Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in der 8. Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in der 8. Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich"

Transkript

1 Wilfried Bos Birgit Eickelmann Julia Gerick Frank Goldhammer Heike Schaumburg Knut Schwippert Martin Senkbeil Renate Schulz-Zander Heike Wendt (Hrsg.) Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in der 8. Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich WAXMANN

2 Wilfried Bos, Birgit Eickelmann, Julia Gerick, Frank Goldhammer, Heike Schaumburg, Knut Schwippert, Martin Senkbeil, Renate Schulz-Zander, Heike Wendt (Hrsg.) ICILS 201 Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in der 8. Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich Waxmann 2014 Münster New York

3 Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. ISBN Waxmann Verlag GmbH, 2014 Steinfurter Strasse 555, Münster Umschlaggestaltung: Inna Ponomareva, Münster Satz: Stoddart Satz- und Layoutservice, Münster Druck: Hubert & Co., Göttingen Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier, säurefrei gemäß ISO 9706 Printed in Germany Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Kein Teil dieses Werkes darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

4 Inhalt Vorwort... 7 Kapitel I Die Studie ICILS 201 im Überblick Zentrale Ergebnisse und Entwicklungsperspektiven... 9 Birgit Eickelmann, Julia Gerick und Wilfried Bos Kapitel II ICILS 201 Eine international vergleichende Schulleistungsstudie der IEA... Wilfried Bos, Birgit Eickelmann, Julia Gerick, Frank Goldhammer, Knut Schwippert, Heike Schaumburg und Martin Senkbeil Kapitel III Anlage, Durchführung und Instrumentierung von ICILS Birgit Eickelmann, Wilfried Bos, Julia Gerick und Julia Kahnert Kapitel IV Das Konstrukt der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen in ICILS Martin Senkbeil, Frank Goldhammer, Wilfried Bos, Birgit Eickelmann, Knut Schwippert und Julia Gerick Kapitel V Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe in Deutschland im internationalen Vergleich Wilfried Bos, Birgit Eickelmann und Julia Gerick Kapitel VI Lehr- und Lernbedingungen des Erwerbs computer- und informationsbezogener Kompetenzen in den ICILS-201-Teilnehmerländern Julia Gerick, Heike Schaumburg, Julia Kahnert und Birgit Eickelmann

5 6 Inhalt Kapitel VII Schulische Nutzung von neuen Technologien in Deutschland im internationalen Vergleich Birgit Eickelmann, Heike Schaumburg, Kerstin Drossel und Ramona Lorenz Kapitel VIII Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Mädchen und Jungen im internationalen Vergleich Ramona Lorenz, Julia Gerick, Renate Schulz-Zander und Birgit Eickelmann Kapitel IX Soziale Herkunft und computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im internationalen Vergleich Heike Wendt, Mario Vennemann, Knut Schwippert und Kerstin Drossel Kapitel X Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund Birgit Eickelmann, Heike Schaumburg, Martin Senkbeil, Knut Schwippert und Mario Vennemann Anhang Abbildungsverzeichnis... 2 Tabellenverzeichnis... 4

6 Vorwort Mit den rasanten technologischen Entwicklungen und der fortgeschrittenen Technisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche nimmt die Bedeutung der Fähigkeiten, medial vermittelte Informationen auszuwählen, zu verstehen, zu nutzen und zu kommunizieren, kontinuierlich zu. Schulsysteme stehen hier in der Verantwortung, die strukturellen technologischen Möglichkeiten zu schaffen, um Heranwachsenden den kompetenten Umgang mit neuen Medien zu vermitteln, sodass unter Einbezug von Informationstechnologien sowohl fachbezogene Kompetenzen als auch fächerübergreifende Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts gefördert werden können. Die modernen Informationstechnologien einer Gesellschaft ermöglichen das Lernen zu jeder Zeit, an jedem Ort auf unterschiedlichste Weise, allein oder im kommunikativen Austausch, orientiert an klassischen Unterrichtsformen oder diese auflösend, die Rolle der Lernenden und Lehrenden neu definierend. Zudem eröffnen sie durch kooperative Lernformen, durch die Individualisierung von Lernen und die vielfältigen sozialen Austauschmöglichkeiten erweiterte Ermöglichungsräume für den Umgang mit Heterogenität und mit Fragen der Inklusion. Gleichzeitig beansprucht die mit den neuen Technologien einhergehende Wissensexpansion eine verstärkte Fokussierung auf kompetenzorientiertes Lernen. An diese Herausforderungen und Chancen anknüpfend ist Medienbildung als eine gesamtgesellschaftliche, insbesondere für die Schule verpflichtende, Aufgabe aufzufassen. Ihr Bildungsauftrag besteht darin, die Heranwachsenden zu einem selbstbestimmten, sachgerechten, kreativen, sozial verantwortlichen, kritischen und kommunikativen Handeln zu erziehen. Von den Potenzialen der Identitätsund Persönlichkeitsbildung, der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe und Mitgestaltung des sozialen Lebens ausgehend ist die Vermittlung von Medienkompetenz als eine zentrale Anforderung an Schulen anzuerkennen. Daran anknüpfend ist die International Computer and Information Literacy Study (kurz: ICILS 201), die auf den Bereich der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen fokussiert, zu verorten. ICILS 201 stellt eine wichtige inhaltliche und methodische Erweiterung der empirischen Schul- und Bildungsforschung dar, da sie erstmalig computerbasiert diese fächerübergreifende Schlüsselkompetenz von Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe international vergleichend

7 8 Vorwort unter sucht. Damit trägt ICILS 201 als Bildungsmonitoringstudie zu einer bedeutsamen Erweiterung der Perspektive bisheriger international vergleichender Schulleistungs studien wie TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study), PISA (Programme for International Student Assessment) und IGLU (Inter nationale Grundschul-Lese-Untersuchung) bei. Mit dem vorliegenden Berichtsband werden die Ergebnisse der Studie, die international von der IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement) koordiniert wird, vorgelegt. ICILS 201 ist die erste Schulleistungsstudie, die mittels computerbasierter Testumgebungen misst, über welche computer- und informations bezogenen Kompetenzen Schülerinnen und Schüler in Deutschland im internationalen Vergleich verfügen und unter welchen Rahmenbedingungen sie diese Kompetenzen erwerben. Die Durchführung der Studie ICILS 201 wird in Deutschland durch das Bundes ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert, unterstützt durch Mittel der Europäischen Kommission. Die Deutsche Telekom Stiftung fördert zudem ein Vertiefungsmodul. Die Kultusministerkonferenz hat im Jahr 2012 den nationalen Feld zugang für die Durchführung von ICILS 201 eröffnet. ICILS 201 ist auf großes Interesse, sowohl in den Bundesländern als auch in den teilnehmenden Schulen, gestoßen. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle daher vor allem den beteiligten Schulen, den Achtklässlerinnen und Achtklässlern, deren Eltern, die freundlicherweise ihr Einverständnis zur Teilnahme ihres Kindes gegeben haben, den beteiligten Lehrerin nen und Lehrern, den Schulleitungen sowie den IT-Koordinatorinnen und IT-Koordinatoren. Ohne ihre Unterstützung und ihr besonderes Engagement wäre die Durch führung der Studie nicht möglich gewesen. Die erfolgreiche Realisierung von ICILS 201 ist in gleichem Maße ein besonderes Verdienst der Verantwortlichen in den Kultusministerien der 16 Bundesländer, denen wir an dieser Stelle einen besonderen Dank für ihre Unterstützung im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung der Studie sowie für die stets zielführende und unterstützende Kooperation aussprechen möchten. Danken möchten wir auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IEA Data Processing and Research Center (DPC) in Hamburg, die mit großem Engagement die Erhebungsvorbereitung und -durchführung sowie das Datenmanagement übernommen und mit hoher Expertise koordiniert haben. Als wissenschaftliche Leitung der Studie hoffen wir, mit den hier berichteten Ergebnissen von ICILS 201 wegweisende Informationen und wertvolle Anhaltspunkte für die Weiterentwicklung des Schul- und Bildungssystems in Deutschland vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels bereitzustellen. Professor Dr. Wilfried Bos und Professorin Dr. Birgit Eickelmann Wissenschaftliche Leitung von ICILS 201

8 Kapitel I Die Studie ICILS 201 im Überblick Zentrale Ergebnisse und Entwicklungsperspektiven Birgit Eickelmann, Julia Gerick und Wilfried Bos 1. Die Studie ICILS 201 im Überblick Mit den rasanten technologischen Entwicklungen und der beständig fortschreitenden Technisierung aller Lebensbereiche gewinnt der kompetente Umgang mit digitalen Medien und insbesondere die Kompetenz, medial vermittelte Informationen auszuwählen, zu verstehen, zu nutzen und zu kommunizieren, kontinuierlich an Bedeutung. Mit der Schulleistungsstudie ICILS 201 (International Computer and Information Literacy Study) der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) wird erstmalig computerbasiert und international vergleichend untersucht, in welchem Maße Schülerinnen und Schüler in der achten Jahrgangsstufe über solche, in der Studie als computer- und informationsbezogene Kompetenzen konzipierte und erfasste, fächerübergreifende Schlüsselkompetenzen verfügen. Zudem wird mit ICILS 201 untersucht, unter welchen Rahmenbedingungen der Kompetenzerwerb stattfindet. Damit stellt die Studie eine wichtige inhaltliche und methodische Erweiterung der empirischen Schul- und Bildungsforschung dar. Als Bildungsmonitoringstudie erweitert ICILS 201 zudem die Perspektive bisheriger international vergleichender Schulleistungsstudien, wie TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study), PISA (Programme for International Student Assessment) und IGLU (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung). Mit ICILS 201 werden die folgenden vier internationalen Forschungsfragen bearbeitet (siehe auch Kapitel III in diesem Band). Internationale Forschungsfragen in ICILS Welche Unterschiede ergeben sich hinsichtlich computer- und informationsbezogener Kompetenzen von Achtklässlerinnen und Achtklässlern im internationalen Vergleich? 2. Welche Variablen auf der Schul- bzw. Bildungssystemebene hängen mit den computer- und informationsbezogenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zusammen?

9 10 Eickelmann, Gerick und Bos. Welche technologiebezogenen Schülermerkmale (wie z.b. Dauer der Computererfahrung, computerbezogene Selbstwirksamkeitserwartung) stehen im Zusammenhang mit computer- und informationsbezogenen Kompetenzen? 4. Welche weiteren Schülermerkmale, wie Geschlecht, soziale Herkunft oder Migrationshintergrund, stehen im Zusammenhang mit computer- und informationsbezogenen Kompetenzen? Das Konstrukt der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen Das in ICILS 201 unter dem Begriff der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen (computer and information literacy, CIL) zusammengeführte Konstrukt wird im Sinne eines Literacy-Ansatzes als individuelle Fähigkeiten einer Person definiert, die es ihr erlauben, Computer und neue Technologien zum Recherchieren, Gestalten und Kommunizieren von Informationen zu nutzen und diese zu bewerten, um am Leben im häuslichen Umfeld, in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft erfolgreich teilzuhaben (siehe auch Kapitel III in diesem Band). Das Konstrukt der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen lässt sich theoretisch fundiert in zwei Teilbereiche gliedern (1) Informationen sammeln und organisieren sowie (2) Informationen erzeugen und austauschen, die sich auf die rezeptiven bzw. produktiven Anteile des Konstrukts beziehen (siehe vertiefend dazu Kapitel IV in diesem Band). Teilbereiche und Aspekte computer- und informationsbezogener Kompetenzen Teilbereich I: Informationen sammeln und organisieren Aspekt I.1 Über Wissen zur Nutzung von Computern verfügen Aspekt I.2 Auf Informationen zugreifen und Informationen bewerten Aspekt I. Informationen verarbeiten und organisieren Teilbereich II: Informationen erzeugen und austauschen Aspekt II.1 Informationen umwandeln Aspekt II.2 Informationen erzeugen Aspekt II. Informationen kommunizieren und austauschen Aspekt II.4 Informationen sicher nutzen Erhebungsinstrumente in ICILS 201 Zur Erfassung der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der achten Jahrgangstufe wurde im internationalen Vergleich erstmalig ein computerbasierter Kompetenztest in einer Live-Software-Umgebung eingesetzt. Die Testaufgaben decken die beiden vorgenannten Teilbereiche der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen ab und sind in vier computerbasierte Testmodule

10 Die Studie ICILS 201 im Überblick Zentrale Ergebnisse und Entwicklungsperspektiven 11 eingebunden (zu den Testmodulen und Testaufgaben siehe auch Kapitel III in diesem Band). Es lassen sich in den computerbasierten Schülertests jeweils drei Aufgabentypen unterscheiden. Aufgabentypen in den computerbasierten Schülertests 1. Nicht interaktive Testitems (information-based response tasks) 2. Performanzaufgaben (skills tasks). Autorenaufgaben (authoring tasks) Nicht interaktive Testitems (information-based response tasks) umfassen entweder Multiple-Choice- oder Drag-and-Drop-Aufgaben oder erfordern eine kurze Textantwort, die im Rahmen der Schülertestung direkt über die Eingabe an den für die Testung eingesetzten Laptops erfolgte. Die Bearbeitung von Performanzaufgaben (skills tasks) erfordert die Nutzung von Softwareanwendungen, u.a. zum Öffnen eines Internet-Browsers oder zum Speichern unter einem Dateinamen. Bei den sogenannten Autorenaufgaben (authoring tasks) handelt es sich um Anwendungen, die speziell für ICILS 201 entwickelt wurden und in ihrer Funktionsweise realen Softwareumgebungen entsprechen (vgl. auch Abbildung 1.1). Abbildung 1.1 Einführungsbildschirm für eine Autorenaufgabe (Screenshot) IEA: International Computer and Information Literacy Study 201 ICILS 201

11 12 Eickelmann, Gerick und Bos Dabei wurde bei der Gestaltung der Oberfläche der Testmodule besonderer Wert auf die Unabhängigkeit von gängigen Plattformen gelegt. Bei der Bearbeitung der Autoren aufgaben sollen die Schülerinnen und Schüler Informationsprodukte (z.b. Präsentationen) unter der Verwendung von authentischen computerbasierten Software- Anwendungen verändern oder selbst erstellen. Um den Realitätsbezug der Aufgaben zu gewährleisten, ist im Rahmen der Aufgabenbearbeitung teilweise die gleichzeitige Nutzung verschiedener Programme notwendig (z.b. ein -Programm, ein Internetbrowser, Textverarbeitungsprogramme oder Präsentationssoftware). Ergänzend zum Kompetenztest für Schülerinnen und Schüler wurden mittels umfassender schriftlicher Fragebogenerhebungen Rahmenbedingungen und Hintergrundmerk male auf der Ebene des Bildungssystems, der Schule sowie der Schülerinnen und Schüler erhoben. Dazu wurden u.a. solche Auskünfte von Jugendlichen über ihr häusliches Umfeld erfasst, von denen im theoretischen Rahmenmodell zu ICILS 201 angenommen wird, dass sie den Erwerb von computer- und informations bezogenen Kompetenzen beeinflussen (siehe dazu Kapitel III in diesem Band). Zu diesem Zweck erfolgte in jedem ICILS-201-Teilnehmerland im Anschluss an die Kompetenztests eine schriftliche Befragung der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus wurde in den teilnehmenden Schulen eine zufällig ausgewählte Stichprobe von Lehrpersonen, die in der achten Jahrgangsstufe unterrichten, sowie die Schulleitungen und die für die IT- Ausstattung der Schule verantwortlichen Personen (sogenannte IT-Koordinatorinnen bzw. IT-Koordinatoren) mittels Hintergrundfragebögen befragt (zu den Erhebungsinstrumenten siehe auch Kapitel III in diesem Band). Datengrundlage von ICILS 201 in Deutschland Der Schülertest und die Schülerbefragung, die Befragung der Schulleitungen, der Lehrpersonen sowie der IT-Koordinatorinnen bzw. der IT-Koordinatoren wurden an 142 Schulen in allen Bundesländern in einem Testzeitraum von etwa vier Monaten von April bis Juli 201 durchgeführt. Deutschland beteiligte sich mit einer bundesweit repräsentativen Stichprobe von Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe. Aufgrund des Stichprobendesigns in Deutschland ist es möglich, mit ICILS 201 Aussagen differenziert nach Schulformen zu treffen und dabei zwischen Gymnasien und anderen Schulformen der Sekundarstufe I zu unterscheiden. Mit einer kombinierten Schul- und Schülergesamtteilnahmequote von 75 Prozent erfüllt Deutschland die Vorgaben der IEA für die Schul- und Schülerteilnahme. In Deutschland ist der Rücklauf der Befragung der Lehrpersonen zwar vergleichsweise hoch, die Standards der IEA wurden jedoch nicht erreicht. Die kombinierte Schul- und Lehrergesamtteilnahmequote liegt bei 65 Prozent. Teilnehmende Bildungssysteme und internationale Koordination Einschließlich Deutschland nehmen weltweit 21 Bildungssysteme an ICILS 201 teil, darunter drei Benchmark-Teilnehmer, das heißt Länder, die sich nur mit einzelnen Regionen oder Provinzen an der Studie beteiligen (vgl. Tabelle 1.1).

12 Die Studie ICILS 201 im Überblick Zentrale Ergebnisse und Entwicklungsperspektiven 1 Tabelle 1.1: Teilnehmerländer und Benchmark-Teilnehmer an ICILS 201 Teilnehmerländer Benchmark-Teilnehmer Australien Polen Argentinien (Buenos Aires) Chile Russische Föderation Kanada (Neufundland und Labrador) Dänemark Republik Korea Kanada (Ontario) Deutschland Schweiz Hongkong Slowakische Republik Kroatien Slowenien Litauen Thailand Niederlande Tschechische Republik Norwegen (Jgst. 9) Türkei Das internationale Forschungszentrum von ICILS 201 ist am ACER (Australian Council for Educational Research) angesiedelt. Die Durchführung von ICILS 201 wird vom IEA DPC (Data Processing and Research Center) in Hamburg verantwortet. Koordination und Finanzierung in Deutschland In Deutschland wird ICILS 201 im nationalen Forschungszentrum am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der TU Dortmund koordiniert. Prof. Dr. Wilfried Bos (IFS) und Prof. Dr. Birgit Eickelmann (Universität Paderborn) haben in Deutschland als nationaler Forschungskoordinator bzw. nationale Forschungskoordinatorin (national research coordinators, NRCs) die wissenschaftliche Leitung der Studie inne. Ein wissenschaftliches Konsortium, bestehend aus ausgewiesenen Expertinnen und Experten, unterstützt die Arbeit an ICILS 201 in Deutschland (siehe dazu auch Kapitel II in diesem Band). Deutschlands Teilnahme an der Studie wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert, unterstützt durch Mittel der Europäischen Kommission. Die Deutsche Telekom Stiftung fördert zudem ein Vertiefungsmodul zur Unter suchung des Zusammenhangs zwischen schulischer und außerschulischer Mediennutzung im Kontext des Erwerbs computer- und informationsbezogener Kom petenzen ( ; Berichtlegung im Frühjahr 2015). Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) eröffnete im Juni 2012 den Feldzugang zur Durchführung von ICILS 201 in Deutsch land.

13 14 Eickelmann, Gerick und Bos 2. Zentrale Ergebnisse von ICILS 201 Im Folgenden werden die zentralen Ergebnisse der Studie ICILS 201 zusammengestellt. Zunächst wird dazu die Struktur des Konstrukts der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen sowie das im Rahmen von ICILS 201 entwickelte Kompetenzstufenmodell vorgestellt. Im Anschluss werden neben den computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Achtklässlerinnen und Achtklässlern in Deutschland im internationalen Vergleich die Lehr- und Lernbedingungen des Erwerbs dieser Kompetenzen sowie die schulische Nutzung von neuen Technologien fokussiert und daran anknüpfend Befunde zu Unterschieden in den Leistungen sowie in der Nutzung digitaler Medien differenziert nach Mädchen und Jungen, nach sozialer Herkunft sowie nach Migrationshintergrund betrachtet. 2.1 Struktur des Konstrukts der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen und das Kompetenzstufenmodell Zusammenhänge zwischen den Teilbereichen Im Rahmen der internationalen Skalierung der Leistungsdaten wurde die theore tische Differenzierung des Konstrukts der computer- und informationsbezogenen Kom petenzen in die beiden Teilbereiche Informationen sammeln und orga nisieren sowie Infor mationen erzeugen und austauschen empirisch mittels mehrdimensionaler Skalierungen untersucht. Die Ergebnisse auf der Grundlage des internationalen Datensatzes zeigen eine sehr hohe Korrelation von r =.96 zwischen den beiden Teilbereichen. Für Deutschland fällt der Zusammenhang der beiden Teilbereiche mit r =.98 ebenfalls sehr hoch aus. Dies lässt den Schluss zu, dass sich computer- und informationsbezogene Kompetenzen als ein Gesamtkonstrukt abbilden lassen. Kompetenzstufenmodell computer- und informationsbezogener Kompetenzen Mit ICILS 201 liegt erstmalig ein theoretisch fundiertes und empirisch begründetes Kompetenzstufenmodell für computer- und informationsbezogene Kompetenzen vor. Zur inhaltlichen Beschreibung des Leistungsspektrums der Schülerinnen und Schüler wird die Leistungsskala in fünf Bereiche geteilt, die als Kompetenzstufen der computerund informationsbezogenen Kompetenzen bezeichnet werden (siehe auch Kapitel IV in diesem Band). Als zentrale Schwellenwerte (level boundaries) auf dieser Leistungsskala wurden international die Leistungspunkte 407, 492, 576 und 661 festgelegt. Das Intervall unter 407 Punkten wird in Deutschland, anders als in der internationalen Berichtlegung von ICILS 201, als eigene Kompetenzstufe definiert (Kompetenzstufe I; international: below level 1). Das Spektrum der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen reicht von rudimentären Fertigkeiten im Umgang mit computerbasierten Informationen bis zu sehr hohen Kompetenzen, die auch den sicheren und reflektierten Umgang mit digitalen Informationen umfassen (vgl. Tabelle 1.2).

14 Die Studie ICILS 201 im Überblick Zentrale Ergebnisse und Entwicklungsperspektiven 15 Tabelle 1.2: Kompetenzstufen in ICILS 201 und deren Skalenbereiche der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen Kompetenzstufe Benennung Skalenbereich I II III IV V Rudimentäre, vorwiegend rezeptive Fertigkeiten und sehr einfache Anwendungskompetenzen Basale Wissensbestände und Fertigkeiten hinsichtlich der Identifikation von Informationen und der Bearbeitung von Dokumenten Angeleitetes Ermitteln von Informationen und Bearbeiten von Dokumenten sowie Erstellen einfacher Informationsprodukte Eigenständiges Ermitteln und Organisieren von Informationen und selbstständiges Erzeugen von Dokumenten und Informationsprodukten Sicheres Bewerten und Organisieren selbstständig ermittelter Informationen und Erzeugen von inhaltlich sowie formal anspruchsvollen Informationsprodukten < 407 Punkte 407 bis 491 Punkte 492 bis 575 Punkte 576 bis 660 Punkte 661 Punkte Die Metrik der Leistungswerte wurde international auf einen Mittelwert von 500 mit einer Standardabweichung von 100 transformiert. Die unterste Kompetenzstufe I umfasst rudimentäre rezeptive Fertigkeiten und sehr einfache Anwendungskompetenzen, zum Beispiel das Anklicken eines Links. International lassen sich 17.0 Prozent der Schülerinnen und Schüler dieser untersten Kompetenzstufe zuordnen. In Deutschland liegt der Anteil bei 7.4 Prozent. Die Kompetenzstufe II beinhaltet den kompetenten Umgang mit basalen Wissensbeständen sowie sehr einfache Fertigkeiten im Umgang mit Informationen, z.b. eine einfache Bearbeitung von Dokumenten. International lassen sich 22.7 Prozent der Schülerinnen und Schüler der Kompetenzstufe II zuordnen. In Deutschland liegt der Anteil bei 21.8 Prozent. Schülerinnen und Schüler, die die Kompetenzstufe III erreichen, können angeleitet, also mit Hilfestellungen, Informationen ermitteln, diese bearbeiten sowie einfache Informations produkte (wie z.b. einfache Textdokumente) erstellen. International lassen sich 7.6 Prozent der Schülerinnen und Schüler dieser Kompetenzstufe zuordnen. In Deutschland liegt der Anteil bei 45. Prozent. Die Kompetenzstufe IV umfasst das eigenständige Ermitteln und Organisieren von Informationen und das selbstständige Erzeugen von elaborierten Dokumenten und Informationsprodukten. International lassen sich 20.7 Prozent der Schülerinnen und Schüler der vierten Kompetenzstufe zuordnen. In Deutschland liegt der Anteil bei 24.0 Prozent. Die höchste Kompetenzstufe V beschreibt schließlich sehr elaborierte computer- und informationsbezogene Kompetenzen, zu denen das sichere Bewerten und Organisieren selbstständig ermittelter Informationen sowie das Erzeugen von inhaltlich und formal anspruchsvollen Informationsprodukten gehört. International erreichen 2.0 Prozent

15 16 Eickelmann, Gerick und Bos der Schülerinnen und Schüler diese höchste Kompetenzstufe. In Deutschland liegt der Anteil bei 1.5 Prozent. Für eine ausführliche Beschreibung der Kompetenzstufen sowie für entsprechende Beispielaufgaben sei an dieser Stelle auf Kapitel IV in diesem Band verwiesen. 2.2 Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im internationalen Vergleich An dieser Stelle werden die zentralen Ergebnisse dargestellt, die sich aus dem internationalen Vergleich der mittleren Kompetenzstände, ihrer Verteilung und ihrer Leistungsstreuung für Deutschland im internationalen Vergleich ergeben (siehe auch Kapitel V in diesem Band). Zentrale Ergebnisse zu den Kompetenzständen von Achtklässlerinnen und Achtklässlern in Deutschland im internationalen Vergleich auf einen Blick Computer- und informationsbezogene Kompetenzen und Leistungsstreuung: Acht klässlerinnen und Achtklässler in Deutschland erreichen mit einem Mittelwert von 52 Leistungspunkten ein Kompetenzniveau, das sich im internationalen Vergleich im Mittelfeld der Länderrangreihe einordnet. Dieser Mittelwert ist vergleichbar mit dem Mittelwert der Vergleichsgruppe EU (525 Punkte), liegt aber signifikant über dem internationalen Mittelwert (500 Punkte) sowie signifikant über dem Mittelwert der Vergleichsgruppe OECD (516 Punkte). Die durchschnittliche Leistungsstreuung in Deutschland beträgt 78 Punkte. Die Differenz der Leistungswerte zwischen dem 5. und dem 95. Perzentil liegt bei 252 Punkten. Diese beiden Kennwerte für Deutschland liegen im Bereich der Werte der Vergleichsgruppen EU und OECD sowie unterhalb der entsprechenden Streuungsmaße für den internationalen Mittelwert. Kompetenzstufenverteilung: Fast die Hälfte, und damit der größte Anteil der Jugend lichen in Deutschland, befindet sich auf der mittleren Kompetenzstufe III (45.%). Diese Achtklässlerinnen und Achtklässler sind damit u.a. in der Lage, unter An leitung Dokumente zu bearbeiten und einfache Informationsprodukte zu erstellen. Etwa 0 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland erzielen Leistungen, die den beiden untersten Kompetenzstufen I und II zugeordnet werden können. Sie verfügen damit lediglich über rudimentäre Fertigkeiten bzw. basale Wissensbestände im kompetenten Umgang mit neuen Technologien und digitalen Informationen. Der Anteil der Achtklässlerinnen und Achtklässler auf der höchsten Kompetenzstufe V ist mit 1.5 Prozent sehr gering. Allerdings zeigt sich auch in allen anderen an ICILS 201 teilnehmenden Ländern, dass nur ein geringer Anteil von Jugendlichen die oberste Kompetenzstufe erreicht (entsprechender internationaler und europäischer Vergleichswert: 2.0% bzw. 2.2%).

16 Die Studie ICILS 201 im Überblick Zentrale Ergebnisse und Entwicklungsperspektiven 17 Schulformunterschiede: Achtklässlerinnen und Achtklässler an Gymnasien in Deutschland erreichen durchschnittlich 570 Leistungspunkte und damit eine um 67 Punkte signifikant höhere mittlere Leistung als Jugendliche an anderen Schulformen der Sekundarstufe I (50 Punkte). Die Betrachtung der Leistungs streuung ergibt allerdings einen großen Überschneidungsbereich: So schneiden die besten Schülerinnen und Schüler an nicht gymnasialen Schulformen der Sekundarstufe I besser ab als ein Teil der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten und verfügen damit, wie auch die leistungsstärkeren Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, über Kompetenzen, die im Bereich der internationalen Spitzengruppe liegen. Der internationale Vergleich des Leistungsniveaus computer- und informationsbezogener Kompetenzen weist für Deutschland auf die nachfolgenden Entwicklungsbedarfe hin: i) Erhöhung des mittleren Leistungsniveaus der Jugendlichen in Deutschland insgesamt, um eine Anschlussfähigkeit an internationale Entwicklungen zu sichern. ii) Unterstützung der Entwicklung von Potenzialen von sehr leistungsstarken Jugendlichen bei gleichzeitiger Reduzierung des Anteils von Schülerinnen und Schülern, die sich im unteren Kompetenzbereich befinden und deren Fähigkeiten es ihnen daher nicht in angemessener Weise erlauben, Computer und neue Technologien so zu nutzen, dass sie in ihrem Alltag, in der Schule, im Beruf und in der Gesellschaft erfolgreich am Leben teilhaben können. iii) Maßnahmen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung im Bereich der schulischen Ver ankerung hinsichtlich der Förderung von computer- und informationsbezogenen Kompetenzen in den nicht gymnasialen Schulformen der Sekundarstufe I bei gleichzeitiger konzeptioneller Arbeit zur Unterstützung des Kompetenzerwerbs computer- und informationsbezogener Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen an Gymnasien. Perspektivisch ist davon auszugehen, dass Deutschland ohne eine konzeptionelle Verankerung digitaler Medien in schulische Lehr- und Lernprozesse unter Berücksichtigung des kompetenten Umgangs mit neuen Technologien im internationalen Vergleich auch zukünftig nicht über ein mittleres Leistungsniveau hinauskommen wird. 2. Lehr- und Lernbedingungen des Erwerbs computer- und informationsbezogener Kompetenzen Schulisches Lernen unterliegt immer gegebenen Rahmenbedingungen, die sich hemmend oder förderlich auf Lehr- und Lernprozesse auswirken können. Dies gilt vor allem für den Bereich des Lernens mit digitalen Medien, der vergleichsweise ressourcenintensiv ist. Dabei geht es neben Bedingungen wie der IT-Ausstattung, der IT-

17 18 Eickelmann, Gerick und Bos Standortkonzepte und dem IT-Support auch um personelle Rahmenbedingungen wie die selbsteingeschätzten Fähigkeiten und Sichtweisen der Lehrpersonen, Aspekte der professionellen Fort- und Weiterbildung sowie die Lehrerkooperation in Bezug auf digitale Medien in der Schule (siehe auch Kapitel VI in diesem Band). Nachfolgend sind diesbezüglich die zentralen Ergebnisse zu diesen Aspekten zusammengeführt. Zentrale Ergebnisse zu den schulischen Lehr- und Lernbedingungen des Erwerbs computer- und informationsbezogener Kompetenzen auf einen Blick IT-Ausstattung: Achtklässlerinnen und Achtklässler in Deutschland besuchen Schulen, in denen das Schüler-Computer-Verhältnis bei 11.5 zu 1 und somit im Bereich des Mittelwerts der an ICILS 201 teilnehmenden Staaten der EU (11.6:1) liegt, allerdings deutlich höher ausfällt als in ausgewählten anderen Ländern, wie z.b. Norwegen (2.4:1). Etwa 40 Prozent der Lehrpersonen in Deutschland, die in der achten Jahrgangsstufe unterrichten, bewerten die vorhandene technische Ausstattung an ihren Schulen als veraltet oder geben an, dass der Internetzugang an der Schule eingeschränkt ist. Nur 6.5 Prozent der Achtklässlerinnen und Achtklässler in Deutschland besuchen eine Schule, in der Tablets für den Unterricht oder das Lernen in der achten Jahrgangsstufe zur Verfügung stehen. Dieser Anteil ist geringer als der Anteil in der Vergleichsgruppe EU (15.1%) und auch im Vergleich zu anderen Ländern, wie z.b. Australien (6.6%), deutlich geringer. Weiterhin finden sich im Mittel vergleichsweise wenige interaktive Whiteboards in den Fach- bzw. Klassenräumen in Schulen in Deutschland (durchschnittlich 5.5 Whiteboards pro Schule; im Vergleich Dänemark: 20.0; Niederlande: 25.5). IT-Standortkonzepte: In Deutschland ist das Standortkonzept des Computerraums das am weitesten verbreitete Konzept der Bereitstellung von schuleigenen Computern in der Sekundarstufe I (100.0%). Allerdings besuchen auch mehr als zwei Fünftel (4.7%) der Achtklässlerinnen und Achtklässler eine Schule, in der flexible Standortlösungen für Computer, die zwischen den Klassenräumen transportiert werden können, vorhanden sind. Technischer und pädagogischer IT-Support: Für Deutschland zeigt sich, dass oftmals die jeweilige IT-Koordinatorin bzw. der jeweilige IT-Koordinator der Schulen den technischen und pädagogischen Support für die Lehrkräfte übernimmt. Mehr als ein Fünftel (21.%) der Lehrpersonen, die in Deutschland in der achten Jahrgangsstufe unterrichten, führen an, dass es nicht genügend Unterstützung bei der Wartung der IT-Ausstattung gibt.

18 Die Studie ICILS 201 im Überblick Zentrale Ergebnisse und Entwicklungsperspektiven 19 Sichtweisen der Lehrpersonen: Mehr als die Hälfte der Lehrpersonen, die in Deutsch land in der achten Jahrgangsstufe unterrichten, nimmt Potenziale des Ein satzes digitaler Medien für das Lehren und Lernen wahr, besonders hinsichtlich des Zugangs zu besseren Informationsquellen. Allerdings werden in allen anderen ICILS-201-Teilnehmerländern die Potenziale digitaler Medien höher eingeschätzt. Etwa drei Viertel der Lehrkräfte in Deutschland (75.8%) haben dagegen Bedenken, dass Schülerinnen und Schüler unreflektiert Inhalte aus dem Internet kopieren. Selbsteingeschätzte Fähigkeiten der Lehrpersonen: Nahezu alle Lehrpersonen in Deutschland berichten, brauchbare Unterrichtsmittel im Internet finden zu können (96.6%). Nur zwei Drittel der Lehrpersonen geben allerdings an, dass sie in der Lage sind, Unterricht, in dem digitale Medien eingesetzt werden, vorbereiten zu können (67.0%). Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte: Der Anteil an Lehrpersonen in Deutschland, der an Fortbildungen zur Nutzung digitaler Medien im Unterricht in den letzten zwei Jahren vor der Erhebung der Daten der Studie im Jahr 201 teilgenommen hat, liegt bezüglich verschiedener Fortbildungsbereiche bei durchweg unter 20 Prozent und stellt sich im internationalen Vergleich als unterdurchschnittlich dar. Lehrerkooperation: Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Lehrkräfte an Schulen in Deutschland hinsichtlich aller in ICILS 201 abgefragten Koope rationsformen (u.a. gegenseitige Unterrichtsbeobachtungen, gemeinsame Ent wicklung von Unterrichtskonzepten zur Nutzung digitaler Medien) die niedrigsten Zustimmungsraten aufweisen. Dieser Befund wird auch durch die Einschätzung der Schulleitungen gestützt. Bezüglich der Lehr- und Lernbedingungen zeigen sich auf der Grundlage der Ergebnisse von ICILS 201 vor allem die folgenden Entwicklungsbedarfe: i) Modernisierung der schulischen IT-Ausstattung, die sich sowohl an den pädagogischen Bedürfnissen als auch an dem Stand der technologischen Entwicklung orientiert und welche sich technisch reibungslos und flexibel im Unterricht einsetzen lässt. ii) Verbesserung der Lehreraus- und -fortbildung zur kompetenzorientierten Nutzung neuer Technologien im Unterricht und in schulischen Lehr- und Lernprozessen sowie Nutzung des Handlungsspielraums zur Professionalisierung auf der Schulebene durch gegenseitige Fortbildungen und Weitergabe von Expertise im Lehrerkollegium.

19 20 Eickelmann, Gerick und Bos 2.4 Schulische Nutzung neuer Technologien und der Zusammenhang mit dem Kompetenzerwerb Der Erwerb von computer- und informationsbezogenen Kompetenzen ist nicht an ein bestimmtes Unterrichtsfach gebunden oder auf spezifische Lerngelegenheiten beschränkt. Im theoretischen Rahmenmodell von ICILS 201 wird die Nutzung computerbasierter Technologien als relevanter Prozessfaktor für den Erwerb computer- und informationsbezogener Kompetenzen betrachtet. Zentraler Ausgangspunkt ist dabei die Annahme, dass die Nutzung von neuen Technologien selbst ein hohes Potenzial birgt, Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen zu entwickeln. Im Folgenden werden an diese Überlegungen anknüpfend die zentralen Ergebnisse zur schulischen Nutzung digitaler Medien in Deutschland im internationalen Vergleich zusammengefasst (siehe dazu ausführlich Kapitel VII in diesem Band). Zentrale Ergebnisse zur schulischen Nutzung neuer Technologien im Zusammenhang mit dem Erwerb von computer- und informationsbezogenen Kompetenzen auf einen Blick Häufi gkeit der Computernutzung: Die Häufigkeit der schulischen Computernutzung in Deutschland ist im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich. Nur ein Drittel (4.4%) der Lehrpersonen nutzt regelmäßig (mind estens wöchent lich) Computer im Unterricht, nur 9.1 Prozent täglich. Lehr kräfte bis 49 Jahre nutzen Computer im Unterricht signifikant häufiger als ihre älteren Kolleginnen und Kollegen. Auch die meisten Achtklässlerinnen und Acht klässler in Deutschland berichten nur zu einem vergleichsweise geringen Anteil (1.4%) von einer regelmäßigen Computernutzung in der Schule. Nur 1.6 Prozent berichten von einer täglichen Nutzung. Computer werden anteilig am häufigsten mindestens in einigen Stunden im Fach Informatik (58.%) eingesetzt, gefolgt von geisteswissenschaftlichen Fächern (44.%), Naturwissenschaften (9.5%), Fremdsprachen (.8%) und vom Deutschunterricht (.1%). Am seltensten werden Computer im Mathematikunterricht genutzt (29.4%). In den Teilnehmerländern Australien, Dänemark (abgesehen vom Fach Informatik), Norwegen und Thailand sowie in Teilen Kanadas gehört der regelmäßige Computer einsatz in den betrachteten Fächern für einen Großteil der Schülerinnen und Schüler zum Unter richtsalltag. Nutzungsformen und Einsatzmöglichkeiten: Computerbasierte Anwendungen, wie beispielsweise Übungs-, Trainings-, Simulations- oder Modellierungsprogramme, werden von einem Großteil der Lehrkräfte in Deutschland nicht eingesetzt. Weiterhin verwenden die Lehrkräfte, die angeben, die vorgenannten Technologien im Unterricht zu verwenden, diese größtenteils nicht besonders häufig.

20 Die Studie ICILS 201 im Überblick Zentrale Ergebnisse und Entwicklungsperspektiven 21 Schulische Förderung computer- und informationsbezogener Kompetenzen: Lediglich etwa ein Drittel der Lehrpersonen in Deutschland gibt an, dass sie nach drücklich verschiedene IT-bezogene Fähigkeiten, wie die Überprüfung der Glaub würdigkeit digitaler Informationen, fördern. Die Schülerinnen und Schüler in Deutschland geben signifikant häufiger als im internationalen Mittel an, dass sie in der Schule gelernt haben, Internetquellen richtig anzugeben (77.7%). Nicht in gleichem Maße und im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich häufig werden andere IT-bezogene Fähigkeiten, z.b. die Überprüfung der Vertrauenswürdigkeit von Informationen, in der Schule erlernt. Schulische Computernutzung und computer- und informationsbezogene Kompetenzen: Anders als in den meisten ICILS-201-Teilnehmerländern steht die Häufigkeit der schulischen Computernutzung in Deutschland in einem negativen Zusammenhang mit dem Kompetenzniveau der Schülerinnen und Schüler. Die schulische Nutzung digitaler Medien in Deutschland ist im internationalen Vergleich weit unterdurchschnittlich. Daraus ergeben sich als Entwicklungsbedarfe: i) Die gezielte und regelmäßige Nutzung neuer Technologien im Unterricht und in der Schule, auch im Sinne einer internationalen Anschlussfähigkeit an die aktuellen pädagogischen Entwicklungen. ii) Die Förderung des Erwerbs computer- und informationsbezogener Kompetenzen durch den Einsatz neuer Technologien in schulischen Lehr- und Lernprozessen in den Fächern. iii) Die Klärung des Zusammenhangs zwischen schulischer Mediennutzung und den computer- und informationsbezogenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler vor dem Hintergrund, dass die Nutzung digitaler Medien in Schulen in Deutschland bisher nur in geringem Maße verbreitet ist und sich zukünftig möglicherweise angesichts steigender Nutzungshäufigkeiten neuer Technologien die Erforschung dieses Zusammenhangs als eine wichtige Zukunftsaufgabe ergibt. iv) Eine gezielte Unterrichtsentwicklung, da sich derzeit der Computereinsatz in Deutschland noch nicht als förderlich für den Erwerb computer- und informationsbezogener Kompetenzen erweist.

Total digital? Wie Jugendliche Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien erwerben. Dokumentation der Analysen des Vertiefungsmoduls zu ICILS 2013

Total digital? Wie Jugendliche Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien erwerben. Dokumentation der Analysen des Vertiefungsmoduls zu ICILS 2013 Total digital? Wie Jugendliche Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien erwerben Dokumentation der Analysen des Vertiefungsmoduls zu ICILS 2013 Eine Initiative der Prof. Dr. Birgit Eickelmann Prof.

Mehr

8 Mediennutzung. 8.1 Medienausstattung

8 Mediennutzung. 8.1 Medienausstattung 8 Mediennutzung Im ersten Teil dieses Kapitels wird dargestellt, ob die befragten Kinder Zugang zu Computern, Internet, Mobil-, Smartphone oder Tablet haben und wie oft sie das Internet nutzen. Daran anschließend

Mehr

Konzeptbezeichnung: Medienentwicklung am bwv.

Konzeptbezeichnung: Medienentwicklung am bwv. Konzeptbezeichnung: Medienentwicklung am bwv. Stand: 21. Juni 2015 Autor dieser Beschreibung: Herr Grabowsky Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Kolleginnen und Kollegen, Stadt Remscheid als Schulträger Konzeptbeschreibung:

Mehr

Kinder und Jugendliche in ihrer Vielfalt fördern

Kinder und Jugendliche in ihrer Vielfalt fördern Kinder und Jugendliche in ihrer Vielfalt fördern Ansprechpartner im Projekt Projektleitung Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW: Tamara Sturm-Schubert t.sturm-schubert@vielfalt-foerdern. schulen.nrw.de

Mehr

CHIP COMMUNICATIONS. CHIP-Studie Kids am Computer

CHIP COMMUNICATIONS. CHIP-Studie Kids am Computer CHIP-Studie Kids am Computer Repräsentative Schülerbefragung (841 Befragte, Alter 10-19 ) März 2008 Management Summary Vorbemerkung Computer sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, sowohl privat

Mehr

Standpunkt Medienbildung. Grundschulkinder bei der Mediennutzung begleiten. und innovative Lernpotenziale in der Grundschule nutzen

Standpunkt Medienbildung. Grundschulkinder bei der Mediennutzung begleiten. und innovative Lernpotenziale in der Grundschule nutzen Standpunkt Medienbildung Grundschulkinder bei der Mediennutzung begleiten und innovative Lernpotenziale in der Grundschule nutzen Zur Lage Kinder erschließen sich die Welt zu großen Teilen mit und durch

Mehr

Gemeinsame Erklärung. des. Präsidenten der Kultusministerkonferenz. und der

Gemeinsame Erklärung. des. Präsidenten der Kultusministerkonferenz. und der Gemeinsame Erklärung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz und der Vorsitzenden der Bildungs- und Lehrergewerkschaften sowie ihrer Spitzenorganisationen Deutscher Gewerkschaftsbund DGB und DBB -

Mehr

IT an Schulen. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von Lehrern in Deutschland. 6. November 2014 q4415/30823 Le

IT an Schulen. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von Lehrern in Deutschland. 6. November 2014 q4415/30823 Le IT an Schulen Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von Lehrern in Deutschland 6. November 2014 q4415/30823 Le forsa Politik- und Sozialforschung GmbH Büro Berlin Max-Beer-Str. 2/4 10119 Berlin Telefon:

Mehr

Lernen mit Medien Handlungsfelder und Gelingensbedingungen - 27.11.2014

Lernen mit Medien Handlungsfelder und Gelingensbedingungen - 27.11.2014 2 Kurzer Blick auf die Ergebnisse dieser aktuellen Studie: Deutschland befindet sich im mittleren Bereich der Rangreihe der Länder. Nur wenige Schülerinnen und Schüler erreichen die höchste Kompetenzstufe.

Mehr

Wie gut sind wir in Deutschland aus bildungswissenschaftlicher Sicht für E- und Blended Learning aufgestellt? Holger Horz

Wie gut sind wir in Deutschland aus bildungswissenschaftlicher Sicht für E- und Blended Learning aufgestellt? Holger Horz ICT-Literacy von Lernenden und Lehrenden in institutionellen Bildungsprozessen: Wie gut sind wir in Deutschland aus bildungswissenschaftlicher Sicht für E- und Blended Learning aufgestellt? Holger Horz

Mehr

Praxis-Check: Medienbildung an deutschen Schulen

Praxis-Check: Medienbildung an deutschen Schulen Praxis-Check: Medienbildung an deutschen Schulen ein Zwischenresümee im März 2014 Ein gemeinsames Projekt von in Trägerschaft der Initiative D21 1 Warum der Praxis-Check? Vor allem gilt es ( ), eine digitale

Mehr

Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg wird in den nächsten Jahren ihre berufsfeldbezogenen Forschungen in den Schwerpunkten

Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg wird in den nächsten Jahren ihre berufsfeldbezogenen Forschungen in den Schwerpunkten Ausschreibung an die Mitglieder des Kollegiums der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg wird in den nächsten Jahren ihre berufsfeldbezogenen Forschungen in den Schwerpunkten

Mehr

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Auswirkungen von Alleinerziehung auf Kinder in prekärer Lage - 1 - Einleitung Der Familienstatus Alleinerziehung

Mehr

Auszug aus der Auswertung der Befragung zur Ermittlung der IT-Basiskompetenz

Auszug aus der Auswertung der Befragung zur Ermittlung der IT-Basiskompetenz Auszug aus der Auswertung der Befragung zur Ermittlung der IT-Basiskompetenz Wir arbeiten in Strukturen von gestern mit Methoden von heute an Problemen von morgen, vorwiegend mit Menschen, die die Strukturen

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Medienbildung - (k)ein Unterrichtsthema?

Medienbildung - (k)ein Unterrichtsthema? Zusammenfassung STAND 19.05.2015 Rudolf Kammerl Medienbildung - (k)ein Unterrichtsthema? Die Dynamik des digitalen Wandels ist nach wie vor ungebrochen. Die Durchdringung der Lebenswelten von Kindern und

Mehr

Thesen zu einer zeitgemäßen Fortbildung und Personalentwicklung von Lehrerinnen und Lehrern in den MINT-Fächern

Thesen zu einer zeitgemäßen Fortbildung und Personalentwicklung von Lehrerinnen und Lehrern in den MINT-Fächern Nationales MINT Forum (Hrsg.) Thesen zu einer zeitgemäßen Fortbildung und Personalentwicklung von Lehrerinnen und Lehrern in den MINT-Fächern Empfehlungen des Nationalen MINT Forums (Nr. 4) aus der Arbeitsgruppe

Mehr

Unser Leitbild unsere Richtlinien. Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen.

Unser Leitbild unsere Richtlinien. Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen. Unser Leitbild unsere Richtlinien Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen. Inhalt Bildungsauftrag 4 Kultur 6 Führung 8 Unterricht 10 Partner 12 Infrastruktur 14 Unser Leitbild unsere

Mehr

IGLU 2011. Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich WAXMANN

IGLU 2011. Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich WAXMANN Wilfried Bos Irmela Tarelli Albert Bremerich-Vos Knut Schwippert (Hrsg.) IGLU 0 Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich WAXMANN Das Buch können Sie hier bestellen:

Mehr

IT an Schulen. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von Lehrern in Deutschland. Auswertung Bayern. 6. November 2014 q4415/30830 Le

IT an Schulen. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von Lehrern in Deutschland. Auswertung Bayern. 6. November 2014 q4415/30830 Le IT an Schulen Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von Lehrern in Deutschland Auswertung Bayern 6. November 2014 q4415/30830 Le forsa Politik- und Sozialforschung GmbH Büro Berlin Max-Beer-Str. 2/4

Mehr

Mobiles Lernen in Hessen: Erste Ergebnisse zum Einsatz von Tablets an hessischen Grundschulen

Mobiles Lernen in Hessen: Erste Ergebnisse zum Einsatz von Tablets an hessischen Grundschulen MOLE Mobiles Lernen in Hessen: Erste Ergebnisse zum Einsatz von Tablets an hessischen Grundschulen Digitale Medien in Lehre und Forschung 21. November 2014, Frankfurt Claudia Bremer, Dr. Alexander Tillmann

Mehr

Digitale Lernarchitekturen für die Schule von Morgen

Digitale Lernarchitekturen für die Schule von Morgen D u i s b u r g L e a r n i n g L a b exploring the future of learning Michael Kerres Digitale Lernarchitekturen für die Schule von Morgen 12. 03. 2013 Welche Möglichkeiten bieten die neuen Medien? 1 Wie

Mehr

3.2.4 Medienkonzept zum Computereinsatz an der Agatha-Schule

3.2.4 Medienkonzept zum Computereinsatz an der Agatha-Schule 3.2.4 Medienkonzept zum Computereinsatz an der Agatha-Schule 1. Einleitung Im vorliegenden Medienkonzept steht der Computer im Mittelpunkt, obwohl dies nicht bedeuten soll, dass der Einsatz von "alten

Mehr

Zufriedenheit mit der Neuen Mittelschule

Zufriedenheit mit der Neuen Mittelschule Zufriedenheit mit der Neuen Mittelschule NMS-Elternbefragung 2012 Studienbericht Diese Studie wurde erstellt für das: BM für Unterricht, Kunst und Kultur Wien, im Juni 2012 Archivnummer: 23800 028 INSTITUT

Mehr

Buchwissenschaftliche Beiträge

Buchwissenschaftliche Beiträge Buchwissenschaftliche Beiträge Herausgegeben von Christine Haug, Vincent Kaufmann und Wolfgang Schmitz Begründet von Ludwig Delp Band 85 Harrassowitz Verlag. Wiesbaden. 2014 Slávka Rude-Porubská Förderung

Mehr

Medienkonzept der. BBS EHS Trier. Projektschule im Landesprogramm Medienkompetenz macht Schule"

Medienkonzept der. BBS EHS Trier. Projektschule im Landesprogramm Medienkompetenz macht Schule Medienkonzept der BBS EHS Trier Projektschule im Landesprogramm Medienkompetenz macht Schule" Trier, 24.10.2011 1/5 1 Einleitung/Grundgedanke 1.1 Definition Medienkompetenz 1 Hauptziel von Medienkompetenz

Mehr

Arbeitsplatz Schule. Ergebnisse der Onlinebefragung. Wien, 31. März 2008

Arbeitsplatz Schule. Ergebnisse der Onlinebefragung. Wien, 31. März 2008 Arbeitsplatz Schule Ergebnisse der Onlinebefragung Wien, 31. März 2008 1. Überblick Online Befragung Ziele Erhebung eines aktuellen Stimmungsbildes unter zufällig ausgewählten LehrerInnen (Stichprobe:

Mehr

BILDUNGSSTANDARDS FÜR INFORMATIONSTECHNISCHE GRUNDBILDUNG REALSCHULE KLASSEN 6, 8, 10 INFORMATIONS- TECHNISCHE GRUNDBILDUNG BILDUNGSPLAN REALSCHULE

BILDUNGSSTANDARDS FÜR INFORMATIONSTECHNISCHE GRUNDBILDUNG REALSCHULE KLASSEN 6, 8, 10 INFORMATIONS- TECHNISCHE GRUNDBILDUNG BILDUNGSPLAN REALSCHULE BILDUNGSSTANDARDS FÜR INFORMATIONSTECHNISCHE GRUNDBILDUNG 191 INFORMATIONS- TECHNISCHE GRUNDBILDUNG 192 LEITGEDANKEN ZUM KOMPETENZERWERB FÜR INFORMATIONSTECHNISCHE GRUNDBILDUNG I. Leitgedanken zum Kompetenzerwerb

Mehr

Actualités OFS BFS aktuell Attualità UST

Actualités OFS BFS aktuell Attualità UST Office fédéral de la statistique Bundesamt für Statistik Ufficio federale di statistica Uffizi federal da statistica 20 Société en mutation Gesellschaft in Bewegung Società in movimento Mai 2002 Informations-

Mehr

B4 Fernlernen. Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Fernunterricht

B4 Fernlernen. Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Fernunterricht 271 B4 Fernlernen Seit 25 Jahren werden Daten zum Fernunterricht bei den Fernlehrinstituten erhoben (Fernunterrichtsstatistik); weiteres Datenmaterial liegt bei der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU)

Mehr

Qualitätszentrierte Schulentwicklung mit dem Q2E-Qualitätsmanagement-Modell

Qualitätszentrierte Schulentwicklung mit dem Q2E-Qualitätsmanagement-Modell Qualitätszentrierte Schulentwicklung mit dem Q2E-Qualitätsmanagement-Modell 1. Schulentwicklung Unter Schulentwicklung verstehen wir ein aufeinander abgestimmtes System zur Weiterentwicklung der Schule,

Mehr

Hat PISA die Schulen besser gemacht?

Hat PISA die Schulen besser gemacht? 1 Hat PISA die Schulen besser gemacht? Petra Stanat, Hans Anand Pant.1 Einleitung Birgit Spinath. Interview mit Prof. Dr. Hans Anand Pant und Prof. Dr. Petra Stanat, Leitung des Instituts zur Qualitätsentwicklung

Mehr

Aufwachsen mit digitalen Medien. Tendenzen. Tablets in Schulen. Stefan Aufenanger Universität Mainz. Digitale Medien in Schule und Unterricht!

Aufwachsen mit digitalen Medien. Tendenzen. Tablets in Schulen. Stefan Aufenanger Universität Mainz. Digitale Medien in Schule und Unterricht! Digitale Medien in Schule und Unterricht! Mediendidaktische Überlegungen zum Einsatz von Tablets und Apps Stefan Aufenanger Universität Mainz Aufwachsen mit digitalen Medien Tendenzen Tablets in Schulen

Mehr

Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern

Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern 2 3 4 Naturwissenschaftlich-technische Bildung Schweiz Ausgewählte Resultate von TIMSS, PISA, BFS Leistungen in

Mehr

Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern

Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern Naturwissenschaftliche Talente im Gymnasium entdecken und aufwecken, fördern und fordern 2 Naturwissenschaftlich-technische Bildung Schweiz Ausgewählte Resultate von TIMSS, PISA, BFS Leistungen in Naturwissenschaften:

Mehr

ICT und Medien fächerübergreifend und kompetenzorientiert unterrichten

ICT und Medien fächerübergreifend und kompetenzorientiert unterrichten Pädagogische Tagung «Kompetenzorientierte Förderung und Beurteilung» Workshop 3: ICT und Medien - fächerübergreifend und kompetenzorientiert unterrichten Basel, Mittwoch, 11. September 2013 ICT und Medien

Mehr

WIR SIND. 1. STUDIERENDENORIENTIERT Bei uns stehen die Studierenden im Mittelpunkt.

WIR SIND. 1. STUDIERENDENORIENTIERT Bei uns stehen die Studierenden im Mittelpunkt. WIR SIND 1. STUDIERENDENORIENTIERT Bei uns stehen die Studierenden im Mittelpunkt. 2. EXZELLENT IN DER LEHRE Bei uns wird Theorie praktisch erprobt und erfahren. 3. ANWENDUNGSORIENTIERT Unsere Studiengänge

Mehr

Mobile Technologien in der Assekuranz: Wie sie effektiv genutzt und im Rahmen einer Mobile- Strategie umgesetzt werden können.

Mobile Technologien in der Assekuranz: Wie sie effektiv genutzt und im Rahmen einer Mobile- Strategie umgesetzt werden können. Studienabschlussarbeit / Bachelor Thesis Marcel Altendeitering Manuskript Mobile Technologien in der Assekuranz: Wie sie effektiv genutzt und im Rahmen einer Mobile- Strategie umgesetzt werden können.

Mehr

Stand: April 2014. Comeback Kids IES

Stand: April 2014. Comeback Kids IES Stand: April 2014 Comeback Kids IES Ein Angebot für die Jahrgänge 9/10 an der Ida Ehre Schule im Rahmen der Kooperation von Jugendhilfe und Schule in Zusammenarbeit mit der Jugendberatung Apostelkirche

Mehr

AUSLANDSERFAHRUNGEN UND MOBILITÄTSBEREITSCHAFT VON SCHULABSOLVENT/INNEN DER SEKUNDARSTUFE II

AUSLANDSERFAHRUNGEN UND MOBILITÄTSBEREITSCHAFT VON SCHULABSOLVENT/INNEN DER SEKUNDARSTUFE II KURT SCHMID AUSLANDSERFAHRUNGEN UND MOBILITÄTSBEREITSCHAFT VON SCHULABSOLVENT/INNEN DER SEKUNDARSTUFE II Aufgrund zunehmender internationaler wirtschaftlicher Verflechtungen und Aktivitäten (Stichwort

Mehr

Staatliches Bildungssystem und privatwirtschaftliche Nachhilfe in Deutschland

Staatliches Bildungssystem und privatwirtschaftliche Nachhilfe in Deutschland Carsten Goerge Staatliches Bildungssystem und privatwirtschaftliche Nachhilfe in Deutschland LIT Inhaltsverzeichnis VII 0 Einleitung 1 1 Bildungstheorien und Intention der Arbeit 8 1.1 Die bildungstheoretische

Mehr

Methodische Vorbemerkungen

Methodische Vorbemerkungen Theo Baumgärtner Die Erfahrungen Jugendlicher im Umgang mit Computerspielen Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse der SCHULBUS- Sondererhebung 2009 Hamburg, April 2010 Mit Unterstützung durch die Freie

Mehr

Alltagskompetenz im Test Umfrage an Berliner Schüler

Alltagskompetenz im Test Umfrage an Berliner Schüler Berlin, 14. März 2006 Weltverbrauchertag 2006: Fragebogen zur Verbraucherbildung Alltagskompetenz im Test Umfrage an Berliner Schüler Der Hintergrund Anlass für die Erhebung ist der Weltverbrauchertag

Mehr

Inventurdifferenzen 2012. Daten, Fakten, Hintergründe aus der empirischen Forschung

Inventurdifferenzen 2012. Daten, Fakten, Hintergründe aus der empirischen Forschung Inventurdifferenzen 2012 Daten, Fakten, Hintergründe aus der empirischen Forschung Forschung Kongresse Medien Messen Inhalt 5 Vorwort... 7 Zusammenfassung... 8 Inventurverluste: 3,8 Milliarden Euro...

Mehr

Digital Switzerland 2015 #Abstract

Digital Switzerland 2015 #Abstract Digital Switzerland 2015 #Abstract 1. Management Summary Welchen Stellenwert hat die digitale Transformation bei Unternehmen und Organisationen in der Schweiz? Wie schätzen Unternehmen und Organisationen

Mehr

Grundschule Klint Medienkonzept (2004 / letzte Überarbeitung: 10/2007) Fertigkeiten des 21. Jahrhunderts Lesen Schreiben 19. Jahrhundert Rechnen Englisch als Weltsprache 20. Jahrhundert Computer-Fertigkeiten

Mehr

STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Kammer Frankfurt. Institut für Freie Berufe Nürnberg

STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Kammer Frankfurt. Institut für Freie Berufe Nürnberg STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Anwälte der RAK Frankfurt 1 STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Kammer Frankfurt Institut für Freie Berufe

Mehr

Computer im Unterricht. Konzept zum Einsatz des Computers im Unterricht in der Volksschule

Computer im Unterricht. Konzept zum Einsatz des Computers im Unterricht in der Volksschule Computer im Unterricht Konzept zum Einsatz des Computers im Unterricht in der Volksschule 1. Computer im Unterricht 1.1 Einleitende Gedanken Der Umgang mit dem Computer hat sich zu einer Kulturtechnik

Mehr

Coram Center, London. Kinder- und Familienzentren in der kommunalen Bildungslandschaft. Beate Irskens. Gleiche Chancen für alle!

Coram Center, London. Kinder- und Familienzentren in der kommunalen Bildungslandschaft. Beate Irskens. Gleiche Chancen für alle! Kinder- und Familienzentren in der kommunalen Bildungslandschaft Beate Irskens Ludwigsburg, 4.10.2010 Coram Center, London Seite 2 1 Coram Center, London Ziele: Reduzierung der Kinderarmut Koordination

Mehr

Fremdevaluation Ergebnisse der Onlinebefragung

Fremdevaluation Ergebnisse der Onlinebefragung 2a1 Ich vermittle den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Methodenrepertoire, das sie auch in anderen Fächern anwenden können. 2a2 0 2a3 0 2a4 2b 2c1 2c2 2d 2g 2h 2i 2k 2l 2n Tipps zur selbständigen

Mehr

Die Vermittlung von Informationskompetenz an deutschen Hochschulbibliotheken

Die Vermittlung von Informationskompetenz an deutschen Hochschulbibliotheken Die Vermittlung von Informationskompetenz an deutschen Hochschulbibliotheken Ein Überblick Fabian Franke Universitätsbibliothek Bamberg fabian.franke@uni-bamberg.de S. 1 Die Vermittlung von Informationskompetenz

Mehr

Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor

Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor In einer von der FDP-Landtagsfraktion in Auftrag gegebenen und von der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführten

Mehr

Erfolgreich als Medical Advisor und Medical Science Liaison Manager

Erfolgreich als Medical Advisor und Medical Science Liaison Manager Erfolgreich als Medical Advisor und Medical Science Liaison Manager Günter Umbach Erfolgreich als Medical Advisor und Medical Science Liaison Manager Wie Sie effektiv wissenschaftliche Daten kommunizieren

Mehr

Service Level Agreements in der Kontraktlogistik

Service Level Agreements in der Kontraktlogistik Simone Rechel Service Level Agreements in der Kontraktlogistik Steigerung der Servicequalität und Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Logistik OPTIMUS Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek

Mehr

BYOD Fluch oder Segen

BYOD Fluch oder Segen 2 BYOD BYOD bring your own device (BYO) Integration von privaten mobilen Computern in Form von Smartphones, Tablets, Netbooks und Laptops in ein Netz Gute Gründe für BYOD Schülerinnen und Schüler bringen

Mehr

Praxisbericht zu Tablet- Klassen Eine Kommune macht sich auf den Weg

Praxisbericht zu Tablet- Klassen Eine Kommune macht sich auf den Weg Praxisbericht zu Tablet- Klassen Eine Kommune macht sich auf den Weg 40/16 eschool - Landeshauptstadt Düsseldorf Schulverwaltungsamt - 40/16 eschool 2015 - Realität Unterhaltung mit meiner Nichte, 13 Jahre

Mehr

Werttreiber in Unternehmen

Werttreiber in Unternehmen Rheinbacher MBA-Studie 008 Werttreiber in Unternehmen Christoph Wamser Klaus Deimel Karsten Heinrich University of Applied Sciences Rheinbacher MBA-Studie: Werttreiber in Unternehmen : Werttreiber in Unternehmen,

Mehr

TABLETS UND APPS IN SCHULE UND UNTERRICHT

TABLETS UND APPS IN SCHULE UND UNTERRICHT TABLETS UND APPS IN SCHULE UND UNTERRICHT PROF. DR. STEFAN AUFENANGER DR. JASMIN BASTIAN -TIM RIPLINGER, UNIVERSITÄT MAINZ GEW Konferenz 2014 Workshop 2: Lernen mobil No child left untableted Verbreitung

Mehr

rechtliche Grundlagen Friedensburg- Oberschule Steuerungsgruppe 13.12.2005

rechtliche Grundlagen Friedensburg- Oberschule Steuerungsgruppe 13.12.2005 Schulprogrammentwicklung rechtliche Grundlagen Friedensburg- Oberschule Steuerungsgruppe 13.12.2005 Schulgesetzbroschüre Schulgesetzbroschüre Eine selbstständige Schule setzt eigene pädagogische Schwerpunkte.

Mehr

##8,EKOLOGIJA,J:NJ. Waldemar Hopfenbeck Christine Jasch Andreas Jasch. Der Weg zum Zertifikat

##8,EKOLOGIJA,J:NJ. Waldemar Hopfenbeck Christine Jasch Andreas Jasch. Der Weg zum Zertifikat ##8,EKOLOGIJA,J:NJ Waldemar Hopfenbeck Christine Jasch Andreas Jasch Der Weg zum Zertifikat #A1Waldemar Hopfenbeck #A2Christine Jasch #A3Andreas Jasch #NNÖko-Audit #NPDer Weg zum Zertifikat Dieses Werk

Mehr

WZBrief Bildung. Migrantenkinder auf dem Weg zum Abitur: WZB. Wie kommen die Übergangsempfehlungen. Grundschule zustande?

WZBrief Bildung. Migrantenkinder auf dem Weg zum Abitur: WZB. Wie kommen die Übergangsempfehlungen. Grundschule zustande? WZB Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZBrief Bildung 21 Mai 2012 Migrantenkinder auf dem Weg zum Abitur: Wie kommen die Übergangsempfehlungen nach der Grundschule zustande? Cornelia Gresch

Mehr

Perspektiven der Lehrerbildung

Perspektiven der Lehrerbildung Perspektiven der Lehrerbildung Das Beispiel Kristina Reiss Heinz Nixdorf-Stiftungslehrstuhl für Didaktik der Mathematik 1 Bildung im 21. Jahrhundert: Qualität von Schule Leistung Vielfalt Unterricht Verantwortung

Mehr

Multicheck Schülerumfrage 2013

Multicheck Schülerumfrage 2013 Multicheck Schülerumfrage 2013 Die gemeinsame Studie von Multicheck und Forschungsinstitut gfs-zürich Sonderauswertung ICT Berufsbildung Schweiz Auswertung der Fragen der ICT Berufsbildung Schweiz Wir

Mehr

Förderung von Kindern und Jugendlichen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe - Schulabsenz und exzessive Internetnutzung/Internetsucht

Förderung von Kindern und Jugendlichen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe - Schulabsenz und exzessive Internetnutzung/Internetsucht Deutsch-Japanisches Studienprogramm für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe 2014 Förderung benachteiligter Jugendlicher Ergebnispräsentation der Fachdelegation A2: Förderung von Kindern und Jugendlichen

Mehr

Basiswissen Softwaretest

Basiswissen Softwaretest Andreas Spillner. Tilo Linz Basiswissen Softwaretest Aus- und Weiterbildung zum Certified Tester Foundation Level nach ISTQB-Standard 3., überarbeitete und aktualisierte Auflage Andreas Spillner spillner@informatik.hs-bremen.de

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Online-Payment-Studie 2012. Daten, Fakten, Hintergründe und Entwicklungen

Online-Payment-Studie 2012. Daten, Fakten, Hintergründe und Entwicklungen Online-Payment-Studie 2012 Daten, Fakten, Hintergründe und Entwicklungen Online-Payment-Studie 2012 Daten, Fakten, Hintergründe und Entwicklungen zum deutschen Online-Payment-Markt 2011 für physische

Mehr

Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel

Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel (Die wichtigsten Ergebnisse der Studie: Eltern-Lehrer-Schulerfolg 2013, Prof. Dr. Carsten Wippermann, Katja Wippermann, Andreas Kirchner) Symposium Herausforderung

Mehr

Besonderheiten der Fachmittelschule FMS

Besonderheiten der Fachmittelschule FMS Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen Amtsleitung Bielstrasse 102 4502 Solothurn Besonderheiten der Fachmittelschule FMS 1. Selbstständiges Lernen Definition Lernen besteht aus verschiedenen Dimensionen

Mehr

Systemisches Innovationsmanagement

Systemisches Innovationsmanagement III Sonja Zillner/Bernhard Krusche Systemisches Innovationsmanagement Grundlagen Strategien Instrumente 2012 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart IV Reihe Systemisches Management Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem,

Mehr

Deutsch als Fremdsprache

Deutsch als Fremdsprache Deutsch als Fremdsprache Deutsch als Fremdsprache Ausgewählte europäische Staaten*, in denen Deutsch die Fremdsprache ist, die Ausgewählte am zweithäufigsten** europäische erlernt Staaten*, wird, in denen

Mehr

CORNELSEN-TRENDSTUDIE Medienausstattung und -nutzung an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland

CORNELSEN-TRENDSTUDIE Medienausstattung und -nutzung an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland CORNELSEN-TRENDSTUDIE Medienausstattung und -nutzung an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland Inhalte und Infografiken dieser Studie können verwendet werden bei Nennung der Quelle: Cornelsen-Trendstudie

Mehr

Medienbildung: fachübergreifend und kompetenzorientiert

Medienbildung: fachübergreifend und kompetenzorientiert Universität Potsdam Karl-Liebknecht-Str. 24-25 14476 Potsdam E-Mail: zelb@uni-potsdam.de Internet: www.uni-potsdam.de/zfl/ Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung Golm, 02.04. 2015 Stellungnahme

Mehr

Leistungen und Abschlüsse

Leistungen und Abschlüsse Zusammenfassung Leistungen und Abschlüsse G Leistungen und Abschlüsse Annemarie Klemm und Daniel Kneuper unter Mitarbeit von Lutz Jasker Welche Kompetenzen erreichen die Schüler/innen im Land Bremen am

Mehr

Fremdsprachen. 1. Untersuchungsziel

Fremdsprachen. 1. Untersuchungsziel Fremdsprachen Datenbasis: 1.004 Befragte im Alter ab 14 Jahre, bundesweit repräsentativ Erhebungszeitraum: 8. bis 10. April 2015 Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: CASIO Europe

Mehr

Leitfaden. für ein. Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräch. NMS Weitra

Leitfaden. für ein. Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräch. NMS Weitra Leitfaden für ein Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräch NMS Weitra 1 Vorwort Dialog ist die höchste Form der Kommunikation hat August Everding einmal gesagt. Der im Schulgesetzes normierte Anspruch, alle Schülerinnen

Mehr

PISA 2003 sehr gute Kompetenzen in Mathematik

PISA 2003 sehr gute Kompetenzen in Mathematik Office fédéral de la statistique Bundesamt für Statistik Ufficio federale di statistica Uffizi federal da statistica Swiss Federal Statistical Office EMBARGO: 07.12.2004, 11:30 COMMUNIQUÉ DE PRESSE MEDIENMITTEILUNG

Mehr

Allgemein bildende Schulen in Ganztagsform in den Ländern in der Bundesrepublik Deutschland - Statistik 2008 bis 2012 -

Allgemein bildende Schulen in Ganztagsform in den Ländern in der Bundesrepublik Deutschland - Statistik 2008 bis 2012 - Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland Berlin, den 11.04.2014 IV C DST 1933-4(20) Allgemein bildende Schulen in Ganztagsform in den Ländern

Mehr

Lehren in der Weiterbildung. Eine Befragung der Lehrenden zu den Formen und Bedingungen ihrer Unterrichtstätigkeit

Lehren in der Weiterbildung. Eine Befragung der Lehrenden zu den Formen und Bedingungen ihrer Unterrichtstätigkeit Lehren in der Weiterbildung. Eine Befragung der Lehrenden zu den Formen und Bedingungen ihrer Unterrichtstätigkeit Ausgangspunkt Von der Einsicht in die Pluralität des Lehrens in der Weiterbildung Während

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Kopfrechentrainer - Ideenkiste fürs tägliche Üben

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Kopfrechentrainer - Ideenkiste fürs tägliche Üben Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: - Ideenkiste fürs tägliche Üben Das komplette Material finden Sie hier: Download bei School-Scout.de Inhalt Seite Vorwort 5-7 1 2

Mehr

Studien News. Juni 2015

Studien News. Juni 2015 Studien News Juni 2015 1 Agenda STUDIEN NEWS JUNI 2015 - Studie: Mobile Activity Trends 2015 I - Tomorrow Focus Studie: Video Effects 2015 - IP Trendline: Potenziale kostenpflichtiger Online-Videotheken

Mehr

STUDIENERGEBNISSE TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen DER BEFRAGUNG ZUM THEMA.

STUDIENERGEBNISSE TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen DER BEFRAGUNG ZUM THEMA. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen STUDIENERGEBNISSE DER BEFRAGUNG ZUM THEMA TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND Verfasser: Prof. Dr. Anja Seng Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insb.

Mehr

Professionalität von Lehrkräften aus Sicht der Mediendidaktik (und Medienpädagogik)

Professionalität von Lehrkräften aus Sicht der Mediendidaktik (und Medienpädagogik) 1 Professionalität von Lehrkräften aus Sicht der Mediendidaktik (und Medienpädagogik) Vortrag im Rahmen der Tagung Professionalität von Lehrkräften: fachdidaktische Perspektiven des Zentralinstituts für

Mehr

Ergebnisse der Experten-Interviews und Konsequenzen für medienpädagogisches Handeln Prof. Dr. Gabi Reinmann, Universität der Bundeswehr München

Ergebnisse der Experten-Interviews und Konsequenzen für medienpädagogisches Handeln Prof. Dr. Gabi Reinmann, Universität der Bundeswehr München Digitale Privatsphäre Heranwachsende und Datenschutz auf Sozialen Netzwerkplattformen Ergebnisse der Experten-Interviews und Konsequenzen für medienpädagogisches Handeln Prof. Dr. Gabi Reinmann, 29. Oktober

Mehr

IT-Controlling für die Praxis

IT-Controlling für die Praxis Martin Kütz IT-Controlling für die Praxis Konzeption und Methoden 2., überarbeitete und erweiterte Auflage Martin Kütz kuetz.martin@tesycon.de Lektorat: Christa Preisendanz & Vanessa Wittmer Copy-Editing:

Mehr

Herausforderung Diversität: Differenzierung und Individualisierung mit digitalen Medien

Herausforderung Diversität: Differenzierung und Individualisierung mit digitalen Medien Herausforderung Diversität: Differenzierung und Individualisierung mit digitalen Medien 3.Fachtag E-Inclusion 22. August 2013 Prof. (i.v.) Fakultät für Erziehungswissenschaften, Psychologie und Bewegungswissenschaften

Mehr

E-Portfolios als Instrument zur Professionalisierung in der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung

E-Portfolios als Instrument zur Professionalisierung in der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung Vowe Alfred Klampfer E-Portfolios als Instrument zur Professionalisierung in der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung Bewertung technologischer und motivationaler Faktoren der Nutzung durch Studierende A.

Mehr

MIK. Tablet. Themen: Unterricht mit digitalen Medien. ...siehe Portal Medienbildung auf dem niedersächsischen Bildungsserver.

MIK. Tablet. Themen: Unterricht mit digitalen Medien. ...siehe Portal Medienbildung auf dem niedersächsischen Bildungsserver. Themen: Unterricht mit digitalen Medien MIK Tablet...siehe Portal Medienbildung auf dem niedersächsischen Bildungsserver Medienberatung Niedersachsen Ulrich Gutenberg 1 Die Geräteperspektive digital-stationär

Mehr

POCKET POWER. Change Management. 4. Auflage

POCKET POWER. Change Management. 4. Auflage POCKET POWER Change Management 4. Auflage Der Herausgeber Prof.Dr.-Ing. GerdF.Kamiske, ehemalsleiter der Qualitätssicherung im Volkswagenwerk Wolfsburg und Universitätsprofessor für Qualitätswissenschaft

Mehr

Unterricht mit neuen Medien

Unterricht mit neuen Medien Unterricht mit neuen Medien 1 Medienkompetenz Einführung in die Mediennutzung in JG 1/2 und 3/4 Minimalkonsens neue Medien Medienkompetenz 2 Der Computer ist an der Grundschule Sande neben allen anderen

Mehr

Der Mensch Martin Luther

Der Mensch Martin Luther Marita Koerrenz Der Mensch Martin Luther Eine Unterrichtseinheit für die Grundschule Vandenhoeck & Ruprecht Martin Luther Leben, Werk und Wirkung Herausgegeben von Michael Wermke und Volker Leppin Bibliografische

Mehr

SFB 882-Teilprojekt B3: Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben

SFB 882-Teilprojekt B3: Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben Befragung von Großbetrieben in Deutschland Unternehmen stehen heute angesichts vielfältiger Lebensentwürfe von Arbeitnehmern vor gestiegenen Herausforderungen, qualifizierte Beschäftigte nicht nur zu gewinnen,

Mehr

Nomos. Urteilsabsprachen und Opferinteressen in Verfahren mit Nebenklagebeteiligung. Mainzer Schriften zur Situation von Kriminalitätsopfern

Nomos. Urteilsabsprachen und Opferinteressen in Verfahren mit Nebenklagebeteiligung. Mainzer Schriften zur Situation von Kriminalitätsopfern Mainzer Schriften zur Situation von Kriminalitätsopfern 49 Susanne Niemz Urteilsabsprachen und Opferinteressen in Verfahren mit Nebenklagebeteiligung Nomos Mainzer Schriften zur Situation von Kriminalitätsopfern

Mehr

Medienkonzept. Stand 2011

Medienkonzept. Stand 2011 Medienkonzept Stand 2011 1 Schulprofil An der Grundschule Windflöte werden zurzeit etwa 190 Schüler und Schülerinnen unterrichtet, von denen ca 40% Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund stammen.

Mehr

TABLETS IN DER SCHULE - NEUE CHANCEN FÜR NEUES LERNEN!? Perspektiven. HORIZON Report 2013 K12. Was sind die Herausforderungen? 09.02.

TABLETS IN DER SCHULE - NEUE CHANCEN FÜR NEUES LERNEN!? Perspektiven. HORIZON Report 2013 K12. Was sind die Herausforderungen? 09.02. Aktuelle Situation in Kindheit und Jugend 2014 TABLETS IN DER SCHULE - NEUE CHANCEN FÜR NEUES LERNEN!? Stefan Aufenanger Universität Mainz Früher Gebrauch digitaler Medien Vernetzung in virtuellen Welten

Mehr

Fachkräfte sichern. Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung Fachkräfte sichern Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Personalentwicklung an Zürcher Mittelschulen

Personalentwicklung an Zürcher Mittelschulen Bildungsdirektion Kanton Zürich Mittelschul- und Berufsbildungsamt Personalentwicklung an Zürcher Mittelschulen Grundlagen und Vorgehensweisen zur Personalentwicklung an Zürcher Mittelschulen Gesamtkonzept

Mehr

Geleitete Schulen auf Erfolgskurs?

Geleitete Schulen auf Erfolgskurs? Geleitete Schulen auf Erfolgskurs? Prof. Dr. Katharina Maag Merki Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung Lugano 21. bis 23. Sept. 2005 Aufbau des Referates 1. Erklärungsmodelle

Mehr

Hans-Christian Riekhof (Hrsg.) Customer Insights: Wissen wie der Kunde tickt

Hans-Christian Riekhof (Hrsg.) Customer Insights: Wissen wie der Kunde tickt Hans-Christian Riekhof (Hrsg.) Customer Insights: Wissen wie der Kunde tickt Hans-Christian Riekhof (Hrsg.) Customer Insights: Wissen wie der Kunde tickt Mehr Erfolg durch Markt-Wirkungsmodelle Bibliografische

Mehr