Aussagen bezüglich der Mitarbeiterbefragung

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1 Wolfgang Fischmann

2 Aussagen bezüglich der Mitarbeiterbefragung die Befragung dient den Mitarbeitern, die die wichtigste Ressource des Unternehmens darstellen die durchgeführten Maßnahmen entsprechen somit dem Bedarf der Mitarbeiter und werden nicht willkürlich festgelegt um aussagekräftige Ergebnisse und geeignete Maßnahmen zu erzielen, müssen möglichst viele Mitarbeiter an der Befragung teilnehmen die gesundheitliche Situation (körperlich und psychisch) soll verbessert werden die Mitarbeiter können den Fragebogen nutzen, um ihre Bedarfslage darzustellen und Verbesserungen vorzuschlagen Die Unternehmensleitung erhofft sich eine hohe Beteiligung aller Mitarbeiter: eine Teilnahme an der Befragung wird befürwortet das betriebliche Gesundheitsmanagement soll aktiv gefördert werden es werden Angebote und Maßnahmen aus den Ergebnissen abgeleitet und durchgeführt

3 Allgemeines zur Mitarbeiterbefragung

4 Allgemeines zur Mitarbeiterbefragung Arbeitskreis / Steuergruppe; intern / extern Inhalte und Ziele definieren, Klärung allgemeiner Umstände, Aufklärung Mitarbeiter etc. Medium definieren, Instrument auswählen und anpassen: Papier oder Online; Begehung; Interviews Ablaufplan definieren bishin zu den Schritten nach der Ergebnisauswertung

5 Zyklus zur Mitarbeiterbefragung Umsetzung von Maßnahmen (mit Erfolgskontrolle) Mitarbeiterbefragung Ableitung von Maßnahmen Analyse und Darstellung der Bedarfslage Die Mitarbeiterbefragung bildet die Basis für die Beurteilung der Situation im Unternehmen Durch die Analyse werden Handlungsbedarfe ermittelt Daraufhin können Maßnahmen oder Veränderungen abgeleitet und umgesetzt werden Langfristig werden über weitere Befragungen vergangene Maßnahmen bewertet und künftige Bedarfe ermittelt Durch die Mitarbeiterbefragung erhalten die Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Arbeitsbedingungen mitzugestalten und Handlungsbedarfe aufzudecken

6 Arbeitsschutzgesetz Der Anteil psychischer Erkrankungen an AU-Tagen steigt kontinuierlich, daher ist eine Gefährdungsanalyse psychischer Belastung am Arbeitsplatz laut 5 ArbSchG seit 2013 gesetzlich vorgeschrieben 4 Allgemeine Grundsätze Der Arbeitgeber hat bei Maßnahmen des Arbeitsschutzes von folgenden allgemeinen Grundsätzen auszugehen: 1. Die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird; 5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen (1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. (2) Der Arbeitgeber hat die Beurteilung je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen. Bei gleichartigen Arbeitsbedingungen ist die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit ausreichend. (3) Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch: 6. psychische Belastungen bei der Arbeit.

7 Sanktionen bei Vernachlässigung

8 Arbeitsschutzgesetz Beurteilung der Arbeitsbedingungen (1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. (2) Der Arbeitgeber hat die Beurteilung je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen. Bei gleichartigen Arbeitsbedingungen ist die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit ausreichend.

9 Durchführungsvarianten Begehung und Beurteilung durch Experten-Gruppe: Leitungsebene Mitarbeitervertretung Fachkraft für Arbeitssicherheit Betriebsarzt

10 Ursachen von psychischen Belastungen

11 Ursachen von psychischen Belastungen

12 Beispiel Vergleich Abteilungen

13 Beispiel Monotonie

14 Durchführungsvarianten Begehung und Beurteilung durch Experten-Gruppe: Leitungsebene Mitarbeitervertretung Fachkraft für Arbeitssicherheit Betriebsarzt Integration der Mitarbeiter: Mitarbeiterbefragung Interviews Begehungen Untersuchungen

15 Ablauf und konkrete Schritte Stufe I Planung mit Steuer- / Arbeitsgruppe Analyse Stufe I (Befragung und Analyse betrieblicher Faktoren) Auswertung und Besprechung der erhobenen Daten Identifikation von Risikogruppen Stufe II (Risikogruppen) Analyse-Stufe II Auswertung Interviews Ableitung und Durchführung von Maßnahmen Stufe III Erfolgsevaluation der Maßnahmen Gesamtdokumentation

16 Themen unseres Fragebogens Physische Arbeitsbedingungen Arbeitsplatzgestaltung, Raum, Lärm etc. Arbeitsablauf / -organisation Physische, Psychosoziale und psychische Belastung Quantitative Arbeitsbelastung Qualitative Arbeitsbelastung Work-Life-Balance Kinderbetreuung Führungsqualität Zusammenarbeit mit Kollegen Entwicklungsmöglichkeiten Empfundene Arbeitsqualität Demographische Angaben

17 Wichtiges für Mitarbeiterbefragungen Methodik und Durchführung: Mitarbeiterbefragung: Auswahl und Adaptation des Instruments: Umfang inhaltliche Adaptation Antwortkategorien quantitative und qualitative Fragen absolute Anonymität Repräsentativität Begehung / Interviews: Auswahl einer randomisierten Auswahl von Mitarbeitern Pilotgruppe Auswertung: Transparente Kommunikation der Ergebnisse durch Arbeitgeber Darstellung der abgeleitenden Maßnahmen mit Zeitstrahl Kontinuierliche Wiederholung der Analysen

18

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