Jia Hui Lew Shir Ling Siew

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1 Jia Hui Lew Shir Ling Siew

2 Wegen Reaktionsfreudigkeit eud e t kommt Fluor nur gebunden in Fluoriden vor. Am häufigsten als: Flussspat CaF 2 Kryolith Na 3 AlF 6 Fluor-Apatit Ca 5 (PO 4 ) 3 F Topas [Al 2 (OH,F) 2 ][SiO 4 ] z.b in Südafrika, Russland, Mexiko, Spanien, China, Deutschland(Wölsendorf)

3 F 2 Br 2 I 2 Farbe Schwach h gelb Braun Violett Ordnungszahl Elektronenkonfiguration [He] 2s 2 2p 5 [Ar] 3d 10 4s 2 4p 5 [Kr] 4d 10 5s 2 5p 5 Elektronegativität Elektronenaffinität [ev] Ionisierungsenergie [ev] Schmelzpunkt [ C] Siedepunkt [ C]

4 Technische Methoden: Ausgangsprodukt: CaF 2 CaF 2 + H 2 SO 4 CaSO 4 + 2HF Ladungsträger: KF + HF HF - +K 2 + Molverhältnis KF:HF =1:1 und 1:3 Elektrolyse: H.Moissan Verfahren Kathode: 2e - + 2H + H 2 Anode: 2HF - F 2 + HF + e - 2HF F 2 + H 2

5 Chemische Herstellung : Erhitzen von Edelmetallfluoriden 2AgF 2 2AgF + F 2

6 Anreicherung von 235 U mit Uranhexafluorid (UF 6 ) Herstellung von Schwefelhexafluorid (SF 6 ) als gasförmiger Isolator z.b in Hochspannungsschaltern Oberflächenfluorierung von Kunststoffen -Farbe und Lacke auf Oberflächen besser haften können. Herstellung von Fluorgraphit-Trockenschmiermittel und Elektrodenmaterial. Synthese von Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) (Triebgase und Kältemittel) und 1,1,2,2-1 2 Tetrafluorethylen (Teflon)

7 AgBr Bromargyrit kommt in der Natur in gebundenem Zustand in Form von Bromiden (z.bagbr) vor M (68 B / 3 ) Meerwasser (68g Br - /m 3 ) Totes Meer (4-5kg Br - /m 3 )

8 F 2 Br 2 I 2 Farbe Schwach gelb Braun Violett Ordnungszahl Elektronenkonfiguration [He] 2s 2 2p 5 [Ar] 3d 10 4s 2 4p 5 [Kr] 4d 10 5s 2 5p 5 Elektronegativität Elektronenaffinität [ev] Ionisierungsenergie [ev] Schmelzpunkt [ C] Siedepunkt [ C]

9 Industrielle Herstellung: aus bromidhaltigen Laugen, die bei der Salz- und Düngemittelherstellung aus dem Abraumsalz Kaliumchlorid anfallen o Man lässt die Laugen in hohen Türmen von oben herabrieseln und bläst auf sie Chlorgas: 2KBr + Cl 2 Br 2 + 2KCl MgBr 2 + Cl 2 Br 2 + MgCl 2 o Destillation; Entwässerung

10 Laboratoriumsmethode: Im Labor lässt sich Brom herstellen, wenn man Chlorgas in eine Kaliumbromidlösung einleitet. 2Br - + Cl 2 Br 2 + 2Cl -

11 Laboratoriumsmethode: Im Labor kann Brom durch Umsetzung von Natriumbromid mit Schwefelsäure und Braunstein in der Hitze dargestellt werden. 2NaBr + MnO 2 + 2H 2 SO 4 Br 2 + MnSO 4 + Na 2 SO 4 + 2H 2 O o Das Brom wird dabei durch Destillation abgetrennt.

12 Laboratoriumsmethode: Schmelzflusselektrolyse von Zinkbromid o Nach dem Schmelzen des Salzes und dem Anlegen einer Gleichspannung bildet sich am Pluspol elementares Brom Oxidation: 2Br - Br 2 + 2e - Reduktion: Zn e - Zn Redoxreaktion: Zn Br - Zn + Br 2

13 Herstellung von Bromiden und bromorganischen Verbindungen AgBr: lichtempfindliche Schicht auf Filmmaterial Organische Bromverbindungen: Beruhigungsmittel u. Schlafmittel Rote Farbstoff Eosin: Herstellung roter Tinte, Nagellack, Lippenstiften u. Färben von Textilien Oxidationsmittel: zum Bleichen in der Textil- u. Papierindustrie Desinfektionsmittel in Schwimmbädern Halogenlampe Halogenlampe

14 Nicht nur als Halogenid, sondern auch als Halogenat Im Chilesalpeter, hauptsächlich in Form von Natriumiodat (NaIO 3 ), Natriumperiodat (NaIO 4 4) ) und Lautarit (Ca(IO( 3 3) 2 ). Organische Iodverbindungen Organische Iodverbindungen aus Meeralgen.

15 F 2 Br 2 I 2 Farbe Schwach gelb Braun Violett Ordnungszahl Elektronenkonfiguration k ti [He] 2s 2 2p 5 [Ar]3d 10 4s 2 4p 5 [Kr] 4d 10 5s 2 5p 5 Elektronegativität Elektronenaffinität [ev] Ionisierungsenergie [ev] Schmelzpunkt [ C] Siedepunkt [ C]

16 Industrielle Herstellung: Reduktion das in den Mutterlaugen enthaltene Iodat 1. schwefelige Säure einsetzen, um Iodsäure zu Iodwasserstoff zu reduzieren: HIO 3 + 3H 2 SO 3 HI + 3H 2 SO 4 2. Komproportionierung Iodwasserstoff(-I) wird durch die in der Lösung vorhandene Iodsäure(+V) zu Iod(0) oxidiert: HIO 3 + 5HI 3H 2 O + 3I 2

17 Industrielle Herstellung: Reduktion von Chilesalpeter (Natriumnitrat) mit SO 2 Verunreinigungen werden zunächst mit heißem Wasser ausgelaugt und das Natriumnitrat auskristallisiert. Die dabei entstehende Lauge enthält bis zu 4g/l Natriumiodat Man lässt sie in hohen Türmen herabrieseln und bringt sie dabei in Kontakt mit Schwefeldioxid. Dabei fällt elementares Iod aus: 2NaIO 3 + 4H 2 O + 5SO 2 Na 2 SO 4 + 4H 2 SO 4 + I 2

18 Laboratoriumsmethode: Elektrolyse von Zinkiodid Am Pluspol werden die Iodid-Ionen zu Iod-Atomen oxidiert, diese vereinigen sich paarweise zu Iod- Atomen. Am Minuspol werden die Zink-Ionen zu Zink- Atomen reduziert. Anode: 2I - I +2e - 2 Kathode: Zn e - Zn Zn I - Zn + I 2

19

20 Als Desinfektionsmittel in dem Speisesalz zugesetzt häufig eingesetzter Katalysator in chemischen Reaktionen.z.B Polymerisationen von 1,3- Butadien Aromatische Iodverbindungen werden als Aromatische Iodverbindungen werden als Röntgenkontrastmittel

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