Ökonomie am Aussenwirtschaftsbeziehungen

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1 Ökonomie am Aussenwirtschaftsbeziehungen

2 Hausaufgabe vom a) Welchen Sinn haben Energieeffizienz-Label, z.b. bei Kühlschränken und anderen Elektrogeräten? Sie kennzeichnen die Energieeffizienz eines Produktes und unterteilen diese in verschiedene Klassen Der Konsument wird angeregt, mehr auf energiesparende Produkte zu achten Energiesparende Produkte werden dadurch indirekt gefördert Der Strombedarf insgesamt soll reduziert werden 2

3 Hausaufgabe vom b) Glauben Sie, dass solche Label ein wichtiges Kaufkriterium sind? Solche Label können kaufentscheidend sein, da Energieeffizienz vor allem in reichen Ländern ein wichtiges Kaufkriterium sein kann (höhere Zahlungsbereitschaft + höheres Umweltbewusstsein) sie dem Kunden ein gutes Gefühl beim Erwerb eines energiesparenden Produkts geben und dieses eher gewählt wird wenn es klar gekennzeichnet ist höhere Anschaffungskosten als Investition in zukünftige Einsparungen eher akzeptiert werden, wenn letztere beim Kauf klar ersichtlich sind 3

4 Hausaufgabe vom Informieren Sie sich, was man unter der Prospect Theory versteht und was deren Kernaussagen sind. Zeichnen Sie einen Graphen, der die Kernaussagen verdeutlicht. Die Prospect Theory beschreibt reales Verhalten und berücksichtigt Abweichungen vom Ideal des homo oeconomicus Erklärung von Entscheidungen unter Unsicherheit und Einfluss kognitiver Verzerrungen Für Menschen ist es wichtiger, Verluste zu vermeiden als Gewinne zu erzielen Unterschiede im unteren objektiven Wertebereich (z.b. 0 und 50 Fr.) werden subjektiv als grösser empfunden als Unterschiede im oberen objektiven Wertebereich (2000 und 2050 Fr.) 4

5 Hausaufgabe vom Wertfunktion 5

6 Hausaufgabe vom Vergleichen Sie die beiden folgenden Modelle im Zusammenhang mit dem Einsatz von Kreditkarten a) Einzelhändler geben Kunden, die bar bezahlen im Vergleich zu Kunden, die mit Kreditkarte zahlen einen Preisabschlag b) Einzelhändler verlangen von Kunden, die mit Kreditkarten zahlen einen Preisaufschlag Bei welchem Modell werden Kreditkarten häufiger eingesetzt? Option a): Die Vergünstigung bei Barzahlung wird als Gewinn empfunden Option b): Der Preisaufschlag bei Zahlung mit Kreditkarte wird als Verlust empfunden Verlust wird als doppelt so schmerzhaft empfunden, weshalb bei Option a) eher mit Kreditkarte bezahlt wird 6

7 Hausaufgabe vom Nicht nur Glücksspielanbieter, auch viele Versicherungen machen Jahr für Jahr Milliardengewinne. Lässt sich aus dieser Tatsache ein Rückschluss auf die Rationalität der Kunden ziehen? Erläutern Sie ihre Antwort kurz. Glücksspiel: Bei Glücksspielen liegt der erwartete Gewinn stets unter dem Einsatz, weshalb ein homo oeconomicus nie spielen würde Menschen lassen sich von ihren Gefühlen leiten und spielen trotzdem Die Gewinnwahrscheinlichkeit wird subjektiv als grösser empfunden als diese effektiv ist 7

8 Hausaufgabe vom Versicherungen: Milliardengewinne entstehen, da Menschen mehr einzahlen als sie an Schadenssumme zurückerstattet bekommen Erwarteter Schaden ist also kleiner als die bezahlten Prämien Menschen fürchten hohe Verluste, die mit kleiner Wahrscheinlichkeit eintreten mehr als kleine Verluste, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten Die Prämien werden nicht als Verlust, sondern als Investition angesehen 8

9 Hausaufgabe vom Die Fischbestände in den Weltmeeren nehmen immer mehr ab, unter anderem wegen nicht nachhaltigen Fangmethoden. Würde eine Verteuerung von Meeresfisch (beispielsweise infolge einer entsprechenden Verbrauchsbesteuerung) den Rückgang der Bestände aufhalten? Begründen Sie Ihre Antwort. Einfluss der Besteuerung auf Bestände ist vermutlich eher gering, hängt aber von der Höhe der Steuer ab Rückgang der Bestände kann verhindert werden, falls die Einnahmen durch die Verbrauchsbesteuerung zur Förderung von nachhaltigen Fangmethoden eingesetzt wird Label sind eine mögliche Alternative: Friend of the Sea, Marine Stewardship Council, SAFE 9

10 10

11 Zur Erinnerung: Unterscheidung Konjunktur Wachstum Reales BIP Fluktuationen - idealisiert Boom Rezession Boom Rezession Boom Wachstumspfad Laufendes BIP Langfristiger Trend Zeit 11

12 Konjunkturpolitik Ziel: Konjunkturzyklen möglichst lang und möglichst flach machen Ursachen von Konjunkturschwankungen: starker, durch externen Schock verursachter Anstieg oder Rückgang von privaten bzw. staatlichen Konsumoder Investitionsausgaben oder von Exporten bzw. Importen Konjunkturpolitik muss an Konjunkturdeterminanten ansetzen, d.h. DIREKT die Ausgaben ändern ODER INDIREKT deren Bestimmungsgründe beeinflussen 12

13 Konjunkturpolitik Möglichkeit 1: Staatliche Programme zur Veränderung von Staatsausgaben => Frage der Finanzierung??!! Möglichkeit 2: Anreize zur Variation privater Konsumbzw. Investitionsausgaben (via Steuern, Zinsen) oder von Exporten bzw. Importen Frage: welches sind die zu erwartenden Effekte der verschiedenen Programme? 13

14 Multiplikatoranalyse Ziel: Aufzeigen, welche Effekte staatliche Politik in eher kurzer Frist auf die Höhe des BIP eines Landes hat Einfachster Fall: Direkte staatliche Ausgabenpolitik Annahmen: Y N = C + I + A St + (X M) Y A = Y N = Y (Gleichgewicht am Gütermarkt) C = c Y + C autonom (Konsumfunktion) 14

15 Staatsausgaben-Multiplikator Y 0 = c Y 0 + C autonom + I + A 0 St + ( X M) Y 1 = c Y 1 + C autonom + I + A 1 St + ( X M) A A A St St St 1 0 Y Y Y 1 0 Y c Y A Y (1 c) A 1 Y A 1 c St St St 15

16 Staatsausgaben-Multiplikator - Interpretation: Die Einkommensabhängigkeit des Konsums bringt einen Multiplikator-Effekt mit sich: das gleichgewichtige Einkommen verändert sich um mehr als die zusätzlichen Staatausgaben Je höher die marginale Konsumquote, desto höher der Multiplikator Berücksichtigt man eine Steuerfinanzierung der zusätzlichen Staatsausgaben, ist der Multiplikator 1 (Haavelmo-Effekt) Analog gibt es auch einen Steuer-Multiplikator 16

17 Frage an alle: Angenommen, der Staat erhöht die Steuern, um sein Defizit zu decken (keine neuen Staatsausgaben!). Der Steuermultiplikator ist in diesem Fall und unter den bisher gemachten Annahmen betragsmässig: A: kleiner als der Ausgabenmultiplikator, weil der direkte Effekt der Veränderung der Staatsausgaben entfällt B: grösser als der Ausgabenmultiplikator, weil eine Steuererhöhung eine zusätzliche Einschränkung der Ausgaben der Privaten bedeutet C: gleich gross, weil die Situation der des Haavelmo- Theorems ähnelt. 17

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19 Lernziele Sie wissen, wie ökonomische Transaktionen mit dem Ausland erfasst werden ( Zahlungsbilanz) Sie kennen die Wohlfahrtseffekte von Handel oder Handelshemmnissen und von Globalisierung Sie wissen, was Wechselkurse sind und wovon sie abhängen 19

20 Zahlungsbilanz (ZB) ZB bringt wirtschaftliche Verflechtung mit Ausland während eines Jahres zum Ausdruck Wichtig: ZB erfasst keine Bestands-, sondern Flussgrössen Definitionsgemäss: ZB ist immer ausgeglichen 20

21 Zahlungsbilanz (ZB) Die Zahlungsbilanz umfasst mehrere Teilbilanzen: 1. Ertragsbilanz (EB) a) Waren b) Dienstleistungen c) Arbeits- und Kapitaleinkommen d) Laufende Übertragungen 2. Vermögensübertragungsbilanz (VB) 3. Kapitalverkehrsbilanz (KB) a) Direktinvestitionen b) Portfolioinvestitionen c) Übrige Investitionen d) Währungsreserven 4. Restposten (RP) 21

22 Ertragsbilanz (EB) Arbeits- und Kapitaleinkommen Devisenzufluss Devisenabfluss Ertragsbilanz Handelsbilanz Zahlungseingänge Zahlungsausgänge Verkauf von inländischen Waren an Ausländer Warenexporte Warenimporte Kauf von ausländischen Waren durch Inländer Einnahmen aus der Inanspruchnahme inländischer Dienstleistungen durch Ausländer Einnahmen für Inländer durch Arbeits- und Kapitaleinkommen von Ausländern Dienstleistungsbilanz Zahlungseingänge Dienstleistungsexporte Zahlungseingänge Arbeits- und Kapitaleinkommen Zahlungsausgänge Dienstleistungsimporte Faktoreinkommensbilanz Zahlungsausgänge Ausgaben für die Inanspruchnahme ausländischer Dienstleistungen durch Inländer Ausgaben für Inländer durch Arbeits- und Kapitaleinkommen von Ausländern Einnahmen aus unentgeltlichen Leistungen für Inländer (Privatpersonen, Staat, internationale Organisationen) von Ausländern Bilanz der laufenden Übertragungen Zahlungseingänge Übertragungen aus dem Ausland Zahlungsausgänge Übertragungen an das Ausland Ausgaben für unentgeltliche Leistungen von Inländern (Privatpersonen, Staat, internationale Organisationen) für Ausländer Transaktionen führen zu Devisenzufluss- bzw. Ausländer brauchen Inlandswährung Transaktionen führen zu Devisenabfluss- bzw. Ausländer erhalten Inlandswährung 22

23 Ertragsbilanz (EB) - Beispiele a) Handelsbilanz - Export: Verkauf von Schweizer Schokolade an einen Amerikaner Import: Kauf eines Jeep (USA) durch einen Schweizer b) Dienstleistungsbilanz - Export: Besuch eines Schweizer Restaurants (Hotel) durch einen Franzosen - Import: Besuch eines Freizeitparks in den USA durch einen Schweizer c) Faktoreinkommensbilanz - Einnahmen: Schweizer erhält Zinsen für einen amerikanischen Bond - Ausgaben: Deutscher Pendler erhält seinen Arbeitslohn d) Bilanz der laufenden Übertragungen - Einnahmen: Auslandsschweizer überweist monatlich 500 CHF an seine Mutter in der Schweiz - Ausgaben: Schweizer Staat zahlt den jährlichen UNO- Mitgliedsbeitrag 23

24 Ertragsbilanz (EB) - Zahlen Werte in Millionen Franken, zu laufenden Preisen (Menge aktueller Marktpreis) Waren Export 216' ' Import -201' ' Saldo 15'108 16' Dienstleistungen Einnahmen 83' Ausgaben Saldo Arbeits- und Kapitaleinkommen Einnahmen 92' ' Ausgaben Saldo Laufende Übertragungen Einnahmen Ausgaben Saldo ' Ertragsbilanz, Saldo Quelle: Bundesamt für Statistik 24

25 Vermögensübertragungsbilanz (VB) Erfassen einmaliger, nicht laufender Vermögensübertragungen Beispiele: Einnahmen: Luxemburger verschenkt sein Chalet im Tessin an einen Schweizer. Ausgaben: Schweizer Staat liefert humanitäre Hilfeleistungen in Krisengebiete. Vermögensübertragungsbilanz der Schweiz (2012) Werte in Millionen Franken, zu laufenden Preisen (Menge aktueller Marktpreis) Vermögensübertragungsbilanz Saldo Quelle: Bundesamt für Statistik 25

26 Kapitalverkehrsbilanz (KB) Kapitalverkehrsbilanz Direktinvestitionen Kauf von längerfristgen inländischen Vermögen durch Ausländer Kauf von kurz- und mittelfristigen inländischen Vermögen durch Ausländer Kauf von sonstigen inländischen Vermögen durch Ausländer, Kredite aus dem Ausland, Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland Zahlungseingänge Ausländische Direktinvestitionen in der Schweiz Zahlungseingänge Zahlungsausgänge Schweizerische Direktinvestitionen im Ausland Portfolioinvestitionen Ausländische Portfolioinvestitionen in der Schweiz Zahlungseingänge Zahlungsausgänge Übrige Investitionen; Kreditverkehr Ausländische Investitionen in der Schweiz Währungsreserven Schweizerische Portfolioinvestitionen im Ausland Zahlungsausgänge Schweizerische Investitionen im Ausland Kauf von längerfristigen ausländischen Vermögen durch Inländer Kauf von kurz- und mittelfristigen ausländischen Vermögen durch Inländer Kauf von sonstigen ausländischen Vermögen durch Inländer, Kredite aus dem Ausland, Erhöhung der Forderungen gegenüber dem Ausland Zahlungseingänge Zunahme der Devisen in der Schweiz Zahlungsausgänge Abnahme der Devisen in der Schweiz Devisenzufluss: Inländer erhalten Devisen (Devisenangebot) bzw. Ausländer brauchen Inlandswährung Devisenabfluss: Inländer brauchen Devisen (Devisennachfrage) bzw. Ausländer erhalten Inlandswährung 26

27 Kapitalverkehrsbilanz (KB) Bsp. a) Direktinvestitionen - Schweizer Unternehmen baut eine Fabrik in den USA - Deutsches Unternehmen übernimmt die Aktienmehrheit eines Schweizer Unternehmens b) Portfolioinvestitionen - Schweizer Privatperson kauft eine Aktie von Microsoft - Amerikaner kauft eine Obligation von einem Schweizer Unternehmen c) Übrige Investitionen, Kreditverkehr - Schweizer Bank gewährt einem deutschen Unternehmen einen Kredit - Der Deutsche Staat baut eine neue Botschaft in der Schweiz d) Währungsreserven - In den Währungsreserven sind ausschliesslich Goldgeschäfte für Währungsoperationen mit Zentralbanken zu verbuchen. - Über solche Transaktionen der Zentralbank werden die Devisenflüsse ausgeglichen 27

28 Kapitalverkehrsbilanz (KB) - Zahlen Werte in Millionen Franken, zu laufenden Preisen Direktinvestitionen Kapitalexport Kapitalimport Saldo Portfolioinvestitionen Kapitalexport Kapitalimport Saldo Derivate und strukturierte Produkte Saldo Übrige Investitionen, Kreditverkehr Saldo Währungsreserven Saldo Kapitalverkehrsbilanz, Saldo Quelle: Bundesamt für Statistik 28

29 Saldenzusammenhang in der ZB Salden der einzelnen Teilbilanzen der Zahlungsbilanz der Schweiz (2012) Werte in Millionen Franken, zu laufenden Preisen Ertragsbilanz Vermögensübertragungsbilanz Kapitalverkehrsbilanz Restposten ' Saldensumme Quelle: Bundesamt für Statistik 29

30 30

31 Handel Gründe für Aufnahme 1. unterschiedliche Verfügbarkeiten (z.b. Bananen aus Mittelamerika) klimatisch bedingt, natürliche Ressourcen 2. Preisunterschiede Güter werden gehandelt, weil sie in verschiedenen Ländern unterschiedlich teuer sind. Ursachen: a) Produktionskostenunterschiede b) Präferenzunterschiede Ausstattung mit Produktionsfaktoren unterschiedlich Produktivität der Produktionsfaktoren unterschiedlich 31

32 Handel Wohlfahrtseffekte Basis: Transformationskurve Autarkie 32

33 Handel Wohlfahrtseffekte Höheres Wohlfahrtsniveau durch Handel: Gut 2 (X 2 ) Produktionspunkt Handel X 2B X 2A X 2C Export von X 2 B A Wohlfahrtsmaximum Autarkie C Konsumpunkt Handel X 1B Import von X 1 X 1A X 1C 1 2 Gut 1 (X 1 ) 33

34 Handel Komparative Vorteile Wichtig: Unterscheidung zwischen absoluten und komparativen Vorteilen Autarkie (Produktionsmöglichkeiten) Maschinen Textilien Deutschland absolute Kostenvorteile Indien für Deutschland Autarkie (Preisverhältnisse) Maschinen Textilien Preis von T P T Preis von M P M Deutschland M/T = 200/120 = 1,7 M T/M = 120/200 = 0,6 T Indien M/T = 100/90 = 1,1 M T/M = 90/100 = 0,9 T 34

35 Handel - Arbeitsteilung Angenommen, eine Universitätsprofessorin kann in einer Stunde 10 Klausuren korrigieren oder 2 Seiten für ein wissenschaftliches Paper schreiben. Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin im ersten Jahr kann in einer Stunde 5 Klausuren korrigieren. A: Es macht Sinn, die Assistentin einzustellen, da dadurch der Gesamtoutput maximiert werden kann B: Es macht keinen Sinn, die Assistentin einzustellen, da die Korrektur der Klausur sonst viel zu lange dauert C: Es macht keinen Sinn, die Assistentin einzustellen, da die durchschnittliche Korrekturleistung von Assistenten im betreffenden Fach bei 8 Klausuren pro Stunde liegt D: Es ist eigentlich egal ob, die Professorin oder die Assistentin die Klausuren korrigiert 35

36 Handel Dynamische Perspektive Ziel: nicht nur einmaliger Vorteil durch Aufnahme von Handel, sondern dauerhafter Wachstumsanstieg SP Sozialprodukt Sozialprodukt SP t 0 Zeit t t 0 Zeit t 36

37 Handelshemmnisse (HH) Handelshemmnisse tarifäre nicht-tarifäre z.b. Zölle Importrestriktionen technische Vorschriften 37

38 Wirkungsweise von Zöllen Quelle: IW-Dienst Nr. 13,

39 Wirkungsweise von Zöllen Preis p Inlandsmarkt f ür Gut X Marktangebot inländischer Produzenten p* p Welt + z p Welt x 1 A Import bei Zoll Import von Gut X x 2 A x* x 2 N Marktnachfrage inländischer Konsumenten x 1 N Menge X 39

40 Politischer Umgang mit Zöllen GATT (General Agreement on Tariffs and Trade; seit 1947) und WTO (World Trade Organization; seit 1995) sollen HH abbauen; sind aber tendenziell zahnlos EL fordern Abbau der IL-Subventionen, vor allem im Agrarbereich Unklar, ob Douha-Runde (seit 2001) noch Ergebnis bringen wird Zusammenhang Handel-Umwelt unklar 40

41 41

42 Wechselkurse Preisnotierung/Devisenkurs: Wie viele inländische Geldeinheiten (z.b. CHF) entsprechen einer ausländischen Geldeinheit? Beispiel: CHF = 1 US$ ( ) Mengennotierung/Aussenwert: Wie viele ausländische Geldeinheiten (z.b. US$) entsprechen einer inländischen Geldeinheit? Beispiel: US$ = 1 CHF ( ) Preisnotierung 1 Mengennotierung 42

43 Auf-/Abwertungen Möglich wegen Veränderung von A bzw. N auf Devisenmarkt (z.b CHF/US$) 43

44 Auf-/Abwertungen Möglich wegen staatlicher Politik (durch Zentralbank), die Importe einschränken oder Exporte fördern will Aufwertung CHF: Preisnotierung sinkt (0.5CHF=1$), Mengennotierung steigt (2$=1CHF) Abwertung CHF: Preisnotierung steigt (2CHF=1$), Mengennotierung sinkt (0,5$=1CHF) 44

45 Auf-/Abwertungen Als die Olympischen Sommerspiele 2012 in London stattfanden, wurde unter sonst unveränderten Bedingungen, der Schweizer Franken gegenüber dem britischen Pfund A: abgewertet B: aufgewertet C: blieb er unverändert 45

46 Auf-/Abwertungen Nominaler Wechselkurs Realer Wechselkurs: gibt reales Tauschverhältnis für Güter an Realer Wk = nominaler Wk * ausl. Preis inl. Preis Unterschied von Bedeutung wegen politischer Einflussnahme auf Wk 46

47 Auf-/Abwertungen Quelle: Avenir Aktuell, 03/2012, S

48 48

49 Hausaufgaben für In welchen Bilanzen erscheinen diese Transaktionen? a. Eine Uhr wird auf Kredit nach Frankreich exportiert (Wert: 3'000 Fr.) b. Ein Schweizer kauft sich bei seiner Bank (Geschäftsbank) niederländische Aktien im Wert von 10'000 Franken c. Ein Deutscher Tourist verbringt seinen Ski- Urlaub in der Schweiz (Wert: 5'000 Fr.) 49

50 Hausaufgaben für Welche Vor- und Nachteile hat die (wirtschaftliche) Globalisierung aus Sicht von Industrie- bzw. Entwicklungsländern? 3. Gelegentlich wird behauptet, Entwicklungsländer würden Umweltdumping betreiben, weshalb es gerechtfertigt sei, dass Industrieländer Zölle auf Entwicklungsländer-Produkte erheben. a. Finden Sie heraus, was Dumping bzw. Umweltdumping ist. b. Halten Sie das obige Argument für schlüssig? Begründen Sie bitte Ihre Antwort! 50

51 Hausaufgaben für Eine Umfrage des transatlantischen Think Tank German Marshall Fund of the United States zeigt, dass Europäer etwas weniger Angst vor der Globalisierung haben als US-Amerikaner (Tagi ). Welche Argumente sprechen aus Sicht der Europäer für bzw. gegen einen Abbau von Handelsbarrieren? 51

52 Hausaufgaben für Anlässlich des G20-Gipfels im November 2010 in Seoul kritisierte US-Präsident Obama den Handelsbilanzüberschuss der Deutschen und forderte Deutschland, aber auch China auf, ihre Exporte in die USA einzuschränken. a. Was versteht man unter G20? b. Wieso können dauerhafte Handelbilanzüberschüsse einzelner Länder zum Problem werden? c. Was halten Sie von der geforderten Handelsbeschränkung aus ökonomischer Sicht? 52

53 Hausaufgaben für Welche der folgenden Gruppen würde sich über eine Aufwertung des US-Dollars freuen? Begründen Sie Ihre Antworten! a. Schweizer Pensionsfonds, die amerikanische Staatsanleihen halten b. Das verarbeitende Gewerbe der USA c. Schweizer Touristen, die eine Reise in die USA planen d. Ein amerikanisches Unternehmen, das in Europa Eigentum erwerben möchte 53

54 Hausaufgaben für Nehmen Sie an, die Franzosen würden plötzlich eine starke Präferenz für kalifonische Weine entwickeln. a. Was passiert dann mit der Nachfrage nach US- Dollar auf dem Devisenmarkt? (Bitte grafische und verbale Antwort) b. Wie verändert sich der Wert des Dollars auf dem Devisenmarkt? (Grafisch, verbal) c. Wie ändert sich der Handelsbilanzsaldo Frankreichs? 54

55 Hausaufgaben für Aufgabe 8: Bereiten Sie Kapitel 8 («Geld und Inflation») vor wird nächste Woche in der Vorlesung besprochen. 55

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