Trends und Resistenzeckdaten 2010

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1 Trends und Resistenzeckdaten hat sich die Resistenzsituation weiter verschlechtert. Diese Tatsache ist vor allem auf den Anstieg von gramnegativen Darmbakterien zurückzuführen, die in der Lage sind, Breitspektrum-Beta-Laktamasen wie ESBL und PABL zu produzieren. Seit 24 ist der Anteil an ESBL-bildenden E. coli-isolaten von,4 auf 4,7 % gestiegen. Bei Klebsiella pneumoniae-harnisolaten zeigt sich seit Ende 29 das Auftreten einer neuen Enzymvariante (Plasmid-AmpC-Beta-Laktamase). 21 liegt der PABL-Anteil bereits bei 3,7 %. Die Resistenzrate oraler Cephalosporine der 3. Generation liegt 21 für E. coli bei 7 % und für Klebsiella pneumoniae bei 9 %. Zusätzlich zur ESBL-Thematik ist bei Enterobakterien die Resistenzzunahme im Bereich der Chinolone (z. B. ) feststellbar. Die drei häufigsten HWI-Erreger E. coli, Klebsiella pneumoniae und Proteus mirabilis zeigen Resistenzraten von 15/15/26 %. Seit Erfassung von CA-MRSA (Community-assozierter MRSA) im Jahr 26 ist der Anteil von ca. 6 % auf 17 % gestiegen. MRSA, die in der Gemeinschaft, also nicht im Zusammenhang mit Aufenthalten im Krankenhaus oder Pflegeeinrichtungen erworben werden, bedürfen einer fundierten Abklärung des Trägerstatus und nachfolgender gezielter Eradikationstherapie. Ziel der je nach Trägerstatus kombinierten Therapie aus lokaler/oraler Antibiose sowie Antisepsis muss nicht nur die Bekämpfung der Infektion, sondern auch die Verhinderung der weiteren Übertragung sein. Familienmitglieder sind also unbedingt in nachfolgende Screening- Untersuchungen miteinzubeziehen. Die Antibiotikaverbrauchszahlen zeigen Jahr für Jahr einen saisonalen Anstieg in der kalten Jahreszeit. Grippale Infekte werden in der Regel durch respiratorische Viren ausgelöst. Die Gabe von Antibiotika insbesondere von Breitspektrum-Antibiotika wie Amoxicillin/Clavulansäure und Cephalosporinen der 3. Generation - ist deshalb kontraindiziert. Pneumokokken, Haemophilus influenzae und Moraxella catarrhalis werden häufig als Begleitkeime bei respiratorischen/grippalen Infekten nachgewiesen. ESBL-bildende Enterobakterien und CA-MRSA bleiben in der Regel auch oral therapierbar. Die MRSA-Rate zeigt sich bei ca. 4 % stabil. Der langfristige, konsequente Verzicht auf Breitspektrum-Antibiotika wie Amoxicillin- Clavulansäure, Cephalosporinen der 3. Generation und Chinolonen wird über einen verminderten Selektionsdruck zu einem Rückgang von ESBL-Bildnern führen. Mecillinam (Selexid ), Fosfomycin/Trometamol (Monuril ) und Nitrofurantoin sind hervorragende Therapieoptionen in der Behandlung von Harnwegsinfektionen im niedergelassenen Bereich. Carbapeneme zeigen in unserem Untersuchungsgut als Reserveantibiotika bei Enterobakterien weiterhin eine uneingeschränkte Wirksamkeit. 21 konnten wir trotz etablierter Screening- Kriterien keine Plasmid-kodierten Resistenzen (KPC, MBL, NDM) detektieren. Tatsache ist jedoch, dass diese Resistenzmechanismen bereits in Österreich angekommen sind (s. Resistenzbericht 21, Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin, Med. Universität Graz). CA-MRSA-Isolate weisen in der Regel KEINE Multiresistenz auf. Mupirocin (Bactroban ) zeigt eine ausgezeichnete Wirksamkeit für die lokale Eradikationstherapie. Für die orale Therapie stehen Substanzen wie Clindamycin, Fusidinsäure, Rifampicin, Doxycyclin und Cotrimoxazol zur Verfügung. Penicillin hat eine uneingeschränkte Wirksamkeit gegenüber Gruppe A-Streptokokken. Makrolide sind im Falle einer Penicillinallergie ebenfalls sehr gut wirksam. 1

2 Antibiotikaresistenz ist in den letzten Jahren ein wichtiges Thema auf lokaler und globaler Ebene geworden. Mit Broschüren wie Arznei & Vernunft und ABS für den niedergelassenen Bereich stehen fundierte Empfehlungen zur Behandlung von Infektionen im ambulanten Bereich zur Verfügung. In unseren Resistenzeckdaten finden Sie jährlich aktualisiert die lokalen Resistenzdaten bezogen auf das Bundesland Salzburg und den niedergelassenen Bereich. Dieses Tool soll Sie zusätzlich in der richtigen Wahl des Antibiotikums unterstützen. Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Zusammenfassung der Resistenzdaten sortiert nach klinischer Manifestation und den wichtigsten Infektionserregern. In den Tabellen sind hauptsächlich jene Antibiotika dargestellt, die für den niedergelassenen Bereich als mögliche Therapieoptionen gelistet sind. Die Antibiotika sind im Ampelsystem ROT/GELB/GRÜN hinterlegt, um ihren Einsatz anhand der zugrunde liegenden Resistenzdaten der Vorjahre im Sinne von STOP oder GO farblich darzustellen. ROT GELB GRÜN BLAU / / Dieses Antibiotikum unterliegt einer kontinuierlichen Resistenzzunahme im Verlauf der letzten Jahre und/oder weist eine Resistenzrate von > 25 % auf. Der Einsatz sollte deshalb gezielt und/oder nach Antibiogramm erfolgen andere Therapieoptionen sind zur Vermeidung einer weiteren Resistenzentwicklung abzuwägen. Dieses Antibiotikum weist eine Resistenzrate von 1 bis 25 % auf. Der Einsatz sollte nur nach Antibiogramm erfolgen. Dieses Antibiotikum zeigt über die Jahre eine gute bis ausgezeichnete Resistenzsituation und erfüllt damit bestens die Voraussetzung für eine empirische Therapie. Der Einsatz dieses Antibiotikums sollte trotz guter Empfindlichkeit bei dieser klinischen Manifestation nur eingeschränkt zum Einsatz kommen, da andere wirksame Therapieoptionen mit schmälerem Wirkspektrum und damit geringerem Selektionsdruck zur Verfügung stehen. Zunahme/Abnahme/gleichbleibend gegenüber dem Vorjahr 2

3 Infektionen der Haut und Weichteile Anzahl Isolate Antibiotikum Flucloxacillin Cefalexin (= MRSA-Rate) Erythromycin % nicht sensibel 4,2 13 Clindamycin 12 St. aureus Moxifloxacin 6 Fusidinsäure,8 Mupirocin,6 Gentamicin 4 Tetrazyklin 5 Cotrimoxazol 1 Erythromycin 57 Clindamycin Moxifloxacin 79 Fusidinsäure 2 MRSA 47 Mupirocin 9 (I) Gentamicin 15 Tetrazyklin 13 Cotrimoxazol 4 Linezolid Vancomycin 3

4 Harnwegsinfektionen Anzahl Isolate Antibiotikum % nicht sensibel 134 ESBL-Rate 5, Ampicillin Mecillinam 2 Amoxicillin/Clav. 16 Cefalexin 19 E. coli (Harn) 2669 Cefuroxim ax. 1 Cefpodoxim Cefixim Norfloxacin Cotrimoxazol Trimethoprim Fosfomycin/ Trometamol, Nitrofurantoin 1,4 89 Mecillinam 3 Amoxicillin/Clav. 78 E. coli ESBL (Harn) 134 Norfloxacin Cotrimoxazol Trimethoprim Fosfomycin/ Trometamol Nitrofurantoin 5 Meropenem Ertapenem 9 4

5 Harnwegsinfektionen/Wundinfektionen Anzahl Isolate Antibiotikum % nicht sensibel 19 ESBL-Rate 4,7 15 PABL-Rate (=Plasmid AmpC-Beta- Laktamasen) 3, (Harn) Mecillinam 6 Amoxicillin/Clav. 12 Klebsiella pneumoniae 41 Cefalexin 2 Cefuroxim ax. 13 Cefpodoxim Cefixim Norfloxacin Cotrimoxazol (Harn) Trimethoprim 24 3 ESBL-Rate 1 3 PABL-Rate (=Plasmid AmpC-Beta- Laktamasen) 79 (Harn) Mecillinam 9 Ampicillin 31 Amoxicillin/Clav. 9 1 Proteus mirabilis 298 Cefalexin 1 Cefuroxim ax. 6 Cefpodoxim Cefixim Norfloxacin Cotrimoxazol (Harn) Trimethoprim 37 5

6 Harnwegsinfektionen/Wundinfektionen Piperacillin/Taz. 12 Ceftazidim 6 Gentamicin 9 Pseudomonas aeruginosa 393 Amikacin 9 15 Imipenem 8 Meropenem 6 Infektionen der oberen und unteren Atemwege Streptokokken der Gruppe A Pneumokokken 398 Penicillin Cefaclor/Cefuroxim 392 1,8 154 Penicillin 5 % I Amoxicillin Cefaclor, Cefuroxim 1 12 Moxifloxacin Haemophilus influenzae 482 Ampicillin 8 Amoxicillin/Clav. Cefuroxim iv Moxifloxacin Piperacillin/Taz. 5 Ceftazidim 4 Gentamicin 12 Pseudomonas aeruginosa (Ohr) 129 Amikacin 13 5 Imipenem 4 Meropenem 4 6

7 Gruppe B-Streptokokken-Infektionen bei Neugeborenen 1264 Penicillin/Ampicillin Cefazolin Streptokokken der Gruppe B 359 Vancomycin 144 Erythromycin 26 Clindamycin 25 Diarrhoe Campylobacter jejuni 295,34 Campylobacter coli 43 4,7 Salmonellen Gruppe O9 53 Cotrimoxazol Salmonellen Gruppe B, C und 5,5 55 andere Cotrimoxazol 11 Shigella sonnei Yersinia enterocolitica 22 (29/21) 18 (29/21) 4,5 Cotrimoxazol 91 Cotrimoxazol Doxycyclin 6 7

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