Tendenzen. für einen gesicherten Anlagenbetrieb. Workshop Lebenslaufakte, Leipzig Christian Schweitzer

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1 Tendenzen für einen gesicherten Anlagenbetrieb Workshop Lebenslaufakte, Leipzig Christian Schweitzer

2 Wissensverlust Sägezahn-Modell Erarbeitetes Wissen vs. Verfügbares Wissen MEHR WENIG Idee Grundlagen Entwurf Genehmigung Ausführung Inbetriebnahme Anlagenbetrieb Stilllegung Rückbau Entsorgung FRÜH SPÄT MEHR WENIG Idee Grundlagen Entwurf Genehmigung Ausführung Inbetriebnahme Anlagenbetrieb Stilllegung Rückbau Entsorgung FRÜH SPÄT Cvtec soll den Informationsverlust im Phasenübergang vermeiden 2

3 Asset Management Systeme ISO 55000ff:2014 Ziel ist die Maximierung der Effektivität von physischen Assets durch: Organisatorische Maßnahmen Lebenszyklusmanagement Risikomanagement Instandhaltungs-Management Normreihe besteht aus: ISO AM Overview, principles and terminology ISO AM Management Systems Requirements ISO AM Management Systems Guidelines for the application of ISO

4 Asset Management Systeme ISO 55000ff: Inhalt ISO 55000: Definition und Erläuterung von Grundlagen und Begrifflichkeiten rund um Managementsysteme für Asset Management ISO 55001: Kernstück der Normreihe, in welcher die Anforderungen für die Etablierung eines Managementsystem beschrieben sind. Bildet die Grundlage für die Zertifizierung und weist eine analoge Struktur zu den anderen Managementsystemen auf. ISO 55002: erläutert die Anforderungen sowie Vorschläge zur Umsetzung dieser Anforderungen. Diese Vorschläge sind allerdings nicht zwangsweise im Rahmen einer Zertifizierung zu erfüllen. ISO Struktur der Lebenslaufakte????? 4

5 Asset Management System Überblick 1. Die Norm richtet sich an all jene, deren Geschäftserfolg maßgeblich mit ihren Assets verknüpft ist bzw. vom nachhaltigen Management der Assets abhängt Kernthesen bilden das Fundament des Asset Managements nach ISO Innerhalb 7 voneinander abhängigen Kernthemen fokussiert die Norm Asset Management sowie Asset Management Systeme (AMS). 4. Das Asset Management System besteht aus 4 Komponenten, wobei sich jede Komponente in ihrer inhaltlichen Ausgestaltung von der hierarchisch nächsthöheren ableitet. So wird eine möglichst konsistente Orientierung an Unternehmenszielen zu gewährleisten. Asset Management nach ISO versteht sich als risikoorientierter Ansatz. Als solches ist die Minderung von Risiken sowie die Nutzung von Chancen für Unternehmensziele gleichermaßen Auslöser wie Rechtfertigung jeglicher Asset Management-Tätigkeit. 5

6 Asset Management Systeme Relevanz der Norm 6

7 Asset Management Systeme Kernaussagen der Norm 7

8 Asset Management Systeme Kernthemen 8

9 Asset Management Systeme Ableitung Kernkomponenten aus organisatorischen Geschäftszielen 9

10 Asset Management Systeme Risikomanagement 10

11 Building Information Modelling PAS :2013 Nutzungsempfehlung in 2014/25/EU Vergaberichtlinie Nationale Umsetzung bis Level 2 für D nach Koalitionsvertrag in 2-5 Jahren 11

12 Building Information Modelling Derzeitige Hemmnisse 1. Änderung in der Planungsmethodik 2. Verschiebung des Arbeitsschwerpunkts in die frühen Phasen der HOAI 3. Hoher Aufwand zur Standardisierung 4. Fehlende externe Unterstützung durch Normung u.a. 5. Fehlende Vorgaben an die Software-Unternehmen 6. Mängel innerhalb der Arbeit im BIM, wie: Datenverluste beim Austausch außerhalb einer Softwarefamilie oder Lizenzebene Kein sichergestellter Rückgriff auf alte Planstände Keine offenen Standards/ Schnittstellen Datenaustausch nur bekannter Solid-Elemente in 3D im ifc-standard Übernahme von 2D-Daten nur mittels Übersetzer aus dem dwg- Standard Keine Übertragung von Spezifikationen zu den einzelnen Objekten Keine gemeinsam genutzte Objektdatenbank 12

13 Prioritäten als nächste Entwicklungsschritte Welche Betreiberpflichten haben das größte Risiko Welche Betreiberpflichten im Betrieb sind die kostenrelevanten in der Vorhaltung Wie können wir am besten aktiv am Normungsprozess teilnehmen. 13

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ihr Ansprechpartner Christian Schweitzer Mottelerstrasse Leipzig Germany Tel Fax Internet:

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