I. Allgemeine Informationen zum Teilmodul 1.9 Inhalte berufsfeldspezifisch aufarbeiten

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1 I. Allgemeine Informationen zum Teilmodul 1.9 Inhalte berufsfeldspezifisch aufarbeiten Ausbildung: Semester: Arbeitssituationen: Voraussetzungen: Modulverbindungen: HF-Dozent/in im Nebenberuf 1. Semester oder 6. Semester Lehrbeauftragte in der höheren Berufsbildung setzen sich mit den Rahmenbedingungen auseinander, reflektieren die berufliche und berufspädagogische Praxis mit den gängigen didaktischen Modellen und stellen die Anwendbarkeit für die eigene Lernveranstaltung ins Zentrum. Sie erarbeiten die Inhalte und die Didaktik ihres Lehrfaches so, dass sie die beruflichen Inhalte mit den berufspädagogischen Handlungskomptenzen verbinden und der Individualität der Lernenden bezüglich des Berufsfeldes und der Begabung Rechnung tragen. Praxiserfahrung in der Berufsbildung Zubringer: M1.2 Wirklichkeitsvermittlung Dale, M1.4 Kompezenzmodell, Didaktisches Dreieck, Reduktionstechniken, Lernprozessmodell RITA, M1.5 Unterrichtsarchitektur Sandwich, handlungsorientierte Methoden 1.8 Gütekriterien Prüfung Anschluss: Module 4-5 Lehrmittel: Lektionen Soll: Infrastruktur: Fachinhalte berufsfeldspezifisch aufarbeiten 12 Lektionen Zimmer mit U-Bestuhlung, Flipchart, Beamer, Pinwand, Moderationskoffer Referenz zu RLP: Bildungsziel 7 Die Inhalte des Lehrfaches theoretisch durchdringen und fachdidaktisch aufbereiten. Inhalte

2 Reflexion der spezifischen Inhalte des Faches, der berufspädagogisch-theoretischen Denkweise und der fachdidaktischen Umsetzung. Standard 7.1 Nebenberufliche Lehrpersonen an Bildungsgängen der höheren Fachschulen erarbeiten die Inhalte und die Didaktik ihres Lehrfaches so, dass sie es verstehen, die beruflichen Inhalte mit den berufspä-dagogischen Handlungskompetenzen zu verbinden. Protokoll: Genehmigt: Version Gr / Pädagogische Arbeitsstelle: XX.XX.20XX AS Kompetenzen Berufsbildungsverantwortliche und Ausbilder/innen... analysieren innerhalb ihres Ausbildungskontextes/Fachbereichs die im Rahmenlehrplan beschriebenen Arbeitsprozesse, Arbeitssituationen, Kompetenzen oder Lernziele und entwickeln dazu passende, transferunterstützende Angebote. beschreiben auf der Grundlage der Arbeits- und Ausbildungssituationen berufliche Kompetenzen (einschliesslich ihrer Ressourcen), die zur erfolgreichen Bewältigung der vorgegebenen Arbeitsprozesse erforderlich sind. beschreiben Transferprozesse, indem sie sowohl den Kompetenzerwerb (Lernen) als auch die Kompetenzunterstützung (Lehren) bezogen auf die jeweilige berufspädagogische Situation und die jeweiligen Lernvoraussetzungen konkretisieren. legen kompetenzorientierte Qualifikationsverfahren fest.

3 II. Lehrplan LE = Lektionen, SS=Selbststudium, K=Taxonomie nach Bloom 1. Thema LE SS Theorien, Begriffe, Konzepte K Transferaufgaben Rahmenbedingungen beruflicher Bildung 2 1 Berufsbildungssystematik (Grundbildung, 3A, 3B, Weiterbildung) 2 rechtliche Grundlagen der höheren BB, Mindestverordnungen HF 2 Rahmenlehrpläne HF, Reglemente BP/HFP (eigenes Berufsfeld) 2 Verstehen die verschiedenen Bildungssteuerungsebenen und setzen ihre Rahmenbedingungen im eigenen Unterricht um. Stellen die formalen Rahmenbedingungen ihres Ausbildungskontextes in Beziehung zu den berufstypischen didaktischen Modellen und Methoden 2. Thema LE SS Theorien, Begriffe, Konzepte K Transferaufgaben didaktische Modelle beruflichen Lernens 6 6 Kompetenzmodell Le Boterf ( Arbeitsprozesse/Arbeitssituationen, Handlungskompetenzen, Ressourcen) Persönlichkeits-, Situations- und Wissenschaftsprinzip 2 Spezifische Berufsfelddidaktik (Schubiger, Rosen) 3 Methoden zur Kompetenz- und Handlungsorientierung 3 2 Lehrpersonen legen das Anforderungsniveau von beruflichen Aufgaben vor dem Hintergrund der Lernvoraussetzungen und den zu entwickelnden Kompetenzen fest Erstellen eigene Kompetenzformulierungen für ihre Wählen begründet Inhalte aus, die einen direkten oder indirekten Bezug zur Arbeitssituation aufweisen oder eine Arbeitssituation di- eigenen Lernveranstaltungen

4 rekt repräsentieren Formulieren aus übergeordneten Vorgaben Kompetenzen und Ziele für den eigenen Unterricht Gestalten eine praxisnahe Lernumgebung und setzen Methoden zur individuellen Förderung der Lernenden ein 3. Thema LE SS Theorien, Begriffe, Konzepte K Transferaufgaben Transfer und Kompetenzentwicklung 4 6 Formen der Lernortkooperation (Koexistenz, Koordination, Kooperation, Integration) und curriculare Verbindungen (Lernfelder, FüP) 2 Entwickeln eigene Transferaufgaben. Formen (positiv, negativ, Nulltransfer, lateral, vertikal) 2 Theorien (Generalisierung, Anker, Analogien, identische Elemente, Transferparadoxon) und ihre didaktische Konzequenz 5 Entwickeln und planen Möglichkeiten einer erweiterten Zusammenarbeit. Einflussfaktoren (Lernfeld, Funktionsfeld, Organisationales Umfeld, Charakteristika der Lernenden) Ergebnisse der Novizen/Experten-Forschung auf das Üben und die Darbietung der Wissenstruktur bzw. Darstellungsebene 4 Wählen Lernformen aus, mit Hilfe derer der Lernprozess unterstützt und die Kompetenz entwickelt werden können Gestalten Kompetenzerwerb (Lernen) als auch die Kompetenzunterstützung (Lehren) Steuern Planungs- und Handlungsprozesse durch realitätsnahe Beispiele und praktische Erprobungen Reflektieren Erkenntnis und Erfahrungswege theoriegeleitet

5 4. Thema LE SS Theorien, Begriffe, Konzepte K Transferaufgaben Qualifikationsverfahren und Evaluation 4 2 Handlungs- und kompetenzorientierte Qualifikationsverfahren 3 Chancen und Gefahren bestehender Prüfungsformen 4 Entwicklung geeigneter Prüfungsinstrumente 3 Erfassen mit geeigneten Methoden und Instrumenten Kompetenzen Führen formative und summative Evaluationen durch Reflektieren regelmässig ihr Lehrhandeln und werten die Ergebnisse prospektiv und innovativ für die weitere Planung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen aus. Total 16 15

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