OKKASIONALISMEN: Eine Analyse anhand ausgewählter Beispiele aus einer Wochenzeitung

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1 Christina Horst OKKASIONALISMEN: Eine Analyse anhand ausgewählter Beispiele aus einer Wochenzeitung Treball de Fi de Grau Juny, 2012 Facultad de Traducció i Interpretació Universitat Pompeu Fabra Martin Bodo Fischer Idioma alemany

2 Christina Horst OKKASIONALISMEN: Eine Analyse anhand ausgewählter Beispiele aus einer Wochenzeitung Treball de Fi de Grau Juny, 2012 Facultad de Traducció i Interpretació Universitat Pompeu Fabra Martin Bodo Fischer Idioma alemany

3 Abstract Muchos lingüistas ya han estudiado los ocasionalismos en la lengua alemana por su interés lingüístico, pero lo han hecho en general y solo muy pocos los han tratado observando su contexto. Por lo tanto, este trabajo analiza con qué frecuencia se hallan ocasionalismos en una edición específica del periódico semanal DIE ZEIT, qué tipos de ocasionalismos hay y cómo el lector puede descifrarlos con o sin la ayuda del contexto. Para ello, he sintetizado los conocimientos básicos necesarios sobre la formación de las palabras en alemán, poniendo el énfasis en la formación de palabras nuevas, como son los ocasionalismos. De esta manera, he podido clasificar los ocasionalismos en los tres clases principales de la formación de palabras en alemán y, asimismo, analizarlos en su contexto. El resultado son 234 ocasionalismos encontrados, un 88 % de palabras compuestas, un 7 % de derivaciones y un 5 % de conversiones. Mediante estos ejemplos, he estudiado cómo el lector puede llegar a entenderlos sin tener previo conocimiento de ellos y prescindiendo del contexto; y la conclusión es que lo consigue a través de analogías con palabras conocidas y descomponiendo la nueva palabra en sus elementos constituyentes directos; sin embargo, el contexto sigue siendo imprescindible.

4 Inhaltsverzeichnis Seite 1. EINLEITUNG THEORETISCHE GRUNDLAGEN Wortbildung allgemein Wortschöpfung und Wortbildung Doppelcharakter der Wortbildung Motivation und Wortbildungsbedeutung Wortbildungsmittel, unmittelbare Konstituenten, Wortbildungsprodukt Wortbildungsmuster Definition Produktivität und Aktivität Akzeptabilität Wortneubildungen Okkasionalismus vs. Neologismus Lexikalisierungschancen Spezifische Funktionen von Okkasionalismen Voraussetzungen des Remittenten und Rezipienten Wortbildungsparadigmen Wortbildungsreihe Wortbildungsnest Wortbildungssynonymie und antonymie Wortbildungsmuster Komposition Derivation Konversion Kurzwortbildung ANALYSE Komposita Substantiv-Substantiv-Komposita Eigenname als Erstglied Bilfinger-Pressereise »Star Trek«-Sozialismus Jolie-Müllhaufen Allgemeine Beispiele und deren Wortbildungsbedeutung... 24

5 Kreative substantivische Komposita Beispiele im Artikel über Damien Hirst Beispiele aus fünf zusammenhängenden Artikeln Substantiv-Adjektiv-Komposita generell Adjektive Richtiges Adjektiv als Zweitkonstituente Partizip als Zweitkonstituente Substantive Verb-Substantiv -Komposita Adverb-Substantiv-Komposita Adjektiv-Adjektiv-Komposita Derivation Suffixderivation Substantiv zu Adjektiv Verb zu Substantiv Substantiv zu Substantiv Präfigierung Substantiv Verb Zirkumfigierung Konversion »Ob-La-Di, Ob-La-Da«-Allradantrieb Fly-in-and-fly-out-Personal Hire-and-Fire-Job SCHLUSSFOLGERUNGEN LITERATURVERZEICHNIS Quelle Zitierte Literatur Bibliografie Online-Ressourcen ANHANG Klassifizierung und Analyse der Okkasionalismen Screenshot RefWorks DIE ZEIT, Ausgabe 15 vom

6 Abbildungsverzeichnis Seite Im Lauftext Abbildung 1: Neuheitsskala der Wortbildung (Peschel, 2002:6)...8 Abbildung 2: Gliederung der Wortbildungsarten (Duden, 2009:660)...17 Im Anhang Abbildung 3: Analyse der gefundenen Okkasionalismen (eigene Abbildung)...7 Abbildung 4: Screenshot RefWorks...8

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8 1 1. EINLEITUNG Wie jede Sprache ist auch die deutsche Sprache eine sehr lebendige, was sich vor allem an der Zahl der immer wieder auftretenden Wortneuschöpfungen zeigt. Eine Sprache muss sich dem ständigen Wandel der Zeit anpassen und steht somit niemals still. Gerade im Deutschen gibt es sehr einfache und doch faszinierende Arten Wörter neu zu bilden und ihnen somit einen neuen lexikalischen Inhalt zu geben oder durch sie einer neuen Wirklichkeit einen Namen zu geben. Die Rede ist von Okkasionalismen oder auch Gelegenheitsbildungen. Wie der Name schon verrät, handelt es sich um Bildungen, die man für eine bestimmte Gelegenheit braucht und die danach vielleicht sogar nie wieder verwendet werden. Es gibt ganz unterschiedliche Typen von Okkasionalismen oder Ad-hoc-Bildungen 1, auf die ich im Folgenden genauer eingehen werde. Anschließend werden die Häufigkeit dieser Wortbildungskonstruktion in der Presse (anhand eines ausgewählten Beispiels), deren Einbettung in den Kontext und die Voraussetzungen für ihre Dekodifizierung kommentiert. Die Idee dieser Arbeit entstand durch die Faszination für die deutsche Sprache (meine Muttersprache) und ihre kreativen Konstruktionen zum Ausfüllen lexikalischer Lücken. So nahm ich mir zum Vorsatz eine Ausgabe DER ZEIT (Ausgabe 15 vom ) auf Okkasionalismen zu untersuchen und zu versuchen eine Analyse dieser gefundenen Gelegenheitsbildungen auf Grund ihres Vorkommens und der Häufigkeit der verschiedenen Wortbildungsarten auszuarbeiten. Die Wahl, die überregionale Wochenzeitung DIE ZEIT als Referenz für diese Analyse herzunehmen, fiel eher zufällig. Ausschlaggebend war jedoch, dass es sich um eine Wochenzeitung handelt, die ein breiteres Informationsfeld abdeckt, als eine Tageszeitung. Es scheint, als wäre das Phänomen der Okkasionalismen schon häufig von Linguisten untersucht worden, doch selten in ihrem direkten Kontext. Deshalb ist das Ziel meiner Arbeit die Wichtigkeit des Kontextes anhand von ausgewählten Beispielen zu untersuchen. Mitunter werde ich auf die Definition aller bedeutenden theoretischen Aspekte der Wortbildung eingehen, die für die Bildung von Gelegenheitsbildungen entscheidend sind. Im Weiteren werde ich mich mit der Wortneubildung und ihrer Definition im Allgemeinen und dem Beispiel Okkasionalismen im Besonderen 1 Ad hoc Bildung, Okkasionalismus und Gelegenheitsbildungen werden hier als Synonyme verwendet.

9 2 beschäftigen. Hierbei werde ich auf ihre spezifischen Funktionen und die Voraussetzungen von Remittent und Rezipient zur korrekten Interpretation eingehen. Dort werde ich speziell auf Wortbildungsparadigmen eingehen, die zur richtigen Dekodierung beitragen. Danach erläutere ich die verschiedenen Wortbildungsmuster genauer nach denen Wortneubildungen entstehen. In Punkt 3 beziehe ich mich direkt auf die ausgewählte Ausgabe des Pressetextes und die darin gefundenen Gelegenheitsbildungen. Ich werde die Beispiele nach den vorher erklärten Wortbildungsmustern klassifizieren und anhand einer Analyse deutlich machen, welche Wortbildungsmuster besonders häufig verwendet werden. Außerdem werde ich anschließend genauer auf die verschiedenen Beispiele eingehen indem ich ihr Zustandekommen, ihre Verwendung und ihre Aufgaben im Text erkläre. Die herausgegriffenen Okkasionalismen wurden allein zur besseren Veranschaulichung und aufgrund ihrer jeweiligen Repräsentativität ausgewählt. Ziel dieser Arbeit ist es, das häufige Vorkommen dieser besonderen Wortbildungskonstruktion in der Presse darzustellen, zu klären, warum sie sich dieser Gelegenheitsbildungen so gerne bedient, zu untersuchen, welche Wortart dabei als häufigstes Ergebnis resultiert und das Zusammenwirken aller Faktoren, die zur Interpretation der Okkasionalismen benötigt werden, anhand einiger Beispiele zu verdeutlichen. Ich werde mich im Verlauf der Arbeit sehr oft auf Corinna Peschels Arbeit Zum Zusammenhang von Wortneubildung und Textkonstitution beziehen, da es die einzige Referenzarbeit ist, die ich über Okkasionalismen im Zusammenhang mit ihren Kontext innerhalb die beschränkten Zeit und aufgrund der beschränkten Mittel finden konnte.

10 3 2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN Um den Leser an das Thema heranzuführen, werde ich zuerst einige grundlegende Begriffe erklären, die für meine Arbeit und die spätere Analyse von Bedeutung sind Wortbildung allgemein Wortschöpfung und Wortbildung Eine lebendige Sprache wie das Deutsche wird jeden Tag aufs Neue mit Wortschatzerweiterung konfrontiert, sei es im Bereich der Politik, der Wissenschaft oder im alltäglichen Leben; es gibt [immer] einen permanenten Bedarf an neuen Wörtern (Duden, 2009: 638). Um diesen Bedarf zu decken, müssen ständig neue Wörter gebildet werden. Hierbei ist zwischen Wortschöpfung und Wortbildung zu unterscheiden (vgl. Erben, 2006:20 und Fleischer/Barz, 1995:5). Die Wortschöpfung gehört hauptsächlich in das erste Stadium einer Sprache, und wird von Erben (2006:20) als die erstmaligen Zuordnungen völlig neuer Lautformen zu bestimmten Inhalten und der Konventionalisierung der Sprachzeichen, die verständlich und reproduzierbar sind beschrieben. Es handelt sich hierbei also um ganz neue Wortkreationen, bei der neue Kombinationen aus Vokalen und Konsonanten gebildet werden, um dadurch etwas Neues zu benennen und dieser neu erfundenen Buchstabenreihe schließlich einen lexikalischen Inhalt zu geben. Die Wortschöpfung wird nur noch sehr selten verwendet (vgl. Fleischer/Barz, 1995:5), sie tritt sozusagen den Vortritt an die Wortbildung ab, von der sie sich deutlich unterscheidet (vgl. Fleischer/Barz, 1995:5). Unter Wortbildung versteht man die Produktion von Wörtern (Wortstämmen) auf der Grundlage und mit Hilfe vorhandenen Sprachmaterials (Fleischer/Barz, 1995:5). Mit anderen Worten: Bedeutungstragende «Bausteine» werden nach bestimmten Regeln «ausgebaut» (Fleischer/Barz, 1995:5). Bei dieser Art der Wortschatzerweiterung werden also schon vorhandene lexikalische Zeichen verändert, um neue Wörter hervorzubringen. Hier wird immer auf existierendes Material zurückgegriffen, wodurch auch die inhaltliche Bedeutung schon teilweise vorgegeben ist. Sie ist bei den im Laufe der Arbeit zu untersuchenden Okkasionalismen von großer Bedeutung.

11 Doppelcharakter der Wortbildung Fleischer/Barz (1995:1) weisen vor allem auf den Doppelcharakter der Wortbildung hin: Schaffung von Benennungseinheiten und Bildung syntaktischer Parallelkonstruktionen. Dieser Doppelcharakter beziehe sich einerseits auf den Prozess der Wortbildung und andererseits auf das entstandene Produkt diese Prozesses (vgl. Peschel, 2002:4). Der Duden definiert die Wortbildungslehre wie folgt: Regeln und Bedingungen für die Bildung neuer Wörter sowie die Struktur und Bedeutung vorhandener Wortbildungen (2006:634). Man kann mit Hilfe der Wortbildung entweder Wörter analysieren und in ihre einzelnen Morpheme unterteilen oder neue Wörter aus dem schon vorhandenem Material nach ihren Normen bilden. Peschel spricht bei der Bildung neuer Wörter von einem Übergewicht des Prozesscharakters (2002:4) und liefert auch den Grund: Da die Bedeutung des Wortes noch unklar ist, muss sie erschließbar sein, u.u. aus der Rekonstruktion des Bildungsprozesses (2002:4). Daraus lässt sich schließen, dass Neuwörter vor allem in Anlehnung an Parallelkonstruktionen entstehen, um so für den Rezipienten leichter interpretierbar zu sein Motivation und Wortbildungsbedeutung Der Duden spricht von Wortbildung bei einem Wort, das sich morphologisch und semantisch auf eine oder mehrere andere sprachliche Einheiten zurückführen lässt, es denen es entstanden ist (2009:634). Es liegt also nahe, dass man von einem Wort mit morphosemantischer Motivation spricht, wenn man dieses noch in seine bedeutungstragenden Ausgangseinheiten aufteilen kann (vgl. Duden, 2009:634). Wenn man ein Wortbildungsprodukt in seine jeweiligen Morpheme zerlegen kann, dann spricht man von einem motivierten Wort. Im Gegensatz zur Motiviertheit steht die Idiomatisierung bzw. die völlige Demotivation; diese tritt auf, wenn kein semantischer Zusammenhang mehr zwischen der Bedeutung der unmittelbaren Konstituenten und der Bedeutung der Wortbildungskonstruktion mehr zu erkennen ist (vgl. Fleischer/Barz, 1995:18). Ein Wort muss nicht unbedingt vollständig motiviert oder völlig unmotiviert sein, es gibt auch Zwischenstufen. Das bedeutet, man kann diese Worteigenschaft graduell einteilen: Dreistufenskala mit den Fixpunkten «vollmotiviert» (Gerechtigkeitssinn), «teilmotiviert» (Krisenstab) und «idiomatisch» (Zeitschrift) (Fleischer/Barz, 1995:18).

12 5 Bei Wortneubildungen lässt sich beobachten, dass diese hauptsächlich vollmotiviert sind, was einerseits damit zusammenhängt, dass es sich um den Beschreibungsbereich einer synchronen gegenwartssprachlichen Wortbildungslehre (Duden, 2009:634) handelt und andererseits, dass nur bestimmte Wortbildungsmuster (vgl. Punkt ) zur Entstehung von Wortbildungsprodukten beitragen. Laut Fleischer/Barz (1995:19) wird mit dem Begriff der Motivation direkt auf die Wortbildungsbedeutung und das Benennungsmotiv verwiesen. Sie legen die Wortbildungsbedeutung als verallgemeinerbare semantische Beziehung zwischen den UK [unmittelbare Konstituenten] einer WBK [Wortbildungskonstruktion] (1995:19) (vgl. Punkt ) dar. So lässt sich folgendes erschließen: Trinkgefäß Zweck, Glasgefäß Material, Reiter Nomen agentis und Ritt Nomen actionis (Barz, 2002:183). Diese Beispiele des Kleinen Glossars Wortbildung zeigen auf, dass es keine Eins-zu-Eins- Beziehung zwischen Modellstruktur und Wortbildungsbedeutung (Fleischer/Barz, 1995:19) gibt. Das bedeutet, dass ein und dieselbe Wortbildungsbedeutung für mehrere Modellstrukturen gelten kann. Fleischer/Barz führen zur Veranschaulichung hier folgendes Beispiel an: steinhart, himmelblau, eisig, schülermäßig, jünglingshaft für eine Merkmalsbenennung auf Grundlage eines Vergleichs (1995:19). Wortbildungsbedeutung und Benennungsmotiv lassen sich gleichsetzen (vgl. Barz, 2002:179 und Fleischer/Barz, 1995:19) Wortbildungsmittel, unmittelbare Konstituenten, Wortbildungsprodukt Zur Wortbildung von neuen komplexen Wörtern muss man sich zuerst im Klaren darüber sein, welche Grundelemente man prinzipiell zur Konstruktion zur Verfügung stehen hat. Zu diesen Ausgangselementen (Barz, 2002:183 und Duden, 2009:650) zählen Wörter bzw. Wortstämme, Wortbildungsaffixe, syntaktische Fügungen und Konfixe (Duden, 2009:650ff). Fugenelemente werden hier ausgeschlossen, da sie semantisch leere Segmente (Duden, 2009:651) seien. Als Unterbegriff bzw. genauere Bezeichnung von Wortbildungselementen an bestimmen komplexen Wörtern werden die unmittelbaren Konstituenten (UK) angegeben. Es sind hier die beiden Konstituenten zu verstehen, aus denen eine Konstruktion unmittelbar gebildet ist und in die sie sich in die nächstniedrige Ebene zerlegen lässt (Fleischer/Barz, 1995:42). Wenn von der nächstniedrigeren Ebene die Rede ist, kann es sich um die morphologische oder die semantische handeln (Barz,

13 6 2002:180). Zur Veranschaulichung ein Beispiel, bei dem man zwei unterschiedliche Analysen anwenden kann: Unmenschlichkeit in un- und Menschlichkeit oder unmenschlich und keit. Somit entsteht aus zwei einfachen Wörtern ein komplexes Wort. Diese beiden einfachen Wörter werden auch als primäre Wörter oder Simplexwörter bezeichnet, also Wörter die aus nur einem Morphem bestehen. Die daraus entstehende Konstruktion wiederum wird Wortbildungsprodukt oder auch komplexes Wort genannt, folglich ein Wort aus mehr als einem Morphem (vgl. Barz, 2002:183). Wortbildungskonstruktion lässt sich als Synonym für Wortbildungsprodukt verwenden Wortbildungsmuster Definition Ein Wortbildungsprodukt ist ein durch Wortbildung entstandenes morphosemantisch motiviertes Wort, dass aus mehreren unmittelbaren Konstituenten besteht (Barz, 2002:183). Damit so ein Wortbildungsprodukt entstehen kann, brauchen wir Wortbildungsmuster (Peschel, 2002:2). Die Autorin beschließt, nicht wie Fleischer/Barz zwischen Wortbildungsmodell und Wortbildungstyp (1995:53ff) zu unterscheiden, sondern versucht die jeweils syntaktischen und analytischen Eigenschaften der Einteilungen in einer einzigen Beschreibung der Bauweise komplexer Wörter zusammenzufassen (vgl. Peschel, 2002:3ff). Sie stützt sich dabei insbesondere auf Motsch, der Wortbildungsmuster folgendermaßen beschreibt: Paare von semantisch-syntaktischen und phonologisch-morphologischen Beschreibungen (2004:1). Schlussfolgernd werde ich in meiner Arbeit nicht zwischen den verschiedenen Blickwinkeln der Wortbildungsunterschiede differenzieren, sondern beide unter dem Begriff Wortbildungsmuster zusammennehmen. In Punkt 2.3 werde ich näher auf die speziellen Wortbildungsmuster eingehen, die bei der Gliederung der Okkasionalismen eine tragende Rolle spielen Produktivität und Aktivität Man kann Wortbildungsmuster, abgesehen vom jeweiligen Modell 2, auch nach ihrer Produktivität (vgl. Fleischer/Barz, 1995:57) klassifizieren. Die meisten Linguisten 2 Wenn ich im Weiteren von Mustern, Typen oder Arten im Bezug auf die Wortbildung spreche, dann nehme ich keinen Bezug zu den Unterteilungen gemäß Fleischer/Barz, sondern bediene mich dieser Termini als wären es Synonyme, um beim Wortschatz variieren zu können.

14 7 bedienen sich des Begriffs der Produktivität um sich auf die graduell abgestufte Wahrscheinlichkeit, mit der in der Gegenwart Wortbildungstypen als Muster für neue Wörter genutzt werden (Barz, 2002:179). Laut Fleischer/Barz sind Muster dann hochproduktiv, wenn sie nur geringe Spezifizierungen (Restriktionen) in Bezug auf die formativstrukturelle und semantische Beschaffenheit der UK aufweisen (qualitatives Kriterium) und in hohem Maße auch für okkasionelle Neubildungen genutzt werden (quantitatives Kriterium) (1995:57). Als Beispiel wird für die aktuelle Produktivität oft das Suffix bar aufgezählt (vgl. Barz, 2002:182). Fleischer/Barz geben einen Hinweis darauf, dass nur hochproduktive Wortbildungsmuster einen bedeutenswerten Anteil an der Wortneubildung, vor allem bei Okkasionalismen, haben. Im Gegensatz zur Produktivität wird bei der Wortbildungsaktivität das Augenmerk nicht auf das Resultat, sondern auf die Ausgangsbasis gerichtet (vgl. Fleischer/Barz, 1995:60). Die Wortbildungsaktivität erfasst also den Entfaltungsgrad von Lexemen in der Wortbildung (Fleischer/Barz, 1995:60), womit hier deutlich zur Produktivität unterschieden wird, die sich auf komplexe Wörter bezieht und die Aktivität hingegen auf die einzelnen Lexeme und deren Fähigkeit als Basis wie als auch als Kompositionsglied zu fungieren (Barz, 2002:179) Akzeptabilität Ob bzw. wie eine Wortneubildung vom Rezipienten angenommen wird, hängt deutlich von der Produktivität eines Wortes ab. So werden modellgerecht und systemkonform gebildete Wortbildungsprodukte (Fleischer/Barz, 1995:59) problemloser akzeptiert, da sie leichter interpretier- und dekodierbar sind. Auch wenn sie im ersten Moment seltsam klingen mögen, kann der Leser dank des Wiedererkennungswertes produktiver Wortbildungsmuster die neuen Wörter einfacher einordnen, in ihre verschiedenen Morpheme zerlegen und somit ihre Bedeutung ausmachen. Auch der Textzusammenhang (Fleischer/Barz, 1995:59) trägt wesentlich zum besseren Verständnis von Wortneubildungen bei, da er den richtigen Rahmen gibt und den Bedeutungsbereich einschränkt. Ungeachtet der Tatsache, dass der Leser ein auffälliges Wortbildungsprodukt einordnen kann, bedeutet das noch lange nicht, dass er es auch akzeptiert (vgl. Fleischer/Barz, 1995:59). Die Akzeptabilität bzw. Inakzeptabilität eines komplexen korrekt geformten Wortes hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel der Blockierung durch gespeicherte Synonyme (*Besuchung durch Besuch), mangelnde begriffliche Relevanz (*Käferin durch weiblicher Käfer) (vgl.

15 8 Fleischer/Barz, 1995:59). Die Akzeptabilität liegt also in der Fähigkeit des Textproduzenten, den Rezipienten akzeptabilitätsbereit und akzeptabilitätsfähig zu machen (Peschel, 2002:39); die genauen Voraussetzungen zur Akzeptabilität und des Verständnisses von Wortneubildungen werden später noch untersucht (vgl. Punkt ) Wortneubildungen Okkasionalismen gehören zu einer sehr speziellen und interessanten Gruppe der Wortbildung, deswegen möchte ich den Leser zunächst anhand einer Abbildung näher an das Thema heranzuführen. Okkasionelle Wörter Neologismen Usuelle Wörter Lexikalisierte Wörter Abbildung 1, Neuheitsskala der Wortbildung Es handelt sich hierbei um eine Neuheitsskala der Wortbildung wie sie Corinna Peschel entwirft (2002:6). Ich habe diese Skala wegen ihrer Anschaulichkeit und ihres einfachen Verständnisses gewählt. Sie dient dazu, den Begriff der Wortneubildung besser einordnen zu können. Anhand dieser Skizze lassen sich die vier Wortgruppen in zwei Bereiche einteilen: inventarisierte und neu gebildete Wörter (Peschel, 2002:5). Ich werde mich vor allem auf die Neuwörter konzentrieren, um diese jedoch besser in das Gebiet der Wortbildungsprozesse eingliedern zu können, werde ich auch die Definition von schon gespeicherten Wörtern behandeln. So werden Wörter, die einem produktiven Wortbildungsmuster folgen, jedoch noch nicht zum gebräuchlichen Wortschatz gehören, potentielle Wörter genannt (vgl. Peschel, 2002:5) 3. Diese Wortgruppe lässt sich in Okkasionalismen und Neologismen aufspalten, wobei hier noch eine weitere Unterscheidung nötig ist. Gelegenheitsbildungen werden vor allem in enger Verbindung mit ihrem Kontext gebildet und sind ohne ihn oft nur sehr schwer richtig interpretierbar. Die Neologismen hingegen differenzieren sich in jener Hinsicht, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich später in usuelle Wörter verwandeln, größer ist. Sie beziehen sich größtenteils auf 3 Alles was in Punkt 2.2. erläutert wird, basiert auf der Erklärung Peschels über ihre Neuheitsskala (2002:5ff).

16 9 ein bestimmtes Fachgebiet, sind aber nicht ausschließlich kontextabhängig. Ich werde in Punkt genauer auf diese Unterschiede eingehen. Als usuelle Wörter werden die Wörter bezeichnet, die zum Wortschatz gehören und in Wörterbüchern festgehalten sind. Wobei auch hier noch genauer unterschieden wird. Die Wörter, die als motiviert eingestuft werden können, da man sie problemlos noch in ihre Ausgangsmorpheme zerteilen kann, behalten die Benennung usuelle Wörter. Die Wörter, bei denen es sich als kompliziert herausstellt, ihre Motivation nachzuvollziehen, da sie schon so lange im Sprachgebrauch auftauchen und somit ihre Bedeutung nur noch diachron ausfindig gemacht werden kann, zählen zu den lexikalisierten Wörtern. Es ist anzumerken, dass die Einteilungen dieser Abbildung nicht immer exakt zu unterscheiden sind, da es viele Graustufen gibt und Wörter oft nicht hundertprozentig einzuordnen sind und es gerade bei Okkasionalismen und Neologismen oft sehr schwierig ist, eine Trennlinie zu ziehen. Es ist jedoch sehr interessant bei dieser Skala zu beobachten, dass die Möglichkeit besteht, dass das linke Endglied im Laufe der Zeit Stück für Stück (wenn es vorher nicht wieder verschwindet) ganz nach rechts verrutschen kann und auf diesem Weg alle Entwicklungsstadien durchläuft Okkasionalismus vs. Neologismus Wie aus Abbildung 1 hervorgeht, unterscheiden sich okkasionelle Wörter hauptsächlich dadurch von Neologismen, dass sie sozusagen deren Vorstufe sind. Beide Wortbildungsprodukte entstehen aus der Notwendigkeit eine neue Realität bezeichnen zu müssen. Sie werden also für einen bestimmen Zweck in einer bestimmten Situation und Kontext gebildet. Okkasionalismen, okkasionelle Bildungen, Textwörter, Gelegenheits-, Einmal-, Augenblicks-, Ad-hoc- und Spontanbildungen (vgl. Fleischer/Barz, Motsch, Peschel, Elsen, Fellner etc.) werden die Wortbildungen genannt, die, wie die verschiedensten Namen dafür schon vorhersehen lassen, im Unterschied zu usuellen, im Wortschatz gespeicherten (lexikalisierten) Benennungen ein für den Text ad hoc gebildetes und semantisch weitgehend an den Text gebundenes Wortbildungsprodukt (Barz, 2002:181) darstellen. Diese Gelegenheitsbildungen sind meist nur im Kontext verständlich und übernehmen oft textrelevante Aufgaben (vgl. Elsen, 2011:21). Ebenso

17 10 wie sie sich dafür auszeichnen, lexikalische Lücken zu füllen, stechen sie durch ihre Kreativität hervor. Ein weiteres Merkmal dieser neu entstandenen Wörter ist, dass sie wirklich nur einmal bzw. danach nur noch sehr selten verwendet werden und dann wieder verschwinden. Denn sobald sie gesprochen oder geschrieben öfter Verwendung finden, werden sie zu Neologismen. Schippan stellt fest, dass nur solche Wortneubildungen als Neologismen zu betrachten sind, die aus der Sphäre des Individuellen hinaustreten, d. h. von Gruppen oder ganzen Sprachgemeinschaften aufgenommen werden (1992:244). Neologismus bezieht sich grundsätzlich also auf neue Wortschatzeinheiten (Stepanowa/Fleischer, 1985:174). Sie werden vom Sprecher zwar als neu erkannt, sind aber trotzdem schon in den Wortschatz aufgenommen. Häufig haben sie ihren Ursprung in Fachgebieten, und wurden dort schon seit längerer Zeit verwendet, bevor sie dann aus der Notwenigkeit heraus in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen. So können Neologismen, auch wenn sie im Kontext eines bestimmten Bereiches gebildet worden sind, auch ohne ihn entschlüsselt werden. Somit werden die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Okkasionalismen und Neologismen deutlich: Neologismen sind lexikografisch erfasst und auch ohne Kontext leicht verständlich. Es fällt jedoch nicht immer so leicht, diese beiden Begriffe zu trennen, da der Übergang oft fließend ist. Ich versuche in meiner Arbeit hauptsächlich auf Gelegenheitsbildungen einzugehen, wobei nie auszuschließen ist, dass ein ausgewähltes Wortbildungsprodukt schon in die nächste Stufe übergegangen ist Lexikalisierungschancen Wie schon im vorhergehenden Punkt erwähnt, spielt die Lexikalisierung von Wortneubildungen eine bedeutende Rolle bei ihrer Zuordnung. Gerade bei Okkasionalismen ist es interessant zu beobachten, warum manche nach einmaligem Gebrauch einfach wieder verschwinden bzw. warum andere in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen. Der Duden gibt dafür pragmatische als auch sprachliche Gründe (2009:642) an. Er bezieht sich darauf, dass keine generelle Notwendigkeit für diese Wortbildungskonstruktionen bestehe und sie deswegen nach ihrem individuellen Gebrauch wieder verschwinden; dies gelte vor allem für Kompositionsbildungen mit

18 11 einem Eigennamen als Erstglied: Gadaffi-Zeit, Titanic-Totenstätte, Hoccer- Angestellte 4. Ein weitere Behinderung der Lexikalisierung sei die starke Kontextgebundenheit (Duden, 2009:642). Es ist fast unmöglich, sie ohne umgebenden Text richtig zu deuten, somit sind sie ohne Textzusammenhang unbrauchbar. Je komplexer bzw. regelwidriger eine Wortbildungskonstruktion gebaut wurde, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie im allgemeinen Sprachgebrauch gespeichert werden. Beispiele für solche Okkasionalismen, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht lexikalisiert werden: Jolie-Müllhaufen, Bekenntniskorsett, Vierzylinder-Pilzkopfmotor Spezifische Funktionen von Okkasionalismen Bei Gelegenheitsbildungen handelt es sich um völlige neue und kreative Wortbildungsprodukte, die spontan anhand von Bildungsregeln in einem bestimmten Textzusammenhang gebildet werden. Sie können geschrieben oder auch gesprochen vorkommen. Diese Art von Wortbildung hat mehr als nur eine Funktion im Text 5. Ich möchte hier auf die m.e. wichtigsten eingehen. Grundsätzlich handelt es sich um Mittel und Zweck um ein bestimmtes kommunikatives Ziel zu erreichen (Fellner, 2003:5). In erster Linie dienen Gelegenheitsbildungen der Schließung von lexikalischen Lücken und somit der Deckung des permanente[n] Bedarf[s] an neuen Wörtern (Duden, 2009:639). Dieser Bedarf entsteht durch die sich ständig weiterentwickelnde Gesellschaft, sowie den Fortschritt von Technologie und Wissenschaft und die Veränderungen im Bereich der Politik und Wirtschaft. Folglich müssen regelmäßig neue Gegenstände, Tatsachen, Wahrnehmungen, Tätigkeiten usw. neu benannt werden, da es die benötigten Bezeichnungen nicht gibt oder die existierenden Begriffe unpassend oder nicht treffend (Duden, 2009:641) genug sind. Eine andere Eigenschaft der Okkasionalismen ist die Sprachökonomie (Duden, 2009:648), so kann mit einer einzigen Wortbildungskonstruktion eine oder sogar mehrere Paraphrasen umgangen werden. Eine Paraphrase ist natürlich immer exakter 4 Diese und alle weiteren in kursiv gestellten Beispiele sind DER ZEIT, Ausgabe 15 vom entnommen. 5 Okkasionalismen können in geschriebener oder gesprochener Form vorkommen. Ich werde mich in dieser Arbeit fast ausschließlich auf das Auftreten in Texten beschränken, da die spätere Analyse sich mit einem Pressetext auseinandersetzt.

19 12 in ihrer Beschreibung als ein einziges komplexes Wort, daraus folgt ein weit größerer Interpretationsspielraum (Duden, 2009:649) in Bezug auf diese Wortneubildungen. Dadurch ist es möglich viel Inhalt mehr oder weniger präzise zusammenzufassen. Diese Charakteristik kann auch als sehr individueller Effekt gesehen werden, zum Beispiel um den Stil eines Sprechers/Schreibers kenntlich zu machen. Gelegenheitsbildungen spielen eine tragende Rolle bei der Kohärenz (Elsen, 2011:87) des Textes. Sie halten ihn also zusammen und machen aus ihm eine Einheit. Man kann also sagen, dass sie kohärenzsichernd und textverflechtend (Fellner, 2009:5 und 22) sind. Durch diese kreative Art der Wortneubildung ist es möglich, das Wiederholen von Wörtern auf einfache Weise zu umgehen. Man kann hier auch vom Zweck der Wortrotation (Fellner, 2009:100) sprechen. Dem Autor stehen alle Möglichkeiten offen Repetitionen zu vermeiden und somit auch den Text interessanter und abwechslungsreicher für den Rezipienten zu gestalten. Unter Punkt 3 möchte ich untersuchen, welche dieser Aufgaben die gefundenen Okkasionalismen im Text wirklich übernehmen, ob es sich dabei nur um eine einzige handelt, um mehrere oder um alle Voraussetzungen des Remittenten und Rezipienten Damit Okkasionalismen die vorhergenannten Aufgaben erfüllen können, müssen sie vom Remittenten richtig eingesetzt und vom Rezipienten korrekt interpretiert werden. Viele okkasionelle Wörter scheinen nicht auffällig und werden deshalb auch oft nicht als solche erkannt; es ist demzufolge notwendig, sich genauer mit diesen Wörtern zu befassen, um sie als neu zu identifizieren (vgl. Stepanowa/Fleischer, 985:172). Zur Klärung, warum viele solcher Wortbildungsprodukte nicht direkt ins Auge stechen und was von Autor (Sprecher) und Empfänger verlangt wird, werde ich genauer auf den Aufbau dieser Wortstrukturen in morphologischer wie semantischer Hinsicht, aber auch hinsichtlich der syntaktischen Bedingungen (Erben, 2006:41) eingehen. Da es sich bei Okkasionalismen um keine völlige Neuschöpfung [...], sondern um den teilweisen Rückgriff auf bereits vorhandene sprachliche Bauelemente (Erben, 2006:26) handelt, kann sich der Remittent auf das Wiedererkennungsvermögen der einzelnen Konstituenten und Morpheme des Wortbildungsproduktes stützen. Es wird

20 13 folglich die Kenntnis bestimmter Bildungen und Vertrautheit mit bestimmten [...] Bildungsmustern (Erben, 2006:42) zum Verstehen der Wortneubildungen beim Rezipienten vorausgesetzt. Diese individuelle Sprachkompetenz hilft dem Leser, neue Wörter zu identifizieren und zu dekodieren. Laut Peschel (2002:36) scheint es, als würden die Sprachteilnehmer inventarisierte sprachliche Formen nach Gemeinsamkeiten bündeln [...] und dann aufgrund dieser ermittelten Gemeinsamkeiten analoge Formen neu bilden. Dieser Prozess laufe in der Regel automatisch ab, ohne das sich weder Sprecher oder Leser bewusst darauf konzentrieren (vgl. Peschel, 2002:37). Daraus lässt sich schließen, dass auch die Beurteilung der Neubildung völlig intuitiv ist und mit dem Wissen des Rezipienten über Sprachkenntnis und Textverständnis zusammenhänge (vgl. Barz, 2002:12). Die Rezipienten verbinden also das Unbekannte mit dem, was sie schon Kennen, um so die jeweilige Wortneubildung entschlüsseln zu können. Bei diesen Analogiebildungen sind vor allem produktive Wortbildungsmuster von Bedeutung (vgl. Punkt 2.3.). Man kann dementsprechend davon ausgehen, dass jeder Leser ein individuelles Wortbildungs(muster)wissen habe, durch das die vielen mustergerechten Neubildungen (Peschel, 2002:37) entstehen. Dieses Wissen hilft automatisch und intuitiv beim Entschlüsseln und Einordnen neuer Wörter. Bei der Annahme eines gemeinsamen Sprachwissens (von Sprecher und Empfänger) liegt es in der Hand des Sprechers, ob der Empfänger die Wortbildungskonstruktion als auffällig oder weniger auffällig betrachtet. Peschel spricht hier vom Grad der Bewusstheit (2002:38) und führt dies folgendermaßen aus: Je häufiger ein Wortbildungsmuster genutzt wird, desto eher läuft die Neubildung automatisch ab, desto weniger fallen Produkte auch den Rezipienten als neu auf (Peschel, 2002:38). Der Emittent muss sich also bei produktiven Wortbildungsmustern für eine neue Wortbildungskonstruktion nicht sonderlich anstrengen um sie zu dekodieren, bei weniger produktiven Mustern schon eher und genau aus diesem Grund fallen auch diese dem Remittenten deutlicher als Wortneubildungen auf und sind für ihn schwerer zu entschlüsseln. Ein weiterer wichtiger und unbewusster Vorgang ist die Verknüpfung mit dem außersprachlichen Wissen, dem sog. Weltwissen (Peschel, 2002:41 und 47) des Lesers, die ihm bei der Deutung von neuen Wörtern helfe. Da Gelegenheitsbildungen in Abhängigkeit von einem gewissen Kontext gebildet [werden] [...], können [sie] außerhalb ihres Kontexts uninterpretierbar sein (Fellner, 2009:14). So zeigt sich erneut, dass Okkasionalismen (fast) unmöglich richtig zu deuten sind, wenn man sie separat betrachtet. Der Textzusammenhang ist somit die wichtigste Hilfe und Grundlage für ihr Verständnis. Wenn man hier von Kontextwissen

21 14 spricht, ist es das situative und textuelle Wissen (Peschel, 2002:47). Der Kontext diene in vielen Fällen auch zur Vorbereitung des Verstehens einer Wortneubildung dank seiner ausdrucksseitigen und inhaltlichen Faktoren (vgl. Peschel, 2002:48). Anhand einer korrekten Vorbereitung des Leser auf eine Wortneubildung lassen sich manche Neubildungen sogar vorhersehen und überraschen den Rezipienten somit nicht mit der Integrierung einer Wortneubildung. Meist ist es der vorausgehende Kontext, der eine Art Rahmen für das neue Wort absteckt (vgl. Peschel, 2002:48) und wichtige Informationen zur Dekodierung liefert. Er unterstütze also den Verstehensprozess [bei dem] die Bedeutung des Wortes innerhalb des Textes erfasst wird und in dessen Gesamtbedeutung integriert (Peschel, 2002:55). Trotz der vielen Hilfen, die dem Leser vom Sprecher durch den Kontext, die kommunikative Situation und das Weltwissen gegeben werden, bleibt die Bedeutung einer Neubildung [...] ambig; das Wort lässt verschiedene Bedeutungen zu (Peschel, 2002:56). Es passiert also häufig, dass einer Wortbildungskonstruktion nicht nur eine Dekodierung zugeschrieben werden kann, sondern die genaue Bedeutung wohl nur dem Emittenten selbst bekannt ist. Es kann allerdings auch Absicht des Autors sein, dass der Rezipient zu keiner eindeutigen Lösung kommen soll und sich folglich genauer auf dieses Wort konzentriert und sich somit auch nach dem Lesen noch Gedanken über den Text macht Wortbildungsparadigmen Neben dem Kontext, außersprachlichem Wissen und Analogiebildungen dient auch die Eingliederung von Wortbildungsprodukten in Wortbildungsparadigmen als Hilfe für ihre Entschlüsselung. Sie stehen aufgrund der morphemischen Komplexität und der Motiviertheit in spezifischen systemhaften Beziehungen zueinander (Fleischer/Barz, 1995:68). Hinsichtlich der Definition von Paradigmen in diesem Kontext beziehen sich Fleischer/Barz auf Kastovsky, D. in Probleme der semantischen Analyse (1977:322): Menge von unterschiedlichen Einheiten [...], die auf Grund von invarianten Merkmalen zusammengefasst werden. So ist hier unter Paradigmen eine Gruppe von Wörtern zu verstehen, die alle ein gemeinsames Merkmal haben; hierbei kann es sich um die gleiche Basis, ein sich immer wiederholendes Affix usw. handeln. Ein Wortbildungsprodukt kann schließlich wegen seiner semantischen oder strukturellen Merkmale einem oder mehreren Paradigmen zugeordnet werden. Zum besseren Verständnis werde ich im Weiteren kurz auf drei dieser Paradigmen eingehen, die vor

22 15 allem für die Wortneubildung von Bedeutung sind: Wortreihe, Wortbildungsnest, Wortbildungssynonyme und antonyme Wortbildungsreihe Als Wortbildungsreihe wird die Gesamtheit der Wortbildungsprodukte [bezeichnet], die nach ein und demselben Modell gebildet sind (Fleischer/Barz, 1995:69). Das gleiche Wortbildungsmuster spiegelt sich also in allen Wortbildungsprodukten einer Wortbildungsreihe wider. Das wohl gebräuchlichste Beispiel ist die Derivation Verb zu Nomen durch die Suffigierung er: Tisch-l-er, Verkäuf-er, Reit-er. Alle diese Wortbildungsprodukte haben dieselbe Wortbildungsbedeutung: Nomen agentis. Eine andere ähnliche Reihe wäre beispielsweise nomen instrumentis (Hörer). Dieses Paradigma dient vor allem der Wortneubildung, da es ein bestimmtes Wortbildungsmuster an schon vorhandenen sprachlichen Elementen anwendet. Der Umfang einer Wortbildungsreihe wird vom Grad der Produktivität des entsprechenden Modells bestimmt (Fleischer/Barz, 1995:69); je produktiver ein Wortbildungsmuster ist, desto häufiger wird es zur Wortneubildung verwendet (vgl. Punkt ) Wortbildungsnest Als Wortbildungsnest werden Wortbildungsprodukte bezeichnet, die in ihrer Struktur über ein formal und semantisch identisches Grundmorphen verfügen, das das Kernwort des Nestes darstellt (Fleischer/Barz, 1995:71). Die morphologische Basis ist folglich das Merkmal dieses Wortbildungsparadigmas. Zum besseren Verständnis ein Beispiel mit dem Kernwort Tisch: tischlern, Tischdecke, Tischlein, Holztisch. Ein Wortbildungsnest ist grundsätzlich nicht vollständig, d. h. das Kernwort realisiert nicht alle für seine Wortart möglichen Modelle (Fleischer/Barz, 1995: 73). Ich werde bei der Definition der Wortbildungsnester nur diejenigen Wortbildungsprodukte betrachten, deren lexikalische Bedeutung aus der Motivationsbedeutung erschließbar ist (Fleischer/Barz, 1995:72) und somit synchron beschrieben werden können. Sie sind deutlich von der sog. Wortfamilie abzugrenzen; da es sich dabei um eine Gruppe von Wörtern handelt, die sich auf dieselbe Wurzel zurückführen lassen, [und] diachron definiert [sind] (Fleischer/Barz, 1995: 72). Ihre Verwandtschaft ist heute also nur noch schwer auszumachen und infolgedessen für die Dekodierung von Wortneubildungen unwesentlich.

23 Wortbildungssynonymie und antonymie Wortbildungssynonymie und Wortbildungsantonymie sind sog. Sonderfälle der lexikalischen Synonymie bzw. Antonymie (vgl. Fleischer/Barz, 1995:73). Es fällt sofort auf, dass sie mindestens ein gleiches Grundmorphem bzw. eine identische UK enthalten (Fleischer/Barz, 1995:73). Dadurch lässt sich ableiten, dass die Wortbildungsformen vor allem durch den Anhang verschiedener Affixe entstehen (schmerzlos schmerzfrei, Wendung Wende, anschalten einschalten). Bei der Wortbildungssynonymie besteht die Möglichkeit, dass die Wortbildungsprodukte nicht immer dem gleichen Wortbildungsmuster angehören, sondern auch unterschiedlichen (Fernsehapparat Fernsehgerät Fernseher) (vgl. Barz, 2002:183). Die antonymische Wortbildung entsteht hauptsächlich durch das Anhängen antonymischer Suffixe oder Präfixe an dieselbe Basis oder das negieren einer Basis durch ein Negationspräfix: Glück Unglück (vgl. Fleischer/Barz, 1995:75) Wortbildungsmuster Bevor ich mich in Punkt 3, die Analyse der gefundenen Okkasionalismen, auf die Wortbildungsmustern stützen möchte, werde ich hier als Weiterführung der allgemeinen Wortbildung vorab oberflächlich auf die verschiedenen Muster eingehen. Laut dem Duden erfolgt die Gliederung [der unterschiedlichen Wortbildungsmuster] wortübergreifend nach strukturellen und grammatischen Merkmalen (2009:661). Ich finde diese Unterteilung sehr sinnvoll. Zusätzlich werden hier die vier Muster behandelt, die am häufigsten bei der Wortbildung im Deutschen verwendet werden; deshalb möchte hier zuerst die Skizze einfügen und sie im Weiteren genauer erläutern. Vorausschauend möchte ich klarstellen, dass der Duden zwar in seiner Abbildung von Wortbildungsarten spricht, ich mich jedoch auf Wortbildungsmuster beziehen werde, wobei sich beides auf das gleiche Konzept bezieht. Wie oben schon erwähnt, können die beiden Termini als Synonyme verwendet werden.

24 17 Wortbildungsart Mit UK-Struktur ohne UK-Struktur 2 wortfähige 1 wortfähige UK Wortartwechsel kein Wortartwechsel UK 1 nicht wortfähige UK Komposition Derivation Konversion Kurzwortbildung Abbildung 2, Duden, 2009:660 So fächert dieses Werk die Muster zuerst nach zwei grundlegenden Eigenschaften auf: mit UK-Struktur und ohne UK-Struktur. Die binären Wortbildungsmuster lassen sich wiederum in ihre verschiedenen unmittelbaren Konstituenten aufgliedern: zwei wortfähige UK und eine wortfähige UK und eine nicht wortfähige UK. Im Gegensatz dazu stehen die beiden Muster, die sich jeweils dadurch differenzieren, dass sie einen Wortartwechsel aufweisen oder nicht. Ich werde die vier Wortbildungsmuster jeweils an genaueren Definitionen und verschiedenen Beispielen erläutern Komposition Wie aus der Skizze zu entnehmen ist, setzt sich ein Kompositum aus zwei unmittelbaren wortfähigen Konstituenten zusammen, so entstehen komplexe Wörter. Die Komposition dient v. a. dem Ausbau der Wortarten von Substantiv und Adjektiv. In der verbalen Wortbildung spielt sie so gut wie keine Rolle (Duden, 2009:664). Kompositionen sind wortintern nicht reflektierbare Wörter (vgl. Fleischer/Barz, 1995:88). Die allgemeine Reihenfolge der UK ist hierarchisch; so bestimmt das Zweitglied immer die Grammatik der ganzen Wortbildungskonstruktion; bei Substantiven auch Genus und Flektion (vgl. Duden, 2009:664). Grundsätzlich lässt sich das Wortbildungsmuster Kompositum in verschiedene Arten von Komposita einteilen; ich werde hier nur die beiden aufzählen, die meiner Meinung für die folgende Arbeit von Gewichtung sind.

25 18 Bei den Determinativkomposita herrscht eine Subordinationsbeziehung (Duden, 2009:665), sie bilden also Unterklassen des Ganzen: Lampe wird durch Schreibtischlampe genauer definiert. Das Erstglied ist das Bestimmungswort oder Determinans und das Zweitglied das Grundwort oder Determinatum (Duden, 2009: 664ff). Als sogenannten Gegensatz zu den eben erklärten Determinativkomposita könnte man die Kopulativkomposita ansehen. Diese Zusammensetzungsart wird durch die koordinierende Beziehung (Duden, 2009:665) zwischen dem Erst- und dem Zweitglied charakterisiert. Folglich gehören die UK der gleichen Wortart an[gehören] und [sind] semantisch nebengeordnet (Barz, 2002:180). Das wohl bekannteste Beispiel für eine derartige Zusammensetzung ist süßsauer Derivation Eine Derivation wird aus einer wortfähigen Konstituente und einer nicht wortfähigen Konstituente, also einem Affix, gebildet. Hier wird unterschieden zwischen Präfixderivation (schreiben verschreiben), Suffixderivation (ändern - Änderung) und der Zirkumfixderivation (glauben unglaublich) (vgl. Duden, 2009:666). Wie bei den Beispielen schon auffällt, kann es zu einer Verschiebung der Wortart bei einer Ableitung kommen, muss es jedoch nicht zwingend. Die Zusammenbildung ist ein Sonderfall der Derivation und weist als Endprodukt ausschließlich Substantive oder Adjektive vor (vgl. Duden, 2009:666). Es handelt sich hierbei um Suffigierung einer syntaktischen Fügung, die als Derivationsbasis dient (vgl. Duden, 2009:666). So werden zwei oder mehr Wörter durch Suffixderivation zu einem zusammengezogen: scharfer Sinn scharfsinn-ig. Meist ist es sehr schwierig zwischen Determinativkomposita und Zusammenbildungen zu unterscheiden, bei manchen Bildungen sind sogar beide Interpretationen möglich und richtig (vgl. Duden, 2009:666) Konversion Die Konversion, wie aus Abbildung 2 herausgeht, setzt sich nicht aus unmittelbaren Konstituenten zusammen, bringt jedoch immer einen Wortartwechsel mit sich. Es handelt sich also um eine syntaktische Transposition von Wörtern oder Wortgruppen bzw. Sätzen [...] ohne [...] Affigierung (Fleischer/Barz, 1995,48). Man kann dieses Wortbildungsmuster wiederum in zwei Unterklassen einteilen: Konversion ohne

26 19 Basisveränderung und Konversion mit Basisveränderung (Barz, 2002:181). Bei der Konversion ohne Basisveränderung wird ein Wort ohne morphologische Veränderung transponiert. Die daraus entstehenden Bildungsprodukte lassen sich nochmals gliedern in Substantivierung, Adjektivierung und Verbalisierung; als Beispiele dienen schreiben das Schreiben und heute das Heute. Zu dieser Art von Konversion gehören auch syntaktische Fügungen: das So-tun-als-ob (vgl. Duden, 2009:667). Eine Konversion mit Basisveränderung unterscheidet sich dahin gehend von der ersten Konversionsform, dass hier eine morphologische Basisänderung stattfindet; Bespiele dafür: greifen Griff und laufen Lauf Kurzwortbildung Die Kurzwortbildung, auch Reduktion, nimmt Bezug auf die Kürzung einer längeren Vollform, wobei diese Vollform eine syntaktische Fügung oder ein Wort sein kann (Duden, 2009:668). Ihre Funktion liegt hauptsächlich in der Sprachökonomie (vgl. Duden, 2009:668). So lässt sich kein Wortartwechsel zwischen der Kurz- und der Vollform feststellen. Streng genommen entsteht auch kein neues Wort (vgl. Fleischer/Barz, 1995:52), sondern nur eine neue verkürzte Variante eines schon existierenden Wortes. Die Vollform wird von der Kurzform normalerweise nicht verdrängt, sondern die beiden Formen koexistieren (vgl. Fleischer/Barz, 1995:52). Es gibt drei verschiedene Vollformen, die zu Kurzwörtern werden können: syntaktische Fügungen (vereinigte Dienstleitungsgesellschaft ver.di), vielgliedrige Wortbildungen (Auszubildender Azubi) oder Sätze (Mit freundlichen Grüßen MfG) (vgl. Duden, 2009:6668). Es handelt sich fast ausschließlich um Substantive (vgl. Duden, 2009:668).

27 20 3. ANALYSE Nach einer aufmerksamen Lektüre der Wochenzeitung DIE ZEIT vom Nr. 15, konnte ich eine ganze Reihe von Okkasionalismen ausmachen; diese stammen ausschließlich aus dem redaktionellen Teil, Anzeigen und Werbung wurden nicht genauer untersucht. Nachdem ich alle gefundenen Gelegenheitsbildungen auf ihr Vorkommen überprüft habe, blieben von den anfangs über 400 geglaubten Okkasionalismen letztendlich nur 228 übrig. Mein Kriterium für die schließlich verbliebenen Gelegenheitsbildungen war zum einen, dass keine dieser Wortneubildungen im Duden verzeichnet sein durfte und zweitens, dass keine davon mehr als Treffer in der Suchmaschine Google aufweisen durfte. So kann ich m.e. davon ausgehen, dass es sich wirklich um Okkasionalismen handelt und nicht nur um Wörter, die der Duden noch nicht erfasst hat; auch wenn dies in der heutigen Zeit wesentlich schneller geht, da es die Online-Version gibt, wobei diese aber auch nicht immer auf dem aktuellsten Stand ist. Google durchforstet das gesamte Internet und kann mir somit zeigen, ob diese Wortneubildung schon häufiger verwendet worden ist oder ob es sich tatsächlich um ein neues Wort handelt. Meiner Meinung nach ist dies ein sehr beeindruckendes Resultat für eine einzige Ausgabe einer Wochenzeitung. Ich hätte nicht so viele Gelegenheitsbildungen erwartet; wobei dieses Ergebnis nur bestätigt, dass, zumindest in der Presse, diese Wortneubildungen sehr stark vertreten sind. Bei der Kategorisierung der Okkasionalismen fiel eine weitere beachtliche Zahl auf, nämlich die der Komposita (204); sie machen 90% der Okkasionalismen aus. Das könnte daran liegen, dass es sich hierbei wohl auch um das einfachste Muster der Wortneubildung handelt. Der Rest verteilt sich relativ gleich auf Konversionen (10) und Derivationen (14). Die Kurzwortbildung zählt hier nicht als eigene Kategorie, da sie wie in Punkt schon erwähnt keine neuen Wörter bildet, sondern nur eine Variante eines schon bestehenden Wortes. Wie zu vermuten war, handelt es sich bei den gefundenen Okkasionalismen hauptsächlich um Substantive (200) handelt, einen weit kleineren Teil stellen die Adjektive (25) dar, einen fast nichtigen Teil die Verben (3) und neu gebildete Adverbien tauchen gar nicht auf. Es scheint als würde die Bildung von Neuwörtern sich mehr oder weniger an die allgemeine Verteilung der Wortarten halten; laut dem Duden (2009:641)

28 21 besteht der Wortschatz des Deutschen aus etwa 60% Substantiven, 25% Verben und 15% Adjektiven. Somit stimmt das Resultat beim Vergleich der lexikalisierten mit den neu gebildeten Wörtern zumindest insofern überein, dass die Substantive die größte Gruppe darstellen und die Adverbien nur sehr schwach vertreten sind. Wobei die Anzahl der neuen Verben und Adjektive im Gegensatz zu den schon fest zur Sprache gehörenden variiert. Ich werde im Folgenden anhand ausgewählter Beispiele genauer auf die gefundenen Okkasionalismen und ihre Wortbildungsmuster eingehen. Ich werde ihre Aufgaben im Text analysieren und versuchen herauszufinden, was vom Leser erwartet wird, um sie zu dekodieren. Aus Platzgründen kann ich leider nicht alle verschiedenen Muster genauer untersuchen, aber ich werde versuchen, sie so gut wie möglich zusammenzufassen, um somit auf so viele verschiedene Facetten wie möglich bei der Wortneubildung eingehen zu können Komposita Ich werde mich größtenteils auf die Komposita konzentrieren, da es sich hier um das Muster handelt, das am häufigsten bei den gefundenen Neubildungen auftritt. Im Weiteren werde ich auf einige der verschiedenen Komposita-Gruppen eingehen Substantiv-Substantiv-Komposita Besonders hervorzuheben sind die Substantiv-Substantiv-Komposita (179), da wie oben schon erwähnt, der Hauptteil der Okkasionalismen Substantive sind. Es handelt sich hier um das Muster, dass am meisten zur Bildung von neuen Wörter verwendet wird Eigenname als Erstglied Zuerst möchte ich auf die Komposita eingehen, bei denen als Erstglied ein Eigenname steht. Sie werden sehr oft verwendet und sind meist auch ohne Kontext sehr leicht verständlich, da es sich meist um Determinativkomposita handelt und somit das Zweitglied durch den Eigennamen genauer bestimmt wird. Ich schließe hier Kurzwörter wie CDU mit ein, da es sich bei ihnen auch um Eigennamen handelt. Prinzipiell besteht ihre Aufgabe darin, dem Leser immer wieder das Thema vor Augen zu führen bzw.

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