Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag in Hessen Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik

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1 Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag in Hessen Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik Die repräsentative Wahlstatistik bei Bundestagswahlen erfolgt nach dem Wahlstatistikgesetz (WstatG) als Stichprobenerhebung. Sie wird seit 1953 durchgeführt und gibt einen Überblick über die Wahlbeteiligung und Stimmabgabe nach Geschlecht und Altersgruppen. Anders als bei Wahlanalysen der Forschungsinstitute basiert sie nicht auf repräsentativen Meinungsumfragen, sondern auf Stimmzettelauszählungen sowie auf Daten aus den Wählerverzeichnissen. Die Ergebnisse spiegeln daher nicht das erfragte, sondern das tatsächliche Wahlverhalten auf repräsentativer Basis wider. Von Diana Schmidt-Wahl Für die repräsentative Wahlstatistik zur Bundestagswahl am 24. September 2017 wurden von den insgesamt rund 6400 Wahlbezirken in Hessen nach einem mathematischen Verfahren 197 repräsentative Bezirke (174 Urnenwahl- sowie 23 Briefwahlbezirke) ausgewählt. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestgröße der Repräsentativbezirke beträgt 400 Wahlberechtigte bzw. Wählerinnen und Wähler (Briefwahl). Die Stichprobe umfasst 3,5 % der Wählerinnen und Wähler in Hessen. Über die Stichprobe wird das Wahlverhalten von Wählerinnen und Wählern erfasst. Die Auswahl trifft der Bundeswahlleiter im Einvernehmen mit dem Landeswahlleiter und dem Statistischen Landesamt. Um festzustellen, für welche Partei sich die Wählerinnen und Wähler gegliedert nach Geschlecht und Alter (6 Geburtsjahresgruppen) entschieden haben, sind die Stimmzettel in diesen Wahlbezirken mit Unterscheidungsaufdrucken versehen. Die Ergebnisse zur Wahlbeteiligung werden durch Auszählung der Wählerverzeichnisse nach Geschlecht und 10 Altersgruppen ermittelt. Das Wahlgeheimnis zu wahren, ist oberster Grundsatz der Wahlstatistik. Deshalb enthalten die Stimmzettel in einem repräsentativen Wahllokal lediglich einen Unterscheidungsaufdruck für die Geburtsjahrgangsgruppen, bspw. für die Gruppe von Frauen der Altersjahrgänge 1993 bis 1999 Frau, geboren In Verbindung mit der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgröße der Repräsentativbezirke sind die Gruppen so groß, dass ein Rückschluss auf das Wahlverhalten Einzelner nicht möglich ist. Die mit einem Gruppenkennzeichen versehenen Stimmzettel werden unter strenger Wahrung des Wahlgeheimnisses im Hessischen Statistischen Landesamt ausgewertet. Aufgrund des Zufallsfehlers bei Stichproben stellen die Ergebnisse dieser Wahlstatistik nur Näherungswerte dar, sodass es stichprobenbedingt leichte Abweichungen zum amtlichen Endergebnis gibt. Die wesentlichen Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik werden im Folgenden dargestellt. fotomek Fotolia.com Staat und Wirtschaft in Hessen S

2 1) Abbildung 1: Wahlbeteiligung bei den Bundestagswahlen in Hessen 1972 bis 2017 nach Altersgruppen (in %) oder älter 1) 1994 und 1998 keine Erhebung. Wahlbeteiligung insbesondere die der Jüngeren gestiegen Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 gaben in Hessen 77,0 % der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Entgegen früherer Tendenzen zu sinkender Wahlbeteiligung ergab sich im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 ein Plus von 3,8 Prozentpunkten. Die Auswertung der Wählerverzeichnisse weist bis auf die 70-jährigen oder älteren Männer ( 0,2 Prozentpunkte) in allen Altersgruppen bei beiden Geschlechtern eine höhere Wahlbeteiligung aus. Im Allgemeinen steigt die Wahlbereitschaft mit zunehmendem Alter (siehe Abbildung 1). Dies war auch bei dieser Bundestagswahl wieder so. Allerdings waren es gerade die Jüngeren (21-30-Jährige) unter den Wahlberechtigten, deren Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2013 überdurchschnittlich (knapp 5 Prozentpunkte) zunahm und durch ihre verstärkte Wahlteilnahme ihr politisches Einflusspotenzial besser ausschöpften als bisher. Die Beteiligungsquoten von Männern und Frauen waren insgesamt identisch, innerhalb der Altersgruppen gab es allerdings bemerkenswerte Unterschiede. Am auffälligsten war die Gruppe der 70-Jährigen oder Älteren. Hier war die Beteiligung der Männer (81,5 %) deutlich höher als diejenige der Frauen (74,5 %). In den Altersgruppen von 18 Jahren lagen die Quoten der Wählerinnen dagegen über denen der Männer. Wahlentscheidung Neben dem Einblick in die alters- und geschlechtsspezifische Wahlbeteiligung ermöglicht die Auswertung der repräsentativen Wahlstatistik auch eine differenzierte Betrachtung des Abstimmungsverhaltens. Wie haben die Parteien in den jeweiligen Altersgruppen, bei Männern und Frauen abgeschnitten? Verluste der CDU bei den - 70-Jährigen besonders hoch Der Stimmenanteil der CDU fiel gegenüber der Bundestagswahl 2013 um 8,3 Prozentpunkte auf 30,9 % der gültigen Zweitstimmen. Sie verlor in allen Altersgruppen an Zustimmung, die Verluste reichten von 6,2 bis zu 11,1 Prozentpunkten (siehe Tabelle 1). Dennoch blieb die CDU in allen 6 Altersgruppen stärkste Kraft (siehe Abbildung 2 und Tabelle 2). Bei den älteren Wählerinnen und Wählern, bei denen die CDU traditionell stark abschneidet, waren die Einbußen am höchsten. Dennoch war sie bei den 70-Jährigen und Älteren (41,9 %) wieder am erfolgreichsten, besonders bei den Frauen (45,6 %). In den nachfolgenden Altersgruppen, den 69-jährigen und jüngeren Wählerinnen und Wählern blieb die CDU jeweils unter ihrem Landesdurchschnitt von 30,9 %. Den geringsten Zuspruch fand die CDU bei den Jährigen (22,3 %). 2 Staat und Wirtschaft in Hessen S1 2018

3 Abbildung 2: Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl in Hessen 2017 nach Alter sowie Geschlecht (in %) Insgesamt 30,9 23,5 11,9 11,5 9,7 8,1 4,4 Männer Frauen 26,3 23,4 15,9 12,9 8,3 8,9 4,3 33,6 23,6 8,8 10,4 11,3 8,0 4, oder älter 22,3 21,0 7,5 13,1 15,5 11,3 9,4 25,0 19,7 12,2 11,9 11,6 11,1 8,5 28,6 18,4 14,8 11,7 11,7 8,7 6,1 27,4 22,7 14,3 11,1 11,7 8,9 3,8 29,5 27,0 13,0 11,1 7,9 9,2 2,2 41,9 28,8 8,7 12,1 3,8 3,8 0,9 0, CDU SPD AfD FDP GRÜNE DIE LINKE Sonstige Die Verluste der CDU waren bei den Männern insgesamt ( 10,0 Prozentpunkte) höher als bei den Frauen ( 8,0 Prozentpunkte). In allen Altersklassen votierten insgesamt mehr Frauen (33,6 %) für die CDU als Männer (26,3 %). Am größten war dieser Unterschied mit jeweils 8,2 Prozentpunkten in den Altersgruppen der über -Jährigen. SPD schneidet bei den Jährigen am schlechtesten ab Die SPD büßte gegenüber der Bundestagswahl ,3 Prozentpunkte ein und kam auf 23,5 % der gültigen Stimmen. Die SPD war wie auch die CDU bei älteren Wählerinnen und Wählern erfolgreicher als bei den jüngeren. Die besten Ergebnisse und geringsten Verluste erzielte die SPD bei den 70-Jährigen und Älteren (28,8 % bzw. 2,1 Prozentpunkte). Den niedrigsten Stimmenanteil und mit die höchsten Verluste hatte die SPD bei Männern und Frauen im Alter von 35 bis unter 45 Jahren (18,4 % bzw. 6,1 Prozentpunkte). Bei den Wählerinnen und Wählern der SPD war die Geschlechts- und Altersverteilung ausgeglichener als bei der CDU. Sie wurden von Männern (23,4 %) und Frauen (23,6 %) nahezu gleich häufig gewählt und die Stimmenverluste waren jeweils ähnlich hoch ( 5,6 bzw. 4,5 Prozentpunkte). Zuspruch der AfD bei den 35- -jährigen Männern am höchsten Die AfD erreichte bei der Bundestagswahl 2017 in Hessen 11,9 % der gültigen Stimmen (+ 6,3 Prozentpunkte). Im Vergleich zur vorangegangenen Bundestagswahl ist ihr Stimmenanteil in allen Wählergruppen gestiegen, in den Altersgruppen ab 25 Jahren auf gut das Doppelte. Die höchsten Stimmenzuwächse und die besten Ergebnisse erzielte die AfD bei den 35- -Jährigen. Von den jährigen Männern entschieden sich 18,8 % bzw. rund jeder Fünfte für die AfD. Damit lag die AfD in der Beliebtheit dieser Altersgruppe bei den Männern an 2. Stelle nach der CDU (25,4 %) und noch vor der SPD (17,2 %). Am geringsten war die Resonanz bei den 18- bis Partei Tabelle 1: Veränderungen der Zweitstimmenanteile der Parteien bei der Bundestagswahl 2017 gegenüber der Bundestagswahl 2013 in Hessen nach Altersgruppen in Prozentpunkten Altersgruppe in Jahren oder älter CDU 6,2 8,5 8,6 8,1 11,1 9,5 SPD 5,4 4,4 6,1 6,5 5,7 2,1 AfD 1,4 6,4 8,6 8,4 7,3 5,0 FDP 8,2 7,2 6,1 6,3 5,5 5,3 GRÜNE 1,3 1,9 2,3 1,3 0,8 0,1 DIE LINKE 3,6 2,4 2,2 1,5 2,9 1,4 Staat und Wirtschaft in Hessen S

4 Altersgruppe in Jahren Tabelle 2: Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl in Hessen 2017 nach Altersgruppen und Geschlecht Von 100 gültigen Zweitstimmen nebenstehender Altersgruppe entfielen auf DIE CDU SPD AfD FDP GRÜNE LINKE Sonstige Männer ,0 20,6 9,2 16,5 12,8 11,5 9, ,5 19,0 15,5 14,5 9,5 11,1 8, ,4 17,2 18,8 13,4 9,6 9,1 6, ,6 23,0 18,4 12,0 9,7 9,0 3, ,4 27,5 16,7 11,5 7,1 10,0 1,8 70 oder älter 37,4 29,3 11,9 12,8 3,2 4,6 0,7 Z u s a m m e n 26,3 23,4 15,9 12,9 8,3 8,9 4,3 Frauen ,6 21,4 5,7 9,6 18,4 11,1 9, ,6 20,3 8,8 9,3 13,7 11,0 8, ,7 19,6 10,9 10,0 13,7 8,3 5, ,2 22,4 10,3 10,2 13,8 8,9 4, ,6 26,6 9,5 10,7 8,7 8,4 2,5 70 oder älter 45,6 28,4 6,0 11,4 4,3 3,2 1,1 Z u s a m m e n 33,6 23,6 8,8 10,4 11,3 8,0 4,3 Männer und Frauen ,3 21,0 7,5 13,1 15,5 11,3 9, ,0 19,7 12,2 11,9 11,6 11,1 8, ,6 18,4 14,8 11,7 11,7 8,7 6, ,4 22,7 14,3 11,1 11,7 8,9 3, ,5 27,0 13,0 11,1 7,9 9,2 2,2 70 oder älter 41,9 28,8 8,7 12,1 3,8 3,8 0,9 G e s a m t e r g e b n i s 30,9 23,5 11,9 11,5 9,7 8,1 4,4 unter 25-Jährigen (7,5 % bzw. + 1,4 Prozentpunkte) und bei der Altersgruppe 70 Plus (8,7 % bzw. + 5,0 Prozentpunkte). Mit Ausnahme der Jüngsten und Ältesten lagen die Quoten der AfD jeweils über denen von FDP, GRÜNEN und DIE LINKE. Die AfD wurde vorwiegend von Männern gewählt. Ihr Stimmenanteil unter den männlichen Wählern (15,9 %) war fast doppelt so hoch wie unter den Wählerinnen (8,8 %). FDP bei jungen Männern besonders erfolgreich Die FDP wurde besonders bei jüngeren Wählerinnen und Wählern wieder attraktiv. Die Liberalen erzielten bei den Jährigen mit 13,1 % ihren höchsten Stimmenanteil (Landesdurchschnitt: 11,5 %). Das war ein Plus von 8,2 Prozentpunkten. Maßgeblich waren die Zuwächse (10,7 Prozentpunkte) und das herausragende Ergebnis bei den jungen Männern (16,5 %), denen ein Stimmenanteil von 9,6 % (+ 5,5 Prozentpunkte) bei den gleichaltrigen Frauen gegenüberstand. Insgesamt waren die altersspezifischen Unterschiede in der Wählerschaft der FDP mit einer Spannweite der Ergebnisse von 11,1 % bis 13,1 % relativ gering. Die Liberalen wurden in allen Altersgruppen von Männern (12,9 %) häufiger gewählt als von Frauen (10,4 %). Verluste der GRÜNEN bei den 25- bis unter -Jährigen am stärksten Verhältnismäßig groß war die Spannweite der Ergebnisse bei den GRÜNEN, die in Hessen 9,7 % ( 0,2 Prozentpunkte) der gültigen Zweitstimmen erzielten. Diese Partei war wie die FDP bei den jährigen Wählerinnen und Wählern am erfolgreichsten. Mit einem Stimmenzuwachs von 1,3 Prozentpunkten erreichten die GRÜNEN dort 15,5 %. In den darauffolgenden 3 Altersgruppen (25 Jahre) hatte die Partei Stim- 4 Staat und Wirtschaft in Hessen S1 2018

5 menverluste bis zu 2,3 Prozentpunkte und ihre Stimmenanteile lagen jeweils bei rund 12 %. Mit zunehmendem Alter der Wählerinnen und Wähler verloren die GRÜNEN an Relevanz. Lediglich 3,8 % der Altersjahrgänge 70 Plus wählten grün. Die Partei war für Frauen (11,3 %) attraktiver als für Männer (8,3 %). Dies trifft auf alle Altersgruppen zu. Besonders gut schnitten die GRÜNEN bei den jährigen Frauen ab (18,4 %), auch im Vergleich zu den gleichaltrigen Männern (12,8 %). Tabelle 3: Stimmensplitting bei der Bundestagswahl in Hessen 2017 Von 100 Wählerinnen und Wählern die mit der Zweitstimme... wählten... haben mit der Erststimme... gewählt CDU SPD AfD FDP GRÜNE DIE LINKE CDU 84,4 6,2 0,9 3,5 3,2 0,7 SPD 5,2 84,9 1,2 1,3 4,0 2,3 AfD 6,8 5,1 81,9 2,6 0,4 1,6 FDP 39,7 9,0 2,4 43,8 2,3 0,9 GRÜNE 14,2 30,3 0,3 1,6 48,6 3,5 DIE LINKE 4,2 23,4 2,3 1,2 7,2 59,0 DIE LINKE: Höchstwerte bei jährigen Männern und Frauen Die Partei DIE LINKE kam bei der Bundestagswahl 2017 in Hessen auf 8,1 % (+ 2,1 Prozentpunkte). Sie erzielte ihre Höchstwerte bei 18- bis unter 35-jährigen Wählerinnen und Wählern (jeweils gut 11 %). Bei den 70-Jährigen und Älteren (3,8 %) war der Stimmenanteil ebenso niedrig wie bei den GRÜNEN. DIE LINKE konnte ihre Quoten in allen Altersgruppen erhöhen, am meisten bei den Jährigen (+ 3,6 Prozentpunkte). Die Beliebtheit der Partei ist bei Männern (8,9 %) insgesamt etwas höher als bei Frauen (8,0 %). Dies trifft auf alle Altersgruppen zu. Stimmensplitting Bei der Bundestagswahl haben die Wählerinnen und Wähler grundsätzlich die Möglichkeit, ihre Erst- und Zweitstimme auf 2 verschiedene Parteien und deren Kandidatinnen und Kandidaten zu verteilen. Dieses Abstimmungsverhalten nennt man Stimmensplitting. Wer so wählt, macht dies häufig aus taktischem Kalkül. So unterstützen die Anhängerinnen und Anhänger von FDP und GRÜNEN mit ihrer Erststimme oft eine Wahlkreisbewerberin oder einen Wahlkreisbewerber der CDU oder SPD, da ihre Bewerberinnen und Bewerber kaum eine Chance haben, ein Direktmandat zu erringen. Nach altem Wahlrecht konnte man damit der Wunschkoalition, unter bestimmten Umständen, Vorteile in Form von Überhangmandaten verschaffen. Nach dem neuen, seit 2013 geltenden Bundeswahlgesetz ist dies jedoch nicht mehr möglich, da es Überhangmandate durch Ausgleichsmandate neutralisiert. Anhängerinnen und Anhänger von SPD und CDU haben meist kein Interesse daran, ihre Stimmen zu splitten, es sei denn, es sind bestimmte Koalitionen erwünscht bzw. nicht erwünscht oder einer kleineren Partei aus dem gleichen politischen Lager soll über die 5 %-Hürde geholfen werden. Die Taktiker unter der Wählerschaft von SPD und CDU unterstützen dann ihre Partei mit der Erststimme und wählen mit der Zweitstimme die kleinere Partei aus dem jeweiligen politischen Lager. Bei der Bundestagswahl 2017 stimmten 71,5 % (2013: 75,9 %) der Wählerinnen und Wähler in Hessen mit Erst- und Zweitstimmen für dieselbe Partei und 28,5 % (2013: 24,1 %) teilten ihre beiden Stimmen auf unterschiedliche Parteien auf. Das Stimmensplitting wurde von Männern (28,1 %) und Frauen (28,9 %) ähnlich häufig genutzt und ließ, wie auch schon früher, mit zunehmendem Alter nach. So haben ,4 % der Jungwählerinnen und -wähler gesplittet, dagegen nur 18,7 % der 70-Jährigen oder Älteren. Am konsequentesten haben die Wählerinnen und Wähler von SPD (84,9 %), CDU (84,4 %) und AfD (81,9 %) ihre eigene Partei unterstützt und auf Stimmensplitting verzichtet (siehe Tabelle 3). Bei den 3 kleineren Parteien DIE LINKE (59,0 %), die GRÜNEN (48,6 %) und der FDP (43,8 %) waren die entsprechenden Quoten niedriger und die Splittingquote entsprechend höher. Die Wählerinnen und Wähler der FDP splitteten am stärksten (56,2 %) und überwiegend zu Gunsten der CDU (39,7 %). Die Zweitstimmenwählerinnen und -wähler der GRÜNEN und der DIE LINKE unterstützten mit ihrer Erststimme zumeist die Direktkandidatinnen und -kandidaten der SPD (30,3 % bzw. 23,4 %). Staat und Wirtschaft in Hessen S

6 Wählerschaft der Parteien So wie man den repräsentativen Wahlstatistiken entnehmen kann, wie sich die Stimmen von Männern und Frauen verschiedener Altersgruppen auf die Parteien verteilen, so lässt sich aus einem anderen Blickwinkel heraus auch erkennen, wie sich die Wählerschaft jeder einzelnen Partei zusammensetzt (siehe Abbildung 3). In der Altersverteilung der Wählerinnen und Wähler sind die -Jährigen oder Älteren mit 35,8 % die größte Gruppe, davon 16,1 % im Alter zwischen bis unter 70 Jahren und 19,7 % 70 Jahre oder älter. Die zweitgrößte Gruppe stellen die 45- -jährigen Wählerinnen und Wähler (30,6 %). Mit deutlichem Abstand folgten die Altersklassen (13,2 %), (12,6 %) und Jahre (7,8 %). Die Wählerschaft von CDU und SPD ist ähnlich strukturiert. Die -Jährigen oder Älteren sind mit 43,1 % bzw. 42,5 % gegenüber 35,8 % in der Gesamtwählerschaft überdurchschnittlich vertreten, in den 4 Altersgruppen darunter sind die Anteile beider Parteien jeweils leicht unterdurchschnittlich. Bei den Wählerinnen und Wählern der AfD sind die 45- -Jährigen (35,8 %) deutlich überproportional vertreten, das Gewicht der Ältesten (13,8 %) und der Jüngsten (4,8 %) ist dagegen deutlich niedriger als in der Gesamtwählerschaft. Bei den Anhängerinnen und Anhängern der GRÜNEN und DIE LINKE dominierten ebenfalls die 45- -Jährigen mit 36,5 % bzw. 32,5 %. Jüngere Jahrgänge sind im Vergleich zur Gesamtwählerschaft überdurchschnittlich repräsentiert und ältere, insbesondere Wählerinnen und Wähler im Alter von 70 Jahren und mehr, sind stark unterrepräsentiert. Bei der Wählerschaft der FDP stimmt die Altersverteilung mit der Altersverteilung der Wählerinnen und Wähler insgesamt in etwa überein. Zusammenfassung Die Wahlbeteiligung von Männern und Frauen war bei der Bundestagswahl 2017 nahezu gleich hoch. Besonders wahlfreudig waren die - 70-Jährigen (82,4 %), während nur zwei Drittel der Jährigen an der Wahl teilnahmen. Allerdings waren es gerade die Jüngeren unter den Wahlberechtigten, die für den Anstieg der Wahlbeteiligung gegenüber 2013 sorgten. CDU und SPD verloren bei der Bundestagswahl 2017 gegenüber der Bundestagswahl 2013 Wählerinnen und Wähler in allen Bevölkerungsgruppen. Die Einbußen der CDU waren bei ihrer älteren Wählerklientel am höchsten. Trotzdem blieb die CDU in allen 6 Altersgruppen stärkste Kraft, mit erheblichem Vorsprung bei den 70-Jährigen und Älteren (Männer: 37,4 %, Frauen 45,6 %). Abbildung 3: Wählerschaft der Parteien bei der Bundestagswahl in Hessen 2017 nach Altersgruppen (in %) ,3 15,8 27,9 12,6 10,5 5,8 23,9 18,5 29,6 10,4 10,5 7,0 13,8 17,1 35,8 16,0 12,5 4,8 20,3 15,4 29,2 13,3 12,9 8,8 CDU SPD AfD FDP GRÜNE DIE LINKE Wählerinnen/Wähler insgesamt 7,6 13,0 36,5 15,8 14,8 12,3 9,0 17,6 32,5 13,8 16,6 10,5 19,7 16,1 30,6 13,2 12,6 7, oder älter 6 Staat und Wirtschaft in Hessen S1 2018

7 Die SPD war ebenfalls bei der älteren Generation erfolgreicher als bei den Jüngeren. Im Gegensatz zur CDU lagen ihre Anteilswerte in den 6 Altersgruppen der Männer und Frauen relativ nah beieinander. Der Erfolg der AfD war zu einem großen Teil auf die Wahlentscheidung der 35- -jährigen Männer zurückzuführen, fast jeder Fünfte stimmte für die AfD. Mit Ausnahme der Jüngsten und Ältesten lagen die Quoten der AfD jeweils über denen von FDP, GRÜNE und DIE LINKE. Die AfD wurde vorwiegend von Männern gewählt. Die Stimmenanteile der GRÜNEN und der DIE LINKE waren bei den Jährigen jeweils am höchsten und nahmen tendenziell mit zunehmendem Alter der Wählerinnen und Wähler ab. Die Quote der Wählerschaft 70 Plus war weit unterdurchschnittlich. Die FDP war bei jungen Männern besonders erfolgreich. Die Stimmenanteile waren relativ gleichmäßig auf die Altersgruppen verteilt. Die Anteile der Frauen waren jeweils niedriger. Das Stimmensplitting wurde von Männern (28,1 %) und Frauen (28,9 %) ähnlich häufig genutzt und ließ, wie auch schon früher, mit zunehmendem Alter nach. Weiterführende Informationen Der Statistische Bericht Wahlbeteiligung und Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl in Hessen am 24. September Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik wurde im Dezember veröffentlicht und steht als Download auf der Webseite kostenlos zur Verfügung. Diana Schmidt-Wahl; Tel: eyetronic Fotolia.com Staat und Wirtschaft in Hessen S

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