NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER 2013

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1 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER 2013 /// CMI KONSUL KANTONSVERWALTUNG SOLOTHURN MIGRIERT AUF CMI KONSUL /// CMI AXIOMA / CMI KONSUL AUSBLICK RELEASE 14/15 Die Release-Versionen 14 und 15 werden eine Vielzahl von fundamentalen Neuerungen aufweisen. Hier gibt es eine Vorschau auf die Highlights. Mehr auf Seite 04 /// GEMEINDE HORW ENTSCHEID FÜR CMI AXIOMA Die Gemeinde Horw evaluiert ein neues Geschäftsverwaltungsprogramm und entscheidet sich für CMI AXIOMA. Die Lösung überzeugt als Produkt, bei den Referenzen und auch durch die Supportleistungen seitens des Anbieters. Mehr auf Seite 09 Rathaus Solothurn: Hier tagen Regierungs- und Kantonsrat. Künftig werden deren Geschäfte mit CMI KONSUL verwaltet Die Verwaltung des Kantons Solothurn war der erste Kunde von CM Informatik AG, welcher flächendeckend deren Geschäftsverwaltungsprogramme einsetzte. Und das bereits Die damals noch individuellen Lösungen STAKASO (Staatskanzlei), GEKOSO (Departemente) und SOSTAR (Staatsarchiv) liefen auf der IBM-Plattform AS-400. Ab 2004 setzte der Kanton Solothurn vermehrt auf Open Source-Lösungen. In der Folge wurde das CMI-Programm KONSUL, welches schon vor einiger Zeit STAKASO abgelöst hatte, vom Amt für Informatik und Organisation (AIO) neu als JAVA- Version programmiert und unter Linux für die Abwicklung allgemeiner GEVER- Geschäfte zur Verfügung gestellt fand eine Überarbeitung der kantonalen IT-Strategie statt. Neben den Open Source-Lösungen kommt im Desktop- Bereich neu MS Windows mit MS-Office- Programmen zum Einsatz. Im Rahmen des Projekts GEVER Futura, welches im Mai dieses Jahres vom Kantonsrat genehmigt wurde, wird künftig ein Grossteil der Solothurner Verwaltung bei GEVER-Geschäften mit CMI KONSUL arbeiten. Bis Anfang 2015 werden an die 500 Arbeitsplätze damit ausgerüstet. VORREITER IM BEREICH E-GOVERNMENT Die Solothurner Kantonsverwaltung gehört zweifelsohne zu den Vorreitern in Sachen E-Government, hatte sie doch schon vor über 20 Jahren Geschäftsverwaltungsprogramme im Einsatz. Und das flächendeckend in der gesamten Verwaltung. Die damals noch individuellen Programme für AS-400-Systeme waren von CM Informatik: «STAKASO» für Ratsgeschäfte (Regierungsrat und Kantonsrat), «GEKO- SO» für die allgemeine Geschäftsverwaltung und «SOSTAR» für das Solothurner Staatsarchiv. Schon damals arbeiteten an die 500 BenutzerInnen mit diesen Programmen. Beat Wyler, Leiter der Stabsstelle E-Government, meint denn auch: «Noch heute wird im Zusammenhang mit E-Government in anderen Verwaltungen über Probleme diskutiert, die wir schon vor 15 Jahren gelöst haben.» Fortsetzung auf Seite 03 /// FACHINTEGRIERTE GEVER CMI PARTNER SETZEN AUF DIE NEUEN FACHLÖSUNGEN Durch die Übernahme von Greenshare wurde das Produktportfolio von CM Informatik AG um viele neue fachspezifische Lösungen erweitert. Auch die Partner Talus Informatik AG und Verwaltungsrechenzentrum AG St.Gallen (VRSG) sind von den neuen Produkten angetan und übernehmen einige davon in ihre Angebotspalette. Mehr auf Seite 10 /// FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN CMI KONSUL ERFOLG- REICH EINGEFÜHRT Innerhalb eines halben Jahres wurde die Ablösung der bisherigen Individuallösung im Bereich Antragswesen mit CMI KONSUL umgesetzt. Pünktlich zum 1. März 2013 war die neue Applikation einsatzbereit und bestand am 8. April 2013 gleich den Praxistest die erste Sitzung der neuen Liechtensteiner Regierung. Mehr auf Seite 06

2 02 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER 2013 /// INHALTSVERZEICHNIS SEITE 01 Kantonsverwaltung Solothurn migriert auf CMI KONSUL SEITE 04 CMI AXIOMA / CMI KONSUL: Ausblick Release 14/15 SEITE 06 CMI KONSUL im Einsatz im Fürstentum Liechtenstein SEITE 08 Baugesuchsmodul im Einsatz in der Gemeinde Sutz-Lattrigen SEITE 09 Gemeinde Horw entscheidet sich für CMI AXIOMA SEITE 10 Fachintegrierte GEVER: CMI Partner setzen auf die neuen Fachlösungen SEITE 11 CMI AXIOMA/CMI KONSUL: Release 13 nach Tests bei Kunden ausgeliefert SEITE 12 Neues Support-Portal SEITE 13 Neue Onlinehilfe mit dem Release 13 SEITE 13 CMI zum 2. Mal officeatwork-partner of the Year SEITE 14 Fachtagung 2013 SEITE % Swiss Made Software /// IMPRESSUM REDAKTION / Hic et Nunc! Communication, Winterthur DESIGN / Pikka GmbH, Zürich FOTOGRAFIE / Werner Saxer, u.a. DRUCK / Gebo Druck AG, Zürich /// EDITORIAL Liebe Kunden, Partner und Interessenten Ein besonderes Highlight dieses Jahres war unsere Fachtagung, an welcher wir über 300 Kunden, Partner und Interessenten begrüssen durften. Die grosse Resonanz und das positive Feedback haben uns ausserordentlich gefreut. Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme, Ihr Mitwirken und die guten Gespräche. Die Fachtagung stand ganz im Zeichen unserer strategischen Ausrichtung auf die Themen egovernment, Fachintegration und Lifecycle sowie der Produktankündigung des Release Den Teilnehmern wurde zudem ein spannender Einblick auf die geplanten Neuerungen im Release 14/15 gewährt. Die für den Benutzer am deutlichsten spürbare Änderung wird sicherlich das Redesign unserer Applikationen sein. Wir sind stolz, diesen wichtigen Schritt zusammen mit ausgewählten Kundenvertretern vornehmen zu dürfen und freuen uns, Ihnen das Resultat im nächsten Jahr präsentieren zu können. CM Informatik AG erfreut sich eines stetigen Wachstums des Kundenstamms. Dabei werden unsere Produkte in den Öffentlichen Verwaltungen nicht nur im kommunalen Umfeld von Gemeinden und Städten vermehrt eingesetzt. Mit der Landesverwaltung Liechtenstein und dem Kanton Freiburg durften wir dieses Jahr gleich zwei neue Kunden begrüssen, welche CMI KONSUL erfolgreich in Betrieb genommen haben. Darüber hinaus setzt der Kanton Solothurn im Rahmen der Erneuerung seiner GEVER- Lösung auf CMI KONSUL. Wachstum bedeutet auch Verantwortung übernehmen, daher richten wir unsere Organisation und Prozesse kontinuierlich auf die Beratung und Betreuung unserer Kunden aus. Das heisst wir sind nicht nur Hersteller und Integrator unserer Produkte, sondern entwickeln uns zunehmend zu einer Serviceorganisation. Das Pilotprogramm zur Integrationsprüfung von neuen Releases wurde beispielsweise erfolgreich abgeschlossen und gab wertvolle Rückschlüsse zum Produkt und den nötigen Vorbereitungen für eine erfolgreiche Einführung. Darüber hinaus haben wir kürzlich unser neues Helpdesk-System eingeführt, welches Transparenz in der Bearbeitung der Supportfälle bringt und die Kommunikation vereinfacht. Verbunden mit der im letzten Jahr vorgenommenen Umstellung von zwei Major-Releases pro Jahr auf einen Hauptrelease sowie einen Zwischenrelease für Kunden mit projektbedingten Neuentwicklungen, können wir die Produkt- und Servicequalität weiter steigern und die Einplanung von neuen Funktionalitäten noch besser mit unserer Release-Planung abstimmen. Auf dieser spannenden Reise freue ich mich auf viele interessante Gespräche und auf die weitere gute und enge Zusammenarbeit mit Ihnen. Ihr Oliver Zanetti, Leiter Services /// INTERNA NEWSLETTER Eine Publikation der CM Informatik AG. Erscheint 2mal jährlich mit einer Auflage von Exemplaren. Verantwortlich für den Inhalt: Adrian Eicher, CM INFORMATIK Ringstrasse 7 CH-8603 Schwerzenbach T: /// IN KÜRZE LEHRLING SEIT SOMMER 2013 Mit einem «Herzlich Willkommen in unserem Team» begrüssten wir anfangs August 2013 unseren ersten Applikationsentwickler-Lehrling Raphael Ulrich. Betreut wird er von Software Architekt Matthias Hess. Dies wird für uns alle eine neue Erfahrung, eine spannende und vor allem wichtige Aufgabe. Gilt es doch die Jugend in ihrem beruflichen Werdegang optimal zu unterstützen. Eine Zeit der wir freudig entgegen blicken. CMI VERSTÄRKT TEAM Im April 2013 hat die Abteilung Services personelle Verstärkung erhalten. Marco Zollinger übernahm die verantwortungsvolle Position der Fachführung im Team Solutions. Herr Zollinger bringt nicht nur Erfahrungen als Projektleiter mit, er war bereits als Entwicklungsleiter tätig und ist somit das perfekte Bindeglied zwischen den Abteilungen Projekte und Entwicklung.

3 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER Fortsetzung von Seite 01 Thomas Burki ist Leiter des Amts für Informatik und Organisation, welches die gesamte IT-Infrastruktur für die Verwaltung des Kantons Solothurn bereit stellt. Er hat diese Funktion seit 3 Jahren inne, arbeitet jedoch seit 24 Jahren in der kantonalen Verwaltung. AUSRICHTUNG AUF OPEN SOURCE- LÖSUNGEN Ab 2004 orientierte sich das Amt für Informatik und Organisation des Kantons Solothurn neu und setzte aus Kostenüberlegungen auch im Desktop-Bereich auf Open Source-Lösungen unter Linux mit grossen Auswirkungen auf die CMI- Programme. CM Informatik AG war in der Zeit dabei, ihre Programme auf die.net-plattform von Microsoft zu portieren und zwar als parametrierbare Standardlösungen. Der Spagat zwischen der neuen Umgebung und AS-400 resp. Linux war für CMI nicht zu leisten und sie mussten daher Weiterentwicklung und Support aufkündigen, lieferten jedoch den vollständigen Source-Code aus. Das AIO machte das Programm KONSUL unter Linux lauffähig und stellte es diversen Departementen unter der Bezeichnung Ambassador für die Abwicklung von allgemeinen GEVER-Geschäften zur Verfügung. Für die Ratsgeschäfte wurde weiterhin die seit dem Jahr 2000 bestehende KONSUL-Lösung inklusive der durch das AIO entwickelten Erweiterungen für die Sitzungsabrechnung oder den Export der Regierungsratsbeschlüsse für die Publikation im Amtsblatt verwendet. Das Programm für das Staatsarchiv wurde in der bestehenden Form unter AS-400 weiter betrieben. NEUE IT-STRATEGIE 2010 wurde eine externe Expertise über die künftigen IT-Plattformen in Öffentlichen Verwaltungen in Auftrag geben. Diese ergab unter anderem folgende Empfehlung: Es ist zu akzeptieren, dass auf mittlere und längere Sicht neben der Open Source Plattform eine Microsoft-basierte Plattform sowohl im Office-Bereich als auch im Applikationsbereich bestehen bleiben wird wurde daher entschieden, den gesamten Desktop-Bereich der Verwaltung auf MS-Windows mit den Standardprogrammen Office und Outlook umzustellen. Ziel dabei: Umrüstung aller rund Arbeitsplätze bis Ende KONTINUITÄT DANK ZWISCHENLÖSUNG Wie nun weiter mit der GEVER-Lösung für die Regierungsratsgeschäfte? Ein direkter Umstieg auf CMI KONSUL wurde aus zeitlichen Gründen und wegen möglicher «Die Migration auf CMI KONSUL ist die Bestätigung aller bisherigen Erfahrungen. Das Produkt ist technologisch top und hat das Potential auch künftige Anforderungen zu erfüllen.» Thomas Burki Risiken nicht in Betracht gezogen. Wohl aber eine Zwischenlösung, die sich relativ problemlos realisieren lies und die auch in die richtige Richtung ging dem Einsatz einer Microsoft-basierten Standardlösung. Unter dem Namen Kondor kam eine ältere, unter Windows NT lauffähige Version von KONSUL für die Verwaltung der Regierungs- und Amtsgeschäfte zum Einsatz. Diese Zwischenlösung war für die BenutzerInnen mit wenig Umstellung verbunden und gleichzeitig war man damit in der Windows-Welt angekommen. Thomas Burki, Leiter des Amts für Informatik und Organisation, lobt dabei CM Informatik AG: «Die Unterstützung seitens des Lieferanten war wirklich optimal. Die Umsetzung dieser Umstellung hat gut und im vorgesehenen Zeitrahmen funktioniert.» «Bei CM Informatik AG kommen grosses Know-how bezüglich der Verwaltungsprozesse, langjährige Erfahrung und eine grosse Innovationskraft bei den Produkten in idealer Weise zusammen. Für uns ist das Gold wert.» Beat Wyler PROJEKT GEVER FUTURA Anfangs 2012 wurde unter der Leitung von Beat Wyler das Projekt GEVER Futura gestartet. Das Ziel des Projekts: Komplette Erneuerung der GEVER-Infrastruktur auf der Basis einer zukunftsgerichteten IT- Plattform. Beat Wyler hat sich für die Ist- Analyse viel Zeit genommen und viele der Benutzer und Benutzerinnen in den verschiedenen Departementen und Abtei- lungen nach ihrer Zufriedenheit mit der derzeitigen Lösung und den Wünschen betreffend Funktionalität, Handling und Schnittstellen an eine neue Applikation befragt. Das Ergebnis hat Beat Wyler überrascht: «Der Grossteil der BenutzerInnen war mit der aktuellen Lösung sehr zufrieden. Ich habe sogar mit richtigen Fans dieses Programms gesprochen, die wollten eigentlich gar nichts Neues.» Die Resultate der Ist-Analyse in Verbindung mit Risikoeinschätzungen führten zur Erkenntnis, dass es Sinn macht, bei Bewährtem zu bleiben. Es sprach also alles dafür, auf CMI KONSUL zu wechseln und damit auch die Forderung nach einer modernen Plattform umzusetzen. Beat Wyler hat sich in der Folge trotzdem 12 weitere GEVER-Programme angesehen. «Der Vergleich hat gezeigt, dass alle Programme sehr ähnlich sind. Entscheidend ist daher der Lieferant, denn dessen Leute machen letztlich das Produkt aus. Unsere Wahl fiel auf CMI KONSUL von CM Informatik AG, stand doch diese Firma immer hinter den verschiedenen, über viele Jahre eingesetzten Versionen unserer GEVER-Lösung. Zu dieser Entscheidung hat sicher auch beigetragen, dass KONSUL bereits im Jahre 2001 mittels Regierungsratsbeschluss als Beat Wyler ist seit 2 Jahren Leiter der Stabsstelle E-Government. Er leitet in dieser Funktion das Projekt GEVER Futura. strategisches Produkt festgelegt wurde.» Am 15. Mai 2013 hat der Kantonsrat der Beschaffung von CMI KONSUL als GE- VER-Applikation für die gesamte kantonale Verwaltung zugestimmt. Die Einführung, welche sich über zwei Jahre hinziehen wird, umfasst die Geschäftsbereiche Ratsgeschäfte, also alle Departemente, welche mit Regierungsrats- und Kantonsratsge- Fortsetzung auf Seite 04

4 04 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER 2013 Fortsetzung von Seite 03 schäften befasst sind, das Arbeitsinspektorat, das Amt für Landwirtschaft, das Amt für soziale Sicherheit, des Grundbuchamt, das Erbschaftsamt und das Amt für Informatik und Organisation. Als «Neukunde» kommt das Amt für Umweltschutz dazu. Zudem haben weitere Abteilungen ihr Interesse an dieser GEVER-Lösung angemeldet. Insgesamt wird CMI KONSUL auf über 500 Arbeitsplätzen installiert werden. /// CMI AXIOMA / CMI KONSUL AUSBLICK RELEASE 14/15 Anlässlich der Fachtagung im April dieses Jahres präsentierte CM Informatik AG ihre Vision und die daraus resultierende Strategie für die kommenden Jahre. Aufgezeigt wurde auch, wie die Umsetzung bei der Produktentwicklung in den nächsten beiden Jahren aussehen wird. Die Release-Versionen 14 und 15 werden eine Vielzahl von fundamentalen Neuerung aufweisen. Mit den Installationen wurde im Juli begonnen und zwar Step by Step, angefangen bei den kleineren Geschäftsbereichen um das Risiko bei allfälligen Problemen im Rahmen zu halten. Dabei werden stets sämtliche Daten aus der alten KONSUL- Version nach CMI KONSUL migriert und mit einem harten Schnitt gestartet, d.h. im betreffenden Geschäftsbereich steht ab Umstellungstag nur noch CMI KONSUL zur Verfügung. Entsprechend dieser Vorgehensweise wurde auch die Schulung der BenutzerInnen organisiert. Auch sie findet gestaffelt statt, wobei CM Informatik AG eine Einführung in die neue Software gibt und die Stabsstelle für E- Government den Teil über die verwaltungsinternen Prozesse bestreitet. Obschon die Einführung von CMI KON- SUL in der Solothurner Kantonsverwaltung noch einige Zeit andauert, wird bereits über einen Ausbau der Lösung nachgedacht. Themen dabei sind Schnittstellen zu SAP und GERES. Auch die automatische Publikation von Kantonsratsbeschlüssen im Internet ist als klares Potential lokalisiert worden. Und auch beim Staatsarchiv Solothurn hat sich einiges getan, im vergangenen Jahr wurde die mittlerweile in die Jahre gekommene Langzeitarchivierungssoftware «SOSTAR» durch CMI STAR ersetzt. POSITIVES FAZIT Angesprochen auf seine persönliche Einschätzung zum Projekt GEVER Futura meint Thomas Burki, Leiter des Amts für Informatik und Organisation: «Die Migration auf CMI KONSUL ist die Bestätigung aller bisherigen Erfahrungen. Das Produkt ist technologisch top und hat das Potential, auch künftige Anforderungen zu erfüllen. Zum Anbieter CM Informatik AG haben wir seit vielen Jahren ein ausgesprochen gutes Verhältnis. Die haben wirklich kompetente und engagierte Mitarbeiter.» Beat Wyler, Leiter der Stabsstelle E- Government, kann sich dem anschliessen: «Bei CM Informatik AG kommen grosses Know-how bezüglich der Verwaltungsprozesse, langjährige Erfahrung und eine grosse Innovationskraft bei den Produkten in idealer Weise zusammen. Für uns ist das Gold wert.» «Alle Mitarbeiter der Kunden arbeiten geschäftsorientiert und nutzen unsere Lösungen täglich als führende Werkzeuge für die strukturierte Arbeit und Dokumentenablage», so lautet die Vision von CM Informatik AG. Die Strategie zur Umsetzung basiert auf den drei Säulen egovernment, Fachintegration und Lifecycle und steht im Kontext der Stossrichtungen Consolidierung, Mobilisierung und Integration (CMI). Realisiert werden soll das durch eine entsprechende Weiterentwicklung der CMI Produkte. Wichtigste Schwerpunkte dieser Produktentwicklung für die nächsten Jahre sind Fachintegrierte GEVER, Redesign Client, Redesign Search, Ready for Cloud, Mobile Clients sowie DMS und Archiv. Nachfolgend wird aufgezeigt, wohin die Reise geht. DER NEUE RICH CLIENT (REDESIGN CLIENT) Die Zielsetzung für den neuen Rich Client lautet: Einfach, intuitiv und trotzdem mächtig. Die ersten beiden Forderungen verlangen nach einem Redesign. Ein heikles Vorhaben, deshalb wurde ein Projektteam gebildet, welches sich während eines Jahres in monatlichen Workshops mit der Thematik befasst. Dem Team gehören neben dem Geschäftsleiter, dem zuständigen Entwickler und mehreren ProjektleiterInnen von CM Informatik AG auch zwei externe Usability-Spezialisten und Vertreter der Partnerfirmen Talus Informatik AG und VRSG an. Alle zwei Monate wird zudem das Feedback von einigen ausgewählten Kunden eingeholt. So soll sichergestellt werden, dass der neue Client intuitiv zu bedienen ist, in modernem Look daher kommt und sehr aufgeräumt wirkt. Neben der Optik wird beim Redesign an einer generellen Vereinheitlichung gearbeitet und damit die Basis für die Portierung der Fachapplikationen von Greenshare AG geschaffen. Neu wird auch das Ready-to-use Konzept verwirklicht: Die CMI Produkte werden mit voreingestellten Konfigurationen ausgeliefert, welche den Bedürfnissen der Anwender entsprechen. REDESIGN SEARCH Die heutige Suchfunktion basiert auf einer Datenbanksuche. Künftig kommt für Suchabfragen eine eigene, integrierte Search-Engine zum Einsatz. Diese indexiert die gesamten Datenbestände und arbeitet daher bedeutend schneller. Auch die Eingabe wird einfacher; es gibt nur noch ein Eingabefeld, in welchem einer oder mehrere Suchbegriffe oder auch ganze Sätze eingegeben werden. Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt «Google like», d.h. die Treffer werden sofort, automatisch

5 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER und nach Relevanz geordnet dargestellt. Besondere Highlights der Trefferliste sind der Export nach Excel und die Möglichkeit, die Liste zu Bearbeiten, Gruppieren, Sortieren und Filtern. READY FOR CLOUD Künftig wird es möglich sein, von überall mit den CMI Produkten zu arbeiten. Einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung. Dazu werden die CMI Lösungen in Privat Clouds (z.b. in den Rechenzentren der Partner Talus Informatik AG oder VRSG, aber auch in kantonalen Rechenzentren) betrieben. Der Datenverkehr zwischen Client und Server wird wie beim E- Banking verschlüsselt (https). Und auch beim Login-Prozedere kommt modernste Security-Technologie zum Einsatz. Dem Aspekt der Sicherheit wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. CM Informatik AG hat sich dazu die Unterstützung eines externen Technologie-Experten geholt. INTEGRIERTE FACHLÖSUNGEN Integrierte Fachlösungen gehören zu den tragenden Säulen der Umsetzungsstrategie der CMI-Vision. Deshalb gilt: Alle Fachlösungen der Greenshare AG werden als fachintegrierte GEVER-Programme erhältlich sein. Für CMI AXIOMA und CMI KON- SUL im Einsatz bei Kantonen, Städten und Gemeinden sind dies die Baugesuchsverwaltung (BauPro), das Facility Management Tool (InfraAlta), die Forderungsverwaltung (Vinkas), die Feuerungs- und Brandschutzkontrolle (Fuoco), die Vertragsverwaltung (VV) und die Fallverwaltung Schulpsychologischer Dienst (SPD). Dazu kommen für Städte und Gemeinden, welche mit CMI AXIOMA arbeiten, die Friedhofsverwaltung (Tomba) und die Hundekontrolle (HuKoReg). Alle diese Fachapplikationen werden als Modul für das entsprechende GEVER-Programm und auch als eigenständige Applikation angeboten werden. WECHSEL AUF 64 BIT-ARCHITEKTUR Mit den Releases 14/15 werden alle CMI Produkte vom derzeitigen 32-Bit- auf das 64-Bit-System umgestellt. Und das sowohl Server wie Client-seitig. Der Vorteil gegenüber einer 32-Bit-Architektur: Es können mehr als vier Gigabyte Arbeitsspeicher direkt adressiert werden, wovon vor allem Anwendungen mit hohem Speicherbedarf wie Datenbanksysteme profitieren. CMI AXIOMA, CMI KONSUL und CMI STAR werden durch die Umstellung auch bei sehr hohem Datendurchsatz äusserst stabil arbeiten. OUTLOOK INTEGRATION Outlook wird noch tiefer in die CMI GEVER- Lösungen integriert. Das ermöglicht die bidirektionale Synchronisation von Kontakten und Tasks. Die Benutzer haben nun jederzeit ihre Kontakte und Aufgaben im Griff auch auf mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones. DMS FÜR ALLE DOKUMENTE Gemeinden, welche CMI AXIOMA im Einsatz haben, benötigen künftig kein zusätzliches Document Management System mehr. Das Geschäftsverwaltungssystem wird mit diversen neuen Funktionen MOBILE CLIENTS Der Trend geht auch im Bereich der Öffentlichen Verwaltung immer mehr in Richtung mobiles Arbeiten. Daher wird ein Webclient auf der Basis HTML5/JavaScript entwickelt, welcher den Zugriff auf die CMI Produkte von Desktop-Computern, Laptops, Tablets und Smartphones ermöglicht. Der Webclient mit responsivem Design für alle Devices funktioniert auf allen Betriebssystemen (MS Windows/Apple ios/android). Der Webclient wird verschiedene Module umfassen, so für die Sitzungsvorbereitung, das Durchsuchen von Geschäften und Dokumenten oder den Zugriff auf die Bauverwaltung. so erweitert, dass es das Lifecycle Management für alle Dokumente übernehmen kann. Realisiert wird das mit Schnittstellen zu Fremdsystemen, DMS-Einbindung für Fremdsysteme, virtuellen Dossiers und der Anbindung an Archivierungslösungen. Zudem wird ein neues Modul entwickelt, welches auf den Funktionen der Archivierungslösung CMI STAR basiert und sich als fachintegriertes Archiv in CMI AXIOMA betreiben lässt.

6 06 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER 2013 /// CMI KONSUL IM EINSATZ IM FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN PROJEKT ANTRAGSWESEN UNTER ZEITDRUCK ERFOLGREICH EINGEFÜHRT Innerhalb eines halben Jahres wurde die Ablösung der bisherigen Individuallösung im Bereich Antragswesen der Regierungsverwaltung des Fürstentums Liechtenstein mit CMI KONSUL umgesetzt. Der knappe Zeitplan umfasst nicht nur die Parametrierung der neuen Lösung, die Installation auf über 180 Arbeitsplätzen und die Schulung von ebenso vielen Mitarbeiter- Innen. Es musste auch noch ein neues Modul für die Ausfertigung der Beschlüsse mit Serienbrieffunktion entwickelt werden. Pünktlich zum 1. März 2013 war die neue Applikation einsatzbereit und bestand am 8. April 2013 gleich den Praxistest die erste Sitzung der neuen Liechtensteiner Regierung. Traktandierung, Protokollierung und Ausfertigung der Beschlüsse haben auf Anhieb funktioniert. Im Regierungsgebäude in Vaduz werden die Regierungsgeschäfte seit dem Frühjahr 2013 mit CMI KONSUL verwaltet. ABLÖSEPRODUKT, MÖGLICHST 1:1, GESUCHT 1994 wurden die letzten Schreibmaschinen für die Verwaltung der Regierungssitzungen durch Computersysteme abgelöst. Für die Abwicklung der Regierungsgeschäfte Abfassung der Anträge, Traktandierung, Protokollierung und Ausfertigung der Beschlüsse wurde damals eine individuelle Lösung, basierend auf MS Word, entwickelt. Die Applikation leistete viele Jahre gute Dienste, lies sich allerdings im Laufe der Zeit immer weniger an die sich verändernden Anforderung anpassen. Zudem ging die Entwicklungsfirma in Konkurs und es gab nur noch einen Programmierer, ein 1-Mann-Unternehmen, welcher sich um die Wartung der Applikation kümmerte. «Auslöser für die Anschaffung einer neuen Lösung war letztlich das neue Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz (RVOG), welches am 1. Februar 2013 in Kraft getreten ist.», präzisiert Horst Schädler, Regierungssekretär der Regierung des Fürstentums Liechtenstein, «es beinhaltet diverse Umstrukturierungen, der Umbau von 15 Ressorts zu 5 Ministerien und neue Zuständigkeiten und Abläufe. Damit war unsere alte Applikation «Antragswesen» definitiv überfordert, eine Umstellung also zwingend. Weil der Zeitrahmen sehr knapp war, haben wir entschieden, nach einer Lösung zu suchen, welche unsere alte Applikation möglichst 1:1 ersetzt und dabei bewusst auf die Einführung eines verwaltungsweiten Dokumentenmanagementsystems sowie einer verwaltungsweiten Archivlösung verzichtet.» In der Folge wurde ein Pflichtenheft ausgearbeitet und das Projekt ausgeschrieben. Drei Anbieter standen letztlich in der engeren Auswahl. Markus Mayer, Projektleiter im Amt für Informatik: «Wir liessen uns die Lösungen und die geplante Umsetzung der drei Anbieter vorführen. Der Vergleich von Pflichtenheft und angebotener Lösung unter Berücksichtigung des Kosten/Nutzen-Verhältnisses brachte einen klaren Favoriten hervor: CMI KONSUL von CM Informatik AG. Doch auch CMI KONSUL entsprach nicht 100% unserer alten Lösung. So fehlte beispielsweise die Serienbrief-Funktion für die Ausfertigung. Wir forderten daher vom Lieferanten die Garantie, dass die neue Lösung per 1. März 2013 produktiv läuft inklusive des noch zu programmierenden Moduls.» Im Juni 2012 fiel die Entscheidung zu Gunsten CMI KONSUL. Im September wurde mit der Realisierung des Projekts begonnen. Bereits im November erfolgten die ersten Installationen und damit auch die Instruktion der Power-User. Sie waren es auch, welche später die 180 BenutzerInnen schulten. «Ich muss der Firma CM Informatik AG ein dickes Lob aussprechen. Sie haben bei diesem anspruchsvollen Projekt alle Versprechen eingehalten; bei den Funktionen des Programms, bei allen gesetzten Terminen und auch bei den Kosten.» Horst Schädler Horst Schädler, Regierungssekretär der Regierung des Fürstentums Liechtenstein. Er leitet die Regierungskanzlei, führt über die Sitzungen der Regierung Protokoll und gibt dem Regierungschef sowie der Kollegialregierung bei der Vorbereitung und Durchführung der Regierungssitzungen die erforderliche organisatorische Unterstützung.

7 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER Die Zielsetzung, bereits die erste Sitzung der im Februar 2013 neu gewählten Regierung anfangs April 2013 vollumfänglich mit der neuen Lösung zu verwalten, wurde erreicht. Und das ohne Einschränkungen, obschon es sicher hilfreich war, dass die ersten Sitzungen etwas weniger Traktanden als normalerweise hatten. Mittlerweile ist die Arbeit mit CMI KONSUL fast schon Routine: Für die wöchentlichen Sitzungen werden jeweils zwischen Geschäfte traktandiert. Spätestens zwei Tage nach der Sitzung sind alle Beschlüsse ausgefertigt und mittels Serienbrief direkt an die entsprechenden Empfänger verteilt. den Kosten. Es war eine sehr erfolgreiche Implementation! Und ich sehe auch zusätzlichen Nutzen, denn unser Ziel ist es, künftig in unserer Verwaltung medienbruchfrei und weitgehend papierlos zu arbeiten. Beispielsweise indem die Serienbriefe mit den Beschlussausfertigungen durch eine entsprechende - Funktion abgelöst werden.» Auch Projektleiter Markus Mayer ist voll des Lobes: «Bei einem solchen Projekt ist der Partner der zentrale Punkt. Diesbezüglich waren wir optimal betreut. CM Informatik AG hat uns mit Martina Mettler eine professionelle Projektleiterin zur PARTNER DER CM INFORMATIK AG Abplanalp-Ramsauer AG (www.abplanalp.ch) Greenshare AG (www.greenshare.ch) «Die Zusammenarbeit mit unserem Partner war pragmatisch und konstruktiv und damit die beste Voraussetzung für die Einhaltung des straffen Zeitplans. Rückblickend kann ich sagen, dass wir die fach- und termingerechte Abwicklung dieses Projekts mit einem anderen Partner wohl kaum geschafft hätten.» Mrakus Mayer Die Verwaltung des Fürstentums Liechtenstein hat bereits seit März 2013 den Release 13 von CMI KONSUL im Einsatz. Allen anderen CMI-Kunden steht dieser Release (nach ausführlichen Tests beim Kanton Nidwalden) ab September zur Verfügung übrigens mit der Serienbrieffunktion, die extra für dieses Projekt entwickelt wurde. Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Projektphase, die Produktabnahme erfolgte Ende Juni, wird nun Phase 2 in Angriff genommen. Dabei geht es um diverse Anpassungen und Optimierungen, zum Beispiel im Bereich des Sitzungsmanagements und der Rechtevergabe. i-web Innovative Web AG (www.i-web.ch) Neue Software Technologie Gemeinden GmbH (NEST) (www.nest.ch) OBT AG (www.obt.ch) officeatwork (www.officeatwork.com) Auch die Migration der Daten aus der alten Lösung in CMI KONSUL ist nun im Gange. Ein umfangreiches Projekt, sollen doch die Anträge (ca pro Jahr) zurück bis ins Jahr 1994 und die Sitzungsprotokolle und Beschlüsse (ca. 44 pro Jahr) zurück bis 1998 migriert werden. Auch die weitere Entwicklung des Projekts, Phase 3, ist schon angedacht: Im Fokus stehen dabei die Geschäftsverwaltung (GEVER) und die Ablieferung ins Archiv. POSITIVES FAZIT Darauf angesprochen, wie Regierungssekretär Horst Schädler die Einführung von CMI KONSUL persönlich beurteilt, meint er «Ich muss der Firma CM Informatik AG ein dickes Lob aussprechen. Sie haben bei diesem anspruchsvollen Projekt alle Versprechen eingehalten; bei den Funktionen des Programms, bei allen gesetzten Terminen und auch bei Markus Mayer, Executive MBA und Projektleiter im Amt für Informatik des Fürstentums Liechtenstein. Er war als zuständiger Projektleiter mit der fachund termingerechten Einführung von CMI KONSUL betraut und kümmert sich nun um Datenmigration, Optimierung und Weiterentwicklung. Seite gestellt, welche über ein profundes Know-how der Verwaltungsprozesse verfügt und ein grosses Verständnis für die Bedürfnisse der Anwender aufbrachte. Mit ihrer Unterstützung ist es uns gelungen, die Wünsche seitens der Anwender bei der Parametrierung der Lösung weitgehend umzusetzen. Generell war die Zusammenarbeit mit unserem Partner pragmatisch und konstruktiv und damit die beste Voraussetzung für die Einhaltung des straffen Zeitplans. Rückblickend kann ich sagen, dass wir die fach- und termingerechte Abwicklung dieses Projekts mit einem anderen Partner wohl kaum geschafft hätten.» Talus Informatik AG (www.talus.ch) TCG Top Capture Group (www.topcapturegroup.com) VRSG Verwaltungsrechenzentrum AG (www.vrsg.ch)

8 08 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER 2013 /// BAUGESUCHSMODUL IM EINSATZ IN DER GEMEINDE SUTZ-LATTRIGEN TOTALER ÜBERBLICK UND SCHNELLER ZUGRIFF Seit Mai diesen Jahres arbeitet Caroline Streit, Gemeindeschreiberin und Bauverwalterin der Gemeinde Sutz-Lattrigen, mit dem Bauverwaltungsprogramm, einem Modul der Geschäftsverwaltungslösung CMI AXIOMA. Sie ist mit der neuen Baulösung sehr zufrieden und schätzt vor allem den totalen Überblick über alle Bauprojekte. Für sie als versierte CMI AXIOMA- Benutzerin verlief die Einführung absolut problemlos, nicht zuletzt dank der professionellen Unterstützung seitens des IT-Partners Talus Informatik AG. sowie die Geschäfte der Bau-, Finanz-, Landschafts- und Umwelt- und der Sicherheits-Kommission. Die Gemeinderäte haben Zugriff auf CMI AXIOMA und können sich online auf die alle drei Wochen stattfindenden Sitzungen vorbereiten. Wir verschicken seit über einem Jahr keine Sitzungsunterlagen mehr.» Gemeindehaus Sutz-Lattrigen: Hier werden seit neuestem sämtliche Bauprojekte mit dem Baugesuchsmodul von CMI AXIOMA verwaltet. Ein Programm wiedersetzte sich jedoch hartnäckig der Integration in dieses IT- Umfeld: Die in die Jahre gekommene Bauverwaltungslösung GemInfo. Deshalb befasste sich Caroline Streit im Dezember 2012 mit der Beschaffung einer neuen Software. Eine Evaluation war aus ihrer Sicht nicht nötig, denn sie wusste zum damaligen Zeitpunkt, dass der Marktleader bei den Baulösungen Greenshare AG von CM Informatik AG übernommen wurde. Also holte sie gleich eine Offerte für das Baugesuchsmodul bei Talus Informatik AG für den Finanzplan 2013 ein. «Die Einführung des Baugesuchsmoduls bringt echten Nutzen: Der schnelle Zugriff auf sämtliche Unterlagen der Bauprojekte. Der Überblick über sämtliche Projekte und deren Status. Der elektronische Datenaustausch mit der Bau-Kommission.» Caroline Streit Caroline Streit ist seit 8 Jahren Gemeindeschreiberin und Bauverwalterin der Gemeinde Sutz-Lattrigen. Zuvor arbeitete sie als Verwaltungsangestellte und als Finanzverwalterin in verschiedenen Gemeindeverwaltungen. Sie hat Diplomabschlüsse als Gemeindeschreiberin, Bauverwalterin und Finanzverwalterin. ERSATZ FÜR VERALTETE BAULÖSUNG Die Gemeinde Sutz-Lattrigen ist IT-mässig gut aufgestellt. Neben den MS Office-Applikationen sind die Programme NEST und Abacus im Einsatz. Und seit gut einem Jahr auch das Geschäftsverwaltungsprogramm CMI AXIOMA. Die gesamte IT-Infrastruktur wurde durch Talus Informatik AG aufgesetzt; betrieben werden die Programme im Rechenzentrum RIO, welches ebenfalls Talus gehört. Die Gemeindeverwaltung Sutz-Lattrigen gehört damit zu den Vorreiter-Gemeinden, welche schon heute Cloud-Computing anwenden. Caroline Streit: «Unser Bestreben geht dahin, alle Verwaltungsgeschäfte elektronisch also papierlos abzuwickeln: Die Sitzungsführung für den Gemeinderat und die Gemeindeversammlungen Nachdem der entsprechende Betrag im Finanzplan eingestellt und der Kredit vom Gemeinderat genehmig wurde, konnte im Februar 2013 das Einführungsprojekt gestartet werden. Die wesentlichen Arbeiten dabei waren die Parametrierung des Baumoduls und die Erstellung der Vorlagen. Caroline Streit lobt die hervorragende Zusammenarbeit mit Talus-Berater Thomas Amstutz: «Er hat mir im Verlauf der Einführung öfters gezeigt, wie andere Gemeinden ein solches Projekt aufgesetzt haben und mir damit wertvolle Hinweise für die Umsetzung unserer Bauverwaltungslösung gegeben.» Anfangs Mai war es soweit, mit dem Baugesuchsmodul wurde produktiv gearbeitet. Eine eigentliche Schulung war nicht nötig. Die erfahrene CMI AXIOMA- Benutzerin Caroline Streit hatte das Programm mit Unterstützung von Thomas Amstutz nach einem halben Tag im Griff. Und dabei ging erst noch die halbe Zeit dieser Einführung für das Einrichten der GWR-Schnittstelle drauf, eine wahrhaft komplizierte Sache.

9 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER /// GESCHÄFTSVERWALTUNGSLÖSUNG GEMEINDE HORW ENTSCHEIDET SICH FÜR CMI AXIOMA Angesichts des Umstands, dass die Baulandreserven der Gemeinde Sutz-Lattrigen derzeit leider nicht zum Verkauf stehen und auch die Einzonung neuen Baulandes verworfen wurde, stellt sich die Frage, warum überhaupt eine neue Bauverwaltungslösung angeschafft wurde. Dazu Caroline Streit: «Aufgrund dieser Situation entstehen bei uns in der Tat keine neuen Gebäude auf Gemeindegebiet. Aber wir haben viele Gesuche für Umbauprojekte. Dazu kommt, dass viele Besitzer von Ferienhäusern am See diese abreissen und durch neue ersetzen wollen. Die Anzahl der Baugesuche ist in den letzten Jahren konstant geblieben.» Zum Nutzen des Baugesuchsmoduls und zur Zufriedenheit mit ihrem IT-Provider Talus Informatik AG, meint Caroline Streit: «Die Einführung dieser Bauverwaltungslösung bringt echten Nutzen. Ich schätze besonders den schnellen Zugriff auf sämtliche Unterlagen der Bauprojekte. Ich habe stets den Überblick über sämtliche Projekte und deren Status. Sehr praktisch ist auch der elektronische Datenaustausch mit der Bau-Kommission. Und der Umstand, dass der für das Bauwesen zuständige Gemeinderat direkten Zugriff auf die Baudossiers hat und so beispielsweise Bürgeranfragen direkt ohne Nachfrage bei mir beantworten kann. Mit Talus Informatik AG als unseren «IT-Generalunternehmer» bin ich sehr zufrieden. Sie haben für alle Verwaltungsbereiche sehr gute Lösungen, immer auf höchstem Level. Exzellent sind sie auch bei Beratung und Support. Insgesamt ein Top-Angebot, das allerdings auch seinen Preis hat.» DAS BAUGESUCHSMODUL IN SUTZ-LATTRIGEN IST DER VORGÄNGER VON BAUPRO 13. BauPro 13 wird im Winter 13/14 mit vielen neuen Funktionen freigegeben. Alle bestehenden Kunden mit dem Baugesuchsmodul erhalten ein automatisches Update auf BauPro 13. Im Frühjahr 2013 befasste sich die Gemeinde Horw mit der Anschaffung einer Geschäftsverwaltungslösung. Denn bis dato wurde ohne eigentliches GEVER-Programm gearbeitet. Von vier Anbietern wurden Offerten eingeholt, drei Produkte waren in der engeren Auswahl. Der Entscheid fiel schliesslich auf CMI AXIOMA. Die Lösung von CM Informatik AG überzeugt als Produkt, bei den Referenzen und auch durch die Supportleistungen seitens des Anbieters. «Wir haben mit CMI AXIOMA sicher die für uns richtige Lösung gewählt wenn auch nicht die günstigste. Aber der billigste Anbieter kann noch zu wenig für uns relevante Referenzen vorweisen und ist als Firma bei weitem nicht so gut aufgestellt wie CM Informatik AG.» Daniel Hunn Daniel Hunn, Gemeindeschreiber von Horw begründet den Entscheid zu Gunsten von CMI AXIOMA so: «CM Informatik AG ist ein bekannter Player im Bereich der Öffentlichen Verwaltung, ihre Lösungen sind etabliert. Das belegen die vielen Referenzen; der Einsatz bei Gemeinden, Städten und Kantonen. Zudem passt CMI AXI- OMA in unsere IT-Umgebung und auch die Schnittstellen zu anderen Fachapplikationen sind bereits vorhanden. So auch zu NEST, welche bei uns im Einsatz ist. Für uns auch wichtig: CM Informatik AG überzeugt auch beim Support. Wir haben mit CMI AXIOMA sicher die für uns richtige Lösung gewählt wenn auch nicht die günstigste. Aber der billigste Anbieter kann noch zu wenig Referenzen, insbesondere von grösseren Parlamentsgemeinden, vorweisen und ist als Firma bei weitem nicht so gut aufgestellt wie CM Informatik AG.» CMI AXIOMA wird in Horw in einer ersten Phase zur Verwaltung der Gemeinderatsgeschäfte eingesetzt. Zu einem späteren Zeitpunkt ist die Ausweitung auf die gesamte Gemeindeverwaltung vorgesehen. Angedacht ist auch die Publikation der Gemeinderatsgeschäfte im Internet. Der Internetauftritt der Gemeinde Horw stammt von der Firma iweb, welche mit CM Informatik AG Daniel Hunn ist Gemeindeschreiber von Horw. Er ist überzeugt, sich mit CMI AXIOMA für eine zukunftsorientierte GEVER-Lösung entschieden zu haben. in diesem Bereich eng kooperiert. Die Installation der neuen Lösung erfolgt anfangs September. Im Oktober werden 10 Power- User geschult und ab Januar 2014 sollen 25 Benutzer vollumfänglich mit CMI AXIOMA arbeiten. Bevor es so weit ist, gilt es die Daten aller früheren Gemeinderatsgeschäfte zurück bis ins Jahr 1995 zu migrieren. Das sollte allerdings kein Problem darstellen, denn die Daten sind im Programm ARCA von Greenshare AG, welche heute zu CM Informatik AG gehört, gespeichert.

10 10 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER 2013 /// FACHINTEGRIERTE GEVER CMI PARTNER SETZEN AUF DIE NEUEN FACHLÖSUNGEN Durch die Übernahme von Greenshare AG wurde das Produktportfolio von CM Informatik AG um viele neue fachspezifische Lösungen erweitert. Diese Fachapplikationen werden teils als eigenständige Lösungen sowie als fachintegrierte Module der Produkte CMI AXIOMA und CMI KONSUL vertrieben. Auch die Partner Talus Informatik AG und Verwaltungsrechenzentrum AG St.Gallen (VRSG) sind von den neuen Produkten angetan und übernehmen einige davon in ihre Angebotspalette. DIE NEUEN FACHLÖSUNGEN IM ÜBERBLICK: Baugesuchsverwaltung BauPro ist eine einfach zu bedienende und klar strukturierte Softwarelösung für die Baugesuchsverwaltung. In Bau- Pro werden alle Informationen erfasst, die ab Eingang des Baugesuchs bis zur Fertigstellung des Bauprojektes notwendig sind. Feuerungs- und Brandschutzkontrolle Umfassende Serienverarbeitungen und Auswertungsmöglichkeiten unterstützen bei der Planung und Durchführung der regelmässigen Brandschutz- und Feuerungskontrollen. Daneben können die turnusgemässen Kontrollen für Zivilschutzräume oder Tankanlagen administriert werden. Markt und Chilbiverwaltung Mit der Markt- und Chilbiverwaltung Kirmes werden Marktverantwortliche von Gemeinden und Organisationen durch eine professionelle Software bei der Überwachung von Fristen und Pendenzen sowie dem Erstellen von Arbeitslisten und Auswertungen unterstützt. Bestattungswesen und Friedhofsverwaltung Von der Todesmeldung bis hin zur Grabräumung unterstützt Tomba die Verantwortlichen in der Verwaltung und die Mitarbeitenden auf den Friedhöfen bei ihrer täglichen Arbeit. Michael Hänzi, Leiter Verkauf & Marketing und Mitinhaber von Talus Informatik AG, zur Bedeutung fachintegrierter Lösungen: «Wir sind überzeugt, dass fachintegrierte Lösungen die Bedürfnisse der Kunden am wirtschaftlichsten erfüllen. Die Erweiterung der Produktpalette gibt unseren Kunden die Möglichkeit, die Applikationsvielfalt weiter zu konzentrieren. Und wir können unser Dienstleistungsangebot schrittweise ausbauen. Mit CMI AXIOMA inklusive der fachintegrierten BauPro-Lösung haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Für weitere Lösungen werden wir den Support ausbauen.» Auf welche Lösungen fokussiert sich dabei Talus? «Die BauPro-Lösung ist im Moment im Hauptfokus unserer Aktivitäten, als eigene fachintegrierte Lösung oder in Kombination mit CMI AXIOMA. Zudem gehören die Bereiche Behördenadministration, Sitzungsgeldadministration und Web-Publikator bereits heute zu unserem Verkaufs- und Support-Portfolio. Zum jetzigen Zeitpunkt sehen wir in unserem Kundenumfeld Tomba, Infra Alta und Vinkas als sinnvolle Ergänzungen.» Auch Peter Baumberger, Geschäftsleiter der VRSG, setzt auf die neuen Lösungen: «Mit dem Modell Fachintegrierte Lösungen ergeben sich für unsere Kunden ganz neue Perspektiven, welche wir von der VRSG sehr begrüssen. Dies kommt ebenso unseren Anforderungen «Alles aus einer Hand» sehr entgegen. Somit können wir uns fokussieren und die Kunden haben einen Ansprechpartner. Derzeit besteht der Fokus bei der VRSG auf den Bereich Geschäftsverwaltung CMI AXIOMA kombiniert mit der fachintegrierten Bauverwaltungslösung. Je nach Ansprüchen seitens unserer Kunden werden weitere Applikationen sukzessive eingebunden.» Hundekontrolle/-register Die notwendigen Informationen über die Hundehalter, Hunde, Kursbesuche und allfällige Vorfälle mit Hunden werden zentral erfasst und nach Bedarf aufbereitet. Beim Abgleich mit der Liste von ANIS werden klar und übersichtlich nur die Unterschiede aufgezeigt. Facility Management Tool Mit InfraAlta ist eine einfache, professionelle Standardsoftware für die Verwaltung und Bewirtschaftung von Liegenschaften, Anlagen und Einrichtungen. Forderungsverwaltung Vinkas ermöglicht durch die integrierte Klientenbuchhaltung und der Verwaltung von Stundungs- und Ratenzahlungsvereinbarungen ein effizientes Inkasso. Unterstützung gibt es dabei durch eine effiziente Fristen- und Pendenzenkontrolle und Standardkorrespondenz. INFOVERANSTALTUNGEN Für Greenshare-Kunden mit Ausblick auf die neue Produkte-Generation Mittwoch, : 9.00 Uhr Thun, Hotel Seepark Uhr Olten, Hotel Olten Donnerstag, : 9.00 Uhr Winterthur, Hotel Banana City Dienstag, : 9.00 Uhr Sargans, Hotel Post Mittwoch, : Uhr Liestal, Tagungszentrum Haus der Wirtschaft Donnerstag, : 9.00 Uhr Zug, Parkhotel Zug Anmeldung und weitere Informationen entnehmen Sie unter:

11 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER /// CMI AXIOMA/CMI KONSUL RELEASE 13 NACH TESTS BEI KUNDEN AUSGELIEFERT Wie bereits an der CMI Fachtagung im April 2013 angekündet, werden künftig alle neuen CMI AXIOMA- und CMI KONSUL-Releases vor dem Rollout praxisnahen Testläufen bei Kunden unterzogen. Der Release 13 von CMI AXIOMA wurde bei der Stadt Chur getestet; der Pilot für CMI KONSUL fand beim Kanton Nidwalden statt. Bei der Stadt Chur waren im Juni dieses Jahres 10 Testtage angesetzt. Dabei wurde der sogenannte Release Candidate 1 der neuen Softwareversion von fünf Power- Usern in den verschiedenen Departementen einem praxisnahen Test unterzogen. Den Benutzern wurde parallel zur bestehenden Version die Testversion mit den aktuellen Daten und Dossiers auf ihren Rechnern installiert. Die Vorgabe: Die tagtäglich anfallenden Arbeitsprozesse durchzuspielen und alles, was nicht passt sofort Projektleiter Roman Aebli vom Amt für Informatik AG der Stadt Chur mitzuteilen. Dieser hat die Fehler zusammengetragen, dokumentiert und täglich an die zuständige Projektleiterin von CM Informatik AG weitergeleitet. Nach einigen Tagen hat CM Informatik bereits die überarbeitete Version, den Release Candidate 2, für die Schlussphase des Tests ausgeliefert. Roman Aebli zum Pilotprojekt CMI AXIO- MA Release 13: «Die Zusammenarbeit mit CM Informatik AG war ausgezeichnet; der Test ist sehr gut gelaufen. Trotz der vielen neuen Features im neuen Release wurden sehr wenige Fehler gefunden. Einige der Beanstandungen seitens der User waren zudem keine wirklichen Fehler, sondern hatten mit der Benutzerfreundlichkeit der neuen Version zu tun. Ein ernsthaftes Problem mit einer Schnittstelle sind wir direkt mit den Entwicklern von CM Informatik AG angegangen und auch das ist nun gelöst.» Für den produktbedingten etwas aufwändigeren Test von CMI KONSUL wurde im Schulungsraum des Informatikleistungszentrums Obwalden/Nidwalden (ILZ) der neuen Release 13 auf 15 Arbeitsplätzen installiert und damit die gesamte Kantonsverwaltung abgebildet. Carolin Rosentritt, Application Engineer bei der CM Informatik AG, Bruno Niederberger, CMI KONSUL-Verantwortlicher des ILZ und Erich von Rotz, Administrativer Leiter der Staatskanzlei des Kanton Nidwalden haben während drei Tagen Roman Aebli ist Projektleiter beim Amt für Informatik der Stadt Chur und zuständig für den Betrieb von CMI AXIOMA in der Stadtverwaltung «Der Test ist sehr gut gelaufen. Trotz der vielen neuen Features im neuen Release wurden sehr wenige Fehler gefunden.» Roman Aebli den neuen Release intensiv getestet und dabei verschiedene Rollen und Aufgaben durchgespielt. Die Rückmeldung, ob die jeweilig getestete Funktion auch einwandfrei funktioniert, gab es bei dieser Testinstallation gleich vor Ort. Fehler wurden durch Carolin Rosentritt sofort an die CM Informatik AG weitergeleitet und konnten oft innert kürzester Zeit behoben werden. Eine Woche später lieferte CM Informatik AG die überarbeitete Version, den Release Candidate 2, für den Schlusstest aus. Dabei zeigte sich, dass der grösste Fehler ein Problem mit den Statusmeldungen bei der Traktandierung behoben ist und der Release nun für den Rollout bereit ist. Erich von Rotz zum CMI KONSUL-Pilot: «Der Test war relativ aufwändig, wurde aber von CM Informatik AG hervorragend vorbereitet. Ich finde es absolut top, dass wir die neue Version vor der Auslieferung einem ausführlichen Praxistest unterziehen konnten. Das gibt uns und auch allen anderen CMI KONSUL-Kunden die Sicherheit, dass die neue Version wirklich einwandfrei funktioniert. Ein Pilotversuch ist zudem ein Geben und Nehmen. So haben sich beim Testen auch unsererseits Wünsche für den nächsten Release ergeben, beispielsweise die Überweisung einer Ordnerstruktur in einen anderen GEKO-Bereich. Ich bin mir sicher, dass dieser Input Eingang in die Planung vom Release 14 findet.» Die Einführung des neuen Releases in der Kantonsverwaltung Nidwalden wird nun geplant und voraussichtlich bis Ende Jahr durchgeführt. Die Benutzer werden davon, mit Ausnahme der neuen Funktionen beim Traktandieren sowie die neue Möglichkeit einer Überweisung an mehrere Amtsstellen, nicht viel merken. Eine generelle Schulung ist daher nicht nötig; die BenutzerInnen werden mittels eines Instruktionsschreibens in die neuen Funktionen eingewiesen. Erich von Rotz ist Administrativer Leiter des Staatskanzlei des Kantons Nidwalden und in dieser Funktion verantwortlich für den Betrieb von CMI KONSUL in der Kantonsverwaltung Nidwalden. «Ich finde es absolut top, dass wir die neue Version vor der Auslieferung einem ausführlichen Praxistest unterziehen konnten. Das gibt uns die Sicherheit, dass die neue Version wirklich einwandfrei funktioniert.» Erich von Rotz

12 12 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER 2013 /// GEVERIS-PROJEKT STADT BERN ERFOLGREICHE AUSWEITUNG DER CMI AXIOMA INSTALLATIONEN Im Rahmen des Grossprojekts GEVERIS, welches längerfristig die Einführung von CMI AXIOMA in der gesamten Stadtverwaltung vorsieht, ist im April und Mai dieses Jahres die Ausweitung auf sämtliche Direktionen und auf das Finanzinspektorat für alle Dokumente zu den Ratsgeschäften erfolgt. Dabei sind über 200 BenutzerInnen geschult worden. Roland Brechbühl, neuer Projektleiter egovernment der Stadtkanzlei, blickt auf eine problemlose Schulungs- und Einführungsphase zurück: «Wir haben die 200 BenutzerInnen nach Direktionszugehörigkeit eingeteilt und in einem Ganztageskurs auf die neue Applikation geschult. Dazu kam eine Halbtagesschulung für Amtsleiter. Neben einer Schulungsperson seitens CM Informatik AG wurde die Einführung hauptsächlich von Frau Brigitte Scheuner vom Stadtarchiv Bern, welche bestens mit Records Management und Dossierbildung vertraut ist, bestritten. Das Feedback der Schulungsteilnehmer war durchwegs positiv. Das hat einerseits mit dem Look & Feel des Programms zu tun, welches sich stark an MS Office anlehnt, aber auch mit unseren internen Kommunikationsmassnahmen sowohl im Vorfeld als auch während und nach der Einführung.» Noch werden bei der Stadt Bern ausschliesslich die politischen Geschäfte mit CMI AXIOMA verwaltet. Gut möglich, dass das GEVER-Programm dereinst auch für die allgemeinen Geschäfte in den verschiedenen Direktionen zum Einsatz kommt. Aber das ist Zukunftsmusik. Roland Brechbühl, welcher im Mai dieses Jahres die Leitung des GEVERIS-Projekts in der Schlussphase übernommen hat, zieht eine positive Bilanz: «Die Zusammenarbeit mit CM Informatik AG war stets pragmatisch und kollegial und sehr angenehm. Und: CMI AXIOMA ist im Bereich GEVER eine wirklich professionelle Software!» /// SUPPORT-PORTAL NEUES HELPDESK-SYSTEM Anfangs August hat CM Informatik AG ein neues Helpdesk-System eingeführt. Nach einer einmaligen Registrierung können sich die Kunden auf dem neuen Portal einloggen und dort neue Supportanfragen einreichen und bestehende Anfragen überprüfen. Zudem können auf alle Supportfälle innerhalb der eigenen Organisation zugegriffen, Forumsbeiträge abonniert und sämtliche Ressourcen wie Systemvoraussetzungen, Releasenotes, Highlights, Handbücher und weitere hilfreiche Dokumente abgerufen werden. Kunde Services Entwicklung KUNDE/ PARTNER SERVICE DESK (1 ST LEVEL) SOLUTIONS (2 ND LEVEL) ENTWICKLUNG (3 RD LEVEL) Die Kommunikationswege im neuen CMI Helpdesk-System CMI-HELPDESK Portal: Hotline: Durch die Einführung des neuen Helpdesk-Systems wird die Bearbeitung von Supportfällen weiter professionalisiert und das nutzt auch den Kunden. Denn es steigert die Effizienz, reduziert die Reaktionszeiten, intensiviert die Kommunikation mit den Kunden und schafft Transparenz. Und es hilft CM Informatik AG, sich mittels Auswertungen mit anderen Supportorganisationen zu vergleichen und dadurch stetig zu verbessern. Der neue CMI-Helpdesk basiert auf «Zendesk», der branchenführenden Kundenservicesoftware, die sich neben hoher Funktionalität durch ein übersichtliches und elegantes Design auszeichnet. Zendesk wird weltweit von führenden Unternehmen eingesetzt. Die Lösung arbeitet mit so genannten Tickets. Jeder einzelne Supportfall erhält ein solches Billett, welches erst geschlossen wird, wenn der Fall PROJEKTE zur Zufriedenheit des Kunden erledigt ist. Mit diesem System wird kein Fall vergessen, mehr noch, es schlägt Alarm, wenn eine Supportanfrage zu lange unbehandelt bleibt und weist zu jedem Zeitpunkt den Zustand der gegenwärtigen Kundenzufriedenheit aus. «Innerhalb von maximal vier Stunden ab Eingang einer Störungsmeldung, erfolgt eine Rückmeldung.» Neben der Anmeldung eines Supportfalls auf dem neuen Portal (http://support.cmiag.ch) ist es selbstverständlich auch weiterhin möglich, Supportanfragen mittels zu übermitteln oder die telefonische Hotline ( ) zu benutzen. Ein Ticket wird in jedem Fall erstellt und damit die Fallbehandlung ausgelöst. Innerhalb von maximal vier Stunden ab Eingang einer Störungsmeldung erfolgt eine Rückmeldung mit der Bestätigung der Fallaufnahme und einer ersten Beurteilung. Die Standarddienstleitungen des neuen Helpdesk stehen allen Kunden mit Wartungsvertrag zur Verfügung. Wer noch mehr Support wünscht, kann eine zusätzliche, kostenpflichtige Servicevereinbarung abschliessen.

13 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER /// RELEASE 13 NEUE ONLINEHILFE Mit dem Release 13 steht in CMI AXIOMA und CMI KONSUL eine neue Onlinehilfe zur Verfügung. Die Hilfe ist jetzt auf einem Server der CMI zentralisiert und wird via Internet abgerufen. Damit entfällt bei einem Update die manuelle Publikation beim Kunden. Zudem sind so alle Kunden immer automatisch auf dem aktuellsten Stand. Ermöglicht wurde dies durch die Einführung einer so genannten Redaktionssoftware. Mit dem Programm «Flare» von MadCap werden seit dem Frühling dieses Jahres alle Dokumentationsthemen in einzelnen Kapiteln zentral verwaltet. Sie sind die gemeinsame Quelle für Print- und PDF-Handbücher und die Onlinehilfe. Per Knopfdruck kann das Solutions-Team damit auch individuelle Handbücher generieren. Wie die bisherige Hilfe, ist der Aufruf kontextsensitiv. Das bedeutet, die Hilfe erkennt, in welchem Programmteil gerade Unterstützung benötigt wird: Wenn der Benutzer beim Aufruf der Hilfe die Detailmaske einer Aktivität geöffnet hat, erscheint automatisch das Kapitel «Aktivitäten». Der grösste Nutzen für den Anwender ist jedoch die umfassende Volltextsuche kombiniert mit einer Trefferliste, deren Darstellung sich stark an Google anlehnt. Die neue Onlinehilfe von CMI AXIOMA und CMI KONSUL: Sieht aus wie Google und ist stets aktuell. /// AUSZEICHNUNG CM INFORMATIK AG ZUM 2. MAL PARTNER OF THE YEAR Anlässlich der CMI Fachtagung am 24. April 2013 wurde CM Informatik AG von officeatwork als «Partner of the year 2012/13» ausgezeichnet. Dies in Anerkennung der besonderen Leistungen für das Engagement in den Bereichen proaktive Marktbearbeitung, innovative Applikationsintegration und Kundenberatung. officeatwork ist ein professionelles Vorlagen- und Content-Management-Tool für Microsoft Office. Einheitliche Prozesse für alle Mitarbeitenden einer Verwaltungsorganisation bewirken die effiziente Nutzung von Microsoft Office und stellen die durchgehende Umsetzung des Corporate Designs sicher. CM Informatik AG ist offizieller Vertriebs- und Technologie- Partner für officeatwork und sorgt für eine nahtlose Integration dieser Applikation in CMI AXIOMA und CMI KONSUL. Die produktive Partnerschaft hat dazu geführt, dass officeatwork im Bereich der Öffentlichen Verwaltung heute der de facto-standard für Vorlagen-Management ist. Die Integration von officeatwork in die Geschäftsverwaltungsprogramme CMI AXIO- MA und CMI KONSUL geschieht über eine eigens entwickelte Schnittstelle. Sie ermöglicht eine professionelle Bewirt- schaftung der Vorlagen sowie die Einbindung bestehender Vorlagen von officeatwork in die Vorlagensammlung von CMI KONSUL/CMI AXIOMA. Ausserdem können Geschäftsmetadaten automatisch in die officeatwork-vorlagen transferiert werden. Die Schnittstelle gestattet auch die Registrierung, Ablage und Archivierung der erstellten Dokumente. officeatwork ist heute bei über Benutzern in 50 Ländern im Einsatz. International tätige Schweizer Unternehmen schätzen dabei den Umstand, dass das Vorlagen- und Content-Management- Tool in bis zu 80 Sprachen für konsistente Firmendokumente sorgt. Auch in der Öffentlichen Verwaltung bewährt sich diese Fähigkeit, so bei der Stadt Biel, welche mit officeatwork für eine durchgehende Corporate Identity ihrer Dokumente sorgt in Deutsch und Französich. officeatwork-ceo Martin Seifert (links) bei der Übergabe der «Partner of the year 2012/13»- Auszeichnung an Stefan Bosshard, Geschäftsführer der CM Informatik AG (rechts).

14 14 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER 2013 /// FACHTAGUNG 2013 POSITIVES ECHO SEITENS TEILNEHMER UND VERANSTALTER Die diesjährige CMI Fachtagung fand am 24. April 2013 im Hotel Radisson Blu, am Flughafen Zürich statt. Der neue Veranstaltungsort ergab sich als Folge des enormen Interesses, erhöhte sich doch die Teilnehmerzahl gegenüber der letzten Tagung von 200 auf über 300. Auch dieses Mal wurde das Feedback der Teilnehmer eingeholt. Die beachtlich hohe Rückmeldungsquote vermittelte ein überwiegend positives Echo. Für viele Teilnehmenden war die Lage am Flughafen Zürich perfekt, denn der Flughafen ist von überall her problemlos zu erreichen. Der Gesamteindruck der Tagung wurde denn auch insgesamt mit «sehr gut» bewertet. Besonders erfreulich: 98% der befragten Personen bekundeten die Absicht, an der nächsten Veranstaltung wieder teilzunehmen. Die grosse Anzahl der präsentierten Themen konnte dieses Jahr nur mit Parallel- Referaten, aufgeteilt nach verschiedenen Fachthemen wie egovernment, Langzeitarchivierung oder Fachintegrierte GEVER, bewältigt werden. In Plenarsitzungen wurden die Vision und strategische Weiterentwicklung der CMI-Produkte und Dienstleistungen sowie Informationen zum kommenden Release 13 präsentiert. Insgesamt war die Fachtagung 2013 aus Sicht von Teilnehmern und Veranstalter ein erfolgreicher Anlass. Fortsetzung folgt im April WER ES SICH SCHON JETZT NOTIEREN WILL: Die Fachtagung 2015 findet am Mittwoch, 22. April 2015 statt, wiederum im Hotel Radisson Blu am Flughafen Zürich.

15 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER

16 16 NEWSLETTER DER CM INFORMATIK AG JAHRGANG 9 SEPTEMBER 2013 /// SWISS MADE SOFTWARE ES LOHNT SICH, SOFTWARE IN DER SCHWEIZ ZU PRODUZIEREN Das sagt David Rüegg. Er muss es wissen, denn er ist einer der 7 Software-Entwickler von CM Informatik AG. Zusammen mit seinen Kollegen ist er mit der Weiterentwicklung der Programme CMI AXIOMA, CMI KONSUL und CMI STAR allesamt 100% Swiss Made Software befasst. David Rüegg, Softwareentwickler bei CM Informatik David Rüegg, studierter Informatik-Ingenieur und seit Anfang dieses Jahres bei CM Informatik AG, gibt einen Einblick in die Tätigkeiten eines Softwareentwicklers: «Unsere Programme sind zwar Standardlösungen, allerdings sehr komplexe und erst noch kundenspezifisch parametrierbare. Würde die Software im Ausland programmiert, wäre es kaum möglich, eine ähnlich hohe Qualität zu halten. Auch die Kundennähe wäre nicht gegeben und deshalb lohnt es sich, unsere Programme hier zu entwickeln.» Die.NET-Technologie von Microsoft bildet zusammen mit einigen zugekauften Komponenten die Basis aller CMI Programme. Darauf ist das von CM Informatik AG entwickelte META-Tool aufgesetzt, welches sämtliche Module und Funktionalitäten aller CMI-Applikationen enthält. Aufgabe der Entwickler ist es nun, Korrekturen und Anpassungen an der bestehenden Software vorzunehmen oder neue Module und Features zu entwickeln. Als Entwicklungswerkzeug kommt Visual Studio zum Einsatz, die Programmiersprache ist C-Sharp (C#). Wo liegt die Herausforderung? David Rüegg: «Die besteht darin, dass das neue Stück Software genau das macht, was der Benutzer will. Das es einwandfrei funktioniert, auch bei Varianten und Sonderfällen. Und das sich möglichst bestehende, zentrale Funktionen nutzen lassen.» Und wie behält ein Entwickler den Überblick bei einer so mächtigen und komplexen Software? «Keiner von uns kennt den gesamten Programmcode. Deshalb sind unsere Programme sauber nach Projekten und Klassen gegliedert. Innerhalb einer oder mehrerer Klassen kennen wir uns dann aber sehr genau aus. Allerdings jeder bei verschiedenen Projekten deshalb ist Teamarbeit auch so wichtig.» David Rüegg ist auch für das Redesign des Clients zuständig, d.h. für das neue «Look and Feel» von CMI AXIOMA und CMI KONSUL. Dabei geht es darum, die «Swiss Made Software steht bei CM Informatik AG für höchste Qualität und grosse Kundennähe.» David Rüegg Programme moderner und benutzerfreundlicher zu gestalten, unter anderem mit einem Ribbon (Menüband), wie man es von MS Office 2013 kennt. «Bevor ich mit der Programmierung beginnen kann, ist das Redesign-Projektteam gefragt», erläutert er den Ablauf, «denn zuerst müssen die Tabs des Ribbons festgelegt und die Funktionen zugeordnet werden. Diese Vorarbeit ist enorm wichtig damit die fertige Software nicht nur aufgeräumter wirkt, sondern sich auch intuitiver bedienen lässt. Deshalb umfasst das Projektteam neben dem Geschäftsleiter und MitarbeiterInnen aus Entwicklung und Projektmanagement von CM Informatik AG zwei externe Software-Ergonomie-Spezialisten, sechs Kundenvertreter und drei Vertreter von Partnerfirmen. Unseren GEVER-Programmen eine neue Optik zu verleihen ist für mich eine ganz besondere Aufgabe, ich freue mich, wenn ich voll loslegen kann.» /// NEUE KUNDEN: CMI AXIOMA Alpen Energie Dorfgemeinde Meiringen Gemeinde Arosa Gemeinde Au Gemeinde Bauma Gemeinde Buchs SG Gemeinde Diepoldsau Gemeinde Grabs Gemeinde Horw Gemeinde Lichtensteig Gemeinde Mels Gemeinde Oberbüren Gemeinde Sirnach Gemeinde Steinach Gemeinde Strengelbach Gemeinde Trimmis Gemeinde Waldenburg Gemeinde Wallisellen MIGRATIONEN AXIOMA > CMI AXIOMA Gemeinde Affoltern im Emmental Gemeinde Gerzensee Reformierte Kirchgemeinde Gsteig-Interlaken CMI KONSUL Departement des Innern Generalsekretariat des Kantons St.Gallen MIGRATIONEN KONSUL > CMI KONSUL Kanton Solothurn CMI STAR Stadt Uster, Stadtarchiv und Kläui-Bibliothek OFFICEATWORK Gemeinde Russikon /// AGENDA VRSG FACHVERANSTALTUNG «AUSBLICK MIT WEITBLICK» 19. September 2013, Würth Haus Rorschach Im Management Forum präsentiert CM Informatik AG die fachintegrierte VRSG AXIOMA Geschäftsverwaltung mit fachintegrierter Lösung für die Hundekontrolle. ARCHIVISTICA bis 27. September 2013, Congress Centrum Saar, Saarbrücken D Auch dieses Jahr ist CM Informatik AG zusammen mit der DocuTeam GmbH an der Archivistica, welche dieses Mal in Saarbrücken stattfindet, präsent. Gezeigt wird die Zukunft der elektronischen Datenerfassung und das Management von hybriden historischen Archiven. Detailliertere Informationen gibt es unter:

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