Curriculare Struktur des Lehrplans für die Fachschulen für Wirtschaft. Dr. Detlef Buschfeld. WPaderborn

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1 Curriculare Struktur des Lehrplans für die Fachschulen für Wirtschaft Dr. Detlef Buschfeld

2 Überblick Aufgabenprofil staatlich geprüfter Betriebswirte: Wunschvorstellungen in 3 Handlungsfeldern Curriculumprofil für die Fachschule für Wirtschaft: Leitvorstellung von 12 Lernfeldern Organisation der regionalen Bildungsgänge: Flexible Ausgestaltung von profilbildenden Lernsituationen

3 Aufgabenprofil... zwischen aufstiegsorientierter Sachbearbeitung und angehender Führungskraft Orientierung an Dokumentationsprozessen Entscheidungsorientierte Fallbearbeitung Selbst-bewusste Arbeitnehmer Informationsorientierte Entscheidungsvorbereitung Shareholder/ Stakeholder Entrepreneurs Orientierung an operativen Kernprozessen Orientierung an Führungsprozessen Projektkoordination Beratung

4 Profil des Curriculums (I)... zwischen situativer Kompetenzformulierung und fachlicher Inhaltsstruktur Orientierung über das Unternehmen als System und seine Umwelt Erstes Lernfeld Wertschöpfende Kernprozesse Orientierung an Rechnungsarten und Informationsverarbeitung Managementprozesse Unterstützende Prozesse 4 Lernfelder 3 Lernfelder 4 Lernfelder Orientierung an funktionsbezogener Abteilungsbildung Orientierung an Planungs- und Steuerungsystemen der Unternehmensführung Paderborn WP

5 Profil des Curriculums (II)... zwischen System- und Prozessorientierung [I] Orientierung über das Unternehmen als System und seine Umwelt Wertschöpfende Kernprozesse Marketing Leistungserstellung Beschaffung Personal Systemperspektive [II] Managementprozesse Planungs-/Führungssysteme Prozess-/ Projektmanagement Controlling [III] Unterstützende Prozesse Erfolgsrechnung Betriebsergebnisrechnung Liquditätsrechnung Informationssystem Prozessperspektive Paderborn WP

6 Profil des Curriculums (III)... zwischen Bündelung und Flexibilität Orientierung über das Unternehmen als System und seine Umwelt Gestaltungsperspektive Interpretationsperspektive Produktentwicklung/Marktgestaltung Auftragsabwicklung/Dienstleistung Ablaufoptimierung/Logistik Personal- und Lernprozesse Entwicklungsperspektive Jahresabschluss-/Berichte Wirtschaftlichkeitsprüfung Planung Zahlungsströme und -mittel Optimierte /Integrierte Informationsverarbeitung Prognosen abgeben, Projekte realisieren, Report/Empfehlung verfassen

7 Profil des Curriculums (IV) 1/ 200 Das System Unternehmung in seiner internen und externen Vernetzung erklären 2/ Absatzprozesse gestalten 3/ Leistungserstellungsprozesse gestalten 4/ Beschaffungs- und Bereitstellungsprozesse gestalten 5/ Personalwirtschaftliche Prozesse gestalten 6/ Informationssysteme gestalten 7/ Die Kosten- und Leistungsrechnung als Informationsinstrument erstellen 8/ Den Jahresabschluss als Informationsinstrument erstellen 9/ Finanzwirtschaftliche Prozesse gestalten 10/ Managementsysteme und strategische Planungsprozesse gestalten 11/ Geschäftsprozesse und Projekte organisieren 12/ Controlling für die betriebliche Steuerung nutzen

8 Profil des Curriculums (V) Veränderungen des Lernfeldkonzeptes gegenüber den Rahmenlehrplänen der Berufsschule Name des Lernfeldes Variable Zeitrichtwerte Kompetenzformulierung Zielen auf den Mittelwert der Zeitrichtwerte: Orientierung am Dreischritt der Handlung: im Sinne von Planen, Durchführen, Kontrollieren Umschreibungen mit der Notwendigkeit der Differenzierung von Ergebnisse/Situationen: Anwenden, Nutzen, Durchführen, Einsetzen Verbindung zur Fächerorganisation Fächer Zeitanteile/ Fach Detaillierte Inhalte

9 Organisation in Lernsituationen (I) Die Kapitalbedarfsplanung (langfristige Finanzplanung) wenden sie zur Unterstützung strategischer Entscheidungsprozesse an. Dazu ermitteln und interpretieren sie die geldund konjunkturpolitischen Rahmenbedingungen und wichtige Finanzierungskennzahlen. Investitionsprojekte als wichtige Komponenten des Kapitalbedarfs strukturieren sie unter Verwendung kontrollierter und bewerteter Daten. Mit der Anwendung vor allem der dynamischen Methoden der Investitionsrechnung erarbeiten sie Wirkungsprognosen zur Vorbereitung von Investitionsentscheidungen. Szenario der Gestaltung der Lernsituation als Lernumgebung Reduktion durch zielgruppenspezifische und sequenzabhängige Merkmale Komplexion durch schwerpunkt- und informationsbezogene Merkmale

10 Organisation in Lernsituationen (II) Die Fachschülerinnen und Fachschüler leiten Marketingziele aus den Unternehmenszielen ab, legen diese fest und formulieren Maßstäbe für die Kontrolle des Erfolgs. Sie beschreiben die organisatorische Einbindung des Marketing in die Unternehmung. Sie erheben systematisch auch fremdsprachige Marktinformationen, analysieren diese und interpretieren sie zu Prognosezwecken. Dabei wenden sie statistische Verfahren an und bewerten deren Aussagekraft. Ergebnisse präsentieren sie auch unter Einsatz von Software adressatenorientiert. Szenario der fachlichen Beteiligung an Lernsituationen Reduktion durch fachsystematische Enthaltsamkeit bereichsbezogene Selektivität Komplexion durch fachliche Mehrperspektivität systembezogene Betrachtung

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