Erfolgsfaktoren integrativer Ansätze in Deutschland

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1 Erfolgsfaktoren integrativer Ansätze in Deutschland Was gibt`s? Wann klappt`s? Dirk Schubert nova-institut 1

2 Kennzeichen / Verständnis integrativer Regionalentwicklung Sektorübergreifender Ansatz >> der Synergien zwischen unterschiedlichen Politik- und Förderbereichen fördert Partnerschaftlicher Ansatz >> vertikale und horizontale Partnerschaft Gebietsbezogener Ansatz >> denn betrachtet werden Räume und nicht Sektoren 2

3 Vorhandene Ansätze integrativer Regionalentwicklung Wirtschaft / Beschäftigung Ländl. Raum Landwirtschaft Bildung / Soziales EU GI Interreg Territoriale Beschäftigungspakte EFRE?? GI LEADER VO 1257?? GI Equal Lokales Kapital für soziale Zwecke Bund InnoRegio REK GRW Regionen Aktiv GAK? Soziale Stadt Lernende Regionen Land REGIO PAKTE LOCALE LSE Plenum regionalisierte Arbeitsmarktpolitik 3

4 Politikwissenschaftliche Analyse der Erfolgsbedingungen >> Markt >> Hierarchie >> Netzwerke >> Entscheidungsfindung >> Konfliktregelung Steuerungstheorie Verhandlungstheorie Netzwerktheorie >> Entwicklung >> Strukturierung >> Koordination von Netzwerken 4

5 Erfolgsfaktoren integrativer Regionalentwicklung Problemdruck >> Auf der steuernden Ebene (EU / Bund / Land) >> In den Regionen / Sektoren >> subjektive / objektive Problemdruck >> Ökonomische / politische Problemdruck 5

6 Problemdruck: BSE-Krise 6

7 Erfolgsfaktoren integrativer Regionalentwicklung Win --Win --Situation In doppelter Hinsicht >> Zwischen Politik / Verwaltung und Region / Sektoren >> Innerhalb der Regionen / Sektoren Mögliche Gewinn für Regionen: >> Anreize (z.b. Landesinitiativen): zusätzliche Mittel, andere Möglichkeiten, höhere Förderraten, schnellere Bewilligung, Förderplafonds, mehr Gestaltungsspielraum >> Zwang (z.b. LSE): REK als Voraussetzung für Förderung 7

8 Lokales Kapital für soziale Zwecke Lokales Kapital in in Hochwassergebieten Lokales Kapital in in der sozialen Stadt Ziel // Strategie Mittel >> Aktivierung sozialer und beschäftigungswirksamer Potenziale vor Ort >> Mikroförderungen >> 40 Mio. bis 2006 (ESF) Weitere Informationen 8

9 Erfolgsfaktoren integrativer Regionalentwicklung Starke Partner // Akteure Verfügen über Macht, Einfluss, Wissen und Ressourcen. Sind notwendig >> auf der steuernden Ebene (z.b. Minister) >> auf der regionalen Ebene (z.b. Landrat) 9

10 InnoRegio Ziel: Erhöhung der Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit in den Neuen Ländern Starke Partnerin: Edelgard Buhlman Mittel: ,6 Mio. insgesamt 437 Mio. Internet: 10

11 Erfolgsfaktoren integrativer Regionalentwicklung Erfolge verkaufen Möglichkeiten / Notwendigkeiten: >> Nutzung früherer Erfolge >> Planung früher (Teil-)Erfolge >> Erfolgsbilanzen aufstellen >> PR- und Öffentlichkeitsarbeit / Marketing Zugpferde // Gatekeeper >> starke markante Persönlichkeiten mit Durchsetzungsvermögen, Überzeugungskraft, Ausdauer, Kreativität, Risikobereitschaft >> Manager der Schnittstellen (zwischen Ressorts, zwischen Land / Bund / EU und Region, innerhalb der Region / Sektoren) mit hoher Prozesskompetenz 11

12 Ländliche Struktur- und Entwicklungsanalyse (LSE) Ziel: Initialzündung für integrierte endogene ländliche Entw. Strategie: Mittelvergabe vorgeschaltet Planung von unten (Spaß) externe Unterstützung Flächenbrand LSE: von Gemeinden über 800 beteiligt Promotor: Hermann-Josef Thoben, Innenministerium SH 12

13 Erfolgsfaktoren integrativer Regionalentwicklung Organisatorischer Kern // Team >> In den Regionen (z.b. Regionalmanagement) >> Auf der steuernden Ebene (z.b. interministerielle Arbeitsgruppe) >> Unterstützende Strukturen 13

14 Lernende Regionen Ziel: Entwicklung einer regionalen Lernkultur Unterstützende Struktur: DLR als Projektträger Mittel: 118 Mio. bis 2006 davon 51 Mio. ESF Weitere Infos: 14

15 Erfolgsfaktoren integrativer Regionalentwicklung Flexibilität Das Umfeld kann sich verändern. Dies erfordert: >> Anpassung an Veränderungen >> Erfolgsorientierten Pragmatismus >> Offenheit für Neues 15

16 REGIONEN AKTIV Land gestaltet Zukunft Ziel: Modell für Neuausrichtung der Agrarpolitik Mittel: > 45 Mio Flexibilität: Im Hinblick auf die Anpassung Finanzpläne Weitere Infos: 16

17 Erfolgsfaktoren integrativer Regionalentwicklung Überschaubarkeit >> konkrete überprüfbare qualitative oder quantitative Ziele >> realisierbare Teilziele und definierte Meilensteine >> Übersichtlichkeit und Funktionstüchtigkeit der Organisationsstruktur Anschlussfähigkeit >> an rechtliche Steuerungsinstrumente >> an bestehende Förderprogramme / -strukturen >> an politische Rahmenbedingungen 17

18 Territoriale Beschäftigungspakte Ziel: Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Strategie: Nutzung endogener Potenziale Lokale Partnerschaften Integrierter Ansatz Innovation Weitere Infos: 18

19 Erfolgsfaktoren integrativer Regionalentwicklung Lernfähigkeit und Austausch >> regelmäßiger horizontaler und vertikaler Austausch >> aktive Vernetzung >> Schaffung einer Lernkultur >> Evaluierung als Lerninstrument 19

20 Gemeinschaftsinitiative LEADER + Ziel: Labor für integrierte ländliche Entwicklung Mittel: EU Mio. D 247 Mio. Austausch und Vernetzung: Transnationale Kooperation Weitere Infos: 20

21 Ziel: Austausch zwischen Netzwerken Weitere Infos: 21

22 Erfolgsfaktoren integrativer Regionalentwicklung Aktives Umfeldmanagment Umfeld der integrativen Regionalentwicklung wird >> aktiv betreut (u.a. offensive Projektaußenpolitik) >> kontinuierlich betreut >> antizipativ betreut Ausreichende Ressourcen Arbeitszeit und Geld >> für das Regionalmanagement >> für das Programmmanagement 22

23 Interregionale Allianzen Ziel: Bewältigung der frühen Phase der regionalen Netzwerkbildung Strategie: Innovationsforen als Initialzündung Weitere Infos: 23

24 Soziale Stadt Ziel: Integrierte Stadtentwicklung Strategie: ressortübergreifende Koordination nicht-investive Maßnahmen Neue Managementstrukturen Mittel: 225 Mio. in 2001 Weitere Infos: 24

25 Erfolgsfaktoren integrativer Regionalentwicklung Kompetentes Prozessmanagement >> Fachlich-inhaltliches Know-how >> Projektmanagement >> Gesellschaftlich-politisches Wissen >> Strategisches Handeln / taktisches Geschick >> Kommunikative und methodische Fähigkeiten (Moderation, Konfliktmanagement usw.) 25

26 Vielen Dank 26

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