7 M. ärz März 2010 NEIN zum Rentenklau!

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1 7. März 2010 NEIN zum Rentenklau!

2 Rentensenkung von über 10 % 2005: Umwandlungssatz wird von 7,2 auf 6,8 gesenkt = 5,5% der jährlichen Rente Jetzt: Erneute Senkung des Umwandlungssatzes von 6,8 auf 6,4% = 6% der jährlichen Rente NEIN zur gesamthaften Senkung des Umwandlungssatzes um mehr als 10%

3 Kapitaldeckungsverfahren e en Kapitalstock t Deckungskapital Rente Umwandlungssatz bestimmt Rentenhöhe bis zum Tod! Rente 7,2/ 6,8 /6,4 % vom Kapitalstock? Lebensalter Teuerung =0; Lohnzuwachs 2% pro Jahr; Realzins 1,3%; versicherter Lohn mit 25 = Franken; Prämie 10%

4 Rentenhöhe in Gefahr Renteneinbussen für 3,5 Millionen Arbeitnehmende Alle sind betroffen: Jüngere Arbeitnehmerinnen und -nehmer Rentnerinnen und Rentner: Bei Zustimmung wächst Gefahr, dass auch laufenden Renten gekürzt werden.

5 Die Verluste sind beträchtlich h Beispiele: Ein 36jähriger Mann, der heute 6000 Fr. verdient, verliert durchschnittlich Fr. Eine 50jährige Frau, die 5800 Fr. verdient, verliert Fr. Eine 26jährige Frau, die 5000 Fr. verdient, verliert sogar Fr. (6,4% statt 72%Umwandlungssatz) 7,2%

6 Leben in Würde im Alter gefährdet Bundesverfassung: «Fortsetzung der gewohnten Lebensweise im Alter» Das Einkommen aus AHV und Pensionskassen soll 60% des früheren Einkommens decken Dieses Ziel ist in Gefahr

7 Die treibenden Kräfte sind die Privat-Versicherungen: Sie versichern 1,6 von 3,5 Millionen Berufstätigen Sie sind im Dilemma: hohe Renten oder hohe Dividenden? Tieferer Umwandlungssatz = mehr Gewinn für die Versicherer Und verletzen dabei das geltende Gesetz: Statt 10% der Überschüsse behalten sie bis zu 10% des Umsatzes!

8 Die Renditen Die Performance 2009 des Pictet BVG-25-Index steht im November 2009 bei +10,7% Lebensversicherer behaupten heute, sie könnten keine 4% Rendite mehr garantieren. Fakt: Seit 1985 beträgt die Rendite im Schnitt 6.25%.

9 Nov.2009 Seit 1985 hat sich der Kurswert des Pictet BVG-Index vervierfacht.

10 Wer kassiert? wenn die Zinsen wieder steigen? Aktionäre und Manager der Versicherungen: Rolf Schäuble (Basler Versicherung). Grösster bekannter Bonus-Empfänger. 2008: 6,2 Millionen Franken (+1,8 Mio. Franken gegenüber Vorjahr) Gleichzeitig soll den Versicherten die Rente g gekürzt werden

11 Unfairer Vergleich mit Bundesobligationen Grafik aus den Erläuterungen des Bundesamts für Sozialversicherung Keine Pensions- kasse setzt nur auf Bundesobligationen. Alle haben auch Aktien, Hypotheken Liegenschaften und andere höher verzinsliche Anlagen im Portefeuille.

12 Und die Demographie? In der Gesetzesrevision i 2003 wurde steigende Lebenserwartung bereits berücksichtigt. Es gibt keinen Hinweis, dass der Umwandlungs- satz von 6,8 bis 2015 nicht ausreicht:

13 Verwaltungskosten t à discretion: Die Lebensversicherer kassieren doppelt. Sie erhalten: eine Beteiligung an den Überschüssen und eine Prämie für die Verwaltungskosten Verwaltungskosten 2008: 1,3 Milliarden = rund 1/10 der Prämien Sind die Verwaltungskosten t höher als geplant, werden die Überschüsse der Versicherten gekürzt.

14 Der Abstimmungskampf wird von den Versicherten bezahlt: Die Versicherungen behalten viel höhere Gewinnbeteiligungen für sich als gesetzlich festgelegt: bis zu 10% vom Umsatz statt maximal a 10% der Überschüsse Die Differenz: 500 bis 700 Millionen pro Jahr gingen mehr an die Lebensversicherer als gesetzlich erlaubt.

15 Rechnung geht für Versicherte nicht auf Steigen die Zinsen, kassieren die Versicherungen die Gewinne, dann gibt es «zweistellige Eigenkapitalrenditen» (NZZ) Sinken die Zinsen, werden Renten gekürzt!

16 Versicherungen malen schwarz Seit dem Frühjahr 2009 haben sich die Aktienmärkte erholt. Schon Mitte Oktober 2009 weisen die Kassen im Mittel wieder 100% Deckungsrad aus. Die Renten sollen auf Vorrat weiter gesenkt werden.

17 Zudem: Folgende Massnahmen wurden bereits ergriffen: Erhöhung des Frauenrentenalters von 62 auf 64, geplant auf 65 Senkung der Mindestverzinsung auf 2% Keine richtige Anpassung mehr an die Teuerung und Lohnentwicklung

18 Auch wenn die Menschen älter werden, haben sie ein Recht auf ein Alter in Würde! NEIN zu fetten Gewinnen für Aktionäre und Manager NEIN zu immensen Verwaltungskosten Deshalb

19 am 7. März 2010 NEIN zum Rentenklau!

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