Handwerk Das Ausgabe 1 / 2010 in der Landeshauptstadt

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1 Handwerk Das Ausgabe 1 / 2010 in der Landeshauptstadt KREISHANDWERKERSCHAFT PROJEKT DES MONATS AUS INNUNGEN UND BETRIEBEN ZU GAST BEI DER LANDESINNUNG DER BESTATTER TTER SACHSEN AUS- UND FORTBILDUNG KARLA JUST DEUTSCHLANDS BESTE STEINMETZIN 2009 DIE HANDWERKSKAMMER INFORMIERT SCHWARZARBEIT DEM SCHATTEN AUF DER SPUR UMWELTBERA TBERATUNG TUNG ENERGIE UND KOSTEN SPAREN TIPPS UND INFOS EINLADUNG (NICHT NUR) INS DRESDNER RESIDENZSCHLOSS Kreishandwerkerschaft Dresden

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3 Inhaltsverzeichnis Ausgabe 1/2010 Kreishandwerkerschaft Über sieben Brücken musst du gehen Seite 4 Zu Gast bei der Landesinnung der Bestatter Sachsen Seite 5 Spendenaufruf Seite 5 Vorankündigung Unternehmerreise nach Breslau Seite 6 Das Netzwerk Fachkräftegewinnung meldet sich zu Wort Seite 6 Projekt des Monats Januar Seite 7 Sächsische Handwerker damals wie heute Seite 8 Freibetrag für Betriebsveräußerung Seite 8 Last call für unsere Chinareise Seite 9 Aus Innungen und Betrieben Die 5. Dresdner Fachtagung der Innung des Bekleidungshandwerks Dresden Seite 9 Bauinnung Seite 10 Aus- und Fortbildung Karla Just Deutschlands beste Steinmetzin 2009 Seite 11 Die Handwerkskammer informiert Schwarzarbeit dem Schatten auf der Spur Seite 12 Umweltberatung Energie und Kosten sparen Seite 13 Tipps und Infos Heizkosten zu hoch? Haus sanieren profitieren! Seite 14 Zu viel Sicherheit lässt das Vermögen schmelzen Seite 14 IKK classic Kein Zusatzbeitrag in 2010 Seite 16 IKK classic Neue Ausbildungsbörse für Betriebe und Berufsstarter Seite 16 IKK classic Sozialversicherungspflicht für freigestellte Arbeitnehmer Seite 16 Sie setzen auf Solarenergie wir bieten die beste Versicherungslösung KlimaPlus Seite 17 Dresdner Volksbank Raiffeisenbank: Über acht Prozent Kreditwachstum in der Region Dresden Seite 18 Einladung (nicht nur) ins Dresdner Residenzschloss Seite 19 Grünes Image für Firmen Seite 20 Neuer Renault Master in fast 300 Varianten erhältlich sparsam, komfortabel und vielfältiger denn je Seite 21 IMPRESSUM Herausgeber: Kreishandwerkerschaft Dresden, Körperschaft des öffentlichen Rechts, Reicker Straße 9, Dresden, Tel.: (03 51) , Fax: (03 51) , Internet: Erscheinungsweise: vierteljährlich Auflage: Exemplare Redaktion: Dr. Ralf Peuker, Kreishandwerkerschaft Dresden Verteilung: An alle Handwerksbetriebe der Kreishandwerkerschaft Dresden sowie die maßgeblichen Behörden und Organisationen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder. Für unaufgefordert eingesandte Bilder und Beiträge kann keine Haftung übernommen werden. Titelfoto: Fotobox/pixelio

4 Über sieben Brücken musst du gehen... Nun, so vermessen wollen wir hier in Dresden gar nicht sein. Über eine zusätzliche Brücke, die Waldschlösschenbrücke, würde uns schon reichen. Es wurde schon viel (sicher zu viel) darüber gestritten und diskutiert. Aber, und das ist das Erfreulichste, seit dem 19. November 2007 wird auch gebaut. am eine Waldschlösschenbrücken-Besichtigung durchzuführen. Zunächst trafen wir uns in der Landesdirektion, wo Dr. Hasenpflug eine kurze Einführung in das Gebäudeareal der Landesdirektion gab und dann den Werdegang des Bauvorhabens bis zum Baubeginn mit allen Höhen und Tiefen skizzierte. Die technischen Details wurden anschließend durch Herrn Köttnitz, Leiter vom Straßen- und Tiefbauamt, auch für einen Laien in gut verständlicher Form präsentiert. Was konnten wir u. a. daraus mitnehmen? Die Brücke wird keinesfalls das Monster werden, wie von den Brückengegnern behauptet Eine kleine Anpassung und schon ist eine Tunnelvariante denkbar ist technisch nicht umsetzbar Was Bauzeiten und kosten anbelangt, muss man das Projekt im Ganzen sehen (Straßenbau, Medieneinbindung, Zufahrten usw.) Natürlich wurde und wird das Baugeschehen in der Presse dokumentiert, doch ein Vor-Ort-Termin ist da um ein vielfaches aussagekräftiger. Diese Gelegenheit ergab sich Dank der Bereitschaft von Dr. Hasenpflug, Präsident der Landesdirektion Dresden, gemeinsam mit unseren Obermeistern Was konnten wir zurückgeben? Den Dank an Dr. Hasenpflug, der unbeirrt des gewaltigen Druckes durch die Medien, auf der Basis des Bürgerentscheides, den Bau voranbrachte. Diese konsequente Haltung wurde von den Obermeistern mit Hochachtung gewürdigt Den Dank an Herrn Köttnitz, der in unerschütterlicher Ruhe und mit einem angenehmen Schuss trockenen Humors uns das Bauvorhaben erläuterte und die Baustellenführung übernahm Für die vielen Unterstützer der Waldschlösschenbrücke, stellvertretend seien hier Herr Dr. Hans-Joachim Brauns, Vorsitzender der Bürgerinitiative Pro Waldschlößchenbrücke und Herr Steffen Kaden, Stadtrat genannt, die mit viel Engagement und Einsatz (z. B. dem Brückenpicknick) unterwegs sind und auch bei uns schon zu Gast waren. Insgesamt war es ein äußerst informativer und gelungener Obermeistertreff so die einheitliche Meinung der Teilnehmer. Dank auch noch mal an alle, die zum erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung beigetragen haben. Noch eine persönliche Anmerkung von der Geschäftsführung der Kreishandwerkerschaft Dresden: Wenn, wie im vorliegenden Fall praktiziert, vom Präsidenten der Landesdirektion sofort die (auch gefühlte) Bereitschaft vorliegt, mit den Obermeistern sich zu treffen und in Diskussion zu kommen und zum Vorgespräch ein Termin innerhalb von 2 Stunden gefunden und umgesetzt werden konnte damit ist das die Bürgernähe, die wir uns für das Handwerk wünschen. Beim Präsidenten Dr. Hasenpflug jedenfalls ist diese zweifelsfrei vorhanden. Danke! Die Waldschlösschenbrücke und die Teilnehmer der Baustellenbesichtigung. Quelle: Fotostudio Unger, Pirna 4

5 Zu Gast bei der Landesinnung der Bestatter Sachsen Am fand unser 2. erweiterter Obermeisterstammtisch statt. Damit folgten wir der Einladung der Landesinnung der Bestatter Sachsen und es freute uns sehr, hier zweifelsfrei Themen aufzugreifen und anzusprechen, welche in unseren Breiten auch heute noch gerne tabuisiert werden. Zu Beginn der Veranstaltung gingen der Innungsobermeister, Herr Werner Billing, der Leiter des städtischen Bestattungswesens, Herr Arnrich sowie der Leiter des Krematoriums, Herr Börner auf die Entwicklung des Krematoriums Tolkewitz ein erwarb der Rat der Stadt Dresden ein ca. drei Hektar großes Waldstück unmittelbar neben dem Johannisfriedhof zum Bau eines städtischen Krematoriums, nachdem 1906 die Verbrennung von Leichen allgemein gesetzlich erlaubt worden war. Allerdings hatte es bereits 1874 die erste Feuerbestattung in Dresden gegeben. Die Tote war eine Engländerin, die die in ihrem Heimatland verbotene Bestattungsform per Testament festgelegt hatte. Zuvor hatte der Unternehmer Friedrich Siemens einen Regenerationsofen zur Leichenverbrennung entwickelt, der in leicht veränderter Form später in den meisten Krematorien zum Einsatz kam. Das Tolkewitzer Krematorium entstand 1909/11 unter Leitung des Stadtbaurates Hans Erlwein nach Entwürfen von Fritz Schumacher und gehört zu den bedeutendsten Monumentalbauten dieser Zeit in Dresden. Äußerlich orientiert sich das Bauwerk an Vorbildern wie dem Theodorichgrab in Ravenna und symbolisiert durch ein vorgelagertes Wasserbecken Ruhe und Vergänglichkeit im Rückblick auf ein vollendetes Leben. Die im Jugendstil gestaltete Einsegnungshalle wurde von Georg Wrba mit plastischem Schmuck versehen und von Otto Gußmann mit Glas- und Deckenmalereien künstlerisch ausgestaltet. Lebensgroße Pfeilerplastikenstellen die menschlichen Lebensalter dar. Außerdem sind Symbole der Feuerbestattung wie der Feuervogel Phönix (über dem Hauptportal) und die Figur des Schlafes (am Eingang der Trauerfeierhalle) zu sehen. Die erste Verbrennung im Tolkewitzer Krematorium erfolgte am 22. Mai Auf dem umliegenden Gelände wurde nach Plänen des Gartenarchitekten Willy Meyer ein Urnenhain angelegt, der ausschließlich der Beisetzung von Eingeäscherten vorbehalten war. Die Anlage stellt ein interessantes Spendenaufruf Zeugnis der Friedhofskultur des 20. Jahrhunderts dar und steht ebenso wie das Krematorium unter Denkmalschutz. Hier ruhen u. a. der Zirkusdirektor Hans Stosch-Sarrasani, der bekannte deutsche Militärflieger Max Immelmann, der Schöpfer des Blauen Wunders Claus Köpcke und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wurde das Krematoriumsgebäude um eine Urnenhalle erweitert. Fast zeitgleich legte Stadtbaurat Paul Wolf das Kolumbarium als Beisetzungsort für die Urnen an. Außerdem entstanden eine Terrassenanlage mit Wasserbecken dem Teich der Tränen und ein Rosengarten, um so eine würdige Ruhestätte zu schaffen begann in unmittelbarer Nachbarschaft der Bau eines neuen Krematoriums, welches fortschrittlichsten Umweltstandards genügt und konnte im Februar 2005 in Betrieb genommen werden. Nach den detaillierten Ausführungen konnten wir uns einen persönlichen Eindruck von dem Gehörten machen es folgte eine Besichtigung des modernsten Krematoriums Europas. Hier beantworteten die Herren alle unsere Fragen z. B. ob wir die Asche unserer Vorfahren ins All schießen können, als Diamant stets bei uns tragen oder die Urne über den Kamin stellen dürfen. Danach lud die Innung noch zu einem kleinen Stehimbiss an historischer Stätte ein. Es sei nur soviel dazu gesagt, allein der ausgewählte Ort für Gespräche und zum Ausklingen der Veranstaltung war das Kommen wert. An dieser Stelle nochmals unserer herzlichen Dank für die gebotene Horizonterweiterung, welchen wir an die einladende Innung richten, aber speziell an die Akteure vor Ort. Einen letzten Hinweis gibt Herr Jens Börner: Vom 16. Mai bis 19. August 2011 findet im Stadtarchiv Dresden eine Ausstellung zur 100-jährigen Geschichte des Krematoriums und des Urnenhains statt. Ziel der Ausstellung wird es auch sein, den oft verdrängten Umgang mit dem Tod wieder stärker in den gesellschaftlichen Blickpunkt zu rücken und damit die Bestattungs- und Trauerkultur zu stärken. Der Verein,,Altes Krematorium und Urnenhain Dresden-Tolkewitz ist 2009 gegründet worden und wird sich im Rahmen seiner Vereinstätigkeit schwerpunktmäßig um: die allumfassende Vorbereitung und Durchführung des 100-jährigen Bestehens des Krematoriums Dresden-Tolkewitz im Jahr 2011 die Schaffung von Möglichkeiten für alle sozialen Schichten, Kunst im Bereich der Friedhofs- und Bestattungskultur zu erleben und besonders jüngere Menschen dafür anzusprechen den Aufbau einer Plattform für interessierte und engagierte Bürger zur kreativen Gestaltung einer Kultur des Trauerns und Gedenkens zu gewinnen die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, Forschungsvorhaben, Vorträgen und Ausstellungen zur künstlerschen und denkmalpflegerischen Bedeutung von Formen der Bestattungen und Grabkulturen durchzuführen Zur finanziellen Absicherung der Vorhaben des Vereines bitte wir um Geld- und Sachspenden. Geldspenden können unter dem Kennwort Altes Krematorium Dresden-Tolkewitz an folgende Bankverbindung überwiesen werden: Konto-Nr Bank: Dresdner Bank, Dresden Kontoinhaber: ANTEA Bestattungen Dresden GmbH Kennwort: Verein Altes Krematorium Sachspenden können an folgende Vereinsadresse gesendet werden: Verein Altes Krematorium und Urnenhain Dresden-Tolkewitz - Vorstand - Wehlener Straße 17, Dresden Schuhmacher, Vereinsvorsitzender 5

6 Vorankündigung Unternehmerreise nach Breslau In unserer Ausgabe berichteten wir bereits über unseren Kontaktaufbau in Richtung Polen. Unser Ansprechpartner ist dabei Frau Sylvia Lasota, Programmdirektor für EU-Projekte in der Niederschlesischen Wirtschaftskammer. Wir wünschen allen ein frohes Osterfest! Gemeinsam mit ihr, wollen wir eine Unternehmerreise nach Breslau durchführen. Die Stippvisite soll von Donnerstag (Vormittag) bis Samstag (Nachmittag/Abend) in der zweiten Septemberhälfte stattfinden. Austausch mit Vertretern der Niederschlesischen Wirtschaftskammer, Gespräch mit Handwerkern vor Ort und natürlich auch das Kennenlernen der wunderschönen Stadt Breslau werden auf dem Programm stehen. Das traditionell um diese Zeit stattfindende Breslauer Oktoberfest wird dabei zur Bereicherung beitragen. Das genaue Programm wird nach erfolgter Absprache mit Frau Sylvia Lasota über unsere Homepage den Interessenten bekannt gegeben. Netzwerk,,Fachkräftenachwuchs im Handwerk meldet sich zu Wort... Durch den demografischen Wandel und den sich abzeichnenden Mangel an jungen Fachkräften, die heterogener gewordene soziokulturelle Herkunft der Lernenden sowie durch veränderte Formen der Arbeitsorganisation ergeben sich neue Herausforderungen für das Handwerk. und es kann genau geprüft werden, ob eine realistische Berufswahl vorliegt, Beitrag zur Qualitätssicherung im Handwerk, eine aktive Pressearbeit sorgt dafür, dass das Engagement Ihres Unternehmens der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Aus diesem Grund bitten wir Sie: Engagieren Sie sich, verwandeln Sie graue Theorie in erlebbare Handwerkspraxis und vermitteln Sie den Jugendlichen einen Eindruck davon, was man mit Fleiß, festen Willen und der entsprechenden Einstellung im Handwerk alles erreichen kann. Netzwerk Fachkräftenachwuchs im Handwerk Sie sind dabei, wenn es heißt, die KMU werden Partner für eine Schule, Klasse oder Schüler. Bauen Sie sich passgenau Ihre Fachkraft von Morgen auf! Sie helfen mit, dass der Begriff Handwerk weiterhin für Qualität und Kompetenz steht. Die Vorteile für Ihr Unternehmen: rechtzeitige Kontaktaufnahme mit potentiellen Nachwuchskräften sorgt in der Zukunft für einen sicheren Personalbestand, - eine stete Präsenz in Ihrem Unternehmen steigert Ihren Bekanntheitsgrad und sorgt dafür, dass sich Schüler bereits frühzeitig (ab Klasse 6) für einen Handwerksberuf interessieren, mittels Unterrichtsbesuche, Betriebsbegehungen, Praktika usw. können sich potenzielle Auszubildende und Unternehmen vorab kennen lernen Wir unterstützen Sie dabei, das Netzwerk Fachkräftenachwuchs im Handwerk der Kreishandwerkerschaft Dresden. Und so wird gestartet: 1. Die Kreishandwerkerschaft nimmt telefonischen oder persönlich Kontakt mit ihren Unternehmen auf und stimmt die Details ab. 2. Sie nehmen direkten Kontakt mit der Kreishandwerkerschaft Dresden auf oder senden uns einen vorgefertigten Kontaktbogen ausgefüllt zu. 3. Wir vereinbaren einen Termin und besprechen mögliche Inhalte für den Praxisablauf (Schnuppertag, Ferienpraktika, Schülerpraktika) 4. Unterstützung bei der Zusammenarbeit (Terminabstimmung) mit der Schule, Klasse oder Schüler. 5. Bereitstellung von Musterverträgen (Praktikum u.a.). 6. Hinweise auf wichtige gesetzliche und versicherungsrechtliche Regelungen für Betriebspraktika 7. Ausbildungsrahmenpläne 8. Hinweise zur Einstiegsqualifizierung, Mobilitätsberatung etc. 9. Hinweise zum Einstieg von Zeitsoldaten in das zivile Berufsleben. Wir bedanken uns bereits jetzt für Ihre Zusammenarbeit. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, so stehen wir Ihnen unter folgender Kontaktadresse gerne zur Verfügung. Kreishandwerkerschaft Dresden, Herr Hans-Jürgen Kirsch, Tel.: / Weitere Informationen sowie das dazugehörige Kontaktformular finden Sie auf unserer Homepage: 6

7 Projekt des Monats Januar Fachkräftenachwuchsgewinnung für das Handwerk Mit dem Thema beschäftigt sich in intensiver Form die Kreishandwerkerschaft Dresden. Gemeinsam mit der Handwerkskammer Dresden wurde ein Netzwerk ins Leben gerufen, welches sich diesem Anliegen widmet. Mit Hilfe der ARGE Dresden konnte ab November 2009 eine zusätzliche Mitarbeiterstelle für die Projektbearbeitung eingerichtet werden. Zur Überraschung und Freude der Mitarbeiter der Kreishandwerkerschaft Dresden wurde das Projekt Fachkräfte-Nachwuchsgewinnung für das Handwerk zum Projekt des Monats Januar 2010 ausgewählt. Am Dienstag, dem , überreichte der Bereichsleiter Interner Service der ARGE Dresden, Herr Philipp Schäfer, die Urkunde für das Projekt des Monats an den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dresden Herr Dr. Ralf Peuker. V.l.n.r.: Thomas Danko (Tischlermeister), Geschäftsführer Dr. Ralf Peuker, Philipp Schäfer von der ARGE Dresden und Hans-Jürgen Kirsch bei der Urkundenübergabe. Ausgangssituation: Die seit Jahrhunderten gewachsene handwerkliche Tradition soll erhalten bleiben und teilweise neu belebt werden. Die Folgen der aktuellen demografischen Entwicklung sind insbesondere im Handwerk zu spüren. Für Sachsen bedeutet das z.b. sinkende Schulabgängerzahlen von derzeit auf ca im Jahr Schüler besitzen oft zu wenig Informationen von den heutigen modernen Handwerksberufen. Dies führt dazu, dass diese Berufsgruppe nicht zu den favorisierten Wunschberufen zählt. Um den Rückgang von Ausbildungsverträgen bei gleichzeitig anhaltendem Fachkräftebedarf zu begegnen wurde das Netzwerk Fachkräftenachwuchs im Handwerk gegründet. Die Kreishandwerkerschaft Dresden wird zur Sicherung qualifizierter Berufsbewerber als zentraler Anlauf- und Beratungsstelle für das Netzwerk aufgebaut. Mit dem Netzwerk soll um potenzielle Lehrlinge geworben werden und moderne Berufsperspektiven im Handwerk aufgezeigt werden. Projektbeschreibung: Das Projekt umfasst u.a. die Bereiche: - Kontaktaufnahme mit regionalen Handwerksbetrieben (ca Handwerksunternehmen in der Stadt Dresden), Schulen und Schülern, - Hilfestellung bei der Orientierung von Jugendlichen bei der Berufsfindung, Bereitstellung von zusätzlichen Praktikumplätzen in Abstimmung mit den regionalen Unternehmen mit dem Schwerpunkt Fachkräftenachwuchsgewinnung für das Handwerk - Recherchen zur organisatorischen Vorbereitung internationaler Austauschpraktika von Jugendlichen - Synergieeffekte durch Einbindung in bestehende Projekte ausnutzen Nach der Übergabe der Auszeichnung wurden die bislang erzielten Ergebnisse sowie die weiteren Schritte bei der Projektbearbeitung vorgestellt. Es wurde hervorgehoben, dass in den geführten persönlichen Gesprächen mit den Innungsmitgliedern sich deutlich abzeichnet, dass das Interesse im Netzwerk mitzuarbeiten sehr groß ist. Die bereits im Abruf-Netz prinzipiell hinterlegten Zusagen der Unternehmen wurden aufgelistet und vorgestellt. Die Sichtweise des Praktikers wurde vom Tischlermeister Thomas Danko vorgetragen. Er begrüßte ausdrücklich die genannten Aktivitäten im Rahmen des Projektes und war einer der ersten, die sich zur Teilnahme entschieden hatten. Die Kooperation mit den Schulen wurde, konkret am Beispiel der 121. Mittelschule, erläutert. Aus der geführten Diskussion konnte das Resümee gezogen werden, dass im Hinblick der Fachkräfteentwicklung in den nächsten Jahren es die Unternehmen erkannt haben, sich aktiv bei der Berufsorientierung und der praxisnahen Schulausbildung zu engagieren. Nur so ist es möglich einen engen Bezug zu den Jugendlichen herzustellen, um diesen zukünftigen Fachkräften Chancen aufzuzeigen und berufliche Perspektiven anzubieten. Alle Beteiligten stimmten darin überein, dass das Projekt doppelten Nutzen hat, dient es doch der beruflichen Frühorientierung der Jugendlichen ebenso wie der Gewinnung des dringend benötigten Nachwuchses im Handwerk. 7

8 Sächsische Handwerker damals wie heute: fleißig, pfiffig, erfolgreich Die Recherche bezüglich Handwerkerfirmen aus der Region Dresden, die seit mindestens 3 Generationen tätig sind, ist gut angelaufen. Wie wir bereits in unserer Zeitschrift Das Handwerk in der Landeshauptstadt Nr. 4/2009 berichteten, wollen wir uns dieser Thematik in diesem Jahr intensiv zuwenden. Der Anlass sind 20 Jahre Bestehen der neuen Handwerksstrukturen d. h. sowohl Innungen als auch Kreishandwerkerschaft. Die Möglichkeit ist durch eine geförderte Stelle von der ARGE Dresden gegeben. Das Ziel ist, dass wir die gesammelten Zeitzeugnisse publizieren wollen. Wir werden dies in unserer Zeitschrift Das Handwerk in der Landeshauptstadt mit einbauen. Darüber hinaus werden wir mit den Tageszeitungen Gespräche führen und falls es möglich sein sollte, einen über Drittmittel finanzierten Sonderdruck herausgeben. Alles was wir dazu von Ihnen brauchen, ist eine kurze Rückinformation. Anschließend werden wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Der Ansprechpartner, Herr Stenzel ist seit November vergangenen Jahres in dieser Mission unterwegs. Er kommt gern auf Sie zu. Terminabsprache unter Der Nutzen ist die Chance, auf Ihren traditionsreichen Handwerksbetrieb aufmerksam zu machen. Neben dem berechtigten Stolz ist auch die Marketingwirkung als hilfreich und wirksam anzusehen. Freibetrag für Betriebsveräußerung Der Jahreswechsel ist immer ein Termin, der auch entscheidend für die Aufgabe oder die Veräußerung eines Teilbetriebes oder eines Betriebes im Ganzen ist. Hierfür können betroffene Steuerpflichtige steuerliche Vorteile wie z. B. einen Freibetrag und einen ermäßigten Steuersatz nutzen. Bei Steuerpflichtigen, die das 55. Lebensjahr vollendet haben oder im sozialversicherungsrechtlichen Sinne dauernd berufsunfähig sind, wird der Veräußerungsgewinn eines Betriebes auf Antrag zur Einkommenssteuer nur herangezogen, soweit er den Freibetrag von EUR übersteigt. Er ermäßigt sich um den Betrag, um den der Veräußerungsgewinn EUR übersteigt. Dabei gilt zu beachten, dass der Freibetrag dem Steuerpflichtigen nur einmal im Leben gewährt wird, allerdings stets in voller Höhe. Es kommt nicht darauf an, ob der Steuerpflichtige einen ganzen Gewerbebetrieb, einen Teilbetrieb oder einen Mitunternehmeranteil veräußert. Soll der Freibetrag erst für einen späteren Veräußerungsgewinn in Betracht kommen, muss der Steuerpflichtige wenn noch möglich die Steuerfestsetzung anfechten, in dem ihm die Steuervergüns- tigung trotz Fehlens eines entsprechenden Antrags gewährt Wurde der Freibetrag in der Vergangenheit (Ausnahme vor 1996) einmal gewährt, entfällt er für die Zukunft. Hier gilt es genau zu überlegen, ob und für welchen Betriebsteil oder Betrieb man diesen in Anspruch nimmt. Es kommt z. B. auch nicht darauf an, ob der Freibetrag zu Recht gewährt worden ist oder nicht, weil kein Antrag gestellt wurde, sondern das Finanzamt diesen von sich aus angesetzt hat. Entscheidend ist allein, dass er sich auf die Steuerfestsetzung ausgewirkt hat und die Steuervergünstigung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Der Grundsatz, dass der Freibetrag nur einmal zum Tragen kommt, gilt auch einkünfteübergreifend. Wurde er also z. B. im Zusammenhang mit der Aufgabe einer freiberuflichen Praxis verbraucht, kann er bei der Aufgabe oder Veräußerung eines Gewerbebetriebs nicht mehr in Anspruch genommen werden. wurde. 8

9 ,,Last call für unsere Chinareise Für die Chinareise der Kreishandwerkerschaft Dresden (siehe Zeitung bzw. auf unserer Homepage) fand am 3. März 2010 ein Informationsabend statt. Frau Qin Cheng, Organisatorin und Reisebegleitung vor Ort, stellt unsere Reise China in 11 Tagen vor. Sie informierte in lockerer Form über Eckpunkte der Reise und Fettnäpfchen für Europäer, selbst Knigge auf chinesisch wurde anschaulich beigebracht. Für spät entschlossene Reiseinteressenten oder einfach Neugierige, die sich über das Land und seine Leute informieren wollen, ist ein zweiter Abend geplant. Dieser wird am 5. Mai 2010, ab Uhr im Saal der Kreishandwerkerschaft Dresden stattfinden. Bei Interesse bitten wir um Rückmeldung bis an die Kreishandwerkerschaft Dresden. Die 5. Dresdner Fachtagung der Innung des Bekleidungshandwerks Dresden am 5. und 6. März 2010 Bereits zum fünften Mal hat die Innung des Bekleidungshandwerks Dresden ihre Mitglieder und weitere Berufskolleginnen eingeladen, auf der jährlich durchgeführten Fachtagung ihr handwerkliches Können zu vervollkommnen. In diesem Jahr war das etwas ganz Besonderes: Die Innung konnte mit Tamotsu Kondo aus Japan einen Profi in der Kunst des Drapierens als Referenten gewinnen. Deswegen war auch nur dieses Thema Inhalt des zweitägigen Seminars. An der Schneiderpuppe mit Stoff, Schere und Stecknadeln zu modellieren, ist eine Technik, bei der man laufend das Auge und das Gefühl in den Fingerspitzen zur Gestaltung des Stoffes einsetzt. Man nutzt unmittelbar die Dehnbarkeit und den Fall des Stoffes, muss ständig genau einschätzen, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Das ist nicht einfach, denn im Ergebnis schneidet man den Stoff direkt auf der Puppe. In der Meisterausbildung zur Damenmaßschneiderin ist Schnittkonstruktion ein wesentlicher Bestandteil und sehr abstrakt. Der Schnitt, den man anfertigt, ist nur Papier und widerspiegelt nie die Eigenart des jeweiligen Stoffes. Trotzdem ist diese Art der Anfertigung eines individuellen Kleidungsstückes die gängige Praxis und wird es auch bleiben, denn die erfahrene Schneiderin weiß sehr wohl, wie sich das Material verhält. Das Modellieren mit Stoff auf der Puppe ist demgegenüber etwas sehr Sinnliches und macht viel Freude. Beim Stecken an der Büste kommen spontan neue Einfälle, der Umgang mit dem Raum zwischen Körper und Stoff spielt eine wichtige Rolle. Mit Stoff, Schere und Stecknadeln an der Büste zu arbeiten ist plastisches Gestalten mit textilem Material worum sonst geht es beim Kreieren von Kleidung?! 19 Schneidermeisterinnen, Innungsmitglieder aus Dresden, aber auch solche aus dem Leipziger Raum sowie Mitarbeiter verschiedener Theater und Opernhäuser, wurden in den zwei Tagen von Tamotsu Kondo in die Kunst des Drapierens eingeführt und haben unendlich viel gelernt. Sie wurden einem Bildhauer vergleichbar, der mit Meißel und Klöpfel den Stein oder das Holz bearbeitet, um die darin bereits vorhandene Form herauszuarbeiten. Drapieren mit Stoff ist Skulptur und auch Architektur - so das Credo von Tamotsu Kondo. Tamotsu Kondo, 1965 in Japan geboren, studierte in Tokio und Hamburg, designte für internationale Modehäuser und hat zahlreich Professuren und Lehrtätigkeiten weltweit war er schon einmal in Dresden und Maik Stüven, Gewandmeister der Sächsischen Staatsoper Dresden nahm den Kontakt mit ihm auf. Er war es auch, dem es die Innung zu verdanken hat, dass der Meister trotz seines vollen Terminkalenders diese zwei Tage in Dresden lehrte und selbstverständlich war Maik Stüven der 20. Teilnehmer der Veranstaltung. 9

10 Mitgliederversammlung der Bau-Innung Dresden Am 4. März 2010 fand die Vollversammlung der Bau-Innung Dresden traditionsgemäß im Schießhaus statt. Obermeister Andreas Geißler gab einen umfassenden Bericht über die Arbeit der Innung. Der Fernsehspot zur Imagekampagne für das Handwerk und ein Film über die Herstellung des Spots wurden präsentiert. Zum stellvertretenden Obermeister wurde Maurermeister Bernd Lange gewählt. Bernd Lange ist bereits seit 1998 im Innungsvorstand aktiv. Zum neuen Vorstandsmitglied wurde Dipl.-Ing. Gerd Klingebiel, Geschäftsführer der Bau-Stein Hoch- und Tiefbau GmbH, gewählt. Durch den Ersten Bürgermeister und Beigeordneten für Wirtschaft Dirk Hilbert erhielten die Innungsmitglieder aktuelle Informationen zur wirtschaftlichen Situation in Dresden. Insbesondere die Ausführungen zur Investitionspolitik der Stadt in diesem und den nächsten 2 Jahren regte zu Diskussionen an. Bürgermeister Hilbert lud die Mitglieder ein, an der Vergabekonferenz der Stadt Dresden teilzunehmen und bot an, auch weiter zu Gesprächsrunden zur Verfügung zu stehen. Er schlug für Ende März eine nächste Zusammenkunft mit Innungsvertretern zu Fragen der Vergabepraxis der Stadt vor. Der neue Vorstand der Bau-Innung Dresden: Vorstandsmitglied Gerd Klingebiel, stellv. Obermeister Bernd Lange, Obermeister Andreas Geißler (v. l. n. r.) Maurermeister Steffen Ebert, Maurermeister Torsten Geilsdorf und Zimmermeister Thomas Illgen wurden zu Mitgliedern der Rechnungsprüfungskommission wiedergewählt. Bürgermeister Dirk Hilbert und Obermeister Andreas Geißler (v. l. n. r.) In diesem Jahr standen wieder Wahlen auf der Tagesordnung. 26 Innungsmitglieder sprachen einstimmig Maurermeister Andreas Geißler erneut das Vertrauen aus und wählten ihn zu ihrem Obermeister. Andreas Geißler steht nun bereits fast 15 Jahre an der Spitze der Bau-Innung Dresden. Obermeister Andreas Geißler dankte im Namen der Innung Herrn Dipl.- Ing. Stuckateurmeister Frank Boden für die geleistete Ehrenamtstätigkeit. Seit 2002 war Frank Boden stellvertretender Obermeister. Als Delegierter der Bau-Innung in der Kreishandwerkerschaft war er dort auch als Kassenprüfer tätig. Seit 1995 ist Frank Boden in der Meisterprüfungskommission der Stuckateure engagiert. Dipl.-Ing. Frank Boden ist aus dem Vorstand ausgeschieden, er hat sich leider nicht mehr zur Wahl gestellt. Die Mitgliederversammlung stellte die Jahresrechnung 2009 fest und beschloss den Beitragssatz und den Haushaltplan In der Vollversammlung wurden 2 neue Innungsmitglieder, Maurermeister Uwe Felix und Dipl.-Ing. Holger Haupt, Geschäftsführer der BBG Baugeschäft GmbH, begrüßt. Die Bau-Innung Dresden hat ein reges Innungsleben. Regelmäßig werden praxisorientierte Weiterbildungen durchgeführt. Interessante Themen sind bereits für die nächsten Monate geplant, so steht eine Innungsschulung zum Thema Innendämmung an Außenwänden auf dem Programm. Aber auch gemeinsame Theaterbesuche und das jährliche Vogelschießen der Innung finden regen Zuspruch bei den Innungsmitgliedern. In diesem Jahr begeht die Bau-Innung Dresden das 20. Jubiläum ihrer Wiedergründung und wird dies am feiern. Maurermeister Bernd Lange gratuliert Obermeister Andreas Geißler (rechts) zur Wiederwahl Informationen: Bau-Innung Dresden Geschäftsführerin Gabriele Schlender Loschwitzer Str Dresden Tel.:

11 Karla Just Deutschlands beste junge Steinmetzin 2009 Jedes Jahr im November werden in Deutschland in allen handwerklichen Ausbildungsberufen die besten jungen Gesellen ermittelt. Der Ausscheid beginnt zunächst im Kammerbezirk der beste Gesellenprüfungsabschluss wird ausgewählt - und setzt sich über die Landesebene 896 Landessieger wurden 2009 ermittelt - bis zum Bundeswettbewerb fort. Dieser Leistungswettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler dient der Förderung der Berufsausbildung im Handwerk. Am 4. Dezember 2009 wurden 121 Bundessieger des Leistungswettbewerbes des Deutschen Handwerks 2009 in Halle an der Saale ausgezeichnet. Stolze Siegerin bei den Steinmetzen wurde Karla Just, ausgebildet von Steinmetz- und Steinbildhauermeister Sven Schubert aus Dresden. Sie musste in Mainz beim Bundesausscheid in einem streng vorgegebenen Zeitraum ein aus Sandstein handgefertigtes Werkstück nach einer technischen Zeichnung exakt hauen. Bewertet wurden u.a. die Arbeitsschritte, Sauberkeit und Schnelligkeit der Bearbeitung und natürlich das Endergebnis. Karla Just setzte sich gegen fünf weitere Gesellen durch. Karla Just findet aber auch in Dresden in der historischen Altstadt so manchen Stein, den sie gekloppt hat, wie sie selbst sagt. So hat sie für die Schinkelwache, den Stallhof und das Schloss gearbeitet, ihr Gesellenstück ist ein reich verzierter Dachgaubensturz für eine historisch neu aufgebaute Pöppelmannfassade auf dem Dresdner Neumarkt. Wenn es auch am Anfang schwer war, sich in der Männerwelt der Handwerker durchzusetzen, hat sie jetzt ihren Platz im Team gefunden und wird als wichtiger Bestandteil im Arbeitsablauf anerkannt. In fünf, sechs Jahren will Karla Just ihren Meister machen, vielleicht auch noch studieren. Gerade bildet sich Frau Just im Europäischen Fortbildungszentrum Stein Wunsiedel (Bayern) weiter und erlernt dort verschiedene Restaurierungstechniken, denn jede Epoche hat ihre architektonischen Besonderheiten, Oberflächenbearbeitungen und deren praktische Umsetzungen. Nicht nur Karla Just wurde ausgezeichnet, auch die ausbildende Firma Schubert Steinmetz- und Steinbildhauer GmbH bekam Anerkennung vom ZDH, dem Berufsbildungswerk des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks e.v. und dem Bundesverband Deutscher Steinmetze. Die Handwerkskammer Dresden verlieh der Firma den Titel vorbildlicher Ausbildungsbetrieb. Die Firma bildet stetig aus und nicht selten waren diese Lehrlinge Jahrgangsbeste im Gesellenprüfungsausschuss der Innung des Steinbildhauer- und Steinmetzhandwerks Dresden. Jeder weiß, dass solche Erfolge neben den eigenen Anstrengungen des Lehrlings - zu einem großen Teil dem Engagement der Ausbilder zu verdanken ist. An dieser Stelle sei auch die sehr gute theoretische Ausbildung in der Berufsschule in Demitz-Thumitz, der Sächsischen Steinmetzschule am BSZ Wirtschaft & Technik Bautzen, hervorgehoben. In Anerkennung dieser Qualität bekam die Schule auch die Berechtigung, das Berufsgrundjahr im Ausbildungsberuf Steinmetz/Steinbildhauer durchzuführen. Im Herbst 2010 wird die erste Klasse gebildet. Das ist eine hervorragende Möglichkeit für Schulabgänger und Steinmetzbetriebe auf der Suche nach dem passenden Lehrling, das erste Lehrjahr zu absolvieren. Karla Just bei der Arbeit Karla Just liebt ihren Beruf, auch wenn sie lange nach ihrem Traumberuf gesucht hat. Dabei lag er doch so offen vor ihr. Sie stammt aus einer Steinmetzfamilie, welche schon über 50 Jahre dieses Handwerk betreibt. Trotzdem probierte sie sich nach dem Abitur erst einmal in typischen Frauenberufen aus, ehe sie über Praktika zum Steinmetzhandwerk fand, wo der Anteil weiblicher Lehrlinge bei ca. 20 % liegt. In den 3 Jahren der Ausbildung in der Firma Schubert Steinmetz- und Steinbildhauer GmbH lernte sie traditionell zu arbeiten. Die sehr guten Lehrmeister legten viel Wert auf anspruchsvolle, handwerklich gut gefertigte Werkstücke. Der Schwerpunkt der Firma und damit auch in der Ausbildung liegt beim Restaurieren und Kopieren historischer Bauelemente aus Naturstein. Z. Zt. fertigen die Mitarbeiter der Firma monumentale Stücke für die Nordkolonnaden des Neuen Palais des Parks Sanssouci in Potsdam. Selbstverständlich, dass auch Karla Just zu diesen Mitarbeitern gehört, denn sie wurde nach bestandener Ausbildung in die Firma übernommen. Karla Just mit ihrem Gesellenstück 11

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14 Heizkosten zu hoch? Das muss nicht unbedingt am langen und kalten Winter liegen. Es kann auch an der ungünstigen Energiebilanz ihres Eigenheims liegen. Mit der bundesweiten Kampagne Haus sanieren - profitieren! will die Deutsche Bundesstiftung für Umwelt (BDU) in Zusammenarbeit mit dem Handwerk verstärkt Hausbesitzer motivieren, ihre Gebäude energetisch zu sanieren. Sind sie als Hausbesitzer interessiert, Ihr Haus diesbezüglich kostenlos checken zu lassen, finden Sie auf der Internetseite den dafür geschulten Handwerker in Ihrer Nähe. Sind Sie als Handwerker aus allen Bauund Ausbaugewerken interessiert, sich dafür schulen zu lassen, schauen Sie gleichfalls unter dieser Adresse nach. Sie werden als dafür geschulter Handwerker auf dieser Seite dargestellt und werden als Ansprechpartner erkannt. Der nächste Schulungstermin Haus sanieren - profitieren! ist am , in der Zeit von Uhr Uhr und wird im Saal der Kreishandwerkerschaft Dresden (Reicker Str. 9, Dresden) durchgeführt. Wenn Sie also meinen, dass wäre etwas für Sie, gehen Sie auf folgenden Link: 123artikel29797_946.html und dann zur Online-Anmeldung. Zu viel Sicherheit lässt das Vermögen schmelzen Bei der Geldanlage sollten Sparer nicht auf Sicherheit setzen Andreas Fritsch, Senior Consultant, Bankkaufmann Im Zuge der Finanzkrise sind viele Sparer in sichere Anlageformen wie Sparbücher oder Tagesgeldkonten geflüchtet. Aus Angst vor eventuellen Verlusten wollen die meisten ihr Geld auch in Zukunft lieber dort lassen. Doch übertriebene Sicherheit kostet nicht nur Rendite, sondern bringt langfristig sogar reale Einbußen mit sich. Dies hat im Februar 2010 auch eine Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz und des Instituts für Vermögensaufbau ergeben. Beispiel: Das Geld liegt auf einem Tagesgeldkonto mit einer Verzinsung von 1,5 Prozent. 25 Prozent der Zinserträge fließen bereits in die Abgeltungssteuer. Einen noch größeren Einfluss hat die Inflation: Selbst wenn man nur eine niedrige Inflationsrate von 1,5 Prozent annimmt, so frisst sie das Vermögen mit der Zeit immer mehr auf, erklärt Andreas Fritsch vom unabhängigen Finanz- und Vermögensberater MLP in Dresden. Es lohnt sich daher, das Geld vom Sparbuch herunterzuholen und anderweitig zu investieren, denn der Kapitalmarkt bietet deutlich bessere Chancen auf eine echte Rendite. Da die wenigsten Anleger sich selbst mit Aktien oder Fonds auseinandersetzen möchten oder können, bieten gemanagte Geldanlagekonzepte eine gute Alternative beispielsweise das Modulare Vermögensmanagement von MLP. Im Gegensatz zu zahlreichen marktüblichen Angeboten setzen die Konzepte nicht nur auf Anleihen und Aktien, sondern investieren in alle Anlageklassen, zum Beispiel auch in Rohstoffe oder Immobilien, erläutert Andreas Fritsch. Außerdem richten sie sich nach der individuellen Risikobereitschaft des Kunden, von sicherheitsorientiert bis risikofreudig. Egal für welche Anlageform sich Sparer entscheiden sie sollten darauf achten, dass die Produkte verständlich beschrieben und die Beratungsgespräche vollständig dokumentiert sind. Seit Jahresbeginn gelten hierfür neue Dokumentationsrichtlinien, nach denen Geldanlageberatungen ebenso protokolliert werden müssen wie bislang Beratungsgespräche im Versicherungsbereich. MLP unterstützt die neuen Vorgaben, sagt Andreas Fritsch, denn eine transparente und unabhängige Beratung ist seit jeher unsere Philosophie. Als eines der ersten Finanzinstitute hat MLP darüber hinaus die Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) umgesetzt und neue Produktinformationsblätter vorgestellt. Sie geben einen schnellen und leicht verständlichen Überblick über die wesentlichen Merkmale der verschiedenen Anlagekonzepte auch über das Modulare Vermögensmanagement. Nähere Informationen hierzu im Internet unter 14

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16 Neuer Name, bewährte Qualität IKK classic erhebt keinen Zusatzbeitrag in 2010 Die IKK in Sachsen heißt seit Jahresbeginn IKK classic. Durch den Zusammenschluss mit den Innungskrankenkassen Baden-Württemberg und Hessen, Hamburg und Thüringen entstand die größte IKK bundesweit. Die IKK classic steht für wirtschaftliche Stärke, Leistungs- und Servicequalität. Einen Zusatzbeitrag wird die IKK im Jahr 2010 nicht erheben. Zusätzlich zu dieser Preisgarantie bietet die Innungskrankenkasse mit der Zusammenführung sämtlicher Extras der Fusionspartner ein umfangreiches Angebot an Zusatzleistungen. Neu sind beispielsweise ein Wahltarif für Arzneimittel im Bereich alternativer Heilmethoden und die Beteiligung der IKK classic an den Kosten für bestimmte Reiseschutzimpfungen. Mit Wahltarifen, Gesundheitskonto und dem Bonusprogramm können IKK classic-versicherte zudem ihre Gesundheitskosten um mehr als Euro pro Jahr senken. Trotz der Größe setzt die Krankenkasse auch weiterhin auf wohnortnahe Betreuung. Weder Versicherte noch Arbeitgeber müssen auf ihre gewohnten, regionalen Ansprechpartner verzichten. Die Wege bleiben kurz. Als Krankenversicherung für das Handwerk und den Mittelstand wird auch die IKK classic regional eingebunden sein und entsprechende Angebote für Arbeitgeber vorhalten. So war die IKK Sachsen ein zuverlässiger Partner im betrieblichen Gesundheitsmanagement und wird es als IKK classic auch bleiben. Ob bei Krankenstandsanalysen, Workshops in Unternehmen, der IKK- Gesundheitstour, dem breiten Seminarangebot für Arbeitgeber und Führungskräfte oder der Unternehmer-Kur die IKK classic kann auf die Erfahrungen und Qualitäten von vier in diesen Bereichen erfahrenen Innungskrankenkassen zurückgreifen. So können diese Produkte ausgebaut und noch besser auf die Belange von Handwerk und Mittelstand ausgerichtet werden. Auch bei der Lohnfortzahlungsversicherung kommt die IKK classic den Unternehmen mit einem guten und flexiblen Angebot entgegen. Weitere Informationen können unter nachgelesen werden. Neue Ausbildungsbörse für Betriebe und Berufsstarter Wer jungen Leuten eine berufliche Chance gibt, investiert in die Zukunft seines Unternehmens. Den richtigen Auszubildenden finden dabei immer mehr Unternehmer bequem und zeitsparend per Internet fiel deshalb auch der Startschuss für eine neue IKK-Ausbildungsbörse. Arbeitgeber können hier kostenlos für ihre offenen Stellen werben und Schulabgänger die Datenbank gezielt nach Lehrstellen in ihrer Region durchstöbern. Die neue Stellenbörse kooperiert dabei mit azubiboerse.de, gigajob.de und yourcareergroup.de. Geplant ist auch eine Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsagentur für Arbeit. Sozialversicherungspflicht für freigestellte Arbeitnehmer Eine unwiderrufliche Freistellung von der Arbeitsleistung bei Fortzahlung des Arbeitsentgeltes führte in der Vergangenheit zur Beendigung der Sozialversicherungspflicht. Der Grund: Es fehlt am Weisungsrecht des Arbeitgebers und der Weisungsgebundenheit des Arbeitnehmers, wenn bspw. durch einen Aufhebungsvertrag auf die Arbeitsleistung im gegenseitigen Einvernehmen verzichtet wird. Ein neues Urteil des Bundessozialgerichts weist nun in eine andere Richtung. Danach besteht auch in diesem Fall das sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis fort. Damit sind Arbeitnehmer erst zum tatsächlichen Ende Arbeitgeber haben dabei die Möglichkeit, freie Lehrstellen in die Ausbildungsbörse einzustellen und anzubieten. Einfach unter die Rubrik Arbeitgeber/ Berufsstarter/ Datenbank für Berufsstarter öffnen und sich registrieren lassen. Seit dem 1. März 2010 können die eingestellten Lehrstellen der Arbeitgeber und zusätzlich die der Kooperationspartner von den potenziellen Berufsstartern eingesehen werden. Die Ausbildungsbörse läuft über das Jugendportal der IKK classic, das monatlich knapp Seitenaufrufe hat. der entgeltlichen Beschäftigung abzumelden und nicht bereits mit Einstellung der Arbeitsleistung. Wichtig: Nach dieser Rechtsauslegung wird für Zeiträume seit 1. Juli 2009 verfahren. Weitere Informationen unter der IKK-Firmenkundenhotline (zum Ortstarif aus dem dt. Festnetz). 16

17 Sie setzen auf Solarenergie. Wir bieten die beste Versicherungslösung KlimaPlus! Der Vollkaskoschutz für Solar- und Photovoltaikanlagen, moderne Gebäudetechnik und umweltfreundliche Heizsysteme. Aufgrund des Klimawandels und ständig steigender Energiepreise werden erneuerbare Energien immer wichtiger, z. B. für eine günstige Stromversorgung oder Warmwasseraufbereitung. Egal ob Neu- oder Altbauten von Gebäuden, mittlerweile investieren immer mehr Hauseigentümer in energiesparende und umweltfreundliche Technologien, wie z. B. Photovoltaik, Solar- und Geothermie. Durch die preisintensiven Technikinvestitionen ist natürlich ein erheblicher Versicherungsbedarf entstanden. Die Lösung für das Ein- und Zweifamilienhaus bietet KlimaPlus! Der Versicherungsschutz hebt sich deutlich vom Leistungsumfang üblicher Gebäudeversicherung ab. Im Schadensfall bestens abgesichert, z. B. bei: Menschlichen Ursachen: Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit, Vandalismus, Abhandenkommen durch Diebstahl, Raub oder Plünderung Technische Ursachen: Überspannung, Kurzschluss, Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler, Überstrom und -druck sowie Unterdruck Brand, Blitzschlag, Explosion, Schwelen, Glimmen, Sengen, Glühen Wasser- oder Elementarschaden, z. B. Leitungswasser, Überschwemmung, Feuchtigkeit, Sturm (unabhängig von der Windstärke), Hagel, Schneedruck Tierbiss, z.b. durch einen Marder KlimaPlus eine Lebensversicherung für z. B.: Photovoltaik-, Solarthermie, Geothermieanlagen (inkl. Erdschleifen und Tiefbohrungen) Heizungsanlagen für die Verbrennung von nachwachsenden Rohstoffen (CO2 neutral) und / oder den aktuellen Abgasnormen entsprechen Klima- und Beschattungsanlagen Schließ-, Einbruchmelde- und Feuermeldeanlagen Sonstige elektronische Anlagen zur Reduzierung des Energieverbrauchs Gefahren lauern überall. Nutzen Sie diese sinnvolle Absicherung zu einem günstigen Preis Leistungsverhältnis. SIGNAL IDUNA Gruppe Büro: Reicker Straße 9, Dresden Tel Fr. Modler Fr. Schindler Fax: KlimaPlus als Einzelbaustein 74,38 EUR Zusatzbaustein 59,50 EUR 17

18 Über acht Prozent Kreditwachstum in der Region Dresden Wie sieht die Entwicklung meiner genossenschaftlichen Bank aus? Werden weiterhin Kredite angeboten oder gibt es Engpässe? Wir sprachen darüber mit Walter Netter, Vorstand der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank eg. Wie ist Ihre Bank von der Finanzkrise betroffen? Gerade haben wir der Dresdner Presse und dem Aufsichtsrat unserer Bank eine positive Entwicklung aufzeigen können: Das Jahr 2009 ist geprägt durch Wachstum in den bankeigenen Kundeneinlagen und Krediten. Wir haben uns auch im Jahr der Finanzmarktkrise stabil entwickelt und sind von dieser nicht betroffen. Das hat natürlich viele Gründe. Ein wichtiger ist unsere Regionalität. Denn als regionale Bank arbeiten wir vor allem in Dresden und Umgebung und das bereits seit 100 Jahren. Wir arbeiten nicht nur hier, wir leben auch hier. Unsere Gewerbekundenberater haben langjährige Erfahrungen und sind fachkompetent in verschiedenen Branchen. Sie wissen, was vor Ort vorgeht und können somit vieles klarer einschätzen, als Berater, die nur über Internet oder von einer Zentrale aus Frankfurt agieren. Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir aber auch immer, und das nicht nur in der Krise, auf Sicherheit im gegenseitigen Geschäft gesetzt. Stellen (Kammer, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Berufsvertretung). Das und alles andere klären wir jedoch im gemeinsamen Gespräch. Gibt es Schwerpunkte im Jahr 2010? Im Jahr 2010 sehen wir die Liquiditätssicherung in den Unternehmen im Vordergrund unserer Zusammenarbeit. Aber auch die Themen Nachfolge und Investitionen wollen wir mit unseren Kunden besonders intensiv besprechen. Wo kann ich mich beraten lassen? Ansprechpartner zum Thema sind unsere Gewerbekundenberater. Damit genügend Zeit für eine allumfassende Beratung ist, vereinbaren Sie am besten einen Termin (Telefon 0351/8131-0). Beratungen führen wir auch bei Ihnen vor Ort, im Unternehmen oder wenn gewünscht zu Hause, durch. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter folgender Adresse: Zum anderen sind wir der Sicherungseinrichtung der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken angeschlossen, da sind alle Kundeneinlagen in unserer Bank zu 100 Prozent geschützt (sogenannter Institutsschutz). Übrigens: diese Einrichtung gibt es bereits seit 1934 und ist die weltweit älteste Sicherungseinrichtung im Bankwesen überhaupt. Geben Sie auch weiterhin Kredite aus? Natürlich. Denn wir arbeiten ja mit Kunden und Kundengeldern aus der Region. Bei uns gibt es keine Kreditklemme. Ganz im Gegenteil, wir dekken für unsere gewerblichen Kunden auch den privaten Bereich ab: Hausbau, Hauskauf, Anschaffungskredit, privates Leasing und Dispokredit. Die Kundenkredite in eigener Bilanz konnten sich sehr gut entwickeln, wir hatten im letzten Jahr einen Zuwachs von 8,4 %. Gerade der Mittelstand und das Handwerk in der Region Dresden brauchen sich um die Kreditversorgung durch unsere Bank keine Sorgen zu machen. Die Kreditvergabekriterien haben sich bewährt und als angemessen in der täglichen Praxis gezeigt. Verschärfungen sind nicht notwendig und deshalb auch nicht vorgesehen. Wie sehen die Finanzierungen im gewerblichen Bereich aus? Auch hier bieten wir die ganze Palette der Unternehmensfinanzierung im mittelständischen Bereich an: Betriebsmittelkredite, Investitionskredite, Leasing (z. B. mit Sofortzusage bis zu ), Factoring. Natürlich ist es für beide Seiten angenehm, wenn Sie in das Kreditgespräch schon mit konkreten Vorschlägen kommen und Informationen und Unterlagen bereit halten: kurze Darstellung des Vorhabens, Liquiditätsplan, Rentabilitätsrechnungen, Vorstellungen über den Finanzierungsbedarf (Investitionsbedarf, Fremdmittelbedarf). Teilweise sind im Einzelfall noch andere Unterlagen notwendig: Jahresabschlüsse der vergangenen Jahre, Markteinschätzungen, Stellungnahmen unabhängiger Ihr ISUZU Partner: Wir sind vom März 2010 in der Messe Dresden,,Forst & Holz vertreten. 18

19 Einladung (nicht nur) ins Dresdner Residenzschloss Doch noch viel eher, bereits am 7. März, wurde die Türckische Cammer in den Räumen des Residenzschlosses eröffnet. Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art weltweit. Herzstück der Sammlung ist ein 6 Meter hohes osmanisches Staatszelt mit prächtigen Applikationen aus Seide und vergoldetem Leder. Wie zahlreiche andere Objekte der neuen Dauerausstellung wurde es über mehrere Jahre aufwändig restauriert. Die Dauerausstellung präsentiert auf 750 qm im 2. Obergeschoss etwa 600 orientalische Objekte. Über mehrere Jahrhunderte hatten die sächsischen Herrscher eine Sammlung exotischer Kunststücke zusammengetragen, die heute in Deutschland ihres gleichen sucht. Staatszelte, Prunkreitzeuge, Panzerhemden, Helme, Fahnen, Waffen, Gewänder und Kunstwerke des 16. bis 19. Jahrhunderts sind zu sehen. Hauptattraktionen sind die prächtigen Teile osmanischer Staatszelte sowie die umfangreichen Prunkreitzeuge auf Kleiner Schlosshof Foto: David Brandt Wann war ich eigentlich das letzte Mal im Schloss? Haben Sie sich diese Frage auch gerade gestellt? Nun, wenn Sie lange darüber nachdenken mussten, dann wird es wohl wieder einmal Zeit! Und es lohnt sich. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden begehen das 450. Jahr ihres Bestehens gleich mit mehreren Highlights. Mit Zukunft seit Die Ausstellung wird im April 2010 die Jubiläumsausstellung am Ursprungsort der fürstlichen Kunstkammer, im Residenzschloss eröffnet. An 300 Jahre Bestehen der Meissner Porzellanmanufaktur erinnern die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Japanischen Palais von Mai bis August mit einer Ausstellung zur europäischen Porzellankunst. Und im Juni begrüßt das seit 2006 wegen Umbaus geschlossene Albertinum auf der Brühlschen Terrasse wieder seine Gäste. Als Museum der Moderne beherbergt es unter völlig neuer Ausstellungskonzeption dann wieder die Skulpturensammlung und die Galerie Neue Meister. Helfen Sie mit Ihrer Spende, dieses Dresdner Wahrzeichen zu erhalten! Fürstengalerie Foto: Jürgen Lösel eigens für diesen Zweck geschnitzten lebensgroßen Araberhengsten. Zusammen mit dem Grünen Gewölbe, den weiteren Ausstellungsbereichen der Rüstkammer und den noch zu gestaltenden Fest- und Paraderäumen wird die Türckische Cammer das Dresdner Residenzschloss im Zeichen höfischer Repräsentationen in Renaissance und Barock präsentieren. Was Sie vielleicht noch nicht wussten: Die Türckische Cammer kann man während einer exklusiven Abendöffnung auch ganz für sich allein mieten. Genauso wie viele andere Museen und Gebäude der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Eine Sonderführung in der Gemäldegalerie Alte Meister mit der Sixtinischen Madonna und anschließendem Sekt- Plakatentwurf Türckische Cammer empfang, ein Fachvortrag im Hans-Nadler-Saal, ein Konzert im kleinen Schlosshof, ein Empfang in der Säulenhalle der Rüstkammer oder ein festliches Essen in der Kunsthalle im Lipsiusbau es gibt viele ganz individuelle, unverwechselbare Veranstaltungen, mit denen Sie Ihren Gästen unvergessliche Augenblicke bereiten können. Ein Tipp also für die nächste Firmenfeier, Kundenveranstaltung oder das Seminar. Kontakt: Telefon: / Ab 7. März 2010 Türckische Cammer Ab 18. April 2010 Jubiläumsausstellung Zukunft seit Die Ausstellung Ab 8. Mai 2010 Triumph der blauen Schwerter 19

20 Grünes Image für Firmen Die mittelständischen Unternehmen im Geschäftsgebiet der Ostsächsischen Sparkasse Dresden müssen sich in Sachen Umwelt nicht verstecken. Denn: Umweltschutz und energieeffizientes Handeln nehmen bereits für die Mehrheit der Unternehmen (61 Prozent) einen sehr hohen Stellenwert ein. Das ergab die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts dimap im Auftrag der Sparkasse. Besonders wichtig wiegt dieser Aspekt dabei in der Tourismusbranche: 67 Prozent betonen die Bedeutung von Ressourcen schonendem und effizientem Handeln. Wenn man nach den Gründen für eine Motivation im Umweltschutz fragt, dann steht an erster Stelle das gestiegene Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt. Mit 88 Prozent liegt dieser Wert noch deutlich vor dem der möglichen Einsparpotenziale (66 Prozent). Das Ergebnis des Wirtschaftsbarometers stimmt auch Vorstandsvorsitzenden Joachim Hoof zuversichtlich. Wir haben mit der aktuellen Umfrage einen sehr positiven Beleg für die Umweltorientierung unserer regionalen Unternehmen erhalten. Umweltorientierung spielt auch bei der Ostsächsische Sparkasse Dresden eine wichtige Rolle. Seit vielen Jahren berät sie ihre Kunden zum Thema Energieeffizienz in Wohngebäuden. Im Frühjahr werden wir unseren Kunden ein spezielles Angebot für den Einsatz von Solaranlagen entwickeln, erklärt Hoof. Privatkunden sollen hier alle Leistungen aus einer Hand angeboten werden. Neben der eigentlichen Finanzierung erfolgen zudem die Beratung, die Planung sowie die Vermittlung von Herstellern und Lieferanten für die Kunden. Hier nutzt die Sparkasse ihre enge Vernetzung mit dem regionalen Mittelstand, den ausgewiesenen Spezialfirmen und den Dienstleistern in der Region. Damit trägt die Ostsächsische Sparkasse Dresden zum aktiven Umweltschutz bei und nimmt ihre gesellschaftliche Verantwortung gezielt wahr. Das aktuelle Wirtschaftsbarometer steht Unternehmern und Verbänden im Pressecenter der Homepage zum Download zur Verfügung. 20

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