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1 Fachspezifische Bestimmungen für das Studienfach Business Management (BWL) mit dem Abschluss Master of Science (Erwerb von 20 ECTS-Punkten) an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Vom 26. August 200 (Fundstelle: in der Fassung der Änderungssatzung vom 7. Januar 20 (Fundstelle: in der Fassung der Änderungssatzung vom 2. Februar 20 (Fundstelle: in der Fassung der Änderungssatzung vom 23. November 20 (Fundstelle: in der Fassung der Änderungssatzung vom 0. Juli 203 (Fundstelle: Der Text dieser Satzung ist nach dem aktuellen Stand sorgfältig erstellt; gleichwohl kann für die Richtigkeit keine Gewähr übernommen werden. Maßgeblich ist stets der Text der amtlichen Veröffentlichung; die Fundstellen sind in der Überschrift angegeben. Aufgrund von Art. 3 Abs. Satz 2 in Verbindung mit Art. 58 Abs. und Art. 6 Abs. 2 Satz des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) vom 23. Mai 2006 (GVBl. S. 245, BayRS WFK) in der jeweils geltenden Fassung erlässt die Julius-Maximilians-Universität Würzburg die folgende Satzung. Inhaltsübersicht. Teil: Allgemeine Vorschriften... 2 Geltungsbereich Ziel des Studiums, Zweck der Prüfungen Studienbeginn, Gliederung des Studiums, Regelstudienzeit Zugangsvoraussetzungen, empfohlene Grundkenntnisse Modularisierung, ECTS Kontrollprüfungen Prüfungsausschuss Studienfachbeschreibung, Studienverlaufsplan Unterrichtssprache Teil: Durchführung der Prüfungen... 9 Studienbegleitendes Prüfungsverfahren... 9 a Multiple-Choice-Verfahren Anmeldung zu Prüfungen... 3 Bewertung von Prüfungen Wiederholung von Prüfungen Einsicht in Prüfungsunterlagen Abschlussarbeit und Abschlusskolloquium Bestehen der Master-Prüfung... 4

2 2 8 Bildung der Gesamtnote Übergabe der Master-Urkunde Teil: Schlussvorschriften Inkrafttreten... 5 Anlage ZV... 6 Zweck des Zulassungsverfahrens Zulassungsverfahren, Fristen, Unterlagen Zulassungskommission Teilnahme am Zulassungsverfahren, Umfang und Inhalt des Zulassungsverfahrens, Feststellung und Bekanntgabe des Ergebnisses, Niederschrift... 7 Anlage SFB... 8 Vorbemerkung Einzelne in dieser Satzung verwendete Begriffe werden auch ausführlich im Glossar definiert und können unter nachgelesen werden.. Teil: Allgemeine Vorschriften Geltungsbereich Diese fachspezifischen Bestimmungen (FSB) ergänzen die Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor- und Masterstudiengänge (ASPO) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) vom 5. August 2009 in der jeweils geltenden Fassung. 2 Ziel des Studiums, Zweck der Prüfungen () Der Master-Studiengang Business Management (BWL, Betriebswirtschaftslehre) wird von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der JMU als forschungsorientierter Studiengang mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.) im Rahmen eines konsekutiven Bachelor- und Master-Modells angeboten. 2 Der Grad des Master of Science stellt einen weiteren forschungsorientierten und berufsqualifizierenden Abschluss dar; die im Rahmen des Master-Studiums erworbene Qualifikation entspricht der eines Diplom-Kaufmanns bzw. einer Diplom-Kauffrau. (2) Das Studium des Master-Studiengangs Business Management vermittelt vertiefte Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf Theorien, Modelle und Methoden im Bereich der Betriebswirtschaft und führt so zu einer hohen wissenschaftlichen Qualifikation und Selbständigkeit auf diesem Gebiet. 2 Im Einzelnen: Der Studiengang ermöglicht neben einer allgemeinen wirtschaftswissenschaftlichen Ausrichtung auf mindestens zwei verschiedene betriebswirtschaftliche Kernbereiche eine fokussierte Ausbildung auf bestimmte Berufsgruppenbereiche. 3 Diese Wahl zwischen einer eher generalistischen Ausbildung mit individueller Schwerpunktsetzung in bis zu drei Schwerpunkten der gezielten Vorbereitung auf ein spezielles Berufsund Arbeitsfeld spiegelt die Tradition der Fakultät mit dem Fokus auf eine breite und methodisch fundierte wissenschaftliche Ausbildung wider. 4 Gleichzeitig stellt dieses Modell eine Reaktion auf die stetig steigenden Anforderungen eines international ausgerichteten Arbeitsmarktes mit der Forderung nach Expertenwissen dar. 5 Die Masterprüfung bildet einen zweiten berufsqualifizierenden Abschluss, welcher auf einem wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorstudiengang (bzw. einem Bachelorstudiengang mit vornehmlich wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten) aufbaut. 6 Durch die Masterprüfung wird festgestellt, ob die Studierenden die Zusammenhänge im Bereich Business Management (BWL) überblicken und sich in Teildisziplinen der Betriebswirtschaftslehre so spezialisiert haben, dass sie einen eigenen Forschungsbeitrag leisten können.

3 3 7 Durch die Ausbildung und Schulung des analytischen Denkens sollen die Studierenden die Fähigkeit erwerben, sich später in die an sie herangetragenen Aufgabengebiete einzuarbeiten und insbesondere auf der Grundlage des bereits aus dem Bachelorstudium erworbenen Grundwissens sowie der im Masterstudiengang erlangten vertieften und erweiterten Kenntnisse selbständig wissenschaftlich begründete Urteile zu fällen und Entscheidungen zu treffen. 8 Neben Tätigkeiten in der Praxis sollen die Absolventen bzw. Absolventinnen befähigt werden, in Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen zu arbeiten. 9 Durch die Masterarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in einem thematisch begrenzten Umfang in der Lage sind, eine wissenschaftliche Aufgabe nach bekannten Verfahren und wissenschaftlichen Gesichtspunkten selbständig zu erarbeiten. 0 Zum Erreichen der Ziele ist ein hohes Maß an Eigeninitiative der Studierenden erforderlich. Studieren bedeutet insbesondere auch ein Selbststudium und das Studieren in Arbeitsgruppen. 2 Die wissenschaftliche Literatur ist dabei eine unentbehrliche Hilfe. 3 Für den Erfolg im Studium und den beruflichen Erfolg nach dem Studium sind die Beherrschung der englischen Sprache und möglichst einer weiteren Fremdsprache in Wort und Schrift sowie Kenntnisse in Rhetorik und Präsentationstechniken besonders förderlich. 4 Die Entwicklung dieser Kenntnisse fordert die Eigeninitiative der Studierenden über das Lehrangebot hinaus. 5 Ein Teil der Veranstaltungen sowie ein Teil der dazugehörenden Teilmodulprüfungen kann in englischer Sprache angeboten bzw. durchgeführt werden. 6 Zusammenfassend ermöglicht die Masterprüfung somit den Erwerb eines international vergleichbaren Grades auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre und stellt im Rahmen eines Masterstudiengangs einen weiteren berufsqualifizierenden bzw. forschungsorientierten Abschluss dar. (3) Die erfolgreich abgelegte Master-Prüfung berechtigt nach Maßgabe der einschlägigen Promotionsordnungen der JMU in ihren jeweils gültigen Fassungen zur Aufnahme eines Promotionsstudiums. 3 Studienbeginn, Gliederung des Studiums, Regelstudienzeit () Das Studium kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester begonnen werden. (2) Das Studium gliedert sich in die folgenden zwei zentralen Bereiche: Es besteht aus einem Wahlpflichtbereich á 90 ECTS-Punkten und der Masterabschlussarbeit á 30 ECTS Punkten. 2 Der Wahlpflichtbereich untergliedert sich wiederum in zwei Bereiche: den Bereich Vertiefung á 60 ECTS-Punkten und einen interdisziplinären Bereich á 30 ECTS-Punkten.. FS 2. FS 3. FS 4. FS A) Vertiefung (60 ECTS-Punkte) Pflicht- und Wahlpflichtmodule aus einer Vertiefung B) Interdisziplinärer Bereich (30 ECTS-Punkte) Wahlpflichtmodule (dazugehörende Lehrveranstaltungen: u.a. Seminare) aus einem fächerübergreifenden Pool C) Masterthesis (30 ECTS-Punkte)

4 4 (3) Hinsichtlich der zwei Wahlpflichtbereiche liegen die folgenden Konzepte zugrunde: 2 Der Bereich Vertiefung dient der individuellen Schwerpunktsetzung seitens der Studierenden. 3 Die Studierenden erwerben vertiefte Kenntnisse und Fähigkeiten sowie Methoden in betriebswirtschaftlichen Disziplinen und sie bereiten sich somit auf künftige Berufsgruppenfelder vor. 4 Der Interdisziplinäre Bereich beinhaltet ein verpflichtendes Modul, welches ein Seminar à 0 ECTS-Punkte beinhaltet, sowie weitere Modulleistungen in einem festgelegten Umfang aus einem fest definierten Pool, in welchem BWL- und VWL-Module sowie ggf. Module anderer Fakultäten zu belegen sind. 5 Die Aufnahme der Module aus anderen Fakultäten erfolgt nach Zustimmung der exportierenden Fakultäten. 6 Ziel des Interdisziplinären Bereichs ist die Vermittlung von fächerübergreifenden Zusatzqualifikationen. (4) Die beiden Wahlpflichtbereiche sind inhaltlich wie folgt ausgestaltet: A) Die Vertiefung Im Bereich der Vertiefung stehen den Studierenden zwei Varianten mit insgesamt sieben Vertiefungen zur Verfügung: Variante : Wahl einer Vertiefung á 60 ECTS-Punkten mit fest definierten Pflicht- und Wahlpflichtprogramm. Vertiefung Business Information Systems (BIS) (60 ECTS-Punkte): Die Vertiefung besteht aus einem Pflichtbereich á 30 ECTS-Punkten und einem Wahlpflichtbereich, aus welchem 30 ECTS-Punkte zu belegen sind. 2 Die der Vertiefung zugeordnete Module sind in der Studienfachbeschreibung aufgeführt. 2. Vertiefung Finance, Accounting and Taxation (FACT) (60 ECTS-Punkte): Die Vertiefung besteht aus zwei Wahlpflichtbereichen. 2 Im Wahlpflichtbereich I sind 20 o- der 25 ECTS-Punkte aus einem Angebot von 25 ECTS-Punkten zu wählen. 3 Im Wahlpflichtbereich II sind abhängig von der Anzahl der gewählten Module im Wahlpflichtbereich I aus einem Pool an Wahlpflichtmodulen Module im Umfang von ECTS- Punkten zu absolvieren. 4 Die der Vertiefung zugeordnete Module sind in der Studienfachbeschreibung aufgeführt. 3. Vertiefung Human Resources and Labor Relations (HR & LR) (60 ECTS-Punkte): Die Vertiefung besteht aus einem Pflichtbereich á 30 ECTS-Punkten und einem Wahlpflichtbereich, aus welchem 30 ECTS-Punkte zu belegen sind. 2 Die der Vertiefung zugeordnete Module sind in der Studienfachbeschreibung aufgeführt. 4. Vertiefung Risk Management (RSM) (60 ECTS-Punkte): Die Vertiefung besteht aus zwei Wahlpflichtbereichen. 2 Im Wahlpflichtbereich I sind 30 o- der 35 ECTS-Punkte aus einem Angebot von 35 ECTS-Punkten zu wählen. 3 Im Wahlpflichtbereich II sind - abhängig von der Anzahl der gewählten Module im Wahlpflichtbereich I - aus einem Pool an Wahlpflichtmodulen Module im Umfang von ECTS- Punkten zu absolvieren. 4 Die der Vertiefung zugeordnete Module sind in der Studienfachbeschreibung aufgeführt. 5 Module aus den Wahlpflichtbereichen, welche ggf. bereits in den Bachelorstudiengängen Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsinformatik Wirtschaftsmathematik an der JMU bereits erbracht worden sind, dürfen nicht nochmals belegt werden. 5. Vertiefung Strategic Management (STM) (60 ECTS-Punkte): Die Vertiefung besteht aus einem Pflichtbereich á 25 ECTS-Punkten und einem Wahlpflichtbereich, aus welchem 35 ECTS-Punkte belegt werden müssen. 2 Die der Vertiefung zugeordnete Module sind in der Studienfachbeschreibung aufgeführt.

5 6. Vertiefung Value Chain Management (VCM) (60 ECTS-Punkte): 5 Die Vertiefung besteht aus einem Pflichtbereich á 30 ECTS-Punkten und einem Wahlpflichtbereich, aus welchem 30 ECTS-Punkte zu absolvieren sind. 2 Die der Vertiefung zugeordnete Module sind in der Studienfachbeschreibung aufgeführt. Variante 2: Wahl einer Vertiefung, welche drei Schwerpunkte miteinander kombiniert 7. Vertiefung Individuelle Schwerpunktsetzung (IDS) (3 x 20 ECTS-Punkte): Die Vertiefung besteht in der Wahl von drei Schwerpunkten, wobei mindestens zwei Schwerpunkte aus dem Bereich Betriebswirtschaftliche Schwerpunkte zu wählen sind. 2 Die Schwerpunkte bestehen in der Regel aus der Kombination von einem Pflichtbereich mit einem Wahlpflichtbereich. 3 Einzelne Schwerpunkte können auch ausschließlich aus einem Pflichtbereich einem Wahlpflichtbereich bestehen. 4 Die den Schwerpunkten zugeordneten Module sind in der Studienfachbeschreibung geregelt. 5 Schwerpunkte im Sinne dieser Ordnung sind betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Schwerpunkte á 20 ECTS Punkte. 6 Diese sind: Betriebswirtschaftliche Schwerpunkte Bankbetriebslehre (20 ECTS-Punkte), Controlling (20 ECTS-Punkte), Finanzierung, Rechnungswesen und Steuern (20 ECTS-Punkte), Forschungsmethoden (20 ECTS-Punkte), Industriebetriebslehre (20 ECTS-Punkte), Informationsmanagement (20 ECTS-Punkte), Logistik und Supply Chain Management (20 ECTS-Punkte), Strategisches Marketing-Management (20 ECTS-Punkte), Personal und Organisation (20 ECTS-Punkte), Unternehmensgründung und Unternehmensführung (20 ECTS-Punkte), Ökonometrie (20 ECTS-Punkte). Volkswirtschaftliche Schwerpunkte Finanzwissenschaft (20 ECTS-Punkte), Forschungsmethoden (20 ECTS-Punkte), Geld und Währung (20 ECTS-Punkte), Industrieökonomik (20 ECTS-Punkte), Internationale Ökonomik (20 ECTS-Punkte), Wirtschaftspolitik (20 ECTS-Punkte, Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik (20 ECTS-Punkte), Ökonometrie (20 ECTS-Punkte). B) Der Interdisziplinäre Bereich Der Interdisziplinäre Bereich im Umfang von 30 ECTS-Punkten beinhaltet ein verpflichtendes Seminar à 0 ECTS-Punkte. 2 Darüber hinaus können weitere Seminare weitere Veranstaltungen - im Umfang von insgesamt 20 ECTS-Punkten - aus einem fest definierten Pool, in welchem BWL- und VWL-Module sowie ggf. Module anderer Fakultäten angeboten werden, belegt werden. 3 Es wird dringend empfohlen, mindestens ein Seminar an einem Lehrstuhl zu belegen, welcher an der von dem der Studierenden gewählten Vertiefung im Pflichtbereich beteiligt ist. 4 In den Vertiefungen BIS, FACT und HR & LR ist mindestens ein Seminar zwingend an einem der innerhalb des Pflichtbereichs der Vertiefung vertretenen Lehrstühle abzulegen.

6 6 5 Die dem Pool gemäß den Sätzen und 2 zugeordneten Module sind der Studienfachbeschreibung zu entnehmen. 6 Module, die bereits im Bereich Vertiefung gewählt wurden und auch Bestandteil des fest definierten Pools sind, können nicht zweimal ausgewählt und belegt werden. C) Die Master-Thesis Dem Modul der Master-Thesis sind 30 ECTS-Punkte zugeordnet. 2 Es wird dringend empfohlen, die Master-Thesis an einem Lehrstuhl zu absolvieren, welcher an der von dem der Studierenden gewählten Vertiefung im jeweiligen Pflichtbereich beteiligt ist. 3 Innerhalb der Vertiefungen BIS, FACT und HR & LR ist die Thesis zwingend an einem der (innerhalb des Pflichtbereichs der jeweiligen Vertiefung vertretenen) Lehrstühle abzulegen. (5) Die verbindliche Entscheidung hinsichtlich der Wahl der Vertiefung ist mit Ablauf des dritten Fachsemesters dem Prüfungsamt in schriftlicher Form mitzuteilen. 2 In begründeten, von dem der Studierenden nicht zu vertretenden Ausnahmefällen kann diese Festlegung auch nach dem Ablauf des dritten Fachsemesters erfolgen. 3 Die Entscheidung hierüber erfolgt auf Antrag des der Studierenden und obliegt dem Prüfungsausschuss. (6) Der Master-Studiengang Business Management weist eine Regelstudienzeit von vier Semestern auf, in welcher insgesamt 20 ECTS-Punkte zu erwerben sind. 4 Zugangsvoraussetzungen, empfohlene Grundkenntnisse () Die Zulassung zum Master-Studiengang Business Management erfordert: a) einen Abschluss in den folgenden Bachelorstudiengängen: Wirtschaftswissenschaft mit dem Abschluss Bachelor of Science (Erwerb von 80 ECTS-Punkten), Wirtschaftsinformatik mit dem Abschluss Bachelor of Science (Erwerb von 80 ECTS- Punkten) Wirtschaftsmathematik mit dem Abschluss Bachelor of Science (Erwerb von 80 ECTS-Punkten) an der JMU in einem vergleichbaren Studiengang an einer anderen in- ausländischen Hochschule einen gleichwertigen in- ausländischen Abschluss; b) den Nachweis von erworbenen Kompetenzen in den folgenden Bereichen (aa) bis (dd) im jeweils angegebenen Mindestumfang (im Rahmen des Erwerbs eines der in Buchst. a) genannten Abschlüsse entsprechend dem an der JMU für diese Bachelorstudiengänge verwendeten ECTS-Punkte-Schema): (aa) aus Modulen im Umfang von mindestens 20 ECTS-Punkten in den Bereichen Mathematik, Statistik, Ökonometrie und anwendungsorientierter Wirtschaftsinformatik, wobei mindestens 5 ECTS-Punkte in den Bereichen Mathematik, Statistik, Ökonometrie nachzuweisen sind; (bb) aus Modulen im Umfang von mindestens 30 ECTS-Punkten aus dem Bereich der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere aus den folgenden Kernbereichen: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (Einführung); Externe und Interne Unternehmensrechnung; Beschaffung, Produktion und Logistik; Investition und Finanzierung; Marktorientierte Unternehmensführung; (cc) aus Modulen im Umfang von mindestens 20 ECTS-Punkten aus dem Bereich der Volkswirtschaftslehre, insbesondere aus den folgenden Kernbereichen: Grundlagen der Volkswirtschaftslehre (Einführung); Mikroökonomik; Makroökonomik; Wirtschaftspolitik; sowie (dd) aus Modulen im Umfang von mindestens 5 ECTS-Punkten aus dem Bereich der Rechtswissenschaft, insbesondere aus den folgenden Kernbereichen: Einführung in die Rechtswissenschaft für Wirtschaftswissenschaftler; Handelsund Gesellschaftsrecht.

7 7 Die benötigten Kompetenzen werden insbesondere im Rahmen der unter Buchstabe a) aufgeführten Studiengänge an der JMU vermittelt. Fehlende Module im Umfang von maximal 5 ECTS-Punkten aus der Betriebswirtschaftslehre, von maximal 5 ECTS-Punkten aus der Volkswirtschaftslehre sowie von 5 ECTS-Punkten aus der Rechtswissenschaft können durch Module aus dem Bereich der Wirtschaftsinformatik, Informatik, Ökonometrie und der Mathematik ersetzt werden. Hierdurch wird ebenfalls den methodisch-analytischen Ansprüchen des Masterstudienganges Business Management Rechnung getragen. c) die Zuweisung eines Studienplatzes für das Master-Studium in Business Management im Rahmen des Zulassungsverfahrens (vgl. Anlage ZV). 2 Über die Erfüllung der Voraussetzungen nach Satz Buchst. a) sowie über das Vorliegen der erforderlichen Mindest-Kompetenzen (Satz Buchst. b)) entscheidet die Zulassungskommission (vgl. Anlage ZV). 3 Bei der Entscheidung über die Gleichwertigkeit der Erstabschlüsse mit dem genannten Referenzabschluss sowie für den Nachweis der erforderlichen Mindest- Kompetenzen und deren Umfang (insbesondere bei nicht-modularisierten Studiengängen) gilt nach Maßgabe des Art. 63 BayHSchG der Grundsatz der Beweislastumkehr sowie die Verpflichtung, Gleichwertigkeit festzustellen, soweit keine wesentlichen Unterschiede hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen bestehen. (2) Im Falle des Nichtvorliegens der in Abs. Satz Buchst. a) b) genannten Voraussetzungen ist eine Zulassung zum Master-Studium in Business Management nicht gegeben. 2 Der Bewerber / die Bewerberin erhält in diesem Fall einen mit Gründen und einer Rechtsbehelfsbelehrung versehenen Bescheid. (3) Für Bewerber und Bewerberinnen, die den einschlägigen Hochschul- gleichwertigen Abschluss nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, ist zusätzlich ein Nachweis über ausreichende kenntnisse erforderlich. 2 Dieser Nachweis ist entsprechend den Vorgaben der Immatrikulationssatzung der JMU in der jeweils geltenden Fassung zu führen. 5 Modularisierung, ECTS () Das Master-Studium ist modular aufgebaut. 2 Ein Modul umfasst eine mehrere inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmte Lehrveranstaltungen, deren Vor- und Nachbereitung sowie die zu erbringenden studienbegleitenden benoteten Prüfungsleistungen, welche im Kontext dieser Lehrveranstaltungen zu erbringen sind. (2) Der für ein Modul zu erbringende Gesamtarbeitsaufwand der Studierenden wird mit ECTS-Punkten beschrieben. 2 Ein ECTS-Punkt entspricht einer Arbeitszeit von 25 bis 30 Stunden eines einer durchschnittlichen Studierenden. (3) Weitere Einzelheiten finden sich in 7 und 8 ASPO. 6 Kontrollprüfungen Es werden keine Kontrollprüfungen gemäß 2 Abs. 5 ASPO durchgeführt. 7 Prüfungsausschuss Der Prüfungsausschuss wird wie in 3 Abs. Sätze 3 und 7 ASPO gebildet. 2 Er kann zu seinen Tätigkeiten beratende Mitglieder ohne Stimmrecht hinzuziehen, insbesondere die Studiengangkoordinatoren bzw. Studiengangkoordinatorinnen die Fachstudienberater bzw. Fachstudienberaterinnen.

8 8 8 Anrechnung von Modulen, Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen () Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die gemäß Art. 63 Abs. BayHSchG innerhalb des in- ausländischen Hochschulbereichs erbracht worden sind, sind durch den Prüfungsausschuss im Regelfall anzurechnen, es sei denn, es bestehen wesentliche Unterschiede hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen (Lernergebnisse). 2 Der Nachweis wesentlicher Unterschiede obliegt dem Prüfungsausschuss (Beweislastumkehr). 3 Es besteht die Möglichkeit, einen Teil der in den SFB genannten Leistungen durch Belegung von Kursen der Virtuellen Hochschule Bayern (VHB) zu erbringen. 4 Falls der Erwerb derartiger Leistungen beabsichtigt ist, wird vorab eine Beratung bei der Fachstudienberatung empfohlen. 5 In Abweichung von 7 Abs. 4 ASPO können Studien- und Prüfungsleistungen, Module und Teilmodule bis zum Gesamtumfang der für das Bestehen erforderlichen ECTS-Punkte angerechnet werden. (2) Kompetenzen, die im Rahmen sonstiger weiterbildender Studien nach Art. 56 Abs. 6 Nr. 3 BayHSchG außerhalb des Hochschulbereichs erworben wurden, können angerechnet werden, wenn sie den im Rahmen des Studienfachs an der Universität Würzburg zu erwerbenden Kompetenzen gleichwertig sind. 2 Außerhalb des Hochschulbereichs erworbene Kompetenzen dürfen höchstens die Hälfte der nachzuweisenden Kompetenzen ersetzen. (3) Der Studierende / die Studierende hat die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen unverzüglich im Studiendekanat vorzulegen, welches den Studierenden über das weitere Vorgehen in Abstimmung mit dem Prüfungsausschuss, den Fachvertretern und dem Prüfungsamt berät. 2 Zu den einzureichenden Unterlagen gehören insbesondere Modulbeschreibungen, Transcripts of Records (Abschriften der Studierendendaten) sonstige Dokumente der Institution, an der die Kompetenzen erworben wurden, mit Lernergebnissen, Lehrformen, Inhalten, erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen sonstigen Leistungsnachweisen sowie dem Notensystem, nach dem die Bewertung erfolgte. 3 Bei Zeugnissen sonstigen Unterlagen, die nicht in deutscher englischer Sprache ausgestellt sind, kann die Vorlage einer beglaubigten deutschen Übersetzung verlangt werden. 4 Der Antrag auf Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen kann nur innerhalb des ersten Studiensemesters an der JMU des betreffenden Studienganges beim zuständigen Prüfungsausschuss gestellt werden (vgl. 7 Abs. 5 ASPO). (4) Wird eine Anrechnung versagt, kann die betroffene Person eine Überprüfung der Entscheidung durch die Hochschulleitung gemäß Art. 63 Abs. 3 BayHSchG beantragen. (5) Weitere Einzelheiten sind dem 7 ASPO zu entnehmen. 9 Studienfachbeschreibung, Studienverlaufsplan () Die Module des Master-Studiengangs Business Management sind in der Studienfachbeschreibung (Anlage SFB) genannt. (2) Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät gibt die aktuellen Modulbeschreibungen u.a. mittels einer Moduldatenbank auf den Internetseiten der Fakultät bekannt. 2 Daneben veröffentlicht die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät einen Studienverlaufsplan (SVP) eine Empfehlung über einen idealtypischen Verlauf des Studiums. (3) Die in der Studienfachbeschreibung und in den Modul- und Teilmodulbeschreibungen aufgeführten Module im Wahlpflichtbereich sind hierbei nicht abschließend. 2 Der Prüfungsausschuss kann im Vorgriff auf eine später zu erfolgende Änderungssatzung zu diesen FSB weitere Module zulassen. 3 Soweit diese Module nicht von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten werden, ist hierbei 9 Abs. Satz 4 der ASPO zu beachten. 0 Unterrichtssprache Die Lehrveranstaltungen werden in der Regel in deutscher Sprache abgehalten. 2 Sie können nach Entscheidung des Dozenten der Dozentin in Abstimmung mit dem der Modulverantwortlichen in englischer einer anderen Sprache abgehalten werden, sofern in der

9 9 Modulbeschreibung diese Möglichkeit vorgesehen ist. 2 Ein Anspruch der Studierenden hierauf besteht aber nicht. 2. Teil: Durchführung der Prüfungen Studienbegleitendes Prüfungsverfahren () Zu jedem Modul findet eine studienbegleitende Erfolgsüberprüfung statt, welche sich auf eine Lehrveranstaltung eine Gruppe von Lehrveranstaltungen bezieht. 2 Die Erfolgsüberprüfung erfolgt in Form einer benoteten Prüfungsleistung. 3 Art, Dauer und Umfang der Erfolgsüberprüfung werden für jedes Modul in der Anlage SFB aufgeführt, Details werden im Modulhandbuch geregelt. 4 Weitere Einzelheiten der studienbegleitenden Erfolgsüberprüfung sind in den Bestimmungen des 7 ASPO zu entnehmen. 5 Für den Fall, dass die SFB mehrere Prüfungsoptionen vorsieht, nimmt der Dozent bzw. die Dozentin innerhalb des vorgegebenen Rahmens die konkrete Auswahl für das jeweilige Semester vor und gibt diese Festlegung spätestens zu Veranstaltungsbeginn bekannt. (2) Wenn in einem Modul die Erfolgsüberprüfung aus mehreren Prüfungsleistungen besteht (z.b. aus einer schriftlichen Arbeit und einer Präsentation) wenn mehrere Prüfungsformen zur Wahl stehen, so ist dies in der SFB sowie in dem die SFB umsetzenden Modulhandbuch zu regeln und die Details sind vom Dozenten bzw. der Dozentin zu Veranstaltungsbeginn bekannt zu geben. (3) Die Prüfungen werden in der Regel in deutscher Sprache abgehalten. 2 Sie können nach Entscheidung des Dozenten der Dozentin in Abstimmung mit dem der Modulverantwortlichen in englischer einer anderen Sprache abgehalten werden, sofern in der SFB diese Möglichkeit vorgesehen ist. 3 Ein Anspruch des Prüflings hierauf besteht aber nicht. (4) Das Bewertungsverfahren soll in der Regel vier Wochen nicht überschreiten. a Multiple-Choice-Verfahren () Gemäß 22 Abs. 8 ASPO können schriftliche Prüfungen ganz teilweise auch in der Weise abgenommen werden, dass der Prüfling anzugeben hat, welche der mit den Aufgaben vorgelegten Antworten er für richtig hält (Multiple-Choice-Verfahren). 2 Wird diese Art der Prüfung gewählt, so ist dies den Studierenden spätestens 4 Wochen vor der Prüfung bekannt zu geben. 3 Die Fragen-Antworten-Kataloge werden von Personen erstellt, die zur Abnahme von Prüfungen gemäß 6 Abs. ASPO befugt sind. 4 Dabei ist festzulegen, welche Antworten als zutreffend anerkannt werden. 5 Die Prüfungsaufgaben müssen zuverlässige Prüfungsergebnisse ermöglichen. 6 Die Prüfungsaufgaben sind vor der Feststellung des Prüfungsergebnisses darauf zu überprüfen, ob sie gemessen an Satz 5 fehlerhaft sind. 7 Ergibt diese Überprüfung, dass einzelne Prüfungsaufgaben fehlerhaft sind, sind die entsprechenden Prüfungsaufgaben bei der Feststellung des Prüfungsergebnisses nicht zu berücksichtigen, es ist von der verminderten Zahl der Prüfungsaufgaben auszugehen. 8 Die Verminderung der Prüfungsaufgaben darf sich nicht zum Nachteil der Prüflinge auswirken. 9 Im Falle einer teilweisen Abnahme von schriftlichen Prüfungen in Form von Multiple-Choice- Verfahren erfolgt eine gesonderte Bewertung des Multiple-Choice-Prüfungsteils nur dann, wenn die Summe der in diesem Prüfungsteil erreichbaren Bewertungseinheiten einen Umfang erreicht, der eine Anwendung der Abs. 4 und 5 notwendig erscheinen lässt. (2) Prüfungen nach Abs. Satz können als Einfachauswahlaufgaben (es ist - wie dem Prüfling bekannt ist - genau einer von insgesamt n Antwortvorschlägen richtig - aus n ) Mehrfachauswahlaufgaben (eine - dem Prüfling je nach Aufgabenstellung bekannte unbekannte - Anzahl x von insgesamt n Antwortvorschlägen ist richtig - x aus n ) ausgestaltet werden.

10 0 2 Für Einfachauswahlaufgaben gilt: 3 Für jede zutreffend beantwortete Aufgabe werden Bewertungseinheiten vergeben, wobei diese entweder für alle Aufgaben einheitlich ausgestaltet voneinander abweichend festgelegt werden können (einheitliche unterschiedliche Gewichtung), insbesondere, wenn sich der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben deutlich unterscheidet. 4 Der Prüfer kann entscheiden, ob er eine Zufallskorrektur vornehmen will. 5 Der Zufallserwartungswert, der die Wahrscheinlichkeit berücksichtigt, mit der ein Prüfling durch bloßes Raten die korrekte Antwort ankreuzt (Ratewahrscheinlichkeit), beträgt bei Einfachauswahlaufgaben geteilt durch die Anzahl an Antwortvorschlägen, gegebenenfalls multipliziert mit dem Gewichtungsfaktor dieser Aufgabe. 6 Bei Mehrfachauswahlaufgaben gibt es drei Bewertungsvarianten BV, BV2 und BV3. 7 Bei der Bewertungsvariante BV wird für jede Übereinstimmung zwischen einem vom Prüfling ausgewählten bzw. nicht ausgewählten Antwortvorschlag und einer als zutreffend bzw. als nicht zutreffend anerkannten Antwort je ein Punkt vergeben. 8 Für jede Nichtübereinstimmung wird ein Minuspunkt vergeben. 2 9 Die Bewertung einer Aufgabe kann nicht negativ werden, d.h. sie liegt zwischen der Anzahl der Antwortalternativen und 0. 0 Die Gesamtbewertung aller Aufgaben entspricht der gewichteten Punktsumme aller Mehrfachauswahlaufgaben entsprechend der Gewichtung der einzelnen Aufgaben. Bei der Bewertungsvariante BV2 wird für jede Übereinstimmung zwischen einem vom Prüfling ausgewählten bzw. nicht ausgewählten Antwortvorschlag und einer als zutreffend bzw. als nicht zutreffend anerkannten Antwort je ein Punkt vergeben. 2 Hier werden keine Minuspunkte vergeben. 3 Aus den Einzelbewertungen der Mehrfachauswahlaufgaben wird wiederum eine gewichtete Punktsumme aller Aufgaben entsprechend der Gewichtung der einzelnen Aufgaben berechnet. 4 Davon wird der zu errechnende Zufallserwartungswert abgezogen. 3 5 Bei der Bewertungsvariante BV3 wird nur für jede Übereinstimmung zwischen einem vom Prüfling ausgewählten Antwortvorschlag und einer als zutreffend anerkannten Antwort ein Punkt vergeben. 6 Für nicht ausgewählte Antwortvorschläge wird kein Punkt vergeben. 7 Für vom Prüfling ausgewählte, aber nicht als zutreffend anerkannte Antworten einer Aufgabe werden Minuspunkte vergeben. 8 Diese berechnen sich wie folgt: wenn es x als zutreffend anerkannte und y als nicht zutreffend anerkannte Antworten gibt, dann werden x/y Minuspunkte vergeben. 4 9 Damit führt sowohl das Ankreuzen keiner Antwortalternative als auch das Ankreuzen aller Antwortalternativen immer zu 0 Punkten, falls nicht alle Antwortalternativen als zutreffend anerkannt werden. 20 Die Bewertung einer Aufgabe kann nicht negativ werden. 2 Die maximal erreichbare Punktzahl pro Aufgabe entspricht hier der Anzahl an korrekten Antwortalternativen. 22 Da diese dem Prüfling nicht bekannt ist und es daher für ihn nicht ersichtlich wäre, welches Eigengewicht die jeweilige Aufgabe hat, wird bei BV3 für die Grundwertung die erreichte Punktzahl pro Aufgabe mit der bei dieser Aufgabe maximal erreichbaren Punktzahl ins Verhältnis gesetzt, d.h. die maximale Grundwertung pro Aufgabe beträgt Punkt. 23 Die Gesamtbewertung BV3 ist nur anwendbar, wenn bei jeder Aufgabe mindestens ein Antwortvorschlag als zutreffend anerkannt wird. BV und BV2 sind auch anwendbar, wenn kein Antwortvorschlag als zutreffend anerkannt wird. 2 Wenn z.b. bei einer Mehrfachauswahlfrage die Antwortvorschläge A, B, C, D, E angeboten werden, von denen A und B richtig sind, und der Prüfling kreuzt A und C an, dann bekommt der Prüfling Punkt (3 Übereinstimmungen - 2 Nicht-Übereinstimmungen) von 5 möglichen Punkten für die 5 Antwortvorschläge, d.h. 20 %. 3 Dieser wird z.b. für Mehrfachauswahlaufgaben, bei denen dem Prüfling die Anzahl der als zutreffend anerkannten Antwortvorschläge nicht bekannt gegeben wurde, wie folgt berechnet: Die Ratewahrscheinlichkeit für jeden einzelnen Antwortvorschlag einer Aufgabe liegt bei 50 % 0,5. Der Zufallserwartungswert dieser Mehrfachauswahlaufgaben beträgt folglich die Anzahl an Antwortvorschlägen multipliziert mit 0,5. Wenn z.b. bei einer Mehrfachauswahlfrage die Antwortvorschläge A, B, C, D, E angeboten werden, von denen A und B richtig sind, und der Prüfling kreuzt A und C an, dann bekommt der Prüfling 3 Punkte (3 Übereinstimmungen) von denen der Zufallserwartungswert 2,5 abgezogen wird, d.h. mit 0,5 von 2,5 möglichen Punkten kommt er auf 20 %. 4 Wenn z.b. bei einer Mehrfachauswahlfrage die Antwortvorschläge A, B, C, D, E angeboten werden, von denen A und B richtig sind, und der Prüfling kreuzt A und C an, dann bekommt der Prüfling /3 Punkt ( Übereinstimmung für A 2/3 für die Wahl der nicht korrekten Alternative C) von 2 möglichen Punkten (für A und B), d.h. 6,7 %.

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