6. CC-Partner Fachtagung 2013 am an der Hochschule München

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1 6. CC-Partner Fachtagung 2013 am an der Hochschule München Vortragsprogramm Leitung der Fachtagung/Organisation Prof. Dr. Peter Mandl Prof. Dr. Alfred Nischwitz Programmkomitee Prof. Dr. Max Fischer Prof. Dr. Dirk Fischer Prof. Dr. Christian Greiner Prof. Dr. Holger Günzel Prof. Dr. Ulrike Hammerschall Prof. Dr. Johannes Heigert Prof. Dr. Jochen Hertle Prof. Dr. Hans-Joachim Hof Prof. Dr. Robert Lindermeier Prof. Dr. Gudrun Socher

2 CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 1

3 Track 1: Computergrafik, Bildverarbeitung und Embedded Systems Moderation: Prof. Dr. Max Fischer, Prof. Dr. Gudrun Socher Raum: R1.008 Track 1 - Session 1 ( ): 13:30 14:00: Unser privates Umfeld Wo uns Bildverarbeitung alltäglich begegnet Lars Fermum, Stemmer Imaging GmbH Lars Fermum ist Schulungsleiter und Projektmanager Systemlösungen bei der STEMMER IMAGING GmbH, Puchheim. Seit dem Jahr 2000 ist Lars Fermum für die STEMMER IMAGING GmbH in Puchheim tätig. Dort kümmerte er sich von Anfang an um Schulungen und den Support für intelligente Kamera-Systeme. Seit 2004 ist Fermum Teil der Vision Solutions-Gruppe bei STEMMER IMAGING. Seine Aufgabengebiete umfassen heute detaillierte Machbarkeitsuntersuchungen für Hard- und Software-Komponenten, die Beratung von Kunden, die Planung von Bildverarbeitungs- Systemen sowie die intensive After-Sales-Kundenunterstützung für verschiedene Bildverarbeitungs- Softwarepakete. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf den bei STEMMER IMAGING mehrmals pro Monat durchgeführten kostenlosen Schulungen und Workshops. Das Spektrum der Themen umfasst dabei alle Belange der industriellen Bildverarbeitung, wie Optik & Beleuchtung sowie verschiedene Software-Pakete intelligenter Kamerasysteme von DVT und Cognex, wie auch die PC-basierten BV- Pakete Sherlock von Dalsa und Common Vision Blox von STEMMER IMAGING Uhr. Der Wecker des Smartphones klingelt. Garantiert wurden das Gerät und hunderte Einzelteile davon mit Bildverarbeitungssystemen geprüft. 6:45 Uhr. Ab ins Bad. Zahnpasta aufschrauben, Zahnbürste in die Hand. Auch hier wurden vorab vor dem ersten Gebrauch die Haarbüschel der Bürste gezählt und vermessen, die Tube auf Füllstand, Siegelnaht und Verfallsdatum inspiziert. 7:00 Uhr. Frühstück Neben dem Einsatz von Bildverarbeitung in der Produktion sind Bildanalysen in der Medizintechnik, dem Transport- und Verkehrswesen, Lagerlogistik, aber auch in Sport und Freizeit inzwischen alltäglich geworden. Anwendungen wie die Inspektion von Lebensmitteln, die Überprüfung von Schiedsrichterentscheidung im Tennis oder die automatische Erkennung von Geisterfahrern im Straßenverkehr sind nur drei Beispiele aus einer unzähligen Vielfalt von Anwendungen in verschiedensten Bereichen, in denen Bildverarbeitung eingesetzt wird und das alltägliche Leben begleitet. CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 2

4 In diesem Vortrag wird die riesige Bandbreite von Applikationen vorgestellt und aufgezeigt, wo Bildverarbeitung in unserem privaten Umfeld und Alltag auftritt Die Technik der industriellen Bildverarbeitung eignet sich generell für alle Branchen und Applikationen. STEMMER IMAGING bietet mit seinen Tools aus der Software-Bibliothek Common Vision Blox (CVB) sowie der geeigneten Hardware das komplette Spektrum an Komponenten, die zur Lösung von Bildverarbeitungs-Aufgaben erforderlich sind. Lars Fermum Stemmer Imaging GmbH Gutenbergstr. 9-13, Puchheim Phone: CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 3

5 14:00 14:30: Androcopter: Tracking mit Smartphone-gesteuertem Quadrocopter Paul Obermeier, Siegfried Ippisch, Danijel Peso, Prof. Dr. Alfred Nischwitz, MBDA Deutschland GmbH und Hochschule München Zu den Personen: Paul Obermeier ist Fachreferent für Simulation und 3D-Computergraphik bei der MBDA Deutschland GmbH und beschäftigt sich dort mit verteilter Simulation im Bereich Luftabwehrsysteme, sowie mit Infrarot-Bildgenerierung. Vorher war er bei der Krauss-Maffei-Wegmann GmbH mit der Echtzeit- Visualisierung in Trainingssimulatoren beschäftigt, bei der Leonardi Systeme AG mit Workflow- Automatisierung in der Druckvorstufe, sowie bei Steiner-Film in der 3D-Computeranimation. Er besitzt ein Diplom in Informatik von der TU München. Siegfried Ippisch und Danijel Peso haben vor kurzem ihre Bachelorarbeiten bei der MBDA Deutschland GmbH fertig gestellt und besitzen somit einen Bachelor (B.Sc.) in Informatik von der Hochschule München. Derzeit studieren Sie im Masterstudiengang Informatik an der Hochschule München. Prof. Dr. Alfred Nischwitz ist seit 11 Jahren an der Fakultät für Informatik und Mathematik der Hochschule München zuständig für die Fachgebiete Computergrafik, Bildverarbeitung und Mustererkennung. Er ist Sprecher des Competence Centers Bildverarbeitung und Leiter des Labors für Computergrafik und Bildverarbeitung. Unbemannte Flugsysteme haben in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung erlangt. Gleichzeitig bieten moderne Smartphones immer leistungsfähigere Hardware in kompakter Form an. Dies beschränkt sich nicht nur auf gesteigerte Rechenleistung mittels Mehrkernprozessoren (CPU) und programmierbaren Graphikprozessoren (GPU), sondern umfasst auch eine Vielzahl von Sensoren wie z.b. Kamera, Magnetometer, Beschleunigungssensoren und GPS. Im Rahmen von zwei Bachelorarbeiten wurde die Leistungsfähigkeit eines handelsüblichen Smartphones im Hinblick auf Objekterkennung und Objektverfolgung in Kombination mit einem handelsüblichen Quadrocopter untersucht. Der Vortrag gibt eine kurze Einführung in die Zielsetzung der Arbeiten, sowie einen Überblick über die geleisteten Arbeiten hinsichtlich Bildverarbeitung, Flugführung, Systemsimulation und Integration. Paul Obermeier MBDA Deutschland GmbH Flight Control, Systems & Realtime Simulation, OPS3 Hagenauer Forst 27, Schrobenhausen Phone: CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 4

6 14:30 15:00: Neue Märkte durch neue Technologien Dr. Wolfgang Eckstein, MVTec Software GmbH Mitbegründer und geschäftsführender Gesellschafter der MVTec Software GmbH, München Miterfinder der weltweit eingesetzten Softwarepakete HALCON und ActivVisionTools für die industrielle Bildverarbeitung Zahlreiche internationale Auszeichnungen im Bereich Bildverarbeitung Zeitweise Vorsitzender des Arbeitskreises "Image Understanding / Object Recognition" der International Society for Photogrammetry and Remote Sensing Arbeitsschwerpunkte: o Einführung neuer Technologien in die industrielle Anwendung und Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit (20jährige Erfahrung in der Applikationsentwicklung) o Entwicklung von Schulungen und Tutorials o Vorträge bei internationalen Kongressen und bei Verbänden o Großkundenbetreuung weltweit. Akademische Abschlüsse: o 1987: Diplom in Informatik an der Technischen Universität München o 1992: Promotion in Informatik an der Technischen Universität München In allen Branchen wird über eine Expansion in andere Märkte nachgedacht, um den Absatz zu erhöhen und damit die Unternehmen auf eine dauerhaft solide Basis zu stellen. Typischerweise geschieht dies durch einen evolutionären Prozess, bei dem Produkte für direkt angrenzende Märkte angeboten werden. Nachteil dieses Ansatzes ist das begrenzte Expansionspotential durch das Wachstum in kleinen Schritten. Am Beispiel der industriellen Bildverarbeitung wird gezeigt, wie man durch innovative Technologien völlig neue Marktsegmente betreten kann und damit deutlich höhere Wachstumspotentiale erschließt. Dr. Wolfgang Eckstein MVTec Software GmbH Neherstr. 1, München Phone: CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 5

7 15:00 15:30: Automatisierte Generierung von Datenstrukturen im messtechnischen Umfeld Dipl.-Phys. Marcus Adolph, TechConnect GmbH Herr Adolph hat Physik an der Technischen Universität Berlin studiert und später als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Optik und atomare Physik gearbeitet. Dabei betrieb er unter Anderem Forschung an Großgeräten. Seit 2012 ist Herr Adolph Entwicklungsingeneur bei TechConnect. Die Bedeutung die Softwareware-Entwicklung zukommt, wächst kontinuierlich. Auch Firmen deren Kerngeschäft Hardwareentwicklung im weitesten Sinne ist, sind darauf angewiesen, um Kunden moderne Lösungen anbieten zu können. In gleichem Masse wächst die Komplexität der in Software abzubildenden Daten. Hierzu sind Entwicklungsansätze nötig, die es erlauben derartige Datenstrukturen schnell und effizient zu modellieren. Anhand von Beispielen aus der Messtechnik soll dies veranschaulicht werden. Für die Modellierung von Datenstrukturen haben sich unterschiedliche Ansätze und Technologien etabliert. So kann bei einem auf XML Schema Definitionen (XSD) aufbauenden Workflow fertiger Programmcode generiert werden, was die flexible Erweiterbarkeit von Schnittstellen sicherstellt. Eine Modellierung mittels UML erlaubt das frühzeitige Erkennen von geeigneten Designpatterns zur Implementierung und bietet, die entsprechende Software vorausgesetzt, eine Möglichkeit zum direkten Export der Diagramme in Quelltext. Dieser Vortrag gibt eine Einführung in das Thema Codegenerierung und zeigt die Vorteile, die sich im Hinblick auf Flexibilität, Wart- und Erweiterbarkeit sowie Qualitätssicherung ergeben, auf. Dipl.-Phys. Marcus Adolph TechConnect GmbH Ganghoferstr. 29a, München Phone: oder CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 6

8 Track 1 - Session 2 ( ): 16:00 16:30: WebGL Revisited - Ergebnisse des Projektstudiums Dr. Michael Hedenus, Marco Luthardt, Pixel GmbH und Hochschule München Zu den Personen: Dr. phil. Dipl.-Phys. Michael Hedenus: Senior Software-Entwickler bei der Pixel GmbH geboren 1974 in Kiel studierte Physik und Wissenschaftsgeschichte in Heidelberg und Regensburg seit 2000 Dozent und Trainer mit Schwerpunkthemen Java, XML, 3D-Grafik seit 2004 Software-Entwickler für PIXEL Software. Marco Luthardt besitzt ein Diplom (FH) in Bioinformatik an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT). Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HSWT und parallel dazu studiert er im Masterstudiengang Informatik an der Hochschule München. Im Wintersemester 2012/2013 war er Gesamtprojektleiter des Projektstudiums Games Engineering, bei dem 19 Studierende gemeinsam ein WebGL-basiertes Browser-Spiel entwickelt haben. Im ersten Teil des Vortrags wird WebGL vorgestellt, der erste wirklich vielversprechende Ansatz für Interaktive 3D-Computergrafik im Internet-Browser. WebGL ist OpenGL ES 2.0 für JavaScript. Es wird über HTML5-canvas-Element integriert. Alle maßgeblichen Browser bis auf Microsofts Internet Explorer unterstützen WebGL. Im zweiten Teil des Vortrags werden praktische Erfahrungen mit WebGL anhand der Entwicklung eines Browser-Spiels im Rahmen des Projektstudiums Games Engineering vorgestellt. Dr. phil. Dipl.-Phys. Michael Hedenus Pixel GmbH Lochhamer Schlag 17 D Gräfelfing Phone: +49 / 89 / oder CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 7

9 16:30 17:00: Open Source Software in the Car? On the road today! Vortrag entfällt! CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 8

10 17:00 17:30: Communication and transparency: your secret weapons Konstantin Zagaynov, Gian Casanova, Futurice GmbH Konstantin Zagaynov is Scrum Master at Futurice GmbH Berlin, a European digital technology agency and officially the best place to work in Europe He graduated in Computer Sciences from University of Radioelectronics in Kharkiv, Ukraine and later in "Mobile computing and business" from University of Jyväskylä, Finland. During his time with Futurice, Konstantin worked as software development consultant and agile coach for companies such as Nokia, Vodafone, Socialcast, VMware. Konstantin has organized numerous software teams to be cross-functional and lean. Gian Casanova is Managing Director of Futurice GmbH. The lecture will present methods and tools for effective communication used in software development projects. It is a known fact that lack of communication in teams leads to false expectations, lack of trust, insufficient motivation and therefore poor results. At the same time, too much communication and information can be time consuming and disturbing. We will look at methods how to build effective communication flows with minimum efforts in different environments - in a technology startup, a big enterprise and in distributed teams. Konstantin Zagaynov und Gian Casanova Futurice GmbH Schützenstr. 6, Berlin Phone: Mobile Office oder CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 9

11 17:30 18:00: Mobile Entwicklung in der Praxis Patrick Holzmann, NTT Data Deutschland GmbH Patrick Holzmann ist bei der NTT Data Deutschland GmbH als Competence Unit Manager für Portal Solutions zuständig. Nach seinem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung und zum Fachberater Softwaretechniken. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Projektmanagement, IT-Steuerung und Governance-Prozesse, Softwareentwicklungsprozesse, Releasemagement, Internettechnologien, Portallösungen und architekturen, Subject Matter Expert Social Media, Web 2.0 und Mobile Web Lösungen. Die starke Segmentierung der unterschiedlichen Mobilgeräte, einschließlich des darauf laufenden Betriebssystems, macht es aufwändig, für die zahlreichen Plattformen eine native App zu entwickeln. Die Entwicklung einer einzigen Anwendung müsste somit für Betriebssysteme wie z. B. Android, ios, BlackBerry Tablet OS, BlackBerry OS, Windows Phone, Symbian und Bada umgesetzt und innerhalb der gleichen Umgebung noch für Tablets und Telefone optimiert werden. Das zu bewerkstelligen stellt hohe Anforderungen an Planung, Entwicklung, Qualitätssicherung, Wartung und Betrieb. Allein für die oben genannten Betriebssysteme ist das Know-How von mehr als 15 verschiedenen Umgebungen und Programmiersprachen erforderlich. Herausforderungen in der Darstellung sind oft eine optimale Bildschirmaufteilung, Schriftgrößen und Skalierung von Bildelementen wie Icons und Buttons. Die Entwicklung einer mobilen App lässt sich prinzipiell in drei Kategorien teilen. Eine Native -App wird in einer proprietären Programmiersprache direkt für eine Plattform entwickelt. Web -Apps werden mit Web-Technologien erstellt, die in einer Browser- Umgebung ausgeführt werden. Hybrid - App vereint beides, da die Anwendungen mit Web-Technologien programmiert und zu einem nativen Bündel gepackt werden.mit heute bereits zur Verfügung stehenden Standard-Technologien ist es möglich, den Browser als Abstraktionsschicht für die Grundlage einer App zu verwenden. Das IT Marktforschungsinstitut Gartner prophezeite bereits 2011: Bis 2015 werden Web-Technologien ausreichend fortgeschritten sein, so dass die Hälfte der heute nativ entwickelten Apps als mobile Web-Apps ausgeliefert werden. Die technologische Basis dafür schaffen HTML5, CSS3 und Javascript, die weitgehend in modernen mobilen Browsern unterstützt werden. Mit Features wie z. B. Offlinefähigkeit, Datenspeicher, Dateizugriff, Darstellung multimedialer Inhalte oder 3D-Grafiken erscheinen mobile Web-Apps als echte Alternative zu nativen mobilen Apps. Vorteile wie eine einfache Adaption neuer Gerätetypen, geringere Entwicklungskosten und die Implementierung in einem einzigen Technologiestack für sowohl Smartphones, Tablets als auch Desktop-Anwendungen, machen die Technologie attraktiv und lohnen, sich näher mit der Thematik zu beschäftigen. Derzeit existiert bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Frameworks, die die Entwicklung mobiler Cross-platform-Apps unterstützen. Im Rahmen eines Vortrags wird hiervon eine vielversprechende Auswahl ( jquery Mobile, Sencha Touch, PhoneGap und Appcelerator Titanium ) vorgestellt. Patrick Holzmann NTT DATA Deutschland GmbH Zamdorfer Straße 120, München Phone: CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 10

12 Track 2: Business Intelligence und Big Data Moderation: Prof. Dr. Ulrike Hammerschall, Prof. Dr. Christian Greiner Raum: R1.007 Track 2 - Session 1 ( ): 13:30 14:00: Big Data - Ein Treiber für BI Jürgen Schweinsteiger, NTT Data International Jürgen Schweinsteiger ist Diplom Informatiker und seit 2004 im Projektmanagement in der Versicherungsbranche tätig. Seine Schwerpunkte sind Business Intelligence und Information Integration sowie. Prozesskennzahlenanalyse. Während seiner praktischen Tätigkeit hat Projektrollen über den gesamten Lebenszyklus von Projekten eingenommen (Preparation, Plan, Bulid, Run, Care), die Schwerpunkte lagen auf Projektmanagement, Architektur und Coaching. Big Data stellt eine neue Herausforderung für viele Unternehmen dar. Klassische Herangehensweisen, wie sie für ein Datenhandling im großen Stil (Terrabyte und mehr) benötigt werden müssen neu überdacht werden. Das kontinuierlich wachsende Datenvolumen und deren steigende Komplexität, sowie eine immer weiter global verteilte Datenhaltung, verbunden mit dem Wunsch nach schneller Verfügbarkeit, erschwert den Unternehmen den Umgang mit diesen Daten. Geht man von aktuellen Wachstumsprognosen aus, so erkennt man, dass sich das weltweite Datenvolumen alle zwei Jahre verdoppelt. Als Treiber werden hier z.b. Cloud Computing, mobile Internetnutzung und Social Media genannt. Aktuell wird eine geschätzte Größenordnung von ca. zwei Zettabyte pro Jahr erreicht. Die Größenordnung dieser Zahl übersteigt unser Vorstellungsvermögen bei weitem. Unsere Phantasie, wie wir mit diesem ständig neuen Informationsgehalt, resultierend aus der schieren Masse an Daten umgehen, wird dafür umso mehr beflügelt. Können heutige Herangehensweise und bestehende Lösungen dieses Thema beherrschen? BI Lösungen können einen wesentlichen Anteil hierzu beitragen, z. B. durch eine Analyse dieser Daten und der anschließenden qualitativen Verwertung. Ein solcher Prozess aus methodischen Vorgehen, fachlicher Wertermittlung und technischer Aufbereitung, filtert nicht nur die Majorität an Daten heraus, sondern stellt die relevanten Daten mit einer Vielfalt an neuem Wissen über Zusammenhänge und Weiterverwertungsmöglichkeiten langfristig zur Verfügung. Aktuell gibt es noch keinen Lösungsansatz der es uns ermöglicht Big Data in dessen Gesamtheit zu lösen. Am Beispiel der NTT DATA wird aufgezeigt was wir heute bereits tun können sowie prognostiziert welche Aufgaben in Zukunft auf uns warten. Alexander Friedrichs NTT Data Deutschland GmbH CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 11

13 14:00 14:30: Business Intelligence mit Big Data Technologien Dr. Josef Adersberger, QAware GmbH Nach dem Studium der Informatik hat Dr. Josef Adersberger Anfang 2005 die QAware mit gegründet. Er hält Vorlesungen über Software Engineering an den Hochschulen in Rosenheim und München und ist Gastwissenschaftler an der Universität Erlangen-Nürnberg. Dr. Josef Adersberger verantwortet als Geschäftsführer das Software Engineering bei der QAware. Klassische Business-Intelligence-Lösungen haben ein gravierendes Problem: Werden die Datenmengen groß, so wird es sehr teuer bis hin zu unmöglich, die Daten in geschäftsrelevante Informationen zu überführen. Das liegt daran, dass relationale Datenbanken ihre Probleme damit haben, Daten im Terabyte-Bereich zu verwalten und zugänglich zu machen. Der Vortrag zeigt, wie eine Business-Intelligence-Lösung auf Basis von Big Data Technologien funktioniert - am Beispiel einer real entwickelten Lösung bei einem Telekommunikationsunternehmen. Das System integriert dabei diverse Quellsysteme aus dem Web-Umfeld: Web-Tracking, User- Targeting, SEO, Social Media Analyse und Ad-Server. Dabei werden pro Tag mehrere Gigabyte Daten extrahiert und in eine NoSQL-Datenbank geladen. Diese ist entsprechend einem multidimensionalen Datenmodell strukturiert und enthält mehrere Terabyte Daten. Die Auswertung der Daten erfolgt dann im Batch-Verfahren über MapReduce und für interaktive Abfragen mit Dremel. Wir beleuchten im Vortrag neben der reinen Architektur auch wie man ein entsprechendes System konzipiert, umsetzt und einführt. Dr. Josef Adersberger QAware GmbH CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 12

14 14:30 15:00: Neue Anwendungsfelder und Herausforderungen für Business Intelligence Dr. Andreas Bauer, CapGemini Deutschland GmbH Andreas Bauer studierte Informatik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Danach war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der TU Darmstadt und am Lehrstuhl für Datenbanksysteme der Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Aktuell ist er bei Capgemini in der Service Line Business Information Management als Geschäftsbereichsmanager beschäftigt. Er ist Mitgründer und war Sprecher des GI-Arbeitskreises "Konzepte des Data Warehousing". Die Anwendungsfelder von Business Intelligence haben sich in den letzten Jahren stark ausgeweitet. War es ursprünglich fokussiert auf dispositive Einsatzfelder, beispielsweise zur Aufbereitung von Informationen zur Entscheidungsunterstützung, so hat sich Business Intelligence heute bereits stark in operative Einsatzfelder ausgebreitet, was neben neuen fachlichen Einsatzgebeiten auch neue technische Anforderungen mit sich brachte. Aktuell werden vielerorts neue Schlagworte wie Mobile BI, Big Data oder Social Media Analytics ins Feld geführt. All diese Einsatzgebiete implizieren neue Anforderungen, fachlicher, technischer oder organisatorisch Art, und bedürfen neuer Lösungsansätze. Für Social Media Analytics sind neue Ansätze zur Erschließung dieser Datenquellen, zur Extraktion der Daten und für die Interpretation von un- oder semistrukturierten Informationen notwendig. Auch sind für Big Data klassische Wege zur Datenintegration und -aufbereitung nicht mehr möglich, was Auswirkungen auf die Architektur, aber auch auf die Art der Interpretation der Daten hat. Big Data bedeutet nicht nur große Datenmengen, sondern insbesondere auch neue Arten von Informationsquellen und Anwendungsfeldern. Versteht man unter Mobile BI nur neue, mobile Endgeräte zur Präsentation der Informationen, wird man das zur Verfügung stehende Potenzial nicht ausnutzen. Der eigentliche Mehrwert kann sich erst erschließen, wenn man die hinzugewonnen Möglichkeiten und Anwendungscharakteristika berücksichtigt und beispielsweise lokationsbasierte Dienste einbindet. Im Vortrag werden einige neue Trends im Bereich Business Intelligence und die sich daraus ergebenden Anforderungen an Business Intelligence-Lösungen vorgestellt und besprochen sowie an praktischen Erfahrungen gespiegelt. Dr. Andreas Bauer CapGemini Deutschland GmbH CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 13

15 15:00 15:30: Der Trend zu NoSQL-Datenbanken: Gründe, Chancen und praktische Erfahrungen mit Hadoop HBase Dr. Henrik Behrens, SHS VIVEON AG Herr Dr. Behrens ist Principal bei der SHS VIVEON AG in München und dort für die Weiterentwicklung des Themas "Big Data" im Bereich BI/DWH verantwortlich. In der Rolle des Architekten, Beraters oder Projektleiters entwickelt er seit 2004 DWH/BI-Lösungen für Kunden u.a. in den Branchen Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, Automobil und Handel. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit gehören Performance-Tuning von relationalen Datenbanksystemen, parallele Datenverarbeitung, generische und generative Verfahren und deren Anwendung in verschiedenen Bereichen des Customer Relation Management (z.b. Marketing, Customer Journey Analytics, Social Media Analytics, Customer Segmentation, Scorecards, Predictive Intelligence). In den letzter Zeit gewinnen NoSQL-Datenbanken wie MongoDB, Cassadra und Hadoop HBase deutlich an Popularität. Der Hauptgrund liegt darin, dass diese Systeme als Cluster betrieben werden können und bei zunehmener Datenmenge und zunehmender Anzahl von Servern wesentlich besser skalieren als relationale Datenbanksysteme. In diesem Vortrag wollen wir diesem Sachverhalt tiefer auf den Grund gehen und schauen zunächst auf die Probleme, die bei der Verarbeitung von SQL in verteilten Systemen auftreten und dafür verantwortlich sind, dass relationale Datenbanken im Clusterbetrieb nicht wie gewünscht skalieren. Dann werden wir zeigen, wie durch eine andere Art der Datenmodellierung (nicht mehr erste Normalform) und andere Programmiermodelle (Map/Reduce oder Multithreading) eine massiv parallele Verarbeitung ohne Flaschenhals möglich wird. Anhand einiger Beispiele werden wir von den Erfahrungen berichten, die die SHS VIVEON AG mit Hadoop Hbase gemacht hat und welche Anwendungsmöglichkeiten sich darüber hinaus anbieten. Dr. Henrik Behrens SHS VIVEON AG CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 14

16 Track 2 - Session 2 ( ): 16:00 16:30: Big Data mit Hadoop in der Versicherungsbranche Falk Lehmann; metafinanz Informationssysteme GmbH; Thomas Schiffmann, metafinanz Informationssysteme GmbH Zu den Personen: Falk Lehmann ist Head of Business Intelligence & Risk der metafinanz GmbH. Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik kam er nach ersten Stationen im Beratergeschäft in 2004 zur metafinanz. Dort nahm er seitdem verschiedene Positionen wie Business Consultant, Projektmanager, Technology Manager und Market Unit Manager wahr. Heute leitet er das strategische Geschäftsfeld "Business Intelligence & Risk". In dieser Funktion trägt er die Verantwortung für alle strategischen BIund Riskmanagement Projekte, sowie das New Business Development in diesen Themenbereichen. Thomas Schiffmann ist seit 2012 als Consultant bei der metafinanz GmbH in den Themengebieten Enterprise Social Networks und Apache Hadoop tätig. Er konzentriert sich dabei auf die Softwareentwicklung für Webarchitekturen und MapReduce mit Java. Zuvor war Herr Schiffmann in der Produktentwicklung von Enterprise Resource Planning Software tätig, nachdem er 2010 als Master of Science das Studium der Wirtschaftsinformatik an der Hochschule München beendete. Hadoop ist ein frei verfügbares, in Java implementiertes Open-Source-Framework für die verteilte Speicherung und Verarbeitung von großen Datenmengen im Terabyte-Bereich in einem Cluster aus Standardhardware. Hadoop nutzt den MapReduce-Algorithmus und gewährleistet eine lineare Skalierung von Batch-Abfragen über den gesamten Datenbestand. Dies wird über die Aufteilung der Jobs in mehrere Verarbeitungsschritte erreicht, die parallel auf verschiedenen Knoten abgearbeitet werden. Einige der bekanntesten Hadoop-Anwender sind Amazon, ebay, Facebook und Yahoo!. Der Vortrag gibt eine Übersicht über die Architektur von Apache Hadoop und erklärt die Grundlagen des MapReduce-Algorithmus. Darüber hinaus werden konkrete Anwendungsfälle von Big Data und Hadoop in der Versicherungsbranche betrachtet. Falk Lehmann metafinanz Informationsssysteme GmbH Thomas Schiffmann metafinanz Informationsssysteme GmbH CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 15

17 16:30 17:00: BI in Praxis - Von Daten in CSV zu automatisiert erstellten Dashboards Feliks Golenko, MultiBase GmbH Feliks Golenko hat im Jahr 1991 zusammen mit Partnern die MultiBase GmbH gegründet und später vollständig übernommen. Zuvor studierte der Diplom Ingenieur und erfolgreiche Unternehmer zunächst Elektrotechnik an der Universiät in Ljubljana, Slowenien und erlang wenig später den Master of System Science & Mathematics an der Washington University in St. Louis, USA. Seine berufliche Karriere startete er als Berater im renommierten Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), das sich unter anderem mit den Potenzialen innovativer Organisationsformen und zukunftsweisender Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigt. Als Projekt-Manager bei Compaq Computer ergänzte er sein Know-how-Portfolio. Feliks Golenko zeichnet seine Leidenschaft für die Entwicklung prozessorientierter Business- Itelligence-Lösungen aus. Er berät dabei nicht nur die Kunden auf Augenhöhe, auch von seinen Kollegen wird er als sympatischer, charakterstarker Arbeitgeber geschätzt. Der Geschäftsführer der MultiBase GmbH, welcher heute schon zusammen mit Manuela Golenko als geschäftsführende Gesellschaftlerin, auf dem BI Markt von Morgen unterwegs ist, wird ganz nebenbei auch als ambitionierter Redner gehandelt. Er referiert auf Workshops und Seminaren zu Themen rund um sein Baby: Business Intelligence. An einem konkreten Beispiel wird Herr Golenko zeigen, wie ein BI-Projekt durchgeführt wird und welche Skills dafür notwendig sind. Anfangen wird er damit, wie überhaupt die Anforderungen an eine BI-Lösung entstehen. Dann erfolgt die Darstellung, wie auf der Basis dieser Anforderungen ein BI- Projekt initialisiert wird. Der Weg zu den Dashboards kann, muss aber nicht lang sein. Herr Golenko wird einen davon zeigen, der sehr schnell die Ergebnisse liefert. Diese Ergebnisse wollen gezeigt und erklärt werden. Darüber hinaus soll vorgestellt werden, wie damit gearbeitet werden kann und vor allem - welchen Nutzen die Arbeit mit Dashboards und Kennzahlen bringt. Ein BI-Projekt kann beliebig komplex werden und deshalb wird Herr Golenko am Ende seines Vortrags auch auflisten, welche fachlichen und technischen Skills für die erfolgreiche Durchführung eines BI-Projektes notwendig sind Felix Golenko MulitBase GmbH CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 16

18 17:00 17:30: Realtime Monitoring von Patentzugriffen mit Splunk Big Data Technologie für das Europäische Patentamt Nico Inhoffen, Woodmark Consulting AG Nico Inhoffen ist Wirtschaftsinformatiker und beschäftigt sich als Consultant schwerpunktmäßig mit der Analyse komplexer Geschäftsprozesse, mit Systemarchitekturen, mit Datenmodellierung (relational und multidimensional), mit der Softwareentwicklung im Client-Server Umfeld sowie mit der Entwicklung innovativer Benutzerschnittstellen. Das Europäische Patentamt bietet auf seiner Website einen Überblick über angemeldete Patente. Interessierte Nutzer können diese einsehen. Um einen Überblick über das Nutzerverhalten zu bekommen, werden mit Hilfe des Web-Intelligence-Tools Splunk die Web-logs ausgewertet. Das Ergebnis dieser Auswertung zeigt, wie viele Patentanfragen im Hinblick auf die jeweiligen Patentkategorien, in einem definierbaren Zeitraum gestellt wurden. Außerdem wird anhand der IP- Adresse ermittelt aus welchen Ländern und Regionen die Anfragen stammen. Dadurch kann nachvollzogen werden, aus welchen Regionen Suchanfragen kommen. Diese werden in Views benutzerfreundlich dargestellt. Splunk ist ein Log-, Monitoring- und Reporting-Tool für IT-Systemadministratoren, welches unter anderem dabei unterstützt Log-Daten besser zu erfassen um Auffälligkeiten identifizieren zu können. Es bietet die Möglichkeit sowohl historische Analysen, als auch Analysen in Echtzeit durchzuführen. Als Ergebnis des Projekts wird neben der Splunk-Konfiguration in Form einer integrierbaren Applikation HM4EPO auch ein Dokument geliefert, welches eine Projektbeschreibung und eine technische Dokumentation beinhaltet. Hiermit sollte es möglich sein, die Ergebnisse nachzuvollziehen und eigene Konfigurationen in Splunk durchzuführen. Nico Inhoffen Woodmark Consulting AG CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 17

19 17:30 18:00: Oracle Big Data Plattform in a nutshell: NoSQL DB, Hadoop, MapReduce und mehr... Carsten Czarski, Oracle Deutschland Carsten Czarski ist seit 2001 bei der ORACLE Deutschland B.V. & Co KG beschäftigt. Schwerpunkt seiner Arbeit in der Business Unit Database ist die Unterstützung und Beratung von Kunden und Partnern bei der Entwicklung datenbankgestützter Anwendungen. Auf Konferenzen wie der DOAG oder der ODTUG ist Carsten Czarski regelmäßig als Sprecher anzutreffen. Big Data ist derzeit eines der meistdiskutierten Themen in der IT-Branche. Mit der Oracle NoSQL DB, dem Oracle Loader for Hadoop, der Oracle Big Data Appliance und anderen hat auch Oracle Produkte im Kontext von Big Data im Angebot. Der Vortrag gibt einen Überblick über dieses Angebot und das Thema Big Data an sich. Dabei wird vorgestellt, welche Herausforderungen mit welchen Ansätzen angegangen werden und wie das alles mit der "klassischen" IT-Architektur mit Datenbanken, DWH und Reporting Systemen zusammenspielt. Carsten Czarski Oracle Deutschland CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 18

20 18:00 18:30: Big Data - unendliche Möglichkeiten für Aktuare in der Versicherungswelt Ina Bachschuster, metafinanz Informationsssysteme GmbH Ina Bachschuster, Aktuarin DAV, ist als Senior Consultant bei der metafinanz GmbH in den Bereichen Risikomanagement und Solvency II tätig. Sie verfügt zusätzlich über langjährige Erfahrungen in der Tarifierung und Produktentwicklung. Zuletzt waren ihre aktuariellen Kenntnisse bei der Einführung der gesetzlich vorgeschriebenen Unisex-Tarife gefragt. Zuvor leitete sie die Vorbereitung aufsichtsrechtlicher Prüfungen von internen Risikokapitalmodellen im Rahmen des Internal Model Approval Process unter Solvency II. Aktuare, wie sich zertifizierte Versicherungsmathematiker international nennen, sind in unterschiedlichen Bereichen in einer Versicherung aktiv. Klassisch entwickeln sie Produkte und ermitteln einen Tarifbeitrag. Sie kalkulieren die Reserven, die das Unternehmen zur Erfüllung von Garantien und Verpflichten aus Schäden vorhalten muss. Neuere Betätigungsfelder sind die Berechnung von Risikokapital, das Asset-Liability-Management, die Simulation von Profitabilitäten oder die Bewertung von Kunden mittels Scoring. Alle diese Tätigkeiten haben einen gemeinsamen Nenner: Der Aktuar benötigt so viele Daten wie möglich aus dem Bestand, dem Markt, aus Datenpools usw.. Diese liegen idealerweise mit langer Historie zeitlich konsistent in hoher Qualität vor, so dass Zeitreihen gebildet und stochastische Verteilungsannahmen getroffen werden können. Der Maßstab für die aktuarielle Tätigkeit sind der Kunde, der Markt und die Unternehmenssteuerung. Daran müssen sich die Ergebnisse der Modelle des Aktuars messen lassen. Endlich scheint der Wunsch des Aktuars nach Massen von Daten Wirklichkeit zu werden: Big Data verheißt das Paradies!? Der Vortrag beleuchtet anschaulich, wo Chancen, aber vor allem auch Risiken für Aktuare bei Verwendung von Daten aus den künftig unerschöpflichen Quellen liegen. Aber selbst wenn der Aktuar mit Big Data nicht sofort glücklich wird, die Versicherungswirtschaft wird durch die neue Datenflut revolutioniert. Ina Bachschuster metafinanz Informationsssysteme GmbH CC-Partner Fachtagung Vortragsprogramm 19

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