HRM2 im Kanton Graubünden Mittwoch, 13. Juni 2012 Einführung bei den Bündner Gemeinden

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1 im Kanton Graubünden Mittwoch, 13. Juni 2012 Einführung bei den Bündner Gemeinden Graubünden Daniel Wüst

2 Gesetzliche Grundlagen Finanzhaushaltsgesetz (FHG, BR ) gilt für den Kanton und die Gemeinden sinngemäss für die Regional- und Gemeindeverbände sowie die Bürgergemeinden Verabschiedung durch Grosser Rat Oktobersession 2011 Verordnung über den kantonalen Finanzhaushalt (FHV) Finanzhaushaltsverordnun g für die Gemeinden (FHVG) Vernehmlassung bis Ende April 2012 Inkrafttreten FHG / FHVG 1. Dezember 2012 AfG, Juni

3 Übergangsfrist zur Umstellung auf HRM Pilotgemeinden Rechnungslegung nach HRM2 Start freiwillige Umstellung Pflicht ab AfG, Juni

4 Pilotgemeinden AfG, Juni

5 Ziele mit Pilotgemeinden Praxistauglichkeit der Finanzhaushaltsverordnung prüfen Gesetzes- und verordnungskonforme Praxisempfehlungen und Vorlagen für die Buchführung und Rechnungslegung entwickeln Allfällige Unstimmigkeiten im neuen Kontoplan beseitigen Praxistaugliche Anforderungen an die Anlagenbuchhaltung, Geldflussrechnung, den Anhang, das IKS sicherstellen AfG, Juni

6 Was ist neu? Kontenrahmen Budget / Finanzplanung Anlagenbuchhaltung Dreistufiger Erfolgsausweis Geldflussrechnung Erweiterter Anhang Internes Kontrollsystem AfG, Juni

7 Kontenrahmen 5-stellige Kontonummern in der Bilanz 4-stellige Kontonummern in der Erfolgs- und Investitionsrechnung Lineare Abschreibungen werden auf die entsprechenden Funktionen verteilt Spezialfinanzierungen sind entweder Fremd- oder Eigenkapital Keine Investitionsrechnung für das Finanzvermögen mehr AfG, Juni

8 Budget Budget Erfolgsrechnung Investitionsrechnung 0 Aufwände Erträge Ausgaben Einnahmen Genehmigung bis zum 31. Dezember des Vorjahres AfG, Juni

9 Finanzplan Finanzplanung Budget Finanzplan Finanzplan Finanzplan zur Kenntnisnahme an Gemeindeversammlung oder Parlament AfG, Juni

10 Anlagenbuchhaltung Anlagenbuchhaltung IR Objekt Schulhaus Anlagen Sanierung Turnhalle (2012) Anlagespiegel Einbau Treppenlift (2013) Erweiterungsbau (2014) Bilanz Anlagenteil Gebäude Anlagekategorie Hochbauten ND 33 J ER Abschreibungen Mobilien Mobilien 8 J AfG, Juni

11 Dreistufige Erfolgsrechnung Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit Betriebsergebnis + Ergebnis aus Finanzierung Arten 34/44 = Operatives Ergebnis (1. Stufe) + Ausserordentliches Ergebnis Arten 38/48 (2. Stufe) = Gesamtergebnis Erfolgsrechnung (3. Stufe) verändert den Bilanzüberschuss/-fehlbetrag AfG, Juni

12 Geldflussrechnung Liquiditätswirksame Erträge / Aufwände Erfolgsrechnung Cash flow aus betrieblicher Tätigkeit Liquiditätswirksame Einnahmen / Ausgaben Investitionsrechnung Cash flow aus Investitionstätigkeit Finanzeinnahmen / Finanzausgaben z. B. Zu-/Abnahme Darlehen Cash flow aus Finanzierungstätigkeit Veränderung des Fonds "Geld" 1000 Kasse 1001 Post 1002 Bank 1003 kurzfristige Geldmarktanlagen 2010 kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (Habensalden Post-/Bankkonten) AfG, Juni

13 Anhang Eigenkapitalnachweis Rückstellungsspiegel Beteiligungs- und Gewährleistungsspiegel Anlagespiegel Zusätzliche Angaben AfG, Juni

14 Eigenkapitalnachweis 290 Verpflichtungen / Vorschüsse gegenüber Spezialfinanzierungen 291 Fonds 293 Vorfinanzierungen 295 Aufwertungsreserve aus der Umstellung auf HRM2 296 Neubewertungsreserve Finanzvermögen 298 Übriges Eigenkapital 299 Bilanzüberschuss / Bilanzfehlbetrag AfG, Juni

15 Beteiligungsspiegel Formen der interkommunalen Zusammenarbeit und die ausgelagerten Trägerschaften Darlehen und Beteiligungen, im Zusammenhang mit der öffentlichen Aufgabenerfüllung oder Interessenz Auszug Beteiligungsspiegel AfG, Juni

16 Übergang zu HRM2 Finanzvermögen per 1. Januar 20xx neu bewerten Auflösung stille Reserven Keine Aufwertung des Verwaltungsvermögens Vorhandenes VV ist linear abzuschreiben während längstens 12 Jahren Wesentliche Investitionen der letzten 5 Jahre können neu bewertet werden und nach der Restnutzungsdauer abgeschrieben werden AfG, Juni

17 Ressourcenplanung / Weiteres Vorgehen AfG, Juni

18 AfG, Juni

19 Fragen, Diskussion AfG, Juni

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