Rundgang. Erste Einblicke in die Materialien zu «Mein Sprachschlüssel» Von der Ballerina zur Lehrerin

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1 Rundgang Das Klett und Balmer Magazin Medienkompetenz und Schule Medienpsychologe Professor Daniel Süss im Interview Sprachspiele für den Kindergarten Erste Einblicke in die Materialien zu «Mein Sprachschlüssel» Von der Ballerina zur Lehrerin Die PH-Studentin Simone Wetter im ersten Porträt der neuen Serie Klett und Balmer Verlag Zug

2 Editorial Liebe Leserin, lieber Leser Die Vielfalt auf unserer Erde gehört zu den grössten Wundern des Lebens. Keine Frage, dass diese Biodiversität bewahrt und geschützt werden soll. Was wir an der Natur bewundern etwa, dass kein Schneekristall dem anderen gleicht, macht uns im Alltag jedoch immer wieder zu schaffen. Im privaten, politischen und auch im schulischen Leben stolpern wir über die Verschiedenartigkeit der Menschen. In ihrem Gastartikel ab Seite 6 geben Alois Buholzer und Annemarie Kummer Wyss, Herausgeber des Buches «Alle gleich alle unterschiedlich!», Impulse für eine produktive Auseinandersetzung mit Heterogenität in der Schule. Von der biologischen zur medialen Vielfalt: Mit den neuen, digitalen Medien hat sich unser Kommunikations- und Informationsverhalten stark verändert. Der Medienpsychologe Daniel Süss spricht im Interview ab Seite 16 und in seinem Referat am 9. Mai in Thun über Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen für die Schule. Auch in vielen Neuerscheinungen, die wir Ihnen in dieser «Rundgang»-Ausgabe vorstellen, ist Heterogenität in den Klassen ein wichtiges Thema. So in den Sprachfördermaterialien «Mein Sprachschlüssel» für den Kindergarten, in die wir Ihnen auf Seite 12 erste Einblicke geben. Unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, das hofft auch die angehende Primarlehrerin Simone Wetter. Das Porträt der PH-Studentin aus dem Kanton Zürich macht den Auftakt zur neuen «Rundgang»-Serie. Darin stellen wir Ihnen Studierende an den pädgagogischen Hochschulen der Schweiz vor. Was Simone Wetter für den Beruf mitbringt, was sie motiviert und was sie sich wünscht, lesen Sie ab Seite 4. Herzlich, Antonio Russo Redaktion «Rundgang» Impressum Herausgeber : Klett und Balmer Verlag Zug Redaktion : Korrektorat : Stefan Zach, Bern Satz : Hansen Typografische Gestaltung, Luzern Druck : Stämpfli Publikationen AG, Bern Rundgang Das Klett und Balmer Magazin Erscheint viermal jährlich Rundgang-Archiv unter : Bildnachweis Titelbild : istockphoto.com/pixdeluxe Seite 2 : Brigitte Baumann Seite 3 : Lucian Hunziker, Dominik Fricker Seite 4 5 : Lucian Hunziker Seite 6 7 : Klett und Balmer Seite 8 : fotolia/avava Seite 11, 16 : Dominik Fricker Seite 14 : Klett und Balmer Seite 18 : fotolia/woodapple 2 Rundgang 1 März 2012

3 Inhalt Alle Schulstufen 4 5 Porträtserie PH-Studierende 6 7 Heterogenität 8 Urheberrecht 9 Aktuelles aus dem Verlag Interview 32 Unterrichtsvorbereitung Kindergarten und Primarschule 10 Musik Mathematik Sprachförderung Deutsch Im Porträt Simone Wetter will Primarlehrerin werden 4 Sekundarstufe I 18 Deutsch 19 Englisch 20 Französisch 21 Musik Sekundarstufe II und Erwachsenenbildung 22 Mathematik Französisch Deutsch 28 Biologie 29 Geografie 30 Englisch 31 Spanisch Im Spiel Sprachförderung im Kindergarten 12 Im Interview Daniel Süss über Medien in der Schule 16 Rundgang 1 März

4 Alle Schulstufen Von der Ballerina zur Lehrerin Mit vier Jahren stand sie an der Stange, mit sieben auf dem Schwebebalken und mit 24 steht sie am Anfang ihrer Zweitausbildung : Die Dietikerin Simone Wetter wird Primarlehrerin. Dafür studiert sie an der PH Zürich. Ihr ungewöhnlicher Weg im ersten Porträt der neuen Serie. Wie gestrandete Meerjungfrauen liegen die zehn jungen Mädchen auf dem Rücken nebeneinander aufgereiht. Im Takt der Musik heben sie ihre Beine und den berkörper von der Matte ab. Was so grazil anmutet, ist harte Muskelaufwärmarbeit für das bevorstehende Training der Kunstturnriege Urdorf. Eine der beiden Trainerinnen ist Simone Wetter. Als Mädchen war sie selbst so eine Meerjungfrau und trainierte dreimal die Woche. Heute steht sie als Ko-Leiterin einmal wöchentlich in der Turnhalle. Zu Hause in Dietikon, wo sie mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder wohnt, zeichnet sie ihren bisherigen Simone Wetter lebt ihre Leidenschaft fürs Kunstturnen heute als Trainerin aus. Berufsweg nach, den sie zurzeit an der PH Zürich fortsetzt. Im vergangenen Herbst hat sie dort ihr Studium zur Primarlehrerin aufgenommen. Ein scheues Mädchen Ihr Lachen und ihre Augen lassen einen den trüben Frosttag vergessen, wenn Simone Wetter spricht. Wenn sie davon erzählt, wie sie schon früh wusste, dass sie sich später mit Kindern beschäftigen würde, oder wenn sie sich an das Schulmädchen erinnert, das sie einst war. «In der Schule war ich scheu und ruhig. Doch in der Mädchengruppe, mit der ich immer zusammen war, fühlte ich mich stark. Es war eine sorgenfreie Zeit», sagt sie. Und für einen Augenblick leuchten ihre Augen. Das zurückhaltende Mädchen war aber auch ehrgeizig : «Für gute Noten musste ich mehr als andere tun, denen das Lernen leichterfiel.» Stufenbarren und Tutu Auf ihren Ehrgeiz und ihre Ausdauer konnte schon die kleine Simone zählen. Sonst hätte sie nicht schon als Vierjährige mit Ballett und drei Jahre später auch noch mit Kunstturnen begonnen. Nach neun Jahren, wenn beim Spitzentanz endlich Erfolge sichtbar werden, entschliesst sie sich, die Ballettstange aufzugeben und nur noch aufs Kunstturnen zu setzen. «Die vier Turngeräte boten einfach mehr Abwechslung. Ausserdem konnte ich hier Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Kondition besser mit Eleganz kombinieren», begründet Simone ihre Entscheidung, die sie als Teenager beim Wechsel in die berstufe traf. Und mit einem herzhaften Lachen schiebt sie nach : «Fürs Ballett war ich letztlich wohl etwas zu steif.» Trotz ihrer mit Sportlichkeit grosszügig ausgestatteten Gene und der sportlichen Familie Mutter im Turnverein, ein nkel Langstreckenläufer, der andere Handballer und ehemaliger Leichtathletiker ist Simone Amateurin geblieben. Von einer Karriere im Kader der Kunstturnerinnen habe sie nur im Stillen geträumt : «Meiner Mutter habe ich es aber nie gesagt. Und so konnte sie meinem unausgesprochenen Wunsch auch nicht nachhelfen.» Die erzieherische Ader Nicht nur der Sport, auch das Pädagogische liegt den Wetters im Blut zumindest den Frauen in der Familie. Wie ihre Mutter, die als Kleinkinderzieherin arbeitet, liebt auch Simone den Umgang mit Kindern. Nach der Sekundarschule absolvierte sie ein Praktikum in einer Kinderkrippe, ging danach als Au-pair ein Jahr nach Genf und liess sich dann ebenfalls zur Kleinkinderzieherin ausbilden. Bereut habe sie den eingeschlagenen Weg nie, versichert sie : «Was ich bisher erlebt habe, hätte keinen Platz gehabt neben einer Sportlerlaufbahn.» Und erlebt hat Simone schon einiges. Zum Beispiel war sie ein halbes Jahr lang in Kanada, wo sie Englisch lernte und nebenbei auch arbeitete. Dort wurde ihr klar, dass sie sich pädagogisch noch weiterentwickeln wollte. Zurück in der Schweiz besuchte sie 2009 zuerst die Berufsmittelschule, dann die Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, wo sie sich auf die 4 Rundgang 1 März 2012

5 Porträtserie PH-Studierende Ihre Erfahrung mit Kindern kommt der 24-jährigen Simone Wetter nun in der Ausbildung zur Primarlehrerin zugute. Aufnahmeprüfung für ein Studium an der PH Zürich vorbereitete. Happy, wenn der Groschen fällt Heute ist sie im ersten Semester und hat gerade ein dreiwöchiges Praktikum in einer 6. Klasse hinter sich. «Es war super! Wenn die Kinder nach einer Lektion etwas besser können als vor her, dann macht mich das sehr glücklich», schwärmt sie. Auch die Art, wie heute gelernt wird, gefalle ihr : «Zu meiner Zeit mussten wir etwa Stöcklirechnungen ohne Ende schreiben. Heute ist das eigene Entdecken beim Lernen wichtig, das Gesamtverständnis für die Mathematik.» Kinder und Wünsche Ihre früheren Erfahrungen mit Kindern kommen Simone im Schulzimmer zugute. So habe sie auch keine Mühe, von der Klasse respektiert zu werden. Eher befürchte sie, bei Detailkenntnissen, wie sie etwa das Fach Mensch und Umwelt verlange, nicht sattelfest genug zu sein, gibt die Studentin zu. Deshalb wolle sie ihr Allgemeinwissen vertiefen. Als zukünftige Lehrerin ist ihr aber auch wichtig, dass die Kinder jederzeit zu ihr kommen können. «Und dass sie kein anderes Kind aufgrund von Vorurteilen ausschliessen», betont sie und berichtet von einem Besuch in einer stark heterogenen Klasse, in der alle friedlich zusammengearbeitet hätten. Kinder sind nicht nur beruflich ein Thema in Simones Leben. Später möchte sie auch eigene haben. «Am liebsten Zwillinge!» Auch bei diesem Wunsch dürften es die Gene gut mit ihr meinen. Simones Mutter hat einen Zwillingsbruder. Text : Antonio Russo Fotos : Lucian Hunziker «Gwunderkasten» Ich werde Lehrerin, weil ich den Kindern durch meine Arbeit Wissen fürs Leben mit auf den Weg geben kann. Was ich bewundere Lehrpersonen, die den Unterricht so gestalten, dass er den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird. Das bringt mich auf die Palme Lügen. Das beruhigt mich Wenn mir jemand gut zuhören und mich verstehen kann. Das möchte ich noch lernen Klavierspielen, um meine zukünftige Klasse beim Singen zu begleiten. Rundgang 1 März

6 Alle Schulstufen Vielfalt nutzen statt ignorieren In ihrem Gastartikel regen die beiden Herausgeber des Buches «Alle gleich alle unterschiedlich!» dazu an, sich der Heterogenität in der Schule zu stellen und sie als Herausforderung für einen vielfältigen Unterricht zu begreifen. Der erste Schritt dazu : darüber nachdenken. Anna lernt rasch und behält Gelerntes mühelos. Simon benötigt dafür doppelt so lange wie seine Klassenkameradin. Rafael verfügt schon über so viel Vorwissen, dass er die kommende Lektion überspringen könnte. Und Saskia kennt kaum Strategien, um sich Wissen anzueignen. Lernen ist ein individueller Prozess, der auch vom familiären Umfeld der Kinder beeinflusst wird. So können manche Kinder auf die Unterstützung ihrer Eltern zählen, sei es bei schulischen oder persönlichen Problemen. Das Zimmer einiger Kinder ist voller Spielzeug, Bücher und Bastelmaterial. Anderen fehlen diese Anregungen. Sie haben kaum Gesprächspartner, weil ihre Eltern am Ende eines langen Arbeitstages nicht mehr die Kraft aufbringen, sie bei den Hausaufgaben zu unterstützen. Heterogenität Stolperstein im Lehrberuf Diese kurzen Einblicke zeigen, wie vielfältig respektive heterogen unsere Schulklassen zusammengesetzt sind. Lehrpersonen sind die genannten Differenzen zwar bekannt. Auf der Unterrichtsebene fehlen aber offensichtlich die richtigen Mittel und Konzepte, um mit dieser Vielfalt auch konstruktiv umgehen zu können. Mit Vielfalt produktiv umgehen : Heterogenität im Schulzimmer muss kein Stolperstein sein. Darunter leiden neben den Schülerinnen und Schülern auch die Lehrkräfte selber. So gaben in der TIMSS-II- Studie 55 Prozent der Lehrkräfte die Leistungsheterogenität der Schülerinnen und Schüler als grösste Berufserschwernis an ( vgl. TIMSS 1997, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin ) und auch in Schweizer Untersuchungen orten Lehrkräfte die grössten Schwierigkeiten beim Unterrichten in der Berücksichtigung der Leistungsunterschiede in der Klasse. Ein Blick in die Fachliteratur zeigt, dass sich viele Unterrichtsmodelle nach wie vor stark am Ideal der homogenen Lerngruppe und an einem imaginären «Durchschnittsschüler» orientieren. Entsprechend sind viele Lehrkräfte vom Homogenitätsdenken geprägt. Die Unterrichtspraxis gestaltet sich oft so, dass sich alle Lernenden in kleinen Schritten, auf dem gleichen Niveau und im selben Tempo die identischen Lerninhalte gemeinsam aneignen. Widersprüchliche Erwartungen an Lehrende Diese unangemessene Reaktion auf Heterogenität darf jedoch nicht alleine den Lehrkräften in die Schuhe geschoben werden. Sie bewegen sich ja nicht im normfreien Raum, sondern sind eingebunden in ein Bildungssystem, das bestimmte und leider widersprüchliche! Erwartungen an sie hat. So sollen sie möglichst integrativ arbeiten, gleichzeitig aber auch häufiger und früher selektionieren als in anderen Ländern üblich. Auf der einen Seite sollen sie das Vorwissen der Lernenden nutzen, andererseits die Lehrplanvorgaben einhalten. Sie sollen Kinder ihrem Potenzial gemäss individuell fördern. Gleichzeitig werden immer häufiger standardisierte Leistungsüberprüfungen ( z. B. Klassencockpit ) eingeführt. Auch hinter der Grundstruktur 6 Rundgang 1 März 2012

7 Heterogenität unseres Schulsystems verbirgt sich der Wunsch nach Homogenität. Wir bilden möglichst altershomogene Jahrgangsklassen, was zwar aus organisatorischen Gründen nachvollziehbar ist, jedoch aufgrund der grossen Leistungsunterschiede zwischen den Kindern mit demselben Jahrgang kaum Sinn macht. Schliesslich wirkt sich der Wunsch nach Homogenität besonders stark auf Lernende aus, die nicht den gesetzten Standards entsprechen sie «fallen durch», werden rückversetzt, herabgestuft, in Spezialklassen oder in eines der zahlreichen Förderangebote überwiesen. Beim Unterrichten an die Vielfalt denken Sollte nicht anstelle dieser Spezialmassnahmen der Kern der schulischen Lernunterstützung verändert werden? Sollten Lehrkräfte aufgrund der immer wieder belegten Verschiedenartigkeit der Lernenden nicht in der Lage sein, einen entsprechenden Unterricht zu gestalten? Für einen heterogenitätssensiblen Unterricht gibt es keine Rezepte und keine fixen Konzepte. Wir gehen jedoch davon aus, dass ein solcher Unterricht Heterogenität als Chance für vielfältiges Lernen nutzt! Unterschiedliche Lernwege von Schülerinnen und Schülern werden nicht nur geduldet, sondern auch gefördert und ausdrücklich gewünscht. Wertschätzung des Individuums, Erkennen und Unterstützung von individuellen Lernprozessen und das Ermöglichen von gemeinsamem Lernen gehören dazu. Diese proaktive Unterrichtsform geht von differenziellen Lernzielen und einem adaptiven Lehrstil aus. Die folgenden Fragen mögen helfen, den eigenen Unterricht bezüglich eines produktiven Umgangs mit Heterogenität auf den Prüfstand zu stellen : Wie zeige ich in meiner Klasse / an unserer Schule, dass Vielfalt nicht nur geduldet, sondern von mir ausdrücklich erwünscht ist? Wie nutze ich das Vorwissen der Lernenden im Unterricht? Wie unterstütze ich Kinder in der Anwendung ihrer individuellen Lernstrategien? Wie gehe ich mit den unterschiedlichen Lerntempi im Unterricht und in Prüfungssituationen um? Wie berücksichtige ich, dass die Kinder bei den Hausaufgaben zu Hause auf sehr unterschiedliche Weise unterstützt werden? Und schliesslich : Wie leben wir im Lehrerinnen- und Lehrerteam vor, dass Vielfalt für eine Schulgemeinschaft bereichernd ist? Reflexion stellt den ersten Schritt dar, einem heterogenitätssensiblen Unterricht auf die Spur zu kommen. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen kann dazu dienen, Vielfalt zu nutzen, statt vor ihr zu kapitulieren. Text : Alois Buholzer und Annemarie Kummer Wyss Zum Autorenteam Prof. Dr. Alois Buholzer ist Leiter des Instituts für Schule und Heterogenität ( ISH ) an der PHZ Luzern und Dozent für Bildungsund Sozialwissenschaften. Annemarie Kummer Wyss, lic. phil., ist Projektleiterin am ISH und Dozentin für Bildungs- und Sozialwissenschaften an der PHZ Luzern. Alle gleich alle unterschiedlich! Der von Alois Buholzer und Annemarie Kummer Wyss herausgegebene Band zeigt in Grundlagenartikeln und mit Anwendungsaufgaben, wie Lehrpersonen produktiv mit Heterogenität umgehen können. Er wendet sich an Dozierende und Studierende in der Lehrerbildung, unterstützt aber auch Lehrpersonen aller Schulstufen in der täglichen Unterrichtspraxis. Buch 192 Seiten Fr % Rundgang 1 März

8 Alle Schulstufen Urheberrecht Kopieren Sie schon fair? Fotokopierte Unterrichtsmaterialien sind an Schulen keine Seltenheit auch nach der Lancierung der Kampagne «Fair kopieren!». Was gilt es beim Kopieren zu beachten, damit das Urheberrecht gewahrt bleibt? Wir rufen die Regeln nochmals in Erinnerung. Als Ergänzung zu bestehenden Schulbüchern oder weil zu wenig finanzielle Mittel für die Anschaffung von riginal-lehrwerken vorhanden sind, werden Unterrichtsmaterialien aus Schulbüchern, Aufgabensammlungen oder von Internetseiten häufig kopiert und digitalisiert. «Dass es sich dabei um geistige Schöpfungen handelt, die urheberrechtlich geschützt sind, geht im Schulalltag oft vergessen», sagt Irene Schüpfer, Verlagsleiterin von Klett und Balmer. Denn das Urheberrecht schützt auch Autorinnen und Autoren von Lehrmitteln. Lehrpersonen geniessen im Rahmen ihrer Berufstätigkeit zwar gewisse Privilegien gegenüber anderen Nutzern doch gibt es auch hier klare Grenzen. Um diese bewusst zu machen, haben fünfzehn Deutschschweizer Lehrmittelverlage gemeinsam mit dem Schweizer Buchhändlerund Verlegerverband ( SBBV ) 2009 die Kampagne «Fair kopieren!» lanciert mit dem Ziel, Lehrpersonen, Schulen und Behörden für einen bewussten Umgang beim Kopieren von Lehrmitteln im Rahmen des gesetzlich Erlaubten zu sensibilisieren. «Faires Kopieren liegt auch im Interesse der Lehrpersonen», betont Irene Schüpfer. Denn fehlen wegen unerlaubter Kopien die entsprechenden Einnahmen aus Lehrmittelverkäufen, können die Verlage die Entwicklung und Aktualisierung qualitativ hochwertiger Lehrwerke längerfristig nicht mehr finanzieren. Mit verantwortungsbewusstem Kopieren hilft also jede Lehrperson und jede Schule mit, die Angebotsvielfalt und Qualität von Lehrmitteln auch in Zukunft zu sichern. Die vier Grundregeln für faires Kopieren F wie Fragmente : Nur Ausschnitte kopieren oder digitalisieren, nicht ganze Kapitel. A wie Alleinnutzung : Zusammen kopierte Lehrmittel sind nur für den Eigenbedarf zulässig. Das Weitergeben an Dritte ist nicht erlaubt. Auch nicht an der eigenen Schule. I wie Intranet : Einzelne digitalisierte Ausschnitte aus Lehrmitteln dürfen im Netzwerk der Schule unter Angabe der Quelle gespeichert werden, nicht aber im Internet. Unter erfahren Sie mehr über die Hintergründe der Kampagne sowie über das Urheberrecht bei Lehrmitteln. Ausserdem finden Sie eine Linkliste der beteiligten Verlage und häufig gestellte Fragen. Unterstützen auch Sie die Kampagne! Auf der Website steht ein PDF mit den «Fair kopieren!»-regeln bereit, das Sie ausgedruckt an Ihrer Schule über dem Kopierapparat aufhängen können. R wie Rücksprache : Bei Unsicherheiten in Urheberrechtsfragen den Verlag konsultieren. Unterstützen auch Sie faires Kopieren. 8 Rundgang 1 März 2012

9 Alle Schulstufen Aktuelles aus dem Verlag Neuheiten vor rt und im Web Szenen aus dem Schulleben Unter diesem Motto zeichnet der bekannte Illustrator Jürg brist jeden Monat einen Cartoon exklusiv für den elektronischen Newsletter von Klett und Balmer. Abonnieren auch Sie den Newsletter und nehmen Sie Ende Jahr an der Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es einen der zwölf Cartoons als riginal-pigmentdruck. Unter der Rubrik «Kundeninformationen» können Sie auf unserer Website Ihr nline-konto eröffnen und verwalten sowie den Newsletter abonnieren. Jeden Monat eine unterhaltende Illustration von Jürg brist nur im Newsletter von Klett und Balmer. Klett und Balmer Messepräsenz Auch dieses Jahr präsentiert Klett und Balmer Verlagsneuheiten und Schwerpunkte in Ihrer Nähe. Die Minididacta findet jeweils an einem Mittwochnachmittag statt. Klett und Balmer ist an folgenden Tagen in Zürich und Luzern jeweils von 13 bis 17 Uhr vor rt : 28. März Volkshaus Zürich 5. September Pädagogische Hochschule Luzern Medienzentrum PMZ Vom 24. bis 26. ktober erwartet Sie das Verlagsteam an der Bildungsmesse Didacta Schweiz in Basel. Weitere Informationen unter : Lektüren auf einen Blick Suchen Sie eine passende Lektüre für Ihre Klasse? Tippen Sie den Begriff «Lektüren» ins Suchfenster unserer Website oder geben Sie in Ihren Browser ein und schon landen Sie auf der Lektüren-Site. Dort wählen Sie Schulstufe, Sprache und Buchreihe aus und erhalten eine Übersicht über die passenden Lektüren. Probieren Sie es aus! 19. September Volkshaus Zürich Rundgang 1 März

10 Kindergarten und Primarschule Musik Mathematik Materialien für die Lehrperson Kreschendo 3/4 Mit dem Erscheinen des Begleitbandes und der Audio-CD mit Liedern und Hörbeispielen ist «Kreschendo» auch für die 3. und 4. Klasse komplett. Der Begleitband leitet Sie zuverlässig durch den Unterricht, sodass Sie die elementaren musiktheoretischen Kenntnisse mit wenig Aufwand lückenlos vermitteln können. Zudem zeigt er Möglichkeiten auf, wie sich die Inhalte variieren lassen. Im Anhang schliesslich finden Sie alle Liedbegleitungen für Klavier und Gitarre. Kreschendo Musik für die 3. und 4. Klasse Begleitband für Lehrpersonen 3 4 Begleitband 184 Seiten NEU Fr. 48. % Audio-CD NEU Fr. 39. % Arbeitsheft 48 Seiten Fr. 12. $ Begleitband Schweizer Zahlenbuch 1 ptimal begleitet, bestens vorbereitet mithilfe der Begleitbände zu unseren Lehrwerken ist Ihr Unterricht so gut wie vorbereitet. Zum «Schweizer Zahlenbuch» erscheinen ab 2012 die bisherigen Kommentare in neuem Layout : farbig, übersichtlich und noch mehr auf die tägliche Praxis fokussiert. Seit Anfang Jahr ist der neue Begleitband zum «Schweizer Zahlenbuch 1» erhältlich. Die Inhalte bleiben unverändert. Nebst dem Layout hat auch die Reihenfolge der Themen geändert, die sich neu in allen Begleitbänden wie folgt präsentiert : Lehrwerksteile und Arbeitsmaterialien Konzeption der Inhaltsbereiche Tägliche Praxis Denkschule Grundkonzeption des Zahlenbuchs Materialien und veränderbare Kopiervorlagen auf CD-RM Durch die rasche Übersicht der Themen und die gute Leserführung werden Sie mit dem neuen Begleitband noch leichter arbeiten als bisher. Neu übersichtlich vierfarbig Individuelles Lernen 5/6 Selbstlernmaterialien Mathematik Dieser Band mit Kopiervorlagen inklusive Lösungen bietet Material für heterogene Lerngruppen. Sie dienen dazu, Schülerinnen und Schüler zur Selbstdiagnose und zum selbstständigen, individuellen Lernen zu motivieren. Die Kopiervorlagen zu den Themen Lernmethoden, Zahlen und Rechnen, Messen und Grössen, Raum und Form sowie Daten eignen sich im Unterricht oder für die Hausarbeit zum Schliessen von Lücken. Mit Selbsteinschätzungsbogen und Lösungen. Individuelles Lernen Selbstlernmaterialien Mathematik Kopiervorlagen Klasse 5/6 Kopiervorlagen 133 Seiten NEU Fr % Zahlenbuch zur Frühförderung Präsentationen Band 3/4 Das Autorenteam präsentiert «Kreschendo» in folgenden Städten jeweils von bis Uhr : Luzern 21. März Bern 29. März Winterthur 10. Mai nline-anmeldung und weitere Informationen auf unserer Website unter der Rubrik «Veranstaltungen». Schweizer Zahlenbuch 1 Klett und Balmer Verlag Zug Begleitband mit CD-RM Begleitband mit CD-RM 336 Seiten NEU Fr. 67. % Die neu bearbeiteten Begleitbände 2 und 3 folgen im Juni Auch 2012 gibt es einen Einführungskurs für die Arbeit mit den Spielen zur mathematischen Frühförderung. Er findet am Mittwoch, 20. Juni, in lten statt. Weitere Details sowie das Anmeldeformular finden Sie unter 10 Rundgang 1 März 2012

11 Kindergarten und Primarschule Mathematik «Solche Tagungen sind Gold wert!» Rund 270 Lehrerinnen und Lehrer aus der ganzen Deutschschweiz kamen am 5. November 2011 nach Winterthur an die Tagung «Mathematik unterrichten : einfach und kompetent». Unsere Einladung versprach «Impulse für einen inspirierenden Mathematikunterricht» in der Primarschule. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass die Referentinnen und Referenten das Versprechen einlösen konnten. «Solche Tagungen sind Gold wert!», so etwa Deborah Etter, Einschulungslehrerin in Amriswil. Grosse Aufmerksamkeit erhielt das Eröffnungsreferat von Erich Ch. Wittmann, einem der «Väter» von «mathe 2000», der mit zahlreichen Beispielen klarmachte, worin der Schlüssel für ein nachhaltiges mathematisches Verständnis liegt. Wittmann und auch die Leiterinnen und Leiter der acht Seminare wurden für ihre praktischen Workshops gelobt : «So viele gute Referierende an einem rt, an einem Tag, super!», vermerkte Anita Waser aus Ebikon. Sowohl die Themen der Seminare als auch die Art, wie die Inhalte vermittelt wurden, kamen bei den Teilnehmenden gut an. «Am liebsten hätte ich alle Ateliers besucht. Mir ist bewusst geworden, dass Mathe mehr ist als mit Zahlen operieren», meinte eine andere Teilnehmerin auf die Frage, welche Informationen für sie besonders wichtig waren. Den Fragebogen nutzten die begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur, um unsere Fragen zur Zufriedenheit zu beantworten, sondern auch, um selber Fragen zu stellen. Die häufigste lautete : «Wann findet die nächste Tagung statt?» Mathematik-Tagung 2012 Aufgrund der grossen Nachfrage führen wir auch im nächsten Herbst eine Mathematiktagung durch. Diesmal richten sich die Seminare an Lehrkräfte der 4. bis 6. Primarklasse. Die Tagung findet wieder in Winterthur statt, und zwar am 24. November. Notieren Sie sich jetzt schon den Termin. Über Anmeldetermine und Inhalte informieren wir Sie rechtzeitig im August-«Rundgang». Ein Tag ganz im Zeichen der mathematischen Weiterbildung : Auch dieses Jahr soll es so sein! Rundgang 1 März

12 Kindergarten und Primarschule Blick in «Mein Sprachschlüssel» Spielen, erzählen, sich bewegen, singen, hören, beobachten, beschreiben, malen «Mein Sprachschlüssel» fördert eng an Sprache geknüpfte Tätigkeiten mithilfe attraktiver Spielmaterialien für den Kindergarten. Diese erscheinen im Herbst. Wir geben erste Einblicke. Mein Sprachschlüssel Spielebuch 1 A R H K U S E M P Auf den farbigen Umschlagfotos zu den beiden Spielebüchern sind Kinder in zwei ganz alltäglichen Spielsituationen zu sehen : einmal beim «Verkäuferlis» spielen, das andere Mal in einem imaginären Auto. Mit solchen und vielen anderen altersgemässen Spielen lenkt «Mein Sprachschlüssel» die Aufmerksamkeit auf Handlungen, die eng mit der Sprachentwicklung verknüpft sind. Im September und ktober erscheinen die Materialien, mit denen Sie das Sprachhandeln der Kinder gezielt beobachten und fördern können. Die für zwei Kindergartenjahre entwickelten und in der Praxis erprobten Materialien enthalten : ein grosses Wimmelbilderbuch Bild-Wort-Karten zwei Spielebücher zwei Hefte eine Audio-CD ein Handbuch Spielerisch miteinander lernen «Mein Sprachschlüssel» setzt spielerisches und kooperatives Lernen in den Mittelpunkt. Im Kreis, in Gruppen und zu zweit lernen die Kinder bei den Aktivitäten viel mit- und voneinander. Als Ausgangspunkt dienen die acht Wimmelbilder, die aufgeklappt werden können. Sie bieten eine Vielzahl von Sprechanlässen und Beobachtungsaufgaben zu folgenden Themen : Im Kindergarten Mir geht es gut Durch die Jahreszeiten In der Stadt So leben wir In der Forscherwerkstatt Rund um die Welt Auf dem Bauernhof Was passt? Klett und Balmer Verlag Zug Mein Sprachschlüssel Spielebuch 2 Klett und Balmer Verlag Zug D T A K S U R N G Schlüssel zur Sprache Wahrnehmung und Bewegung sind wichtige Voraussetzungen für die Entwicklung von Sprache und Schrift. Dem trägt «Mein Sprachschlüssel» Rechnung mit anregenden Spielen und Situationen, in denen die Kinder sich sprachlich entfalten und weiterentwickeln können. Die Materialien unterstützen Sie dabei, die Kinder in folgenden Lernbereichen zu fördern : Kommunikation Textkompetenz Wahrnehmung und Bewegungsverhalten Wortschatz Sprachbewusstheit Selbstreflexion Aufgabe für 3 Kinder: Jedes Kind verbindet die beiden Bilder mit der gleichen Farbe. Wortschatz: das Auto, die Stadt, die Strasse, das Velo, das Geld, der Brief bauen, schnell/langsam, bezahlen, viel/wenig, einkaufen, billig/teuer! Rundgang 1 März 2012

13 Sprachförderung Vom Wimmelbild zum Spielebuch Jeweils dreissig Bild-Wort-Karten pro Wimmelbild unterstützen die sorgfältige Einführung des Wortschatzes. Sie kommen bei den Sprach- und Wahrnehmungsspielen zum Zuge, die in den zwei bunten Spielebüchern enthalten sind. Die darin abgebildeten Fotos unterstützen die Kinder, wenn sie in kleinen Gruppen spielen und arbeiten. Zu den weiteren Materialien, die im September erscheinen, gehören zwei Hefte mit Aufträgen und Spielen. Sie dienen den Kindern zum Festhalten von Erfahrungen und Gelerntem. In Einzel- oder Partnerarbeit kleben, zeichnen, kritzeln oder schreiben die Kinder ins Heft, was sie erlebt und gelernt haben. Eine Was fühlst du? Audio-CD mit Übungen zum Hörverstehen und Geräuschen zu einzelnen Szenen auf den Wimmelbildern sowie ein Handbuch mit Kommentaren und praktischen Tipps erscheinen im ktober. Informationen zum didaktischen Konzept finden Sie auf unserer Website unter der Rubrik «In Entwicklung». 2 x Spiel mit Tisch und Linie Angebot «Lesestufen» Das Bilderbuch «Dani hat Geburtstag» eignet sich zusammen mit «Lesestufen», dem dazu passenden Diagnoseinstrument, zur Ermittlung des aktuellen Leseentwicklungsstandes eines Kindes. «Lesestufen» enthält Beobachtungsbögen und Auswertungstabellen, Test- und Diagnosebögen zur Lesestandserfassung sowie Fallbeispiele, Förderhinweise und Erläuterungen. Profitieren Sie vom Sonderrabatt von 30 % auf den normalen Verkaufspreis für das Paket. Das Angebot gilt bis 30. April Bestellen Sie mit dem Vermerk «Rundgang-Angebot» Fr % Spiel für 2 Kinder Spiel für 2 Kinder: Kind A wählt zwei Kartenteile aus, einen unteren und Kind B beobachtet (als Variante: und macht nach). Kind A würfelt, legt einen Muggelstein der eigenen Farbe Die Kinder beurteilen zusammen, ob die Bewegung einen oberen Teil, und legt diese aneinandergelegt Die Kinder beurteilen zusammen, ob die Mimik passt. auf das Bild und bewegt sich gemäss dem Auftrag der richtig gemacht wurde. Beim Würfeln abwechseln. auf den Tisch. Es macht den Gesichtsausdruck nach und Dann wählt Kind B zwei Teile aus, usw. Das Spiel endet, entsprechenden Bewegungskarte. Kind B beobachtet (als Das Spiel endet, wenn jedes Kind seine Steine abgelegt beobachtet sich im Spiegel. wenn jedes Kind drei Gesichter gelegt hat. Variante: und macht nach). hat. 4 Heft 1, S. XY, KV XY 5 Links eine Heftseite, rechts eine Doppelseite aus dem Spielebuch 1. Rundgang 1 März

14 Kindergarten und Primarschule Strategiewissen auf 204 Karten Was steckt in den beiden Karteiboxen zu den fünf Bänden der «Sprachstarken»? Und wie setzt man die Karteikarten ein? Sabine Kutzelmann gibt Einblick in das «Herzstück des Lehrwerks» und sagt, wie Sie von der Arbeit mit den Karten profitieren können. «Die Sprachstarken» bauen im Deutschunterricht von der 2. bis zur 6. Klasse sprachliche Kompetenzen und Strategien in allen Sprachlernbereichen systematisch auf. In den beiden separat erhältlichen Karteikartenboxen ist das gesamte Sprachwissen enthalten, das über die fünf Schuljahre erarbeitet wird. Kurse «Die Sprachstarken 2 6» Lernen Sie das fünfbändige Lehrwerk kennen und besuchen Sie in lten einen der beiden Kurse mit Sabine Kutzelmann. 9. Mai Einführungskurs Lehrwerk 30. Mai Erfolgreich Rechtschreibung und Grammatik unterrichten mit den «Sprachstarken» Detaillierte Informationen und die nline-anmeldung finden Sie unter Herzstück des Lehrwerks «Tatsächlich sind die Karteien das Herzstück des Lehrwerks», sagt Sabine Kutzelmann, Dozentin für Fachdidaktik Deutsch an der PHZ Luzern. «Denn sie bilden das Strategiewissen ab, das über die fünf Schuljahre aufgebaut wird. Will sich eine Lehrperson einen Überblick über das Lehrwerk verschaffen, empfehle ich, sich eingehend mit den Karteikarten zu beschäftigen.» Konzentriertes Wissen Keinen neuen Unterrichtsstoff, sondern strategisches Wissen das bieten die beiden Karteiboxen in konzentrierter Form an. Auf den Karten finden sich alle aus dem Deutschunterricht bekannten Sprachstrategien und -kompetenzen wieder. Sie dienen der Vertiefung und Unterstützung und enthalten: Schritt-für-Schritt-Anleitungen Praktische Tipps Gut verständliche Regeln Handlungs- und Strategiewissen Strategien lernen von Anfang an «Das Wichtigste, was wir unseren Schülerinnen und Schülern fürs Leben mitgeben können, sind Strategien», ist Sabine Kutzelmann überzeugt, denn «sprachliches Lernen ist in erster Linie Strategielernen. Und am besten fängt man schon zu Beginn der Primarschule damit an!» Die insgesamt 204 Karteikarten sind in die Bereiche Sprechen und Hören, Lesen und Schreiben sowie Grammatik und Rechtschreiben eingeteilt. Sie bringen die in den Sprachbüchern und Arbeitsheften erarbeiteten Strategien auf den Punkt. Nutzen für alle Schulfächer Für die Fachdidaktikerin sind die Karteikarten zu den vier Lese- bzw. Schreibschritten von zentraler Bedeutung : «Kinder sind nicht nur im Deutschunterricht mit Lese- und Schreibaufgaben konfrontiert. Die Strategien, wie sie in den jeweils vier Schritten gezeigt werden, sind deshalb auf ganz viele Schulsituationen anwendbar.» Aber auch für Situationen, in denen es ums Sprechen und Hören geht, bieten die Karteikarten wichtiges Strategiewissen. Zudem geben die Karten zu Rechtschreiben und Grammatik einen Überblick und Merkhilfen für die korrekten Schreibregeln. Tipps zur Differenzierung Auch beim altersdurchmischten Lernen oder in der Begabtenförderung leisten die Karten gute Dienste. Begabte Kinder etwa kann man fragen : Wie hast du es geschafft, dass deine Geschichte so spannend geschrieben ist? Bist du so vorgegangen wie auf der Karte oder hast du es anders gemacht? «Lehrpersonen ermutige ich dazu, die Kinder ihre eigenen Karteikarten anfertigen zu lassen», so Sabine Kutzelmann. «Der Lerneffekt ist viel grösser, wenn das Kind mit eigenen Worten formuliert. Es ist auch gar nicht nötig, alle Karten durchzuarbeiten. Weniger ist mehr. Es kommt beim Lernen immer auf die Tiefe an.» 14 Rundgang 1 März 2012

15 Deutsch Die vier Leseschritte L 1.0 Die vier Leseschritte Übersicht Austausch im Team Die Karteikarten können auch als Grundlage für den Austausch in Schulhausteams dienen. «Ich nenne das Sich zu den Déjà-vus austauschen», so Kutzelmann. «Man kann sich einen Stapel vornehmen und diesen durchgehen und sich fragen, welchen Strategien man im Unterricht begegnet ist, welche Erfahrungen man damit gemacht hat und wie man die eine oder andere Karte wieder aufgreifen könnte. Ein solcher Austausch bringt viele konkrete Unterrichtsideen, wie man die Karten in der Praxis einsetzen kann.» 1 Leseschritt: Begegnen Überflieg den Text, bevor du ihn liest: Was weisst du schon über das Thema? Notiere. Überleg dir, welche Informationen du erwartest. Was interessiert dich besonders daran? Formuliere eigene Fragen oder lies die zum Text vorgegebenen. Schreib Stichwörter auf, nach denen du suchen willst. Überflieg den Text und such nach den Stichwörtern. Notier die Stichwörter zu den Textstellen am Rand. 2 3 Leseschritt: Bearbeiten Leseschritt 1: L 1.1 Leseschritt 2: L Leseschritt 3: L Leseschritt 4: L 4.1 Lies den Text ein erstes Mal und achte auf deine oder die vorgegebenen Fragen. Bearbeite ihn so: Markieren: Markier einzelne Wörter oder Wortgruppen. Randnotizen: Halte das Wesentliche in Stichworten am Rand des Textes fest. Textstellen verstehen: Kläre schwie rige Wörter und Textstellen, indem du nachfragst oder in einem Lexikon nachschlägst. Leseschritt: Verarbeiten Betrachte deine Markierungen und Randnotizen. Fass das Wichtigste aus dem Text in eigenen Worten zusammen. Finde passende Darstellungsformen für die Inhalte (Grafik, Tabelle, Zeitstrahl, Mindmap, Zeichnung usw.). Leseschritt: Überprüfen Überleg dir, ob du das Wesentliche des Textes erfasst hast. Kontrollier, ob du die vorgegebenen Fragen beantwortet hast. Versuch auch auf deine eigenen Fragen aus dem ersten Leseschritt Antworten zu finden. Diskutiert in der Gruppe, welche Informationen aus dem Text für euch neu waren. Präsentiert eure Ergebnisse der Klasse und diskutiert das Gelesene. Die Sprachstarken 4,5,6 Klett und Balmer AG, Zug 2011 Leseschritt 3: Verarbeiten L 3.0 Einen Text verarbeiten Übersicht Beim Verarbeiten verknüpfst du die Informationen aus dem Text miteinander und stellst sie auf unterschiedliche Weise dar. 4 Die Sprachstarken 2 3 Deutsch für die Primarschule Karteikarten für den differenzierenden Unterricht Klett und Balmer Verlag Zug Karteikarten Karteikarten inklusive Karteibox Fr. 33. % 1 Zeichnen Wenn du liest, entstehen Bilder in deinem Kopf. Zeichnungen helfen dir, klare Vorstellungen zu ent wickeln und dich in Texte einzufühlen: Lies die Beschreibung einer Person, eines rtes oder einer Situation. Versuch das Beschriebene möglichst genau zu zeichnen. Du kannst eine Handlung mit einer Bilderfolge darstellen. Mit einer Zeichnung kannst du die Stimmung in einem Gedicht oder einer Geschichte einfangen. Grafische Darstellungsformen Eine zeitliche Abfolge, Zahlen, Mass- und Prozentan gaben lassen sich am besten grafisch darstellen: Balken-, Säulen-, Punkte-, Kreisdiagramme oder Tabellen eignen sich zur Darstellung von Zahlen, Mass- und Prozentangaben und für Vergleiche. Auf einem Zeitstrahl lassen sich Jahreszahlen ein tragen. Du kannst darauf auch die zeitliche Glie derung einer Handlung oder Geschichte darstellen. Zeichnen: L 3.1a c Diagramme und Tabellen erstellen: L 3.2a Einen Zeitstrahl erstellen: L 3.2b Cluster und Mindmap: L 3.2c Hauptaussagen zusammenfassen: 3.3 L 2 3 Hauptaussage zusammenfassen Die wichtigsten Informationen, die du gesammelt hast, fasst du in eigenen Worten zusammen. Ein Cluster oder ein Mindmap können dir dabei helfen. Die Sprachstarken 4,5,6 Klett und Balmer AG, Zug 2011 ben eine Übersichtskarte zu den vier Leseschritten, unten eine Karte zum Leseschritt 3. Auf Entdeckungsreise in die Sprache Vom Morphem zum Text und zurück Die Sprachstarken 4 6 Deutsch für die Primarschule Karteikarten für den differenzierenden Unterricht Klett und Balmer Verlag Zug Karteikarten Karteikarten inklusive Karteibox Fr. 36. % Vom 5. März bis 1. Juni 2012 steht im Zusammenhang mit den «Sprachstarken» eine Lernumgebung in der PHZ Luzern zur Verfügung. Die Lernumgebung bietet Sprachspiele und eine Schreibwerkstatt, die zu Sprachhandeln und zur Sprachreflexion anregen. Die Angebote können unabhängig voneinander genutzt oder kombiniert werden. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Entdeckungsreise in die Welt unserer Sprache. Weitere Informationen und Buchung unter : Rundgang 1 März

16 Alle Schulstufen «Mediennutzung ist eine Bildungsaufgabe» Neue, digitale Medien in der Schule? Ja, sagt Medienpsychologe Daniel Süss. Am 9. Mai kommt er für ein Referat nach Thun, wo er über Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen spricht und darüber, was diese für die Schule bedeuten. Neuere Schulprojekte testen die Nutzung von Smartphones und Tablets im Unterricht. Ist das sinnvoll? Ja! Das Potenzial neuer Medien auszuschöpfen und den Zugang zu Wissen zu erleichtern, ist sinnvoll. Mediennutzung ist eine Bildungsaufgabe vieler Beteiligter : der öffentlichen Hand, von Privaten, von Eltern, die als Vorbild dienen und klar auch der Schule. Neue Medien mögen anfangs Euphorie auslösen, wie damals, als man Sprachlabors für die optimale Unterrichtsform hielt. der als man glaubte, das Fernsehen werde zu einer Demokratisierung von Bildungsprozessen führen, die auch Bildungsbenachteiligten den Zugang zum Weltwissen verschaffen würde. Daniel Süss rät Lehrpersonen, sich auch Gedanken über die eigene Medienbiografie zu machen. Für Daniel Süss gehören Medien grundsätzlich zu unserer Kultur. Medien seien auch ein wichtiger Teil der Lern- und Bildungswelt, sagt er. bwohl Jugendliche heute sehr virtuos mit den neuen, digitalen Medien umgehen, wissen sie diese nicht immer sicher und kompetent zu nutzen. Dies hat 2010 die erste JAMES-Studie ( Jugend, Aktivitäten, Medien Erhebung Schweiz ) gezeigt, bei der 1000 Jugendliche aus allen Sprachregionen der Schweiz im Alter von 12 bis 19 Jahren befragt wurden. Die Studie wurde von Daniel Süss und Gregor Waller geleitet. Im Sommer 2012 wird JAMES zum zweiten Mal durchgeführt. Die Resultate werden im Herbst bekannt. Herr Süss, die JAMES-Studie hat gezeigt, dass Jugendliche von allen digitalen Medien das Handy am häufigsten benutzen. Sie haben zwei Töchter im Alter von 11 und 13 Jahren. Besitzen beide schon ein Handy? Ja, sie haben eines ( lacht ). Für beide hat das Gerät heute einen hohen Stellenwert, da die Kommunikation mit Gleichaltrigen an Bedeutung zunimmt. Als sie noch jünger waren, stellte das Handy eher die verlängerte Leine zu uns Eltern dar. Das ist sie immer noch, aber die Mädchen nutzen ihr Handy vor allem, um mit ihren Freundinnen in Kontakt zu bleiben. Lehrpersonen stehen den neuen, digitalen Medien allerdings eher skeptisch als euphorisch gegenüber Das mag daran liegen, dass sie häufig den Eindruck haben, diese könnten zu Problemen führen, sowohl im privaten wie im schulischen Umfeld. Die positiven Möglichkeiten wahrzunehmen und die Probleme, die es geben kann, einzuordnen also zu schauen, unter welchen Bedingungen es zu Problemen im Umgang mit digitalen Medien kommt und unter welchen nicht, das ist ihnen weniger bekannt. Pauschale Negativszenarien, wie sie aus der Hirnforschung kommen etwa, dass Bildschirmmedien sich generell negativ auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirken, vergrössern diese Skepsis. 16 Rundgang 1 März 2012

17 Interview Zum Referat Sie plädieren also dafür, auch auf die positiven Effekte der medialen Nutzung zu achten? Auf jeden Fall. Das heisst ja nicht, dass man den ganzen Unterricht möglichst in die neue, digitale Medienwelt verlagern soll. Vielmehr geht es darum, die digitale Welt als eine weitere Möglichkeit zu betrachten, Wissen zugänglich zu machen. Je nach Unterrichtsziel, Lernpräferenzen und je nach Persönlichkeit der Lernenden und Lehrenden können digitale Medien oder andere optimal sein : das Buch, die Wandtafel, das Flipchart Was raten Sie Lehrpersonen, die sich mit Mediennutzung in der Schule beschäftigen möchten? Sich zunächst mal mit der eigenen Medienbiografie auseinanderzusetzen. Sich zu fragen : Welche Medien haben bei mir in dem Alter eine wichtige Rolle gespielt? Wie sieht meine heutige Mediennutzung aus? Was bevorzuge ich, womit habe ich positive oder negative Erfahrungen gemacht? Und natürlich zu beobachten, was im Medienalltag der Jugendlichen läuft. Fernsehen etwa ist auch heute ein wichtiges Medium für diese Altersgruppe. Erkennt die Lehrperson ähnliche Verhaltensmuster wie in der eigenen Jugend, kann sie daran anknüpfen. Zurück zu JAMES. Die Studie hat nicht nur die Mediennutzung erforscht, sondern auch Tendenzen zu risikoreichem Verhalten aufgespürt. Das stimmt. Wir haben festgestellt: Je älter die Jugendlichen sind, desto mehr Informationen geben sie über sich preis. Womit erklären Sie sich das? Der Mensch als soziales Wesen ist grundsätzlich interessiert am Echo der anderen. Im Jugendalter ist dieses Bedürfnis besonders gross. Soziale Internetplattformen dienen heute als Bühne. Teenager wollen darauf wahrgenommen werden und Interesse auslösen, wollen wissen, wie sie bei den Gleichaltrigen ankommen. Doch nur wer relativ viel von sich preisgibt, erhält auch eine gewisse Resonanz. Dass sie damit Risiken eingehen, ist vielen Jugendlichen zu wenig bewusst. Welche Handlungsmassnahmen hat die Studie JAMES ausgelöst? Der Bund etwa hat bei der Planung eines nationalen Programms zur Förderung von Medienkompetenzen die Studie mitkonsultiert. Unter dem Namen «Jugend und Medien» wurde eine Website errichtet. Dort finden sich Projekte und Informationen zum Jugendmedienschutz. Zusammen mit Kollegen aus den pädagogischen Hochschulen unterstütze ich zudem die Forderung, dass Medienbildung in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen einen deutlich höheren Stellenwert erhalten sollte. Interview : Antonio Russo Foto : Dominik Fricker Klett und Balmer lädt Sie herzlich zum Vortrag von Prof. Dr. Süss ein. Er spricht zum Thema «Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen Herausforderungen und Chancen für die Schule». Nach dem Referat offerieren wir Ihnen einen Apéro im Beisein des Referenten. Mittwoch, 9. Mai bis Uhr Thun, Salle Beau Rivage Anmeldung und Lageplan unter : Zur Person Informationen zur Mediennutzung Hier kann der vollständige Ergebnisbericht der JAMES-Studie 2010 abgefragt werden. Die Adresse zum Portal des nationalen Programms zur Förderung von Medienkompetenzen. Prof. Dr. Daniel Süss leitet die Abteilung Forschung und Entwicklung des Departements Angewandte Psychologie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ( ZHAW ) und ist Dozent für Medienpsychologie. An der Universität Zürich ist er zudem Professor für Publizistikwissenschaft. Zu seinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören u. a. Mediensozialisation, Medienpädagogik sowie Gewalt und Medien. Rundgang 1 März

18 Sekundarstufe I Deutsch Real- und Sekundarlehrpersonen gesucht Die Sprachstarken 8 Erprobungskapitel Das erfolgreiche Deutschlehrwerk wird zurzeit für die Klassen 7 bis 9 weiterentwickelt. Sie haben die Gelegenheit, mit Ihrer Klasse einzelne Themen aus dem Band für die 8. Klasse auf Niveau Grundansprüche ( Real ) und erweiterte Ansprüche ( Sek ) zu testen Texte, Aufgaben und Audiomaterialien. Mit Ihrer Rückmeldung tragen Sie zur Praxistauglichkeit des Lehrwerks bei und gewinnen einen spannenden Einblick in die Entstehung von neuen Lehrmitteln. Ab Ende August 2012 erhältlich Sprache bewusst erleben Freies Sprechen Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand gezielter Übungen das freie Sprechen und üben ihre Auftrittskompetenz. Das Audio-Interview mit einer Kommunikationsfachfrau dient dazu, aus dem Gespräch Informationen zu gewinnen. Textsorten Von der Information zum Infoplakat Ein Informationsplakat über einen selbstgewählten Beruf erstellen den Arbeitsprozess planen und ein Arbeitsjournal führen ein Konzept erstellen Informationen beschaffen, auswählen und gewichten Arbeitstechniken anwenden : Notizen machen, ein Interview führen Arbeits- und Verarbeitungstechniken reflektieren rte der Sprache ( virtuell ) «Archive» des Wissens Umgang mit der Informationsfülle Vor- und Nachteile einer Informationsbeschaffung im Internet und in der Bibliothek vergleichen Suchstrategien fürs Internet / Umgang mit Suchmaschinen Struktur von Wikipedia-Artikeln kennen Kriterien und Strategien anwenden lernen, um die Zuverlässigkeit von Informationen zu überprüfen rte der Sprache ( real ) Von der Handschrift zum E-Book Sachtext über die Geschichte des Buches ( von der Steintafel zum E-Book ) lesen und verstehen Interviewtechniken kennen Interviews mit Leuten, die in Bibliotheken arbeiten, hören und verstehen ein eigenes Porträt schreiben Fragen rund ums Buch anhand berühmter Bibliotheken Ab Mitte November 2012 erhältlich Rechtschreibung Sachtext «Von der Vereinheitlichung zur Vereinfachung der Rechtschreibung» Rechtschreibregeln und -proben nutzen Wortstammregel Kommasetzung ( Kommas vor Konjunktionen, bei Relativsätzen ) Korrekturstrategien kennen Erprobungsmaterialien 8. Klasse Erproben auch Sie die Materialien aus «Die Sprachstarken» in Ihrer 8. Klasse. Die Unterlagen zu den gewünschten Kapiteln erhalten Sie bei unserer Redaktionsassistentin Dijana Krizanac. Sie steht Ihnen schriftlich unter und telefonisch unter zur Verfügung. 18 Rundgang 1 März 2012

19 Sekundarstufe I Englisch Ready to read, teach and play The Poetry Box «111 Poems from classic to rap», so der Untertitel dieser neuen Gedichtsammlung, die sich bestens für den Unterricht auf der Sekundarstufe I eignet. Nebst klassischer Poesie enthält das reich illustrierte Buch eine grosse Bandbreite von zeitgenössischen Gedichten für jeden Geschmack. Die Gedichte behandeln die folgenden Themen : About Poetry, Identity, Dreams, Senses, Animals, School, The Year and Celebrations, Funny Poems. Die Autoren reichen von Allen Ahlberg und Lewis Carroll über Walter de la Mare bis Spike Milligan und William Shakespeare. Shakespeare short n simple Diese attraktive Lektürenreihe bietet riginaltexte sorgsam vereinfacht und gekürzt, ohne den Sprachcharakter und die Ausdrucksweise Shakespeares zu verfälschen. Sie eignet sich bestens für Bühnenaufführungen. Annotationen und Zusatzübungen sowie zauberhafte vierfarbige Illustrationen unterstützen das Leseverständnis und -vergnügen. Der «Sommernachtstraum» ist die jüngste Veröffentlichung der Reihe. Moonstruck In einer Vollmondnacht begleitet Mike seine neue Freundin Susan nach Hause. Nach einem Abschiedskuss macht er sich auf den Heimweg und wird im Park von etwas angefallen, das er als Wolf bezeichnet. Auch Susan verändert sich, plötzlich spiegelt sich der Mondschein wie ein teuflisches Licht in ihren Augen wieder. Ein wahrer Albtraum beginnt. Der spannende Teen-Reader von Charles Ferro wurde neu aufgelegt. Er kann ab Niveau A2 gelesen werden. Buch 72 Seiten NEU Fr $ The Poetry Box 111 Poems from classic to rap Buch 176 Seiten NEU Fr $ Teacher s Guide NEU Fr % Ready to teach Für Vertretungsstunden in Englischklassen konzipiert, bieten die 44 Kopiervorlagen lehrwerksunabhängige Aktivitäten für Gruppen-, Partner- und Einzelarbeit. Motivierende Spiele fördern die sprachlichen und sozialen Kompetenzen. Mit Wortschatz- und Extra-Aufgaben als Differenzierungsangebote sowie ausführlichem Lehrerkommentar und Lösungen. Kopiervorlagen 95 Seiten NEU Fr % A Midsummer Night s Dream Buch 64 Seiten NEU Fr $ Romeo and Juliet Buch 64 Seiten Fr $ Macbeth Buch 64 Seiten Fr $ Prince William, Maximilian Minsky & Me Die dreizehnjährige Nelly wächst in der Upper West Side von New York City auf. Eines Tages verliebt sie sich beim Internetsurfen in Prince William. «Love at first site», meint dazu ihre Mutter ironisch. Wie kann Nelly erreichen, dass der ferne Prinz überhaupt Notiz von ihr nimmt? Und welche Rolle spielt Maximilian Minsky vom Delikatessen-Laden an der Ecke? Eine zarte und humorvolle Geschichte von Holly-Jane Rahlens über erste Liebe und das Aufwachsen im heutigen Amerika. Niveau A2. Buch 70 Seiten NEU Fr $ Rundgang 1 März

20 rt: Paris Amis d Amelie rt: Toulouse Amis de Léa rt: Brest Amis de Noah rt: Chlichy Amis de Romain Sekundarstufe I Französisch Auftakt zu neuen «Découvertes» Découvertes 1 Série bleue ( 2012 ) Die bisherige Reihe des erfolgreichen Französischlehrwerks ( 2004 ) erscheint in den nächsten Jahren in einer neuen Ausgabe. Bereits erhältlich ist der erste Band, der zum Kennenlernen der Reihe einlädt. Wie schon die bisherige «Série bleue» eignet sich auch die neue für den Unterricht an Schweizer Langzeitgymnasien. Im Mittelpunkt des ersten Bandes steht der lebendige Alltag einer Clique aus dem Pariser Quartier des Batignolles im 17. Arrondissement. Nebst den altersgerechten Identifikationsfiguren und den vielen Fotos von riginalschauplätzen bietet das neue «Découvertes» : eine systematische Schulung aller Kompetenzen in jeder Unité eine einfach durchzuführende Differenzierung dank einem umfangreichen zusätzlichen Übungsangebot Möglichkeiten zur Selbstkontrolle und Wiederholung eine konsequente Hinführung zu Lernaufgaben Die Auftakt-Unité ( Au début ) ermöglicht einen motivierenden Einstieg ins Buch, der ans Vorwissen der Lernenden anknüpft. Darauf folgen sieben weitere Lektionen, die stets gleich aufgebaut sind : Einführung, neuer Lernstoff, Anwendung, Überprüfung und Grammatik. Nach jeder zweiten Unité ist eine Einheit zur Vertiefung und Wiederholung eingestreut ( Plateau ), die von Seiten mit differenzierenden Übungen gefolgt wird ( En plus ). Ein Anhang mit dem Lernwortschatz, einer Wortliste zum Nachschlagen sowie den wichtigsten Übungsanweisungen schliesst das Schulbuch 1 ab. Série bleue Schulbuch NEU Fr $ Cahier d activités mit Audio-CD und DVD NEU Fr $ 3 Audio-CDs für Schüler und Lehrer NEU Fr % Grammatisches Beiheft NEU Fr $ Schulbuch Lehrerfassung NEU Fr % 1 Découvertes 3 2 Au début Découvertes 2 Bonjour, [madame / Bonjour! Salut! mademoiselle / monsieur]! Bonjour! Je m appelle Salut, Laura! Et toi? / Et vous? Au revoir! Salut, Julien! Un journal ou un magazine? Parler 1 Atelier A BA B Pratique Bilan 2 Atelier Pratique: A tâches Voilà Jonathan. A Travaillez à deux. Chacun présente deux élèves à son partenaire. (Arbeitet zu zweit. Jeder präsentiert seinem Partner zwei Schüler.) Exemple: Voilà Jonathan. Il habite à Linz. Il aime Il déteste Il est le frère de et le copain de Saskia Stadt Zurich sport, musique Moi, c est / Moi, je suis / Je m appelle classique, chanson 3 Geht durch die Klasse und begrüßt euch gegenseitig auf Französisch. Sagt, wie ihr heißt und fragt eure Mitschüler nach ihren Namen. Verabschiedet euch. Qui est-ce? Jonathan Stadt Linz Geschwister Lukas judo, rap chanson, foot Freunde Robin, rhan Melissa Stadt Dresde sport, rock école Geschwister Freunde Kim, Viviane, Julia rock, techno Geschwister Katja, Kevin Freunde Teresa Pascal Stadt Berlin BD, vélo reggae gymnastique Geschwister Cora Freunde Philipp, Ali Marie Curie Gustave Eiffel Carla Bruni Napoléon C est / Voilà / Il s appelle / Elle s appelle B Stelle deiner Klasse deinen Partner auf Französisch vor. 4 Mehr dazu r94i5q 4 Welche französischen Vornamen / Namen kennt ihr noch? 2 / 3 Chanson 4 2 / 3 3/4 Salut, ça va? Salut, ça va? Ça va, et toi? 2 Salut, ça va? ui, ça va, et toi? 4 Salut, ça va? Ça va bien, merci. Et toi? Bonjour, maman. Bonjour, papa. 2 / 4 Bonjour, Christian. Bonjour, Emma. 2 / 3 Bonjour, ça va? Ça va bien et toi? 2 Ça va, ça va! Ça va bien, ça va bien? Ça va aussi bien. Merci, merci, merci bien! 2 Ça va super bien! Merci bien! La carte des bises / Mehr dazu v5k6ki Du interessierst dich für den französischen Sport. Welche Zeitung / Zeitschrift kaufst du? Schaut euch das Video an. Médiation 2 Voilà un copain, voilà une copine. Trouvez pour chaque élève allemand de l exercice 1 un correspondant français. Justifiez votre choix en allemand. (Findet für jeden deutschen Schüler der Aufgabe 1 einen französischen Briefpartner. Begründet eure Wahl auf Deutsch.) Salut! Je m appelle Amélie et j habite à Paris. J aime le basket et le volley. J aime aussi le violon Amelie et je suis dans un orchestre. Noah Je déteste la musique moderne. Moi, c est Léa. J habite à Toulouse. J aime la musique rock et surtout la guitare électrique. J aime être Léa avec mes copines. Romain Attention: je déteste la danse! Du musst hier nicht jedes Wort verstehen. Achte vor allem darauf, was auf J aime und Je déteste folgt. Bonjour! Je m appelle Noah et j habite à Brest. J aime la moto et la musique: le rap et le rock. Je suis fan de Titeuf et j aime aussi Astérix. Salut, c est moi, Romain. J habite à Clichy. Je fais du karaté, j aime Eminem et 50 Cent. Je cherche un corres qui aime ça aussi. Tu aimes les Sims? Moi aussi! 12 douze vingt-neuf 29 trente-sept 37 Eine Seite aus der Auftaktlektion, eine einführende zur Unité 2 und rechts eine Aufgabenseite aus dem neuen «Découvertes 1». 20 Rundgang 1 März 2012

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