HANDBUCH QUALITÄTSSICHERUNG

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1 HANDBUCH der QUALITÄTSSICHERUNG für Getreide-, Öl-, Eiweissfrüchte und Sonderkulturen aus biologischer Landwirtschaft 3. Ergänzung Dr. Josef Strommer, Raabs, Dezember 2008

2 Vorwort Neu im Übernahmesystem der Agentur ist ab der Ernte 2009 das Getreide Eiweiß Gemenge. Gemeint ist dabei, dass Triticale, Weizen oder Roggen gemeinsam mit Winterwicke oder Wintererbsen angebaut, geerntet und abgeliefert wird. Infolge der nicht immer ganz zusammenpassenden Reifezeitpunkte kann es durchaus zur Trocknungsnotwendigkeit kommen. Der Mindestpreis für solche Gemenge wird der Triticalepreis sein. Es ist geplant, für derartige Gemengeanlieferungen Zuschläge im Falle von Proteinwerten über 12 % bzw. 15 % zu bezahlen. Dies erfordert daher die Proteinbestimmung im Zuge der Produktübernahme. Infolge des mehr oder weniger hohen Getreideanteiles dieser Gemenge ist der Vorfruchtwert speziell in Bezug auf die N Fixierleistung als eher bescheiden einzustufen. Allein schon aus diesem Grund ist der nachfolgende Anbau von Speisegetreide nicht unbedingt empfehlenswert. Insbesondere die Winterwicke kann durch die ungleichmäßige Abreife auch zu einem Unkraut im nachfolgenden Speisegetreide werden. Sollte in abgelieferten Speisegetreidemengen dann mehr als 1 % Wicke enthalten sein, so darf dieses Speisegetreide dann nur als Futtergetreide übernommen werden. Mithilfe einer Saatgutaufbereitungsanlage (Rundkorntrieur) kann die Wicke (auf Kosten des Biobauern) größtenteils wieder herausgereinigt werden um doch eine Übernahme solcher Mengen durchführen zu können. Empfehlenswert ist daher der Folgeanbau von Futtergetreide (Triticale, ), Sommergetreide, Sonnenblumen oder in günstigen Fällen auch Mais und dergleichen. Als günstig hat sich erwiesen, nach der Ernte eines derartigen Gemenges eine passende Zwischenfrucht anzubauen und so die Vorfruchtwirkung für einen nachfolgenden Mais zu erhöhen. Josef Strommer 3. Ergänzung, Stand Dezember 2008 Seite 2

3 Ergänzungen bzw. neue Produkte siehe nachstehende Punkte: 3 Qualitätssicherung Reinigung / Aspiration 4 Einlagerung von Getreide, Öl- und Eiweißfrüchten aus biologischer Landwirtschaft und aus Umstellung auf biologische Landwirtschaft Getreide - Eiweiß Gemenge UM - Getreide- Eiweiß Gemenge 5 Auslagerung von Getreide, Öl- und Eiweißfrüchten aus biologischer Landwirtschaft und aus Umstellung auf biologische Landwirtschaft Getreide - Eiweiß Gemenge UM - Getreide- Eiweiß Gemenge 3. Ergänzung, Stand Dezember 2008 Seite 3

4 3.1.2 Reinigung/Aspiration PRODUKT Schlitzsieb OBERSIEB Rundsieb Schlitzsieb UNTERSIEB Rundsieb Weizen Durumweizen Dinkel Roggen 5-1,8 - Triticale 5-1,8 - Sommergerste Wintergerste Hafer 5-1,8 - Hirse Einlagerung - 3,25 1,6 - Hirse Auslagerung - 3,25 1,5 - Mais Einlagerung ,5 Futtermais Auslagerung 12 1,5 Erbse Einlagerung ,5 Erbse Auslagerung Ackerbohne Einlagerung ,5 Ackerbohne Auslagerung Sojabohne Einlagerung ,5 Sojabohne Auslagerung Lupine Einlagerung ,5 Lupine Auslagerung Platterbse Einlagerung ,5 Platterbse Auslagerung Sonnenblumen Öl-Kürbis Leinsamen - 3-1,8 Mohn - 2 Kein Untersieb Sommerwicke ,2 - Getreide Eiweiß Gemenge ,8 3. Ergänzung, Stand Dezember 2008 Seite 4

5 4 Einlagerung von Getreide, Öl- und Eiweißfrüchten aus biologischer Landwirtschaft und aus Umstellung auf biologische Landwirtschaft BIO - Getreide - Eiweiß Gemenge Für die Übernahme und Einlagerung von BIO - Getreide - Eiweiß Gemenge gelten folgende Qualitätskriterien: Schädlinge: frei von toten und lebenden Schädlingen Hektolitergewicht: mind. 62 kg Wassergehalt: Basis 14,5 %, Abzüge ab 14,6 % Qualitätsfeststellung: Der Besatz und der Wassergehalt sind von der Rohware, alle anderen Qualitätsparameter sind anhand der aspirierten Probe zu bestimmen. Folgende Siebe sind für die Besatzbestimmung zu verwenden: Obersieb: Untersieb: 12,0 mm Rundsieb 1,8 mm Schlitzsieb Trocknung: Lagerung: Um eine Hitzeschädigung zu vermeiden, darf die Lufttemperatur bei der Trocknung max. 60 C erreichen. Die Einlagerung darf ausschließlich nach der Feststellung sämtlicher oben angegebener Qualitätsparameter erfolgen. 3. Ergänzung, Stand Dezember 2008 Seite 5

6 UM - Getreide - Eiweiß Gemenge Für die Übernahme und Einlagerung von BIO- Getreide - Eiweiß Gemenge gelten folgende Qualitätskriterien: Schädlinge: Hektolitergewicht: frei von toten und lebenden Schädlingen mind. 62 kg Wassergehalt: max. 14,5 % Qualitätsfeststellung: Obersieb: Untersieb: Trocknung: Lagerung: Der Besatz und der Wassergehalt sind von der Rohware, alle anderen Qualitätsparameter sind anhand der aspirierten Probe zu bestimmen. Folgende Siebe sind für die Besatzbestimmung zu verwenden: 12,0 mm Rundsieb 1,8 mm Schlitzsieb Um eine Hitzeschädigung zu vermeiden, darf die Lufttemperatur bei der Trocknung max. 60 C erreichen. Die Einlagerung darf ausschließlich nach der Feststellung sämtlicher oben angegebener Qualitätsparameter erfolgen. 3. Ergänzung, Stand Dezember 2008 Seite 6

7 5.2.9 BIO- Getreide - Eiweiß Gemenge Folgende Qualitätsparameter sind zu überprüfen und einzuhalten: Schädlinge: Hektolitergewicht: mind. 62 kg Wassergehalt: max. 14,5 % frei von toten und lebenden Schädlingen UM - Getreide - Eiweiß Gemenge Folgende Qualitätsparameter sind zu überprüfen und einzuhalten: Schädlinge: Hektolitergewicht: mind. 62 kg Wassergehalt: max. 14,5 % gleichmäßige, nicht verfärbte Ware frei von toten und lebenden Schädlingen 3. Ergänzung, Stand Dezember 2008 Seite 7

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