Wildtierkorridor WTK AG 1. Vorprojekt. Gemeinden Möhlin / Wallbach / Zeiningen. Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung Landschaft und Gewässer

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1 Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung Landschaft und Gewässer Wildtierkorridor WTK AG 1 Vorprojekt Wildtierkorridor WTK AG 1 (rot) 7. Mai 2012

2 KOCH + PARTNER INGENIEURE GEOMETER PLANER WEB IM BIFANG LAUFENBURG FON +41 (062) FAX +41 (062) FORNAT AG FORSCHUNG FÜR NATURSCHUTZ UND NATURNUTZUNG WEB UNIVERSTÄTSTRASSE ZÜRICH FON +41 (043) FAX Auftragsnummer Status Vernehmlassung Projektleitung Verfassung Viktor Oeschger, dipl. Ing. ETH Viktor Oeschger, dipl. Ing. ETH Dr. Conny Thiel-Egenter, dipl. Biologin Yasemin Sieber, MSc UZH in Biology Verfassungsdatum Kontrolle... Änderungsdatum Kontrolle... Änderungsdatum 2 Kontrolle... Druckdatum / -initialen Dateipfad / -name / VO I:\Planung\Zeiningen\004\001_WTK_AG1\Planung\WTK_AG1_Vorprojekt.docx Copyright KOCH + PARTNER - LAUFENBURG / RHEINFELDEN

3 Inhaltsverzeichnis 1 Ausgangslage Wildtierkorridore im Aargau Auftrag Bisherige Aktivitäten Projektorganisation Weitere Rahmenbedingungen 7 2 Zielsetzungen und Zielarten Ziel- und Potenzialarten Vernetzungsziele 8 3 Wildtierbiologische Analyse Räumliche Lage des WTK AG Wichtigste Barrieren und Hindernisse Situation Zielarten Fuchs Dachs Baummarder Iltis Hermelin Mauswiesel Wasserspitzmaus Eichhörnchen Biber Feldhase Reh Wildschwein Situation Potenzialarten Luchs und Wildkatze Gämse Rothirsch 17 4 Massnahmenplanung Perimeter des WTK AG Einzelmassnahmen Erfolgskontrolle 63 5 Kostenschätzung Realisierungskosten Kosten für Betrieb und Unterhalt Kosten für Erfolgskontrolle Einsparpotenzial Landabtausch Melioration / Landumlegung 65 6 Mögliche Auswirkung der Wildtier-Vernetzung Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen 66

4 6.2 Jagd 66 7 Schlussbetrachtung 66 Anhangverzeichnis 68 Beilagenverzeichnis 68 Wichtige Grundlagen / Literatur- und Quellenangaben 68 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Projektorganisation... 6 Abbildung 2: Räumliche Lage des WTK AG 1 mit Haupt- und Nebenast... 9 Abbildung 3: Blick über den Hauptast des Wildtierkorridors von Süden nach Norden mit den Verkehrsträgern A3, K292 und SBB-Linie Abbildung 4: Ackerbaulich genutztes Möhliner Feld mit vertraglich geregelten ökologischen Ausgleichsflächen (gelb) Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Kostenschätzung Realisierung... 64

5 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 5 1 Ausgangslage 1.1 Wildtierkorridore im Aargau Wildtierkorridore sind in der heutigen, durch menschliche Siedlungen und Verkehrsachsen fragmentierten Landschaft für Wildtiere von zentraler Bedeutung. Sie stellen Teilstücke im Vernetzungssystem von Wildtieren dar, welche durch Verkehrsträger, Siedlungen oder landwirtschaftlich intensiv genutztem Gebiet begrenzt sind. Insbesondere im Schweizer Mittelland und im Verkehrskanton Aargau ist die grossräumige Lebensraumvernetzung vielerorts stark beeinträchtigt. Der Austausch zwischen Teilpopulationen wildlebender Säugetiere wird dadurch eingeschränkt oder verunmöglicht. Der Kanton Aargau hat deshalb 31 Wildtierkorridore in den kantonalen Richtplan aufgenommen. Er unterstreicht damit die Wichtigkeit des Lebensraumverbundes für die einheimischen Wildtiere, und erklärt sich bereit, die erforderlichen Sanierungsmassnahmen zu planen und umzusetzen. Die erste Grünbrücke wurde über die Kantonsstrasse am Baregg realisiert, weitere sind u.a. für den Suret und den vorliegenden Wildtierkorridor Möhlin-Wallbach (WTK AG 1) vorgesehen. 17 dieser ausgeschiedenen Wildtierkorridore sind von überregionaler Bedeutung und verbinden z.t. Lebensräume über die Kantons- oder Landesgrenze hinaus. Der WTK AG 1 zählt zu diesen überregional bedeutenden Vernetzungsachsen, und verbindet den Aargauer Jura mit dem südlichen Schwarzwald in Deutschland. Für den Wildtierkorridor Möhlin-Wallbach sollen mit dem vorliegenden Vorprojekt die konkreten Umsetzungsziele und Massnahmen zur Verbesserung der Korridordurchlässigkeit für die Zielarten definiert werden. Das Vorprojekt bildet die Grundlage für die weitere Projektierung (Generelles Projekt / Auflageprojekte), das Bewilligungsverfahren sowie die Kostenabschätzung bzw. Kreditvorlagen. 1.2 Auftrag Am 6. August 2010 hat das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Landschaft und Gewässer, dem Ingenieurbüro KOCH + PARTNER, Laufenburg und dem Ökologiebüro FORNAT AG, Zürich, für die Erarbeitung des Vorprojekts zum WTK AG 1 den Auftrag erteilt. Darin soll basierend auf der Vorstudie die Projektierung so weit vorangetrieben werden, dass die erforderlichen Massnahmen beschrieben und dargestellt, und deren Kosten abgeschätzt werden können.

6 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite Bisherige Aktivitäten Im Vorfeld der Richtplanbearbeitung 1996 wurden Wildtierbarrieren und Populationsräume der verschiedenen Säugetierarten im Kanton Aargau untersucht (L7). Basierend darauf wurden die Wildtierkorridore bezeichnet, beschrieben und erste Massnahmenempfehlungen erarbeitet - so auch für den WTK AG 1. Mit der nationalen Studie über alle schweizerischen Wildtierkorridore und Bewegungsachsen (L14) wurden die Korridore im Kanton Aargau nochmals überprüft. Aufgrund dieser Überprüfung ergaben sich Anpassungen, welche im Jahr 2005 eine Berichtigung der Richtplaneinträge erforderten erarbeitete das Ingenieurbüro KOCH + PARTNER, Laufenburg, im Auftrag der Abteilung Landschaft und Gewässer eine Vorstudie zum WTK AG 1 (L18). Diese zeigt den Istzustand des Korridors, laufende für den Wildtierkorridor wichtige räumliche Vorhaben (Kiesabbau, Erholungsnutzung, Aufwertungsmassnahmen etc.) sowie die wichtigsten Barrieren südlich und nördlich des Rheins. Im Kernbereich des Korridors wurden zudem die Eigentumsverhältnisse ermittelt und in einem Plan dargestellt. 1.4 Projektorganisation Abbildung 1: Projektorganisation

7 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite Weitere Rahmenbedingungen Die Grundsätze und Vorgaben der UVEK-Richtlinie "Planung und Bau von Wildtierpassagen an Verkehrswegen" sind zu berücksichtigen. Passagen an Autobahnen können in der Regel nur bei gleichzeitiger Strassensanierung gebaut werden. In der Unterhaltsplanung des Bundes (UplaNS) gibt es wenig Spielraum. Die UplaNS sieht eine Sanierung der A3 ab 2015 vor. Dem Baubeginn geht erfahrungsgemäss eine ca. 4-jährige Vorlaufzeit voraus. Projektierung und Ausführung der Passagen an Autobahn, Kantonsstrasse und Eisenbahn mit ihren notwendigen Begleitmassnahmen liegen in der Verantwortung von ASTRA, ATB und SBB. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) erlaubt grundsätzlich für Wildtierbrücken keine Holzbauweise. Aufgrund der länderübergreifenden Vernetzung ist die enge Koordination mit Baden-Württemberg, vor allem bei Vorhaben mit grosser Trennwirkung wie dem Neubau der A98, zu beachten. Die Schwarzwildschäden sind in diesem Raum hoch und wurden im Rahmen des kantonalen Pilotprojektes "Wildschweinmanagement thematisiert. Die Landwirte sind sensibilisiert. Bei der Mitwirkung zur Richtplananpassung 2005 wurde die kritische Haltung der Landwirte gegenüber Vernetzungsmassnahmen deutlich. 2 Zielsetzungen und Zielarten Das generelle Ziel von Wildtierkorridoren ist die Wiederherstellung der Landschaftsdurchlässigkeit für die grösseren Säugetierarten mit entsprechendem Raumanspruch. Damit soll der Fragmentierung der Landschaft und der damit verbundenen Isolation von Lebensräumen und von Teilpopulationen, dem Aussterben von Tierarten und dem Verlust der genetischen Vielfalt von Teilpopulationen entgegengewirkt werden. Wildtieren soll durch geeignete Massnahmen das Wandern zwischen den zu verbindenden Räumen innerhalb des Korridors langfristig ermöglicht werden. Unter Wandern verstehen wir sowohl kleinräumige tageszeitliche und saisonale Migrationen (Einstandswechsel) als insbesondere grossräumigere Ein- und Auswanderungen von Einzeltieren (Abwandern von Jungtieren, Aufsuchen neuer Territorien). Um dieses Ziel zu erreichen müssen 1. der Lebensraum im Korridor artspezifisch aufgewertet werden (Korridore sind immer auch Habitate) und 2. die Durchlässigkeit des Korridors im Hinblick auf die Ziel- und Potenzialarten verbessert oder wiederhergestellt werden (Wanderhindernisse, Störungen, Gefährdungen eliminieren/reduzieren).

8 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite Ziel- und Potenzialarten Die Zielarten des WTK AG 1 sind Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Feldhase (Rote Liste (RL)), Baummarder, Hermelin, Iltis (RL), Mauswiesel (RL), Biber (RL), Eichhörnchen und Wasserspitzmaus (RL). Die Sanierung des Korridors richtet sich vor allem nach diesen Zielarten. Individuen dieser Zielarten sollen sich im Wildtierkorridor grossräumig zwischen Teillebensräumen bewegen können. Die Potenzialarten Gämse, Luchs (RL), Rothirsch und Wildkatze (RL) kommen zurzeit im Wildtierkorridor AG 1 noch nicht oder nicht dauerhaft vor. Der Korridor soll das (Wieder-)Einwandern dieser Arten ermöglichen. Im Folgenden werden die Ziel- und Potenzialarten des WTK AG 1 beschrieben, insbesondere ihre potenzielle Verbreitungs- und Vernetzungssituation im Gebiet des WTK AG Vernetzungsziele Im WTK AG 1 - überregional bedeutender Wildtierkorridor und Kernstück im Gesamtvernetzungskonzept von Bund und Kanton - sollen die bewaldeten Nordhänge des Fricktaler Juras (Zeiningerberg und Sunneberg) über das landwirtschaftlich intensiv genutzte Möhliner Feld und den Rhein mit den ebenfalls bewaldeten Südhängen des Südschwarzwaldes (Dinkelberg) für die Ziel- und Potenzialarten vernetzt werden. Insbesondere soll 1. die Durchgängigkeit für die Ziel- und Potenzialarten ermöglicht, 2. der Lebensraum in den Warteräumen aufgewertet, 3. die (Wieder-)Besiedlung von Ziel- oder Potenzialarten in den angrenzenden Kernhabitaten gestärkt bzw. ermöglicht, 4. die Qualität des Korridors langfristig gesichert und mit einer Erfolgskontrolle überprüft und 5. die SBB und das ASTRA zu der für die obigen Ziele nötigen Mitarbeit verpflichtet werden.

9 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 9 3 Wildtierbiologische Analyse 3.1 Räumliche Lage des WTK AG 1 Der Vernetzungs- oder Wildtierkorridor AG 1 Möhlin-Wallbach (WTK AG 1) liegt auf der für Wildtiere wichtigen Nord-Süd-Achse zwischen dem schweizerischen Mittelland und dem südlichen Schwarzwald (Deutschland). Regional verbindet er die grösstenteils bewaldeten Nordhänge des Fricktaler Tafeljuras (Zeinigerberg und Sunnenberg) über das landwirtschaftlich intensiv genutzte Möhliner Feld und den Rhein mit den ebenfalls bewaldeten Südhängen des Südschwarzwaldes (Dinkelberg). Betroffene Gemeinden auf Schweizer Seite sind Möhlin, Wallbach und Zeiningen. Auf badischer Seite durchquert der Korridor die Gemeinde Schwörstadt und den Ortsteil Öflingen der Gemeinde Wehr. Abbildung 2: Räumliche Lage des WTK AG 1 mit Haupt- und Nebenast

10 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 10 Abbildung 3: Blick über den Hauptast des Wildtierkorridors von Süden nach Norden mit den Verkehrsträgern A3, K292 und SBB-Linie Die nachfolgenden Ausführungen konzentrieren sich auf den schweizerischen Teil des Vernetzungskorridors, welcher auch als Projektperimeter gilt. Mit dem Verantwortlichen der Wildtierkorridore auf angrenzender deutscher Seite, Martin Strein, wurden in einer gemeinsamen Begehung Hindernisse und Probleme beider Seiten des Korridors diskutiert. Insbesondere wurden die angrenzende Rheinseite und die dort geplanten räumwirksamen Projekte besprochen und besichtigt. Im Generalwildwegeplan Baden-Württembergs (L20) wird die Weiterfolge des WTK AG 1 auf deutscher Seite als Wildtierkorridor von internationaler Bedeutung aufgeführt. Die Stelle beim Rhein und der nahen Bundesstrasse B34 ist als Querungsabschnitt von hoher Relevanz für die Wiedervernetzung eingetragen. Weitere Hindernisse sind die Bundesbahn, die im Bau/Planung befindliche nördlich anschliessende Bundesautobahn A98 und das geplante Pumpspeicherkraftwerk auf dem bewaldeten Hügel zwischen Schwörstadt und Brennet. Das deutsche Rheinufer ist sehr flach aber aufgrund angrenzender Siedlungen und Industrie nur auf rund 1.5 km zwischen Schwörstadt und dem Naturschutzgebiet der Wehrabucht bei Brennet für Wildtiere passierbar. Diese relativ kurze Strecke ist für viele Wildtiere bei einem Start am Schweizer Rheinufer im Wildtierkorridor aufgrund der Strömung wohl nicht erreichbar. Sie werden vermutlich erst bei Schwörstadt den Rhein verlassen können. Das Rheinufer ist von Schwörstadt rheinaufwärts nicht verbaut, jedoch durch eine grössere Liegenschaft, einen Campingplatz und einen Bootsbetrieb beeinträchtigt.

11 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 11 Auf Schweizer Seite besteht der Wildtierkorridor aus einem Haupt- (Ost) und einem Nebenast (West), und weist im offenen Kulturland folgende mittlere Abmessungen auf: Hauptast: Länge (N-S): 2'650 m Breite (W-O): 1'300 m Fläche: 340 ha Nebenast: Länge (N-S): 3'000 m Breite (W-O): 450 m Fläche: 135 ha 3.2 Wichtigste Barrieren und Hindernisse Unmittelbar südlich des Dorfes Wallbach oder am östlichen Rand des Projektperimeters kreuzen sich die drei Verkehrsträger A3, K292 und SBB, wobei die Bahnlinie die beiden Strassen überquert. Von diesem Knotenpunkt aus verteilen sich die drei Verkehrsachsen westwärts fächerartig ins Möhliner Feld und damit mitten in den Wildtierkorridor. Die A3 ist der südlichste der drei Verkehrsträger. Für alle bodengebundenen Arten ist er mit seinen vier Spuren sowie dem beidseitigen Wildschutzzaun praktisch unüberwindbar. Im Bereich des Nebenastes ist die Autobahn auf einer Länge von knapp 300 Metern aufgeständert (Zeininger Viadukt). Gemäss der automatischen Strassenverkehrszählung (AVZ) des Bundesamtes für Strassen aus dem Jahre 2009 beträgt der durchschnittliche tägliche Verkehr (DTV) Fahrzeuge pro Tag (Zählstelle 102 Rheinfelden). Für das Jahr 2011 kann von einem DTV von Fahrzeugen pro Tag ausgegangen werden. Die Autobahnbrücke beim Bleuel an der Ostgrenze des Korridors wird gemäss Angaben des langjährigen Jagdpächters, Gebietskenner und Naturschutz-Engagierten Peter Güntert von verschiedenen Wildtieren (Wildschwein, Reh, Kleinkarnivoren) genutzt. Bei der nahe liegenden Strassenkreuzung und SBB-Unterführung kommt es regelmässig zu Unfällen mit Tieren, die in den nahen Wallbacher Wald wechseln. Die Kantonsstrasse K292 durchquert den Wildtierkorridor am Übergang vom auslaufenden Nordabhang ins flache Möhliner Feld. Für das Jahr 2011 kann von einem DTV von 9233 Fahrzeugen pro Tag ausgegangen werden. Gemäss Angaben von Peter Güntert stellt die Kantonsstrasse eine grosse Unfallgefahr für Wildtiere dar. Die Jagdgesellschaft Zeiningen Ost versucht denn auch in diesem Raum zwischen Autobahn und Kantonsstrasse möglichst viele Rehe zu schiessen.

12 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 12 Die doppelspurige SBB-Linie ist der nördlichste der drei Verkehrsträger mitten durch den Wildtierkorridor. Laut Angaben der kantonalen Abteilung Verkehr (J. Bitterli) beträgt die mittlere Anzahl Züge im Jahre 2011 ca.145 Züge pro Geleise und Tag. Für die zweigleisige Linie entspricht dies 290 Zügen pro Tag. Die Verteilung Tag/Nacht ist etwa hälftig und daher auch für die vielen dämmerungs- und nachtaktiven Zielund Potenzialarten problematisch. Peter Güntert vermutet eine nicht zu unterschätzende Dunkelziffer an Wildunfalltieren bei der Bahnlinie. Eine Rotte Wildsauen wurde hier schon vom Zug erfasst. Neben strukturarmem Ackerland, Kiesabbau und Erholungsnutzung (Vita Parcours, Reitbetriebe) haben die drei Verkehrsträger A3, K292 und SBB für bodengebundene Tierarten die einschneidendste Barrierewirkung (L18). Der Rhein, gleichzeitig Landesgrenze, wirkt vermutlich als natürliche Barriere für viele Wildtiere. Obwohl schon Wildschweine beim Wechseln über den Rhein beobachtet wurden, dürften solche Ereignisse eher selten sein. Trotzdem muss auch am Rhein die Durchlässigkeit für Wildtiere so gut als möglich erhalten, respektive hergestellt werden. Insbesondere die natürlicherweise steilen Ufer auf Schweizer Seite können gewisse Zielarten daran hindern, den Fluss hier zu überqueren. Abbildung 4: Ackerbaulich genutztes Möhliner Feld mit vertraglich geregelten ökologischen Ausgleichsflächen (gelb)

13 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite Situation Zielarten Fuchs Als anpassungsfähiger Nahrungsgeneralist und Kulturfolger kann der Fuchs die verschiedensten Lebensräume des Korridors wie Siedlungen, Wälder und landwirtschaftliche Kulturen nutzen. Wie im gesamten Aargau kommt der Fuchs im WTK AG 1 sehr häufig vor. Obwohl adulte Füchse territorial und ortstreu sind, können sie auf nächtlichen Streifzügen zur Nahrungssuche bis 20 Kilometer zurücklegen, und damit schnell den Perimeter des Korridors verlassen. Ausbreitungsdistanzen von abwandernden Jungfüchsen können sogar bis 40 km betragen. Für die wenig störungsanfälligen Füchse ist der Korridor bis auf die Autobahn recht durchlässig. Letztere kann er nur über die Unterführung Bleuel, die Brücke an der westlichen Grenze des Korridors oder beim Viadukt im Korridornebenast überwinden. Als wenig störungsanfällige Art überquert er zwar die Kantonsstrasse, es kommt aber gelegentlich zu Unfällen. Die SBB-Linie stellt für den Fuchs weder Störung noch unüberwindbares Hindernis dar und in die Bahnböschungen begibt er sich zur Nahrungssuche (Spurentaxation). Vermutlich stellt eher die Unfallgefahr an der Bahnlinie ein Problem dar. Die kleine Bachunterführung unter der Kantonsstrasse K292 und der Bahnlinie beim Naturschutzgebiet Wolftürli kann der Fuchs ebenso benutzen wie die Brücken über Kantonsstrasse und Bahn. Umzäunungen bei den Kiesgruben stellen für den Fuchs eine partielle Barriere dar. Die geplanten Kleintierdurchlässe reduzieren die Unfallgefahr Dachs Die nachtaktiven und winterruhenden Dachse sind in der Wahl des Lebensraumes anpassungsfähig. Strukturierte Landschaften mit Wäldern und landwirtschaftlichen Kulturen bieten dem Dachs beste Bedingungen, auch bezüglich Nahrung. Je besser die Qualität des Biotops, desto kleiner der Aktionsradius. Wegstrecken von bis zu zehn Kilometern pro Nacht für die Nahrungsbeschaffung sind bekannt. Siedlungsgebiete und offene deckungsarme Gebiete werden gemieden. Die Aufwertung des strukturarmen Möhliner Feldes mit Kleinstrukturen, Hecken und Feldgehölzen verbessert die Vernetzungssituation für den Dachs. Der Dachs unternimmt keine jahreszeitlichen Wanderungen, kann aber zwischen Sommer- und Winterbauen wechseln. Dachsbauten können sowohl im Zeiningerbergwald, im Wallbacher Staatswald und im Möhlinforst angelegt werden. Auch in den geplanten Feldgehölzen der Ökobänder sind Bauten möglich. Dachse werden oft Opfer von Strassen- und Schienenverkehr und haben eine geringe jährliche Zuwachsrate. Die Autobahn ist eine totale Barriere, an der K292 und an der Bahn gibt es Fallwild. Dachse können Verkehrsüber- und Unterführungen gut benützen und passieren. Die geplanten Kleintierdurchlässe reduzieren die Unfallgefahr.

14 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite Baummarder Der Baummarder ist eine vorwiegend waldbewohnende Art die Siedlungsgebiete und Gehölzfreie Landschaften meidet. Obwohl er geschickt in Bäumen klettert, ist er vorwiegend am Boden anzutreffen. Damit er die ausgedehnten, offenen Landwirtschaftsflächen im Möhliner Feld und die neuen Grünbrücken überquert, braucht er Deckungsstrukturen wie Hecken und Feldgehölze (L14). Den bestehenden Bachdurchlass sowie die geplanten Kleintierdurchlässe an der K292 reduzieren die Unfallgefahr. Die Bestandsdichte ist geringer als beim Steinmarder, da seine Reviere deutlich grösser, nämlich bis ha umfassen. Aufgrund seines grossen Raumanspruchs ist Lebensraum-Fragmentierung für ihn ein grosses Problem. Zur Nahrungssuche legt er bis zu 15 Kilometer pro Nacht zurück. Als Schlaf- und Ruheplatz wählt der Baummarder Spechthöhlen, Krähenhorste, Eichhörnchenkobel und ähnlich erhöht liegende Verstecke, im Winter benutzt er auch Erdhöhlen. Der Warteraum im Wald Chisholz bei Wallbach ist für den Baummarder daher ein sehr wichtiger Trittstein Iltis Der einzelgängerische Iltis lebt in Waldgebieten, Wiesen und auch in Siedlungsnähe. Der Aktionsraum beträgt einige Quadratkilometer. Er ist auf Versteckmöglichkeiten und Sichtschutz bietende Strukturen angewiesen. Die geplanten Ökobänder und Aufwertungen im Möhliner Feld bieten dem Iltis diese wichtigen Strukturen. Da der Iltis auch oft entlang von Gräben und Bachufern wandert, ist die Aufwertung des Heidigraben ebenfalls wichtig. Der bestehende Bachdurchlass unter Bahn und K292 wird vom Iltis benutzt (Spurentaxation). Abgänge durch Verkehrsunfälle an der K292 können mit den Kleintierdurchlässen entschärft werden Hermelin Das tag- und nachtaktive Hermelin bevorzugt keinen besonderen Biotoptyp, es lebt in Feldern, Wiesen, Waldrändern, Hecken und Gärten und meidet dichte Wälder. Es benötigt jedoch Kleinstrukturen für die Jungenaufzucht und zur Deckung vor Feinden. Für die Anlage seiner Nester bevorzugt es Steinhaufen, Steinmauern, Baumstümpfe oder Holzbeigen. Die geplanten Ökobänder und Aufwertungen im Möhliner Feld bieten dem Hermelin diese wichtigen Strukturen. Ein Hermelin-Streifgebiet umfasst zwei bis 40 ha. Es hält sich auch gerne entlang der Ufer von Wasserläufen, Seen und Weihern auf, was mit der Aufwertung des Heidigrabens gefördert werden kann. Hermeline können gut schwimmen, und dürften den Rhein passieren können Mauswiesel Ansprüche und Lebensraum wie Hermelin. Das Streifgebiet umfasst 1 bis 15 ha.

15 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite Wasserspitzmaus Die territoriale und einzelgängerisch lebende Wasserspitzmaus jagt auf dem Grund von Fliessgewässern, Teichen und Tümpeln nach Insektenlarven, Schnecken, kleinen Fischen oder Amphibienlarven. Sie bevorzugt dicht bewachsene Ufer mit Kleinstrukturen für Versteck und Nesterbau. Gemäss P. Güntert kommt die Wasserspitzmaus am renaturierten Grenzbach vor. Potenziell könnte die Art auch am Ä- gelsee, an den naturnahen und bestockten Bereichen des Heidigraben, des Möhlinbachs und des Grenzbaches, sowie im Naturschutzgebiet Wolftürli heimisch sein. Die Männchen der Wasserspitzmaus können auf der Suche nach paarungsbereiten Weibchen weite Strecken entlang von Gewässerläufen zurücklegen. Die Vernetzung im Korridor findet vermutlich vor allem über den Rhein, Heidigraben und Grenzbach statt. Ob eine Längsvernetzung überhaupt möglich ist, ist fragwürdig. Allenfalls kann im Rahmen des Amphibienvernetzungssystems innerhalb der Ökobänder, sowie der Aufwertung des Heidigrabens die Vernetzung der Wasserspitzmaus im Korridor gefördert werden Eichhörnchen Das Eichhörnchen ist eine ausschliesslich Wald- und Gehölzbewohnende Art mit kleinen Aktionsräumen von rund 2 ha. Damit es die ausgedehnten, offenen Landwirtschaftsflächen im Möhliner Feld und die neuen Grünbrücken überquert, braucht es Feldgehölze. Der Warteraum im Wald Chisholz bei Wallbach ist für das Eichhörnchen ein sehr wichtiger Trittstein. Werden die ausgedehnten Hecken und Feldgehölze der Ökobänder dereinst auch Bäume aufweisen, können sie vom Eichhörnchen ebenfalls genutzt werden. Eichhörnchen können schwimmend kleinere Flüsse, vermutlich auch den Rhein überqueren. Die Nutzung von Kleintierdurchlässen wurde schon beobachtet (persönliche Mitteilung A. Righetti PiU Bern), Überquerungen dürften dennoch bevorzugt genutzt werden Biber Der Biber benötigt stehende und langsam fliessende Gewässer mit stellenweise mind. 60 cm Tiefe und weichholzreichen Wäldern am Ufer. Schilfreiche oder verbaute Ufer sowie Gewässer mit stark schwankenden Wasserspiegeln sind ungeeignet. Die Vernetzung erfolgt vor allem entlang von Flüssen, also im WTK AG 1 quer zum Korridorverlauf entlang des Rheins. Die Reviergröße hängt vom Nahrungsangebot im Winter ab und liegt bei ein bis über sieben km 2. Im Wildtierkorridor am Rhein sind gemäss Kartierung 2007/08 etwa zwei Biberfamilien beheimatet (Angst 2010). Der Rhein ist hier flussauf- und abwärts mit Bibern besiedelt. Biber auf Wanderschaft verlassen das Gewässer kaum, ausser bei Kraftwerken oder Querbauwerken. Solche Hindernisse umgehen Biber über Land, wobei es zu Verkehrsunfällen kommen kann. Beim Rhein im Wildtierkorridor gibt es keine solchen Hindernisse. Das Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt kann der Biber umgehen.

16 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite Feldhase Der Feldhase ist primär ein Bewohner der offenen Steppe und besiedelt offene Feldfluren, Kulturland aber auch Waldgebiete. Geringe Niederschlagsmengen, relativ hohe mittlere Jahrestemperaturen, Kleinstrukturen zur Deckung sowie geringe Beutegreiferbestände sind im Feldhasenlebensraum wichtig. Das Möhliner Feld eignet sich grundsätzlich gut als Hasenlebensraum, und kann durch Kleinstrukturen noch verbessert werden, ebenso werden die Ökobänder einen positiven Effekt zeigen. Wie überall im Mittelland setzt dem Feldhasen aber auch hier die grossflächige intensive Graslandbewirtschaftung mit häufigem Schnitt zu. Feldhasen sind zudem oft Opfer von Verkehrsunfällen. Sie benutzen Kleintierunterführungen weniger gern als Überführungen (L12) Reh Das Reh braucht strukturreiche Lebensräume und besiedelt bevorzugt Gebiete zwischen Wald und offener Landschaft. Es schlüpft bei Gefahr in deckungsreiche Strukturen wie Hecken oder dichtes Unterholz. Das Reh lebt grösstenteils standorttreu. Neben der Autobahn sind auch die Kantonsstrasse und die SBB-Linie Hindernisse, die durch die geplante Wildwarnanlage, respektive eine allfällige Bahnüberführung entschärft werden können. Der Rhein kann durch die natürlichen Steilufer auf Schweizer Seite die Überquerung verhindern. Die geplanten Ausstieghilfen (flache Einschnitte und Flachwasserzonen) können den Ein/Ausstieg erleichtern Wildschwein Als Kulturfolger ist das Wildschwein sehr anpassungsfähig, bevorzugt aber Lebensräume mit ruhigen Einständen in Laub- oder Laubmischwälder (reich an Buchen und Eichen) und landwirtschaftlichen Kulturen. Die Grösse eines Streifgebiets reicht von einigen Dutzend bis mehreren Tausend Hektaren. Das Wildschwein kann erhebliche Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen, die aller meistens in der Nähe von Waldrändern liegen, verursachen. Der Wildschweinbestand im Wildtierkorridor und seiner Umgebung ist sehr hoch. Im Bereich des Wildtierkorridors treten vor allem in den Feldern südlich des Möhlinforstes und entlang der Felder des Zeiningerberg-Waldes regelmässig und z.t. starke landwirtschaftliche Schäden auf. Im Gebiet zwischen Autobahn und SBB-Linie gibt es vergleichsweise geringe und nicht regelmässig Schwarzwildschäden. Die Schwarzwild-Fernwechsel werden in diesem Gebiet von den drei Verkehrsträger eingeschränkt. Wildunfälle sind von Kantonsstrasse und Bahnlinie bekannt. Grünbrücken und Ökobänder fördern die Vernetzung des Wildschweins, führen aber auch zu einer anderen räumlichen Verteilung der landwirtschaftlichen Schäden. Die Ausstiegshilfen am Rheinufer verbessern die Vernetzung über den Rhein.

17 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite Situation Potenzialarten Luchs und Wildkatze Die Wildkatze braucht grosse zusammenhängende Waldgebiete und entfernt sich selten mehr als einige 100 m vom nächsten Gehölz. Es gelten dieselben Anforderungen an die Vernetzung wie beim Baummarder. Der Luchs wandert über sehr weite Strecken, hält sich aber ebenfalls gerne an Gehölzstrukturen. Die Verkehrsmortalität ist bei beiden Arten relativ hoch. Sie benutzen Querungsbauten, die Wildkatze auch Unterführungen (L23) Gämse Der Lebensraum im Wildtierkorridor ist für die Gämse nicht geeignet und dürfte höchstens kurzfristig von wandernden jungen Böcken begangen werden. Gämsen der Tieflagen benötigen ungestörte Waldgebiete mit schattigen Ruheplätzen und eine Vernetzung von felsigen Rückzugsgebieten mit nahrungsreichen Äsungsgebieten Rothirsch Der Rothirsch ist noch in stärkerem Mass als das Reh auf Waldgebiete angewiesen, und kann zwischen Sommer- und Wintereinständen sowie beim Abwandern in neue Gebiete beträchtliche Distanzen zurücklegen. Trotz seiner Anpassungsfähigkeit, ist der Rothirsch störungsempfindlich und angewiesen auf ruhige Einstände, welche er im Flachland fast ausschliesslich im Wald findet. Der Warteraum im Wald Chisholz bei Wallbach ist daher für den Rothirsch, wie für alle Potenzialarten ein wichtiger Lebensraum-Trittstein. Von den Ökobändern und zusätzlichen Feldgehölzen im Möhliner Feld profitieren der Rothirsch ebenfalls. Ebenso helfen die baulichen Massnahmen an Autobahn, SBB, Kantonsstrasse und am Rhein der Vernetzung aller Potenzialarten im Raum Fricktaler Jura und südlicher Schwarzwald. 4 Massnahmenplanung 4.1 Perimeter des WTK AG1 Im vorliegenden Vorprojekt wurde der gesamte Korridor-Perimeter (Haupt- und Nebenast) in die Vernetzungsplanung miteinbezogen. Wir erachten eine Grünbrücke über die Autobahn (siehe Massnahme M11) als die weitaus effektivere Vernetzung als es durch eine Renaturierung des Zeininger-Viadukts der A3 und seiner Umge-

18 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 18 bung im Nebenast möglich wäre. Der Hauptast wurde deshalb in der Massnahmenplanung als zentrale Verbindungsachse mit hoher Priorität behandelt. Deshalb wurden die wichtigen grossen Vernetzungsbauwerke über Verkehrsträger nur im Hauptast geplant. Um Kosten zu sparen wurde in der Planung im Nebenast auf solche Bauwerke verzichtet. Alle Vernetzungsmassnahmen im Nebenast wurden mit niedriger Priorität behandelt. Folglich kann der Hauptast bei der Realisierung der Sanierungsmassnahmen nicht weggelassen, und die Planung nicht nur auf den Nebenast reduziert werden. Es ist hingegen möglich, ohne planerische Änderungen den Nebenast wegzulassen, und nur den Hauptast zu sanieren. Hierbei ist darauf zu achten, dass durch das Weglassen einzelner Massnahmen wie der Kleintierunterführungen (M56) bei gleichzeitiger Beibehaltung begleitender Vernetzungsmassnahmen (M22) keine Wildunfall-Probleme entstehen. 4.2 Einzelmassnahmen M11: Grünbrücke A3 Ort / Koordinaten Autobahn A3, Wölfler / / Ausgangslage / Problem Die A3 mit fünf Spuren und beidseitigem Wildschutzzaun ist für bodengebundene Arten praktisch unüberwindbar oder ist mit einer sehr hohen Mortalität verbunden. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Hoch. Unerlässlich für alle Ziel- und Potenzialarten (ausser Biber und Wasserspitzmaus). Massnahmenvorschlag Die A3 soll mittels einer Wildtierüberführung (Grünbrücke) für die Zielarten passierbar gemacht werden. Damit die Überführung regelmässig von den Zielarten genutzt wird, muss ihre nutzbare Breite mindestens 45 ± 5 m betragen (L12, L21). Die Grünbrücke soll für Wildtiere eine attraktive landschaftliche Struktur darstellen und genügend breit sein, um intra- und interspezifische Konkurrenz sowie Räuber- Beute-Situationen vermeiden zu können. Wichtig sind also deckende Strukturen für die Zielarten. Die Bauwerksstruktur muss deshalb das Auffüllen mit natürlichem Substrat zulassen (60 cm hoher Oberbodenaufbau für das Anpflanzen von Hecken, 1.5 m hoch für Bäume). Wir schlagen vor, die Überführung beidseits mit Hecken zu begrenzen, und damit Sicht-, Lärmschutz und Deckung zu gewährleisten. Auf einer Seite soll die Hecke für Waldgebundene Arten als Feldgehölz rund 20 m breit, auf der anderen Seite rund 5 m breit angelegt werden. Zwischen den Hecken soll eine extensive Wiese und/oder ein Krautsaum resp. Hochstaudenflur (15-30 m) angelegt

19 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 19 werden, welche extensiven Unterhalt zulassen. Leitstrukturen und Unterschlupf für kleinere Zielarten wie Hermelin, Mauswiesel und Marder können in Form von Lesesteinhaufen oder Baumstrunk-Reihen oder grossen Asthaufen gestaltet werden. (L12, L15). Wichtig sind die Leitstrukturen zur Grünbrücke (M14 und M15). Die menschliche Nutzung der Grünbrücke ist z.b. mittels Informationstafeln und regelmässiger Kontrollen zu verhindern. Die sachgerechte Pflege, insbesondere die Neophytenkontrolle und die Instandhaltung oder Erneuerung der Kleinstrukturen auf der Grünbrücke sind langfristig zu gewährleisten. Kostenschätzung Realisierung: Fr. 10' , Unterhalt/Jahr: Fr , einmalige detaillierte Erfolgskontrolle über 2 Jahre: je nach Methodenwahl Fr Kontaktstellen / Partner ASTRA Fotos

20 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 20

21 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 21 M12: Wildwarnanlage und Kleintierunterführungen K292 Ort / Koordinaten Kantonsstrasse K292, Nüntal. Anlage und Unterführungen sollen im Süden beim Öko-Band, im Norden bei der Kiesgrube Chatzewadel zu liegen kommen / bis / Ausgangslage / Problem Die Kantonsstrasse K292 durchquert den Vernetzungskorridor am Übergang vom auslaufenden Nordabhang ins flache Möhliner Feld. Für 2011 kann mit einem Verkehrsaufkommen von 9233 Fahrzeugen pro Tag gerechnet werden. Die stark frequentierte Strasse fragmentiert den Wildtierkorridor, insbesondere den für Wildtiere wichtigen Warteraum Nüntal und führt zu Wildunfällen. Nach dem Bau der Grünbrücke (M11) ist mit einer Zunahme von Wildunfällen an der Kantonsstrasse zu rechnen. Insbesondere die Kanalisierung durch die geplanten Ökobänder führen zu einer Zunahme von Kantonsstrassenquerungen durch Wildtiere. Deshalb ist eine koordinierte Bauplanung von Grünbrücke, Ökobändern und der Wildwarnanlage zwingend. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Hoch. Wichtig für Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Baummarder, Feldhase, Iltis, Hermelin, Mauswiesel. Massnahmenvorschläge Im Hinblick auf eine weitere Zunahme des Verkehrs auf der Kantonstrasse empfehlen wir zur Unfallreduktion bei grösseren Wildtieren (Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs) eine Calstrom-Wildwarnanlage, welche eine Strecke von ca. 150 m abdeckt. Parallel zur Kantonstrasse muss ein kahler Streifen von 5 m vorhanden sein. Die Ökobänder sollten daher mindestens 5 m vor der Strasse enden. Aufgrund der lenkenden Ökobänder kann auf einen Wildschutzzaun verzichtet werden. Die Wildunfallsituation muss nach dem Bau der Grünbrücke und der Installation der Wildwarnanlage untersucht und das Aufstellen eines Zaunes allenfalls nochmals überprüft werden. Alternativ, aber viel weniger effizient ist eine Temporeduktion kombiniert mit temporeduzierenden Hindernissen und Wildwarntafeln. Für die Verbesserung der Passierbarkeit der kleineren Säugtiere (Zielarten Fuchs, Dachs, Baummarder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel) schlagen wir auf der Höhe der Ökobänder zwei Unterführungen für kleine und mittelgrosse Tiere vor (VSS-Norm , Typ 6, Seite 7; L13). Da diese Unterführungen auch von Amphibien benutzt werden, und mit den Ökobändern auch Amphibien vernetzt werden können, ist an eine gleichzeitige Installation eines Amphibien-Leitsystems zu denken (VSS- Norm ; L24).

22 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 22 Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt/Jahr: Fr , einmalige detaillierte Erfolgskontrolle über 2 Jahre: je nach Methodenwahl ca. Fr Kontaktstellen / Partner BVU/ATB Fotos

23 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 23 M13 Grünbrücke SBB Ort / Koordinaten SBB-Linie bei Kiesgrube Chatzewadel-Hasenacher / Ausgangslage / Problem Die doppelspurige SBB-Linie ist mit 290 Zügen pro Tag für Wildtiere nirgends im Korridor einfach und sicher passierbar. Die Zugsverteilung Tag/Nacht ist etwa hälftig und daher auch für die vielen dämmerungs- und nachtaktiven Ziel- und Potenzialarten problematisch. Die Kiesgrube Chatzewadel ist für Wildtiere ein geeigneter Lebensraum und Trittstein im Korridor vom Warteraum Nüntal zum Staatswald bei Wallbach und eine topografisch gute Ausgangslage für eine Grünbrücke. Nach dem Bau der Grünbrücke über die Autobahn (M11), der Wildwarnanlage mit Kleintierdurchlässen (M12) und der Anlage der Ökobänder ist mit einer Zunahme von Wildunfällen an der SBB-Linie zu rechnen. Deshalb ist eine koordinierte Bauplanung von Grünbrücke, Ökobändern und SBB-Brücke wichtig. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Hoch. Wichtig für alle Zielarten (ausser Biber und Wasserspitzmaus). Massnahmenvorschläge Zur Unfallreduktion und besseren Passierbarkeit der Ziel- und Potenzialarten Ist eine Grünbrücke mit minimaler Breite von 25 m über die SBB-Linie zu planen. Kostenschätzung Realisierung: Fr. 3' , Unterhalt/Jahr: Fr , einmalige detaillierte Erfolgskontrolle über 2 Jahre: je nach Methodenwahl Fr Kontaktstellen / Partner BVU/ATB

24 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 24 Fotos

25 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 25 M14: Ökoband vom Zeiningerberg zur Grünbrücke Ort / Koordinaten Wölfler, zwischen Zeiningerberg-Wald und Grünbrücke / / Ausgangslage / Problem Damit die Grünbrücke über die A3 gefunden und benutzt wird, sind Leitstrukturen für die Zielarten zentral. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Hoch. Unerlässlich für alle Zielarten ausser Biber und Wasserspitzmaus. Massnahmenvorschlag Schaffen eines m breiten Bandes als Leitstruktur vom Wald des Zeiningerbergs zur Grünbrücke, welches Deckung und Nahrung für die Zielarten bietet. Auf Höhe der Grünbrücke hat das Band dieselbe Breite wie die Brücke (rund 50m). Das Band kann z.b. entlang des Bewirtschaftungsweges angelegt werden. Das Band wird beidseits von einer Hecke resp. einem Feldgehölz (ca. 20 m und ca. 5 m breit) mit je einem äusseren Krautsaum begrenzt. Zwischen den Heckenstreifen werden extensiv zu bewirtschaftende Wiesen angelegt mit Kleinstrukturen wie Ast- und Lesesteinhaufen. Die bereits vorhandenen Hecken können integriert werden. Eine Integration der Vernetzung von Wasserspitzmaus und Amphibien ist möglich durch Anlegen von Tümpeln zwischen den Heckenstreifen (Absprache Amphibienvernetzung mit E. Krummenacher). Kostenschätzung Fr Über landwirtschaftliche Verträge geregelt. Kontaktstellen / Partner BVU/ALG, Agrofutura

26 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 26 Fotos

27 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 27 M15: Ökoband zwischen Autobahn und Kantonsstrasse Ort / Koordinaten Nüntal, zwischen Autobahn A3 und Kantonsstrasse K292 / / Ausgangslage / Problem Damit die Grünbrücke über die A3 gefunden und benutzt wird, sind Leitstrukturen für die Zielarten zentral. Ebenso sollen die Zielarten zu den Bereichen der Wildwarnanlage und den Kleintierunterführungen an der Kantonsstrasse geleitet werden. Der Warteraum Nüntal ist für Wildtiere zudem sehr wichtig weil er von der Grünbrücke zum nächsten grossen Trittstein, dem Staatswald bei Wallbach führt. Das Landwirtschaftsgebiet Nüntal liegt nördlich der Autobahn A3 in einer Senke, und weist bereits wenige Hecken, Hochstamm-Obstbäume und Brachen auf. Die Längsvernetzung zum Korridor ist aber noch ungenügend. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Hoch. Unerlässlich für alle Zielarten ausser Biber und Wasserspitzmaus. Massnahmenvorschlag Schaffen eines m breiten Bandes als Leitstruktur von der Grünbrücke zur Kantonsstrasse (Gebiet der Wildwarnanlage) und den Kleintierunterführungen, welches Deckung und Nahrung für die Zielarten bietet. Auf Höhe der Grünbrücke hat das Band dieselbe Breite wie die Brücke (rund 50m), bei der Kantonsstrasse soll die Breite des Bands der Länge der Wildwarnanlage entsprechen (rund 150m). Der Sicherheitsstreifen (ohne Gehölz) für die Wildwarnanlage an Kantonsstrasse soll 5-10 m betragen. Das Band wird beidseits von einer Hecke resp. einem Feldgehölz (ca. 20 m und ca. 5 m breit) mit je einem äusseren Krautsaum begrenzt. Zwischen den Heckenstreifen werden extensiv zu bewirtschaftende Wiesen angelegt mit Kleinstrukturen wie Ast- und Lesesteinhaufen. Die bereits vorhandenen Hecken können integriert werden. Eine Integration der Vernetzung von Wasserspitzmaus und Amphibien ist möglich durch Anlegen von Tümpeln zwischen den Heckenstreifen (Absprache Amphibienvernetzung mit E. Krummenacher). Kostenschätzung Fr Über landwirtschaftliche Verträge geregelt. Kontaktstellen / Partner Agrofutura

28 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 28 Fotos

29 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 29 M16: Ökoband zwischen Kantonsstrasse und SBB Ort / Koordinaten Hasenacher, zwischen Kantonsstrasse K292 und Bahnlinie / / Ausgangslage / Problem Damit die Zielarten zu den Bereichen der Wildwarnanlage und den Kleintierunterführungen an der Kantonsstrasse und über die SBB-Grünbrücke geleitet werden, sind Leitstrukturen für die Zielarten zentral. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Hoch. Unerlässlich für alle Zielarten ausser Biber und Wasserspitzmaus. Massnahmenvorschlag Schaffen eines m breiten Bandes als Leitstruktur von Kantonsstrasse (Gebiet der Wildwarnanlage) und den Kleintierunterführungen, zur SBB-Grünbrücke, welches Deckung und Nahrung für die Zielarten bietet. Auf Höhe der SBB- Grünbrücke hat das Band dieselbe Breite wie die Brücke (rund 25m), bei der Kantonsstrasse soll die Breite des Bands der Länge der Wildwarnanlage entsprechen (rund 150m). Der Sicherheitsstreifen (ohne Gehölz) für die Wildwarnanlage an Kantonsstrasse soll 5-10 m betragen. Das Band wird beidseits von einer Hecke resp. einem Feldgehölz (ca. 20 m und ca. 5 m breit) mit je einem äusseren Krautsaum begrenzt. Zwischen den Heckenstreifen werden extensiv zu bewirtschaftende Wiesen angelegt mit Kleinstrukturen wie Ast- und Lesesteinhaufen. Bereits vorhandene Hecken können integriert werden. Eine Integration der Vernetzung von Wasserspitzmaus und Amphibien ist möglich durch Anlegen von Tümpeln zwischen den Heckenstreifen (Absprache Amphibienvernetzung mit E. Krummenacher). Kostenschätzung Fr Unterhalt: Über landwirtschaftliche Verträge geregelt. Kontaktstellen / Partner Agrofutura

30 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 30 Fotos

31 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 31 M17: Deckung, Wildeinstand schaffen Ort / Koordinaten Chisholz Süd / Ausgangslage / Problem Die mittelalten Nadelholzbestände (Stangenholz bis Baumholz 1) sind mehr oder weniger gleichaltrig, wenig strukturiert und bieten deshalb insbesondere in der Vegetationsruhe wenig Deckung (Einstand). Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Wichtig für Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Baummarder, Hermelin, Iltis, Mauswiesel, Feldhase. Massnahmenvorschlag Nutzen der standortfremden Nadelholzbestände (Stangenholz bis Baumholz 1) und verjüngen; Pflege vernachlässigen; ca. 240 ar. Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhaltskosten/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner BVU/AW, M. Girod, Leitung Staatswald, S. Ammann, Revierförster Fotos

32 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 32 M18: Deckung, Wildeinstand schaffen Ort / Koordinaten Chisholz West / Ausgangslage / Problem Die mittelalten Nadelholzbestände (Stangenholz bis Baumholz 1) sind mehr oder weniger gleichaltrig, wenig strukturiert und bieten deshalb insbesondere in der Vegetationsruhe wenig Deckung (Einstand). Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Wichtig für Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Baummarder, Hermelin, Iltis, Mauswiesel, Feldhase. Massnahmenvorschlag Nutzen der standortfremden Nadelholzbestände (Stangenholz bis Baumholz 1) und verjüngen; Pflege vernachlässigen; ca. 90 ar. Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhaltskosten/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner BVU/AW, M. Girod, Leitung Staatswald, S. Ammann, Revierförster Fotos

33 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 33 M19: Deckung, Wildeinstand schaffen Ort / Koordinaten Chisholz Nord / / Ausgangslage / Problem Die mittelalten Nadelholzbestände (Stangenholz bis Baumholz 1) sind mehr oder weniger gleichaltrig, wenig strukturiert und bieten deshalb insbesondere in der Vegetationsruhe wenig Deckung (Einstand). Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Wichtig für Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Baummarder, Hermelin, Iltis, Mauswiesel, Feldhase. Massnahmenvorschlag Nutzen der standortfremden Nadelholzbestände (Stangenholz bis Baumholz 1) und verjüngen; Pflege vernachlässigen; ca. 60 ar. Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhaltskosten/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner BVU/AW, M. Girod, Leitung Staatswald, S. Ammann, Revierförster

34 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 34 M20: Leitstrukturen zur Unterführung des Grenzbachs Ort / Koordinaten Grenzbach unterhalb Kantonsstrasse 292 und Bahnlinie / / Ausgangslage / Problem Unterhalb der Kantonsstrasse K292 und der Bahnlinie wird der Grenzbach kanalisiert und mündet ins Naturschutzgebiet Wolftürli. Obwohl die Unterführung am östlichen Ende des Korridors und nicht auf der Linie Grünbrücke- Öko-Band liegt, ist sie wichtig. Es ist nämlich die einzige vorhandene Vernetzung für kleinere Säugetiere und Amphibien die unter beiden Verkehrsträgern hindurchführt. Wichtige Leitstrukturen zur Unterführung südlich der Bahnlinie fehlen. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Wichtig für Fuchs, Dachs, Iltis, Baummarder, Hermelin, Mauswiesel, Wasserspitzmaus. Massnahmenvorschlag Hecke oder Feldgehölz als Leitstruktur zur Unterführung schaffen. Möglich wäre auch den bis zur Unterführung eingedolten Bach zu öffnen und streckenweise mit Ufergehölz zu bepflanzen. Kostenschätzung Fr Kontaktstellen / Partner Agrofutura

35 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 35 Fotos Unterführung Grenzbach bei rotem Pfeil. Aufwertungrechts der Strasse als Leitstruktur zur Unterführung.

36 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 36 M21: Leit- und Deckungsstrukturen schaffen Ort / Koordinaten Leigrube-Schärisgruebe-Chrajenacher / / (Zentrum) Ausgangslage / Problem Hier öffnet sich der Korridor vom Trittstein Staatswald Chisholz in Wallbach ins weite Möhliner Feld: Ausgeräumte Landschaft ohne Deckungsstrukturen, nur einzelne Obstbäume. Die fehlende Vernetzung vom Staatswald Wallbach bis Möhlinforst lässt sich hier am ehesten über landwirtschaftliche Verträge lösen. Das Ziel ist eine Mindestvernetzung von 12% des Gebiets (innerhalb der gelb schraffierten Fläche auf Beilage-Plan) in Form von ökologischen Ausgleichsflächen. Für den erfolgreichen Abschluss solcher Verträge, sind allenfalls zusätzliche finanzielle Anreize für die Landwirte notwendig. Möglich wären zusätzliche Subventionen für Ausgleichsflächen im Wildtierkorridor (massnahmenbasiert) oder die Finanzierung der Vertragsausarbeitungskosten resp. der Anlagekosten der Massnahmen durch den Kanton. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Wichtig für alle Zielarten ausser Wasserspitzmaus und Biber. Massnahmenvorschlag Anlegen von Feldgehölzen als Trittstein mit Mindestgrösse der einzelnen Feldgehölze: 20 Aren und 15 m Breite. Anlegen von Hecken und Brachestreifen zur Längsvernetzung. Streifenbreite der Buntbrachen mindestens 3m. Mindestbreite der Hecken 4 m mit beidseitigem Krautsaum von je 3m. Anlegen von Asthaufen und Lesesteinhaufen. Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner Agrofutura

37 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 37 Fotos

38 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 38 M22: Leit- und Deckungsstrukturen schaffen Ort / Koordinaten Südlich des Viadukts bis Kiesgrube Bünten, Richtung Kantonsstrasse bis Hauptast / / Ausgangslage / Problem Ausgeräumte Landschaft ohne Strukturen. Leit- und Deckungsstrukturen von Viadukt bis Hauptast fehlen. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Niedrig. Wichtig für alle Zielarten ausser Wasserspitzmaus und Biber. Massnahmenvorschlag Anlegen von Hecken, Ast- und Lesesteinhaufen, die vom Viadukt zu Kiesgrube zur Kleintierunterführung sowie zum Ägelsee und zum Hauptast (M21) leiten. Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner Agrofutura Fotos

39 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 39 M32: Durchgängigkeit von Kiesgrube Chis Ort / Koordinaten Kiesgrube Chis / / Ausgangslage / Problem Die Kiesgrube Chis ist für Wildtiere ein geeigneter Lebensraum und Trittstein im Korridor, durch Zäune für viele Wildtiere jedoch nicht oder nur beschränkt zugänglich. Die Umzäunung erschwert die Durchgängigkeit vom Warteraum Nüntal zum Wald. Der Zaun gegen die Bahn kann allenfalls belassen werden, da er Wildtieren den Bahnübergang hier verhindert, und sie zur Grünbrücke leitet. Der Kiesabbau ist abgeschlossen, die Wiederauffüllung bzw. Wiederherstellung ca abgeschlossen. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Hoch. Unerlässlich für Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Feldhase. Massnahmenvorschlag Zäune unter Berücksichtigung der betrieblichen Sicherheitsvorschriften durch wildtierpassierbare Zäune (unterster Litzenabst. 55cm, max. Höhe 105cm; L16) oder Bollsteine ersetzen. Bei Planung der ökologischen Ausgleichsmassnahmen im Rahmen der Rekultivierung Aspekte des Wildtierkorridors unbedingt berücksichtigen (Leitstrukturen). Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner Holcim Kies und Beton AG, Zürich

40 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 40 Fotos

41 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 41 M33: Durchgängigkeit von Kiesgrube Chatzewadel Ort / Koordinaten Kiesgrube Chatzewadel / / Ausgangslage / Problem Die Kiesgrube Chatzewadel ist für Wildtiere ein geeigneter Lebensraum und Trittstein im Korridor, durch Zäune für Wildtiere jedoch nicht oder nur beschränkt zugänglich. Die Umzäunung erschwert die Durchgängigkeit vom Warteraum Nüntal zum Wald. Abbau der Kiesgrube abgeschlossen. Der Kiesabbau ist abgeschlossen, die Wiederauffüllung bzw. Wiederherstellung ca abgeschlossen. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Hoch. Unerlässlich für Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Feldhase. Massnahmenvorschlag Zäune unter Berücksichtigung der betrieblichen Sicherheitsvorschriften durch wildtierpassierbare Zäune (unterster Litzenabst. 55cm, max. Höhe 105cm; L16) oder Bollsteine ersetzen. Bei Planung der ökologischen Ausgleichsmassnahmen im Rahmen der Rekultivierung Aspekte des Wildtierkorridors unbedingt berücksichtigen (Leitstrukturen). Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner Holcim Kies und Beton AG, Zürich Kontaktstellen / Partner

42 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 42 Fotos

43 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 43 M34: Waldrand aufwerten Ort / Koordinaten Chisholz Südost / / Ausgangslage / Problem Fehlende Vernetzung Wald/Offenes Kulturland Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Reh, Dachs, Iltis, Baummarder, Hermelin, Mauswiesel, Feldhase. Massnahmenvorschlag Waldrandaufwertung durch Gestaltung eines stufigen Waldrands auf rund 200 m Der süd-exponierte Teil ist hierfür sehr geeignet. Äsungsangebot für das Reh schaffen durch die Pflanzung von Weiden, Vogel- oder Mehlbeere am Waldrand. Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner BVU/AW, M. Girod, Leitung Staatswald, S. Ammann, Revierförster

44 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 44 Fotos

45 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 45 M35: Aufwertung Waldrand Ort / Koordinaten Chisholz Nordwest / / Ausgangslage / Problem Fichtenforst. Vernetzungsstrukturen zum südlichen Waldteil sind durch Hecken und Brachestreifen vorhanden. Förderung der Vernetzung durch Waldrandaufwertung. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Unterstützung von Reh, Dachs, Baummarder, Hermelin, Iltis, Mauswiesel, Feldhase. Massnahmenvorschlag Waldrandaufwertung durch Gestaltung eines stufigen Waldrandes auf rund 300m. Der Süd-Südost exponierte Teil ist hierfür sehr geeignet. Durch die Pflanzung von Weiden, Vogel- oder Mehlbeere am Waldrand kann das Äsungsangebot für das Reh verbessert werden. Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner BVU/AW, M. Girod, Leitung Staatswald, S. Ammann, Revierförster Fotos

46 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 46 M36: Durchgängigkeit verbessern Ort / Koordinaten Feistergässli / / Ausgangslage / Problem Barrierewirkung durch alten Wildschutzzaun im Wald. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Wichtig für Reh, Wildschwein, Dachs. Massnahmenvorschlag Alten Forstzaun im Wald entfernen. Kostenschätzung Keine Kosten. Kontaktstellen / Partner Ortsbürgergemeinde Wallbach Fotos

47 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 47 M37: Durchgängigkeit verbessern Ort / Koordinaten Chisholz Südost / / Ausgangslage / Problem Barrierewirkung durch Zaun um Weide an Waldrand bei Vitaparcour. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Wichtig für Reh, Wildschwein, Dachs. Massnahmenvorschlag Bestehenden Weidezaun durch wildtierfreundlichen Zaun (unterster Litzenabst. 55cm, max. Höhe 105cm) ersetzen oder falls nicht mehr gebraucht, entfernen. Kostenschätzung Fr Kontaktstellen / Partner Kaufmann August, Wallbach

48 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 48 Fotos

49 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 49 M38: Durchgängigkeit Kiesgrube Chislig verbessern Ort / Koordinaten Chislig / / Ausgangslage / Problem Barrierewirkung durch Zäune um Kiesgrube. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Wichtig für Dachs, Reh, Wildschwein. Massnahmenvorschlag Bestehenden Zaun durch Hecke oder wildtierfreundlichen Zaun (unterster Litzenabst. 55cm, max. Höhe 105cm; L16) ersetzen oder falls er nicht mehr gebraucht wird, entfernen. Kostenschätzung Fr Kontaktstellen / Partner Rösler-Kaufmann Anna, Kaufmann Max, Wallbach

50 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 50 Fotos

51 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 51 M39: Graben renaturieren Ort / Koordinaten Heidigrabe (Walzacher bis Neurebe) / / bis / Ausgangslage / Problem Gerade angelegter Graben mit steilen Ufern. Obwohl der Graben nicht Längs zum Korridor verläuft, kann er als Lebensraum mit Deckungsstrukturen für viele Zielarten, insbesondere teilweise am Wasser lebende Arten, aufgewertet werden. Der aufgewertete Graben funktioniert als kleiner Trittstein im Korridor. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Unterstützend für Hermelin, Iltis, Mauswiesel, Wasserspitzmaus. Massnahmenvorschlag Aufwertung des Grabens durch Abtragung bzw. Abflachung des Ufers, Schaffen von Bereichen mit Grabentaschen, Saum/Randstreifen von je 3 m extensiv bewirtschaften und abschnittsweise Bepflanzung mit Heckensträuchern. Integration der Amphibienvernetzung möglich (Absprache mit E. Krummenacher). Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt / Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner BVU/ALG u.a.

52 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 52 Fotos

53 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 53 M41: Waldrandaufwertung Ort / Koordinaten Waldrand Seeliboden / / bis / Ausgangslage / Problem Fehlende Vernetzung vom Wald zum offenen Kulturland, ausgeräumte Landschaft ohne Strukturen. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Wichtig für Reh, Dachs, Iltis, Baummarder, Hermelin, Mauswiesel, Feldhase. Massnahmenvorschlag Gestaltung eines stufigen Waldrandes auf rund 800m. Der Süd-Südost exponierte Teil ist hierfür sehr geeignet. Äsungsangebot für das Reh schaffen durch die Pflanzung von Weiden, Vogel- oder Mehlbeere am Waldrand. Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt/Jahr: Fr. 1'500.- Kontaktstellen / Partner U. Steck, Revierförster, S. Ammann, Revierförster Fotos

54 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 54 M42: Vernetzung Rheinufer Ort / Koordinaten Schweizer Rheinufer (Innere Wehre bis Usseri Wehre); vis-à-vis Zeltplatz auf deutscher Seite bis Wehrabucht / / bis / Ausgangslage / Problem Natürlicherweise steiles Ufer am Rhein kann die Flussquerung für Wildtiere erschweren. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Wichtig für vermutlich alle Zielarten. Massnahmenvorschlag In regelmässigen Abständen ca. 10 flachere Uferzonen als Ausstiegshilfe gestalten. Mit einem Bagger können auf einfache Weise solche Einschnitte durch Abtragen von Ufermaterial gestaltet werden. Wo nötig, muss der Waldweg südwestwärts verlegen werden. Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner U. Steck, Revierförster, S. Ammann, Revierförster

55 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 55 Fotos

56 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 56

57 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 57 M43: Durchgängigkeit der Kiesgrube Bünten verbessern Ort / Koordinaten Kiesgrube Bünten / / Ausgangslage / Problem Kiesgrube ist für grössere Wildtiere durch Zaun nicht passierbar. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Niedrig. Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Feldhase. Massnahmenvorschlag Zäune, unter Berücksichtigung der betrieblichen Sicherheitsvorschriften, durch wildtierpassierbare Zäune ersetzen (unterster Litzenabst. 55cm, max. Höhe 105cm; L16) oder Bollsteine ersetzen. Bei Planung der ökol. Ausgleichsmassnahmen im Rahmen der Rekultivierung Aspekte des WTK berücksichtigen (Leitstrukturen). Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner BVU/AfU

58 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 58 Fotos

59 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 59 M52: Kleintierfalle beseitigen Ort / Koordinaten Heidigrabe / Flurweg Richtung Leigrube / / Ausgangslage / Problem Abwasserkanal, welcher nur mit grobem Gitter überdeckt ist. Kleintier- und Amphibienfalle. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Mittel. Wichtig für Wasserspitzmaus. Massnahmenvorschlag Überdeckung mit kleintierfreundlicherem Gitter überdecken (Schlitze: 4mm) und/oder Ausstiegshilfe einbauen. Hierzu eignet sich eine Amphibienleiter aus Lochblech (L25). Kostenschätzung Fr Kontaktstellen / Partner BVU/ALG/SBB: Felix Zobrist, SBB, Infrastruktur Anlagen und Technologie Überwachung, Bahnhofplatz, 5200 Brugg. Gemäss von Thomas Gerber, ALG vom wurden dem Verantwortlichen seitens SBB F. Zobrist die Angaben zu den notwendigen baulichen Massnahmen übermittelt. Die Massnahmenumsetzung muss im Rahmen der Sanierung des WTK AG 1 überprüft werden. Fotos

60 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 60 M56: Kleintierunterführung erstellen Ort / Koordinaten Kantonsstrasse K292, Meelerhöchi / / Ausgangslage / Problem Stark frequentierte Strasse fragmentiert Nebenast des Wildtierkorridors Priorisierung aus Sicht der Zielarten Niedrig. Fuchs, Dachs, Iltis, Baummarder, Hermelin, Mauswiesel, Wasserspitzmaus Massnahmenvorschlag Kleinsäugerunterführung mit Leitstrukturen Kostenschätzung Realisierung: Fr Unterhalt/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner BVU/ATB

61 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 61 M57: Passierbarkeit Viadukt A3 Ort / Koordinaten Autobahnviadukt bei Möhlinbach / / Ausgangslage / Problem Die einzige heute mehr oder weniger durchlässige Stelle der A3 liegt beim Autobahn-Viadukt. Möhlinbach sowie der Friedhofweg liegen untern dem Viadukt. Ausserdem befinden sich hier Fahrzeugpark und Materiallager. Das Bachufer des Möhlinbachs ist sehr steil und vollständig mit Blocksteinen resp. einer Betonmauer verbaut. Priorisierung aus Sicht der Zielarten Niedrig. Wichtig für Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Iltis, Baummarder, Hermelin, Mauswiesel, Wasserspitzmaus, Feldhase. Massnahmenvorschlag Entfernung von Fahrzeugen und Material im westlichen Teil unter dem Viadukt und Begrünung soweit von der mikro-klimatischen Situation her möglich. Aufwertung des Möhlinbachs durch Entfernung der Uferverbauung, resp. Gestaltung eines Flachufers auf beiden Seiten mit Pflanzung von deckungsspendenden Heckensträuchern. Um die zur Strasse gerichtete Bachseite flach ausgestalten zu können, muss der Bach etwas nach Osten verlegt werden. Kostenschätzung Realisierung: Fr , Unterhalt/Jahr: Fr Kontaktstellen / Partner BVU/ALG

62 Wildtierkorridor WTK AG 1 - Vorprojekt Seite 62 Fotos

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