Fariba Peykan. Die grundbuchrechtliche Prüfungskompetenz des Rechtspflegers bei notariell beurkundeten Rechtsgeschäften. Verlag Dr.

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1 Fariba Peykan Die grundbuchrechtliche Prüfungskompetenz des Rechtspflegers bei notariell beurkundeten Rechtsgeschäften Verlag Dr. Kovac Hamburg 2005

2 INHALTSVERZEICHNIS Einleitung 1 1. Abschnitt Begriffsbestimmung und thematische Begrenzung 1. Teil: Begriff der notariellen Beurkundung 5 A. Beurkundungsbegriff der Formerfordernisse 6 I. Grundsätze zur notariellen Beurkundung als Formerfordernis 6 1. Die notarielle Beurkundung als gesetzliches Formerfordernis 6 a. Materiell-rechtliche Formerfordernisse 7 b. Verfahrensrechtliche Formerfordernisse 8 2. Die notarielle Beurkundung als rechtsgeschäftliches Formerfordernis 9 II. Beurkundungsbegriff der Formerfordernisse des BGB Notarielle Beurkundung / Niederschrift eines Notars Öffentliche Beglaubigung 12 in. Beurkundungsbegriff anderer gesetzlicher Formerfordernisse 13 B. Beurkundungsbegriff der BNotO 13 C. Beurkundungsbegriff des BeurkG 15 D. Zusammenfassung 16 E. Begriffsbestimmung für die vorliegende Arbeit Teil: Thematische Begrenzung 19 A. Begrenzung auf die Beurkundung von Willenserklärungen 19 B. Einzelfälle 20

3 X I. Notarielle Beurkundung aufgrund eines gesetzlichen Formerfordernisses Grundstückskaufvertrag und Auflassung ( 311 b Abs. 1 S. 1, 925 Abs. 1 BGB, 20,29 GBO) Schuldrechtliches Geschäft bei Bestellung, Erwerb oder Übertragung eines Erbbaurechts ( 11 ErbbauVO i.v.m. 311 b Abs. 1 S. 1 BGB) 23 II. Notarielle Beurkundung aufgrund eines rechtsgeschäftlichen Formerfordernisses Sonstige Rechte an Grundstücken Bewilligung ( 19 GBO) 26 a. Rechtsnatur der Bewilligung 26 b. Beurkundung der Bewilligung Abschnitt Die Prüfungskompetenz des Rechtspflegers im Eintragungsverfahren 1. Teil: Meinungsstand in Literatur und Rechtsprechung 31 A. Grundlagen des Antragsverfahrens nach der GBO 31 B. Prüfung durch den Rechtspfleger beim Grundbuchamt 33 I. Existenz von Prüfungsrecht bzw. Prüfungspflicht 33 II. Umfang der Prüfung Prüfung nach herrschender Meinung 34 a. Grundsatz: Formalisierte Prüfung der Eintragungsvoraussetzungen 35 b. Ausnahme: Erweiterte Prüfung aufgrund der Pflicht das Grundbuch richtig zu halten Erweiterte Prüfung nach einem Teil des Schrifttums Eingeschränkte Prüfung nach einem Teil des Schrifttums 42 C. Zwischenergebnis 42

4 XI 2. Teil: Stellungnahme 45 A. Grundsätze der Prüfung im Eintragungsverfahren 45 I. Prüfungsrecht = Prüfungspflicht?; Begriff der Prüfungskompetenz 45 II. Rechtsgrundlagen der Prüfungskompetenz Erfordernis einer Rechtsgrundlage 47 a. Eintragungsvoraussetzungen als Gegenstand der Prüfung 48 b. Charakter der Prüfung als grundrechtsrelevante hoheitliche Maßnahme 48 c. Zwischenergebnis In Betracht kommende Rechtsgrundlagen 50 a. Legalitätsprinzip als Rechtsgrundlage 50 aa. Keine Herleitung eines Legalitätsprinzips aus der GBO 51 aaa. Entstehungsgeschichte der GBO 52 bbb. 18 Abs. 1 S. 1 GBO 54 ccc. 53 Abs. 1 S. 1 GBO 54 ddd. 82 ff. GBO 55 eee. Zwischenergebnis 56 bb. Keine Herleitung eines Legalitätsprinzips aus dem GG 56 aaa. Bindung an "Gesetz und Recht" nach Art. 20 Abs. 3 GG 57 bbb. Rechtsstaatliche Pflicht des Grundbuchamts zur Gewährleistung der Richtigkeit des Grundbuchs? 58 ccc. Zwischenergebnis 61 cc. Zwischenergebnis 62 b. Vorschriften der GBO als Rechtsgrundlage 62 III. Zusammenfassung 62 B. Prüfungskompetenz im Einzelnen 63 I. Prüfung einer notariell beurkundeten Bewilligung Rechtsgrundlage Prüfungsumfang 64

5 XII II. Unmittelbare Prüfung eines notariell beurkundeten Vollzugsgeschäfts Prüfungskompetenz auf Grundlage von 19 GBO Prüfungskompetenz auf Grundlage von 20 GBO 67 a. Meinungsstand 67 b. Stellungnahme 68 aa. Auslegung von 20 GBO 68 aaa. Wortlaut des Gesetzes 69 bbb. Gesetzessystematik 69 ccc. Sinn und Zweck des Gesetzes 71 ddd. Wille des historischen Gesetzgebers 72 (1) Erster Entwurf einer Grundbuchordnung vom November (2) Grundbuchordnung vom 24. März (3) Zwischenergebnis 85 bb. Ergebnis Zusammenfassung 86 III. Unmittelbare Prüfung eines notariell beurkundeten Grundgeschäfts 87 IV. Mittelbare Prüfung notariell beurkundeter Rechtsgeschäfte Grundsatz Einzelfälle 89 a. Prüfung der Eintragungsfähigkeit 89 aa. Rechtsgrundlage 89 bb. Prüfungsumfang 90 aaa. Eintragungsfähigkeit im Allgemeinen 90 bbb. Eintragungsfähigkeit des Inhalts 91 ccc. Abgrenzung von unrichtigen und unzulässigen Eintragungen 91 cc. Zusammenfassung 93 b. Prüfung der Verfahrens- / Geschäftsfähigkeit 94

6 XIII c. Prüfung der Bewilligungs- / Verfügungsbefugnis 95 aa. Rechtsgrundlage 96 bb. Prüfungsumfang 96 cc. Insbesondere: Prüfung von 1365 Abs. 1 BGB 98 d. Prüfung schuldrechtlicher Verträge 100 aa. Prüfung des Grundgeschäfts 100 aaa. Dingliche Einigung erfassende Unwirksamkeit des Grundgeschäfts 100 bbb. Bedeutung des Grundgeschäfts für das Vorliegen sonstiger Eintragungsvoraussetzungen 101 bb. Prüfung des durch eine Vormerkung zu sichernden Anspruchs 102 aaa. Prüfung der Wirksamkeit des zu sichernden Anspruchs 102 bbb. Vorlage der notariellen Urkunde 103 V. Sonderproblem: Prüfung der Wirksamkeit Allgemeiner Geschäftsbedingungen Anwendbarkeit der 305 ff. BGB auf notariell beurkundete Rechtsgeschäfte Vorliegen von AGB in notariell beurkundeten Rechtsgeschäften Fallkonstellationen im Grundbuchrecht mit Bezug zu AGB 112 a. Schuldrechtliche Verträge 113 b. Sachenrechtliche Verträge 113 c. Eintragungsbewilligung nach 19 GBO Prüfungskompetenz in Bezug auf 305 ff. BGB 117 a. Prüfung von AGB in notariell beurkundeten dinglichen Verträgen 119 b. Prüfung von AGB in notariell beurkundeten schuldrechtlichen Verträgen 120 c. Prüfung von AGB in der Eintragungsbewilligung nach 19 GBO 121 VI. Zusammenfassung 121

7 XIV C. Kein Erfordernis einer weitergehenden Prüfung 122 I. Gewährleistung durch das Beurkundungsverfahren Wirksamkeitsgewähr durch das Beurkundungsverfahren 124 a. Materiell-rechtliche Wirksamkeit als Ziel des Beurkundungsverfahrens 124 b. Gesetzliche Mittel zur Zielerreichung 126 aa. Notarielle Pflichten aus 17 ff. BeurkG 126 bb. Notarielles Berufsrecht 129 aaa. Unabhängige und unparteiische Amtsführung ( 1, 14 Abs. 1 S.2BNotO) 129 bbb. Qualitätssicherung durch die BNotO 131 ccc. Zwischenergebnis 132 c. Grenzen der Wirksamkeitsgewähr durch das Beurkundungsverfahren 132 aa. Summarisches Verfahren der Sachverhaltsermittlung 132 bb. Vorrang des Willens der Beteiligten 133 cc. Vorläufigkeit des Verfahrensergebnisses 134 dd. 17 ff. BeurkG als Sollvorschriften 134 d. Zwischenergebnis Ausreichender Umfang der Wirksamkeitsgewähr 135 a. Kein Prüfungserfordernis zur Erfüllung der Zwecke des Grundbuchs 136 b. Kein Prüfungserfordernis zur Erfüllung des Zwecks des Eintragungsverfahrens Ergebnis 140 II. Ökonomische Aspekte 140 III. Gefährdung notarieller Unabhängigkeit durch faktischen Einigungszwang 142 IV. Auseinanderfallen von Theorie und Praxis 143 Zusammenfassung der Ergebnisse 145

8 XV ABKÜRZUNGEN 151 LITERATURVERZEICHNIS. 153

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