Wissenschaftsförderung der Sparkasse Vest Recklinghausen

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1 Wissenschaftsförderung der Sparkasse Vest Recklinghausen Die Preisträger Regionale Innovationsdynamik Theoretische Grundlagen und empirische Fallstudie in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg Arkadiusz Brandt Seite 7 Vermögenspreisentwicklung und Geldpolitik Michael Hegemann Seite 25 Das Exit-Verhalten institutioneller Private-Equity-Geber in Deutschland Eine empirische Analyse von Secondary Purchases Raphael Weller Seite 39 Strategien zur Ausrichtung der Sparkassen-Finanzgruppe im Konsumentenkreditgeschäft Eine kritische Analyse Daniel Wissing Seite 51

2 Wissenschaftsförderung der Sparkasse Vest Recklinghausen Die Preisträger

3 Herausgeber: Sparkasse Vest Recklinghausen Herzogswall Recklinghausen

4 Inhalt Regionale Innovationsdynamik Theoretische Grundlagen und empirische Fallstudie in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg Arkadiusz Brandt Seite 7 Vermögenspreisentwicklung und Geldpolitik Michael Hegemann Seite 24 Das Exit-Verhalten institutioneller Private-Equity-Geber in Deutschland Eine empirische Analyse von Secondary Purchases Raphael Weller Seite 35 Strategien zur Ausrichtung der Sparkassen-Finanzgruppe im Konsumentenkreditgeschäft Eine kritische Analyse Daniel Wissing Seite 51

5 Wissenschaftsförderung der Sparkasse Vest Recklinghausen Kontinuität und Innovation sind zwei wensentliche Pfeiler unserer Geschäftspolitik. Kontinuität bedeutet vor allem in unseren Kundenbeziehungen berechenbarer und verläßlicher Partner unserer Kunden zu sein. Oft über viele Jahre dauernde Beratung und Betreuung unserer Kunden durch bekannte Mitarbeiter schaffen die Vertrauensbasis für eine dauerhaft erfolgreiche Zusammenarbeit. Kontinuität und Verläßlichkeit gilt es aber auch insgesamt in der Geschäftspolitik und gegenüber unseren weiteren externen Partnern sicher zu stellen. Innovationsbereitschaft und -fähigkeit gewährleisten hierbei, daß die Sparkasse attraktiver und moderner Partner bleibt. Innovationsbereitschaft setzt Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Entwicklungen auch in übergeordneten Themengebieten voraus. Die Wissenschaftspreise der Sparkasse Vest Recklinghausen sind ein Beispiel für die gelungene Symbiose aus Kontinuität und Innovation. Die Preisträger der Sparkassen-Wissenschaftsförderung 2006 haben sich mit den folgenden Themenstellungen befasst: Die Unterschiede zwischen der Innovationsdynamik im Ruhrgebiet und dem Stuttgarter Raum sind Gegenstand der wirtschaftswissenschaftlichen Diplomarbeit. Dabei wird die Schwäche des Ruhrgebietes in dem Mangel eines starken und innovativen Industrieclusters gesehen. Hinzu kommen geringe Anpassungsflexibilität sowie fehlende Konfliktbereitschaft. Wo liegen nun die Stärken der Stuttgarter Region? Es werden die verschiedenen Erfolgsfaktoren und deren individuelle Bedeutung dargestellt. Die Analyse zeigt neben einer umfassenden Bestandsaufnahme auch verschiedene Verbesserungsansätze für das Ruhrgebiet auf. Gegenstand der Diplomarbeit mit volkswirtschaftlicher Themenstellung ist die Analyse der Vermögenspreisentwicklung und deren Bedeutung für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Fehlentwicklungen von Vermögenspreisen wurden in vergangener Zeit mehrfach als eine 4

6 der Ursachen für die Destabilität der Gesamtwirtschaft gewertet. Wie soll die Europäische Zentralbank darauf reagieren? Trotz theoretischer Machbarkeit scheitert ein entsprechender Preisindex an verschiedenen Gründen und wäre in der Praxis kaum zu realisieren. Die Antwort wird in der Zwei-Säulen-Strategie der Europäischen Zentralbank gesehen, die in der vorliegenden Arbeit dargestellt wird. Mit dem Exit-Verhalten institutioneller Private Equity-Investoren befasst sich die am Lehrstuhl für Finanzierung und Kreditwirtschaft an der Ruhr-Universität Bochum eingereichte Diplomarbeit. Private Equity, deren Bedeutung in den letzten Jahren für die (Eigenkapital-) Finanzierung nicht börsennotierter Unternehmen signifikant gestiegen ist, geriet auf Grund der geführten Heuschreckendebatte wiederholt in das Licht der Öffentlichkeit. Neben dem Bedeutungswandel der Exit-Kanäle steht im Fokus der Diplomarbeit insbesondere die zunehmende Bedeutung von Secondary Purchases sowie die Frage, welche Bedeutung die Art der Beteiligungsgesellschaft für die Wahl des Exit-Kanals hat. Im Mittelpunkt der bankwissenschaftlichen Arbeit steht die Analyse, wie die Sparkassen-Finanzgruppe ihre Wettbewerbsfähigkeit im Konsumentenkreditgeschäft verbessern und damit die Rentabilität in diesem Geschäftsfeld auch unter Berücksichtigung des öffentlichen Auftrages steigern kann. Wie lassen sich dezentrale Strukturen und betriebswirtschaftlicher Optimierungsbedarf in Einklang bringen? Von dieser Fragestellung ausgehend untersucht und vergleicht der Autor zwei mögliche Kooperationsstrategien einerseits die verbundinterne Kreditfabrik (Sparkasse ist lediglich für Vertrieb und Risiko der Kredite verantwortlich) und andererseits die verbundinterne Spezialbank (Sparkasse ist nur Vermittler). 5

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8 Arkadiusz Brandt geboren am 5. Februar 1980 Regionale Innovationsdynamik Theoretische Grundlagen und empirische Fallstudie in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg Diplomarbeit, eingereicht im Sommer 2005 bei Professor Dr. Helmut Karl Lehrstuhl für Wirtschafts- und Finanzpolitik Ruhr-Universität Bochum Durch was unterscheidet sich die Innovationsdynamik im Ruhrgebiet von der im Stuttgarter Raum? Die vorliegende Arbeit vergleicht eine alte Industriemetropole mit einer der innovativsten Regionen Deutschlands. Betrachtet man die individuellen Entwicklungsprozesse, wird die Innovationskraft für das Wirtschaftswachstum deutlich. Aufgezeigt wird die Beziehung zwischen regionaler Innovationsdynamik und den Fähigkeiten der Unternehmen und der Forschungsinstitute. Des Weiteren kommt der Geschwindigkeit der Wissensdiffusion und der Innovationsprozesse in den regionalen Kooperationsnetzen besondere Bedeutung zu. So wird der Grund für die Schwäche des Ruhrgebiets in dem Mangel eines starken und innovativen Industrieclusters gesehen, der sich in der Innovationsumgebung sowie in der allgemeinen Innovationsinfrastruktur findet. Die sinkende Nachfrage des regionalen Industrieclusters und die geringe Anpassungsflexibilität wurde durch eine Konsenskultur mit fehlender konstruktiver Konfliktbereitschaft begleitet. Die Folge war eine fehlende Diversifizierung, die sich als Innovationssackgasse erwies. Aber was macht die Region Stuttgart nun so erfolgreich? Baden-Württemberg wird als Region mit großer Anzahl verschiedener Institutionen charakterisiert, die das Entstehen von Innovationen unterstützen. Der gegenseitige Wettbewerb und die Kooperation untereinander stehen hier stellvertretend für den Erfolg. Deutlich erkennbar auch funktionierende Kooperationsnetzwerke auf vielfältigen Ebenen. Zudem zeichnet sich die Region durch eine breite Streuung kleiner und großer Unternehmen aus, was sie deutlich robuster gegenüber Insolvenzen macht. Die Problemlösung für das Ruhrgebiet wird in einer aktiven Politik gesehen, die das Bildungssystem, die Infrastruktur und die Basisforschung genauso unterstützt, wie Kooperationsnetzwerke. Auf direkte Subventionen problembehafteter Sektoren soll verzichtet werden. Dagegen sind lokale Cluster mit guten Erfolgsaussichten zu fördern, die sich möglichst auch auf andere Bereiche übertragen. Bei den korrigierenden Eingriffen des Staates sind positive wie negative Folgen für die Unternehmen und die Region gegeneinander abzuwägen. Letztendlich hängt der Erfolg aber auch von einem breiten Konsens aller beteiligten Gruppen und Institutionen ab.

9 Regionale Innovationsdynamik Die Frage, die in dieser Arbeit gestellt wird, ist die Frage nach der regionalen Innovationsdynamik. Es werden zunächst die theoretischen Grundlagen dieser Dynamik untersucht und anschließend wird versucht, die Innovationsdynamik zu messen. Die Messung wird am Beispiel von zwei deutschen Bundesländern vorgenommen und zwar am Beispiel von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Innerhalb dieser Bundesländer konzentrieren wir uns auf zwei besonders interessante Regionen, nämlich ein altes Industriegebiet das Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen und Stuttgart in Baden-Württemberg. Diese Auswahl wurde getroffen, weil es sich bei dem Ruhrgebiet um eine alte Industrieregion handelt, die sich noch immer im Strukturwandel befindet. Die Region Stuttgart ist deshalb interessant, weil es sich um eine der innovativsten Regionen Deutschland handelt. 1. Theoretische Grundlagen Um in der Zeit der globalen Wirtschaft eine erfolgreiche Regionalpolitik zu führen, muss man die globalen Phänomene und Prozesse verstehen, die das menschliche Verhalten beeinflussen. In diesem Bereich können wir eine Evolution der Meinungen feststellen. Wenn man die Theorien über die territorialen Entwicklungsprozesse betrachtet, kommt man zu einigen Schlussfolgerungen. Zusammen mit der Entwicklung der ökonomischen Theorien über das Wirtschaftswachstum steigt die Bedeutung, die man den Innovationen für das Wirtschaftswachstum zuschreibt. Immer wichtiger wird auch die Globalisierung für diese Prozesse. Nur Innovation gewährleistet den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Die Wissenschaftler erachten auch die mit der Region verbundenen Faktoren als wichtig. Die Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung kann nur die Entwicklung des endogenen Potentials bilden, das auf den eigenen Ressourcen der Region basiert. Die Administration hat in solchen Regionen die Aufgabe der Unterstützung und der Schaffung einer Umgebung, die der Innovation und dem Unternehmungsgeist dienlich ist. Die Regierung sollte also Kooperationsnetze und Institutionen innerhalb der Regionen entwickeln. Die Hauptfrage, die Furman, Porter und Scott bezüglich der Innovation stellen ist, warum sich die Intensität der Innovationen je nach Region unterscheidet. Das Interesse, die die Innovationen erhalten, ergibt sich aus zwei Gründen. Zum ersten bleibt obwohl man sie als die Ursache des langfristigen Wirtschaftswachstums sieht weiterhin die Frage nach dem Ursprung ungeklärt. Zum zweiten ist eine interessante Frage, auf welche Art und Weise Regierungen die Innovationsdynamik eines Landes oder einer Region beeinflussen können. 2. Die Innovationsdynamik des Ruhrgebiets und Stuttgarts Innovationen werden von Schumpeter als der zentrale Motor der wirtschaftlichen Entwicklung gesehen. Die Fähigkeit zur Bildung und Einführung neuer Produkte, Produktionsprozesse oder neuer organisatorischer Problemlösungen bildet die Hauptdeterminante der Wettbewerbsfähigkeit. Es muss zwischen Innovationsprozessen in den kleinen und mittleren Unternehmungen auf der einen Seite und zwischen Innovationsprozessen in den großen Unternehmungen auf der anderen Seite unterschieden werden. Die kleinen und mittleren Unternehmungen sind vor allem als Empfänger von wichtigen Spillovers aus den größeren Unternehmungen, Universitäten und aus den Forschungsinstituten zu sehen. Die externen Effekte hängen dabei von den organisatorischen und lokalen Faktoren ab. Es scheint also, dass die Innovationen, Vgl. Furman, Jeffrey L. / Porter Michael E. / Stern, Scott, 2002, S. 889f. Vgl. Maier, Gunther / Tödtling, Franz, 2002, S Vgl. Acs, Zoltan J., 2002, S. 177.

10 Sparkasse Vest Recklinghausen Wissenschaftspreis 2006 die für die Welt neu sind, in den großen Firmen und öffentlichen Forschungsinstituten entstehen, und sich erst in der zweiten Phase während des Prozesses der Wissensdiffusion in der regionalen Wirtschaft verbreiten. Im Prozess der Wissensdiffusion spielen die Kooperationsnetze für die Innovationsdynamik eine zentrale Rolle. Die regionale Innovationsdynamik hängt also zum einem von den Fähigkeiten der Unternehmungen und der Forschungsinstitute einer Region ab, für die Welt neue Innovationen zu schaffen, und zum zweiten von der Geschwindigkeit der Wissensdiffusion und der Innovationsprozesse in den regionalen Kooperationsnetzen. Die regionale Innovationsdynamik wird deshalb auf zwei Ebenen untersucht. Zuerst werden wir das an unsere Bedürfnisse angepasste Modell von Furman, Porter und Scott (das regionale Innovationspotential) benutzen. Weiterhin werden wir das Modell der Kooperationsnetze heranziehen, das der Frage nach der Verbreitung des Wissens im Prozess der Wissensdiffusion und mit der Frage der Innovationsprozesse in den Industrieclustern der kleinen und mittleren Unternehmungen nachgeht. 2.1 Das regionale Innovationspotential Um das Innovationspotential zu messen, muss zunächst genau bestimmt werden, was unter diesem Begriff verstanden wird. Dazu benutzen wir die Definition von Furman, Porter und Scott: National innovative capacity is the ability of a country as both a political and economic entity to produce and commercialize a flow of new-to-the-world Technologies over the long term. National innovative capacity is not the realized level of innovative output per se but reflects more fundamental determinants of the innovation process. Differences in national innovative capacity reflect variation in both economic geography (e.g. the level of spillovers between local firms) as well as cross-country differences in innovation policy (e.g. the level of public support for basic research or legal protection for intellectual property (IP)). Die Definition wird durch die Feststellung ergänzt, dass die Unterschiede im Innovationspotential auch durch Unterschiede in der Stärke und der Effizienz der Verbindungen zwischen den beiden Elementen des Innovationspotentials, die in der Definition genannt werden, bedingt sind. 5 Furman, Porter und Scott haben ein Modell zur Messung des Innovationspotentials entwickelt. Obwohl dieses Modell primär zur Messung des nationalen Potentials konzipiert wurde, kann man es auch auf der regionalen Ebene einsetzen Die theoretischen Grundlagen des Modells Das Modell findet die theoretischen Grundlagen in drei Modellen, die sich mit verschiedenen Aspekten des Wirtschaftswachstums beschäftigen. Hierzu zählen die Theorie des endogenen Wachstums von Romer 7, die Konzeption der Industriecluster von Porter und das Modell der nationalen Innovationssysteme von Nelson 9. Alle drei Konzeptionen beschäftigen sich mit den Quellen der technologischen Entwicklung. Sie alle haben einige gemeinsame Punkte, aber im Endeffekt werden von ihnen jeweils andere Ursachen für die Entstehung der Innovationen auf der regionalen Ebene besonders stark betont. 10 Sie ergänzen sich aber auf eine Art und Weise, dass auf ihrer Basis ein Modell entstehen kann. Vgl. Furman, Jeffrey L. / Porter, Michael E. / Stern, Scott, 2002, S Vgl. Furman, Jeffrey L. / Porter, Michael E. / Stern, Scott, 2002, S Vgl. Porter, Michael E. / Stern, Scott, 2001, S Romer, Paul, 1990, S Porter, Michael E, Nelson, Richard R. [Hrsg.], Vgl. Furman, Jeffrey L. / Porter, Michael E. / Stern, Scott, 2002, S

11 Regionale Innovationsdynamik Die Faktoren, die das regionale Innovationspotential beeinflussen, wurden in drei Gruppen gesammelt. Dies sind die allgemeine Innovationsinfrastruktur, die Innovationsumgebung der lokalen Industriecluster und die Stärke der Verbindungen zwischen den beiden. Das regionale Innovationspotential hängt von der Koordination aller drei Elemente ab. 11 Auf der Basis des Modells von Furman, Porter und Scott wurde ein Versuch der Bestimmung des Innovationspotentials des Ruhrgebiets und der Region Stuttgart unternommen. Dies geschah in allen drei Kategorien der Faktoren. Die Auflistung dieser Indikatoren befindet sich im Anhang 1. Alle Daten, die wir für die Bestimmung der Indikatoren benutzt haben, stammen aus der NUTS-Ebene 12 des EUROSTAT`s. Die allgemeine Innovationsinfrastruktur Diese Infrastruktur beinhaltet die Faktoren, die das Entstehen der Innovationen in der gesamten Wirtschaft unterstützen. In der Theorie des endogenen Wachstums haben wir mit zwei solchen Faktoren zu tun: das kumulierte technologische Niveau der gesamten Volkswirtschaft und die Zahl der Forscher und Ingenieure, die für die Forschung zugänglich sind. Furman, Porter und Scott haben diese Konzeption um weitere Faktoren erweitert. Dazu gehören die Höhe der Investitionen in die Bildung und die Politik der Administration im Bereich der Patente, Schutz des geistigen Eigentums, Steuerermäßigungen für innovative Firmen, Schutz des Wettbewerbs und der Offenheit der lokalen Wirtschaft vor dem Wettbewerb von außen. 13 Die Innovationsumgebung in den regionalen Industrieclustern Weil letztendlich die Firmen die Innovationen auf den Märkten kommerzialisieren, hängt das Innovationspotential von dem mikroökonomischen Milieu der Industriecluster ab. Eine Reihe von Faktoren beeinflusst, ob die Firmen in dem Cluster auf der Basis der Innovationen miteinander konkurrieren. Die Innovationen in den Clustern können komplementär sein, da das Wissen von einem Cluster ins andere fließen kann. Dadurch entstehen die externen Effekte, die in den Firmen zur Steigung der Produktivität der Forschung führen. Ein starkes pro innovatives Milieu in den heimischen Industrieclustern kann die Wirkung der allgemeinen Innovationsinfrastruktur verstärken. Im Umkehrschluss kann ein schwaches Milieu die Wirkung einer gut ausgebauten Innovationsinfrastruktur zunichte machen. 14 Die Stärke und Qualität der Verbindungen Das nächste Element bildet die Verbindungen zwischen der allgemeinen Innovationsinfrastruktur und den regionalen Industrieclustern. Das Wissen und die Informationen verlaufen in diesen Verbindungen in beiden Richtungen. Das Innovationspotential hängt von der Qualität und der Stärke dieser Verbindungen so stark wie von den beiden anderen Elementen ab. Aus der Qualität der Verbindungen ergibt sich nämlich, ob das Potential, das in der Innovationsinfrastruktur steckt, tatsächlich Innovationen in den regionalen Industrieclustern nach sich ziehen wird. Diese Bindungen werden durch verschiedenartige Institutionen vereinfacht und verstärkt. Zu diesen Institutionen gehören die Universitäten, die Handelsorganisationen, aber auch solche informellen Institutionen wie Verbände der Absolventen. Sollte es an solchen Verbindungen fehlen, besteht die Gefahr, dass die heimischen Entdeckungen schneller nach außen abfließen als sie lokal in der Region verwendet werden können Vgl. Furman, Jeffrey L. / Porter, Michael E. / Stern, Scott, 2002, S Nomenclature of Units for Territorial Statistics. 13 Vgl. Furman, Jeffrey L. / Porter, Michael E. / Stern, Scott, 2002, S. 905f. 14 Vgl. Furman, Jeffrey L. / Porter, Michael E. / Stern, Scott, 2002, S Vgl. Furman, Jeffrey L. / Porter, Michael E. / Stern, Scott, 2002, S

12 Sparkasse Vest Recklinghausen Wissenschaftspreis Die Berechnung des Indexes für das regionale Innovationspotential Der Index des regionalen Innovationspotentials ist ein zusammengesetzter Index. Um das Innovationspotentials zu bestimmen, werden zuerst drei Subindexe in jeder Kategorie der Indikatoren des Innovationspotentials bestimmt. Zur Berechnung der Subindexe wurde RNSII (regional national summary innovation index) genutzt. RNSII entsteht als der ungewichtete Mittelwert der skalierten Indikatoren in jeder Kategorie des regionalen Innovationspotentials. Die Werte der Indikatoren wurden mit Hilfe der Gleichung skaliert: Dabei entspricht dem Wert des Indikators i in der Region j, und m beschreibt die Zahl der Indikatoren, für die die Daten erhältlich sind. 16 Der Index des regionalen Innovationspotentials wurde im ersten Schritt als der ungewichtete Mittelwert der skalierten Subindexe berechnet. Im zweiten Schritt wurden die Ergebnisse für diesen Index unter Anwendung von RNSII skaliert. Die einzelnen Subindexe zeigen die Schwächen und Stärken der untersuchten Regionen in den einzelnen Elementen des Innovationspotentials. Der Index des Innovationspotentials beschreibt dagegen die Stärke des Innovationspotentials in allen Elementen zusammen. 2.2 Die Kooperationsnetze und technologischen Veränderungen in den regionalen Industrieclustern der KMU Das Modell von Furman, Porter und Scott konzentriert sich auf die Entstehung von Innovationen. Das Modell vernachlässigt aber gleichzeitig den zweiten Aspekt der Innovationsdynamik, nämlich die Wissensdiffusion und die mit ihr verbundenen Innovationsprozesse in den Industrieclustern der KMU. Die Diffusion ist besonders wichtig im Fall der Innovationstätigkeit von kleinen und mittleren Unternehmungen und führt bei ihnen zu technologischen Veränderungen. Dies wird nicht nur durch die Aufnahme der Innovationen, die in den Forschungsinstituten oder größeren Unternehmungen entstanden sind, verursacht. Solche Impulse von außen stimulieren auch die Prozesse innerhalb der Industriecluster der KMU. Die Anpassungsprozesse innerhalb dieser Cluster sind also äquivalent zu den Innovationsprozessen in den großen Unternehmungen. Um diese Prozesse zu erklären, wurden zahlreiche Konzepte erarbeitet. Sie erklären zu einem, wie sich die Prozesse der Entstehung der Innovationen zwischen den KMU und den großen Unternehmungen unterscheiden und wie diese Prozesse zu Stande kommen. Zum zweiten versuchen sie die Bedingungen zu bestimmen, die diese Prozesse beschleunigen. 16 European Commission: 2003 European Innovation Scoreboard: Technical Paper No 3 Regional innovation performance, o.o., November 28, 2003, S

13 Regionale Innovationsdynamik Diese Theorien sind in den 80er Jahren zu Zeiten der Krise der traditionellen Theorien entstanden. Zu diesen Theorien gehören: die Theorie des innovativen Milieus (innovative milieux), die neuen Industriedistrikte (new industrial districts), die lokalisierten Produktionssysteme (localized production system), die neuen Industriegebiete (new industrial spaces), die Innovationscluster (cluster of innvation), die regionalen Innovationssysteme (regional innovation systems) und die lernenden Regionen (the learning region). 17 Die interessantesten dieser Modelle sind die Modelle des innovativen Milieus und der lernenden Region Untersuchung der Innovationsdynamik innerhalb der Kooperationsnetze Wie Gehrke und Leger festhalten, ist die Analyse der Modelle über die Kooperationsnetze in der Form, wie es mit dem Begriff des Innovationspotentials durchgeführt wurde, unmöglich. Dies resultiert daraus, dass für jede einzige Region eine große Zahl von spezifischen und weichen Faktoren aus den Fallstudien benötigt wird, um die Zusammenhänge innerhalb der Netzwerke ausfindig machen zu können. Deswegen ist es unmöglich, die Daten für eine breite Palette von Regionen, die auf intraregionaler und internationaler Ebene vergleichbar wären, zu sammeln. 18 Trotz dieser Schwierigkeiten sind zahlreiche Arbeiten entstanden, die sich mit der regionalen Innovationsdynamik beschäftigen und die dies auf der Basis der Theorien, die im vorangegangenen Kapitel genannt wurden, durchführen. 19 Die empirischen Ergebnisse dieser Studien sind allerdings nicht gänzlich zufrieden stellend. Die vorgestellten und untersuchten Regionen gehören zu einer kleinen Gruppe von Regionen, die auf dem Gebiet der Innovationen erfolgreich sind. Außer dieser Gruppe ist es schwer, andere Regionen zu finden, die solche Erfolge aufweisen können. Die Schwierigkeiten, die mit den Problemen der empirischen Erfassung der Innovationsprozesse in den Kooperationsnetzen einhergehen, wurden in dieser Arbeit berücksichtigt. Deswegen werden wir uns auf das Beschreiben der untersuchten Regionen beschränken, was auf der Basis der vorhandenen Literatur erfolgen wird. 3.1 Der Index des regionalen Innovationspotentials Die Resultate der Analyse des regionalen Innovationspotentials wurden für alle deutschen Regionen im Anhang Nr. 2 vorgestellt. Die Tabelle 1. beinhaltet die Ergebnisse der untersuchten Regionen sowie das Resultat der stärksten deutschen Region Oberbayern. Tabelle 1.: Index für das Innovationspotential Region Rang Index De21 Oberbayern 1 1,00 De11 Stuttgart 3 0,81 Dea1 Düsseldorf 19 0,26 Dea3 Münster 22 0,20 Dea5 Arnsberg 23 0,19 Quelle: EUROSTAT; Statistische Ämter des Bundes und der Länder; eigene Berechnungen. 17 Vgl. Moulaert, Frank / Sekia, Farad, 2003, S. 291ff. 18 Vgl. Gehrke, Birgit / Legler, Harald, 2001, S Zu diesen Arbeiten gehören: Fritsch, Michael 2003, Capello, Roberta 1999, Tödtling, Franz / Kaufmann, Alexander 1999, Sternberg, Rolf 2000, Morgan, Kevin 1996, Lawson, Clive / Lorenz, Edward 1999, Keeble, David / Lawson, Clive / Moore, Barry / Wilkinson, Frank 1999, Kaufmann, Alexander / Tödtling, Franz 2000 und Patrucco, Pier Paolo

14 Sparkasse Vest Recklinghausen Wissenschaftspreis 2006 Die Untersuchung zeigt, dass Stuttgart zu den deutschen Regionen gehört, die das beste Innovationspotential entwickelt haben. Der dritte Rang von Stuttgart ist als das Ergebnis der Investitionen in die fundamentalen Faktoren zu sehen 20. Zu diesen Faktoren gehören das FuE-Personal, die allgemeinen FuE-Ausgaben in der Region, die FuE-Ausgaben im regionalen Industriecluster sowie die modernen Strukturen in der Industrie, die mit Hilfe der Beschäftigten in der hoch- und mitteltechnologieintensiven Produktion gemessen werden. Diese Investitionen spiegeln sich in der Zahl der in 2002 in Stuttgart angemeldeten Patente. Die so gemessene Produktion der Innovationen bringt die Region auf die zweite Stelle hinter Oberbayern. Stuttgart weist aber schwächere Resultate auf, wenn es um die Qualität und Stärke der Verbindungen zwischen der allgemeinen Innovationsinfrastruktur und den lokalen Industrieclustern geht 21. Das Ruhrgebiet befindet sich dagegen in beiden Kategorien, die sich mit den Patenten beschäftigen, im Mittelfeld der deutschen Regionen. Diese schwachen Ergebnisse sind vergleichbar mit der Untersuchung des Innovationspotentials in dieser Arbeit, wo das Revier ähnlich schwach abgeschnitten hat. Das Ruhrgebiet kann in allen drei Subindexen nur unzureichende Ergebnisse aufweisen 22. Nur in dem Subindex der Qualität und Stärke der Verbindungen zwischen der allgemeinen Innovationsinfrastruktur und den lokalen Industriecluster sind die drei Regionen besser als Stuttgart. Dies ist aber nicht damit verbunden, dass diese Regionen so gute Leistungen vorgebracht haben, stattdessen ist die Ursache darin zu sehen, dass Stuttgart ein sehr schlechtes Ergebnis in diesem Subindex liefert. Dabei ist es, wie Gehrke und Leger feststellen, ganz normal, dass in den besser entwickelten Volkswirtschaften der Anteil des Staates bei der Finanzierung der Forschung kleiner ist. 23 Der Grund für die Schwäche des Ruhrgebiets scheint also in dem Mangel eines starken und innovativen Industrieclusters zu liegen. Der Mangel findet sich nicht nur in dem Subindex der Innovationsumgebung in den regionalen Industrieclustern, sondern auch in dem Subindex der allgemeinen Innovationsinfrastruktur, auf die das Verhalten der Unternehmungen einen starken Einfluss hat. Über die sehr guten Ergebnisse von Stuttgart entscheidet eben die Lokalisation eines sehr innovativen Industrieclusters in dieser Region. 3.2 Die Kooperationsnetze und die technologischen Veränderungen in den regionalen Industrieclustern der KMU Die empirischen Arbeiten stoßen auf Schwierigkeiten bei der Messung der Prozesse, die innerhalb der Kooperationsnetze zu Stande kommen. Trotzdem sehen zahlreiche Wissenschaftler genau in den starken und ausgebauten Kooperationsnetzen die Ursache für den Erfolg der Region Stuttgart und des ganzen Landes Baden-Württemberg. Da wir über keine Literatur verfügen, die sich mit der Region Stuttgart beschäftigt, werden wir in diesem Teil die Literatur nutzen, die das ganze Bundesgebiet analisiert. In der Arbeiten von Philip Cooke und Kevin Morgan wird Baden-Württemberg als Vorbild genutzt, um eines der Modelle des innovativen Milieus zu beschreiben. Dabei handelt es sich um das Modell des Network Paradigm. Dieses Modell ist von den Autoren hoch geschätzt. Nach Meinung von Cooke und Morgan befinden sich in Baden-Württemberg genau 20 Vgl. Anhang Nr. 3 und Vgl. Anhang Vgl. Anhang Nr Vgl. Gehrke, Birgit / Legler, Harald, 2001, S Cooke, Philip / Morgan Kevin: The Creative Milieu: A Regional Perspective on Innovation, Cooke, Philip / Morgan, Kevin: Growth Regions under Duress: Renewal Strategies in Baden Württemberg and Emilia-Romagna,

15 Regionale Innovationsdynamik solche Formen der Kooperation. Baden-Württemberg wird charakterisiert als eine Region mit einer großen Anzahl verschiedener Institutionen, die das Entstehen der Innovationen in der Region unterstützen. Zu diesen Institutionen gehört ein ausgebautes Netz von kleinen und großen Unternehmungen. Das macht die Region unempfindlich hinsichtlich des Verlustes einiger dieser Firmen. Zu diesem System gehören auch die Forschungsinstitute wie das Max-Planck-Institut, Universitäten, das Fraunhofer Institut, die Industrie- und Handelskammer sowie die Fachhochschulen. Die Institutionen in diesem gut entwickelten System vervollständigen und unterstützen sich gegenseitig bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Sie stehen außerdem im Wettbewerb zueinander, was zu einer ständigen Verbesserung ihrer Arbeit führt. Franz Tödtling zeigt zwei Eigenschaften der dortigen Kooperationsnetze auf. Er erkennt Kooperationsnetze zwischen den großen und den kleinen Unternehmungen sowie Kooperationsnetze der KMU. In der ersten Kategorie übernehmen die großen Unternehmungen die Produktion der Kernprodukte, die technologische Entwicklung, das Marketing und die Distribution. Die kleinen Unternehmungen beschränken sich auf die Tätigkeit in den einzelnen Phasen der Produktion. 26 In den Kooperationsnetzen der KMU erfolgt die Spezialisierung auf kleine Nischen und Kundenorientierung (customization) der Produkte. Hierzu zählt in Baden-Württemberg sicherlich der Maschinenbau. Zur erfolgreichen Entwicklung solcher Netze werden günstige gesellschaftliche, kulturelle, historische und institutionelle Bedingungen benötigt. Ein enges Netz solcher Institutionen erkennt Tödtling in Baden-Württemberg und macht es für den Erfolg der Region verantwortlich. 27 Die Literatur, die sich mit dem Ruhrgebiet befasst, ist nicht so reichhaltig wie im Fall von Stuttgart. Dies resultiert vermutlich daraus, dass sich die Wissenschaftler eher mit erfolgreichen Regionen beschäftigen als mit den weniger erfolgreichen in der Phase des Regresses. Aber auch in der Literatur, die verfügbar ist, werden die Schwierigkeiten der Region erkannt. Diese Probleme liegen eben in den Kooperationsnetzen der Region. Das Gebiet wird primär als ein altes Industriegebiet gesehen, das mit allen damit verbundenen strukturellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Die Lösung dieser Probleme wird zum Teil in den Kooperationsnetzen gesehen. Wir sollten uns aber zuerst mit den Ursachen der Probleme beschäftigen. Wie Michael Enright feststellt, kann der Verlust der Dynamik des regionalen Industrieclusters zu einer sinkenden Nachfrage nach den Produkten, die dort produziert werden, führen. Dazu kommt auch die fehlende Flexibilität der Institutionen innerhalb des Clusters. Dies beschränkt die Möglichkeiten des Clusters, sich an die neuen Nachfragebedingungen anzupassen. Die Ähnlichkeit der Interessen der Akteure im Industriecluster des Ruhrgebiets hat dazu geführt, dass in der Region eine Kultur des Konsenses und ein Mangel an konstruktivem Konflikt entstanden sind. Eine breite Unterstützung erhielt die Richtung der Entwicklung der Region, die sich als eine Sackgasse erwiesen hat. 28 Dies hat eine nur kleine Diversifizierung der Region und eine Empfindlichkeit gegenüber den von außen kommenden Impulsen zur Folge gehabt. Das hat in der Konsequenz die Innovationsdynamik der Region begrenzt. Genauer beschäftigt sich mit den Ursachen des Regresses der Region Gernot Grabher. Die Ursachen für die Probleme der Region sieht er in der sinkenden Nachfrage nach den Produkten des dortigen Clusters, vor allem Stahl. Dies war das Ergebnis der Umstellung der 26 Vgl. Tödtling, Franz, 1996, S Vgl. Tödtling, Franz, 1996, S. 79f. 28 Vgl. Enright, Michael J., 2003, S

16 Sparkasse Vest Recklinghausen Wissenschaftspreis 2006 deutschen Wirtschaft nach dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg auf normale Bedingungen und der wachsende Wettbewerb aus den Entwicklungsländern mit ihren Kostenvorteilen. Die interessanteste Frage dabei ist aber die Frage, warum es zu keiner Verwendung der befreiten Ressourcen in anderen Sektoren in der Region kam. Die zweite Frage besteht darin, warum auch andere Sektoren von der Krise geschwächt wurden, zusammen mit den Sektoren der hohen Technologien in der Produktion und in den Dienstleistungen. 29 Als die Ursache dieses Mangels der Anpassung an die neuen Bedingungen erkennt Grabher die spezifischen Verbindungen zwischen den Firmen, die ihre Entwicklung bestimmt haben. 30 Die Ursache der schlechten Ergebnisse des Ruhrgebiets auf dem Gebiet der Innovationen ist ein Lock-in in drei Bereichen. Im Ruhrgebiet haben wir mit einem kognitivem, einem funktionalem und einem politischem Lock-in zu tun. 31 Die nahen Beziehungen der großen Unternehmungen und ihrer kleinen Lieferanten in der Region sowie starke Interdependenzen führten zu schwach ausgebauten interregionalen Funktionen in den Firmen der Region. Deswegen ist die Fähigkeit zur Aufnahme des Wissens von außen und der Suche nach Veränderungen in der Umgebung stark zurückgegangen. Die funktionale Schwäche der Region kann nicht als Abhängigkeit der kleinen Lieferanten von den großen Nachfragern in den FuE- und Vertriebsbereichen verstanden werden. Diese funktionale Schwäche müssen wir als das Ergebnis einer langen Adaptation, die zur Senkung der Transaktionskosten und der vereinfachten Kooperation führen sollte, verstehen. 32 Dies bedeutet, dass die Schwäche des Ruhrgebiets nicht aus den zu schwachen Kooperationsnetzen resultiert, stattdessen ist es das Ergebnis einer zu starken Spezialisierung dieser Netze in einer Richtung. Eine solche enge Spezialisierung hat dazu geführt, dass die Anpassung an die Veränderungen in der Umwelt schwieriger geworden ist. Der Mangel an Diversifikation hat verursacht, dass die Region auf Krisen empfindlicher reagierte, weil sie sich nicht mehr anpassen kann. Dies wird auch deutlich, wenn wir den kognitiven 33 und den politischen 34 Lock-in betrachten. Die Schwächen des Ruhrgebiets wurden erkannt, was zu einer Veränderung der Regionalpolitik von der Redistribution zu einer Politik der Entwicklung des endogenen Potentials der Region führte. Diese Versuche haben eine Diversifikation der regionalen Kooperationsnetze und des lokalen Industrieclusters zum Ziel. Es sind deswegen zahlreiche Initiativen entstanden, darunter Projekt Ruhr 35, Ruhr Networker 36, Energieforschung Ruhr 37, Ruhr Pilot 38, Life Tec Ruhr 39 oder elearning NetzwerkRuhr 40 die genau diese Aufgabe haben. Leider sind es noch sehr junge Projekte und es ist noch nicht abzuschätzen, wie erfolgreich sie sein werden. Wir wissen doch, dass eine einfache Übertragung der Lösungen aus anderen Regionen sehr selten zum Erfolg führt. Diese Projekte müssen also an die spezifischen Gegebenheiten der Region angepasst werden. 29 Vgl. Grabher, Gernot, 1994, S Vgl. Grabher, Gernot, 1994, S. 257ff. 31 Vgl. Grabher, Gernot, 1994, S Vgl. Grabher, Gernot, 1994, S. 260f. 33 Vgl. Grabher, Gernot, 1994, S. 262f. 34 Vgl. Grabher, Gernot, 1994, S. 263f. 35 [Stand ]. 36 [Stand ]. 37 [Stand ]. 38 [Stand }. 39 [Stand ]. 40 [Stand ]. 15

17 Regionale Innovationsdynamik Weil das Interesse an diesen Aspekten in der Region sehr ausgeprägt ist und die Politik auf das endogene Wachstum ausgerichtet ist, kann man die Lage in der Region im Vergleich zu den 80er Jahren als besser beschreiben. Die Region bleibt aber weit abgeschlagen hinter den dynamischsten Regionen in Deutschland. 3.3 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse Wir können also feststellen, dass wir es mit zwei Regionen zu tun haben, die sich erheblich voneinander unterscheiden. In Stuttgart liegt ein starker Cluster vor, der auf dem Feld der Innovationen sehr aktiv ist. In diesem Cluster befinden sich kleine aber auch große Unternehmungen im Wettbewerb, die in vielen Bereichen kooperieren. Der Wettbewerb und die Kooperation zusammen treiben den Innovationsprozess und die Innovationsdynamik der Region an. Das System wird von einem ausgebauten und engen Netz von unterstützenden Institutionen komplettiert. Stuttgart kann so als eine beispielhafte Region in dem Bereich der Innovationen gesehen werden. Ein ganz anderes Bild bietet das Ruhrgebiet. Diese Region hat unter den Problemen zu leiden, die typisch für alte Industrieregionen sind. Die Innovationsdynamik ist in den alten Industriezweigen nicht mehr sehr ausgeprägt und die Versuche der Diversifikation waren bislang nicht erfolgreich und haben noch nicht zur Entstehung eines starken Industrieclusters, das die Lasten der ständigen Innovationen tragen könnte, geführt. Dies wird anhand der Höhe der FuE-Ausgaben oder der Zahl des FuE-Personals deutlich. Auch die Kooperationsnetze erfüllen ihre Aufgabe nicht. Ihre Spezialisierung hat sich als Sackgasse in der regionalen Entwicklung erwiesen und erschwert die Entwicklung neuer Strukturen und Technologien, die zur Adaptation an neue Umweltverhältnisse notwendig sind, durch das funktionale, kognitive und politische Lock-in. 4. Die Rolle der Regionalpolitik im Ruhrgebiet Wegen der Schwierigkeiten im Ruhrgebiet sollten wir uns also die Frage nach adäquaten Instrumenten der Regionalpolitik stellen. Wie deutlich wurde, kämpft das Ruhrgebiet mit den Problemen einer niedrigen Innovationsdynamik im lokalen Industriecluster. Die Antwort auf die Überwindung dieser Schwierigkeiten gibt Porter. Er sieht die Rolle der Regierung als die Rolle eines aktiven Spielers an, der ein bestimmtes Verhalten der Firmen auf den Märkten inszeniert. Es ist aber nicht die Rolle eines Wohltäters, der Subventionen vergibt. 41 Der Staat ist mehr als ein Betreuer zu sehen, der hohe Anforderungen an die Firmen zu ihrem eigenem Wohl stellt. Dazu gehören solche Aspekte wie eine liberale Handelspolitik, die den Wettbewerb auf dem lokalen Markt steigert 42, der Kampf gegen die Monopole und Oligopole 43 sowie hohe Qualitäts- und Sicherheitsnormen. 44 Es wird von den Firmen nicht nur etwas gefordert, stattdessen erhalten sie auch Unterstützung. Die Firmen werden indirekt unterstützt, wobei festgehalten werden muss, dass zu viel Hilfe negative Konsequenzen haben kann. Die Regierung sollte also für gute Bedingungen für die Entwicklung der Firmen sorgen. Die Aufgaben der Regierung lie- 41 Vgl. Porter, Michael E., 1991, S Vgl. Porter, Michael E., 1991, S Vgl. Porter, Michael E., 1991, S Vgl. Porter, Michael E., 1991, S. 665f. 16

18 Sparkasse Vest Recklinghausen Wissenschaftspreis 2006 gen also in der Sorge um die Basisproduktionsfaktoren. Dazu muss in das Bildungssystem 45, die Infrastruktur 46 und die Basisforschung investiert werden 47. Die Rolle der Regionalpolitik in einem solchen theoretischen Rahmen muss natürlich anders als früher verstanden werden. Man sollte dementsprechend auf die direkte Subventionierung von problembehafteten Sektoren wie Stahl- oder Kohlesektor, wie es in der Vergangenheit der Fall war, verzichten. 48 Wie Porter festhält, war eine solche Subventionierung uneffektiv. Stattdessen sollte sich die Regionalpolitik auf die Cluster konzentrieren. Dazu muss eine indirekte Subventionierung stattfinden. Diese Art der Subventionierung korrumpiert die Unternehmungen nicht und die Marktanreize bleiben erhalten. Zu solchen Subventionen gehören Investitionen in die Entwicklung der Universitäten und der Forschungslabore sowie in eine spezifische Infrastruktur und in Facharbeitskräfte. 49 Am schwierigsten ist natürlich die Erkennung eines Sektors mit guten Erfolgsaussichten und dem Potential zur Schaffung einer gehobenen Nachfrage und Produktionsfaktoren. Diese können dann auch von anderen Clustern genutzt werden. Deswegen sollte man diese Maßnahmen auf schon bestehende Industriecluster anwenden oder mindestens auf die in der Phase der Entstehung. Ein sehr interessantes Beispiel liefert der Industriecluster der ökologischen Firmen im Ruhrgebiet. Als Motor zur Entstehung dieses Clusters fungierten die Regulationen im Umweltschutz. Sie haben eine gehobene Nachfrage der führenden Nachfrager geschaffen, wie Porter feststellt. Noch wichtiger für die Region ist, dass dieser Cluster auf den spezifischen Gegebenheiten in der Region basiert. 50 Eine Politik auf der Basis des endogenen Potentials der Region scheint also hier möglich zu sein. Aufbauend auf einer Politik, die lokale Industriecluster unterstützt, sollte außerdem gewährleistet werden, dass sich die entstandenen positiven Effekte auf andere Industriecluster in der Region übertragen können. Um das zu erreichen, ist die Konzeption des Lernens wichtig. Die Rolle des Lernens hebt Morgan hervor. Er erachtet eine Regionalpolitik als notwendig an, die auf der Konzeption der lernenden Region basiert. Den Vorteil einer solchen Politik sieht er darin, dass sie auf dem endogenen Potential einer Region basiert. 51 Im Ruhrgebiet braucht man also eine Politik wie die, die in Wales durch die Walisische Entwicklungs-Agentur (Wales Development Agency) geführt wurde. Die lokale Administration hat also eine besondere Aufgabe bei der Schaffung unterschiedlicher Institutionen, die die Entwicklung von Innovationen unterstützen. Dazu gehören vor allem wissenschaftliche Institutionen, wesentlich sind aber dabei die Kooperationsnetze zwischen den Akteuren des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens. Die Wissenschaftler und Unternehmer brauchen die Möglichkeiten des Wissensaustauschs und der Kooperation. Die Administration sollte also aktiv solche Kooperationsnetze im Ruhrgebiet unterstützen. 45 Vgl. Porter, Michael E., 1991, S Vgl. Porter, Michael E., 1991, S. 655f. 47 Vgl. Porter, Michael E., 1991, S. 648f. 48 Vgl. Grabher, Gernot, 1994, S Vgl. Porter, Michael E., 1991, S. 674f. 50 Vgl. Grabher, Gernot, 1994, S. 268f. 51 Vgl. Morgan, Kevin, 1997, S

19 Regionale Innovationsdynamik Wie wir aber wissen, können Kooperationsnetze zu Lock-in-Effekten führen. Dies ist der Fall, wenn die Adaptation der lokalen Umgebung an die lokalen Industriecluster zu stark ist. Ist dies der Fall, leidet die Adaptationsfähigkeit und damit die Fähigkeit zum Lernen. 52 Ein weiteres Ziel der Regionalpolitik sollte das sog. double-loop learning sein. Dieser Lernprozess charakterisiert sich nicht nur durch die Fähigkeit der Adaptation innerhalb der bestehenden Normen. Der Prozess erlaubt auch die kritische Analyse dieser Normen und der Verhaltensweisen und ermöglicht, falls nötig, ihre Veränderung. 53 Wir brauchen in der Region eine Redundanz der lokalen Strukturen, die eventuelle Lockin-Effekte verhindert. Die Schaffung der Redundanz ist die Aufgabe des Staates, weil die Marktlösungen hier oft nur zu niedrige Investitionen verursachen. Dies resultiert daraus, dass sich der zukünftige Nutzen solcher Investitionen schlecht abschätzen lässt. Da die Impulse auf dem Markt nicht vorhanden sind, muss der Staat korrigierend im Ruhrgebiet eingreifen. 54 Mit diesen Maßnahmen ist allerdings ein Problem verbunden: Es ist unmöglich feststellen, wann zu viel und wann zu wenig Hilfe angeboten wird. Genau so schwer ist die Frage nach der Redundanz, das heißt, wie viel Redundanz optimal für die Region ist. Die Grenzen zwischen Helfen und Schaden sind fließend und hängen oft nur von den Überzeugungen eines Politikers oder Wissenschaftlers ab. Wenn man dazu noch das politische System mit seinen Unvollkommenheiten nimmt, stehen wir vor einer großen Aufgabe politischer Natur, wenn wir dem Ruhrgebiet und anderen Regionen helfen wollen. Das erfordert einen breiten Konsens aller Gruppen und eine lokale Gemeinschaft, die sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst ist. Aufbauend auf einer solchen Gemeinschaft, der ihre Bedürfnisse klar sind, könnte man eine Politik durchsetzen, die der Region wirklich helfen würde. Ob dies gelingen wird, bleibt abzuwarten. 52 Vgl. Grabher, Gernot, 1994, S. 264f. 53 Vgl. Grabher, Gernot, 1994, S. 265f. 54 Vgl. Grabher, Gernot, 1994, S. 272f. 18

20 Sparkasse Vest Recklinghausen Wissenschaftspreis 2006 Literatur Acs, Zoltan J.: Innovation and Growth of Cities, 1. Auflage, Cheltenham UK / Northampton USA, Capello, Roberta: Spatial Transfer of Knowledge in High Technology Milieux: Learning Versus Collective Learning Process, in: Regional Studies, Band 33.4, Juni 1999, S Cooke, Philip / Morgan, Kevin: Growth Regions under Duress: Renewal Strategies in Baden Württemberg and Emilia-Romagna, in: Amin, Ash; Thrift, Nigel [Hrsg.]: Globalization, Institutions, and Regional Development in Europe, 1. Auflage, Oxford 1996, S Cooke, Philip / Morgan, Kevin: The Creative Milieu: A Regional Perspective on Innovation, in: Dogson, Mark / Rothwell Roy [Hrsg.]: The Handbook of Industrial Innovation, 1. Auflage, Cheltenham, UK / Brookfield, US 1996, S Enright, Michael J.: Regional Clusters: What We Know and What We Should Know, in Regional Clusters, in: Bröcker, Johannes [Hrsg.]: Innovation clusters and interregional competition, 1. Auflage, Berlin 2003, S European Commission: 2003 European Innovation Scoreboard: Technical Paper No 3 Regional innovation performance, o.o., November 28, Fritsch, Michael: How and Why Does the Efficiency of Regional Innovation Systems Differ?, in: Bröcker, Johannes / Dohse, Dirk / Soltwedel, Rüdiger [Hrsg.]: Innovation clusters and interregional competition, 1. Auflage, Berlin 2003, S Furman, Jeffrey L. / Porter, Michael E. / Stern, Scott: The determinants of national innovative capacity, in: Research Policy, Heft 31, 2002, S Gehrke, Birgit / Legler, Harald: Innovationspotentiale deutscher Regionen im europäischen Vergleich, 1. Auflage, Berlin Grabher, Gernot: The weakness of strong ties. The lock-in of regional development in the Ruhr area, in: Grabher, Gernot [Hrg.]: The Embedded Firm. On the socioeconomics of industrial networks, 1. Auflage, London / New York 1994, S Keeble, David / Lawson, Clive / Moore, Barry / Wilkinson, Frank: Collectiva Learning Processes, Networking and Institutional Thickness in the Cambridge Region, in: Regional Studies, Band 33.4., 1999, S Lawson, Clive / Lorenz, Edward: Collectiva Learning, Tacit Knowledge and Regional Innovative Capacity, in: Regional Studies, Band 33.4., 1999, S Maier, Gunther / Tödtling, Franz: Regional- und Stadtökonomik 2. Regionalentwicklung und Regionalpolitik, 2. Auflage, Wien Morgan, Kevin: The Learning Region: Institutions, Innovation and Regional Renewal, in: Regional Studies, Band 31.5, Juli 1997, S Moulaert, Frank / Sekia, Farad: Territorial Innovation Models: A Critical Survey, in: Regional Studiem, Band 37.3, Mai 2003, S Nelson, Richard R. [Hrsg.]: National Innovation Systems. A Comparative Analysis, 1. Auflage, New York Patrucco, Pier Paolo: Institutional Variety, Networking and Knowledge Exchange: Communication and Innovation in the Case of the Brianza Technological District, in: Regional Studies, Band 37.2., 2003, S Porter, Michael E.: Nationale Wettbewerbsvorteile. Erfolgreich konkurrieren auf dem Weltmarkt, 1. Auflage, München Porter, Michael E. / Stern, Scott: Innovation: Location Matters, in MIT Management Review, Summer 2001, S Romer, Paul: Endogenous Technological Change, in Journal of Political Economy, Band 98, 1990, S Sternberg, Rolf: Innovation Networks and Regional Development Evidence from the European Regional Innovation Survey (ERIS): Theoretical Concepts, Methodological Approach, Empirical Basis and Introduction to the Theme Issue, in: European Planning Studies, Band 8., 2000, Heft 4., S Tödtling, Franz / Kaufmann, Alexander: Systems of Innovation in Traditional Industrial Regions: The Case of Styria in a Comparative Perspective, in: Regional Studies, Band 34.1., 2000, S Tödtling, Franz / Kaufmann, Alexander: Innovation Systems in Region sof Europe A Comparative Perspective, in: European Planning Studies, Band 7., 1999, Heft 6., S Tödtling, Franz: The Uneven Landscape of Innovation Poles: Local Embeddedness and Global Networks, in: Amin, Ash; Thrift, Nigel: Globalization, Institutions, and Regional Development in Europe, 1. Auflage, Oxford 1996, S

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