Datenbasierte Dienstleistungen Konsortial-Benchmarking für ausgewählte Industriepartner

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1 Datenbasierte Dienstleistungen Konsortial-Benchmarking für ausgewählte Industriepartner

2 Herausforderungen industrieller Dienstleister Wettbewerb: Die Verfügbarkeit und der Zugang zu relevanten Daten ist für Unternehmen essenziell, um datenbasierte Dienstleistungen anzubieten. Digitale Serviceplattformen bedrohen die Marktpositionierung von Unternehmen, bieten ihnen aber auch neue Möglichkeiten. Wettbewerbsfähig werden die Unternehmen sein, denen es gelingt, den Kunden einen Mehrwert aus erhobenen Daten zu generieren. Kundenforderungen: Individuelle Kombination von Produkten und physischen sowie digitalen Dienstleistungen. Die Akzeptanz datenbasierten Dienstleistungen muss durch Zuverlässigkeit und Sicherheit in Bezug auf Datenschutz und Betriebssicherheit gewährleistet werden. Kanalübergreifende, schnelle und unkomplizierte Erreichbarkeit der Serviceangebote. 2 Durch datenbasierte Dienstleistungen können implizite Kundenbedürfnisse treffsicher identifiziert und durch Mehrwertleistungen adressiert werden. Neue Möglichkeiten der Flexibilität bieten das Potenzial, angebotene Services fortlaufend an sich wandelnde Rahmenbedingungen anzupassen. Die Skalierbarkeit datenbasierter Dienstleistungen eröffnet die Chance, in kürzester Zeit sehr viele Kunden zu erreichen. Datenbasierte Dienstleistungen überführen die technischen Möglichkeiten der Industrie 4.0 in konkrete Geschäftsmodelle und ermöglichen es Unternehmen, bisher ungeahnten Nutzen für ihre Kunden zu erzeugen. Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Achim Kampker Direktor des FIR e. V. an der RWTH Aachen Der tatsächliche Treiber von Industrie 4.0 sind datenbasierte, vernetzte Dienstleistungen, da der Einsatz von Sensoren und die Vernetzung von Maschinen alleine keinen Mehrwert darstellen. Prof. Dr.-Ing. Volker Stich Geschäftsführer des FIR e. V. an der RWTH Aachen

3 Lernen Sie von den Besten! Wie läuft ein Konsortial-Benchmarking ab? Das Konsortial-Benchmarking besteht aus Konsortialpartnern und Benchmarkingpartnern. Die Konsortialpartner legen gemeinsam mit dem FIR die Themenschwerpunkte des Benchmarkings fest. Das FIR führt das Benchmarking mit den Benchmarkingpartnern durch. Mit der Auswertung der Benchmarking-Ergebnisse werden die Successful-Practice-Unternehmen aus der Gruppe der Benchmarkingpartner identifiziert. Die Successful-Practice-Unternehmen werden von den Konsortial- Partnern und dem FIR besucht. Versendung von Fragebögen an ca Unternehmen Erste Auswahl von ca Unternehmen Besuch der Successful- Practice-Unternehmen 3 Durchführung einer Fragebogenstudie zu Datenbasierten Dienstleistungen Identifikation von Unternehmen mit interessanten Ansätzen zur Implementierung von datenbasierten Dienstleistungen Auswahl von besonders erfolgreichen Unternehmen zur Durchführung von fünf Unternehmensbesuchen

4 Vorgehen und Zeitablauf des Konsortial-Benchmarkings Kick-off-Meeting ( ) Erstes Treffen der Konsortialpartner Gemeinsame Definition der Benchmarkinganalyse Themenschwerpunkte Zielbranchen Review-Meeting ( ) Präsentation der Benchmarkinganalyse Auswahl von fünf Unternehmen aus den Fallstudien Offenlegung der Unternehmensnamen Besuch fünf ausgewählter Unternehmen 4 Okt. Nov. Dez. Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept Screening-Phase Screening-Phase (FIR) Europaweite Benchmarkingstudie Telefoninterviews und Vorauswahl potenzieller Successful-Practice- Unternehmen Anfertigung von ca. zehn anonymisierten Fallstudien Abschlusskonferenz ( ) Zusammenfassung der Ergebnisse Benchmarkinganalyse Unternehmensbesuche Auszeichnung der Successful-Practice- Unternehmen

5 Ihr Nutzen... Sie profitieren von der Kompetenz im Bereich Dienstleistungsmanagement und der Erfahrung in der Durchführung von Benchmarkingstudien des FIR. Durch direkten Kontakt zu Successful-Practice- Unternehmen erhalten Sie Gelegenheit, wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen auszutauschen und praxisnahe Anregungen für Ihr Unternehmen mitzunehmen. Sie bekommen die Möglichkeit zum intensiven Austausch mit den anderen Konsortialpartnern. Sie knüpfen wertvolle Kontakte zu anderen Unternehmen des Konsortiums, die auch über das Konsortial- Benchmarking hinaus Bestand haben können. Durch die Unternehmensbesuche ermöglichen wir den Konsortialpartnern Einblicke in die Arbeitsweise von führenden Firmen, die datenbasierte Dienstleistungen schon heute erfolgreich in ihren Servicebereichen umsetzen. Unsere Konsortialpartner erhalten so die Möglichkeit, Erfolgskonzepte für das eigene Unternehmen abzuleiten. Prof. Volker Stich, Geschäftsführer FIR... und Aufwand Der Beitrag pro Konsortialpartner beträgt ,- Euro (zzgl. USt) Für zwei Personen Ihres Unternehmens sind alle Aufwendungen (exkl. Reisekosten) für die Durchführung des Projekts und die Dokumentation enthalten. 5

6 Mögliche zentrale Fragestellungen 6 Welcher Nutzen entsteht durch datenbasierte Dienstleistungen für den Kunden? Welche Strategien zur Gewinnung von Kundenvertrauen existieren? Was sind mögliche Markteintrittsstrategien für Plattformkonzepte? Wie können datenbasierte Dienstleistungen zu einer Produktivitätssteigerung im Service beitragen? Was ist bei dem Angebot von datenbasierten Dienstleistungen im Hinblick auf das Geschäftsmodell zu berücksichtigen? Wie können outputbasierte Geschäftsmodelle realisiert werden? Wie kann der Zugang zu Daten sichergestellt werden? Welche Data-Analytics-Verfahren haben sich in der Praxis bewährt? Was ist im Hinblick auf die Datenverarbeitung/-nutzung zu berücksichtigen? Welche Strategien (z. B. Einbindung von IT-Partnern, Start-ups) verfolgen Unternehmen bei der Implementierung datenbasierter Dienstleistungen? Welchen Anforderungen unterliegt die technische Infrastruktur, um datenbasierte Services anzubieten? Die zentralen Fragestellungen werden im Rahmen des Kick-off-Meetings gemeinsam mit dem Konsortium ausgearbeitet und an die Bedürfnisse und individuellen Fragestellungen der Unternehmen angepasst.

7 FIR Forschung Innovation Realisierung Die RWTH Aachen Gründung: Studiengänge 260 Forschungsinstitute Wissenschaftler 482 Professoren Studierende Erster Platz in den Kategorien Maschinenwesen, Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik und Naturwissenschaften* *) Uni-Ranking 2013 der WirtschaftsWoche Der FIR e. V. an der RWTH Aachen Gründung: Mitarbeiter, davon 45 Wissenschaftler Zielsetzung: Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft jährlich ca. 40 öffentlich geförderte Projekte jährlich ca. 60 Projekte mit Industriekunden Kompetenzen: Dienstleistungsmanagement, Informationsmanagement, Business- Transformation, Produktionsmanagement Das Center Smart Services Gründung: 2015 Zielsetzung: Minimum Viable Services für konkrete Anwendungsfälle entwickeln Durchführung synergetischer, konsortialer Auftragsforschung 7

8 Kontakt Dipl.-Wirt.-Ing. Philipp Jussen Bereichsleiter Dienstleistungsmanagement Telefon: Mobil: Marcel Schwartz, M.Sc. Projektmanager, Fachgruppe Community-Management Telefon: Mobil: Jana Frank, M.Sc. Projektmanagerin, Fachgruppe Community-Management Telefon: Mobil: FIR an der RWTH Aachen. Bildnachweise: Fotos Titelseite und Seiten 3 und 5: Fotolia; Fotos Seite 7: RWTH Aachen (Hauptgebäude), JRF (Campus-Gebäude); David Wilms (Center Smart Services); Zeichnungen: FIR; Portraits: FIR/Die dargestellten Personen.

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