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1 PRESSEMAPPE

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4 IT-Mittelstand Erschienen am: Besonderheiten im Open-Source-Umfeld Open-Source-Dienstleister sind näher dran Im Interview berichtet Cornelius Weiss, Team Leader Software Engineering beim IT-Dienstleister Metaways, über die Besonderheiten im Beratungsgeschäft für quelloffene Systeme. ITM: Herr Weiss, haben mittelständische Unternehmen spezielle Anforderungen an IT-Dienstleister? Cornelius Weiss: Unserer Ansicht nach ist der Mittelstand budget- und leistungsbewusster. KMUs haben in der Regel nur eine sehr kleine oder gar keine IT-Abteilung und benötigen deshalb eine intensivere Beratung als Großunternehmen, die oft eigenes Know-how im Haus haben. [...] Und das zu einem günstigeren Preis, als ihn Großunternehmen bezahlen würden. ITM: Welche Dienstleistungen sind im Open-Source-Umfeld besonders gefragt? Mit welchen Anliegen kommen Unternehmen am häufigsten auf Sie zu? Weiss: Ganz typisch für dieses Umfeld sind Spezialanpassungen. Im Gegensatz zu großen proprietären Lösungen wie SAP können es sich KMUs bei Open-Source-Systemen leisten, diese exakt für ihre Prozesse maßschneidern zu lassen. Auch die Einpassung in vorhandene Systemlandschaften, die bei quelloffenen Systemen wesentlich einfacher und kostengünstiger möglich ist als bei proprietärer Software, spielt eine große Rolle. [...] ITM: Unterscheiden sich Open-Source-bezogene Dienstleistungen grundsätzlich von denen für proprietäre Systeme? Weiss: Von den Aufgaben her nicht, das sind genau dieselben. In beiden Fällen geht es um Dienstleistungen wie Beratung, Konfiguration, Anpassung oder 1st- und 2nd-Level- Support. Der Unterschied ist allerdings, das Open-Source-Dienstleister in der Regel eine größere Expertise haben, weil sie viel näher an der Entwicklung dran sind. Ein Unternehmen, das für eine bestimmte Open-Source-Lösung Dienstleistung erbringt, 4

5 kennt die Hersteller der Software meist persönlich. Die Ökosysteme in der Community sind einfach familiärer und direkter. Da kommunizieren weniger Manager und Vertriebsmitarbeiter, sondern vor allem Techniker. ITM: Ergeben sich aus dem Open-Source-Modell besondere rechtliche Aspekte bei der Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ihren Kunden? Weiss: Es gibt eine Vielzahl von Lizenzen mit den unterschiedlichsten Rechten und Pflichten. [...] Deshalb muss sich der Dienstleister sehr gut mit dem Thema geistiges Eigentum auskennen. Nur dann kann er den Anwendern Sicherheit bieten und gewährleisten, dass sie am Ende nicht ein System mit unklarer Rechtslage im Einsatz haben. ITM: Was sind die wichtigsten Motive Ihrer Kunden, sich für Open Source zu entscheiden? Nur die Kostenfrage? Weiss: Das ist sicherlich oft ein Motiv für Unternehmen, um sich mit dem Einsatz von Open Source zu beschäftigen. Daraus resultieren aber selten Projekte, denn allein wegen der gesparten Lizenzkosten lohnt sich ein Umstieg nicht. Entgegen der landläufigen Meinung ist Open Source nämlich nicht umsonst. Wird quelloffene Software im Unternehmen eingesetzt, kostet auch das in aller Regel Geld. Allerdings mit dem Unterschied, dass sich dieses Geld gezielter einsetzen lässt für professionelle Services und individuelle Anpassungen, die unter dem Strich eine bessere Software ermöglichen. Und das ist ein ganz entscheidendes Motiv für Unternehmen, auf Open Source zu setzen. Immer wichtiger wird wie schon angedeutet die Datensicherheit. Ist der Quellcode komplett offen gelegt, kann er von jedermann gelesen und geprüft werden. Geheime Hintertüren, durch die Daten ungewollt ausgelesen und versendet werden, sind damit deutlich erschwert. Das veranlasst in Zeiten von Snowden- und NSA-Affäre immer mehr Unternehmen, Open Source zu nutzen. ITM: Welche Rolle spielen Ihrer Erfahrung nach Cloud-Lösungen im Open-Source-Umfeld? Weiss: Der deutsche Markt ist hier unserer Erfahrung nach sehr defensiv. Unsere Cloud-Lösungen werden von Start-ups gerne und dankend angenommen. Der Mittelstand tut sich aber damit schwer [...]. Der typische Cloud-Nutzer in Deutschland ist eher das Kleinunternehmen, das auf geringe Kosten, Unabhängigkeit, kurze Vertragslaufzeiten und große Agilität angewiesen ist. [...]Auch bei letzterer haben sie alle Vorteile von webbasierter Software wie Plattformunabhängigkeit, ständige Aktualisierung oder uneingeschränkte Mobilität und können auf einen zentralen Helpdesk zurückgreifen. (Markus Schmid) 5

6 Erschienen am: Ist die eingebaute Kamera Ihres Notebooks wirklich aus? Kein Ein- und Ausschalter zeigt, ob die Kamera gerade aufnimmt. Es ist naiv darauf zu vertrauen, dass Software sich nicht der Steuerung bemächtigen kann. Das hat nicht erst der NSA-Skandal gezeigt. Mein Sohn kam neulich mit einem neuen Spiel nach Hause: Weißt du eigentlich was Sohnemann macht, wenn keiner ihn bewacht? Vielen Anwendern geht das mit ihrem Computer genauso - so ganz genau weiß keiner, was der Rechner gerade anstellt. Skype zum Beispiel schneidet Gespräche mit, der Flash Player erlaubt es Webseiten, Mikrofon und Kamera zu steuern - ja, er fragt auch öfter mal nach, aber macht er das immer? Und Googles Internet-Browser Chrome sendet umfangreiche Nutzerdaten mindestens an die Firmenzentrale, eventuell aber auch an diverse Geheimdienste. Verbraucherschutz für Software Auf der halbwegs sicheren Seite können Sie daher eigentlich nur sein, wenn Sie Open-Source-Software einsetzen. Beispiel Browser: Beim quelloffenen Mozilla Firefox gibt es kein gewinnorientiertes Unternehmen im Hintergrund, das Interesse an möglichst vielen Nutzerdaten hat. Die Stiftung, die federführend die Vermarktung und Freigabe neuer Versionen übernimmt, kann gar nicht anders, weil viele freiwillige Programmierer immer wieder den Quellcode durchforsten, um Sicherheitslücken aufzuspüren, neue Funktionen einzubauen oder einfach nur zu kontrollieren, was das Programm auf dem Rechner anstellt. 6

7 Das Viele-Augen-Prinzip Diese freiwilligen Programmierer, die so genannte Community, bilden so etwas wie eine Verbraucherzentrale für Open-Source-Software. Die Community besteht aus Weltverbesserern, technisch Interessierten oder auch Programmier-Nachwuchs, der einfach nur lernen möchte. Das Viele-Augen-Prinzip ist dabei Ansporn zu sauberer Arbeit und Herausforderung zugleich. Während Programmierer proprietärer Software schneller geneigt sind, mal schnell was zusammenhacken - sieht ja keiner, kommen sie bei Open Source schnell in Erklärungsnöte, wenn der Code zu kreativ ist. Das alles dient der Sicherheit - auch Laien können sicher sein, dass die freiwilligen Programmierer jeden Code-Schnipsel irgendwann in die Hände bekommen und ihn, wenn nötig, ausbessern. Geht das? Aber sicher! Die klassische Computer-Sicherheit vor Fallstricken und Hintertüren ist das eine, aber Open Source bietet noch mehr Sicherheiten, wie z. B. Unabhängigkeit und regionale Unterstützung: Die derzeit wertvollsten Marken sind zu einem Großteil Software-Firmen - mit Sitz in den USA. Viele Unternehmen und internationale Behörden suchen bereits nach Wegen, sich von der Abhängigkeit zu lösen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Dabei treffen sie immer öfter die Entscheidung für Open-Source-Software, weil so regionale Sicherheitsbedürfnisse erfüllt werden können - unabhängig von sich ändernder amerikanischer Gesetzgebung. Brasilien ist Vorreiter Brasilien geht seit ein paar Jahren diesen Weg. Was als Regierungsmaßnahme begann, um Lizenzkosten einzusparen, entpuppte sich als ökonomischer und politischer Vorteil. Die Entwicklung und Anpassung übernehmen Programmierer brasilianischer Unternehmen, die sich so einen Ruf als Open-Source-Spezialisten erarbeitet haben. Und die brasilianische Regierung war im Zuge des NSA-Skandals erleichtert, weitestgehend unabhängig von amerikanischen Software-Unternehmen zu sein. Natürlich geschehen bei der Entwicklung von Open-Source-Software ebenfalls Fehler - aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie entdeckt und behoben werden, ist deutlich höher als im Fall von proprietärer Software. Und wenn einem die Entwicklung einer freien Software so gar nicht passt, dann macht man halt seine eigene Version. Denn eines ist bei Open Source 100 Prozent sicher: Hier wird die Software überwacht und nicht der Anwender! 7

8 Erschienen am: Ein einfacher Papierstau, ein genervter Programmierer und eine verbarrikadierte Software waren die Geburtshelfer für Open-Source-Software. Ende der 70er Jahre schickte der Entwickler Richard Stallman einen Druckauftrag los, der wegen eines Papierstaus nie ankam, aber bis heute großen Einfluss auf die Computerwelt hat. Der normale Anwender würde einfach zurück an den Schreibtisch gehen und das Dokument nochmals drucken. Richard Stallman hingegen wollte gerne den Druckertreiber so anpassen, dass er automatisch meldet, wenn ein Druckauftrag erfolgreich ausgeführt wurde oder ein Papierstau im Weg ist. Nur kam er nicht an den Quellcode. Wenn Stallman die Dateien öffnete, sah er nur wenig aussagekräftigen Binärcode, also eine Menge Einsen und Nullen, statt der erhofften Software-Befehle, mit denen man den Drucker ansprechen kann. Plötzlich lief der Hase anders Das war neu: Plötzlich verriegelten Firmen und Programmierer ihre Software und verhinderten so nicht nur die Anpassung an eigene Bedürfnisse, sondern vor allem die Kontrolle darüber, was eigentlich auf dem eigenen Computer passiert. Für Richard Stallman kam das einem Verrat des Programmierer-Ethos gleich: Anstelle von Kooperation und Wissensaustausch traten nun kommerzielle Interessen. Stallman jedoch wollte zu dieser Entwicklung nicht beitragen: Ich hätte auf diese Art Geld verdienen und mich vielleicht mit dem Schreiben von Code vergnügen können. Aber ich wusste, dass ich am Ende meiner Karriere auf Jahre zurückblicken würde, in denen ich Wände 8

9 gebaut habe; Wände, welche die Menschen voneinander trennen. Ich würde dann das Gefühl haben, dass ich mein Leben damit verbracht hatte, die Welt zu einem schlechteren Ort zu machen. (Quelle: Gegenangriff Stattdessen schuf er die Free Software Foundation und postulierte die Grundsätze freier Software: Die Freiheit, das Programm für jeden Zweck auszuführen (Freiheit 0). Die Freiheit, die Funktionsweise des Programms zu untersuchen und eigenen Bedürfnissen der Datenverarbeitung anzupassen (Freiheit 1). Der Zugang zum Quellcode ist dafür Voraussetzung. Die Freiheit, das Programm weiterzuverbreiten und damit seinen Mitmenschen zu helfen (Freiheit 2). Die Freiheit, das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen der Öffentlichkeit freizugeben, damit die gesamte Gemeinschaft davon profitiert (Freiheit 3). Der Zugang zum Quellcode ist dafür Voraussetzung. (Quelle: Diese Prinzipien bilden noch heute die Basis für Open-Source-Software sowie die damit verbundene GPL (General Public License). Jeder hat die Freiheit, seine Software zu verstehen und mit ihr zu machen, was er möchte, er ist nur verpflichtet, sein Endprodukt wieder quelloffen zur Verfügung zu stellen. Die Grundsätze sind mittlerweile fast 30 Jahre alt und doch aktuell wie nie: Software, deren Arbeitsweise wir weder verstehen noch kontrollieren können, verursacht heute in unseren Computern weit größere Schäden als nur vergleichsweise harmlosen Papierstau. So wurde es möglich, dass wir hinter unserem Rücken ausspioniert und ausgeliefert werden und nicht mehr wissen, welche Software wir noch bedenkenlos verwenden können. Nun stellt sich heraus, dass die Freiheit die Funktionsweise eines Programms zu untersuchen kein Luxus für Technik-Freaks ist, sondern eine wirkungsvolle Versicherung gegen neugierige Software und Apps. Mit Open-Source-Software sind wir nicht darauf angewiesen, den Software-Herstellern zu vertrauen, dass ihre Programme schon nichts Böses anrichten. Dank des öffentlich verfügbaren Programmcodes kann genau kontrolliert werden, was die Software tut. 9

10 DV-Dialog Erschienen am: Wie sicher ist Open-Source-Software? Ein Kommentar von Cornelius Weiss. Open-Source ist nicht per se sicherer als kommerzielle Lösungen das hat auch die jüngste Sicherheitslücke von OpenSSl gezeigt. Wo Menschen arbeiten, da passieren Fehler das gilt in Open-Source-Projekten ebenso wie in der Entwicklung proprietärer Software. Es ist aber die andere Art und Weise, wie mit Problemen umgegangen wird, die im Endergebnis für mehr Sicherheit bei Open-Source-Lösungen sorgen. Hersteller proprietärer Software folgen hier dem Prinzip Security through Obscurity also der Idee, die Sicherheit von Systemen zu gewährleisten, indem man ihre Funktionsweise geheim hält. Wird eine Schwachstelle entdeckt, kommuniziert der Anbieter deshalb nur, dass es eine solche gibt und dass die Lücke mit entsprechenden Updates und Patches geschlossen werden kann. Den Anwendern bleibt dabei nichts übrig, als dem blind zu vertrauen. Überprüfen kann er es nicht. Open-Source-Projekte verfolgen dagegen eine Philosophie der Transparenz. Wird eine Lücke entdeckt, dokumentieren Sie in aller Öffentlichkeit, wie der Fehler aussieht, wie er sich ausnutzen lässt und wie er behoben wurde. Da der Quellcode komplett offen liegt kann ihn jedermann durchlesen und die Angaben des Projekts selber überprüfen. So ist es auch bei Heardbleed geschehen. So ärgerlich dieser Fall also ist, weil er so lange unentdeckt blieb, so deutlich macht er doch erneut, wie die Open-Source-eigene Transparenz am Ende für mehr Sicherheit sorgt. Anwender sollten sich also vorab über das dahinterstehende Projekt informieren. Hat die Zahl der Mitarbeiter in letzter Zeit zu- oder abgenommen? Wie aktiv ist das Projekt? Wie häufig werden neue Versionen veröffentlicht? Von wann ist das letzte Release? 10

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12 Erschienen am: Jenseits von Microsoft Exchange 7 Schlüsselkriterien für die Auswahl von Groupware IT-Dienstleister Metaways bietet Orientierungshilfe für die Suche nach einer Groupware- Lösung. Es muss nicht immer Microsoft Exchange sein. Für den IT-Dienstleister und Groupware-Experte Metaways gelten Markt dominierende Groupware-Lösungen wie Microsoft Exchange und Outlook oft als Ressourcen hungrig, komplex und schwer zu administrieren. Sie machen ihre Anwender abhängig von proprietären Technologien, vor allem mittelständische Unternehmen suchen deshalb verstärkt nach Alternativen, meint Cornelius Weiss, Team Leader Software Engineering bei Metaways in Hamburg. Der Techniker nennt sieben Schlüsselkriterien, auf die Reseller bei der Auswahl von Groupware achten sollten: 1. Benutzerfreundlichkeit: Eine Groupware, die nicht von allen Beteiligten genutzt wird, ist wertlos. Die Bedienung der Software muss deshalb einfach und intuitiv sein, so dass jeder damit arbeiten kann und auch will. Das darf nicht nur für Power-User, sondern muss auch für die Durchschnitts-Anwender gelten. 2. Anpassbarkeit: Unternehmen sollten die Möglichkeit haben, die Software ohne aufwändige Projekte an ihre individuellen Anforderungen anzupassen. Dazu gehört beispielsweise, zusätzliche Felder im Adressbuch anzulegen oder über eine Berechtigungssteuerung festzulegen, welche Benutzergruppen welche Felder verwenden dürfen. 3. Erweiterbarkeit: Eine Groupware ist ein zentrales System, mit dem praktisch das ganze Unternehmen arbeitet. Bei Bedarf sollte es sich deshalb einfach um zusätzliche, 12

13 für das Unternehmen wesentliche Aspekte erweitern lassen, beispielsweise CRM oder Zeiterfassung. 4. Ausbalancierte Strukturen: Die Groupware muss Ausgewogenheit zwischen Unternehmensvorgaben und individuellen Freiheiten der Mitarbeiter ermöglichen. Das lässt sich etwa erreichen, indem das Unternehmen vorgibt, in welchen Adressbüchern die unterschiedlichen Kontakte organisiert werden, und die Benutzer gleichzeitig die Möglichkeit haben, zum Beispiel eigene Aufgabenlisten anzulegen. 5. BYOD-Unterstützung: Die Software sollte der zunehmenden Verschmelzung von Berufs- und Privatleben Rechnung tragen. So kann sie verhindern, dass die Nutzer auf ihren Bring your own Device -Geräten eine zusätzliche, unter Umständen unsichere Software für ihre privaten Termine nutzen. Dazu muss es etwa möglich sein, private Termine in der Groupware anzulegen, ohne dass diese für andere Anwender sichtbar werden. 6. Interoperabilität: Die Lösung sollte sich einfach in vorhandene IT-Infrastrukturen einfügen lassen, so dass keine weiteren Investitionen nötig sind. Dazu muss die Groupware offen gegenüber Serverbetriebssystemen, Datenbanken, Authentifikationssystemen oder Web Services sein. 7. Plattformunabhängigkeit: Die Systemlandschaft in den Unternehmen wird immer größer und diversifizierter. Eine webbasierte Groupware lässt sich im Browser nutzen und kann damit plattformunabhängig verwendet werden - sei es unter Windows, Mac oder Linux, auf Desktop-PCs, Notebooks, Smartphones oder Tablets. Suchen Unternehmen eine Alternative zu Microsoft Exchange, bietet ihnen der Markt zahlreiche Möglichkeiten. Diese sollten aber genau unter die Lupe genommen werden, mein Cornelius Weiss, von Metaways in Hamburg. Es empfiehlt sich, auch Open-Source-Lösungen in Betracht zu ziehen. Da bei quelloffener Software keine Abhängigkeit von einem Hersteller besteht, kann sie einen echten Mehrwert bieten. Individuelle Erweiterungen an der Groupware beispielsweise können dann von einem IT-Dienstleister vor Ort durchgeführt werden. Dr. Ronald Wiltscheck (Chefredakteur) 13

14 IT-Mittelstand Erschienen am: Fahrradspezialist kommuniziert mit Open-SourceAntrieb: Es gibt nicht viele Abhängigkeiten Mirco Rohloff, Mitinhaber der Rohloff AG, spricht über den Einsatz einer Opern-Source-Groupware in seinem Unternehmen. ITM: Herr Rohloff, welche Ziele verfolgen Sie mit der Einführung einer Groupware? Rohloff: Wir benötigen ein zentrales, einheitliches Kalendersystem, mit dem wir unsere Ressourccen zuverlässig planen können. Besonders wichtig ist für uns die Planung der zahlreichen Messen. ITM: Was sprach für Open-Source-Software? Rohloff: Wir hatten verschiedene Lösungen ausprobiert, und dann für die Open-Source-Lösung E-Groupware entscheiden und diese auch einige Zeit im Einsatz. Später haben wir uns dann die Software Tine2.0 angesehen, die aus dem E-Groupware-Projekt hervorgegangen ist. Sie hat uns überzeugt, seit 2011 nutzen wir sie. ITM: Wie sind Ihre Erfahrungen? Rohloff: Die Lösung ist robust, einfach zu installieren und leicht zu administrieren. Die moderne Ajax-Oberfläche der Groupware lässt sich via Drag & Drop bedienen, wodurch sich Mitarbeiter schnell zurecht finden. Wichtig ist die Interoperabilität der Software. So können wir Adressen aus unserer Warenwirtschaft an die Groupware übergeben. Auch die Anbindung von Mobilgeräten ist ein Vorteil. Wir synchronisieren Termine, Adressen und Aufgaben, auch Adress- und Kalendergruppen mit ios-mobilgeräten. 14

15 ITM: Haben Sie von Anfang an bewusst nach einer Open-Source-Lösung gesucht? Rohloff: Ja, denn es gibt hierbei in der Regel weniger Abhängigkeiten. Im Gegensatz zu anderen Groupware-Lösungen reichen bei unserer jetzigen Software ein Webserver und MySQL. Das macht den Betrieb günstig. Eine Lösung wie Exchange hätte in unsere Systemlandschaft nicht ohne weiteres rein gepasst. ITM: Wer wartet das System? Rohloff: Wir können das System zu einem großem Teil selbst warten. Es besteht aber auch ein kurzer Draht zum Hauptentwickler, dem Hamburger IT-Dienstleister Metaways. ITM: Konnten Sie die Ziele erreichen, die Sie sich gesteckt haben? Rohloff: Absolut, wir arbeiten deutlich strukturierter und haben einen besseren Überblick. Die Software ermöglicht es uns, mit Kalendergruppen beispielsweise für Urlaub und die Messeplanung zu arbeiten. Diese Gruppen lassen sich zusammenführen, so dass man auf einen Blick erkennen kann, wann welche Messen sind, ob das Personal verfügbar ist, oder ob das nötige Equipment vorhanden ist. Solche Anwendungen kann man sich schnell zusammenklicken. Deshalb möchten wir die Software in Zukunft noch breiter einsetzen, etwa für die Verwaltung von Aufgabenlisten. (Gesa Müller) 15

16 IX Magazin für professionelle Informationstechnik Erschienen am: Tine 2.0 Collin und Zarafa WebApp im Vergleich Während sich Zarafa in Outlook-Umgebungen zum De-facto-Standard der Open-Source- Groupware entwicklet hat, wollte Tine 2.0 von Anfang an eine Alternative zu nativen Clients bieten. Beim Web-Client treffen beide Projekte aufeinander. [...] Zarafa und Tine 2.0 bieten mit ihren jeweiligen Web-Clients Browser-basierte Kollaborationsfunktionen auf hohem Niveau. Beide werden dem gesteckten Anspruch gerecht, einen nativen Client überflüssig zu machen, sowohl vom 16

17 Funktionsmanagement her als auch in puncto Usability. Sie greifen dazu auf moderne Web-2.0-Techniken wie das ExtJS-Framework und HTML5 zurück. Trotzdem dürften sie sich hinsichtlich der Zielgruppe nur marginal ins Gehge kommen. [...] Unternehmen die offen für Neues sind und sich auf das Nachbilden einer Exchange- Architektur versteifen, sollten sich Tine 2.0 ansehen. Ungeachtet des größeren Funktionsumfangs, der sich schon aus der Vilezahl an Modulen ergibt, überzeugt Tine mit seinem kompfortablen Web-Client. Der punkted nicht nur mit seinen Ajax-Funktionen, sondern auch damit, dass die Entwickler sich offenbar Gedanken über sinnvolle neue Funktionen und deren Alltagstauglichkeit gemacht haben. Hierzu haben sie übrigens externe GUI-Experten der Open Source Usability Labs hinzugezogen. Zudem profitieren die Tine-Macher von ihren Erfahrungen aus dem EGroupware-Projekt. Der Client bewegt sich optisch um eine Nuance näher an einer nativen App. [...] 17

18 heise online Erschienen am: Univention Summit 2014: Tine 2.0 org im UCS App Center Traditionell zu Jahresbeginn geht kommende Woche Univentions Partner-Summit 2014 im Bremer Konzerthaus Die Glocke über die Bühne, auf dem diesmal die Themen Cloud, Migration und Technologien wie SAML im Mittelpunkt stehen. Die Agenda nennt neben den üblichen Technik-Trainings zahlreiche Vorträge von Univention-Experten und Gästen. Für die Keynotes sind Arno Lehmann von Bacula Systems mit Manchmal ist die Cloud keine Option und der ehemalige IBM-CTO Professor Günther Dueck mit Beyond Cloud geladen. Passend zum Summit hat Silber-Sponsor Metaways seine Quell-offene, webbasierte Groupware Tine 2.0.Org für den Univention Corporate Server (UCS) zertifiziert, sodass die moderne, in PHP/Zend (Backend) und Javascript/ExtJS (Webinterface) realisierte Kollaborations-Software ab sofort in Univentions App Center zur Verfügung steht. Der ergänzt den Mail-Server des Univention Corporate Server alternativ zu Zarafa, OX oder Kolab, welche ebenfalls im App-Center verfügbar sind, um zusätzliche Schnittstellen für ActiveSync oder CalDAV. Ergänzend beteiligt sich Metaways als Univentions Technologie-Partner mit seinem Elevator- Pitch Tine 2.0 vom Projekt zum Produkt auch am Vortragsprogramm des Univention Summit. Tine 2.0 soll mit seinem implementierten AJAX-Webinterface benutzerfreundlich sein. Tine 2.0.Org ist ein reinrassiges Community-Projekt, das ohne Zusatzkosten sämtliche Module beinhaltet, auch jene, die über reine Groupware-Funktionen weit hinausgehen, wie CRM, ERP und Zeiterfassung sowie eine Dateiablage, VoIP-Support (Asterisk/Sipgate) oder ActiveSync-Unterstützung. Die aktuelle 18

19 Version Collin lässt sich sogar in einem Active Directory verwalten und arbeitet mit dem Client von OwnCloud zusammen. Die Kern-Entwicklung wird von der Hamburger Metaways GmbH finanziert, die ergänzend zur Community-Version auch kommerzielle Support-Pakete anbietet. (T. Drilling) 19

20 Erschienen am: Automatisierte Last- und Funktionstests in der Amazon- Cloud von Lars Reimann und Marc Heisterkamp (System Engineers für Unix und Datenbanken beim IT-Dienstleister Metaways in Hamburg) Mit Hilfe von Amazon-Cloud-Technologien und einer Kombination aus Software-Lösungen lassen sich Last- und Funktionstests von Applikationen weitgehend automatisieren. Ergebnis: Die Tests können in wesentlich höherer Frequenz durchgeführt werden und es fallen deutlich weniger Kosten an. Bei Last- und Funktionstests von Software-Anwendungen ergeben sich oft zwei grundlegende Probleme. Zum einen sind häufig die nötigen Hardware-Ressourcen nicht vorhanden oder können nicht freigemacht werden. Zum anderen werden solche Tests in aller Regel manuell durchgeführt. Das ist naturgemäß äußerst aufwandund zeitintensiv und verursacht dadurch hohe Kosten. Der IT-Dienstleister Metaways hat deshalb eine Lösung entwickelt, die Last- und Funktionstests weitgehend automatisiert und dazu die Amazon-Cloud-Technologie nutzt. Der Hintergrund: Die Amazon Web Services (AWS) bieten nahezu unbegrenzte Ressourcen, die binnen weniger Minuten einsatzbereit sind. Die Abrechnung kann dabei nach Zeit beziehungsweise Verbrauch erfolgen, wodurch eine gute Kostenkontrolle möglich ist. [...] 20

21 Kombination verschiedener Software-Komponenten Nach der manuellen Erstellung des Plans kann der Test durchgängig automatisiert durchgeführt werden. Ermöglicht wird dies durch eine Kombination verschiedener Software-Komponenten. [...] Höhere Frequenz und geringere Kosten Die Vorteile dieser Lösung liegen auf der Hand: Durch die Automatisierung lassen sich die Tests mit einer wesentlich höheren Frequenz durchführen als auf manuellem Wege. Außerdem fallen geringe Kosten an, die sich lediglich aus den Aufwendungen für die Testplanerstellung und den Gebühren für die Amazon-Wolke zusammensetzen. Ein weiterer Vorteil: Die Lösung lässt sich an Continuous-Integration-Plattformen wie Jenkins anbinden und so nahtlos in die Entwicklungsprozesse von Applikationen integrieren. [...] Für die Zukunft ist geplant, die Lösung weiter auszubauen. Ein Ziel dabei ist es, die in der Amazon-Cloud aufgezeichneten Ergebnisse (abgerufene Adressen, Antwortzeiten, Fehler, etc.), die bislang nur in Dateien gespeichert werden, in eine Datenbank zu schreiben. Dadurch ist es möglich, eine Test-Historie zu erstellen und die verschiedenen Testläufe über die Zeit zu vergleichen. [...] Die verwendeten Komponenten im Überblick AWS CLI (Amazon Web Services Command Line Interface) VCS (Version Control System) Cloud Init Apache JMeter JMeter-Plugins Amazon S3 (Simple Storage Service) Aktuell 50 Instanzen bei Amazon EC2 (Elastic Compute Cloud) Python Boto 21

22 IT-Administrator Erschienen am: Kommunikationstalent Metaways präsentiert mit Collin ein neues Major Release von Tine 2.0org. Dabei hat der Hamburger Full-Service-IT-Provider die Open-Source-Groupware deutlich erweitert. Unter anderem wurde die Zahl der unterstützten Infrastrukturen in der neuen Version ausgebaut. So lässt sich Tine 2.0org nun in Active Directory-Umgebungen integrieren. Metaways [1] hat unter dem Codenamen Collin das nächste Major Release der Open-Source-Groupware Tine 2.0org veröffentlicht. Die Software lässt sich jetzt unter anderem in Active Directory-Strukturen einbinden. Anwender können direkt aus der Groupware heraus neue Benutzerkonten sowie -gruppen anlegen und verwalten. Daneben kann die Groupware nun als Server für owncloud-clients fungieren. Daten zwischen verschiedenen Rechnern und Smartphones lassen sich dadurch leichter synchronisieren. Auch unterstützt die neue Version den CardDAV em-client. Darüber hinaus lassen sich Aufgaben jetzt auch per CalDAV anlegen und verwalten. Neben diesen neuen Funktionen bietet das Major Release auch zahlreiche kleinere Verbesserungen, die die Nutzung der Software noch komfortabler und sicherer machen sollen. Die Anmeldung an Tine 2.0org kann nun alternativ mit einem Zertifikat erfolgen, so dass kein Benutzername oder Passwort mehr im Browser eingegeben werden muss. In der Sales-Anwendung lassen sich jetzt Kostenstellen definieren, die in allen anderen Anwendungen wiederverwendbar sind. Damit lassen sich alle Daten nun auch nach Kostenstellen filtern. Administratoren haben die Möglichkeit, den maximalen Zeitraum zu definieren, über den zurückliegende Termine mit Smartphones synchronisiert werden dürfen. Das zahlt sich vor allem bei großen Installationen aus, da hierdurch der CPU-Bedarf deutlich reduziert werden kann. 22

23 Bei Tine 2.0org handelt es sich um die Community-Variante der Open-Source- Groupware. In Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft werden Verbesserungen an der aktuellen Version durchgeführt und dann auch in das nächste Release der Enterprise-Version übernommen. Die kommerzielle Variante der Groupware-Lösung wird von Metaways unter dem Namen Tine 2.0 angeboten. Das neue Major Release ist ab sofort verfügbar und kann kostenlos unter [2] heruntergeladen werden. Weitere Infos: [1] [2] 23

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25 Admin Erschienen am: Nov.2013 Tine 2.0 Kristina und Collin im Test Tine ist eine seit 2008 entwickelte, webbasierte Kollaborationslösung, die beim Backend und Frontend konsequent auf Web-2.0-Technologie setzt. Ihr Web-Interface fühlt sich wie eine native Anwendung an. Wir haben uns die Groupware-Funktionen der Community-Version angeschaut. Thomas Drilling für Admin In der Admin Ausgabe wurde Tine 2.0 auf Herz und Nieren getestet. 25

26 cloudcomputing-insider.de Erschienen am: Mit Hilfe von Amazon-Cloud-Technologien und einer Kombination aus Software- Lösungen lassen sich Last- und Funktionstests von Applikationen weitgehend automatisieren. Ergebnis: Die Tests können in wesentlich höherer Frequenz durchgeführt werden und es fallen deutlich weniger Kosten an. Bei Last- und Funktionstests von Software-Anwendungen ergeben sich oft zwei grundlegende Probleme. Zum einen sind häufig die nötigen Hardware-Ressourcen nicht vorhanden oder können nicht freigemacht werden. Zum anderen werden solche Tests in aller Regel manuell durchgeführt. Das ist naturgemäß äußerst aufwändig und zeitintensiv, was hohe Kosten verursacht. Der IT-Dienstleister Metaways hat deshalb eine Lösung entwickelt, die Last- und Funktionstests weitgehend automatisiert und dazu die Amazon-Cloud-Technologie nutzt. Der Hintergrund: Die Amazon Web Services (AWS) bieten nahezu unbegrenzte Ressourcen, die binnen weniger Minuten einsatzbereit sind. Die Abrechnung kann dabei nach Zeit beziehungsweise Verbrauch erfolgen, wodurch eine gute Kostenkontrolle möglich ist. Der erste Schritt die Erstellung des Testplans muss dabei allerdings zwangsläufig manuell erfolgen. Da alle Applikationen, Datenbanken, Internetseiten und Web-Shops individuell gestaltet sind, müssen sie auch individuell getestet werden. So hat etwa jeder Web-Shop andere Login-Verfahren oder Bestell- und Bezahl-Vorgänge. 26

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