Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Strassen ASTRA

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1 M A N A G E M E N T I N F O R M AT I O N S S Y S T E M S T R A S S E U N D S T R A S S E N V E R K E H R J U L I Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Strassen ASTRA

2 E DITORIAL Vom Programm zum Betrieb. Nachdem ein Grossteil der Ziele erreicht werden konnte, soll das Programm nun 2015 abgeschlossen werden. Vom Programm zum Betrieb. 18 operative Applikationen mit zufriedenen Benutzerrückmeldungen sind der aktuelle Umsetzungsstand des Programmes MISTRA. Nachdem ein Grossteil der Ziele erreicht werden konnte, soll das Programm nun 2015 abgeschlossen werden. Damit verschiebt sich der Fokus von der Entwicklung zu Wartung / Verbesserung und Betrieb. Mit den Anwendungsverantwortlichen, der Wartungsleitung, den Benutzergruppen, den verschiedenen Supportstellen und dem Change- und Releasemanagement sind wesentliche Elemente der MISTRA Betriebsorganisation schon seit Jahren sowohl im ASTRA wie auch in den Kantonen in Betrieb. Nun geht es mit dem Programmende per 2015 auch darum, die Projektorganisation zu beenden und alle notwendigen Aufgaben und Rollen in den Betrieb zu überführen. 18 Fachapplikationen sind in Betrieb und im letzten halben Jahr gab es bei über der Hälfte der Fachapplikationen Optimier ungen und Verbesserungen mittels Releases. Die Einführung von MISTRA ist in der Romandie und im Tessin weit vorangeschritten. Auch in der deutschen Schweiz laufen die Arbeiten intensiv weiter. In diesem Jahr befassen sich 14 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein mit der Einführung von Fachapplikationen. Der Ablauf für die Berücksichtigung der kantonalen Änderungswünsche wurde präzisiert. Erste Kantone nutzen Dienste von MISTRA in ihren eigenen Applikationen. Im Betrieb werden die ersten Achsnachführungen im BS und die Aktualisierung in den Fachapplikationen geplant. Im Kanton Thurgau ist die Einführung der Applikationen Basissystem, Trassee und KUBA abgeschlossen. Seit dem Frühling 2014 werden erste Erfahrungen im Betrieb dieser Applikationen gesammelt. Die MISTRA-Fachapplikation «Erhaltungsmanagement im Siedlungs - gebiet EMSG» wurde im Pilotbetrieb durch ausgewählte Gemeinden getestet und wurde am GEOSummit der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit steht den Gemeinden ein kostengünstiges, pragmatisches Instrument für das Erhaltungsmanagement von Strassen auf Basis des Grundmodells Werterhalt zur Verfügung. Ziel ist, die Gemeinden beim Aufbau eines strategisch ausgerichteten und wirkungsorientierten Erhaltungsmanagements zu unterstützen. Im Namen der Gesamtprojektleitung wünsche ich Ihnen eine spannende Lektüre und danke bei dieser Gelegenheit allen Beteiligten für die angenehme Zusammenarbeit. INHALTSVERZEICHNIS Stand MISTRA aus Sicht Direktor ASTRA 2 Betriebsorganisation MISTRA 3 Stand der Fachapplikationen und Projekte 5 Einführung in den Kantonen 9 Erfahrungsbericht Kanton Thurgau 12 Erfahrungsbericht Kanton Jura 14 Fachapplikation EMSG 16 IMPRESSUM Christoph Käser Gesamtprojektleiter MISTRA Redaktion: Urs Schneeberger (Techdata AG), GS1 MISTRA Erscheint 2 x jährlich Realisierung und Gestaltung: GDesign & Communication, Lutry Auflage: 500 Exemplare Deutsch Exemplare Französisch Download unter Ausgabe Nr. 16 Juli

3 S TAND MISTRA AUS SICHT DIREKTOR ASTRA Verfasser: Dr. Rudolf Dieterle Direktor Bundesamt für Strassen Vom Programm zum Betrieb. 18 operative Applikationen mit zufriedenen Benutzerrückmeldungen sind der aktuelle Umsetzungsstand des Programmes MISTRA. Nachdem ein Grossteil der Ziele erreicht werden konnte, soll das Programm nun 2015 abgeschlossen werden. Damit verschiebt sich der Fokus von der Entwicklung zu Wartung/Verbesserung und Betrieb. Vor 10 Jahren wurde das Programm MISTRA gestartet. Heute kann eine positive Bilanz gezogen werden: Es umfasst in der Zwischenzeit 18 produktive Applikationen im ASTRA. 10 dieser Applikationen werden auch durch die Kantone genutzt bzw. befinden sich dort in der Einführung. Die Applikationen werden innerhalb und ausserhalb des ASTRA von einer steigenden Anzahl Anwendern gut genutzt, und die Rückmeldungen sind positiv. Ein Grossteil der ursprünglichen Programmziele konnte erreicht werden. MISTRA ist heute soweit fortgeschritten, dass alle Applikationen und Projekte ins ordentliche IT-Portfoliomanagement des ASTRA überführt werden können. Damit wird das Programm MISTRA 2015 beendet. Vereinzelte Projekte werden nach dem Programmabschluss noch nicht fertig sein und können als Einzelprojekte abgeschlossen werden. Vereinzelte Arbeiten wurden in der Priorität zurückgestuft und sistiert, über Weiterentwicklungsprojekte wird fallweise auf Grund von Kosten- /Nutzenbetrachtungen entschieden. Mit dem Programmabschluss verlagert sich der Fokus von der Entwicklung zu Wartung/ Verbesserung und Betrieb. Die existierende Betriebs - organisation wird soweit ausgebaut, um im 2015 in allen Belangen funktionsfähig zu sein. Damit findet bei vielen Applikationen ein Wechsel von der Projektorganisation (Weiterentwicklung) hin zur Betriebsorganisation (Change- und Releasemanagement) statt. Mit dem Programmabschluss und der Überführung ins ordentliche Portfoliomanagement wird eine Empfehlung der Eidgenössischen Finanzkontrolle EFK umgesetzt. Eine grosse Herausforderung steht aber noch aus, denn eine sinnvolle Nutzung der Systeme kann nur durch eine effiziente Unterstützung der Arbeitsprozesse und mit guten Auswertungen erfolgen. Dazu sind korrekte und aktuelle Daten notwendig. Gute Daten verlangen eine exakte Fleissarbeit im Hintergrund. Das ASTRA hat diese Arbeiten an die Hand genommen, und sie werden uns auch in den nächsten Jahren beschäftigen. Dabei kann nicht vermieden werden, dass gewisse Datenfehler erst im breiten Gebrauch durch die Benutzer zum Vorschein kommen. Wenn Sie uns diese melden, können die Fehler korrigiert werden. Trotz kritischer Medienberichte im Nachgang zur Publikation des Prüfberichts der EFK im Herbst 2013, kann ich festhalten, dass Konzept, Nutzen, und Notwendigkeit sowie die Qualität von MISTRA nie angezweifelt wurden. Es ist unbestritten, dass das ASTRA zur Erfüllung seiner Aufgaben solche Hilfsmittel und Instrumente benötigt und diese auch anderen Strasseneigentümern wie Kantonen und Gemeinden zur Erfüllung sinngemässer Aufgaben zur Verfügung stellt. Es ist mir wichtig festzuhalten, dass das ASTRA auch nach dem Programm abschluss seine finanzielle und vertragliche Verantwortung im Betrieb, wie auch für Wartung und Support in gewohntem Rahmen aufrecht erhält. Das ASTRA, aber auch unsere Partner in den Kantonen und Gemeinden sind auf funktionierende Applikationen angewiesen. Die Applikationen haben heute einen guten Umsetzungstand erreicht. Viele Arbeiten können mit den erforderlichen Hilfsmitteln sowohl vom ASTRA als auch den Kantonen gut unterstützt werden. Dieses Niveau soll auch künftig mindestens gehalten und gewährleistet werden. Dabei ist klar, dass im Rahmen von Optimierungen der Applikationen nicht jedem Änderungswunsch, weder von den Benutzenden im ASTRA noch in den Kantonen, entsprochen werden kann. Sollten die Applikationen hingegen Fehler aufweisen oder die Geschäftsprozesse nachweislich nur ungenügend unter - stützen, dann werden diese Mängel natürlich behoben. Ich sichere Ihnen zu, dass das ASTRA weiterhin in allen Belangen der Systembereitstellung und deren Betrieb ein verlässlicher Partner ist und Sie in der breiten Nutzung der Applikationen unterstützen wird. Denn nur durch die gemeinsam bereitgestellten Strassendaten entsteht ein weiterer bedeutender Mehrwert für die Schweiz. Und das war einer der ursprünglichen Gedanken und Ziele von MISTRA. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude mit den MISTRA-Fach - applikationen. 2 Ausgabe Nr.16 Juli 2014

4 B ETRIEBSORGANISATION MISTRA Verfasser: Christoph Käser GPL MISTRA Mit den Anwendungsverantwortlichen, der Wartungs - leitung, den Benutzergruppen, den verschiedenen Supportstellen und dem Change- und Release - management sind wesentliche Elemente der MISTRA Betriebsorganisation schon seit Jahren sowohl im ASTRA wie auch in den Kantonen in Betrieb. Nun geht es mit dem Programmende per 2015 auch darum, die Projektorganisation zu beenden und alle notwendigen Aufgaben und Rollen in den Betrieb zu überführen. Um eine Applikation erfolgreich betreiben zu können, braucht es auf der Systemseite Anwendungsverantwortliche, eine Wartungsleitung, mindestens eine Benutzergruppe, Supportstellen vom Level und entsprechende Betriebsprozesse zu Vorfällen (Incidents), Problemen, Änderungswünschen (Changes) und deren Umsetzung in neuen Softwareversionen (Releases). In der Nutzung der Applikation übernimmt dann der Datenherr, also die verantwortliche Stelle zur Datenpflege, eine zentrale Rolle, damit der angestrebte Nutzen erreicht werden kann. Die Supportorganisation für Vorfälle und Probleme Der Benutzer arbeitet mit der Applikation. Funktioniert diese nicht ordentlich, so wendet er sich zuerst an den 1. Level-Support (Helpoder Service Desk) seiner Organisationseinheit. Dieser prüft, ob alle Komponenten (PC, Laptop, Drucker, Datennetz, usw.) und die Standardsoftware (Windows, Office, usw.) korrekt funktionieren und ob der Zugriff auf die Applikation erfolgreich ist, also die Applikation mit den gewünschten Berechtigungen gestartet werden kann. Der Help-Desk ASTRA prüft im Speziellen den Zugriff auf die Applikationen und deren Verfügbarkeit. Ist eine Applikation nicht verfügbar, so gibt der Help Desk ASTRA dem Betreiber (BIT) den Prüfauftrag. Falls das Problem durch einen Neustart der Applikation gelöst werden kann, so wird dies dem HelpDesk ASTRA gemeldet. Dieser überprüft den Sachverhalt und schliesst das HD-Ticket nach einer positiven Rückmeldung des Problemmelders. Sind alle obigen Checks erfolgreich durchgeführt worden, also funktioniert der Zugriff auf die Applikation wie gewünscht, aber das Problem besteht weiterhin, dann wird das HD-Ticket an den 2.-Level-Support, den Fachsupport übergeben. Dieser prüft, ob eine Fehlmanipulation durch den Benutzer, eine spezielle Datenkonstellation oder ein potentieller Fehler in der Software besteht. Falls ein potentieller Fehler in der Software entdeckt wird, dann übergibt der Fachsupport das HD-Ticket an die Wartungsfirma. Spezielle Datenkonstellationen führen meistens zu einer vertieften Datenanalyse und allenfalls zu Dateneingriffen, was immer sehr problematisch ist und mit grösster Vorsicht zu erfolgen hat. Der 3.-Level-Support wird durch die Wartungsfirma übernommen. Sie analysiert den potentiellen Fehler, versucht diesen zu reproduzieren, zu isolieren und dann zu beheben. Falls der Fehler den Betrieb der Applikation nicht stark behindert, kann die Behebung in einem ordentlichen Wartungsrelease oder in einem Patch Release erfolgen. Ist der Betrieb der Applikation durch den Fehler stark eingeschränkt und behindert, dann wird innert Kürze ein Hot Fix erstellt und eingespielt. Die Wartungsorganisation für Änderungen - Change- und Releasemanagement Der oder die Anwendungsverantwortliche/r (AV) ist gesamtverantwortlich für die Applikation und kommt in der Regel aus dem Fach. Diese Person erstellt eine Mehrjahresplanung, beurteilt aus Sicht Fach den Nutzen und die Wirtschaftlichkeit einer Änderung (Change), entscheidet über die Frage des Changes, inklusive dessen Kosten und wann der geeignete Zeitpunkt zu dessen Umsetzung ist. Der AV gibt auch das grüne Licht zur Inbetriebnahme eines neuen Releases auf dem Produktivsystem. Bei MISTRA wird in der Regel der/die Projektleiter/in im Betrieb zum Anwendungsverantwortlichen. Der AV wird durch den/die Wartungsleiter/in (WL) IT-technisch unterstützt. Der WL ist im Betrieb das informatiktechnische Gewissen in allen Belangen der Applikation. Er erkennt, wann welche Komponenten ausser Wartung gehen (end of life), wann der Betreiber (BIT) welche Komponenten nicht mehr betreibt und welche weiteren technischen Veränderungen an der Applikation vorzunehmen sind. Der WL stellt auch den Kontakt und die Kommunikation zur Wartungsfirma für die Softwarepflege sicher und steuert deren Arbeiten. Dazu stellt er sicher, dass die Changes anforderungsgerecht, das heisst sowohl für Informatiker wie auch Fachpersonen verständlich und eindeutig beschrieben sind. Anschliessend werden die Testfälle und die Testdaten bestimmt. Dann koordiniert er die Tests, führt selber Tests durch und stellt das Ergebnis der Systemtests zusammen. Im Rahmen der Releaseabnahme stellt der WL sicher, dass alle Anforderungen getestet und erfüllt sind sowie dass alle Betriebsdokumente (An wen d ungs - handbuch, Supporthandbuch, Betriebshandbuch, Organisations handbuch, Datenerfassungshandbuch, Konfigurations-Identifikation, Release Notes) vollständig und korrekt aktualisiert wurden. Hat die Änderung einen Einfluss auf Umsysteme (DWH, GEVER, SAP, kantonale Systeme, usw.) oder finden an den Umsystemen (Dienste der swisstopo, DWH, GEVER, SAP, usw.) oder an der Basisinfrastruktur (Server, DB, Standardsoftware) Änderungen statt, so erfolgt die Abstimmung unter der Leitung des Gremium Koordination Release Management (KRM). Das KRM ist eigentlich ein Release Board, das sich alle 2 Monate trifft und in dem die Abhängigkeiten von IT-technischen Änderungen abgeklärt und geplant werden. Dann werden die Hauptinhalte der Releases kommuniziert, allenfalls koordiniert und dokumentiert. Zudem findet eine Einsatzplanung der Betreiber ressourcen (BIT) für Installationen statt. Ausgabe Nr. 16 Juli

5 Die Sitzung Wartungsleitung trifft sich mindestens einmal pro Quartal, wird durch den Anwendungsverantwortlichen geleitet und be - steht zusätzlich aus dem Wartungsleiter, dem Leiter der Benutzergruppe ASTRA sowie einem Vertreter der Wartungsfirma und des Betreibers. An der Sitzung Wartungsleitung werden die Vorfälle und Probleme der letzten Periode kurz überblickt, die Changeanträge für den nächsten Release behandelt und dann die Releaseplanung dazu verabschiedet. Ob ein Change umgesetzt wird oder nicht, entscheidet schliesslich der AV. Die Wartungsfirma für die Softwarepflege analysiert alle Changeanträge, trägt im Change Management Tool des ASTRA (CM- Mantis) ihre Rückmeldung ein mit Kosten und einer kurzen Lösungsbeschreibung. Zudem übernimmt sie das Ticket in ihr eigenes Trackingtool (TFS, JIRA, usw.), worüber sie ihre eigenen Arbeiten zur Softwarepflege führt. Der Arbeitsabschluss wird dann auch ins CM- Mantis des ASTRA eingetragen. Sie erstellt auf Auftrag der WL die Releaseplanung über die definierten Changes, erstellt dazu intern eine Ressourcenplanung und legt den Terminplan fest. Nachdem die Changes freigegeben sind, setzt sie die Changes inklusive der entsprechenden internen Tests um, und zieht die entsprechende Dokumentation nach. Der MISTRA Fachausschuss Extern Deutsch bzw. Französisch besteht aus den MISTRA-Verantwortlichen der Kantone und weiteren Vertretern. Pro Quartal findet eine Sitzung statt an der über den aktuellen Stand der Arbeiten an den Applikationen und zur Einführung in den Kantonen berichtet wird sowie ausgewählte Themen wie Achs - nachführung, Fachnetze, Administratorenschulung usw. vertieft behandelt werden. Einmal jährlich trifft sich das ASTRA separat mit dem Kanton an der Betriebssitzung ASTRA - Kanton um über die spezifische Zu - sammenarbeit im vergangenen Jahr aber auch um sich über die anstehenden Herausforderungen auszutauschen. Die Benutzer haben die Möglichkeit sich in Benutzergruppen, auch Usergruppen genannt, über die Möglichkeiten der Anwendungen, Tipps und Tricks, Datenerfassungen und deren Auswertungen auszutauschen. Zudem werden Verbesserungsanträge (Changes) besprochen und Anträge an die Wartungsleitung gestellt. Weitere wesentliche Rollen Eine speziell zu beachtende Rolle ist der Datenherr. Es ist diejenige Stelle, die für einen gewissen Datensatz bzw. definierte Datenfelder verantwortlich ist und für die Korrektheit der Information gemäss den Erfassungsregeln bürgt. Er erteilt den Auftrag zur Datenerfassung bzw. Datenaktualisierung und spricht dafür die entsprechenden Mittel (finanziell, personell). Weil er die Daten erheben lässt und finanziert, ist er also der Dateneigentümer. Abb. 1: Wartungsorganisation Meilenstein: Fachapplikation Langsamverkehr in Betrieb Mit der Fachapplikation Langsamverkehr (FA LV) unterstützt das Bundesamt für Strassen (ASTRA) die Kantone und Fachorganisationen bzw. Fachstellen Velo und Wandern bei Planung, Bau, Betrieb, Unterhalt und Signalisation von Wegnetzen für den Langsamverkehr (LV). Die Entwicklung der FA LV wurde durch eine Begleitgruppe unterstützt, die sich aus dem ASTRA, SchweizMobil, Schweizer Wanderwegen, Experten und den fünf Pilotkantonen (FR, VD, OW, SZ und UR) zusammensetzt. Am 26. Mai 2014 wurde die FA LV beim Bundesamt für Informatik (BIT) freigeschaltet. Die fünf Pilotkantone können nun ihr Wanderwegnetz (Routen und Signalisationsstandorte) via die Webapplikation bewirtschaften. Zug wird als nächster Kanton in die FA LV einsteigen, mit weiteren Kantonen ist die Projektleitung in Kontakt. Neue Telefonnummern und URL der Ticketingsysteme beim ASTRA Die Telefonnummern des Bundes haben geändert. Neu haben alle eine Telefon nummer, die mit 058 beginnt. Die letzten 5 Ziffern sind unverändert geblieben. Auf der Rückseite der MISTRA News finden Sie von den MISTRA-Ansprechpersonen die gültigen Telefonnummern. Die Ticketingsysteme des ASTRA HD, CM und DR wurden für alle IT- Systeme des ASTRA geöffnet, weshalb auch die URL s von MISTRA auf ASTRA umbenannt wurden. Sie lauten neu: Help Desk: Change Management: Data Request: hd.it-astra.ch cm.it-astra.ch dr.it-astra.ch 4 Ausgabe Nr.16 Juli 2014

6 S TAND DER FACHAPPLIKATIONEN UND PROJEKTE Verfasser: Urs Schneeberger GS1 MISTRA 18 Fachapplikationen sind in Betrieb und im letzten halben Jahr gab es bei über der Hälfte der Fach applikationen Optimier ungen und Verbesserungen mittels Releases. Basissystem (BS) Das BS bildet die Grundlage für sämtliche MISTRA-Applikationen. Es beinhaltet Daten und Dienste. Im System selber werden sämtliche Strassenachsen und Inventarobjekte der Nationalstrassen gepflegt und historisiert, sowie Fachnetze erstellt und nachgeführt. Das BS ist auch als Informationsplattform konzipiert und ermöglicht Auswertungen in Form von Karten und Berichten. Das BS ist seit 2008 in Betrieb Die aktuelle Version BS (einfache Dokumenteöffnung, Verbesserung Snapping, Diagrammodul QuickCharting) wurde am 27. März 2014 in Betrieb genommen Das BS steht den Kantonen zur Verfügung Abb. 2: Basissystem (BS) Abb. 3: Trassee (TRA) Trassee (TRA) Mit der Fachapplikation TRA können die Fahrbahndaten und die Fahrzeugrückhaltesysteme verwaltet und ausgewertet sowie Erhaltungsobjekte gebildet werden. Es können, wie bei KUBA, ein Inventar (Strassenraum STR) erstellt und die verschiedenen Zustände der Fahrbahn erfasst werden. Die Zustandsdaten bilden die Grundlage für das Erhaltungsmanagement (Pavement Management System PMS). Die verschiedenen Darstellungen (Karte, Achsband, Querprofil, Datenliste und Statistik) sind untereinander synchronisiert. TRA ist im ASTRA seit November 2010 in Betrieb und hat das System STRADA abgelöst Die aktuelle Version TRA x (komfortablere Datenerfassung, Dokumente / Fotos hinterlegen) wurde im März 2014 in Betrieb genommen Die Version ist im November 2014 geplant TRA steht den Kantonen zur Verfügung Kunstbauten und Tunnel (KUBA) Die Fachapplikation KUBA dient der Erfassung des Inventars der Kunstbauten, der Zustandserfassung sowie Überwachung und unter - stützt die Erhaltungsplanung inklusiv die Ermittlung des Finanzbedarfes. Die heute im Betrieb stehende Version 5 ermöglicht auch die Erfassung und Auswertung von Daten zu bergmännischen Tunneln. Die Kunstbauten können je nach Eigentümer unterschiedlich detailliert in der Datenbank abgebildet werden. Sämtliche Bauwerke, aber auch deren Bauteile können auf der Basis der Strassenachsen aus dem Basissystem lokalisiert werden. In KUBA können auch eigene Objektachsen definieren werden und dies ist vor allem bei Tunneln nützlich. Zudem kann für die Nationalstrassen die Beziehung zwischen einer Kunstbaute in KUBA (z.b. Brücke) und dem Inventarobjekt hergestellt werden. KUBA 5 ist seit Mai 2010 in Betrieb Die aktuelle Version KUBA (inkrementeller Import, E-Skizzen für Inspektionen) wurde am in Betrieb genommen KUBA steht den Kantonen zur Verfügung Verkehrsmonitoring (VMON) VMON ist eine Applikation zur Validierung von Strassenverkehrsdaten. Der Betrieb wurde mit den Modulen Messstellenverwaltung und AVZ (Verwaltung und Validierung von permanenten, automatischen Messstellen) aufgenommen. Mit der neuen Version können auch temporäre Messstellen verarbeitet werden. VMON ist seit 2008 in Betrieb Die Version VMON (mit dem Modul temporäre Messstellen) wurde am 5. September 2013 in Betrieb genommen Die aktuelle Version wurde im Juni 2014 in Betrieb genommen VMON steht den Kantonen zur Verfügung Ausgabe Nr. 16 Juli

7 Abb.4: Kunstbauten und Tunnel (KUBA) Verkehrsunfälle - Auswertung mit GIS (VUGIS) VUGIS dient der geografischen Analyse und Visualisierung von Strassenverkehrsunfällen und ermöglicht insbesondere die Lokalisierung und Bearbeitung von Unfallschwerpunkten und gefährlichen Stellen auf dem Schweizer Strassennetz. VUGIS trägt zur Erfüllung der Forderungen von Art. 6 SVG (aus Via sicura, dem Handlungsprogramm des Bundes für mehr Sicherheit im Strassenverkehr) bei. Abb. 5: Verkehrsmonitoring (VMON) VUGIS ist seit Ende 2011 in Betrieb Die aktuelle Version VUGIS 3.1 mit der Unfallschwerpunktsuche wurde am 25. März 2014 in Betrieb genommen Die Version VUGIS 3.2 ist im August 2014 geplant VUGIS steht den Kantonen zur Verfügung Verkehrsunfälle Erfassung (VU) VU dient der Erfassung von allen polizeilich registrierten Strassen - verkehrsunfällen inklusive der Lokalisierung der Unfälle (lineare und punktuelle Georeferenzierung), dem Abgleich mit den FFR-Registern (MOFIS und FABER), der Erstellung von Skizzen auf Basis von Katasterplänen und der Plausibilisierung. Die Datenerfassung kann direkt in VU, mittels Scanning des Unfallaufnahmeprotokolls oder mit Hilfe eines Digitalen Schreibers (Digital Pen, DPS) erfolgen. Die Unfälle können auch mit den kantonseigenen Werkzeugen erfasst, über eine Schnittstelle (sedex - secure data exchange) übermittelt und in VU abgeschlossen werden. Der Datenbestand umfasst sämtliche Verkehrsunfälle seit VU wird seit 2011 von allen Kantonspolizeien eingesetzt Die aktuelle Version VU 1.9 (Anpassung MOFIS /FABER Abfragen, Benützung kantonaler WMS bei Georeferenzierung) wurde am 25. Mai 2014 in Betrieb genommen VU steht den Kantonen zur Verfügung Abb. 6: Verkehrsunfälle - Auswertung mit GIS (VUGIS) 6 Ausgabe Nr.16 Juli 2014

8 Sonderbewilligungen (SB) Die Schadenwehr Gotthard erteilt im Auftrag des ASTRA die Sonderbewilligungen auf den Nationalstrassen. SB erlaubt die Verwaltung der Gesuche und Bewilligungen für Ausnahmefahrzeuge und -transporte, Sonntag- und Nachtfahrten sowie Gefahren - guttransporte bei grenzüberschreitenden Fahrten oder auf den Nationalstrassen. Mit der Gesuchseingabe ist es möglich, die betroffenen Kantone direkt und gleichzeitig zu kontaktieren. Die Routenüberprüfungen erfolgen mittels gespeicherter und vorgerechneten Angaben im System. Sind die zulässigen Lasten und/oder Abmessungen überschritten, so braucht es separate Überprüfungen mit Hilfe von anderen Fachapplikationen (z.b. KUBA). Die Fachapplikation SB ist seit 2008 in Betrieb Die Version SB-BEAT zur Gesuchsverwaltung wurde am 1. November 2013 in Betrieb genommen Die Version SB-Online des Antragsportals (Performance- verbesserung) wurde am 30. März 2014 in Betrieb genommen SB Online steht den Kantonen zur Verfügung Lärmbelastungskataster (LBK) Das ASTRA ist als Vollzugsbehörde verpflichtet, die Lärmimmissionen zu ermitteln und in einem Lärmbelastungskataster festzuhalten. Die Applikation dient unter anderem der Lärmschutzplanung bei den Erhaltungsprojekten. Die Sofortlösung LBK ist seit März 2010 in Betrieb. Die aktuelle Version LBK (Integration Teilprogramm Lärmschutz) wurde im Dezember 2013 in Betrieb genommen Der Release ist im Dezember 2014 geplant Erhaltungsmanagement im Siedlungsgebiet (EMSG) Mit dieser Fachapplikation soll den Gemeinden und Städten, den Nationalstrassen 3. Klasse, sowie Kantonsstrassen ein praktisches Instrument für das Erhaltungsmanagement ihrer Strassen im Siedlungsgebiet zur Verfügung gestellt werden. Das Grundmodell Werterhaltung beschreibt die Netzsicht und die Objektsicht. Je nach Detailierungsgrad kann der Anwender den Arbeitsmodus auswählen. Summarischer Modus, Strassennamen Modus oder GIS Modus. EMSG ist seit September 2013 in Betrieb Die aktuelle Version 1.4 (EMSG-Mobile mit Open Source Komponenten) wurde am 22. Mai 2014 in Betrieb genommen EMSG steht Kantonen und Gemeinden zur Verfügung und deren Zustand erfasst werden. Die Daten bilden somit die Grundlage für den Unterhalt der Gebäude. Die Sofortlösung IBBS ist seit dem 19. September 2012 in Betrieb Der Release IBBS ist im Juni 2014 in Betrieb gegangen Betrieblicher Unterhalt (BUS) Mit der Applikation können die Angebote, die Bestellungsänderungen und Teile des Reporting s der Gebietseinheiten einfach eingesehen und verwaltet werden. Die exportierten Daten in Excel-Files erleichtern die Erstellung von Vergleichen über alle Jahre und über alle Gebietseinheiten. Mit dem Fachkonzept für die zukünftige FA-BU werden zurzeit die Anforderungen für die automatische Erstellung von Berichten und Kennzahlen formuliert. Die Betriebsstrecken und die Inventarobjekte bilden dabei das Bindeglied zu den MISTRA- Basisdaten. Die Sofortlösung BUS ist seit Mai 2012 in Betrieb Die aktuelle Version BUS 1.4 wurde am 16. September 2013 in Betrieb genommen Langsamverkehr (LV) Der Langsamverkehr umfasst die Bewegungen zu Fuss, auf Rädern und Rollen. Das ASTRA will die Kantone und Fachorganisationen bzw. Fachstellen Velo und Wandern bei Planung, Realisierung, Betrieb und Unterhalt von attraktiven, sicheren und zusammenhängenden Wegnetzen für den Langsamverkehr unterstützen. Die aktuelle Version (Release 1.1) wurde am 26. Mai 2014 in Betrieb genommen und steht den fünf Pilotkantonen operativ zur Verfügung. Vorgängig wurden bestehende Daten aus den verschiedenen kantonalen Applikationen durch die swisstopo migriert und durch die CAD Rechenzentrum AG in die LV-Geodatenbank integriert. Im September 2014 ist geplant, ein Zwischenrelease (1.2) zu installieren, welcher es erlaubt, mittels einer Export-Schnittstelle LV- Daten eines Gebietes für ein externes GIS-System bereitzustellen. Ende 2014 wird mit dem Release 1.3 ein Signalisations-Editor eingeführt, damit können regelbasierte Vorschläge für die Signalisation generiert werden. LV steht den Kantonen zur Verfügung Infrastrukturbauten Betrieb (IBBS) Neben der Fahrbahn und den Kunstbauten besitzt das ASTRA diverse, unter dem Begriff Infrastrukturbauten Betrieb, zusammengefasste Immobilien. Es handelt sich dabei vor allem um Werkhöfe, Salzlager und Rastplätze. Mit der Applikation IBBS, einer Sofortlösung aufbauend auf einer Software der armasuisse, können diese Objekte inventarisiert Abb. 7: Langsamverkehr (LV) Ausgabe Nr. 16 Juli

9 Betriebs-und Sicherheitsausrüstungen (BSAS) BSAS ist eine Fachapplikation für Betriebs- und Sicherheits aus - rüstungen der Schweizer Nationalstrassen. Ziel ist es, eine Fach - applikation bereitzustellen, welche den betrieblichen und baulichen Unterhalt der BSA so unterstützt, um mit einem Minimum an Kosten die Erreichung der Erhaltungsziele sowie eine hohe Verfügbarkeit der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen für die Nationalstrassen sicherzustellen. Die Sofortlösung BSAS ist seit 2010 in Betrieb Die Fachapplikation BSA ist sistiert Strassenabwasserbehandlungsanlagen (SABA) Entlang den Nationalstrassen gibt es 80 bestehende und 60 geplante Anlagen. Um den Stand der Technik zu überwachen und die Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Anlagentypen und Einrichtungen besser identifizieren zu können, will das ASTRA die wichtigen Grunddaten bezüglich technischen Merkmalen, Betrieb und Kosten zentralisieren. Die Sofortlösung SABA wurde am 28. Juni 2013 in Betrieb genommen Entwässerung (ENT) Die baulichen Einrichtungen zur Strassenentwässerung auf den Nationalstrassen sollen in einem Inventar erfasst und den zuständigen Erhaltungsplanern sowie weiteren Fachpersonen in einer MISTRA Fachapplikation zur Verfügung gestellt werden. Die Entwicklung soll in Stufen erfolgen: Modul Inventar, Modul Zustand und Modul Erhaltung. Das Fachkonzept ist in Arbeit Die Fachapplikation ENT ist sistiert Erhaltungsmanagement Nationalstrassen (EMNS) Das zukünftige übergeordnete Erhaltungsmanagement hat zum Ziel, die finanziellen Mittel aus volkswirtschaftlicher Sicht möglichst effizient für die Erhaltung der Strassenverkehrsinfrastruktur einzusetzen. Dazu müssen die einzelnen Erhaltungsmassnahmen, welche durch die Fachapplikationen KUBA, TRA und später BSA aufbereitet werden zu Erhaltungspaketen optimiert werden. Die Auswirkungen dieser Erhaltungspakete werden dabei auf der Netzebene analysiert um ein optimales Erhaltungspaket zu bestimmen Das Fachkonzept ist fertiggestellt und ein Prototyp wurde erstellt Die Fachappllikation EMNS ist sistiert Video (VDS) Mit der Fachapplikation Video werden Videodaten zukünftig zentral bewirtschaftet und stehen damit allen Mitarbeitern und Fach - applikationen gleichermassen zur Verfügung. Die dabei verwendete 3D-Videotechnologie ermöglicht Messungen im Bild im Dezimeter- Bereich. Zusätzlich können GIS-Daten aus dem MISTRA-Basissystem (Achsen und Inventarobjekte) eingeblendet werden. Die Erfassung des gesamten Strasseninventars (z.b. Signalisation) kann durch automatisierte Objekterkennung in den 3D-Videobildern effizient unterstützt werden. Eine Sofortlösung wurde am 1. Februar 2014 in Betrieb genommen Die Fachapplikation VD ist sistiert Die Sofortlösung VDS steht den Kantonen zur Verfügung Liegenschaften und Verträge (LVS) Die Applikation wurde für die Übernahme und Verwaltung der Grundstücke und Verträge der Nationalstrassen im ASTRA eingeführt. Den Verträgen können mit dem System direkt Strassenachsen zugeordnet werden. Da es sich um eine Standard-Software (Vertragsverwaltung) mit einer Erweiterung für die Grundstücke handelt, ist die Applikation für den Einsatz in den Kantonen bereits heute bereit. Die Fachapplikation ist in Betrieb seit 2008 Die aktuelle Version 1.8 (normaler Wartungsrelease) wurde im März in Betrieb genommen Störfallrisiken (STR) Für den Vollzug der Störfallverordnung (StFV) auf Nationalstrassen sind die Risiken infolge von Störfällen klar auszuweisen. Um dies effizient und nach einer einheitlichen Methodik vorzunehmen, wurde die MIS- TRA-Applikation Störfallrisiken (STR) entwickelt. Die Applikation analysiert Strecken- und Umgebungsdaten und stellt die Risiken auf den Abschnitten plausibel dar. Die Applikation unterstützt darüber hinaus komfortabel die Dokumentation der Ergebnisse für die Darstellung in den Kurzberichten (StFV). Die Inbetriebnahme ist im März 2014 erfolgt Datawarehouse Ist nicht mehr Bestandteil des Programms MISTRA. Für Auswertungen und Analysen ist das ASTRA DWH zuständig. Verantwortliche und Mitwirkende Leitung GS1 MISTRA: Urs Schneeberger, Techdata AG Fachbeiträge: Projektleiter/Anwendungsverantwortliche der Fachapplikationen 8 Ausgabe Nr.16 Juli 2014

10 E INFÜHRUNG IN DEN KANTONEN Claude Marschal, Jacques Steffen Die Einführung von MISTRA ist in der Romandie und im Tessin weit vorangeschritten. In der deutschen Schweiz laufen die Arbeiten intensiv weiter. In diesem Jahr befassen sich 14 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein mit der Einführung von BS, 8 Kantone mit LV, 7 Kantone mit VMON und weitere 4 Kantone mit KUBA. Der Ablauf für die Berücksichtigung der kantonalen Änderungswünsche wurde präzisiert. Erste Kantone nutzen Dienste von MISTRA in ihren eigenen Applikationen. Im Betrieb werden die ersten Achsnachführungen im BS und die Aktualisierung in den Fachapplikationen geplant. Situation per In den letzten fünf Monaten konnten die Einführungen von BS, KUBA und TRA in der Romandie weit vorangetrieben werden. Die Einführungsaktivitäten in der deutschen Schweiz zeichneten sich durch zwei Kick-Offs in den Kantonen AR und BS sowie durch die erste Lieferung der Achsdaten über die INTERLIS2-Schnittstelle im Kanton SG aus. Drei zusätzliche Kantone (AR, BS und SO) haben die Rahmen - vereinbarungen unterzeichnet. Dies erhöht die Anzahl der Kantone auf 22, die sich für MISTRA entschieden haben und die mindestens eine der Fachapplikationen einführen werden. Aus der Sicht der Fachapplikationen ist die Situation der Einführung wie folgt: Vier zusätzliche Kantone (FR, NE, VD, VS) nutzen das BS produktiv. Insgesamt sind damit 8 Kantone in Produktion. Bei TRA konnte die Einführung in JU, VD und UR abgeschlossen werden. Somit ist TRA in 6 Kantonen produktiv im Einsatz. Im Kanton JU wurde KUBA im Dezember 2013 produktiv geschaltet. Dies erhöht die Anzahl der eingeführten Kantone für KUBA auf insgesamt 12. VUGIS wird weiterhin in siebzehn Tiefbauämter eingesetzt. In den letzten Monaten hat sich die Situation betreffend der Unterzeichnung der Zusatzvereinbarungen verbessert: 10 Kantone haben diese jetzt unterzeichnet. Ein Fehler in der Standardsoftware hat die Inbetriebnahme von LV zeitlich massiv verzögert. Die ursprünglich auf Ende 2013 geplante Produktionsaufnahme musste auf Mai 2014 verschoben werden. Zusätzlich zu den fünf Pilotkantonen haben in der Umfrage der Kantone ZG, BE, GR und FL Interesse an der Einführung bekundet. Abb. 9: Stand MISTRA in den Kantonen per 30. April 2014 Abb. 8: Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung per 30. April 2014 Abb. 10: Entwicklung der kantonalen Einführungsprojekte per 30. April 2014 Ausgabe Nr. 16 Juli

11 Ablauf für kantonale Änderungswünsche Aus der Umfrage in den Kantonen wurde das Risiko von ungenügenden Funktionalitäten der Fachapplikationen als relativ hoch eingeschätzt. Dies kann dadurch begründet werden, dass auf dem Kantons - strassennetz für die gleiche Fachaufgabe andere Anforderungen existieren als für die Nationalstrassen. Klassische Beispiele dafür sind grössere Massstäbe und dadurch unterschiedliche Darstellungs - modelle für Karten, detailliertere Gliederung von Katalogwerten usw. Zur Minderung des Risikos wurde gemeinsam mit der MISTRA-GPL, den Projektleitern der FA und der GS2 der Ablauf für das kantonale Änderungsmanagement präzisiert. Jeder Kanton hat die Möglichkeit seine Änderungswünsche über das Änderungsmanagement anzumelden und deren Bearbeitung zu verfolgen. Dafür wurden im System für die Verwaltung der Änderungsanträge (MANTIS) kantonale Teilprojekte für mehrere Fachapplikationen eröffnet. Vorgehen Nachdem der Antrag im kantonalen Teilprojekt von MANTIS erfasst wurde, wird dieser durch die zuständige kantonale Benutzergruppe behandelt. Wird der Antrag von mehreren Kantonen unterstützt, wird er an die ASTRA-Benutzergruppe weitergeleitet. Bei einer positiven Bewertung der ASTRA-Usergruppe wird der Antrag an die Wartungsleitung der Fachapplikation weitergeleitet. Die Wartungs - leitung beurteilt den Antrag hinsichtlich Konfigurations- und Releasemanagement. Bei einem positiven Entscheid wird der Antrag in die Releaseplanung aufgenommen. Damit Bedürfnisse, die nur von einem Kanton eingebracht werden, gegebenenfalls umgesetzt werden können, ist das ASTRA bereit, mit den SW-Lieferanten der Fachapplikationen einen Rahmenvertrag abzuschliessen. Als Voraussetzung braucht es eine entsprechende Bedarfsmeldung mit Begründung und Kostenschätzung des MISTRA- Verantwortlichen des Kantons an die GPL MISTRA. Auf dieser Grundlage wird das weitere Vorgehen mit den Direktbetroffenen abgestimmt. Nutzung von MISTRA-Diensten in kantonalen Applikationen Die Kantone nutzen die Daten, die in MISTRA nachgeführt werden, auf unterschiedliche Arten. Export Import Der häufigste Fall besteht darin, Daten aus MISTRA über die standardisierte INTERLIS2-Schnittstelle zu beziehen und diese dann in ein kantonales System zu importieren und auszuwerten. Beispiele für einen solchen Datenaustausch sind der Bezug von Fachnetzen oder Zustandsdaten zur Darstellung in einem kantonalen Geoinformations - portal. Bei diesem Verfahren handelt es sich um einen Offline-Prozess, der mit hohem organisatorischem Aufwand verbunden ist. Web Map Services Eine weitaus komfortablere Nutzung der MISTRA-Daten besteht darin, aus dem kantonalen System direkt auf die MISTRA-Daten zuzugreifen. Dies erfolgt über die Nutzung der von MISTRA zur Verfügung gestellten Dienste. Jede Fachapplikation bietet eine Reihe von Diensten an, Abb. 11: Ablauf Changemanagement Kantone am Beispiel Basissystem 10 Ausgabe Nr.16 Juli 2014

12 die dann durch andere Applikationen genutzt werden können. Beliebte Beispiele sind die zahlreichen Kartendienste (WMS: Web Map Services), die in einem GIS lesend als zusätzliche Layer eingebunden werden können. Das Darstellungsmodell wird vom ASTRA bestimmt. Web Services Es existieren aber auch Dienste, die für die Datenaktualisierung im kantonalen System genutzt werden können. Einer dieser Dienste erlaubt die Aktualisierung der linearen Koordinaten eines Objekts mit der Angabe der aktuellen Achse. Mit diesem Dienst kann ein Kanton, nach der Aktualisierung des RBBS in MISTRA, die Lokalisierung der Objekte auf der aktuellen Achsversion neu berechnen. Erste Erfahrungen Die Nutzung von MISTRA-Diensten wurde erstmals im Kanton Zug erprobt. Dabei hat sich herausgestellt, dass der internationale Standard des Open Geospatial Consortium (OGC) für den Aufruf der Web Map Services nicht 1:1 genutzt werden kann. Damit wird die Nutzung von Standard GIS-Clients zurzeit verhindert. Die Aufrufe der MISTRA-Dienste müssen immer in einen Simple Object Access Protocol Aufruf (SOAP) eingebettet werden. Dies wird durch erhöhte Sicherheitsmassnahmen beim Bundesamt für Informatik begründet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte der lesende Zugriff auf MISTRA-Dienste im Kanton ZG sichergestellt werden. Die Nutzung im kantonalen GIS- System bedingt aber noch einige Anpassungen beim Kanton. Das ASTRA wertet zurzeit die ersten Erfahrungen aus. Nachführung der Achsen: Regeln und Auswirkungen Im Basissystem werden bei der Nachführung der Achsen acht Fälle unterschieden. Die betroffenen Achsen, Sektoren, Achssegmente und Geometrien werden daher mit einem Änderungscode zwischen 0 und 7 gekennzeichnet. Die Fachapplikationen müssen aufgrund des Änderungscodes dafür sorgen, dass die Lokalisierungen ihrer Objekte nachgeführt werden. Wie reagieren die Fachapplikationen auf Änderungen der Achsen und was sind die Konsequenzen für den Anwender? Im BS werden die Objekte, die sich auf die geänderte Achse beziehen, ungültig. Dies gilt für Inventarobjekte, Knoten, Abschnitte, Streckennetze und Projektgeometrien. Die ungültigen Objekte sind vom Anwender manuell wieder in einen gültigen Zustand zu versetzen. Das BS liefert dafür geeignete Selektions- und Bearbeitungs-Funktionen. In Trasse und KUBA erfolgt die Aktualisierung der Achsen offline. Die Achsen werden vom BS geliefert und in TRA oder KUBA manuell importiert. In Abhängigkeit des Änderungscodes, werden die Lokalisierung der Objekte automatisch nachgerechnet oder müssen manuell neu verortet werden. Fazit: Bei einer Achsaktualisierung sollten bewusst immer die Konsequenzen auf die Nachführung der Objekte in den Fachapplikationen betrachtet und in der Planung der Nachführung berücksichtigt werden. Ausbildung Das Schulungsangebot 2013 wurde wenig genutzt. Mangels Teilnehmer mussten viele Schulungen abgesagt werden. Die Umfrage in den Kantonen zeigt auch für 2014 einen sehr heterogenen Bedarf. Aufgrund der Resultate der Umfrage wurde, in Abstimmung mit der MISTRA-GPL, beschlossen für 2014 vermehrt Individualschulungen in den Kantonen anzubieten. Für KUBA und LV werden weiterhin Schulungen im Schulungskalender 2014 angeboten. Ausblick Die aktuelle Planung der Einführung von MISTRA in den Kantonen zeigt, dass zwischen Mai und Dezember 2014 folgende Applikationen in Produktion gehen sollen: BS in 12 Kantonen, TRA in 3 Kantonen, KUBA in 4 Kantonen, LV in 2 Kantonen und VMON in 8 Kantonen. Weiterhin hat der Kanton GE das Projekt zur Einführung von MISTRA wieder gestartet. Zurzeit wird das Thema der Lieferung des Strassennetzes an das MISTRA-BS analysiert. Das Basissystem ist bei acht Kantonen in Betrieb. Die Daten übernahme der Achsen ist erfolgt und es stehen bereits bei zahlreichen Kantonen die ersten Nachführungsarbeiten im RBBS an. Im Betrieb der Fachapplikationen stellt sich die Frage, wie sich Änderungen an den Achsen im Basissystem auf die Nachführung der Lokalisierung der Objekte in den Fachapplikationen auswirken. Es gibt auf diese Frage keine kurze Antwort. Die Nachführungsmechanismen in den Fachapplikationen sind, bedingt durch die fachlichen Anforderungen, unterschiedlich. Es ist deshalb wichtig, bevor eine Nachführung der Achsen im Basissystem vorgenommen wird, die Auswirkungen auf die Fachapplikationen zu kennen. Abb.12: Planung der produktiven Applikationen per Ende 2014 Die GS2 wird die Einführung von MISTRA in den Kantonen bis Ende 2014 koordinieren. Gemäss der heutigen realistischen Planung wird die Einführung der Applikationen in den Kantonen bis 31. Dezember 2014 nicht abgeschlossen sein und wird sich auch 2015 fortsetzen. Verantwortliche und Mitwirkende Leitung GS2 MISTRA: Claude Marschal, R+P Leitung Stv. GS2 MISTRA: Jacques Steffen, Inser Ausgabe Nr. 16 Juli

13 D ER WECHSEL VON DER EINFÜHRUNG ZUM BETRIEB IM KANTON THURGAU Peter Zollinger, Rainer Bobst Im Kanton Thurgau ist die Einführung der Applikationen Basissystem, Trassee und KUBA abgeschlossen. Seit dem Frühling 2014 werden erste Erfahrungen im Betrieb der einzelnen Applikationen gesammelt. Basissystem Nachführung RBBS Die Grundlagen für die Nachführung des RBBS sind die Aus - führungspläne der Abteilung Planung und Verkehr des Kantonalen Tiefbauamts. Der Nachführungszyklus findet jährlich statt. Dazu werden die Pläne gesammelt und auf Vollständigkeit geprüft. Anschliessend führt das Büro Rosenthaler + Partner die Aktualisierung im Basissystem durch. Jeder Nachführungsfall wird geprüft und das beste Vorgehen für die RBBS-Anpassung definiert. Entscheidend beeinflusst wird das Vorgehen durch die Auswirkungen von bereits im RBBS lokalisierten Daten (Knoten, Fachnetze, Verkehrsunfälle, Fahrbahnaufbau und Fahrbahnzustand etc.). Eine falsche Vor - gehensstrategie kann im Extremfall dazu führen, dass bereits vorhandene Daten nicht mehr genutzt und deshalb neu erfasst werden müssen. Sehr gute Kenntnisse über die verschiedenen Typen von Bearbeitungseinheiten, der darin enthaltenen Funktionen und deren Auswirkungen auf die Daten in den verschiedenen Fachapplikationen sind bei der Vorgehensdefinition deshalb zwingend. Änderungen am RBBS passieren täglich, sei dies durch bauliche Tätigkeiten, welche die Linienführung verändern oder durch organisatorische Veränderungen, welche zu Abtretungen von kantonalen Achsen an das ASTRA oder an die Gemeinden führen. Leider sind die Auswirkungen auf die verschiedenen Fachapplikationen und die dort dann nötigen Nachführungsarbeiten noch nicht durchgängig dokumentiert. Zu diesem Thema ist deshalb ein Workshop RBBS Mutationen und deren Auswirkungen auf die Fachapplikationen am Mittwoch 20. August 2014 in Bern vorgesehen. Knoten Der Bestand an Knoten in STRADA ist historisch gewachsen. Die Knoten wurden für verschiedene Zwecke erhoben und erfasst. In MIS- TRA ist die Typenliste der Knoten gegenüber STRADA stark reduziert. Zudem ist MISTRA ein GIS basiertes Werkzeug. Deshalb ist nicht jeder in STRADA vorhandene Knoten auch für MISTRA sinnvoll. Eine kleine Richtlinie legt nun für den Kanton Thurgau fest, wie in MISTRA die Knoten zu verwalten sind. In dieser Richtlinie werden nur noch Verkehrsknoten und Hoheitsknoten an Kantonsgrenzen definiert. Gegebenenfalls werden noch zusätzliche Knoten angelegt, falls eine Abschnittsdefinition dies erfordert. Die Bereinigung des Knotenbestandes brachte eine Reduktion der ursprünglich 620 auf 460 Knoten. Abb. 13: Beispiel aus der Erfassungsrichtlinie für Knoten 12 Ausgabe Nr.16 Juli 2014

14 Fachnetze Die Fachnetze Priorisierung, Hauptstrassen / Nebenstrassen, Betrieblicher Unterhalt und Verkehrslastklassen wurden aus STRADA exportiert (Shapefile) und im Basissystem visualisiert. Dies dient als Basis für eine Neuerfassung der Netze. Dabei hat sich gezeigt, dass die Funktionalität des Basissystems zur Erfassung neuer Strecken und Abschnitte dokumentiert ist und gut funktioniert. Die bereits erwähnte Bereinigung der Knoten hat erst nach der Erfassung des Fachnetzes Verkehrslastklassen stattgefunden. Nachträglich musste deshalb überprüft werden, wie sich die Veränderungen auf das Fachnetz ausgewirkt haben. Die Abschnitte werden nicht automatisch nachgeführt. Sie müssen deshalb in eine Bearbeitungseinheit geladen und dort überprüft werden. Die dann auftretenden Warnungen und Fehler zeigen dem Benutzer, welche Abschnitte aktualisiert werden müssen. Diese Aktualisierung erfolgt leider noch vollständig von Hand. In KUBA-DB dauert der Wechsel zwischen den Unterinfrastruktur - objekten zu lange. Die Erfassung oder Korrektur vieler Objekte ist folglich langwierig. Eine Massendatenerfassung in Tabellenform wäre praktisch Das MISTRA-Login mittels des SMS-Codes ist mühsam Die Erstellung von Kampagnen für die Inspektionen ist beschwerlich Die Inspektionserfassung mit der Applikation ipad Mini ist viel aufwändiger als mit dem Digital Pen und dem Validierungstool von KUBA 4 Die Arbeit auf dem Mobile ist zwar spielerisch, aber für die Eingabe von Zuständen und Schäden zeitraubend TRASSEE Die meisten Belags- und Zustandsdaten wurden von STRADA nach Trassee migriert. Die Zustandsdaten 2013 waren in der Übergangslösung LOGO verfügbar und wurden über die INTERLIS-Schnittstelle an Trassee übergeben. Damit ein externes System Daten über die INTERLIS-Schnittstelle liefern kann, müssen die benötigten Referenzen auf RBBS, Katalog und Projekte bekannt sein. Die Referenzdaten können einfach über einen Export von Trassee dem externen System zur Verfügung gestellt werden. Die dabei gewonnenen Erfahrungen zeigen, dass es nicht ganz einfach ist, alle Bezüge so zu erstellen, dass sich die INTERLIS-Datei fehlerfrei importieren lässt. Nach einigen Versuchen waren alle Fehler behoben, die Daten wurden importiert und die Bewertung der Zustandsgrössen durchgeführt. Abb. 14: Fehlermeldung bei der Überprüfung eines Abschnittes des Fachnetzes Verkehrslastklassen Bei dieser Arbeit hat sich gezeigt, dass das notwendige fachliche Know-how wesentlich grösser sein muss als bei einer Neuerfassung von Abschnitten. Auch ist die technische Handhabung des Systems schwieriger. Das Verhalten des Basissystems ist zudem für diesen Nachführungsfall nicht ausreichend dokumentiert. Dadurch war der Nachführungsaufwand grösser als ursprünglich angenommen. KUBA Bei der Datenmigration von KUBA 4 auf KUBA 5 wurde die gute Unterstützung durch CAD RZ bei der Migration und IMC bei der Validierung geschätzt. Das Migrationsprotokoll zeigte eine grosse Anzahl an Fehlermeldungen. Die Bereinigung war aufwändig und zeitintensiv. Leider konnte sie vor der definitiven Migration nur teilweise durchgeführt werden. Die Erfahrungen seit der Inbetriebnahme von KUBA 5, fallen generell positiv aus. Speziell können folgende Punkte erwähnt werden: Auf der Hauptseite von KUBA-DB sind viele Informationen übersichtlich angeordnet. Die Übersicht ist damit besser als bei KUBA 4 Die Dateneingabe kann in KUBA-DB auf einer Infrastrukturebene sehr schnell bewerkstelligt werden Das Login funktioniert nach ursprünglichen Schwierigkeiten bei der Erstanmeldung jetzt innert Minutenfrist Das Handling von Fotos mit ipad Mini begeistert Der Wechsel von KUBA 4 auf KUBA 5 wird im Grossen und Ganzen als Fortschritt betrachtet. Verbesserungspotential wird in folgenden Bereichen festgestellt: Abb. 15: Importschnittstelle von Trassee VUGIS VUGIS ist bereits seit längerem beim Kanton Thurgau im Einsatz. Ab April 2014 kann neu mit der Version RE3 ausgewertet werden. Die mit diesem Releasewechsel verbundenen Verbesserungen werden als Quantensprung wahrgenommen. Das System hat v.a. in der Bedienungsfreundlichkeit stark zugenommen: Unfälle lassen sich wesentlich leichter Auswählen und anzeigen Das Drucken ist einfacher geworden. Neu sind auch Formate bis A0 möglich Das Handling des Systems ist generell viel intuitiver geworden Kleinere Probleme werden dank dem guten Kontakt zum ASTRA- Helpdesk und dessen initiativen Einsatz jeweils zügig gelöst. Verantwortliche und Mitwirkende MISTRA Fachverantwortlicher V.I.TG: Peter Zollinger Externe Unterstützung: Rainer Bobst, R+P Ausgabe Nr. 16 Juli

15 M ISTRA EINFÜHR UNG IM KANTON JURA Verfasser: Rose-Marie Gerber, Pascal Mertenat Seit 1999 ist der Kanton Jura mit dem Bezugssystem STRADA für die Datenerfassung der Nationalstrasse N16 vom ASTRA vertraut. Mit dieser Erfahrung und den erworbenen Kenntnissen im interkantonalen Austausch hat das Amt für Infrastruktur des Kantons Jura (ehemals Tiefbauamt) entschieden, die Daten der Kantonsstrassen in digitaler Form zu verwalten. Im Herbst 2012 hat der Kanton Jura die MISTRA Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Seitdem ist der Kanton Jura mit der Einführung des Managementinformationssystems für die Kantons - strassen beschäftigt. Das Strassenportfolio Das kantonale Netz umfasst 450 km Strassen und 120 Kunstbauten. Im MISTRA werden mehr als Fahrbahnobjekte, 98 Achsen und Bezugspunkte verwaltet werden. Abb. 17: Organigramm der Einführung MISTRA JU Planung und Umsetzung Dank der engen Zusammenarbeit zwischen der Projektleitung und dem ASTRA mit Unterstützung des mandatierten MISTRA GS2-Teams, konnte das Programm für die Einführung der Applikationen definiert und die Termine eingehalten werden. Die Planung (Abb.18) ist eine Orientierungs - hilfe des MISTRA Projekts im Kanton Jura. Abb. 18: Planung für die Umsetzung MISTRA JU Abb. 16: Kantons- und Gemeindestrassennetz des Kanton JU Projektorganisation Um eine gute Einführung von MISTRA zu gewährleisten, wurde eine dedizierte Organisation im Amt für Infrastruktur aufgestellt (Abb.17). Dazu wurden externe Leistungen beigezogen, um die Projektleitung zu unterstützen und die Einführung der Fachapplikationen unter der Verantwortung der Projektleiter zu erleichtern. Applikationen Die gewünschten Applikationen wurden mit der Unterstützung von verschiedenen Auftragnehmern in Betrieb genommen. Basissystem (BS) Der Kanton Jura benutzt das Basissystem als Fachapplikation für die Nachführung der Strassenachsen und für die Positionierung der Inventarobjekte zu den Bezugspunkten. 14 Ausgabe Nr.16 Juli 2014

16 Trotz einer gewissen Langsamkeit ist die Bedienung des Basis - systems benutzerfreundlich. Der Kanton Jura passt seine Achsen anhand von Orthofotos an, aber es ist auch möglich neue Geometrien zu importieren. Parallel dazu sind die Bezugspunkte in Koordinaten xy aufgenommen worden, so dass ihre Lokalisierung und ihre Kalibrierung entlang des Achssegmentes sehr genau ist. Im System werden alle Achsen und Inventarobjekte historisiert. Trassee (TRA) Mit dieser Fachapplikation gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem Bereich Erhaltungsmanagement Strassen, welche seit einigen Jahren die jährliche Zustandserhebungskampagne durchführt. Dank diesen Informationen, welche im TRA zur Verfügung gestellt werden können, sowie den visuellen Beobachtungen, können die Budgets besser vorbereitet und geplant werden. Dank der effizienten Verwaltung unserer Strassen, überlegt das Amt für Infrastruktur das Tool Erhaltungsmanagement in Siedlungsgebiet EMSG, mittelfristig und nach Beurteilung einzusetzen. Diese Applikation wird die Entscheidungen für die Wartung der kantonalen Strassen unterstützen. Das Amt für Infrastruktur organisiert sich, um die Fahrbahnstrukturen, die geometrischen Profile und die Fahrbahnnutzung seiner Strassen ebenfalls zu verwalten. Im Vergleich zu STRADA sind die Fachobjekte nicht mehr mit einem Abstand zur Achse verortet, sondern mit einer Distanz zum linken Fahrbahnrand, welcher «linker Fahrbahnrand» heisst. Kunstbauten und Tunnel (KUBA) Das Amt für Infrastruktur hat sich in den letzten Jahren auf die Vollendung der Nationalstrasse N16 Transjuranne fokussiert. In diesem Zusammenhang wurden alle Bauwerke in der Datenbank KUBA erfasst und Inspektionen durchgeführt. Die Inspektionen sind seit 2009 direkt vom ASTRA durchgeführt worden, und zwar zu dem Zeitpunkt, wo die Strasse zum Bund überführt wurde. Die Bauwerke auf den Kantonsstrassen sind dadurch etwas vernachlässigt worden. Seit etwa zwei Jahre werden diese Objekte in KUBA bewirtschaftet. In erster Linie wurde der Zustand erfasst. Heute sind etwa 50% aller Objekte erfasst. Zum heutigen Zeitpunkt kann folgendes gesagt werden: Viele Bauwerke befinden sich in einer eher schlechten Zustandsklasse, während andere (die grössten) sehr wenig Schäden haben. Die Objekte sind in der Tat diejenigen, die in den letzten 20 Jahren im Rahmen der Baustellen der Nationalstrasse gebaut wurden. Somit und aufgrund der aktuellen finanziellen Restriktionen sind die Entscheide für die Erhaltung dieser Infrastruktur (auch langfristig betrachtet) nicht ganz trivial. Der Kanton Jura ist an KUBA MS-light interessiert, um die optimale Strategie für eine langfristige Planung festlegen zu können und die indirekten Kosten für eine Intervention berücksichtigen zu können. VU und VUGIS Seit 2011 werden Unfälle von der kantonalen Polizei in VU erfasst. Die Fachapplikation VUGIS, welche die Anforderungen des Artikels 6 LCR Via Secura erfüllt, ist im Kanton seit Anfangs Jahr produktiv im Einsatz. Sie erlaubt, die bestehenden schwarzen Punkte auf dem Netz aufgrund der vom ASTRA gelieferten Daten ergänzt mit den Informationen von der Polizei zu analysieren. Ziele Der Kanton Jura hat sich als Ziel gesetzt, mit Hilfe von MISTRA die langfristige Planung des Erhaltungsmanagement seiner Strassen nach der vollständigen Datenerfassung zu tätigen. In der Tat wird diese Planung ermöglicht, da die Hauptapplikationen von MISTRA heute funktionell sind. Um die vom ASTRA offerierte Produktpalette zu vervollständigen, wird der Kanton Jura im Jahr 2015 die Fachapplikation LV für den Langsamverkehr installieren. Die Fachanwendung wird die Geo - basisdaten des Bundes, swisstopo und andere Fachverbände (SchweizMobile, usw.) optimal verknüpfen können. Mit dieser Fach - applikation möchte der Kanton ein optimales Erhaltungs management sicherstellen sowie die Velowege, welche im Kanton aktuell im Aufbau sind, realisieren. Die Einführung der Fachapplikation VMON ist ebenfalls für das nächste Jahr geplant. Die Anforderungen des Kantons müssen anhand der bestehenden Verkehrsdaten noch definiert werden. Zurzeit werden Verkehrsmessungen aus einem Messstellennetz in einer, vom Kanton selbst entwickelten Datenbank, verwaltet. Fazit Für unsere Kantonstrassen hat die Einführung von MISTRA einen Stand erreicht, in welchem die Grundlagen solide sind und die Basis gut verankert ist. Seit 2012 konnte dieses Projekt dank dem Engagement der Mitarbeiter des Amtes für Infrastruktur und der Zurverfügung - stellung der notwendigen Budgets realisiert werden. Der Kanton ist überzeugt, dass das ASTRA dieses wichtige Projekt fortsetzen wird, so dass die Wartung und die konstante und sinnvolle Weiterentwicklung der Systeme gewährleistet sind. Die Zusammenarbeit mit den Kantonen in den User Groups MISTRA ist eine sinnvolle Gelegenheit, die Erfahrung auszutauschen. Diese Zusammenarbeit und die Partnerschaft mit dem ASTRA hat im Kanton Jura dazu geführt, Fachapplikationen in Betrieb zu nehmen, welche einen wahren Mehrwert für das Erhaltungsmanagement des Kantonstrassennetzes gebracht hat. Verantwortliche und Mitwirkende Koordinator: Pascal Mertenat Stellvertreter und Ver. Unterhalt: Serge Willemin Projektleiter: BS et TRA: Rose-Marie Gerber KUBA: Thierry Beuchat VUGIS: Hubert Kottelat VMON: Jacques Riat LV: Denis Barthoulot Auftragnehmer (Unterstützung BU & Fach, Einführung: INSER SA, NibuXs, Vico Group, CADRZ AG et IMC GmbH Ausgabe Nr. 16 Juli

17 E MSG - ERHALTUNGSMANAGEMENT IM SIEDLUNGSGEBIET Verfasser: Anja Herlyn, EMSG-Fachsupport Die MISTRA-Fachapplikation «Erhaltungsmanagement im Siedlungsgebiet- EMSG» wurde im Pilotbetrieb durch ausgewählte Gemeinden getestet und wurde am GEOSummit der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit steht den Gemeinden ein kostengünstiges, pragmatisches Instrument für das Erhaltungsmanagement von Strassen auf Basis des Grundmodells Werterhalt zur Verfügung. Ziel ist, die Gemeinden beim Aufbau eines strategisch ausgerichteten und wirkungsorientierten Erhaltungs managements zu unterstützen. Zentrale Fragen des Erhaltungsmanagements können so mit überschaubarem Aufwand gesteuert und überwacht werden. Ausgangslage Sowohl der Bund, als auch Kantone, Städte und Gemeinden sind Eigentümer von Strassen im Siedlungsgebiet. Insgesamt bewirtschaften und unterhalten die unterschiedlichen Eigentümer ein Strassennetz mit einer Gesamtlänge von rund Kilometern. Davon verlaufen etwa Kilometer durch besiedeltes Gebiet. Dieses Strassennetz in besiedeltem Gebiet entspricht einem volkswirtschaftlichen Wert von über 100 Mrd. Franken. Viele Strassen sind während der Hochkonjunktur erstellt worden und kommen nun in eine Phase, in der Sanierung und Erneuerung dominieren. Die Eigentümer stehen vor der Herausforderung, das Qualitätsniveau der Strassen zu halten, indem sie sorgfältig den Werterhalt, die Erweiterung und die Modernisierung der bestehenden Strassen sicherstellen. Heute gilt es, strategische und taktische Entscheidungen zu treffen, um die verfügbaren Ressourcen langfristig effizient und effektiv einsetzen zu können. Dies gelingt nur, wenn genügend Informationen auf allen Ebenen verfügbar sind. Der Zustand der Strassen, der mittel- und langfristige Investitionsbedarf, sowie die Wirkung und der Nutzen unterschiedlicher Werterhaltungsstrategien sind nur einige der Punkte, welche für den Werterhalt der Strassen bekannt sein müssen. Bislang fehlte ein Tool, das es erlaubte, diese Planungen im Kontext mit den gültigen Normen darstellen und durchführen zu können. Abb. 19: Strassenzustandsabschnitte einer Beispielgemeinde (Orthofoto) 16 Ausgabe Nr.16 Juli 2014

18 Was ist EMSG? Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat das Management - informationssystem Strassen und Verkehr (MISTRA) konzipiert, das aus einem Basissystem mit Sockeldaten und verschiedenen angekoppelten Fachapplikationen besteht. EMSG dient als weiteres Element von MISTRA dazu, allen Eigentümern von Strassen im Siedlungsgebiet (Bund, Kantone, Gemeinden) ein kostengünstiges Instrument für das Erhaltungsmanagement auf Basis des Grundmodells Werterhaltung bereitzustellen. Insbesondere sollen den Strasseneigentümern Inputs für die mittel- und langfristige Finanzplanung geliefert werden. Zusätzlich soll EMSG mit der Einführung eines einheitlichen Ansatzes für das Erhaltungsmanagement im Siedlungsgebiet zu einer Verbesserung der Informationen über das Strassennetz der Schweiz sowie der Transparenz bezüglich Kosten, Leistung und Wirkung unter den einzelnen Strasseneigentümern führen. Organisatorisch ist EMSG als Fachapplikation ins Gesamtsystem MIS- TRA integriert. Der Zugriff erfolgt über eine Webapplikation. Auf diese Weise stehen dem Benutzer immer die aktuellsten Basisdaten zur Verfügung. Ein entsprechender Support wird gewährleistet. Die Benutzer haben ausschliesslich Zugriff auf ihre eigenen Daten. Es wird jedoch ermöglicht, im Rahmen eines Benchmarking einen Teil der eigenen Daten anonymisiert den anderen Teilnehmern zur Verfügung zu stellen und dadurch auch lesenden Zugriff auf die anonymisierten Daten anderer Benchmarking -Teilnehmer zu erhalten. Bedeutung «Grundmodell Werterhalt» EMSG basiert auf dem Grundmodell Werterhalt (SN ) und beschreibt die Werterhaltungsthematik aus drei Blickwinkeln. Die Objektsicht (Zustandsbeurteilung und Erhaltungsmassnahmen) wird der Netzsicht (jährlicher Wertverlust auf Basis des Wieder - beschaffungs werts des Inventars, siehe Abbildung 20) gegenüberge - stellt. Die Zustandsentwicklung ist ein Indikator für die Wirkung der Erhaltungsmassnahmen. Abb. 21: Erfassung eines Strassenabschnittes im GIS-Modus Durch eine Verknüpfung der 3 Sichten können Erhaltungsmassnahmen und somit der Netzzustand strategisch gesteuert und dadurch optimiert werden. Umsetzung in 3 Arbeitsmodi EMSG verfügt über drei unterschiedliche Arbeitsmodi: 1. Den GIS-Modus wählen Gemeinden, die die umfassenden Funktionalitäten der Fachapplikation EMSG benutzen wollen. Die räumliche Lage der Strassen ist in der graphischen Oberfläche bereits vorhanden und dient als Basis für die Erfassung von sämtlichen weiteren Informationen (siehe Abbildung 21). Auf diese Weise können in wenigen Arbeitsschritten das Inventar der Strassen erfasst und erste Auswertungen vorgenommen werden, wie z.b. Wiederbeschaffungs - wert und Wertverlust. Die so geschaffenen Grundlagen sind die Voraussetzung für die Erfassung des Strassenzustandes und die Definition von Erhaltungsmassnahmen. Die Zustandserfassung nach SN b wird im EMSG unterstützt und kann intern durch geschultes Personal oder durch externe Fachleute erbracht werden. Zusätzlich bietet die Feldapplikation «EMSG Mobile» die Möglichkeit einer Offline-Datenerfassung vor Ort. Hierfür kann ein mobiles Gerät (z.b. Tablett-PC) eingesetzt werden. Ausserdem wird zusätzlich die Baukoordination mit den Teilsystemen (z.b. Kanalisation) unterstützt. Die Ergebnisse können in Form von Karten, Tabellen und Zusammenfassungen dargestellt werden. 2. Der Strassennamenmodus richtet sich an Gemeinden, für die eine tabellarische Erfassung des Strasseninventars und dessen Auswertungen in Grafiken und Tabellen optimal sind. Die Funktionen zur Erstellung der Netzsicht und zur Zustandserfassung und Massnahmenplanung sind die gleichen wie im GIS-Modus (ohne Visualisierung). Abb. 20: Auswertung Inventar Strassennetz 3. Zielgruppe des summarischen Modus sind einerseits Gemeinden, die mit kleinem Aufwand den ersten Einstieg in die Thematik suchen und andererseits Gemeinden, die bereits mit anderen Werter - haltungstools arbeiten und eine unkomplizierte Teilnahme am Benchmarking suchen. Ausgabe Nr. 16 Juli

19 auf. Zusätzlich lassen sich durch die Koordination von Massnahmen Synergieeffekte realisieren. Durch die Umsetzung als Web-Applikation fallen keine zusätzlichen IT- Kosten an. Ein fachlicher und technischer Support ist gewährleistet, eine Online-Hilfe ist verfügbar. Ein Fachsupport unterstützt die Gemeinden in fachlichen und technischen Fragen beim Einstieg in EMSG sowie beim Aufbau eines Erhaltungsmanagements von Strassen. Durch angebotene Schulungen ist an einem Tag das Erlernen der Funktionen der EMSG-Fachapplikation möglich. Abb. 22: Ausschnitt des detaillierten Zustandserfassungsformulars gemäss SN b Benchmarking In allen drei Modi ist es möglich, Kennzahlen der Bereiche Inventar, Zustand und realisierte Massnahmen anonym mit anderen Gemeinden zu vergleichen. Jahresabschluss und Auswertungen Der Jahresabschluss ermöglicht unabhängig vom gewählten Arbeits - modus die Auswertung der Zustandsentwicklung über mehrere Jahre. Hierdurch wird es ermöglicht, die Wirkung der Erhaltungsmassnahmen auf das Strassennetz zu beurteilen. Auch können längerfristige Trends im Verhältnis zwischen Investitionen und Wertverlust im Strassennetz erkannt werden. Diese Erkenntnisse bieten einerseits amtsintern gegenüber der Politik Argumente für Budgetentscheidungen, andererseits einen Überblick über die längerfristigen Konsequenzen dieser Entscheidungen. Nutzen und Vorteile von EMSG EMSG ermöglicht ein auf den Schweizer Normen (SN ff, SN b) basierendes pragmatisches Erhaltungsmanagement und ist massgeschneidert auf die Bedürfnisse von Schweizer Gemeinden. Durch Eingabe der Ergebnisse der Zustandserhebungen kann eine Massnahmen- und Finanzplanung erstellt werden, und mittels der Kennzahl «jährlicher Wertverlust» kann die Erhaltung aktiv gesteuert werden. Auswertungen liefern Unterlagen und Argumente, um Budget - entscheidungen amtsintern und gegenüber der Politik zu begründen und zeigen die längerfristigen Konsequenzen dieser Entscheidungen Output EMSG Je nach Arbeitsmodus bietet EMSG bis zu 48 verschiedene Auswertungsmöglichkeiten mit der Exportmöglichkeit der Daten nach MS-Excel oder PDF. Im GIS-Modus sind 5 verschiedene Hintergrundkarten und 8 Ebenen mit Zusatzinfos darstellbar. Ein Import und Export von Daten erleichtert im Strassennamen-Modus die Integration von bestehenden Daten aus MS-Excel. Die Benchmarking-Funktion erlaubt einen anonymisierten Vergleich mit den Durchschnittswerten anderer Gemeinden. Kosten EMSG Für einen kompletten Schulungstag sind Kosten in Höhe von CHF 750 pro Teilnehmer einzuplanen. Die Jahresnutzungsgebühr beträgt CHF 800. Der Fachsupport ist kostenfrei. Optimierungung Die Rückmeldungen aus den Pilotgemeinden von EMSG fliessen in die Optimierungung ein. So ist in einem nächsten Schritt die Entwicklung einer Schnittstelle geplant, die einen Import der EMSG-Daten in bestehende GIS-Lösungen ermöglichen soll. Verantwortliche und Mitwirkende Projektleitung: Martin Surka, ASTRA Entwicklung und Wartung: Tech Talk Kontakt EMSG Fachsupport c/o WIFpartner AG Bachmattstrasse Zürich Telefon: Webseite: 18 Ausgabe Nr.16 Juli 2014

20 K ONTAKTE Gesamtprojektleiter MISTRA Christoph Käser Telefon: Gesamtprojektleiter Stv. MISTRA Antoine Buntschu Telefon: Projektleiter Basissystem BS Florian Besançon Telefon: Anwendungsverantwortliche Trassee TRA Luzia Seiler Telefon: Anwendungsverantwortlicher Kunstbauten und Tunnel KUBA Alain Jeanneret Telefon: Anwendungsverantwortlicher Verkehrsunfälle VU Philippe Bapst Telefon: Projektleiter Verkehrsunfälle, Auswertungen mit GIS VUGIS Gerhard Schuwerk Telefon: Anwendungsverantwortlicher Verkehrsmonitoring VMON Nicolas Latuske Telefon: Anwendungsverantwortlicher Liegenschaftsund Vertragsmanagement LVS Erik Jenk Telefon: Anwendungsverantwortliche Lärmbelastungskataster LBK / SABA Marguerite Trocmé Maillard Telefon: Anwendungsverantwortlicher Sonderbewilligungen SB Marco Piscopo Telefon: Anwendungsverantwortlicher Erhaltungsmanagement im Siedlungsgebiet EMSG Martin Surka Telefon: Projektleiterin Entwässerung ENT Sabine Würmli Telefon: Projektleiter Langsamverkehr LV Christoph Seiler Telefon: Projektleiter Betriebs- und Sicherheitsanlagen BSA Cédric Joseph Telefon: Anwendungsverantwortlicher Betriebsund Sicherheitsanlagen BSAS (Sofortlösung) Eugen Fuchs Telefon: Anwendungsverantwortlicher Infrastrukturbauten Betrieb IBBS (Sofortlösung) und Betrieblicher Unterhalt BUS (Sofortlösung) Martin Wyss Telefon: Anwendungsverantwortlicher Störfallrisiken (STR) Adrian Gloor Telefon: Helpdesk ASTRA Boun Huang Ou Telefon: https://hd.mistra.ch Telefon: GS1 MISTRA, c/o Techdata AG Urs Schneeberger Effingerstrasse Bern Telefon: GS2 MISTRA, c/o Rosenthaler+Partner AG Claude Marschal Feldrebenweg 16, 4132 Muttenz Telefon: GS3 MISTRA, c/o Techdata AG Jean-Pierre Bolli Effingerstrasse Bern Telefon:

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