellenwert von Medien und ICT in der Schule. Die Bestrebungen und Aktivitäten der Schule sind darin von folgenden Grundhaltungen geprägt: - Die Nutzung von Medien und ICT in der Schule Musterhausen ist Teil einer guten Schule. - An der Schule Musterhausen werden die Schülerinnen und Schüler auf das Leben in der Mediengesellschaft vorbereitet. Der kompetente und verantwortungsvolle Umgang mit Medien und ICT ist integraler Bestandteil einer ganzheitlichen Bildung. - Medien und ICT werden im Unterricht in situations- und altersgerechter Weise als didaktische Mittel eingesetzt, namentlich für einen individualisierten Unterricht. - ICT-Mittel werden als erweiterte Kommunikations- und Informationskanäle nebst persönlichen Kontakten und schriftlichen Dokumenten eingesetzt und sinnvoll kombiniert. - Die Schule achtet auf ressourcenschonenden Einsatz der ICT-Mittel, entwickelt vereinfachte Prozesse und sucht nach möglichen Synergien. 4.2 Lehrplan Der kompetente und verantwortungsvolle Umgang mit Medien und ICT ist eine neue Kulturtechnik und integraler Bestandteil einer ganzheitlichen Bildung (siehe Kap. 2). Die Basis zum Erlangen dieser Kompetenzen bildet der heute gültige Lehrplan des Kantons Zürich. Dieser Lehrplan beschreibt die Bereiche «Medienerziehung» und «Informatik». Der neue Lehrplan 21 ist in Entwicklung und wird künftig den neuen Bereich «Medienbildung» enthalten. Dieses Konzept berücksichtigt diesen Aspekt und ist somit anschlussfähig an den künftigen Lehrplan 21. Medien- und ICT-Konzept 18/38

19 4.3 Schulinterne Vereinbarungen Die Primar- und Oberstufenschulen Wädenswil übernehmen die Medien- und ICT-Pässe des Kantons Zürich für die Unterstufe, Mittelstufe und die Sekundarstufe und passen diese punktuell an die eigenen Bedürfnisse an. Die ICT-Pässe werden als schulinterne Vereinbarung verstanden. Sie bilden die aktualisierte Umsetzung der Lehrplan-Vorgaben und konkretisieren die Lerninhalte. Damit sind die grundsätzlichen Minimalziele festgelegt, welche die Schülerinnen und Schüler auf den verschiedenen Stufen im Bereich Medienbildung und ICT-Nutzung erreichen müssen. Weiter haben die Primar- und Oberstufenschulen Wädenswil eine Nutzungsvereinbarung für jede Stufe eingeführt, welche die Schülerinnen und Schüler auf einen korrekten Umgang mit den ICT-Mitteln und auf korrektes Verhalten im Internet verpflichtet. Für die Sekundarstufe besteht zudem eine Umsetzungsvereinbarung zur Arbeit mit dem Lehrmittel «Medienkompass 2» in den verschiedenen Fächern. (Siehe Kap. 4.4) Die Lehrpersonen verfügen über zeitgemässe Medien- und ICT-Kompetenzen. In einem ICT- Pass für Lehrpersonen sind die Minimalanforderungen aufgelistet. 4.4 Lehrmittel Die Primar- und Oberstufenschulen vereinbaren den Einsatz der nachfolgenden Lehrmittel. Damit ist ein aufbauender Unterricht in Medienbildung gewährleistet. In Ergänzung zu den Lehrmitteln sammeln oder erarbeiten die ICT-Verantwortlichen ausgewählte Unterrichtsbeispiele für den Einsatz in den einzelnen Stufen. Die Unterrichtsbeispiele werden laufend aktualisiert und im Gefäss für den internen Informationsaustausch abgelegt (siehe Kap. 7.1). Empfohlen werden für den Kindergarten und die Unterstufe KG/US (Kantonaler Lehrmittelverlag St.Gallen) für die Mittelstufe Medienkompass 1 (www.medienkompass.ch) für die Oberstufe Medienkompass 2. Weitere Lehrmittel siehe Softwareliste. Siehe Umsetzungsvereinbarung der Sekundarstufe zur Arbeit mit dem Lehrmittel in den verschiedenen Fächern der Sekundarstufe in Kapitel 4.3. Medien- und ICT-Konzept 19/38

20 5. Wie wir Medien und ICT in den Unterricht integrieren Nutzungskonzept Dieses Nutzungskonzept beschreibt, wie wir an der Primar- und Oberstufenschule Wädenswil Medien und ICT im Unterricht nutzen, welche Funktionen Medien und ICT zum Lernen übernehmen und wie wir den Umgang mit Medien zum Unterrichtsthema machen. Beim Einsatz von Medien und ICT im Unterricht berücksichtigen wir verschiedene und abwechslungsreiche Organisations- und Sozialformen. Die Nutzungsmodelle der einzelnen Stufen zeigen auf, wie die Infrastruktur genutzt wird und welche Mittel dazu nötig sind. 5.1 Integrativer, fächerübergreifender Einsatz Medien und ICT besitzen kein eigenes Zeitgefäss in Form eines Unterrichtsfaches in der Stundentafel, sie werden fächerübergreifend in die verschiedenen Unterrichtsbereiche integriert. Grundlage dafür sind die Lehrplanbereiche «Informatik» und «Medienerziehung» des Zürcher Lehrplans für die Volksschule. Die Lehrpersonen der Primar- und Oberstufenschule Wädenswil setzen beide Lehrplanbereiche in ihrem Unterricht um und integrieren Medien und ICT als didaktisches Mittel in den einzelnen Fächern (Lernen mit Medien). Weiter machen sie Medien und ICT zum Unterrichtsthemen (Lernen über Medien). Hintergrundinformationen Der Lehrplan «Medienerziehung» formuliert Ziele und Kernthemen für die medienpädagogische Arbeit im Unterricht. Dies beinhaltet nicht nur die Nutzung sondern auch die Gestaltung, Wahrnehmung und (kritische) Beurteilung von Medien aus eigener und gesellschaftlicher Perspektive. Der Lehrplan «Medienerziehung» ist für alle Schulstufen verbindlich. Der Lehrplan «Informatik» definiert, welche Grundfertigkeiten und welches Basiswissen (alle) Schülerinnen und Schüler im Bereich ICT beherrschen sollen. Die letzte Überarbeitung erfolge im Jahr Die Ziele für die einzelnen Schulstufen sind 2005 in der Broschüre «Erfolgreich unterrichten mit Medien und ICT» ausformuliert. Der Lehrplan «Informatik» ist seit 1991 für die Sekundarstufe obligatorisch. Auf der Primarstufe wird die Integration der Informations- und Kommunikationstechnologien seit 1998 vom Bildungsrat empfohlen. 5.2 Lernen mit Medien Medien und ICT werden sowohl von den Lehrpersonen zur Gestaltung des Unterrichts, als auch von den Schülerinnen und Schülern für das Arbeiten und Lernen eingesetzt. Sie sind Unterrichtsbestandteil aller Fächer. Wir achten an unseren Schulen darauf, dass die Schülerinnen und Schüler in vielfältiger Weise Medien und ICT als Lernwerkzeug einsetzen. Die Schülerinnen und Schüler setzen ICT-Mittel in allen unten aufgelisteten Tätigkeitsbereichen ein: Medien- und ICT-Konzept 20/38

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