Ernährungskompetenz im Unternehmen Hintergründe, Definition und Vermittlung

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1 Eine Marke von Ernährungskompetenz im Unternehmen Hintergründe, Definition und Vermittlung Aktuelle Studien und Hintergrundinformationen Arbeitstreffen Corporate Health Netzwerk in Köln In Kooperation mit

2 1. Die Rolle von gesunder Ernährung in Unternehmen 2

3 1.1. Aufbau ganzheitlicher Maßnahmenangebote von Unternehmen der Exzellenzklasse des Corporate Health Awards Person Physische Gesundheit Ernährungsberatung Fitnesskurse Anti-Raucherberatung Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung Psychische Gesundheit Sozialberatung/EAP Stressmanagementseminare Meditationskurse Psych. Gefährdungsbeurteilung Pathogenese Soziale Gesundheit Führungskräfteschulungen Konfliktcoaching Work-Life-Balance-Konzepte Teambuildingseminare Lebenszyklusorientierte Personalentwicklung BGF-Maßnahmen tragen nur dann ganzheitlich zum Unternehmenserfolg bei, wenn Sie sowohl patho- als auch salutogenetisch sowohl das Verhalten als auch die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiter dahingehend positiv beeinflussen, dass sie in ihrer physischen, psychischen und sozialen Gesundheit gestärkt werden. Salutogenese Unternehmen 3

4 1.2. Einfluss von physischen Faktoren auf die Psyche Physische Gesundheit Frei von Schmerzen Körperliche Aktivität Psychische Gesundheit Hoher Kohärenzsinn Positives Lebens- und Selbstwertgefühl Es gibt keinen körperlichen Zustand ohne psychische Beteiligung. Akute und chronische Schmerzzustände beeinflussen z.b. das Gemüt und Verhalten des Individuums Ein erhöhter Cortisolspiegel kann z.b. die Gedächtnisleistung negativ beeinflussen 4

5 1.3. Einfluss von psychischen Faktoren auf den Körper Physische Gesundheit Frei von Schmerzen Körperliche Aktivität Psychische Gesundheit Hoher Kohärenzsinn Positives Lebens- und Selbstwertgefühl Ebenso beeinflussen unsere Gedanken und Handlungen die körperliche Verfassung. Bei Angst beispielsweise reagiert der Körper mit Herzrasen und Schweißausbrüchen Stress erhöht den Cortisolspiegel im Körper, was wiederrum den Blutdrucksteigend wirkt 5

6 1.4. Die Rolle von Ernährung im BGM Welche Maßnahmen bieten Sie im Rahmen Ihres Gesundheitsmanagement an? Quelle: EuPD Research 2012 Verhältnisbezogene Maßnahmen Bereitstellung von gesunden Speisen 80,9% Verhaltensbezogene Maßnahmen (Ernährungsberatung, Workshops, Sensibilisierung ) 66,1% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Mehrfachnennungen möglich, n = 283 6

7 1.5. Sensibilisierung: Instrumente zur Mitarbeitermotivation 7

8 2. Typische Praxisbeispiele zur gesunden Ernährung 8

9 2.1.Praxisbeispiel Verhältnisprävention: Das Ernährungsnetzwerk Beschreibung: Mehrere Mittelstandsunternehmen haben sich zusammengeschlossen und gemeinschaftlich mit mehreren Restaurants und anderen Anbietern von Speisen eine Kooperation getroffen, dass die Mitarbeiter des Unternehmens nach vorzeigen der Eat-Fit-Karte eine Rabbatierung auf ihr Essen bekommen. Der Ansatz ermöglicht auch Mittelstandsunternehmen ein breitgefächters gesundes Ernährungsangebot aufzusetzen Jeder MA kann seine eigene gesunde Ernährung individuell gestalten! Benötigt entsprechende Infrastruktur 9

10 2.2.Praxisbeispiel Verhältnisprävention: Das Das gesunde Teamfrühstück Beschreibung: Alle Teams eines Unternehmens treffen sich jeden Montag um für 20 Minuten zum Frühstück. Hierzu werden gesunde Speisen vom Unternehmen zur Verfügung gestellt. Verknüpfung von Ansätzen der sozialen Gesundheit mit gesunder Ernährung! Zeitliche Ressourcen 10

11 2.3.Praxisbeispiel Verhaltensprävention: Das Bonusheft Beschreibung: Jeder Mitarbeiter kann ein Bonusheft in der Kantine erwerben und erhält beim Kauf eines vorher definierten gesunden Menüs einen Health-Point. Bei jeweils 10 Punkten erhält der MA ein Mittagessen gratis. Effiziente Form der Rabbattierung von gesunden Speisen 11

12 2.4.Praxisbeispiel Verhaltensprävention: Die Gesund-Kochen-Wochen Beschreibung: Im Unternehmen werden jeweils in einzelnen Abteilungen an jedem Tag gesunde Speisen von Mitarbeitern für Mitarbeiter zubereitet. Der Koch des jeweils am besten bewertetesten Menüs erhält einen Preis. Abgestimmt wird sowohl von den Mitarbeitern als auch von einem Ernährungsexperten aus dem Gesundheitsteam Wettbewerb steigert Motivation Erlebnischarakter! Benötigt vorsensibilisierte Mitarbeiter 12

13 3. Ernährungskompetenz und Kennzahlen Aktuelles Studienprojekt 13

14 3.1. Kennzahlen Auch ein Thema im Bereich Ernährung? Erheben Sie Kennzahlen im betrieblichen Gesundheitsmanagement? Quelle: EuPD Research ,8% 1,1% ja, regelmäßig anhand systematischer Routinen ja, ab und zu/ ohne feste Routinen 24,4% nein keine Angabe 66,8% Mehrfachnennungen möglich, n =

15 3.2. Forschungshypothesen Weight Watchers at Work wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus und kann somit... als betriebswirtschaftlicher Erfolgsfaktor verstanden werden 15

16 3.3. Definition: Gesundheitliche Erfolgsfaktoren Aktuell erwarten die Unternehmen durch den Einsatz fortschrittlicher BGM Maßnahmen positive Effekte in folgenden Bereichen: Physische Gesundheit Psychische Gesundheit Allgemeines Wohlbefinden 16

17 3.4. Definition: Betriebswirtschaftliche Erfolgsfaktoren Neben den gesundheitlichen Erfolgsfaktoren, welche bereits betriebswirtschaftlich einen Vorteil durch die Reduktion ausfallbedingter Kosten bedeuten setzen Unternehmen auf folgende Vorteile: Employer Branding Produktivität Mitarbeiterbindung 17

18 3.5. Methodik Befragungsinstrument Kompatibel mit den bestehenden BGM-Messverfahren von Unternehmen in Deutschland Teilstandardisierter Fragebogen Zeitraum Panelbefragung einmal zu Beginn und einmal nach Beendigung des Kurses Die Laufzeit des Projekts beträgt 12 Wochen Stichprobe Teilnehmer von Weight Watchers at Work Befragungsziel Aussagen zur Ernährungskompetenz der Teilnehmer Auswirkungen in Bezug auf die zentralen Gesundheitsaspekte Angaben zum wirtschaftlichen Nutzen von Weight Watchers At Work 18

19 3.6. Methodik Gliederung des Fragebogens 1. Allgemeine Angaben Fragen zu Geschlecht, Alter, berufliche Position, Art der Berufstätigkeit und BMI 2. Leistungsfähigkeit und Gesundheit Fragen zu physischen und psychischen Symptomen, allgemeinen Gesundheitszustand und Verhaltensweisen Quelle: EuPD Research 3. Ursachen und Einflussfaktoren Fragen zu belastenden Faktoren, Leistungsfähigkeit, Einstellung zur Arbeit 4. Fragen zu Weight Watchers At Work Auswirkungen am Arbeitsplatz und im Alltag durch die Teilnahme an der Studie 19

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