Studienführer Master of Law

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1 Studienführer Master of Law FACULTÉ DE DROIT RECHTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT AV. DE L EUROPE 20, CH-1700 FREIBURG

2 Inhalt Vorwort 5 Warum Freiburg? 8 Der Master of Law in Freiburg 14 Struktur des Studiums 16 Das Kursangebot 18 Fachliche Vertiefung durch Zusätze 30 Zusatz «Europarecht» Stufe Master 30 Zusatz «Religionsrecht» («Utriusque Iuris») Stufe Master 30 Zusatz «Zweisprachig» 31 Diplom «Bilingue plus Recht» 31 Mobilität 32 Praktische Informationen 36 Zulassungsbedingungen und Einschreibung 37 Informationen zu den Prüfungen 38 Eine Fakultät im Dienste der Studierenden 40 Impressum 42

3 Liebe Leserin, lieber Leser Sie schliessen bald den Bachelor in Rechtswissenschaften ab und wissen deshalb, worauf es im Studium ankommt: spannende Fächer, gute Dozentinnen und Dozenten, aber auch eine anregende und sympathische Atmosphäre. Als Masterstudierende haben Sie bei uns freie Wahl: Wir bieten über 100 Masterkurse in sämtlichen Rechtsgebieten und zwei Sprachen an. In Freiburg können Sie sich fokussiert auf Ihre späteren Berufsziele vorbereiten und ein massgeschneidertes Studienprogramm absolvieren. Wählen Sie Ihre eigenen Schwerpunkte und richten Sie Ihr Studium nach Ihren eigenen Interessen aus. Wir unterstützen Sie gerne dabei. Unser Unterrichtssystem kommt effizienten und zielstrebigen Studierenden entgegen: Ihre Leistungsausweise legen Sie laufend ab und verfassen Ihre Abschlussarbeit in einem klar definierten Zeitraum zu einem vorgegebenen Thema. Bei entsprechender Planung können Sie Ihr Masterstudium in Freiburg in zwei Semestern erwerben. Zudem können Sie ein Semester an einer unserer zahlreichen Partneruniversitäten im Ausland einlegen. In diesem Sinne würde ich mich sehr freuen, Sie bald an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät begrüssen zu dürfen. Pascal Pichonnaz Dekan Rechtswissenschaftliche Fakultät Vorwort 5

4 Zwei Sprachen «à la carte» 6 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Thema 7

5 Warum Freiburg? Der Freiburger Master of Law steht für Qualität: Mit ihrem fundierten Fachwissen und ihren exzellenten analytischen, sprachlichen und rhetorischen Fähigkeiten sind unsere Absolventinnen und Absolventen bei Arbeitgebern im In- und Ausland gefragt. Die Karrieren vieler Persönlichkeiten aus Justiz, Wirtschaft und Politik begannen mit einem Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg. Zum Ruf der Fakultät tragen auch die vielfältigen wissenschaftlichen Aktivitäten und Publikationen der Freiburger Professorinnen und Professoren bei. Familiäre Atmosphäre Unsere Lernkultur zeichnet sich durch kleine Unterrichtsgruppen und viel Raum für De- batten und Diskussionen aus: Das Masterstudium in Freiburg ist keine Massenveranstaltung mit überfüllten Hörsälen und Bibliotheken. Freiburg ist konkurrenzlos, denn im Schnitt betreut jeder Professor rund 13 Masterstudierende. Mit dem neuen Master programm hat sich das nochmals verbessert. Dadurch ergeben sich unmittelbare und direkte Kontakte zwischen Masterstudierenden und Dozierenden. In Freiburg kennt man Sie persönlich und geht auf Ihre Anliegen ein. Hohe Zufriedenheit Freiburger Jusstudierende sind zufrieden mit ihrer Fakultät. Sie verleihen ihr regelmässig Bestnoten, wenn es um die Betreuung, die Qualität der Ausbildung und ums Studentenleben geht. Im Vergleich mit anderen Rechtsfakultäten schwingt Freiburg regelmässig obenaus, zum Beispiel bei der Universum Student Survey, in der Studierende im In- und Ausland ihre Universitäten beurteilen: Mehrsprachigkeit «à la carte» Als einzige Schweizer Universität bieten wir das Studium der Rechtswissenschaften auf Deutsch und auf Französisch an. Die Zweisprachigkeit gibt es bei uns «à la carte»: Die Studierenden entscheiden selbst, welche Veranstaltung sie in welcher Sprache besuchen möchten und ob sie sich die Sprachkenntnisse mit zusätzlichen Zertifikaten wie dem «Bilingue plus Recht» attestieren lassen wollen. Ob in der Vorlesung, im Seminar oder beim Feierabendbier in der Studentenstadt Freiburg wird die Zweisprachigkeit gelebt. Zudem gibt es an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät auch zahlreiche englischsprachige Kurse, die Teil des Standardprogramms sind. Massgeschneidertes Studienprogramm Die Masterstudierenden können ihre Fächer nach persönlichen Gesichtspunkten frei zusammenstellen und individuelle Schwerpunkte setzen. Dank verschiedener Zusätze richten Sie das Studium bestens auf Ihre späteren Berufsziele aus. Unsere Themenschwerpunkte: Verfahrensrecht, Wirtschaftsrecht, Staats- und Verwaltungsrecht, internationales Recht mit Fokus Europa, Familienrecht, Strafrecht und Kriminologie. Praxisbezug Das Gelernte wird laufend angewendet: In den interaktiven Übungen verfassen die Studierenden Rechtsschriften, Urteile und Verfügungen oder plädieren für eine Partei. Den Berufseinstieg können Sie so gezielt vorbereiten. Von Nutzen sind auch das Coachingprogramm oder die Moot Courts nationale und internationale Wettbewerbe, in denen Gerichtsverhandlungen anhand fiktiver Fälle durchgeführt werden. Sympathische Studentenstadt Freiburg ist jung, rund ein Viertel der Einwohner sind Studierende. In der überschaubaren und familiären Studentenstadt knüpfen Sie schnell Freundschaften und Netzwerke über die Sprachgrenzen hinweg auch später im Beruf ein unbezahlbares Plus. Im Vergleich mit anderen Schweizer Universitätsstädten sind bezahlbare Wohnungen und WG-Zimmer hier leicht zu finden. Freiburg begeistert mit seiner vielfältigen Kulturszene, diversen Konzertveranstaltungen und internationalen Festivals. Damit lässt sich das Studentenleben in vollen Zügen geniessen. Und wen es an die frische Luft zieht, der erreicht in Kürze die Freiburger Voralpen und den Murten- oder Neuenburgersee. 8 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Warum Freiburg? 9

6 Neue Horizonte Dank über 100 Abkommen stehen Freiburger Studierenden Rechtsfakultäten in aller Welt für ein oder zwei Semester offen. Das Studium verlängert sich wegen des Auslandsaufenthaltes nicht, die Studienleistungen können angerechnet werden. Unsere ambitioniertesten Studierenden erwerben mit dem Kooperationsangebot «Doppeldiplom Freiburg Paris II» gleichzeitig einen Masterabschluss der Universität Freiburg und einen der Universität Panthéon-Assas Paris. Oder sie studieren für ein Semester internationales Recht am Center for Transnational Legal Studies in London zusammen mit Kommilitonen aus 24 renommierten Rechtsfakultäten. Freiburg ist zwar eine kleine Stadt, doch von überallher bestens erreichbar und hervorragend vernetzt. Auch daheim in Freiburg ergeben sich spannende Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit: in gemeinsamen Forschungsprojekten mit universitären Institutionen aus dem Ausland oder in internationalen Seminaren während des Semesters. Weiter denken Viel Spannendes läuft auch rund ums reguläre Programm. Die Vorträge und Konferenzen zu aktuellen Themen, die von den Lehrstühlen über das ganze Jahr hinweg angeboten werden, bringen Fachleute aus aller Welt nach Freiburg. Dazu kommen viele weitere Gelegenheiten, mit anderen Studierenden, Assistierenden, Professorinnen und Professoren gemeinsam etwas zu erleben sei dies an den Seminaren im Ausland, an Fondueabenden für Bachelorstudierende oder am Filmzyklus, der sich mit der Rolle des Rechts auseinandersetzt. Eine Zürcher Gemeinde stellt eine muslimische Primarlehrerin ein. Sie erscheint mit dem Kopftuch im Unterricht. Empörte Eltern protestieren dagegen. Kann die Schulleitung der Primarlehrerin das Tragen des Kopftuches verbieten? Nach dem Kurs Einführung in das Religionsrecht wissen Sie die korrekte Antwort. Wer sie schon früher kennen möchte: 10 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Warum Freiburg? 11

7 Massgeschneidertes Programm

8 Der Master of Law in Freiburg In Freiburg ist der Master of Law vielseitig und flexibel gestaltbar. Im Durchschnitt dauert das Studium zwei bis drei Semester. Bei entsprechend guter Planung schliessen Sie den Master of Law bei uns in zwei Semestern ab. Individuelle Ausrichtung Die Studierenden stellen ihr persönliches Programm aus verschiedenen Blockkursen, en, Seminaren sowie veranstaltungen frei zusammen und setzen individuelle Schwerpunkte. Diese helfen, je nach beruflichen Zielen die richtige Fächerwahl zu treffen, und erleichtern den Berufseinstieg. Vertiefung durch Zusätze Das Diplom kann durch mehrere Zusätze ergänzt werden, unabhängig davon, ob bereits im Bachelorstudium Zusatzqualifikationen erworben worden sind: Zusatz «Europarecht» Stufe Master Zusatz «Religionsrecht» («Utriusque Iuris») Stufe Master Zusatz «Zweisprachig» Diplom «Bilingue plus Recht» Eine Bauherrin beauftragt einen Architekten, ihr Einfamilienhaus zu bauen. Die Schlussrechnung beläuft sich auf CHF. Der Kostenvoranschlag wurde um über CHF überzogen.was nun? Die Antwort wissen Sie nach dem Kurs Vertragsrecht. Ungeduldigere werden hier fündig: Laufende Leistungsnachweise Sie können selber entscheiden, in welcher Prüfungssession Sie Ihre Prüfungen ablegen wollen. Eine integrale Abschlussprüfung wie an anderen Schweizer Fakultäten gibt es bei uns nicht durch die laufenden Leistungsnachweise können Sie die Prüfungsauslastung selber steuern. Die jeweiligen Prüfungen finden jeweils am Semesterende statt. Die Masterarbeit wird zu einem vorgegebenen Thema innerhalb von sechzehn Tagen geschrieben. Diese Arbeit in so kurzer Zeit zu schreiben, ist von Vorteil, denn sie lernen, innerhalb kurzer Zeit mit dem nötigen Tiefgang eine Fragestellung zu bearbeiten. Das ist eine perfekte Übung für das spätere Berufsleben. 14 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Der Master of Law 15

9 Struktur des Studiums Für den Titel Master of Law benötigen Sie 90 ECTS-Punkte. Davon erwerben Sie 70 ECTS- Punkte in den Semester- oder Blockkursen und durch den Besuch von mindestens zwei Seminaren; 5 ECTS-Punkte entfallen auf die Masterarbeit. Die Abschlussnote wird aus dem Notendurchschnitt der Semester- oder Blockkurse wie auch der Seminare und der Masterarbeit berechnet. 15 ECTS-kredite können Sie durch die Teilnahme an veranstaltungen, durch das Verfassen von schriftlichen Arbeiten, durch Praktika oder durch die Teilnahme an weiteren Block- oder en erwerben. Erreichen Sie mehr als 90 ECTS-Punkte, werden die besuchten Kurse und erbrachten Leistungen in der Notenbestätigung vermerkt. e Umfang: 3 Wochenstunden während eines Semesters Dauer: von Semesterwoche 4 bis 12 Unterrichtsform: Seminare und Übungen Blockkurse Umfang: 3 Semesterwochen, Montag bis Freitag Zeitpunkt: erste 3 Semesterwochen durchgehend Unterrichtsform: ein Drittel Vorlesung, ein Drittel Gruppenarbeit, ein Drittel Selbststudium Pro Semester kann nur ein Blockkurs besucht werden Kurseinschreibung: nötig Die Mindestanforderungen für den Erwerb des Master of Law Kurse ECTS-Punkte e und / oder Blockkurse 60 Seminare 10 Masterarbeit 5 veranstaltungen / Zusätzliche 15 (kredite) Semester- oder Blockkurse Total 90 Diese ECTS-Punkte zählen für den Notendurchschnitt (Abschlussnote). Seminare Umfang: je nach Seminarthema Zeitpunkt: Gewisse Module können auch während der vorlesungsfreien Zeit stattfinden Unterrichtsform: Verfassen schriftlicher Arbeiten, Begleitveranstaltungen in- und ausserhalb der Universität Kurseinschreibung: nötig veranstaltungen () Umfang: von Kurs zu Kurs unterschiedlich Dauer: 1 bis 2 Semester Unterrichtsform: Veranstaltungen, die z.t. mit Reisen im In- und Ausland verbunden sind und / oder Fachleute aus der Praxis einbeziehen, Moot Courts oder Mitarbeit als Tutorin oder Tutor 16 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Der Master of Law 17

10 Das Kursangebot Jedes Jahr bieten die Freiburger Professorinnen und Professoren, Lektorinnen und Lektoren der Fakultät wie auch externe Lehrbeauftragte Veranstaltungen zu diversen Themen an: aktuell, pointiert und praxisrelevant. Aus der Fülle von Kursen können die Masterstudierenden frei wählen. Die Veranstaltungen im Masterstudium e, Blockkurse, Seminare und veranstaltungen haben gemeinsam, dass sie in kleinen Gruppen abgehalten werden. Sie bieten Raum für spannende Diskussionen und die intensive Auseinandersetzung mit einem Thema. Freiburg ist insbesondere für seine veranstaltungen und Seminare beliebt und bekannt. So stehen zum Beispiel das Skilex-Seminar, das Europarechtsseminar auf dem grossen St.Bernhard, die semaine européenne mit Besuchen in den grossen Institutionen der EU, die Seminare zu öffentlichem Recht in Ascona oder die Seminare im Strafrecht seit Jahren hoch im Kurs. Sie haben bereits Generationen von Freiburger Rechtsstudierenden geprägt. Kursangebot HS 2014 FS 2015 Einige Kurse werden nur alle zwei Jahre durchgeführt und jeweils nur auf Deutsch, auf Französisch oder auf Englisch angeboten. Eine vollständige, aktuelle Liste der Veranstaltungen wie auch Detailinformationen und Teilnahmebedingungen finden Sie unter: Inhalt Dozentinnen und Dozenten Veranstaltung 3-Länder-Seminar Prof. Marcel Alexander Niggli (Strafrecht/ Strafprozessrecht) Prof. Christof Riedo Apport des sciences forensiques Prof. Nicolas Queloz au procès pénal Raphaël Brossard Approfondissements pénaux: LCR / LStup Prof. Bertrand Perrin Ascona Seminar: Demokratie (Thema 2014) Basiskurs «Plädieren, Argumentieren und Auftreten» Prof. Eva Maria Belser Prof. Peter Hänni Prof. Bernhard Waldmann Prof. Pascal Hinny Seminar / Bilaterale Verträge CH-EU* Prof. Astrid Epiney Blockkurs Contract: From National to Transnational and European Law Contrat: Approfondissement en droit des contrats Contrats commerciaux et contrats de garantie Cours de base en sciences de l environnement / Grundkurs Umweltwissenschaften Prof. Pascal Pichonnaz Prof. Franz Werro Prof. Pascal Pichonnaz Prof. Franz Werro Prof. Pascal Pichonnaz Prof. Franz Werro Diverse (Kontakt: Prof. Bernhard Waldmann) Blockkurs 18 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Der Master of Law 19

11 Inhalt Dozentinnen und Dozenten Veranstaltung Inhalt Dozentinnen und Dozenten Veranstaltung Das Freiburger Management-Modell für Nonprofit-Organisationen Prof. Markus Gmür Prof. Bettina Hürlimann-Kaup Droit européen et international des droits de l homme Prof. Samantha Besson Der Versicherungsvertrag in rechtsvergleichender Perspektive Die Anhörung des Kindes in familienrechtlichen Verfahren Droit approfondi des religions: Introduction au droit canonique Droit approfondi des religions: Droit ecclésiastique Prof. Hubert Stöckli Annette Cina Jossen Gisela Kilde Philippe Gardaz Prof. Astrid Kaptijn Seminar Droit fiscal de l entreprise Henri Torrione Droit international humanitaire Anne-Marie La Rosa Droit international privé: Simon Othenin-Girard Cours d approfondissement Droit international privé: Cours général Simon Othenin-Girard Semestriel Droit notarial Michel Mooser Droit pénal des mineurs Prof. Nicolas Queloz Blockkurs Droit de la communication et de l Internet Alexandre Curchod Droit pénal économique Prof. Bertrand Perrin Olivier Thormann Blockkurs Droit de la concurrence Prof. Walter Stoffel Seminar Droit de la démocratie Prof. Jacques Dubey Droit de la famille européen et comparé Isabelle Lammerant Droit des sanctions pénales Prof. Nicolas Queloz Droit public de l organisation Prof. Adriano Previtali Droit public économique et financier I Prof. Jean-Baptiste Zufferey Droit public économique et financier II Prof. Jean-Baptiste Zufferey Einführung in das europäische Privatrecht Prof. Christiana Fountoulakis Droit du divorce Prof. Christiana Fountoulakis (entretien, unions libres, MPUC, médiation, procédure, DIP, etc.) Droit du travail Prof. Basile Cardinaux Einführung in das Religionsrecht Einführung in die deutsche juristische Fachsprache Prof. René Pahud de Mortanges Kathrin Burkhalter Droit européen de l asile Prof. Sarah Progin Blockkurs Droit européen II / Droit du marché Prof. Sarah Progin intérieur Entraide internationale Aurélien Stettler en matière pénale Entwicklungszusammenarbeit Prof. Eva Maria Belser Seminar Ethique et droit Prof. Henri Torrione 20 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Der Master of Law 21

12 Inhalt Dozentinnen und Dozenten Veranstaltung Europarecht II / Binnenmarktrecht Prof. Astrid Epiney Robert Mosters Europäischer und internationaler Prof. Frank Schürmann Menschenrechtsschutz Europäisches Familienrecht Ulrich Zelger Europäisches und schweizerisches Prof. Thomas Probst Konsumentenrecht Europäisches und schweizerisches Prof. Marc Amstutz Wettbewerbsrecht Europäisches Verfassungsrecht Prof. Astrid Epiney Markus Kern Robert Mosters European and Swiss Competition Law Prof. Walter Stoffel Faillite et assainissement Prof. Michel Heinzmann Federalism, Decentralisation and Prof. Eva Maria Belser Blockkurs Conflict Resolution (Summer University) Fondations et associations Prof. Parisima Vez Forschungsarbeit Diverse / Seminar Grundrechte Prof. Eva Maria Belser Güterrecht und Erbrecht Prof. Alexandra Rumo-Jungo Seminar Haftung und Versicherung Prof. Hubert Stöckli Immaterialgüterrecht II David Rüetschi Inhalt Dozentinnen und Dozenten Veranstaltung Immobilienrecht I (Privates Baurecht) Thomas Siegenthaler International Contract Arbitration Prof. Thomas Probst Seminar Internationale Rechtshilfe Prof. Gerhard Fiolka in Strafsachen Internationales Privat- Rodrigo Rodriguez und Zivilprozessrecht Internationales Strafrecht Prof. Gerhard Fiolka / Seminar Introduction à la langue juridique Pascale Morand française Introduction au droit des religions N.N. Introduction au droit privé européen Prof. Franz Werro Introduction to Swiss Law Prof. Astrid Epiney Prof. Hubert Stöckli IPR / IZVR II: Internationale Insolvenz, Rodrigo Rodriguez Rechtshilfe und Schiedsgerichtsbarkeit Islamisches Familienrecht Prof. Alexandra Rumo-Jungo Seminar Islamisches und jüdisches Recht Prof. René Pahud de Mortanges Blockkurs in der Schweiz Jugendstrafrecht Prof. Christof Riedo Konkurs und Sanierung Prof. Ramon Mabillard Konzernrecht Prof. Marc Amstutz Kriminologie Christiane Trapp 22 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Der Master of Law 23

13 Inhalt Dozentinnen und Dozenten Veranstaltung Le procès civil dans la pratique Prof. Michel Heinzmann Blockkurs Les institutions de l Union européenne: Prof. Samantha Besson Blockkurs théorie et pratique Les sociétés publiques Prof. Walter Stoffel Blockkurs Les sûretés réelles Prof. Paul-Henri Steinauer Literatur und Recht Prof. Marcel Alexander Niggli Seminar / Medienrecht I und Medienrecht II Oliver Sidler / Carlo Govoni Moderne Verträge der Wirtschaft Prof. Thomas Probst Blockkurs Prof. Hubert Stöckli Moot Court CEDH Prof. Samantha Besson Seminar Moot Courts Diverse Nachlassplanung Prof. Alexandra Rumo-Jungo Blockkurs NATIUR Bourse de consultation Prof. Jacques Dubey juridique EPFL-UniFR Prof. Isabelle Romy Prof. Jean-Baptiste Zufferey Next Coaching Programm Paula Reichenberg Öffentliches Wirtschaftsrecht Patrik Ducrey / Mirjam Eggen Personenfreizügigkeit in der EU Constantin Hruschka Persönlichkeitsrecht und Datenschutz Prof. Marc Bors Philosophie der Strafe Prof. Marcel Alexander Niggli Seminar Inhalt Dozentinnen und Dozenten Veranstaltung Polen und die Shoa Prof. Marcel Alexander Niggli Seminar / Privatissimum Cours Prof. Pascal Pichonnaz d approfondissement en droit romain Procédure administrative Prof. Jean-Baptiste Zufferey Prof. Clemence Grisel Procédure civile et LP Prof. Michel Heinzmann Procédure pénale (CPP) Prof. Bertrand Perrin Propriété intellectuelle I Philippe Gilléron Protection de la personnalité Prof. Christiana Fountoulakis Seminar à l égard des médias Protection juridique en droit public Prof. Jean-Baptiste Zufferey Semestriel Prof. Clemence Grisel Public Economic Law in the EU Prof. Sarah Progin Markus Kern Public International Law: Benedikt Pirker Selected issues Raumplanungs- und Umweltrecht Prof. Peter Hänni RC et assurances sociales Prof. Franz Werro Semestriel Ghislaine Frésard Recht und Ethik Gabor-Paul Blechta Rechtsetzungslehre Prof. Bernhard Waldmann Blockkurs Plaidoirie et Argumentation Prof. Henri Torrione Seminar Planification successorale Prof. Paul-Henri Steinauer Blockkurs Scheidungsrecht (inkl. IPR, Ausländerrecht, 2. Säule) Prof. Alexandra Rumo-Jungo 24 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Der Master of Law 25

14 Inhalt Dozentinnen und Dozenten Veranstaltung Inhalt Dozentinnen und Dozenten Veranstaltung Schreibwerkstatt Bilaterale Beziehungen Prof. Astrid Epiney Seminar Tutorate Diverse Schweizerisches Migrationsrecht Marc Spescha Semaine européenne Prof. Samantha Besson Séminaire commun de droit pénal Prof. Nicolas Queloz Seminar Fribourg Craiova Skilex Prof. Hubert Stöckli Prof. Pascal Pichonnaz Staat, Recht und Religion in Asien Prof. René Pahud Seminar de Mortanges Stärkung der Familie aus Dr. Yves Hänggi interdisziplinärer Sicht Prof. Alexandra Rumo-Jungo Lic. iur. Gisela Kilde Strafprozessrecht (StPO) Prof. Christof Riedo Unternehmensrestrukturierung Prof. Marc Amstutz Blockkurs Unternehmenssteuerrecht Prof. Pascal Hinny Vereine und Stiftungen Prof. Bettina Hürlimann-Kaup Blockkurs Vertiefung im Strafrecht: SVG / BetmG Prof. Gerhard Fiolka Vertiefung ZPO Prof. Ramon Mabillard Seminar Vertrag und Sachenrecht Prof. Thomas Probst Prof. Bettina Hürlimann-Kaup Verwaltungsprozessrecht Prof. Peter Hänni Verwaltungsverfahren Prof. Bernhard Waldmann Vorsorgeplanung Prof. Basile Cardinaux Markus Moser Blockkurs Strafprozessrecht: Praktische Vertiefung Strafrechtliche Sanktionen Prof. Christof Riedo Prof. Marcel Alexander Niggli Marianne Heer Seminar Blockkurs Völkerrecht-Europarecht-Nationales Recht: Zusammenspiel der Rechtsordnungen Prof. Astrid Epiney Seminar / (Grosser St. Bernhard) Wirtschaftsstrafrecht Prof. Marcel Alexander Niggli Blockkurs Summer School European Private Law (Salzburg/ Autriche) Survey on International Organizations (American College) Prof. Pascal Pichonnaz A. Lushnycky Prof. Pascal Pichonnaz Workshop Jungunternehmer / Workshop «Ce qu un jeune entrepreneur doit savoir» Zivilprozess und SchKG Prof. Ramon Mabillard Technique législative Emmanuel Piaget Semestriel Titre préliminaire Prof. Paul-Henri Steinauer Seminar Transnational Litigation Prof. Isabelle Romy Blockkurs Für den Zusatz «Europarecht» anrechenbar Für den Zusatz «Religionsrecht» anrechenbar Für beide Zusätze «Europarecht» und «Religionsrecht» anrechenbar 26 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Der Master of Law 27

15 Mitarbeit als Tutor / Tutorin Als Tutorin oder Tutor betreuen Sie eine Gruppe von ungefähr zehn Studienanfängerinnen und Studienanfängern. Die Übungsstunden mit den Studierenden Ihrer Gruppe planen und führen Sie selbstständig durch. Bei den Vorbereitungen werden Sie von den Dozierenden begleitet. Moot Courts In den Moot Courts schlüpfen die Studierenden in die Rolle des Anwalts. In den nationalen und internationalen Wettbewerben erarbeiten und erleben sie fiktive Gerichtsfälle. Moot Courts finden jährlich in zahlreichen Fachgebieten wie internationales humanitäres Recht, Menschenrechte, europäisches Recht oder Wirtschaftsrecht statt. Next-Coachingprogramm Im Next-Coachingprogramm wird jeder Teilnehmerin resp. jedem Teilnehmer ein Coach mit reichhaltiger Praxiserfahrung (Anwälte, Richter, Staatsanwälte, Unternehmensjuristen) zugewiesen, mit dem der Einstieg in die Berufswelt besprochen und geplant wird. Gleichzeitig erhalten Sie einen Einblick in den juristischen Berufsalltag. Frédéric X. hat die schriftlichen Anwaltsprüfungen nicht bestanden. Er verlangt von der zuständigen Behörde eine Kopie seiner schriftlichen Prüfungen zur Ansicht sowie Einsicht in die Musterlösung. Die zuständige Behörde verweigert ihm diese Anträge. Wie ist dieser Entscheid aus verfahrensrechtlicher Sicht zu würdigen? Die richtige Antwort wissen Sie nach dem Verwaltungsverfahren. Ungeduldigere finden sie auch hier: 28 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Der Master of Law 29

16 Fachliche Vertiefung durch Zusätze Zusatz «Europarecht» Stufe Master Zusatz «Zweisprachig» Der Zusatz «Europarecht» eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, sich über zu sätzliche bzw. spezifische Leistungen im Bereich Europarecht (verstanden in erster Linie als das EU-Recht und das Recht der EMRK) auszuweisen. Das Europarecht gehört zu den Freiburger Schwerpunkten. Anforderungen: 110 ECTS-Punkte insgesamt. Davon 30 ECTS-Punkte im Bereich des Europarechts und eine schriftliche Arbeit à 5 ECTS-Punkte. Zusatz «Religionsrecht» («Utriusque Iuris») Stufe Master Juristinnen und Juristen, die in der Schweiz oder auf europäischer Ebene arbeiten, benötigen gute Deutsch- und Französischkenntnisse. Freiburg ist die einzige rechtswissenschaftliche Fakultät der Schweiz, die fast alle Veranstaltungen in beiden Sprachen anbietet. Ihre in Freiburg erworbenen Sprachkenntnisse können sich die Studierenden mit dem Zusatz «Zweisprachig» im Diplom ausweisen lassen. Dieser wird folgendermassen erworben: Mindestens 35 ECTS-Punkte in der anderen Studiensprache, davon maximal 6 ECTS-Punkte als kredite und eine schriftliche Arbeit in der anderen Sprache. Wer schon einen Bachelor of Law-Bilingue gemacht hat, ist von der schriftlichen Arbeit in der anderen Sprache dispensiert. Religionsrechtliche Fragen stehen regelmässig im Zentrum gesellschaftspolitischer Diskussionen. Die Schweiz kennt unterschiedliche und komplexe Regelungen zum Verhältnis von Religionsgemeinschaften und Staat. Der Zusatz «Religionsrecht» («Utriusque Iuris») vertieft grundlegende Fragen an der Schnittstelle von Recht und Religion. Anforderungen: 95 ECTS-Punkte insgesamt. Davon 15 ECTS-Punkte im Bereich des Religionsrechts. Diplom «Bilingue plus Recht» Neben einer intensiven studien- und berufsbezogenen Sprachausbildung in der zweiten Studiensprache werden die Teilnehmenden für Fragen des Multikulturalismus und der Mehrsprachigkeit sensibilisiert. Die in der Schweiz einzigartige Ausbildung «Bilingue plus Recht» wird in Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum der philosophischen Fakultät angeboten. Auf Masterstufe entspricht das Diplom «Bilingue plus Recht» 15 ECTS-Punkten. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung «Bilingue plus Recht» auf Diplomstufe können sich die Studierenden 3 ECTS-Punkte als kredite anrechnen lassen, jedoch vor Abschluss des Masters. Der Stundenplan ist auf denjenigen des Fachstudiums abgestimmt. Die Sprachausbildung erfolgt in Gruppen von nicht mehr als fünfzehn Studierenden, damit ein optimaler Lernerfolg garantiert ist. Hinzu kommt eine individuelle Beratung und Betreuung der Studierenden während der ganzen Ausbildung. 30 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Der Master of Law 31

17 Mobilität Seit ihrer Gründung setzt die Fakultät auf den internationalen Austausch und pflegt die Vernetzung mit anderen rechtswissenschaftlichen Fakultäten intensiv. Dank europäischer und internationaler Abkommen stehen den Studierenden Rechtsfakultäten in aller Welt offen ein für die Schweiz einzigartig breites Angebot. Unsere Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Professorinnen und Professoren stammen aus zahlreichen Ländern. Wir beteiligen uns aktiv an internationalen Organisationen zur Förderung der universitären Zusammenarbeit und sind durch verschiedene Konventionen mit diversen ausländischen Fakultäten verbunden. Freiburger Studierende können aus über hundert Mobilitätsangeboten weltweit auswählen. Die internationale Öffnung bedeutet eine kulturelle und menschliche Bereicherung für alle Mitglieder der Universitätsgemeinschaft. Masterstudierenden stehen folgende Möglichkeiten offen: Erasmus-Programm Ein Auslandsaufenthalt im Rahmen des Erasmus-Programms ist während des Masterstudiums in Freiburg beinahe Standard. Interessierte können aus einer Fülle von Destinationen auswählen und ihr Diplom mit einem Auslandsaufenthalt aufwerten. Neben der University of Copenhagen, der Freien Universität Berlin und der Universidad de Salamanca gehören über 100 weitere europäische Universitäten zum Partnernetzwerk der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Die im Ausland erbrachten Studienleistungen während des Bachelor studiums in Freiburg können für den Master angerechnet werden. Doppeldiplom mit der Universität Panthéon-Assas Paris Dieses anspruchsvolle Programm stellt eine enorme Bereicherung dar intellektuell, persönlich und beruflich. Die Teilnehmenden studieren in Paris und Freiburg und schliessen mit einem Master of Law der Universität Freiburg sowie mit einer «Maîtrise en droit français» der Universität Panthéon-Assas Paris ab. Juristen mit Doppeldiplom sind geübt im internationalen Rechtsvergleich und beherrschen nach dem Studien- abschluss zwei Sprachen die besten Voraussetzungen für eine Karriere in einem internationalen Umfeld. Für einen Studienbeginn in Paris bewerben Sie sich bereits vor dem Studium, schreiben sich aber dennoch in Freiburg als Heimuniversität ein. Für eine Teilnahme mit Abschluss in Paris können Sie sich zu Beginn des zweiten Studienjahrs IUR II bewerben. Über die Zulassung entscheidet eine Kommission. Master of Science in Comparative Law, Economics and Finance MSc CLEF Das zweijährige Masterprogramm wird zusammen mit dem International University College Turin angeboten. Dieses ist spezialisiert auf Ressourcenmanagement, Umwelt und Recht, Migration, Menschenrechte sowie internationales Handels- und Wirtschaftsrecht. Im MSc-CLEF-Programm verbinden die Studierenden Theorie und Forschungspraxis. Das erste Studienjahr wird in Turin, das zweite an einer der weltweiten Partnerfakultäten absolviert. Unterrichtssprache ist Englisch. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät Freiburg wird in Turin von Prof. Franz Werro, Mitglied des IUC-Führungsgremiums, vertreten. Center for Transnational Legal Studies (CTLS), London Dieses Angebot richtet sich an ambitionierte Studierende, die eine internationale Karriere anstreben. Am CTLS steht der interkulturelle Wissenschaftsdialog im Zentrum: Gelehrt und geforscht wird im internationalen Handels- und Wirtschaftsrecht, in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit, im internationalen öffentlichen Recht, im inter nationalen Gesundheitsrecht und zu den Menschenrechten, im rechtsver gleichenden Vertrags- und Wirtschaftsrecht. Am Kooperationsangebot sind 24 renommierte Rechts fakultäten aus aller Welt wie zum Beispiel das Georgetown University Law Center, die Hebrew University of Jerusalem, das King s College London, die University of Melbourne oder die National University of Singapore beteiligt; Freiburg ist als Gründungsuniversität seit den Anfängen im Jahr 2008 mit dabei. Hoch qualifizierte Studierende können sich im dritten Bachelorjahr für einen einsemestrigen Aufenthalt am CTLS bewerben. Die Teilnahme erfolgt während des Masterstudiums. Voraussetzungen für die Bewerbung sind gute mündliche und schriftliche Englischkenntnisse sowie ein erfolgreicher Abschluss des Bachelorstudiums. 32 Studienführer Master of Law 2014 /2015 Der Master of Law 33

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