Montage- und Bedienungsanleitung. VARIO WQ pur DN25/DN32 VARIO WQ mv DN25 VARIO WQ mk DN25/DN32 Pumpengruppe für Erzeugerkreis

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1 Montage- und Bedienungsanleitung VARIO WQ pur DN25/DN32 VARIO WQ mv DN25 VARIO WQ mk DN25/DN32 Pumpengruppe für Erzeugerkreis

2 Inhalt 1 Allgemeine Hinweise Verwendungszweck Sicherheitshinweise B10BMitgeltende Unterlagen B1BLieferung und Transport Aufbau Hocheffizienzpumpe Beschreibung Funktion - Externe Regelung über ein PWM Signal Technische Daten Allgemein Abmessungen / Platzbedarf Druckverlust Montage Allgemein Wandmontage Hydraulischer Anschluss Elektrischer Anschluss Umwälzpumpe Stellmotor Ventil/Kugelhahn Umbau von Vorlauf links auf Vorlauf rechts Bedienung Umwälzpumpe Schwerkraftbremse im Rücklaufkugelhahn Inbetriebnahme Dichtheitsprüfung und Füllen der Anlage Inbetriebnahme der Umwälzpumpe B6BStörungen Fehlerbehebung B7BWartung / Service

3 1 A l l g e m e i n e H i n w e i s e Diese Anleitung beschreibt Montage, Betrieb und Wartung der Erzeugerkreisstation VARIO WQ pur ohne motorische Absperrung VARIO WQ mv mit Motorventil VARIO WQ mk mit Motorkugelhahn Die Installation und Inbetriebnahme darf nur durch ausgebildetes Fachpersonal vorgenommen werden. Die Pumpengruppe VARIO WQ darf nur in frostgeschützten, trockenen Räumlichkeiten montiert und betrieben werden. Bitte lesen Sie diese Anleitung vor Beginn der Montagearbeiten sorgfältig durch. Bei Nichtbeachtung entfallen sämtliche Garantie- und Gewährleistungsansprüche. Abbildungen sind symbolisch und können vom jeweiligen Produkt abweichen. Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten. 1.1 Verwendungszweck Die Pumpengruppe VARIO WQ dient zur Umwälzung von Heizungswassers zum Betrieb eines Erzeugerkreises. Die Pumpengruppe VARIO WQ darf nur mit Heizungswasser gemäß VDI 2035 betrieben werden. 1.2 Sicherheitshinweise Neben länderspezifischen Richtlinien und örtlichen Vorschriften sind folgende Regeln der Technik zu beachten: DIN VDI 2035 VDE 0100 VDE 0190 BGV Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen Steinbildung in Trinkwassererwärmungsanlagen und Warmwasserheizungsanlagen Errichtung elektrischer Betriebsmittel Hauptpotentialausgleich von elektrischen Anlagen. Berufsgenossenschaftliche Vorschrift (Unfallverhütungsvorschriften UVV) Da Temperaturen an der Anlage > 60 C entstehen können, besteht Verbrühungsgefahr und eventuell Verbrennungsgefahr an den Komponenten B10BMitgeltende Unterlagen Beachten Sie auch die Montage- und Bedienungsanleitungen der verwendeten Komponenten wie z.b. des Stellmotores B1BLieferung und Transport Bitte überprüfen Sie unmittelbar nach Erhalt der Lieferung die Ware auf Vollständigkeit und Unversehrtheit. Eventuelle Schäden oder Reklamationen sind umgehend zu melden. 3

4 2 Aufbau KVL VARIO WQ mv 3 KRL HVL VARIO WQ mk 1 KVL HRL 3 KRL HVL Pos. Benennung 1 Kugelhahn Heizungsvorlauf (HV) mit integrierter Schwerkraftbremse roter Griff 2 Kugelhahn Heizungsrücklauf (HR), blauer Griff 3 DN 25: Zwischenstück 3 DN 32: Zwischenstück mit Doppelnippel und Blindscheibe 4 DN 25: Kappe 4 DN 32: Stopfen 5 Zeigerthermometer 6 Überwurfmutter Kugelhahn Pos HVL HRL KVL KRL HRL Benennung Passrohr Umwälzpumpe Blende Dämmung bestehend aus Vorder- und Hinterschale, Abdeckung und Einsätzen Pass-Stück Motorventil / -kugelhahn Heizungsvorlauf Heizungsrücklauf Kesselvorlauf Kesselrücklauf 4

5 3 H o c h e f f i z i e n z p u m p e 3.1 Beschreibung Die Pumpe besteht aus einer Hydraulik, einem Nassläufermotor mit Permanentmagnetrotor und einem elektronischen Regelmodul mit integriertem Frequenzumrichter. Das Regelmodul enthält eine Drehzahlregelung über ein externes PWM Signal und ist mit einer LED-Anzeige ausgestattet, um den Betriebszustand der Pumpe anzuzeigen. 3.2 Funktion - Externe Regelung über ein PWM Signal Der erforderliche Soll-/Istwertvergleich wird für eine Regelung von einem externen Regler übernommen. Als Stellgröße wird der Pumpe von dem externen Regler ein PWM Signal zugeführt. Der PWM-Signal Erzeuger gibt an die Pumpe eine periodische Folge von Impulsen (der Tastgrad) gemäß DIN IEC Die Stellgröße wird durch das Verhältnis der Impulsdauer zur Impulsperiodendauer bestimmt. Der Tastgrad wird als dimensionslose Verhältniszahl mit einem Wert von 0 1 oder % angegeben. PWM Signallogik 1 (Heizung) 5

6 4 T e c h n i s c h e D a t e n 4.1 Allgemein VARIO WQ Bezeichnung / Typ pur DN25 mv DN25 mk DN25 pur DN32 mk DN32 Nenngröße DN 25 DN 32 Nennleistung Max. 40 kw Max. 80 kw (bei dt 20K; v max 1m/s) Anschlüsse heizkreisseitig Rp1 Rp1¼ kesselseitig G1½ AG G2 AG Max. Betriebsdruck: 3 bar Max. Betriebstemperatur 95 C Medium Heizungswasser nach VDI 2035 Öffnungsdruck je 20 mbar Schwerkraftbremse k vs -Wert 10 m³/h 6,6 m³/h 9,3 m³/h 16 m³/h 12 m³/h Umwälzpumpe Typ Wilo Yonos PARA 7.5 PWM Max. Förderhöhe Max. Volumenstrom 7,5 m 3,3 m³/h Elektrischer Anschluss 230 V AC/ Hz Elektr. Absperrung - Motor- Ventil Motor- Kugelhahn - Motor- Kugelhahn Elektrischer Anschluss 230 V AC/ Hz 4.2 Abmessungen / Platzbedarf Abmessungen und Mindestplatzbedarf für Montage- und Wartungsarbeiten 6

7 4.3 Druckverlust VARIO WQ pur DN 25 VARIO WQ pur DN 32 VARIO WQ mv DN 25 VARIO WQ mk DN 25 VARIO WQ mk DN 32 7

8 5 M o n t a g e 5.1 Allgemein Die Heizkreisstation kann in vielen beliebigen Einbaulagen installiert und betrieben werden, vorausgesetzt die Welle der Pumpe steht waagrecht. 5.2 Wandmontage Für die Wandmontage ist der Zubehör-Artikel Wandhalterung für Pumpengruppe DN25 bzw. Wandhalterung für Pumpengruppe DN32 erforderlich. 5.3 Hydraulischer Anschluss KVL KRL HVL HRL Heizungsvorlauf Heizungsrücklauf KVL Kesselvorlauf KRL Kesselrücklauf Beispieldarstellung, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt keine fachmännische Planung. HVL HRL 5.4 Elektrischer Anschluss Arbeiten an der elektrischen Anlage sowie das Öffnen von Elektrogehäusen darf nur in spannungsfreiem Zustand und nur von autorisiertem Fachpersonal durgeführt werden. Bei den Anschlüssen auf richtige Klemmenbelegung und Polarität achten. Die elektrischen Bauteile vor Überspannung schützen Umwälzpumpe Stromart und Spannung des Netzanschlusses müssen den Angaben auf dem Typenschild entsprechen. max. Vorsicherung: 10 A, träge. Pumpe vorschriftsmäßig erden. Netzanschluss: L, N, PE Anschluss des Netzkabels vornehmen: 3-adriges umspritztes Kabel mit Messing Aderendhülsen Anschluss des Signalkabels (PWM) vornehmen: Braun, PWM + (Signaleigenschaften) Blau, PWM (Masse) Stellmotor Ventil/Kugelhahn Anschluss des Steuerkabels vornehmen: Motorventil Braun, Steuereingang zum Öffnen des Ventils Blau, Nullleiter N Grün/gelb, Erdung Motorkugelhahn Blau (1), Nullleiter N Braun (2), Dauerphase L1 Weiß (3), Schaltphase L2 zum Öffnen des Ventils 8

9 5.5 Umbau von Vorlauf links auf Vorlauf rechts Kappen [4] und Zwischenstück [3] demontieren. Bei DN 32: Bei DN 32: Stopfen [4] und Zwischenstück inkl. Doppelnippel und Blindscheibe [3] demontieren. Vorlauf- und Rücklaufstrang jeweils nach hinten drehen. Gesamte Pumpengruppe drehen. Der Vorlaufstrang ist jetzt rechts, die Pumpe zeigt nach vorn. Zwischenstück [3] und Kappen [4] wieder montieren. Dichtungen einlegen. Bei DN 32: Stopfen [4] und Zwischenstück inkl. Doppelnippel und Blindscheibe [3] wieder montieren. Dichtungen einlegen. Alle Überwurfmuttern festdrehen. Die Pumpengruppe ist jetzt von Vorlauf links auf Vorlauf rechts umgebaut. 9

10 6 B e d i e n u n g 6.1 Umwälzpumpe Beachten Sie hierzu die Betriebsanleitung der Umwälzpumpe. 6.2 Schwerkraftbremse im Rücklaufkugelhahn Die Schwerkraftbremse im Rücklauf- Kugelhahn [2] ist im Betrieb senkrecht gestellt. Für Service- und Wartungsarbeiten oder zur Anlagenentleerung kann die Schwerkraftbremse angelüftet werden. Betriebsstellung Schwerkraftbremse angelüftet Kugelhahn geschlossen Zum Anlüften der Schwerkraftbremse den Griff des Kugelhahns um 45 nach rechts drehen Nach Beendigung der Servicearbeiten die Kugelhähne wieder in Betriebsstellung drehen. 7 I n b e t r i e b n a h m e Voraussetzung für die Inbetriebnahme ist eine vollständige Installation aller hydraulischen und elektrischen Komponenten. Zur Inbetriebnahme alle Kugelhähne und Schwerkraftbremsen in Betriebsstellung drehen. 7.1 Dichtheitsprüfung und Füllen der Anlage Alle Bauteile der Anlage inkl. aller werksseitig vorgefertigten Elemente und Stationen auf Dichtheit überprüfen und bei eventuellen Undichtigkeiten entsprechend nacharbeiten. Dabei den Prüfdruck und die Prüfdauer dem jeweiligen Verrohrungssystem und dem jeweiligen Betriebsdruck anpassen. Das Heizungssystem nur mit filtriertem, eventuell aufbereitetem Wasser nach VDI 2035 befüllen und Anlage vollständig entlüften. 7.2 Inbetriebnahme der Umwälzpumpe Da die Umwälzpumpe eine PWM-Version mit externer Signalvorgabe ist, sind keine Einstellungen o.ä. vorzunehmen. 10

11 8 6B6BS t ö r u n g e n F e h l e r b e h e b u n g Zur Behebung von Störungen, die im Display der Regelung angezeigt werden, bitte die Anleitung der Regelung beachten. Umwälzpumpe LED Bedeutung Betriebszustand Ursache Beseitigung leuchtet Pumpe in Betrieb Pumpe läuft entsprechend Normalbetrieb grün ihrer Einstellung blinkt Pumpe im Standby Normalbetrieb schnell grün blinkt rot/grün blinkt rot LED aus Pumpe ist betriebsbereit aber läuft nicht Pumpe außer Funktion Keine Spannungsversorgung Pumpe läuft eigenständig wieder an, sobald der Fehler nicht mehr ansteht Pumpe steht (blockiert) Elektronik hat keine Spannung 1. Unterspannung U<160 V oder Überspannung U>253 V 2. Modul-Übertemperatur: Motortemperatur zu hoch Pumpe läuft nicht eigenständig wieder an 1. Pumpe ist nicht an Spannungsversorgung angeschlossen 1. Spannungsversorgung überprüfen: 195 V < U < 253 V 2. Medien- und Umgebungstemperatur überprüfen Pumpe austauschen 1. Kabelanschluss überprüfen 2. LED ist defekt 3. Elektronik ist defekt 2. Prüfen ob die Pumpe läuft 3. Pumpe austauschen 9 7B7BW a r t u n g / S e r v i c e Der Hersteller empfiehlt eine jährliche Wartung durch autorisiertes Fachpersonal durchzuführen. 11

12 varmeco GmbH & Co. KG Johann-Georg-Weinhart-Str Kaufbeuren Telefon 08341/ Telefax 08341/ Internet 12

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