IBM Aktionen zur CO 2 Reduktion

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1 IBM Aktionen zur CO 2 Reduktion Dr. Rainer Klaus Krause Jörg Weyerhäuser April IBM Corporation Inhalt 1. Einführung 2. Generelle Aktionen von IBM 3. Fokus von IBMs Green (ISC) 4. Spezielle Aktionen von IBM zur Reduzierung von CO 2 5. Bereits realisierte Projekte 6. Projekte in der Umsetzungsphase 7. Projekte aktuell in der Planung 8. Nächste Schritte 2 1

2 1. Einführung Motivation: Klimaschutz Verantwortung zum Schutze der Umwelt Minimierung des CO 2 footprint, im Arbeitsumfeld (Gebäudenutzung / Klimaanlagen, etc.) und auf dem Weg zur Arbeit Umfangreiche Entwicklungen & Forschungen im Bereich erneuerbarer Energien (Wasser, Solar, Grid Computing, etc.) Green IT Basistechnologie sowie Betreiben Innovative Prozessortechnologie mit 20-30% weniger Stromaufnahme, respektive Abwärme Optimierte Rechenzentrumsauslastung z.b. cloud computing Direkte Nutzung von Abwärme Rechnerkonsolidierung 3 2. Generelle Aktionen von IBM Green Data Center (incl. Processor) Abwärmenutzung von Rechenzentren Home office, remote office Variabler Arbeitsplatz e-place utiliz. (reduce work space by 15%) Virtuelles Reisen (Web-/Video Konferenzen, instant messaging, workplace on demand) Weiterbildung durch e-learning Kurse, sowohl online als auch offline signifikante Einsparungen durch weniger Arbeitspendler: bei etwa IBM-ern in Deutschland und einer home-office-quote von 10% bedeutet das ca. 1000t CO 2 weniger pro Jahr! Green ISC (transportation, packaging, etc.) SNOW (Supply-chain Network Optimization Workbench) Vac transportation (Optimierung von internem Materialtransport) CARBAN (CARBon ANalyzer Technology) 4 2

3 3. Fokus von IBMs Green (ISC) Einbeziehung aller IBM Mitarbeiter Mitarbeiterschulungen um die Umweltziele der IBM zu vermitteln und deren Umsetzung zu erreichen Energie Energie-Einsparungen und verantwortungsvoller Umgang mit Energie Minimierung des Rohstoffbedarfs Minimierung von CO 2 Emission Verpackung & Logistik Optimierung von Verpackung und Transport Sensibilisierung und Einbeziehung aller Lieferanten Green Produkt Design Recycling Abfallwirtschaft Minimierung des Rohstoffbedarfs Strategie und Management 5 4. Spezielle Projekte von IBM zur Reduzierung von CO 2 Bereits gestartet: Umweltbonus für Neufahrzeuge im IBM Fuhrpark (ca Fahrzeuge) Spritsparwettbewerb eco-driver Job Ticket für die IBM Niederlassung Mainz In Bearbeitung: Förderung der Bildung von Fahrgemeinschaften Unterstützung für Fahrer von Elektrofahrzeugen Früher initiiert: Aktion Mit dem Fahrrad zur Arbeit Mobiles Arbeiten: home office, remote office Jobticket für die IBM Niederlassung Hamburg 6 3

4 5. Laufende Projekte: IBM fährt umweltschonender Umweltbonus für Neufahrzeuge im IBM Fuhrpark Anreize schaffen verbrauchsärmere Fahrzeuge auszuwählen IBM interner CO 2 Richtwert in 2009 liegt bei 135 g/km Gestaffelte Reduzierung des monatlichen Mitarbeiteranteils bei Unterschreitung des internen CO 2 Richtwertes Je deutlicher ein Neuwagen den Richtwert unterschreitet, desto höher fällt der Umweltbonus aus Spritsparwettbewerb eco-driver Spritsparwettbewerb für alle Firmenwagenfahrer der IBM, bei der es attraktive Sachpreise zu gewinnen gibt Grundbedingung: Erfassung des exakten Kilometerstandes bei jeder Betankung Teilnehmen an der Auslosung können Mitarbeiter, die folgende Voraussetzungen erfüllen: Senkung des durchschnittlichen Spritverbrauchs gegenüber dem Vorquartal um mindestens 5% Durchschnittliche Normverbrauchsangabe des Herstellers um nicht mehr als 15% überschritten 7 6. Projekte in der Umsetzungsphase Job Ticket für die IBM Niederlassung Mainz Umstieg auf öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) fördern Klärung Ticketpreise und Abrechnungsmodalitäten mit der Mainzer-Verkehrs- Gesellschaft Einflussnahme und Abstimmung der ÖPNV Zeitpläne und Routen Bundesländerübergreifende Abstimmung durch geografische Lage von Mainz (Grenze Rheinland-Pfalz zu Hessen) Einbeziehung verschiedener Landkreise sowie Städten und Gemeinden Diskussionsbedarf durch verschiedene lokale Verkehrsverbünde, die es gilt, alle unter einen Hut zu bringen (MVG, RMV, RNN, ) 8 4

5 7. Projekte aktuell in der Planung Förderung der Bildung von Fahrgemeinschaften Einbeziehung von Pendlerstrecken und Dienstreisen innerhalb IBM Einbeziehung und Belohnung von Fußgängern und Radfahrern Automatische Ermittlung der idealen Route nach CO 2 Gesichtspunkten Automatisches Vorschlagen von Fahrgemeinschaften gemäß Vorgaben Interaktive Plattform, WEB 2.0 basiert, individuelles Nutzerprofil Soziales Engagement fördern, CO 2 Bonus Punkte System Erweiterung der potentiellen Teilnehmerbasis durch Einbeziehung weiterer Firmen in der näheren Umgebung (spätere Ausbaustufe) Unterstützung für Fahrer von Elektrofahrzeugen Firmenparkplätze mit Stromanschlüssen (230V) zur Verfügung stellen Firmenparkplätze mit Solarzellenanschluss zur Batterieaufladung oder auch zur Einspeisung ins öffentliche Stromnetz zur Verfügung stellen 9 8. Nächste Schritte Fortführung des laufenden Projektes IBM fährt umweltschonender Motivation von Mitarbeiter/innen zur aktiven Teilnahme am Projekt Verlaufsüberwachung und Ermittlung der erreichten Umweltentlastungen Durchführung von lessons learned Aktivitäten Umsetzung Jobticket für IBM Standort Mainz Ermittlung des Potentials bzw. der Akzeptanz der IBM Mitarbeiter/innen in Mainz Zusammenarbeit mit ivm GmbH um kurzfristig einen für alle Beteiligten tragbaren Kompromiss zu erarbeiten und entsprechend umzusetzen Erstellung von Konzepten zu den Projekten in der Planungsphase Teilnahme am Ideenwettbewerb für Mobilitätskonzepte in Unternehmen Planung eines BMU geförderten Projektes zur praxistauglichen Nutzung von Elektrofahrzeugen 10 5

6 Vielen Dank! 11 Intelligente Abwärmenutzung im Rechenzentrum das Zukunfsmodell für emissionsfreie Rechenzentren Kostenfaktor: Strom und Kühlung kosten fast gleich viel, wie in neue Server investiert wird. Quelle: IDC, Mai 2006 Der erste Prototyp (Inbetriebnahme 2008) verwendet bereits drei Viertel der für den Betrieb der Rechner benötigten elektrischen Energie wieder für die Gebäudeheizung eines Labors. Ein durchschnittliches Rechenzentrum, das 2008 einen Energieverbrauch von 1 Megawatt hatte, kann so bereits 40 Prozent der Energie einsparen und mit der Abwärme etwa 70 Einfamilienhäuser heizen. «Zero Emissions» wollen Bruno Michel (IBM Rüschlikon, Schweiz) und sein Team in fünf Jahren erreichen. Werden dann Abgaben auf Kohlendioxid-Emissionen erhoben, könnten emissionsfreie Rechenzentren so nahezu doppelt so rentabel sein wie luftgekühlte, inklusive Anschaffungskosten. RETURN 12 6

7 Green Data Center Vorteile Verbesserungspotential pro Rechenzentrum Energieverbrauch 636TWh 2007 in Deutschland, davon ca. 2% für RZ Euro 12,7TWh in 2007 für RZ 1,15B (Stromkosten) CO 2 6,5Mt CO 2 pro Jahr Schadstoffmenge Ausfälle Verbesserungspotential für Deutschland Immens hoher Energieverbrauch für RZ kann mit entsprechender Technologie reduziert werden Bei 10% Einsparungspotential cross der RZ in Deutschland wären das 115M Einsparung an Stromkosten sowie eine CO 2 Emissionsreduzierung von 650Tt Marktsicht (nach Möglichkeit in Bezug auf Deutschland) Die 10% Annahme von oben ist noch als sehr konservativ zu betrachten, d.h. die realen Einsparpotentiale, unter Berücksichtigung der umseitig gelisteten Maßnahmen, sollten weitaus höher liegen. 13 SUMMARY Summarized benefits comparing SOI to bulk technology. Power consumption Performance Packing density Cost disadvantage ~30% >10% 2x closer spacing 5% at 45nm technology* *should be at the next printed node (32nm) same or even better than bulk Prozessoren basierend auf SOI Technologie arbeiten mit weit weniger Energie beim selben Arbeitspunkt verglichen mit entsprechend anderer Prozessortechnolgie. RETURN 14 7

8 What s IBM SNOW? IBM Supply-chain Network Optimization Workbench (SNOW) is a supply chain modeling and optimization tool supporting decision-making across the entire supply chain, from material supply, production to finish goods distribution. Optimal decision-making with taking into account Investment, Costs, Revenue, Capacity, Service level Green: Carbon emission, Decision-Support Facility location Sourcing/distribution strategy Production capability allocation Global tax exposure minimization Transportation plan Service territory assignment Service level vs. cost Inventory allocation and planning Supply Chain Data Modeling Baseline Model Optimization Optimal Network RETURN 15 8

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