Fachtagung Diätetik 2018

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1 Fachtagung Diätetik 2018 Kochen im Wandel: Diätetische Produkte der Zukunft Presenting-Partner

2 Globale Nahrungssicherung Prof. Dr. Jürg M. Grunder Presenting-Partner

3 Referent Insekten und ihr Potenzial Jürg M. Grunder Dozent, Leiter Forschungsgruppe Phytomedizin, ZHAW Agronom ETHZ

4 Globale Nahrungssicherung Ziel des Referates Globale Ernährungssysteme Proteinproduktion global Alternativen, Möglichkeiten, Lösungsszenarien Sind Insekten die zukünftige Lösung? Blick in die Zukunft

5 Globale Nahrungssicherung Globale Ernährungssysteme Leitfragen Wie sieht ein nachhaltiges Ernährungssystem aus? Wie kann die Menschheit in Zukunft nachhaltig ernährt werden? Welche Landwirtschaft benötigen wir?

6 Globale Nahrungssicherung Globales Ernährungssysteme

7 Globale Nahrungssicherung Club of Rome :The Limits to Growth (1972)

8 Globale Nahrungssicherung Heute produziert die Welt Lebensmittel für ca. 7 Milliarden Menschen (42 kg Fleisch / 20 Kg Fisch (durchschnittliche Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln) Futtermittel<1 Milliarde Haustiere Hunde, Katzen, Vögel, Fische, Pferde,... Zoo) Nutztiere für den Fleischkonsum 20 Milliarden Hühner / 1,5 Mia. Rinder, Schweine / 1,2 Mia. Enten / 1,1 Mia. Schafe / 1 Mia. Ziegen / 0,8 Mia. Kaninchen / Millionen Tonnen Fisch / Aquakultur

9 Globale Nahrungssicherung Welche Lebensmittel? 8,4 Milliarden Tonnen (FAO, 2012) Tierische Produktion (Mia $ / Mio Tonnen) Milch 226/ 723 Fleisch: -Rinder 169/62 -Schweine 169/109 -Hühner 132/93 Eier 55/66 Pflanzliche Produktion (Mia $ / Mio Tonnen) Reis 186 / 738 Weizen 79 / 671 Soja 61 / 241 Tomaten 59 / 161 Zuckerrohr 58 / 1842 Mais 54 / 873 Kartoffeln 49 / 365 Gemüse 46 / 270 Früchte 122 / 186 Cassava 25 / 269 Bis 2050: + 70% Bis 2050: +50%

10 Globale Nahrungssicherung Grundlagen für die Lebensmittelproduktion (FAO, 2012) 40% der weltweiten eisfreien Landfläche sind landwirtschaftlich genutzt (Wald: 30%; Wüsten-Berge: 25%; Feuchtgebiete, städtische Agglos...). 70% der gesamten Landnutzung der Landwirtschaft dienen der Fütterung von Tieren 30% aller Körner werden an Tiere verfüttert (Soja: 80% / Mais: 50%) 70% des gesamten Süßwasserverbrauchs sind für die Landwirtschaft bestimmt 110 Millionen Tonnen chemischer Dünger 2,3 Millionen Tonnen Pestizide (1/3 Glyphosate!) 14-17% der gesamten THG-Emissionen (Treibhausgase)

11 Globale Nahrungssicherung Facts für unsere Welt Verdreifachung der weltweiten Landwirtschaftsproduktion 1970 bis 2020 Der Wasserverbrauch wächst doppelt so schnell wie das Bevölkerungswachstum Nahrungsmittelverlust und Abfall bei 1,3 Milliarden Tonnen / Jahr Wie weiter?

12 Globale Nahrungssicherung Entwicklung der globalen Proteinproduktion

13 Globale Nahrungssicherung

14 Neue Ideen, Alternativen? Tierische Proteine Rinder, Schweine, Hühner, Fische, Insekten Pflanzliche Proteine Erbsen, Soja, Nüsse, Gemüse, Getreide Alternative Proteine Mikroalgen, Bakterienzellen, Mycoproteine, synthetische Proteine (Laborproduktion, 3-D Drucker), Insekten 3

15 Neue Ideen, Alternativen? Landwirtschaft im Meer Algenproduktion Mikro - Algen

16 Neue Ideen! Innovationen aus biotechnischen Wachstumsprozessen Bakterienzellen, Mycoproteine, synthetische Proteine Biofermentor Mycel-Pilz in einem spezifischen Wachstumsmedium

17 Fischproduktion Industrielle Fischzuchten Das Zuchtvolumen von Fischen und anderen Meerestieren ist heute mehr als 14x grösser als in den 80-igern Jahren Die weltweite Produktion lag 2012 bei mehr als 70 Millionen Tonnen und überstieg damit zum ersten Mal die Rindfleischproduktion Die heutige Weltproduktion ist 100 Milliarden Dollar wert.

18 Fischzuchten Industrielle Fischzuchten

19 Proteinproduktion Nur 40% der pflanzlichen Proteine landen auf unseren Tellern Quelle, Bühler AG, Baumann & Müller

20 Food Waste Lebensmittel Abfälle bis zu 30 % Schweiz 2016 Wenn Lebensmittel im Abfall statt auf dem Teller landen Jedes Jahr verschwendet in der Schweiz eine vierköpfige Familie Lebensmittel im Wert von 2000 Franken. 290 Kilo Lebensmittel pro Kopf

21 Warum Insekten? Proteine; konventionelle Produktion und Heuschrecken Van Huis et. al. 2013

22 Warum Insekten? Umsetzung von Futtermitteln in Proteine

23 Globale Ernährungssysteme Warum Insekten? Bekömmliches Lebensmittel, vielseitig einsetzbar Insekten enthalten ein wertvolles Proteinmuster, wertvolle Fettsäuren hohen Gehalt an Zink, Eisen Mineralstoffe Industrielle Produktion möglich Über 2000 verschiedene Insektenarten weltweit Insekten als Futtermittel haben ein riesiges Potential Insekten können mit organischen Abfällen gefüttert werden Wirtschaftliche Prognose äusserst interessant 200 neue Produktionsfirmen (Fliegenproduktion) in den nächsten 10 J.

24 Firmen in der Insektenbranche Firmen; Insekten als Lebensmittel und Futtermittel Joint Venture in China. Bühler Insect Technologies Protix

25 Globale Ernährungssysteme Regionale Wirtschaftsorganisationen Europe International Platform of Insects for Food and Feed North America North American Coalition for Insect Agriculture Asia The ASEAN Food and Feed Insects Association (AFFIA) 5

26 Globale Ernährungssysteme USA - Markt für essbare Insekten 5

27 Globale Ernährungssysteme Zunahme der wissenschaftlichen Publikationen zu essbaren Insekten % 6 16 WoS 19 Google Scholar ~30% in

28 Globale Ernährungssysteme Zukunftsaussichten - spezifisch für essbare Insekten: Organisationen, Institute, FAO Gezielte Information der potentiellen NutzerInnen in Medien, Events, Projekte, Gastronomie Forschung Aufbau von Knowhow, Artenspektrum ausloten, Daten zur Fütterung, Umweltdaten, LCA, Jobs Behörden Regulatorische Rahmenbedingungen schaffen; konstruktiv, angepasst Abfallwirtschaft, Strategien zur Förderung, Habitatschutz, Konsumentenschutz, Gesundheitsfragen ( Codex Alimentarius) Privater Sektor, Wirtschaft, Handel Erhöhung der Effizienz in der Produktion, Kostenreduktion, Automation, Business- Innovation, neue Produkte Paul Vantomme

29 Warum Insekten? Eigenschaften, Produktionsfaktoren, welche für Insekten sprechen! Reduktion von Treibhausgasemissionen Schonung von Land- und Wasserressourcen Optimierung der Nahrungsmittelqualität Bessere Versorgung mit Mangelstoffen small scale in jedem Haus und Raum und Hof produzierbar Verbesserung der globalen Ernährungssicherheit Innovation in verschiedenen Brachen - Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Industrie

30 Globale Ernährungssysteme Insekten Alternative Proteinlieferanten Wir stehen am Anfang! Wir können noch viel lernen, hören wir doch den Menschen zu, welche Insekten seit vielen Generationen essen.

31 Kurse des Schweizer Kochverband

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