Deutscher Hintergrundbericht zur OECD Studie Skills beyond School BILDUNG

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Deutscher Hintergrundbericht zur OECD Studie Skills beyond School BILDUNG"

Transkript

1 Aufstieg durch berufliche Fortbildung Deutscher Hintergrundbericht zur OECD Studie Skills beyond School BILDUNG

2

3 Aufstieg durch berufliche Fortbildung Deutscher Hintergrundbericht zur OECD Studie Skills beyond School BILDUNG

4

5 INHALT 1 Inhaltsverzeichnis Vorwort Angebote Zum Begriff postsekundare Berufsbildung im Kontext des Berichts Überblick Bildungsangebote Einrichtungen Öffentliche Anbieter Private Anbieter Statistischer Überblick Zahl der Teilnehmer Die Bedeutung postsekundarer Bildungs kombinationen im Vergleich Zusammensetzung der Teilnehmer/innen nach Geschlecht, Vorbildung, Alter und Erwerbsstatus Abbruch- und Abschlussraten Arbeitsmarktbezogene Ergebnisse postsekundarer Berufsbildungsprogramme Übergänge in andere Bildungsangebote Angebotstrends Angebotsmix, Steuerung und Organisation, Sozialpartner Entwicklung der Angebotsseite, Bedarfsermittlung Zuständigkeiten auf den unterschiedlichen staatlichen Ebenen Organisationsformen auf Anbieterseite Rolle der Sozialpartner Fortbildung am Arbeitsplatz Rolle des Lernens am Arbeitsplatz bei der Gestaltung/Organisation von Fortbildungsprogrammen Qualitätssicherung bei der Fortbildung am Arbeitsplatz Zugangswege, Durchlässigkeit, Qualifikationsrahmen Zugangswege Durchlässigkeit zu anderen Bildungs programmen Mögliche Auswirkungen des nationalen Qualifikationsrahmens auf die postsekundaren Bildungsprogramme Nachqualifizierungsmöglichkeiten und Chancengerechtigkeit Rolle des postsekundaren Berufsbildungssystems beim Angebot von Nachqualifizierungsmöglichkeiten für Wiedereinsteiger Bedeutung des postsekundaren Berufsbildungssystems für die Förderung der Chancengerechtigkeit Übergang in den Arbeitsmarkt Nutzen verschiedener Arten von Bildung Nutzen postsekundarer Berufsbildung (Vertiefung von 8.1) Finanzierung und Anreize Verhältnis von staatlicher Förderung, Arbeitgeberangeboten und individuell finanzierter postsekundarer Berufsbildung Staatliche Finanzierung von postsekundarer Berufsbildung im Vergleich zu akademischen Bildungsangeboten Anreizsysteme, Teilnahmeförderung...47

6 2 INHALT 10 Pädagogik Lehrkräfte und Dozenten in Vorbereitungskursen der Kammern Lehrkräfte an Fachschulen Berufsberatung Ausbildungsbegleitende Berufsberatungsmaßnahmen für Teilnehmer sowie für potenzielle Teilnahmeinteressenten Qualifizierung der Berufsberater ( career guidance professionals ) Berufsinformationen für Berufsbildungsteilnehmer und Berufsberater Qualitätssicherung Fortbildungsordnungen und Kammerregelungen Fachschulen Politikentwicklung und Initiativen Entwicklung in den vergangenen 10 Jahren Aktuelle und geplante Entwicklungen Selbsteinschätzung Stärken und Herausforderungen Bibliographie... 59

7 VORWORT 3 Vorwort Die OECD hat im September 2010 mit der Studie Learning for Jobs ( erstmals eine vergleichende Untersuchung im Bereich der beruflichen (Erstaus-)Bildung veröffentlicht. Als Folge der positiven Resonanz haben die OECD Mitglied staaten beschlossen, ein Nachfolgeprojekt zu initiieren. Im Fokus der im Jahr 2011 gestarteten Studie Skills beyond School stehen berufliche Kompetenzen, die postsekundar, d.h. nach Abschluss einer Erstausbildung erworben werden können. Es handelt sich folglich um Bildungsaktivitäten im Bereich der beruflichen Fortbildung, Weiterbildung oder beruflichen Neuorientierung. Diesem Bildungsbereich kommt zunehmend wachsende Bedeutung zu, da er für die Ausbildung und Qualifizierung von spezialisierten Fach- und Führungskräften essentiell ist und dadurch maßgeblich die Wettbewerbsfähigkeit dynamischer Volkwirtschaften beeinflusst. Im Rahmen von Skills beyond School wird die OECD mittels Reviewverfahren eine internationale Vergleichsstudie zwischen den sich beteiligenden Ländern sowie jeweils spezifische Länderstudien erstellen. Für die Durchführung der OECD Studie Skills beyond School hat jedes teilnehmende Land einen so genannten Nationalen Hintergrundbericht zu erstellen. Die OECD hat für diesen Bericht eine Struktur mit konkreten Fragestellungen vorgegeben. Gemäß diesem Raster baut sich der vorliegende Nationale Hintergrundbericht Deutschland auf. Die staatlich geregelte berufliche Fortbildung ist der formalisierte Kern der vielfältigen Weiterbildungsangebote in Deutschland, die sich insbesondere durch die intensive Einbeziehung von Experten aus der betrieblichen Praxis auszeichnet. Im Nationalen Hintergrundbericht Deutschland werden neben der Darstellung der Verantwortlichkeiten und Strukturen auch Aspekte der Beteiligung, der Weiterbildungsberatung wie auch die Frage der Durchlässigkeit, z. B. des Übergangs in die hochschulische Bildung tiefer gehend behandelt. Eine umfassende Darstellung der gesamten Weiterbildungslandschaft in Deutschland ist mit diesem Hintergrundbericht aufgrund der notwendigen thematischen Fokussierung und der vorgegebenen Struktur weder möglich noch intendiert. Im Bereich der postsekundaren Berufsbildung gibt es zum Teil sehr unterschiedliche nationale Modelle. Aufgrund dieser Heterogenität können die Untersuchungsschwerpunkte der neuen OECD-Studie länderbezogen mit definiert werden. Deutschland beteiligt sich an Skills beyond School. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Kultusministerkonferenz legten gemeinsam den Fokus für den entsprechenden Deutschlandbericht auf die formalen beruflichen Fortbildungsgänge, ihre Abschlüsse sowie die unterschiedlichen Bildungsanbieter dieser Qualifikationen entsprechend dem Niveau ISCED 5B (International Standard Classification of Education, Internationale Standardklassifikation für das Bildungswesen). Dazu gehören Fortbildungsgänge nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO) sowie an Fachschulen und Fachakademien nach Landesrecht. Nicht einbezogen werden Berufsakademien und duale Hochschulen, da sie als dem hochschulischen Bildungs bereich zugehörig angesehen werden sowie die Schulen des Gesundheitswesens und die Schulen der öffentlichen Verwaltung, da hier der Schwerpunkt auf beruflicher Erstausbildung liegt.

8 4 ANGEBOTE 1 Angebote 1.1 Zum Begriff postsekundare Berufsbildung im Kontext des Berichts Gegenstand und Grundlage des Berichtes sind berufliche Fortbildungsgänge, ihre Abschlüsse sowie die unterschiedlichen Bildungsanbieter der Qualifikationen auf dem Niveau ISCED 5B (Internationale Standardklassifikation für das Bildungswesen, International Standard Classification of Education). Dazu gehören Fortbildungsgänge nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO) sowie Fachschulen und Fachakademien nach Landesrecht. Nicht einbezogen werden Berufsakademien und Duale Hochschulen, da sie als dem hochschulischen Bildungsbereich zugehörig angesehen werden sowie die Schulen des Gesundheitswesens und die Schulen der öffentlichen Verwaltung, da hier der Schwerpunkt auf beruflicher Erstausbildung liegt. Nicht enthalten in der ISCED-Klassifikation sind die beruflichen Fortbildungsgänge der zuständigen Stellen, insbesondere der Industrie- und Handelskammern (IHK), sowie der Handwerkskammern (HWK). Ihnen kommt im Bereich des post-secondary VET in Deutschland eine wichtige Rolle zu und sind somit ebenfalls Gegenstand des vorliegenden Berichtes. 1.2 Überblick Bundesrechtlich geregelte berufliche Fortbildungsordnungen und Prüfungsregelungen der zuständigen Stellen (sog. Kammerregelungen) Zunächst ist zwischen beruflicher Weiterbildung und beruflicher Fortbildung zu unterscheiden. Die berufliche Fortbildung ist ein Teil der beruflichen Weiterbildung und hat im Gegensatz zu anderen beruflichen Weiterbildungsgängen ihre gesetzlichen Grundlagen im Berufsbildungsgesetz ( 53 ff BBiG) und in der Handwerksordnung ( 42 ff HwO). Diese Prüfungen gem. erlassener Fortbildungsordnungen führen zu anerkannten Abschlüssen. Daneben werden dem Oberbegriff berufliche Weiterbildung die Umschulung sowie das Lernen im Prozess der Arbeit (formelles und informelles Lernen) zugeordnet. die die berufliche Handlungsfähigkeit erhalten und an gewandelte Erfordernisse der Arbeitswelt anpassen soll, ermöglicht es die Aufstiegsfortbildung, die berufliche Handlungsfähigkeit im Hinblick auf qualitativ höherwertige Berufstätigkeiten zu erweitern und beruflich aufzusteigen, z. B. auf die Ebene des Meisters, Fachwirts, Fachkaufmanns, Ausbilders oder eines sonstigen höherrangigen anerkannten Ab schlusses. (Herkert and Töltl 1999; Götzhaber, Jablonka et al. 2011, S. 10). Für die Aufstiegsfortbildung werden im Rahmen der genannten gesetzlichen Grundlagen ( 53 BBiG, 42 HwO) Fortbildungsordnungen mit den Prüfungsregelungen von einem Bundesministerium, meist dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, er lassen. Im Bereich des Handwerks liegt die Zuständigkeit für den Erlass von Handwerksmeisterordnungen beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, 45 HWO. Initiiert werden die Fortbildungen in der Regel von den Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften. Im Jahr 2010 gab es insgesamt 212 bundesrechtlich geregelte Fortbildungsordnungen (BIBB 2011a S. 337). Diese Fortbildungsordnungen sind bundesweit anerkannt und verfügen auch bundesweit über einheitliche Prüfungsregelungen. Nach 54 BBiG, 42a HwO können aber auch die sog. zuständigen Stellen Regelungen zu Fortbildungsprüfungen erlassen, sog. Kammerregelungen. Zuständige Stellen sind beispielsweise die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK), 71 ff. BBiG. Hiervon machen sie rege Gebrauch. So gab es im Jahr Rechtsvorschriften einzelner Kammern zu 731 von ihnen geregelten Fortbildungsberufen (BIBB 2011b S. 174). Diese Prüfungsregelungen gelten lediglich in den einzelnen, sie erlassenden Kammerbezirken. Beispiel: Fachkraft für regenerative Energietechnik, diese Fortbildungsprüfung gibt es lediglich in vier von insgesamt 53 Handwerkskammerbezirken. Im Rahmen der Fortbildung sind drei Abschlussbzw. Qualifizierungsebenen zu unterscheiden: Innerhalb der Fortbildung wiederum ist zwischen der Anpassungs- und Aufstiegsfortbildung zu unterscheiden. Im Gegensatz zur Anpassungsfortbildung,

9 ANGEBOTE 5 Schaubild: Ebenenmodell in der beruflichen Fortbildung In einer Vereinbarung von 1996 haben sich die Spitzenorganisationen der Wirtschaft, vertreten im Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung (KWB), gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) auf diese Systematik verständigt. Der Schwerpunkt der geregelten Aufstiegsfortbildungen liegt auf der Ebene 2. Abschlüsse der ersten Ebene beurkunden einen ersten weiteren Qualifizierungsschritt nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Die zugehörigen Qualifikationen sollen in erster Linie die Berufsausbildung erweitern und vertiefen, neue Inhalte betreffen, in andere Berufsfelder führen oder als Quereinstieg für berufserfahrene Praktiker dienen. Auf der zweiten Ebene werden die öffentlichrechtlichen Fortbildungsabschlüsse geregelt, die dem Nachwuchs für die mittlere Führungsebene in den Unternehmen durch Berufspraktiker dienen, oder auf die Wahrnehmung von Funktionen vorbereiten, die ggü. Qualifikationen der ersten Ebene eine deutlich erweiterte Verantwortung beinhalten und für gehobene Sach- und Führungsauf gaben qualifizieren. Im letzten Jahrzehnt wurde eine dritte Ebene gebildet, die in der Regel einen Abschluss der Ebene 2 voraussetzt. Auf dieser Ebene qualifizieren sich berufserfahrene Praktiker für Tätigkeitsfelder, die bislang vorwiegend von Akademikern besetzt sind. Dadurch sollen Karrieremöglichkeiten ohne Umweg über ein Hochschulstudium eröffnet und mögliche Arbeitsmarktnachteile gegenüber Akademikern abgebaut werden (s. auch Kap. 6.2). Das Ziel der beruflichen Aufstiegsfortbildung ist, die berufliche Handlungsfähigkeit zu erweitern und beruflich aufzusteigen, 1 Abs. 4 BBiG. Durch die Novellierung des Gesetzes im Jahr 2005 hat der Begriff der beruflichen Handlungsfähigkeit eine Modifizierung erfahren. Gemäß der alten Fassung mussten zu ihrer Erreichung im Rahmen der beruflichen Bildung die notwendigen beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden. In der novellierten Fassung von 2005 wurde diese Definition um die Dimension der Fähigkeiten ergänzt. Es müssen nunmehr die notwendigen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) vermittelt werden. In dieser Neudefinition zeigt sich die stärkere Kompetenzorientierung in der beruflichen Bildung generell. Diese stärkere Kompetenzorientierung wird in den ordnungspolitischen Vorgaben zunehmend aufgegriffen. Dafür ist die Neuordnung und Konzeption des IT- Weiterbildungssystems in Deutschland exemplarisch. IT-Weiterbildung Mit dem im Jahr 2002 implementierten Weiterbildungs - system für den Bereich der Informationstechnologie (IT-Weiterbildungssystem) wurde konzeptionell Neuland betreten. Die IT-Branche beklagte damals einen Mangel an Fachkräften und das Fehlen einer geordneten Weiterbildung. Kompetenzerwerb fand häufig im non-formalen oder informellen Bereich, z. B. am Arbeitsplatz statt. Ziel des IT-Weiterbildungssystems war eine durchgängige Qualifizierung nach Abschluss

10 6 ANGEBOTE einer dualen Ausbildung zu etablieren, die einerseits eine Weiterentwicklung der individuellen Kompetenzen im Arbeitsprozess ermöglicht, gleichzeitig aber durch eine Zertifizierung Beschäftigungs- und Karrierechancen eröffnet oder verbessert. Das Modell enthält drei Stufen, die dem oben dargestellten Ebenenmodell der beruflichen Fortbildung entsprechen. Auf jeder Stufe werden Zertifikate bzw. Abschlüsse vergeben. Auf Stufe 2 werden nach Ablegen der Fortbildungsprüfungen Abschlüsse zu operativen Professionals und auf Stufe 3 zu strategischen Professionals von den Industrie- und Handelskammern vergeben. (Die Qualifizierungen auf Stufe 1 werden nicht einer Aufstiegsfortbildung, sondern einer Anpassung zugeordnet, s. Kap. 5). In diesem Konzept wird exemplarisch eine stärkere Kompetenzorientierung in der beruflichen Bildung sichtbar, die zunehmend in den ordnungspolitischen Vorgaben aufgegriffen wird. Die Orientierung an Beruflichkeit und formalen Qualifikationen wird durch eine Orientierung an beruflichen Kompetenzen ergänzt Fachschulen Die Zuständigkeiten für Bildung und Schulen in Deutschland liegt bei den Ländern (Art. 30, 70 GG). Im Bereich der postsekundaren Berufsausbildung sind es die Fachschulen und Fachakademien, die auf Länderebene Bildungsgänge der beruflichen Fortbildung anbieten. Gemäß der von der Kultusministerkonferenz beschlossenen Rahmenvereinbarung über Fachschulen, durch die grundlegende Anforderungen bezüglich Struktur, Unterrichtsumfang, Gliederung und Anforderungsniveau des Bildungsganges festgelegt werden, sind die Funktion und der Zweck der Fachschule wie folgt definiert: Fachschulen sind Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung. Die Bildungsgänge in den Fachbereichen schließen an eine berufliche Erstausbildung und an Berufserfahrungen an. Sie führen in unterschiedlichen Organisationsformen des Unterrichts (Vollzeit- oder Teilzeitform) zu einem staatlichen postsekundaren Berufsabschluss nach Landesrecht. Sie können darüber hinaus Ergänzungs-/Aufbaubildungsgänge sowie Maßnahmen der Anpassungsweiterbildung anbieten. Fachschulen qualifizieren für die Übernahme von Führungsaufgaben und fördern die Bereitschaft zur beruflichen Selbstständigkeit. Nach Maßgabe der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom in der jeweils gültigen Fassung) kann zusätzlich die Fachhochschulreife erworben werden. (Rahmenvereinbarung über Fachschulen, Beschluss der Kultusministerkonferenz vom i.d.f. vom ) Grundlage für den Unterricht an den Fachschulen sind die Lehrpläne, die von zuständigen Landesministerien entwickelt und erlassen werden Exkurs: Zusatzqualifikationen Im Zusammenhang mit der Thematisierung der beruflichen Fortbildung sollte auch ein Blick auf die sog. Zusatzqualifikationen geworfen werden, denn auch sie sind ein flexibles Instrument, um auf veränderte Qualifikationsbedarfe reagieren zu können. Der Begriff der Zusatzqualifikationen ist nicht eindeutig definiert. In der fachwissenschaftlichen Diskussion als auch in der Berufsbildungspraxis werden darunter Maßnahmen verstanden, die Inhalte vermitteln, die über die der beruflichen Erstausbildung hinausgehen, parallel zu einer beruflichen Erstausbildung oder unmittelbar im Anschluss daran stattfinden, einen gewissen zeitlichen Mindestumfang (40 Stunden) nicht unterschreiten und zertifiziert werden können. Gesetzliche Grundlage ist 5 Abs. 2 Nr. 5 BBiG. Hier werden Zusatzqualifikationen als ein Instrument verstanden, mit dem zusätzliche, berufliche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden. Sie werden der beruflichen Erstausbildung zugeordnet. Anbieter sind Betriebe, Berufsschulen, aber auch IHKs und HWKs. Zusatzqualifikationen werden z. B. in den Bereichen Fremdsprachen oder internationales Management angeboten. Sie machen den größten Anteil aus. Daneben gibt es Zusatzqualifikationen im IT-Bereich sowie im kaufmännischen Bereich. Es gibt Zusatzqualifikationen, die eine Schnittstelle zur Weiterbildung darstellen. In anbieterspezifischen Kombinationsprogrammen können parallel zur Erstausbildung Fortbildungsabschlüsse oder anrechenbare Teile für einen Fortbildungsabschluss erworben werden. Bei den kaufmännischen Qualifikationen zählen z. B. die anerkannten Fortbildungen zum/zur Handelsassistenten/Handelsassistentin und zum/zur

11 ANGEBOTE 7 Handelsfachwirt/-in und der/die Betriebsassistent/-in im Handwerk dazu. Ein Beispiel für die Integration von Fortbildungsabschlüssen in die berufliche Ausbildung ist ein dreistufiges Modell eines dualen Studiums, das von der Handwerkskammer Köln zusammen mit der Fachhochschule des Mittelstands (FMH) angeboten wird. Zielgruppe sind insbesondere Abiturienten, die einen handwerklichen Ausbildungsberuf erlernen und sich gleichzeitig für Führungsaufgaben qualifizieren wollen. Die erste Phase schließt mit der Gesellenprüfung und gleichzeitig der Fortbildungsprüfung zum Betriebswirt im Handwerk ab. In der anschließenden Phase findet die Vorbereitung für die Handwerksmeisterprüfung statt. Parallel wird zusätzlich ein Bachelorstudium Handwerksmanagement angeboten. Die Herausforderung solcher Bildungsgänge ist die Abstimmung von Praxis- und Studienphasen. Zusatzqualifikationen, die eine anerkannte Weiterbildung oder Bestandteile davon bereits während der Erstausbildung vermitteln, wurden in den vergangenen Jahren verstärkt entwickelt. Dadurch unterstützen Zusatzqualifikationen die Verzahnung von Aus- und Weiterbildung. Im Jahr 2010 nahmen etwa Auszubildende an rund 200 unterschiedlichen Angebotsvarianten teil, die vorrangig im kaufmännischen Bereich angesiedelt waren. Davon schließen über 80 % mit einer Prüfung vor der zuständigen Stelle ab (BMBF and BIBB 2010, S. 18). Ein Großteil dieser Maßnahmen ist in den berufsschulischen Teil der dualen Ausbildung integriert oder findet in zusätzlichen Kursen an der Berufsschule oder bei Bildungsanbietern statt Exkurs: Duale Studiengänge Duale Studiengänge zeichnen sich durch eine Kombination der Lernorte Betrieb und Hochschule bzw. Berufsakademie (ISCED 5B) aus. Man unterscheidet vier Arten, von denen die berufsintegrierenden und berufsbegleitenden dualen Studiengänge auf berufliche Weiterbildung ausgerichtet sind und Studieninteressierte ansprechen, die nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung neben ihrer beruflichen Tätigkeit ein Studium absolvieren möchten. Die beiden anderen Modelle sind die ausbildungsbzw. praxisintegrierenden Studiengänge, die den Angeboten der beruflichen Erstausbildung zugerechnet werden und sich an Absolventen mit allgemeiner Hochschulzugangsberechtigung bzw. mit Fachhochschulzugangsberechtigung richten. Bei den ausbildungsintegrierenden dualen Studiengängen werden während der Ausbildungszeit zwei vollwertige Abschlüsse erworben. Zum einen den Berufsabschluss und zum anderen der Hochschulabschluss. Den praxisintegrierenden dualen Studiengängen fehlt der Erwerb des Berufsabschlusses. Sie haben aber einen großen Praxisanteil, der über das Praxissemester und Praktika herkömmlicher Studiengänge weit hinausgeht. Diese beiden Modelle bilden den ganz überwiegenden Anteil der Angebote (von 776 Angeboten sind 417 ausbildungsintegrierte und 313 praxisintegrierte Studiengänge, im Vergleich zu 7 Angeboten von weiterbildenden Studien gängen (BIBB and BMBF 2010, S. 21.) Die Datenbank AusbildungsPlus bietet seit dem Jahr 2001 einen Überblick über bundesweite Ausbildungsangebote mit Zusatzqualifikationen und über ausbildungs- und praxisintegrierende duale Studiengänge: Bildungsangebote Bundesrechtlich geregelte berufliche Fortbildungsordnungen und Prüfungsregelungen der zustän digen Stellen (sog. Kammerregelungen) Die bundesrechtlichen Fortbildungsordnungen enthalten im Gegensatz zu den Ausbildungsordnungen für die berufliche Erstausbildung im dualen System, keine sachlich und zeitlich gegliederten Festschreibungen über die zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Sie definieren im Wesentlichen die Prüfungsanforderungen. Darüber hinaus sind in den Fortbildungsordnungen festzulegen ( 53 Abs. 2 BBiG, 42 Abs. 2 HwO): die Bezeichnung des Fortbildungsabschlusses, das Ziel, der Inhalt und die Anforderungen der Prüfung, die Zulassungsvoraussetzungen sowie das Prüfungsverfahren. Ähnliches gilt für die Kammerregelungen. Im Jahre 2008 haben die Spitzenorganisationen der Wirtschaft vertreten im Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung (KWB), gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), eine Vereinbarung getroffen, in der sie sich über Inhalt und Gliederung der Kammerregelungen gem. 53 BBiG, 42a HwO geeinigt haben (DGB and KWB 2008). So sollten u. a. das Prüfungsziel

12 8 ANGEBOTE beschrieben, die Zulassungsvoraussetzungen geregelt, Inhalt und Gliederung der Prüfung vorgegeben werden, sowie Kriterien für das Bestehen enthalten sein. Das bedeutet, dass jeder, der die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt (s. Kap. 6.1) zu einer Prüfung zugelassen werden kann, ohne dass hierfür ein spezieller Lehrgang oder Kurs besucht werden muss. Insofern ist ein Fortbildungsabschluss ein klassischer Kompetenznachweis, da im Wesentlichen die Kompetenzen geprüft und zertifiziert werden, die im Laufe der beruflichen Tätigkeit erworben worden sind. Prüfungsvorbereitung Gleichwohl werden Vorbereitungskurse angeboten. So bieten private Anbieter, z. B. lokale oder regionale Bildungszentren der Kammern, Vorbereitungslehrgänge sowohl für die Prüfungen von Kammerregelungen als auch für die Vorbereitung auf Prüfungen der bundesrechtlich geregelten Fortbildungsgänge (z. B. sog. Meisterkurse) an. Eine Absolventenbefragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages 2011 ergab, dass sich 83,6 % der Fortbildungsteilnehmer berufsbegleitend auf die Prüfungen vor den Industrieund Handelskammern (IHK) vorbereiten. 75,2 % machten das in Teilzeitlehrgängen bei Bildungseinrichtungen der IHKs oder anderer Bildungsträger, 16,4 % in Vollzeitunterricht, 5,2 % in Fern- oder Onlineunterricht, lediglich 3,2 % im Selbststudium (DIHK 2011, S. 28). Ein Handicap ist, dass insbesondere bei Teilnehmern an Vollzeitlehrgängen für die Zeit der Meisterfortbildung das Beschäftigungsverhältnis unterbrochen ist. Dies hat Auswirkungen auf die Einkommenssituation, als auch auf den in Deutschland notwendigen Versicherungsschutz wie Kranken- und Pflegeversicherung. Eine Entlastung soll durch das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; sog. Meister-Bafög ) erreicht werden (s. Kap. 9.1). Gleichzeitig entstehen zusätzliche Kosten für Lehrgänge und Prüfungen, die je nach Fachrichtungen und Kammerbezirken variieren. Entwicklung von Lehrgangsmaterialien Für den Bereich der Industrie- und Handelskammern entwickeln die IHKs in den anbietenden Bezirken Quali fizierungskonzepte und das Training, teilweise auch mehrere Kammern gemeinsam, mit Unterstützung der DIHK-Bildungs GmbH, einer privatrechtlichen Gesellschaft des Dachverbandes DIHK. Diese entwickelt im Auftrag der IHKs bundeseinheitliche Produkte. Dazu gehören zahlreiche Fachpublikationen, Lernprogramme, CD-ROMs und Original-Prüfungsaufgaben der vorangegangenen Jahre mit Lösungsvorschlägen ( Gemäß der oben genannten Vereinbarung zwischen dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und den Spitzenorganisationen der Wirtschaft im Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung (KWB) von 2008 (DBG and KWB 2008) werden Lehrgangsempfehlungen bzw. Rahmenpläne in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften erarbeitet. Für den Bereich der Handwerkskammern liegt diese Aufgabe bei der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH). Sie entwickelt und erstellt Lehrgangsunterlagen, Dozentenhandbücher und Teilnehmerunterlagen ( Prüfungen Die gesetzliche Grundlage für die Fortbildungsprüfung ist 56 BBiG. Für die Durchführung der Prüfungen bei den zuständigen Stellen gibt es Empfehlungen des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung (HA BIBB), accessed: ). Es werden für die Prüfung von den zuständigen Stellen Prüfungsausschüsse eingerichtet. Dem Prüfungsausschuss müssen als Mitglieder Beauftragte der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer in gleicher Zahl sowie mindestens eine Lehrkraft einer berufsbildenden Schule angehören, 40 BBiG. Die Mitglieder müssen für die Prüfungsgebiete sachkundig sein. Die Prüfungsinhalte sind in den bundesrechtlichen Fortbildungsordnungen oder den Fortbildungsprüfungsregelungen geregelt Fachschulen Die landesrechtlich geregelten Fachschulen werden nach einer bereits erworbenen Berufsausbildung und praktischer Berufsausübung, teilweise auch nach langjähriger praktischer Arbeitserfahrung oder mit dem Nachweis einer fachspezifischen Begabung besucht. Sie führen in unterschiedlichen Organisationsformen des Unterrichts (Vollzeit- oder Teilzeitform) zu einem staatlichen Berufsabschluss nach Landesrecht. Die Dauer des Schulbesuchs liegt bei Vollzeitunterricht zwischen ein und drei Jahren. Fachschulen qualifizieren zur Übernahme erweiterter beruflicher Verantwortung und Führungstätigkeit. Nach Maßgabe der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen

13 ANGEBOTE 9 (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom in der jeweils gültigen Fassung) kann an Fachschulen zusätzlich die Fachhochschulreife erworben werden. Fachschulen (in Bayern teilweise auch Fachakademien) gibt es für folgende Fachbereiche: Agrarwirtschaft Gestaltung Technik Wirtschaft Sozialwesen (Kultusministerkonferenz 2002) Im Hinblick auf den zum Teil hoch spezialisierten und passgenauen Bedarf an Bildungsangeboten im Weiterbildungssektor erfolgt eine Binnendifferen zierung der Fachbereiche in Fachrichtungen, die zusätzlich zur Berücksichtigung spezieller Erfordernisse vor Ort in Schwerpunkte untergliedert werden können. Momentan werden die Fachschulen in rund 170 Fachrichtungen geführt. Das Angebot an Fachrichtungen wird aufgrund technologischer und wirtschaftlicher Innovationen, gesellschaftlicher Entwicklungen oder geänderter Anforderungen an die Absolventen/Absolventinnen angepasst bzw. erweitert (z. B. Windenergietechnik). Die derzeitigen Nachfrageschwerpunkte (> Schülerinnen/Schüler) liegen im Fachbereich Technik (insbesondere in den Maschinenbau- und elektrotechnischen Fachrichtungen), im Fachbereich Wirtschaft (insbesondere in den betriebswirtschaftlichen Fachrichtungen) und im Fachbereich Sozialwesen (insbesondere in der Fachrichtung Sozialpädagogik). Die durch staatliche Fachschulprüfung erworbene Berufsbezeichnung ist in den Fachbereichen unterschiedlich. Mit dem Abschlusszeugnis ist die Berechtigung verbunden, die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfter /Staatlich geprüfte bzw. Staatlich anerkannter /Staatlich anerkannte mit der Angabe des Fachbereiches und ggf. in Verbindung mit der Fachrichtung zu führen. (Kultusministerkonferenz 2002)

14 10 EINRICHTUNGEN 2 Einrichtungen 2.1 Öffentliche Anbieter Status und Aufgaben der Kammern Die Kammern handeln einerseits im Bereich der Prüfungen hoheitlich und andererseits als Anbieter im Bereich der Vorbereitungslehrgänge über ihre Bildungszentren privat-rechtlich. Industrie- und Handelskammern (IHK) Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sind Körper schaften des öffentlichen Rechts. Ihre Aufgabe ist es, das Gesamtinteresse der ihnen zugehörigen Gewerbetreibenden ihres Bezirkes wahrzunehmen, für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft zu wirken und dabei die wirtschaftlichen Interessen einzelner Gewerbezweige oder Betriebe abwägend und ausgleichend zu berücksichtigen. Sie üben teilweise staatshoheitliche Verwaltungsaufgaben aus, deren Art und Kontrolle durch das Gesetz der Industrie- und Handelskammern (IHKG; Gesetz zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern) geregelt ist. So erfüllen Sie Aufgaben wie: Ausstellung von Ursprungszeugnissen und Carnets Registrierung von Öko-Standorten Vereidigung von Sachverständigen Durchführung gutachterlicher Tätigkeiten für die staatlichen Verwaltungen und für die Gerichte Mitwirkung bei der Bestellung von Handelsrichtern Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ist die Spitzenorganisation der insgesamt 80 Industrie- und Handelskammern. Die IHKs sind Einrichtungen der Wirtschaft und wichtigster Interessenvertreter der gesamten gewerbetreibenden Unternehmen in ihrer Region. Grundsätzlich sind fast alle deutschen Unternehmen im Inland per Gesetz ( 2 IHKG) Mitglieder einer Industrie- und Handelskammer. Mitglieder in der Kammerorganisation sind Unternehmen aller Größen und Branchen (der internationale Konzern ebenso wie der mittelständische Inhaber-Unternehmer). Davon ausgenommen sind: Handwerksbetriebe (Ausnahmen: Handwerksbetriebe, die neben dem Handwerk noch ein anderes Gewerbe betreiben, gehören ebenfalls mit ihrem nichthandwerklichen oder nichthandwerksähnlichen Betriebsteil der Industrie- und Handelskammer an.), freie Berufe, landwirtschaftliche Betriebe. Diese Unternehmen und Betriebe haben eigene Verbände und Kammern. Die IHK vertritt das Interesse ihrer zugehörigen Unternehmen gegenüber den Kommunen, Landesregierungen, regionalen staatlichen Stellen und durch den DIHK gegenüber der Bundesregierung und der Europäischen Kommission. Darüber hinaus bieten die IHKs als privatwirtschaftlich agierende Unternehmen über ihre Bildungszentren unterschiedliche Weiterbildungslehrgänge, Seminare und Vorbereitungslehrgänge für bundesrechtlich geregelte Fortbildungsprüfung sowie IHK-Prüfungen gegen Gebühren an, s. oben Kap Mitwirkung bei den Handelsregistereintragungen, sie sind aber auch zuständig für die Abnahme von Prüfungen bei der Berufsbildung.

15 EINRICHTUNGEN 11 Handwerkskammern (HWK) Im Bereich des Handwerks sind die Handwerkskammern (HWK) die zuständigen Stellen. Ihr rechtlicher Status entspricht dem der Industrie- und Handelskammern. Die HWKs betreiben ca. 500 Bildungszentren ( ml?phpsessid=hrjtt3ef1s786ujm4k0lc3lnh5, accessed ), die ebenfalls eine große Bandbreite an Seminaren, Kursen anbieten, insbesondere jedoch Lehrgänge, die auf eine bundesrechtlich geregelte Fortbildungsprüfung oder Kammerprüfung vorbereiten. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) ist die Spitzenorganisation im Handwerksbereich. (zum Aufbau der Handwerksorganisation s. handwerksorganisationen.html, accessed: ) Status und Aufgaben der Fachschulen und Fachakademien Grundlage für die Errichtung und den Betrieb von Fachschulen sind gem. der Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom i.d.f. vom ) die gesetzlichen Vorschriften der Länder. Öffentliche Fachschulen (staatlich oder kommunal) arbeiten auf der Grundlage landesrechtlicher Vorgaben (Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für die Fachschulen), die auf der bundesweiten Rahmenvereinbarung über Fachschulen beruhen. Damit unterliegen sie der staatlichen Schulaufsicht und werden von den in den Ländern etablierten schulischen Qualitätssicherungssystemen erfasst. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes (Fachserie 11, Reihe 2) waren im Schuljahr 2009/2010 bundesweit 936 Fachschulen in öffentlicher Trägerschaft eingerichtet, die insgesamt von ca Personen besucht wurden. 2.2 Private Anbieter Fachschulen Grundsätzlich sind die Errichtung und der Betrieb von Fachschulen auch in freier Trägerschaft (Privatschulen) möglich. Maßgebend sind auch hier die jeweiligen schulrechtlichen Regelungen der Länder. Über die öffentlich geregelten Bildungsangebote hinausgehend können Privatschulen auch Angebote in eigener Verant wortung vorhalten. Die staatliche Anerkennung von diesen Abschlüssen ist aber auch an die Einhaltung bestimmter Voraussetzungen und Standards geknüpft. Grundsätzlich unterliegen auch die Schulen in freier Trägerschaft der staatlichen Schulaufsicht. Im Schuljahr 2009/2010 waren 475 Schulen in freier Trägerschaft registriert, an denen fast Personen ausgebildet wurden (Statistisches Bundesamt Fachserie 11 Reihe 1.1, S. 30) Weitere Anbieter Arbeitnehmerorganisationen treten ebenfalls als Anbieter von Weiterbildung auf und bieten, über ihre rechtlich eigenständigen Bildungseinrichtungen, Lehrgänge der Aufstiegsfortbildung an, z. B. das Berufsbildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und die Deutsche Angestellten Akademie, die der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) nahesteht. Darüber hinaus bieten freie private Anbieter Kurse im Rahmen von Aufstiegsfortbildung an. Zu unterscheiden sind überwiegend gewinnorientierte, erwerbswirtschaftliche Träger (meist in der Rechtsform von Aktiengesellschaften, Einzelunternehmen oder GmbH) und gemeinnützige Institutionen (kirchliche Träger, Stiftungen, eingetragene Vereine). Als komplementäres Angebot außerhalb der Rahmenvereinbarung über Fachschulen besteht in einigen Ländern zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung die Möglichkeit zum Besuch eigens dafür angelegter Bildungsgänge, die organisatorisch den Fachschulen zugerechnet werden (sogenannte Meisterschulen ).

16 12 STATISTISCHER ÜBERBLICK 3 Statistischer Überblick Der folgende statistische Überblick soll dabei behilflich sein, die gegenwärtige Bedeutung postsekundarer beruflicher Bildung in Deutschland im Umfeld des Arbeitsmarktes beurteilen zu können und diese Einschätzung mit empirischen Belegen zu untermauern. Diesem Anspruch folgend wird zunächst die quantitative Bedeutung der geregelten anerkannten Aufstiegsfortbildungen nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetztes (BBiG 53ff) bzw. der Handwerksordnung (HwO 42) sowie die Entwicklung der Schüler- und Absol ventenzahlen der Fachschulen nach Landesrecht im Verlauf der vergangenen Jahre illustriert (Abschnitt 3.1), soweit dazu das erforderliche statistische Datenmaterial vorliegt. Anschließend wird die globale Perspektive verlassen, indem zunächst die Bedeutung beruflicher Aufstiegsfortbildung für unterschiedliche Altersgruppen vergleichend zu alternativen beruflichen Bildungswegen quantifiziert wird (Abschnitt 3.2 und 3.6). Zudem wird der Frage nachgegangen, wie sich die Teilnehmer an einer Fortbildung hinsichtlich schulischer und beruflicher Vorbildung, Alter und Geschlecht sowie Erwerbstätigkeit zusammensetzen (Abschnitt 3.3). Abschließend wird ein Ausblick gegeben, wie sich die quantitative Bedeutung von Fort bildungsabschlüssen auf dem Arbeitsmarkt sowohl bedarfs-, als auch angebotsseitig bis 2025 verändern wird (Abschnitt 3.7). Datenbasis Statistisches Bundesamt Fachserie 11 Reihe 3 (Prüfungsstatistik) Die Berufsbildungsstatistik erhebt u. a. jährlich die Teilnahmen an Fortbildungsprüfungen eines Berichtszeitraums (Kalenderjahr) und weist die Zahl der Personen nach, die eine Fortbildungsprüfung end gültig absolviert (bestanden bzw. nicht bestanden) haben. Sofern die Fortbildungsprüfung aus mehreren Teilen (z. B. Kursen) besteht, werden die Prüfungsteilnehmer nur dann statistisch erfasst und nachgewiesen, wenn sie sich in der letzten Stufe befinden, die eine neue Berufsbezeichnung zulässt. Nicht jedoch erfasst werden somit die einzelnen Teilprüfungen, durch deren Bestehen noch keine neue Berufsbezeichnung erlangt wird. Die Statistik ist eine Vollerhebung bei den sog. zuständigen Stellen im Sinne des Berufsbildungs gesetzes (i.d.r. den Kammern) für die Auskunftspflicht besteht. Die Rechtsgrundlage der Statistik ist für die Erhebungen der Jahre von 1993 bis 2006 unverändert, so dass für diesen Zeitraum somit vergleichbare Daten vorliegen. Erhoben worden sind danach die Anzahl der Prüfungsfälle, nicht jedoch Prüfungspersonen. Seit der Umstellung der Berufsbildungsstatistik im Jahr 2007 von einer Aggregat- auf eine Individualstatistik müssen zu den Fortbildungsprüfungen Individualdatensätze gemeldet werden; bis einschließlich Berichtsjahr 2009 waren zudem Übergangsregelungen vorgesehen. Im Zuge der Statistikumstellung und der Schwerpunktsetzung der Arbeiten hatte das Statistische Bundesamt keine Ergebnisse über Fortbildungs-/ Meisterprüfungen für die Berichtsjahre 2007 und 2008 veröffentlicht. Für das Berichtsjahr 2009 wurde die Vollständigkeit der Meldungen verbessert und die Ergebnisse für die Fortbildungsprüfungen erstmals wieder veröffentlicht. Dennoch war die gegenwärtige Datenqualität aufgrund von Meldeausfällen auf Kammerebene und unterschiedlichen Melde verhaltens in Ausbildungsbereichen nicht voll zufriedenstellend. Auch für 2010 ist die Zahl der Teilnahmen und abgelegten Fortbildungsprüfungen insgesamt und in Bereichen überhöht, da von einigen Industrie- und Handelskammern noch nicht abgeschlossene Fort bildungsprüfungen bzw. einzelne Teilprüfungen als nicht bestandene Fortbildungsprüfung gemeldet wurden. Grundsätzlich ist somit besonders für den zeitlichen Vergleich zu beachten: Durch die Neukonzeption der Statistik und den damit verbundenen methodischen Änderungen ist die Vergleichbarkeit der Ergebnisse vor und nach Umstellung in 2007 nur eingeschränkt gegeben und es liegen nicht immer auch voll belastbare Angaben vor. Statistisches Bundesamt Fachserie 11 Reihe 2 (Schulstatistik beruflichen Schulen) Im Gegensatz zur Prüfungsstatistik folgt die Schulstatistik einem institutionell ausgerichteten

17 STATISTISCHER ÜBERBLICK 13 Erhe bungs konzept. Sie erfasst Schüler/-innen (Teil nehmer/-innen) an Schulen und differenziert dabei nach verschieden Merkmalen, u. a.: Art der Schule, Alter, Geschlecht, Nationalität, schulische Vorbildung, Unterrichtsorganisation, Absolventen/ Abgänger und berufliche Ausrichtung. Im Gegensatz zur Prüfungsstatistik (FS11 R3) werden auf Grund der Erhebungssystematik im Bereich der Fachschulen zum Teil auch Bildungsgänge mit erfasst, die nicht dem unter 1.1 und festgelegten Untersuchungsgegenstand der Studie entsprechen, so z. B. die Altenpflegeausbildung. Die in Abschnitt dargestellten Zahlen für die im Rahmen dieser Studie untersuchten Fachschulen als postsekundare berufliche Bildungsangebote sind deswegen als leicht überhöht zu betrachten. Mikrozensus Der Mikrozensus ist eine amtliche Repräsentativstatistik des Statistischen Bundesamtes über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt. Jedes Jahr nehmen etwa 1 % aller Haushalte in Deutschland an der Befragung teil (laufende Haushaltsstichprobe). Insgesamt beteiligen sich rund Haushalte mit Personen an der Befragung. Im Gegensatz zu den meisten Befragungen besteht beim Mikrozensus eine gesetzliche Auskunftspflicht. Daher beantworten ca. 96 % der Befragten die Pflichtfragen im Mikrozensus. Diese Tatsache und der Umfang der befragten Personen machen ihn zur wichtigsten Repräsentativbefragung in Deutschland. BIBB/BAuA (ETB) Die BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2005/2006 ist eine Repräsentativbefragung von Erwerbstätigen in Deutschland, die gemeinsam vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Ziel der Erhebung ist es, differenzierte repräsentative Informationen über Erwerbstätige und Arbeitsplätze in Deutschland für Forschungsfragen der quantitativen Berufs- und Qualifikationsforschung und der Arbeitsschutzberichterstattung bereit zu stellen. Im Mittelpunkt der Befragung stehen zum einen Fragen zum Arbeitsplatz (Tätigkeitsschwerpunkte, Anforderungsniveau, Kenntnisanforderungen, Arbeitsanforderungen, Weiterbildungsbedarf, Arbeitsbedingungen, Arbeitsbelastungen etc.), zum anderen wird der Zusammenhang zwischen Bildung und Beschäftigung thematisiert (Schul-, Aus- und Weiterbildung, Berufsverlauf, ausbildungsadäquate Beschäftigung, Berufswechsel, Verwertbarkeit beruflicher Qualifikationen, etc.). Verschiedene Berufssystematiken erlauben dabei eine differenzierte Darstellung nach Erwerbs- und Ausbildungsberufen. Größere Erwerbstätigenbefragungen des BIBB zu Erwerb und Verwertung beruflicher Qualifikationen und zur aktuellen beruflichen Situation wurden erstmals 1979 in Kooperation mit Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführt und in den Jahren 1985/86, 1991/92 und zuletzt 1998/99 unter Beteiligung der BAuA wiederholt. Derzeit befindet sich die neue BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2011/2012 in der Feldphase. 3.1 Zahl der Teilnehmer Zahl der bestandenen Fortbildungsprüfungen Die Zahlen in Tabelle 3.1 zeigen einen deutlichen Rückgang der jährlich bestandenen Fortbildungsprüfungen im Zeitraum von 1996 bis zum Jahr Ihre Gesamtzahl sinkt von über 122 Tsd. im Jahr 1996 auf etwa 93 Tsd. im Jahr Das entspricht einem Rückgang um annähernd 24 %. Um die Qualität dieser Entwicklung besser beurteilen zu können, ist den Prüfungszahlen die Bevölkerung gegenübergestellt, die für eine Fortbildung in Frage kommt. Dabei handelt es sich um Personen, die eine berufliche Ausbildung jedoch kein Hochschulstudium abgeschlossen haben. Etwa 90 % aller Aufstiegsfortbildungen werden in der Altersgruppe der 20- bis 44-Jährigen absolviert (Krewerth 2004), so dass die hier dargestellte Vergleichspopulation auf diesen Personenkreis begrenzt wurde. Tabelle 3.1 zeigt, dass die Abnahme der Vergleichspopulation mit 7 % deutlich geringer ausfällt, als der Rückgang der erfolgreichen Prüfungen im selben Zeitraum. Von den Personen, die als Kernzielgruppe für Aufstiegsfortbildungen gelten, streben demzufolge immer weniger eine Aufstiegsfortbildung an. Dieser Zusammenhang wird durch Abbildung 3.1 nochmals veranschaulicht. 1 Durch die zuletzt wieder gestiegenen Prüfungszahlen scheint sich eine leichte Stabilisierung der Fortbildungsprüf ungen einzustellen. Es bleibt jedoch 1 Der deutlich erkennbare Einbruch der Prüfungszahlen im Jahr 2009 ist ggf. ein statistisches Artefakt infolge der Umstellungen in den Jahren nach 2007 sowie der interpolierten Werte für 2007 und Für eine Beurteilung bleibt abzuwarten, wie die Zahlen für das Jahr 2011 entwickeln werden. Insgesamt müssen derartige Sprünge jedoch nicht allzu kritisch beurteilt werden, da es sich nicht um Bestandsgrößen handelt.

18 14 STATISTISCHER ÜBERBLICK Abbildung 3.1: Entwicklung der jährlich bestandenen Fortbildungsprüfungen sowie der Vergleichsbevölkerung im Alter zwischen 20 bis 44 Jahren von 1996 bis 2010 (vgl. Werte in Tabelle 3.1) Prüfungen (linke Skala) Vergleichsbevölkerung Erwerbspersonen in Tsd. (rechte Skala) abzuwarten, ob sich dies innerhalb der kommenden Jahre bestätigen wird Bedeutung verschiedener Fachrichtungen von Fortbildungsabschlüssen Die bisherige Darstellung zeigt den Umfang von Aufstiegsfortbildungen in der Gesamtheit. Mit Hilfe von Tabelle 3.2 soll ein Eindruck gegeben werden, mit welchen fachlichen Ausrichtungen Aufstiegsfortbildungen erfolgen. Innerhalb der jeweiligen Prüfungsgruppen (erste Einrückung) sind die häufigsten Fachrichtungen (letzte Einrückung) dargestellt. Unter den Letztgenannten sind einige zu finden, die einen offensichtlichen Bedeutungsverlust erfahren haben. Dies ist beispielsweise bei den Fachkaufmännern/-frauen für Bilanzbuchhaltung oder für Handwerkswirtschaft der Fall. Teilweise sind ganze Prüfungsgruppen von einem erkennbaren Rückgang der Prüfungszahlen betroffen. U. a. ist dies bei den Fachkaufmännern/ -frauen und den Fachkräften für Schreibtechnik der Fall. Prüfungen zur Fachkraft für Datenverarbeitung sind von einem besonders hohen Bedeutungsverlust betroffen. Die Zahl der erfolgreich abgelegten Prüfungen sinkt im betrachteten Zeitraum von über 5000 auf unter 2000 und verzeichnet damit den stärksten relativen Rückgang unter allen Prüfungsgruppen. Demgegenüber sind es die Fortbildungen zum Fachwirt und zur Fachwirtin, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen und im sich selben Zeitraum mehr als verdoppeln.

19 STATISTISCHER ÜBERBLICK 15 Tabelle 3.1: Entwicklung der jährlich bestandenen Fortbildungsprüfungen sowie der Vergleichsbevölkerung von 1996 bis bis 44-Jährige mit Ausbildungsabschluss (und ohne abgeschlossenes Studium)** Jahr Teilnahmen an Abschlussprüfungen Veränderung (in %) bestandene Fortbildungsprüfungen Veränderung (in %) Erwerbspersonen (Tsd.) Veränderung (in %) Nichtererwerbspers. (Tsd.) Veränderung (in %) , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,5 * Daten über Fortbildungs-/Meisterprüfungen wurden für 2007 und 2008 nicht veröffentlicht. Die Werte für 2007 und 2008 wurde mit gleiten Durchschnitten interoliert. ** Etwa 90 % aller Fortbildungsabschlüsse erfolgen im Alter von 20 bis unter 45 Jahren (BIBB/BAuA 1998/99: Krewerth 2002) Quelle Fortbildungsprüfungen: Fachserie 11 Reihe 3 (Statistisches Bundesamt) Quelle Vergleichsbevölkerung: Mikrozensus (eigene Berechnungen)

20 16 STATISTISCHER ÜBERBLICK Tabelle 3.2: Bestandene Fortbildungsprüfungen 2003 bis 2010 nach fachlicher Ausrichtung ** Kaufmännische Fortbildungsprüfungen Fachkaufmann/Fachkauffrau Bilanzbuchhalter/in Personalfachkaufmann/-kauffrau Fachwirt/Fachwirtin Technische(r) Fachwirt/in Handelsfachwirt/in Bankfachwirt/in Industriefachwirt/in Fachkraft für Datenverarbeitung Qualifizierte(r) EDV-Anwender/in Netzwerk-Servicetechniker/in Professionelle(r) EDV-Anwender/in Fremdsprachliche Fachkraft Fremdsprachenkorrespondent/in Fremdsprache im Beruf (FiB) I und II Übersetzer/in Fachkraft für Schreibtechnik Betriebswirt/Betriebswirtin Sonstige kaufmännische Fortbildungsprüfungen Gewerblich-technische Fortbildungsprüfungen Industriemeister/Industriemeisterin Industriemeister/in Chemie Industriemeister/in Metall Industriemeister/in Elektrotechnik Fachmeister/Fachmeisterin Küchenmeister/in Meister/in für Lagerwirtschaft Meister/in für Schutz und Sicherheit Handwerksmeister/Handwerksmeisterin Installateur- und Heizungsbauermeister/in Feinwerkmechanikermeister/in

21 STATISTISCHER ÜBERBLICK 17 Elektrotechnikermeister/in Tischlermeister/in Kraftfahrzeugtechnikermeister/in Friseurmeister/in Sonstige Meisterprüfungen Landwirtschaftsmeister/in Gärtnermeister/in Meister/in für Bäderbetriebe Sonstige gew.-techn. Fortbildungsprüfungen Die Werte der letzten Einrückung sind eine unvollständige Auswahl der jeweils häufigsten Fachrichtungen innerhalb der Prüfungsgruppen. Daher ergibt ihre Summe nicht die Gesamtzahl der Prüfungen innerhalb einer Prüfungsgruppe. ** Für die Jahre 2007 und 2008 existieren aufgrund einer Umstellung der Erhebungsverfahren keine einheitlichen Daten vom Statistischen Bundesamt. Quelle: Fachserie 11 Reihe 3 (Statistisches Bundesamt) Einheitlichen Daten. Die insgesamt größte Veränderungsdynamik ist im Bereich der kaufmännischen Fortbildungen zu verzeichnen. Deutlich stabiler ist demgegenüber die Entwicklung im gewerblich-technischen Bereich. Zwar zeigt sich dort in der Breite ein erkennbarer Rückgang der Prüfungszahlen. Im Unterschied zu den kaufmännischen Fortbildungen verläuft der Trend in den einzelnen Prüfungsgruppen jedoch näher an der Gesamtentwicklung, die durch eine stetige Abnahme gekennzeichnet ist. Davon ausgenommen sind lediglich die Industrie- und die Fachmeister/-innen, deren Trend leicht aber kontinuierlich nach oben weist Schülerinnen und Schüler an Fachschulen Die Entwicklung der Schülerzahlen an den Fachschulen (Tabelle 3.3) unterliegt Schwankungen, die sich nicht aus dem Verlauf des generell für eine Fortbildung zur Verfügung stehenden Erwerbspersonenpotenzials erklären bzw. ableiten lassen (siehe Abbildung 3.1).

22 18 STATISTISCHER ÜBERBLICK Tabelle 3.3: Schüler/-innen an Fachschulen nach Geschlecht, Unterrichtsorganisation, Berufsbereichen und Vorbildung Schuljahr 03/04 04/05 05/06 06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 Insgesamt 1) männlich weiblich Teilzeitunterricht 2) Berufsbereiche 2) Berufe in der Land-, Tier-, Forstwirtschaft und im Gartenbau Fertigungsberufe Technische Berufe Dienstleistungsberufe Ohne Berufsangabe Schulische Vorbildung 2) * Hauptschulabschluss Realschul- oder gleichw. Abschluss Fachhochschulreife Allg. und fachgeb. Hochschulreife Sonstige Vorbildung ) incl. Fachakademien in Bayern 2) ohne Fachakademien in Bayern *nur Anfänger/innen eines Bildungs-/Ausbildungsganges Quelle: Fachserie 11 Reihe 2 (statistisches Bundesamt) Maßgeblicher Einfluss auf die Entscheidung eine Weiterbildung an einer Fachschule zu beginnen, dürfte auch der aktuellen bzw. kurzfristigen wirtschaftlichen Entwicklung zukommen. Insbesondere in ökonomisch unsicheren Phasen sinkt die Bereitschaft, ein gesichertes Beschäftigungsverhältnis zu Gunsten einer mindestens einjährigen Vollzeitqualifizierung aufzugeben. Der hohe Ausbaugrad im Bereich der Teilzeitausbildung deutet hier offensichtlich auf eine akzeptierte Alternative hin, um Erwerbstätigkeit und qualifizierte Weiterbildung in Einklang zu bringen. Gerade für die Zielgruppe derer, die nicht über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, bieten die Fachschulen eine anerkannte Alternative für eine berufliche Höherqualifizierung außerhalb der Hochschulen. Der signifikante Anstieg zum Schuljahr 2009/10 (ca. 10 %) entsteht vermutlich durch die Überlagerung mehrerer Effekte. So dürfte zum einen auf Grund der Wirtschaftskrise ein Teil der freigesetzten Erwerbspersonen die Gelegenheit für eine Weiterqualifizierung genutzt haben. Andererseits ist ein deutlicher Anstieg im Bereich der Qualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern zu verzeichnen, die für den gesetzlich garantierten Ausbau der Betreuungskapazitäten für Kleinkinder benötigt werden.

23 STATISTISCHER ÜBERBLICK Absolventen und Absolventinnen an Fachschulen Die Zahl der Absolventen folgt mit zeitlichem Nachlauf in etwa der Entwicklung der Schülerzahlen. Mangels getrennter statistischer Erhebung sind Aussagen zu Abbruch- bzw. Erfolgsquoten nicht möglich. 3.2 Die Bedeutung postsekundarer Bildungskombinationen im Vergleich Die berufliche Ausbildung kombiniert mit einer anerkannten Aufstiegsfortbildung ist nur eine Möglichkeit für eine berufliche Karriere unter vielen. Darunter ist die Ausbildung auch ohne den späteren Erwerb eines Fortbildungsabschlusses mit über 50 % in der Bevölkerung sehr häufig vertreten (Tabelle 3.5). Dies trifft auf Männer und auf Frauen gleichermaßen zu, wobei der Anteil bei den Frauen kontinuierlich leicht über dem der Männer liegt. Ob es sich bei den etwas geringeren Quoten der unter 35-jährigen um einen reinen Alterseffekt oder wenigstens partiell um veränderte Präferenzen der jüngeren Geburtenjahrgänge handelt, ist aus dieser Darstellung nicht ersichtlich. Vor dem Hintergrund vergleichsweise hoher Anteile mit Hochschulstudium in diesen Jahrgängen ist zu vermuten, dass sich die Bildungsentscheidungen in den jüngeren Kohorten leicht zu Gunsten der Hochschulabschlüsse verschoben haben. Trotz alledem bleibt die berufliche Ausbildung die beliebteste berufliche Quali fikation und die Zahlen deuten nicht darauf hin, dass sich an dieser Tatsache sehr bald etwas ändern könnte. Der Bereich der anerkannten Aufstiegsfortbildungen als weiterführender Bildungsweg beansprucht in den Altersgruppen der über 40-jährigen einen relativ konstanten Anteil. Über 10 % der Männer dieser Jahrgänge wählen demnach diesen Bildungsweg. Frauen sind mit höchstens 5 % nur etwa halb so oft in dieser Gruppe vertreten. Da ein großer Teil der anerkannten Aufstiegs fortbildungen auf männliche Domänen in den ertigungsberufen und im Handwerk entfällt (Tabelle 3.2), ist der sehr viel geringere Anteil von Frauen mit anerkannten Aufstiegsfortbildungen wenig verwunderlich. Dieses Verhältnis zwischen den Anteilen der Männer und der Frauen ist in den jüngeren Kohorten ebenfalls zu beobachten wenn auch auf einem niedrigeren Niveau. Tabelle 3.4: Absolventinnen und Absolventen von Fachschulen nach Berufsbereichen Schuljahr 03/04 04/05 05/06 06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 Insgesamt*) Berufsbereiche**) Berufe in der Land-, Tier-, Forstwirtschaft und im Gartenbau Fertigungsberufe Technische Berufe Dienstleistungsberufe Ohne Berufsangabe *) incl. Fachakademien in Bayern **) ohne Fachakademien in Bayern Quelle: Fachserie 11 Reihe 2 (Statistisches Bundesamt)

24 20 STATISTISCHER ÜBERBLICK Tabelle 3.5: Verteilung verschiedener beruflich qualifizierender Abschlüsse in der Bevölkerung Betrachtung der Gesamtbevölkerung nach Altersgruppen Alter (gruppiert) Ausbildung o. Fortbildung Ausbildung mit Fortbildungs abschluss Ausbildung und Studium (mit oder ohne Fortbildungsabschluss) Hochschulabschluss ohne beruflich qualifizierenden Abschluss* m w m w m w m w m w ,3 % 2,7 % 0 % 0,1 % 0 % 0 % 0 % 0 % 97,5 % 97 % ,2 % 39,1 % 1,2 % 1,3 % 0,1 % 0,2 % 1,2 % 2,4 % 57 % 56,8 % ,4 % 56,1 % 4,1 % 2,5 % 2 % 2,1 % 11 % 14 % 28,3 % 25 % ,3 % 58,1 % 6,6 % 3,3 % 4,4 % 3,2 % 15,4 % 15,8 % 17,9 % 19,1 % ,9 % 62,5 % 8,4 % 4 % 5,3 % 3,7 % 14 % 12,2 % 14,8 % 17,2 % ,7 % 64,9 % 10,3 % 4,8 % 5,5 % 3,6 % 12,9 % 9,8 % 13,2 % 16,4 % ,3 % 63,4 % 10,3 % 4,9 % 4,6 % 2,8 % 12,8 % 9,7 % 13,5 % 18,6 % ,9 % 62,2 % 10,3 % 5 % 4,7 % 2,7 % 13,9 % 10,4 % 12,7 % 19,1 % ,8 % 61 % 10,9 % 4,4 % 5,6 % 2,3 % 13,1 % 8,5 % 11,9 % 23,1 % ,1 % 59 % 11,2 % 4,1 % 5,7 % 1,7 % 13 % 7,1 % 13,2 % 27,5 % ,2 % 43,6 % 11,9 % 2,7 % 3,9 % 0,5 % 10 % 3,2 % 16,9 % 48,2 % Quelle: Gesamtbevökerung von 82,1 Mio. Mikrozensus 2008 (eigene Berechnungen) Die Differenz der Summe der Zeilenprozente zu 100 sind fehlende Angaben im Datensatz (< 1 % bei den unter 65-Jährigen) * Nicht vergleichbar mit den Berechnungen der NFQ des BIBB, da inkl. Schüler/-innen, Studierende, Auszubildende, Wehr- oder Zivildienstleistende und Personen in Maßnahmen der beruflichen Fort- und Weiterbildung und Umschulung. 3.3 Zusammensetzung der Teilnehmer/innen nach Geschlecht, Vorbildung, Alter und Erwerbsstatus Die Darstellung in Tabelle 3.6 zeigt, wie die Teilnehmer/ innen an beruflichen Fortbildungen hinsichtlich unterschiedlicher Merkmale verteilt sind. Die Zahlen sind das Ergebnis von Berechnungen mit den Daten des Mikrozensus. Dabei ist es nicht möglich, die anerkannten Aufstiegsfortbildungen eindeutig von den übrigen (Anpassungs-)Fortbildungen und manchen schulischen Ausbildungsgängen zu trennen. Trotz einiger Anstrengungen die Datengrundlage zu bereinigen, ist davon auszugehen, dass die Untersuchungsgesamtheit nicht ausschließlich Personen während einer Aufstiegsfortbildung erfasst. Zunächst wird deutlich, dass sich die Anteile von Männern und Frauen insgesamt etwa die Waage halten (erste Zeile in Tabelle 3.6). Dieses Ergebnis steht nicht in Einklang mit der Feststellung aus dem vorangehenden Abschnitt, dass Männer in den anerkannten Aufstiegsfortbildungen überrepräsentiert sind und ist vermutlich den geschilderten Unzulänglichkeiten der Datenbasis geschuldet. Hinsichtlich der in Tabelle 3.6 dargestellten Merkmale unterscheiden sich Männer und Frauen meist nur geringfügig. Bezüglich der schulischen Vorbildung entfällt etwa die Hälfte auf Abschlüsse bis zum Mittleren Schulabschluss und die andere Hälfte auf Abschlüsse mit Hochschulzugangsberechtigung. Dabei stellen Frauen anteilig weniger Hauptschulabsolventen und mehr Hochschulzugangsberechtigte als Männer. Auch bei den beruflichen Abschlüssen sind die Differenzen zwischen den Geschlechtern überschaubar. Lediglich bei der dualen Berufsausbildung und der vollschulischen Berufsausbildung zeigen sich nennens-

25 STATISTISCHER ÜBERBLICK 21 Tabelle 3.6: Zusammensetzung der Teilnehmer nach Geschlecht, Vorbildung, Alter und Erwerbsstatus Anteile in % männl. weibl. zus. Zusammen 49,4 50,6 100,0 Zusammensetzung nach Vorbildung höchster Schulabschluss Hauptschule/Volksschule 18,2 12,9 15,5 Mittlerer Schulabschluss 33,9 35,5 34,7 Fachhochschulreife 23,1 23,4 23,3 Hochschulreife 24,8 28,2 26,5 höchster Beruflicher Abschluss keine Ausb. (max. Anlernausbildung) 2,1 * 2,0 * 2,0 Duale Berufsausbildung 57,0 51,6 54,3 Vollschulische Berufsausbildung 7,0 * 11,7 * 9,4 Ausbildung + Fortbildungsabschluss 20,7 21,8 21,2 Hochschulstudium 13,2 12,9 13,1 Zusammensetzung nach Alter und Geschlecht bis 24 Jahre 16,9 * 20,2 * 18,6 25 bis 29 23,1 16,9 20,0 30 bis 34 15,7 15,3 15,5 35 bis 39 16,5 14,5 15,5 40 bis 44 9,1 13,7 11,4 45 bis 49 7,4 8,9 8,2 50 und darüber 11,2 * 10,5 * 10,8 Zusammensetzung Erwerbstätigkeit der Teilnehmer Erwerbstätige 57,8 50,8 54,3 Erwerbslose 9,1 15,3 12,2 Nichterwerbspersonen 33,1 33,9 33,5 Quelle: Mikrozensus 2008 (eigene Berechnungen) Untersuchungsgesamtheit: Personen mit besuch einer Fachschule innerhalb der letzten vier Wochen vor der Befragung. * Werte mit Randsummen geschätzt (Originalwerte zwecks Anonymisierung durch das Statistische Bundesamt gesperrt)

26 22 STATISTISCHER ÜBERBLICK werte Verschiedenheiten zwischen Männern und Frauen. Letztere haben relativ häufiger eine vollschulische Berufs ausbildung und seltener eine duale Berufsausbildung absolviert. Unabhängig vom Geschlecht sind berufliche Ausbildungsabschlüsse mit einem Anteil von über 60 % die häufigste Form der beruflichen Vorbildung. Auf Fortbildungsabschlüsse entfallen etwa 20 % und ca. 13 % bringen bereits einen Hochschulabschluss mit. Die Altersverteilung der Teilnehmer/innen weist eine zu erwartende Konzentration bei den unter 40-jährigen auf. Im Schnitt sind etwa 70 % der Teilnehmer jünger als 40 Jahre. Bei den Männern sind es etwa 72 % bei Frauen dagegen etwa 67 %. Frauen s cheinen demnach etwas später als Männer eine berufliche Fortbildung anzustreben. Sowohl Männer als auch Frauen sind überdurchschnittlich häufig erwerbslos, während sie Schüler an einer Fachschule sind (Teilnehmer). Gegenüber den in Tabelle 3.7 ausgewiesenen Werten sind die Anteile während der Fortbildungsphase mit über 12 % stark erhöht. Frauen sind in deutlich höherem Maße davon betroffen als Männer. Auch die Anteile der Nichterwerbspersonen sind mit etwa 33 % im Vergleich zu Tabelle 3.7 stark erhöht, wobei dies Männer und Frauen in gleichem Ausmaß betrifft. 3.4 Abbruch- und Abschlussraten Mit Abbruchraten wird beschrieben, welcher Teil derjenigen Personen, die eine Fortbildung beginnen, diese nicht bis zum erfolgreichen Abschluss durchlaufen, sondern zu einem beliebigen Zeitpunkt die Fortbildung abbrechen. Abschlussraten stellen das entsprechende Pendant dar, für alle Personen, die die Fortbildung erfolgreich bis zum Ende durchlaufen. Die Berechnung sowohl von Abbruch- als auch von Abschlussraten setzt voraus, dass lückenlos Informationen darüber verfügbar sind, wie groß die Zahl derer ist, die eine Fortbildung beginnen bzw. sich zur Prüfung anmelden sowie über die Zahl derer, die diese erfolgreich beenden. Letzteres kann anhand der in den Abschnitten und dargestellten Statistiken ermittelt werden. Jedoch gibt es keine verlässlichen Angaben für die Zahl aller Aspirantinnen und Aspiranten. Somit fehlt derzeit die Basis für eine Berechnung von Abbruch- oder Abschlussraten im Bereich der anerkannten Aufstiegsfortbildungen. Seit dem Jahr 2007 ist die Erhebung der Prüfungsstatistik von Sammelmeldungen auf Einzelmeldungen umgestellt. Auf dieser Grundlage kann sich die unbefriedigende Datenlage entscheidend ändern. In den ersten beiden Jahren nach der Umstellung verlief die Erhebung noch nicht reibungslos, so dass gegenwärtig noch keine unmittelbar verbesserte Datensituation zu erkennen ist. Dieser Zustand sollte sich jedoch bald ändern, einen Ausblick auf mögliche Entwicklungen gibt Klaukien (Klaukien 2011). 3.5 Arbeitsmarktbezogene Ergebnisse postsekundarer Berufsbildungsprogramme Eine wichtige Frage sowohl für die Entwicklung des Systems als auch für individuelle Bildungsentscheidungen ist die nach dem Nutzen bestimmter beruflicher Bildungswege im Vergleich zu alternativen Bildungsoptionen. Unter der Annahme, dass eine höhere berufliche Qualifizierung die individuellen Arbeitsmarktchancen steigert, sollte sich eine höhere Qualifikation in einigen Kennzahlen für die Qualität von Arbeitsverhältnissen widerspiegeln und auf diese Weise Anreize für eine hochwertige berufliche Bildung schaffen. Ein wichtiger Indikator für den beruflichen Erfolg ist die Wahrscheinlichkeit unfreiwilliger Erwerbslosigkeit. Die Zahlen im ersten Teil von Tabelle 3.7 dokumen tieren, in welchem Umfang die Erwerbslosenquoten zwischen den verschiedenen Gruppen variieren. Dabei ist gut zu erkennen, dass Personen ohne berufliche Ausbildung das höchste Risiko tragen, erwerbslos zu sein. Bei einer Erwerbslosigkeit von ca. 6 % tragen Personen mit einer beruflichen Ausbildung bereits ein deutlich geringeres Risiko erwerbslos zu sein. Sowohl Fortbildungsabschlüsse als auch Hochschulabschlüsse führen zu einer weiteren Reduzierung auf bis unter 3 %. Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind diesbezüglich vergleichsweise gering. Im zweiten Teil von Tabelle 3.7 sind jeweils die ersten drei Quartile der Einkommensverteilung untergliedert nach Bildungswegen und Geschlecht dargestellt. Exkurs: Quartile werden berechnet, indem die vorliegende Verteilung zunächst geordnet wird. In diesem Fall wird die Stichprobe nach dem Einkommen aufsteigend und für jede der im Tabellenkopf unterschiedenen Teilgruppen getrennt sortiert. Das erste Quartil ist gleich dem Ein kommen, das dem letzten Datum der ersten 25 % der (auf steigend sortierten) Fälle entspricht. Das zweite Quartil der Median wird bei 50 % der Verteilung gemessen und das 3. Quartil analog dazu bei 75 %. Die Einkommen der Erwerbstätigen mit verschiedenen Bildungswegen unterscheiden sich deutlich von einander. Hohe berufliche Qualifikation führt in der

27 STATISTISCHER ÜBERBLICK 23 Tabelle 3.7: Returns on Investment Arbeitsmarktbezogene Ergebnisse beruflicher Bildung Ausbildung o. Fortbildung Ausbildung mit Fortbildungsabschluss Ausbildung und Studium (mit oder ohne Fortbildungsabschluss) Hochschulabschluss ohne beruflich qualifizierenden Abschluss m w m w m w m w m w Erwerbsstatus Erwerbslose 6,3 % 5,4 % 2,8 % 4,1 % 2,5 % 2,9 % 2,8 % 3,5 % 11,1 % 7,3 % Nichterwerbspers 11,5 % 22,6 % 9,4 % 17,4 % 8 % 11,4 % 7,4 % 16,8 % 26,4 % 44 % Einkommen ( ) 1. Quartil (25 %) Quartil (Median) Quartil (75 %) Art der ausgeübten Tätigkeit einfache Tätigkeit 9,5 % 18,2 % 1,3 % 6,2 % 1,5 % 3,3 % 1,9 % 5,4 % 37,9 % 48,8 % leitende Tätigkeit 23,9 % 12,7 % 46,9 % 20,7 % 44,9 % 21,9 % 36,5 % 21,1 % 16,7 % 10,4 % qualifizierte Tätigkeit 66,6 % 69,2 % 51,8 % 73,1 % 53,6 % 74,8 % 61,6 % 73,5 % 45,4 % 40,8 % Berechtigung andere Mitarbeiter anzuleiten ja 73,0 % 59,9 % 86,0 % 67,0 % 77,8 % 60,4 % 72,3 % 57,1 % 57,8 % 45,0 % Arbeitsverhältnis befristet ja 9,2 % 10,6 % 5,6 % 9,5 % 8,9 % 14,5 % 12,1 % 19,4 % 21,7 % 18,7 % * einschließlich Personen mit Hochschulstudium, Fortbildungsabschluss und Ausbildung Quelle: Erwerbstätigenbefragung (BIBB/BAuA) 2006 und Mikrozensus 2008 (eigene Berechnungen) Regel zu deutlich höheren Einkommen sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Dabei ist sehr deutlich zu erkennen, dass eine fehlende berufliche Qualifikation (äußerst rechte Spalte) zu auffallend geringen Einkommen führt. Der Median beträgt im Vergleich zu Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung (äußerste linke Spalte) mit 1850 Euro nur etwa zwei Drittel gegenüber 2500 Euro bei den Männern und 900 Euro gegenüber 1500 Euro bei den Frauen. Damit liegt das Einkommen von Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung um etwa 50 % über den Einkommen nicht formal Qualifizierter. Zwischen Personen mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung und denen mit einem auf einer Ausbildung aufbauenden Fortbildungsabschluss sind ebenfalls starke wenn auch weniger drastische Differenzen zwischen den Einkommen zu erkennen. Demnach führt eine Aufstiegsfortbildung im Median zu 500 Euro (25 %) mehr Einkommen bei den Männern und 700 Euro (47 %) mehr Ein kommen bei den Frauen. An dieser Stelle ist Vorsicht bei der Inter pretation geboten, insbesondere der Zahlen für Frauen. Die dargestellten Ergebnisse kontrollieren nicht die Effekte durch Teilzeitbeschäftigung, deren Anteil bei Frauen in der Regel besonders hoch ist. Der starke Einkommensgewinn der Frauen mit einem Fortbildungsabschluss ist ggf. auf eine geringere Teilzeitquote dieser Frauen zurückzuführen. Dennoch kann festgehalten werden, dass ein

28 24 STATISTISCHER ÜBERBLICK Fortbildungs abschluss zu deutlich höheren Einkommen führt. Die Einkommen der Erwerbstätigen mit Hochschulabschluss (Spalten 3 und 4) liegen nochmals stark über den Einkommen von Erwerbstätigen mit einem Fortbildungsabschluss. Die Steigerungsraten liegen wiederum im Bereich von 25 bis 35 %. Demzufolge sind Fortbildungsabschlüsse in Bezug auf das resul tierende Einkommen zwischen reinen Ausbildungsabschlüssen und Hochschulabschlüssen zu verorten. Ähnlich wie beim Einkommen führt ein höherer Bildungsabschluss bei der Art der Beschäftigung ebenfalls zu Differenzen. Insbesondere die Be deu tung einfacher Tätigkeiten nimmt mit höheren Bildungsabschlüssen erkennbar ab. Während von den Personen ohne beruflichen Abschluss an nähernd 50 % Frauen bzw. knapp 40 % Männer mit einfachen Tätigkeiten beschäftigt werden, sind es bei den Personen mit abgeschlossener be ruflicher Ausbildung lediglich knapp 20 % Frauen bzw. knapp 10 % Männer. Bei den Personen mit Fort bildungsabschluss und in gleichem Ausmaß ebenfalls bei Personen mit Hochschulabschluss ist der Anteil der Beschäftigung mit einfachen Tätigkeiten nahezu bedeutungslos niedrig. Zwischen den Letztgenannten sind dies bezüglich kaum Differenzen auszumachen. 3.6 Übergänge in andere Bildungsangebote Die folgenden Darstellungen sollen dazu dienen, die quantitative Bedeutung verschiedener Bildungswege und darin eingebettet den Stellenwert von Fortbildungsabschlüssen zu verdeutlichen. Wegen der Komplexität der Abbildungen wird auf eine erschöpfende Ausdeutung verzichtet. Anstelle dessen werden punktuell einige Befunde bezüglich Fortbildungsabschlüssen erläutert, die für diesen Bericht besonders nennenswert erscheinen. Spezifik der Datengrundlage Bei der Interpretation der Zahlen sollte beachtet werden, dass die Angaben ausschließlich realisierte Abschlüsse repräsentieren und keine abgebrochenen Versuche enthalten. Daher könnten beispielsweise Übergänge zur Hochschule in anderen Statistiken merklich höher ausfallen, wenn beispielsweise alle Studienanfänger berücksichtigt werden. Weiterhin werden bei der Erhebung ausschließlich Personen berücksichtigt, die in der Regel mindestens zehn Stunden pro Woche erwerbstätig sind. Es ist anzunehmen, dass das beobachtete Bildungsverhalten mit der Erwerbsneigung korreliert ist. Insofern kann es zu einer weiteren Ergebnis verzerrung kommen. 2 Erläuterung der Darstellungsform In den Flussdiagrammen der Abbildungen 3.2 bis 3.4 kann abgelesen werden, wie sich die Bildungsverläufe verschiedener Alterskohorten zusammensetzen. Im Sinne eines Stufenmodells des beruflichen Bildungssystems ist zu erkennen, welcher Anteil einer Alterskohorte ausgehend vom Erwerb der Ausbildungs- bzw. Hochschulreife die jeweils nachfolgende Stufe erreicht. Der vorgesehene Weg für Hochschulzugangsberechtigte kann bis an die Hochschule führen, während ohne Hochschulzugangsberechtigung mit einer Aufstiegsfortbildung in der Regel die höchste Stufe erreicht ist. In der Darstellung wird allen Personen einer Stufe eine Position auf der darauf folgenden Stufe zugeordnet, so dass die Summe auf jeder Stufe dem Anteil der Personen auf der vorangehenden Stufe entspricht. Die Grundlage der Daten ist die BIBB/BAuA-Erhebung 2006 (s.o.). Es ist deshalb bei der Interpretation zu berücksichtigen, dass sich in den Dar stellungen ausschließlich bereits realisierte Abschlüsse aber keine abgebrochenen Versuche wiederfinden lassen. Weiterhin sollte beachtet werden, dass die Reihenfolge der Abschlüsse im Einzelfall nicht zwingend der hier dargestellten entspricht. So kann ein Lehrabschluss auch nach einem Studium erfolgen. 3 Ergebnisse Zunächst wird deutlich, dass die berufliche Ausbildung innerhalb aller dargestellten Alterskohorten eine überaus bedeutsame Position einnimmt. Unter Personen ohne Hochschulzugangsberechtigung ist sie mit etwa 90 % die häufigste weiterführende Ausbildung nach der allgemein bildenden Schule. Aber auch unter Hochschulzugangsberechtigten ist die berufliche Ausbildung für etwa 45 bis 55 % eine Alternative zur Hochschule. 2 In den Abbildungen 3.2 bis 3.4 erscheinen die Anteile der Hochschulzugangsberechtigen, die eine Lehre absolvieren etwas überhöht. 3 Besonders bei Personen mit nachgeholter Hochschulzugangsberechtigung kann es häufiger der Fall sein, dass diese erst zu sammen mit einer bestimmten Ausbildung erworben wird. Dies würde den hohen Anteil derer erklären, die mit einer nachgeholten Hochschulzugangsberechtigung eine Lehrausbildung mit einem Studium kombinieren, da die Lehrausbildung in diesen Fällen Voraussetzung für das Studium war.

29 STATISTISCHER ÜBERBLICK 25 Abbildung 3.2: Bildungsverläufe I 34,2 % 60,5 % 5,2 % 100 % 100 % 100 % 38,8 % 51,5 % 9,7 % 8,1 % 91,9 % 12,3 % 87,1 % 0,6 % 13,1 % 5,3 % 33,2 % 4,4 % 87,5 % 35,1 % 13,1 % 38,8 % 1,7 % 2,5 % Abbildung 3.3: Bildungsverläufe II 26,3 % 66,1 % 7,3 % 100 % 100 % 100 % 40,2 % 55,1 % 4,7 % 9,4 % 90,6 % 16,4 % 82,1 % 1,4 % 23,3 % 7,7 % 24,1 % 10,3 % 80,3 % 48,7 % 14,5 % 18,9 % 3,1 % 6,9 %

30 26 STATISTISCHER ÜBERBLICK Abbildung 3.4: Bildungsverläufe III 24,8 % 68,7 % 6,4 % 100 % 100 % 100 % 51,7 % 44,7 % 3,5 % 11,4 % 88,6 % 20,0 % 78,6 % 1,5 % 20,7 % 7,0 % 17,0 % 8,2 % 80,4 % 55,2 % 11,4 % 12,0 % 3,7 % 6,6 % Von ihnen erreichen später mehr als 50 % einen Hochschulabschluss (nicht bei nachgeholter HZB). So verbleiben letztlich etwa 25 bis 30 % eines Altersjahrgangs mit Hochschulzugangsberechtigung (bspw. in Abb. 3.3: 7,7 + 24,1), die eine berufliche Ausbildung abschließen, ohne einen Hochschulabschluss zu erwerben. Insgesamt erwerben etwa 65 bis 70 % einen Hochschulabschluss, von denen mehr als ein Drittel zusätzlich eine berufliche Ausbildung abgeschlossen hat (bspw. Abb. 3.4: (20,7 + 3,7)/(51,7 + 20,7 + 3,7)). Die Übergänge von einer beruflichen Ausbildung zu einem Fortbildungsabschluss sind ebenfalls ungleich verteilt. Einerseits zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Personen mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung, wobei erstere eine um etwa ein Drittel höhere Neigung aufweisen, eine Fortbildung abzuschließen. Andererseits sind zwischen den Alterskohorten ebenfalls erhebliche Differenzen auszumachen. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der Fort bildungsabschlüsse. Dieser Prozess scheint in der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen weitestgehend abgeschlossen zu sein, da bei den 45- bis 54-Jährigen keine weitere Steigerung zu erkennen ist. 2. Insgesamt erlangt etwa ein Achtel aller Personen mit beruflicher Ausbildung eine abgeschlossene Aufstiegsfortbildung (unabhängig von der Hochschulzugangsberechtigung). 3. Hochschulzugangsberechtigte schließen relativ häufiger eine anerkannte Aufstiegsfortbildung ab. Je nach Alterskohorte ist ihre Neigung zu einer Aufstiegsfortbildung bis zu 50 % höher (25- bis 34-Jährige) oder um etwa 25 % höher (45- bis 54-Jährige) als bei Personen ohne Hochschulzugangsberechtigung. 4. Unter den Hochschulzugangsberechtigen erfolgen Fortbildungsabschlüsse zu einem früheren Zeitpunkt. 5. Von den Hochschulzugangsberechtigten mit ab geschlossener Berufsausbildung und Fortbildungsabschluss schließen etwa 50 % ein Hochschul studium ab (ohne nachgeholte Hoch schulzugangsberechtigung). Damit verbleiben etwa 7 bis 8 % eines Jahrgangs auf dem Niveau des Fortbildungsabschusses. Dies liegt unterhalb des Anteils bei Personen ohne Hochschulzugangs berechtigung, der bei über 8 bis 10 % liegt (Abb. 3.3 und 3.4). 6. Die Zahlen lassen den Schluss zu, dass die betriebliche Karriere mit einer anerkannten Aufstiegsfortbildung nach wie vor eine hohe Bedeutung innerhalb des Systems der beruflichen Bildung besitzt.

31 STATISTISCHER ÜBERBLICK Angebotstrends In den vorangehenden Abschnitten wurden postsekundäre berufliche Abschlüsse von verschieden Seiten beleuchtet. Naturgemäß können für solche Betrachtungen nur Vergangenheitsdaten genutzt werden. In diesem letzten Abschnitt des statistischen Überblicks soll daher ein Ausblick auf zukünftige sich abzeichnende Entwicklungen gegeben werden. Insbesondere für Deutschland ist diese Frage von Interesse, da hierzulande mit auch im europäischen Vergleich verhältnismäßig starken Veränderungen im Zuge des demographischen Wandels zu rechnen ist. Somit fallen mindestens zwei Effekte zusammen: Erstens wird die Zahl der Erwerbspersonen demographiebedingt sinken. Zweitens ist gegenwärtig ein Wandel der Qualifikationsstruktur in Richtung höher Abschlüsse (ISCED 5a und 6) zu beobachten. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes 4 des BIBB und des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufs- 4 Die BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufshauptfeldprojektionen (Helmrich/Zika 2010) sind koordinierte Angebots- und Be darfsprojektionen auf der Grundlage einer gemeinsamen Datenbasis und einheitlich definierter Berufsfelder (Tiemann et al 2008). Siehe auch forschung) sowie weiteren projektbeteiligten Instituten 5 werden regelmäßige Berechnungen des zukünftigen Arbeitsangebotes 6 und -bedarfs angestellt und veröffentlicht. Das Arbeitsangebot gibt das Potential der Arbeitskräfte an, die für eine Volkswirtschaft verfügbar sind. In den folgenden Abbildungen wird das Arbeitsangebot für Deutschland bis 2025 nach Qualifikationsstufen getrennt dargestellt. Der Kurvenverlauf in den verschieden Graphiken stellt keine genaue Prognose der zukünftigen Entwicklung dar, dies ist infolge des langen Projektionszeitraums kaum seriös möglich. Vielmehr werden Trends, die sich heute messen und quantifizieren lassen unter gegenwärtig geltenden Annahmen 7 (Helmrich and Zika 2010) fortgeschrieben. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse auf Ausmaß und Richtung zukünftiger struktureller Veränderungen zu und können so Handlungsbedarf offenlegen. 5 Neben dem BIBB und dem IAB sind das Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) sowie die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbh (GWS) an diesem Projekt beteiligt. 6 Das Arbeitsangebot ist definiert durch die Summe aller Personen, die ihre Arbeitskraft für Erwerbszwecke einsetzen (=Erwerbstätige) oder einsetzen möchten (=Erwerbslose). Erwerbspersonen = Erwerbstätige + Erwerbslose 7 Annahmen werden bspw. bezüglich zukünftiger Rahmenbedingungen getroffen und können sich im Zeitverlauf ändern (z. B. Renteneintrittsalter mit 67) oder als falsch erweisen (z. B. bzgl. des durchschnittlichen Wirtschaftswachstums).

32 28 STATISTISCHER ÜBERBLICK Abbildung 3.5: Heutige zukünftige Bedeutung verschiedener Abschlüsse für den Arbeitsmarkt (Erwerbspersonen in Millionen) bis zum Jahr 2025 a) ISCED 3b und b) ISCED 5b 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 0, c) ISCED 5a und d) ISCED 1, 2 und 3a Quelle: Berechnungen QuBe-Projekt, (Helmrich/Zika 2010) Die dargestellten Zahlen sind das Ergebnis aktueller Berechnungen des Arbeitsangebotes. Bis 2008 wurden die Daten des Mikrozensus verwendet (Stützzeitraum), die Projektion beginnt mit dem Jahr Lesehilfe: Die Linien zeigen den Verlauf der Angebotsprojektionen unterschiedlicher Rechenmodelle (BIBB-FIT: hellblau/bibb-demos: blau). Aufgrund unterschiedlicher Modellarchitekturen sind die Ergebnisse der beiden Modelle nicht direkt zu vergleichen, der Bereich zwischen den Kurven sollte als Korridor der möglichen Entwicklung angesehen werden (bei heute gültigen Informationen und Annahmen). Die Graphen in Abbildung 3.5 zeigen, dass sich das Qualifikationsgefüge der deutschen Erwerbspersonen innerhalb der kommenden 15 Jahre deutlich verschieben wird. Während die Zahl der Erwerbspersonen mit Ausbildungsabschluss (a) und mit Aufstiegsfortbildung (b) mit der demographischen Entwicklung in Deutschland zurückgeht, steigt die Zahl der Erwerbspersonen mit (Fach-)Hochschulabschluss (c) entgegen des Trends sehr stark. Dies hat eine merkliche Verschiebung der Mengenverhältnisse zur Folge und steht im Einklang mit dem gegenwärtigen Trend zur Höherqualifizierung. Während der beschriebenen Entwicklung geht die Zahl der beruflich nicht Qualifizierten leicht zurück (d).

1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß

1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß 13 1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß In diesem einleitenden Kapitel wird ein Überblick über die Ziele und Merkmale der berufsbegleitenden Nachqualifizierung gegeben. Unter der

Mehr

Möglichkeiten der Umsetzung von Precisions Farming im grünen Bildungsbereich. Andreas Heym, BMELV

Möglichkeiten der Umsetzung von Precisions Farming im grünen Bildungsbereich. Andreas Heym, BMELV Möglichkeiten der Umsetzung von Precisions Farming im grünen Bildungsbereich Andreas Heym, BMELV Grüner Bildungsbereich Berufsausbildung Studium Fortbildung Weiterbildung Beratung Berufsausbildung kann

Mehr

Studium über berufliche Bildung

Studium über berufliche Bildung Studium über berufliche Bildung Die berufsbildenden Schulen bieten mit ihren Bildungsgängen der Sekundarstufe II vielfältige Möglichkeiten, eine berufliche Qualifikation mit dem Erwerb einer schulischen

Mehr

Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfungen zu den anerkannten Abschlüssen:

Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfungen zu den anerkannten Abschlüssen: Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfungen zu den anerkannten Abschlüssen: Qualifizierte/r EDV-Anwender/in (HWK) (Computerschein A / ECDL) Professionelle/r EDV-Anwender/in (HWK) (Computerschein

Mehr

Duale Ausbildung. Herr Wolfgang Bax (Berufsberater für behinderte Menschen )

Duale Ausbildung. Herr Wolfgang Bax (Berufsberater für behinderte Menschen ) Duale Ausbildung Herr Wolfgang Bax (Berufsberater für behinderte Menschen ) Grundsatz Es entscheidet das zuständige Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Abstimmung mit den Ländern über

Mehr

Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR):

Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR): Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR): Teilerfolg! Der Kampf muss weitergehen! U K t Uwe Kastens, FTI PV, Juli 2011 DQR: Struktur, Zweck und Prozess Vergleichbarkeit in Europa Abbildung 8 7 6 5 4 3 2 1

Mehr

IT Fachwirt IT Fachwirtin

IT Fachwirt IT Fachwirtin IT Fachwirt IT Fachwirtin - 1-1. Die Weiterbildung zum IT Fachwirt erweitert Ihre Perspektiven Die IT Anwendungen nehmen überproportional zu, demzufolge wachsten die IT-Systeme und IT Strukturen seit Jahren.

Mehr

Berufsinformationen einfach finden. Fachkaufmann/-frau - Handwerkswirtschaft

Berufsinformationen einfach finden. Fachkaufmann/-frau - Handwerkswirtschaft Fachkaufmann/-frau - Die Weiterbildung im Überblick Archivierungsgrund: Beruf, dessen Regelung außer Kraft getreten ist Fachkaufmann/-frau in der ist eine berufliche Weiterbildung, deren Prüfung durch

Mehr

1. Wie viele Stunden für pädagogische Fachkräfte stehen den Klassen des Projekts Keiner ohne Abschluss sowie des Berufsvorbereitungsjahres

1. Wie viele Stunden für pädagogische Fachkräfte stehen den Klassen des Projekts Keiner ohne Abschluss sowie des Berufsvorbereitungsjahres LANDTAG RHEINLAND-PFALZ 16.Wahlperiode Drucksache 16/1874 04. 12. 2012 K l e i n e A n f r a g e n der Abgeordneten Bettina Dickes (CDU) und A n t w o r t des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung

Mehr

Sonderpädagogische Förderung für den Förderbereich Lernen an den Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen

Sonderpädagogische Förderung für den Förderbereich Lernen an den Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN 16. Wahlperiode Drucksache 16/844 10.09.2012 Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 293 vom 25. Juli 2012 der Abgeordneten Ina Scharrenbach CDU Drucksache 16/449

Mehr

Die Karriereleiter der beruflichen Bildung: Das Aufstiegsfortbildungsmodell

Die Karriereleiter der beruflichen Bildung: Das Aufstiegsfortbildungsmodell Die Karriereleiter der beruflichen Bildung: Das Aufstiegsfortbildungsmodell Wollen Sie sich beruflich weiterbilden? Kennen Sie schon die Aufstiegsfortbildung? Damit kann man Karriere auch ohne Abitur und

Mehr

Informationen zur Zulassung zum Bachelor-Studium an der VWA-Hochschule für berufsbegleitendes Studium

Informationen zur Zulassung zum Bachelor-Studium an der VWA-Hochschule für berufsbegleitendes Studium Informationen zur Zulassung zum Bachelor-Studium an der VWA-Hochschule für berufsbegleitendes Studium Bevor Sie weiterlesen: Zunächst einige wichtige Hinweise! 1. Wer an der VWA-Hochschule studieren möchte,

Mehr

Berufsinformationen einfach finden

Berufsinformationen einfach finden Büroassistent/in Die Ausbildung im Überblick Archivierungsgrund: Beruf, dessen Regelung außer Kraft getreten ist Büroassistent/in ist eine berufliche Weiterbildung, deren Prüfung durch Handwerkskammern

Mehr

Studium über berufliche Bildung

Studium über berufliche Bildung Studium über berufliche Bildung Bund und Länder haben sich am 22.10.2008 im Rahmen der Qualifizierungsinitiative für Deutschland auf ein umfassendes Programm zur Stärkung von Bildung und Ausbildung verständigt.

Mehr

Bildungsstand der Bevölkerung

Bildungsstand der Bevölkerung Bildungsstand der Bevölkerung 15-jährige 15-jährige und und ältere ältere Bevölkerung nach nach allgemeinem und nach beruflichem, 2012 2012 50,0% 35,6% Lehre/Berufsausbildung Hauptschulabschluss im dualen

Mehr

Mittlerer Schulabschluss an beruflichen Schulen

Mittlerer Schulabschluss an beruflichen Schulen Bildung und Sport Information der Bildungsberatung Mittlerer Schulabschluss an beruflichen Schulen (Stand: November 2013) Inhalt: 1. An welchen beruflichen Schulen in Bayern kann man den mittleren Schulabschluss

Mehr

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 15/2807 15. Wahlperiode 03-07-22

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 15/2807 15. Wahlperiode 03-07-22 SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 15/287 15. Wahlperiode 3-7-22 Kleine Anfrage des Abgeordneten Jost de Jager (CDU) und Antwort der Landesregierung - Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung

Mehr

THÜRINGEN BRAUCHT DICH

THÜRINGEN BRAUCHT DICH Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative THÜRINGEN BRAUCHT DICH zwischen dem Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung

Mehr

Nachfolgend werden die verschiedenen Hochschulzugangswege des beruflichen Bildungssystems in Rheinland-Pfalz dargestellt.

Nachfolgend werden die verschiedenen Hochschulzugangswege des beruflichen Bildungssystems in Rheinland-Pfalz dargestellt. Testseite Bund und Länder haben sich am 22.10.2008 im Rahmen der Qualifizierungsinitiative für Deutschland auf ein umfassendes Programm zur Stärkung von Bildung und Ausbildung verständigt. Im Focus stand

Mehr

Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten

Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten Aktuelle Daten und Indikatoren Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten 21. November 2013 Inhalt 1. In aller Kürze...2 2. Entwicklung in Deutschland...2 3. Arbeitslosigkeit nach Qualifikation...2 4.

Mehr

Außerdem muß die Ausbildungsstätte von Art und Einrichtung her für die Ausbildung geeignet sein.

Außerdem muß die Ausbildungsstätte von Art und Einrichtung her für die Ausbildung geeignet sein. 5.14. Ausbildungsberechtigung (Wer darf ausbilden) Auszubildende einstellen darf nur, wer persönlich geeignet ist. Wer ausbilden will, muss darüber hinaus auch fachlich geeignet sein ( 30 BBiG bzw. 22

Mehr

Anforderungen an einen Ausbildungsbetrieb

Anforderungen an einen Ausbildungsbetrieb Das deutsche Ausbildungssystem zeichnet sich durch eine enge Verbindung mit der betrieblichen Praxis aus. Sie ist Voraussetzung für den Erwerb erster Berufserfahrungen, wie ihn das Berufsbildungsgesetz

Mehr

Berufsbegleitende Aufstiegsqualifizierungen

Berufsbegleitende Aufstiegsqualifizierungen Berufsbegleitende Aufstiegsqualifizierungen Was ist ein Fachwirt? Fachwirt ist ein Titel für eine höhere kaufmännische Qualifikation, die auf einer betriebswirtschaftlichen Weiterbildung basiert. Er bildet

Mehr

Zusatzvereinbarung zum Berufsausbildungsvertrag

Zusatzvereinbarung zum Berufsausbildungsvertrag Kooperativer Studiengang Betriebswirtschaft "Baubetriebswirt-Plus" an der Hochschule Biberach Zwischen dem Ausbildungsbetrieb und dem Auszubildenden / Studenten. Firma / Betrieb... Name, Vorname. Straße,

Mehr

Fachwirt im Gesundheitsund Sozialwesen (IHK) Rheine KARRIERESCHRITT JETZT! Schon ab: 36,31. monatlich* Management-Qualifikation auf Bachelor-Niveau

Fachwirt im Gesundheitsund Sozialwesen (IHK) Rheine KARRIERESCHRITT JETZT! Schon ab: 36,31. monatlich* Management-Qualifikation auf Bachelor-Niveau KARRIERESCHRITT JETZT! Schon ab: 36,31 monatlich* Laufzeit 36 Monate, u.v. bei Bezug aller möglichen Zuschüsse vgl. Seite 9 Fachwirt im Gesundheitsund Sozialwesen (IHK) ManagementQualifikation auf BachelorNiveau

Mehr

Textgegenüberstellung

Textgegenüberstellung 713 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Textgegenüberstellung 1 von 11 Textgegenüberstellung 8a. (1) Der zuständige Bundesminister hat für die öffentlichen Schulen 8a. (1) Der zuständige Bundesminister

Mehr

Berufsinformationen einfach finden

Berufsinformationen einfach finden Fachwirt/in - Callcenter Die Weiterbildung im Überblick Archivierungsgrund: Beruf, dessen Weiterbildung eingestellt wurde Callcenterfachwirt/in ist eine berufliche Weiterbildung, deren Prüfung durch Industrie-

Mehr

Projekt Offene Hochschule - Lifelong Learning

Projekt Offene Hochschule - Lifelong Learning Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Projekt Offene Hochschule - Lifelong Learning Bildungstagung 2011 Lebenslanges Lernen als Gesamtstrategie am 5. April 2011 Susanne Kundolf

Mehr

Berufsinformationen einfach finden. Fachkaufmann/-frau - Verwaltung von Wohnungseigentum

Berufsinformationen einfach finden. Fachkaufmann/-frau - Verwaltung von Wohnungseigentum Fachkaufmann/-frau - Verwaltung von Die Ausbildung im Überblick Archivierungsgrund: Beruf, dessen Weiterbildung eingestellt wurde Fachkaufmann/-frau für Verwaltung von ist eine berufliche Weiterbildung,

Mehr

Studium für beruflich Qualifizierte Rechtliche Rahmenbedingungen - Beratungsgespräch - Eignungstest

Studium für beruflich Qualifizierte Rechtliche Rahmenbedingungen - Beratungsgespräch - Eignungstest Studium für beruflich Qualifizierte Rechtliche Rahmenbedingungen - Beratungsgespräch - Eignungstest Dr. Eva Mroczek, Zentrale Studienberatung, 20.05.2014 www.dhbw-mannheim.de AGENDA Neue Studienstruktur

Mehr

Informationen zur Prüfung Geprüfter Handelsfachwirt (IHK)/Geprüfte Handelsfachwirtin (IHK)

Informationen zur Prüfung Geprüfter Handelsfachwirt (IHK)/Geprüfte Handelsfachwirtin (IHK) Informationen zur Prüfung Geprüfter Handelsfachwirt (IHK)/Geprüfte Handelsfachwirtin (IHK) Die Prüfung zum Geprüften Handelsfachwirt (IHK)/zur Geprüften Handelsfachwirtin (IHK) ist eine öffentlich-rechtliche

Mehr

Häufig gestellte Fragen zur IHK.Die Weiterbildung

Häufig gestellte Fragen zur IHK.Die Weiterbildung 1. Bildungsinteressierte Häufig gestellte Fragen zur IHK.Die Weiterbildung Welchen Stellenwert haben IHK-Angebote und IHK-Prüfungen in der Weiterbildung in Deutschland? IHK-Abschlüsse haben auf dem Arbeitsmarkt

Mehr

Studieren oder Praxis / Ausbildung? Am besten beides mit dem Bachelorstudium an der WKS

Studieren oder Praxis / Ausbildung? Am besten beides mit dem Bachelorstudium an der WKS Martin Petzsche Studieren oder Praxis / Ausbildung? Am besten beides mit dem Bachelorstudium an der WKS Studienzentrum der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) an der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) 0 Agenda

Mehr

Den Anschluss finden Erfahrungen aus den Befragungen an den Berufskollegs und bei den Bildungsträgern 18.06.2013. Kay Loss (RISP)

Den Anschluss finden Erfahrungen aus den Befragungen an den Berufskollegs und bei den Bildungsträgern 18.06.2013. Kay Loss (RISP) Den Anschluss finden Erfahrungen aus den Befragungen an den Berufskollegs und bei den Bildungsträgern 18.06.2013 Kay Loss (RISP) Ziele und Vorgehen Themen und Ergebnisse Folgebefragungen: Rückbetrachtung

Mehr

Starten Sie jetzt erfolgreich an verschiedenen Kursorten in NRW durch mit Ihrem Spezialisten für:

Starten Sie jetzt erfolgreich an verschiedenen Kursorten in NRW durch mit Ihrem Spezialisten für: Starten Sie jetzt erfolgreich an verschiedenen Kursorten in NRW durch mit Ihrem Spezialisten für: Geprüfter Industriemeister Metall (IHK) Geprüfter Industriemeister Chemie (IHK) Geprüfter Industriemeister

Mehr

Durchlässigkeit im Bildungssystem und Anerkennung von Lernleistungen

Durchlässigkeit im Bildungssystem und Anerkennung von Lernleistungen Durchlässigkeit im Bildungssystem und Anerkennung von Lernleistungen Herausforderungen für das deutsche Bildungssystem Potsdam, 10. Mai 2012 Katrin Gutschow Bundesinstitut für Berufsbildung Tel.: 0228

Mehr

an die Hochschule und ihre Studierenden. Er gibt auch inhaltlich eine Linie vor: Um ihr gerecht zu werden, muss sie innovative Studiengänge anbieten.

an die Hochschule und ihre Studierenden. Er gibt auch inhaltlich eine Linie vor: Um ihr gerecht zu werden, muss sie innovative Studiengänge anbieten. Sperrfrist: 23. November 2015, 13.00 Uhr Es gilt das gesprochene Wort. Grußwort des Staatssekretärs im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, bei der

Mehr

Arbeitsmarkteffekte von Umschulungen im Bereich der Altenpflege

Arbeitsmarkteffekte von Umschulungen im Bereich der Altenpflege Aktuelle Berichte Arbeitsmarkteffekte von Umschulungen im Bereich der Altenpflege 19/2015 In aller Kürze Im Bereich der Weiterbildungen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf für Arbeitslose

Mehr

Deutschland-Check Nr. 35

Deutschland-Check Nr. 35 Beschäftigung älterer Arbeitnehmer Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 13. Dezember 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668

Mehr

Auszug aus der Auswertung der Befragung zur Ermittlung der IT-Basiskompetenz

Auszug aus der Auswertung der Befragung zur Ermittlung der IT-Basiskompetenz Auszug aus der Auswertung der Befragung zur Ermittlung der IT-Basiskompetenz Wir arbeiten in Strukturen von gestern mit Methoden von heute an Problemen von morgen, vorwiegend mit Menschen, die die Strukturen

Mehr

Führung und. Personalmanagement

Führung und. Personalmanagement Führung und Organisations- und Personalentwicklung Handelsfachwirt/in IHK Dozent: Klaus Imhof Dozent: Klaus Imhof Folie 1 Gliederung 1. Führungsgrundsätze und Führungsmethoden, 2. Personalpolitik, 3. Psychologische

Mehr

Kooperationsvereinbarung für den Fernstudiengang B.A. Bildung & Erziehung (dual)

Kooperationsvereinbarung für den Fernstudiengang B.A. Bildung & Erziehung (dual) Formblatt 1 Kooperationsvereinbarung für den Fernstudiengang B.A. Bildung & Erziehung (dual) zwischen (Träger). (Ansprechpartner).. (Adresse) und dem Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz

Mehr

Neues Qualifizierungssystem für betriebliches Bildungspersonal (08/09 2009)

Neues Qualifizierungssystem für betriebliches Bildungspersonal (08/09 2009) Aus- und Weiterbilden als Beruf Neues Qualifizierungssystem für betriebliches Bildungspersonal (08/09 2009) Agenda Neue bundeseinheitliche Weiterbildungswege für das betriebliche Personal der Aus- und

Mehr

Personal der Frankfurter Pflegeeinrichtungen 2005

Personal der Frankfurter Pflegeeinrichtungen 2005 290 Personal der Frankfurter Pflegeeinrichtungen Petra Meister Personal der Frankfurter Pflegedienste Anteil der Teilzeitbeschäftigten lag deutlich über 50 % Ende des Jahres gab es 117 Pflegedienste in

Mehr

International verständliche Titel für. die höhere Berufsbildung

International verständliche Titel für. die höhere Berufsbildung International verständliche Titel für die höhere Berufsbildung Abschlüsse der höheren Berufsbildung Die höhere Berufsbildung trägt wesentlich dazu bei, dass die Schweizer Wirtschaft ihre hohe Qualität

Mehr

Name der Ausbildungsstätte. 1. Wenn Sie diese Ausbildung beginnen: Welchen höchsten Schulabschluss haben Sie dann? a) ohne Hauptschulabschluss

Name der Ausbildungsstätte. 1. Wenn Sie diese Ausbildung beginnen: Welchen höchsten Schulabschluss haben Sie dann? a) ohne Hauptschulabschluss Sehr geehrte Ausbilderin, sehr geehrter Ausbilder, die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt ist als zuständige Stelle nach 88 Abs. 2 BBiG verpflichtet, Daten zur Berufsbildungsstatistik im Bereich der Freien

Mehr

Informationen zur Prüfung Geprüfter Fachwirt für Versicherung und Finanzen/ Geprüfte Fachwirtin für Versicherung und Finanzen (IHK)

Informationen zur Prüfung Geprüfter Fachwirt für Versicherung und Finanzen/ Geprüfte Fachwirtin für Versicherung und Finanzen (IHK) Informationen zur Prüfung Geprüfter Fachwirt für Versicherung und Finanzen/ Geprüfte Fachwirtin für Versicherung und Finanzen (IHK) Die Prüfung zum Geprüften Fachwirt für Versicherung und Finanzen/zur

Mehr

Wege in der. beruflichen Schule. Tipps für Eltern. Wege und Möglichkeiten in der beruflichen Schule sind abhängig vom Schulabschluss!

Wege in der. beruflichen Schule. Tipps für Eltern. Wege und Möglichkeiten in der beruflichen Schule sind abhängig vom Schulabschluss! Tipps für Eltern Wege in der beruflichen Schule Mit diesem Flyer wollen wir Sie über das breit gefächerte Angebot beruflicher Schulen in Offen bach in verschiedenen Berufsfeldern informieren. Hier kann

Mehr

Ihre Exzellenz Frau Botschafterin der Republik Österreich in. Sehr geehrter Herr Präsident des Europäischen Verbands

Ihre Exzellenz Frau Botschafterin der Republik Österreich in. Sehr geehrter Herr Präsident des Europäischen Verbands Ihre Exzellenz Frau Botschafterin der Republik Österreich in Griechenland, Sehr geehrter Herr Präsident des Europäischen Verbands Beruflicher Bildungsträger, Sehr geehrte Damen und Herren, gestatten Sie

Mehr

Ausbildung der Ausbilder ADA Online

Ausbildung der Ausbilder ADA Online Ausbildung der Ausbilder ADA Online Ausbildung der Ausbilder ADA Online Sie sind in Ihrem Unternehmen für die Ausbildung verantwortlich? Sie leiten und prägen die nächsten Generationen der Fach- und Führungskräfte?

Mehr

Rahmenvereinbarung über die Fachoberschule (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.12.2004 i.d.f. vom 06.05.2008)

Rahmenvereinbarung über die Fachoberschule (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.12.2004 i.d.f. vom 06.05.2008) SEKRETARIAT DER STÄNDIGEN KONFERENZ DER KULTUSMINISTER DER LÄNDER IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND BESCHLUSSSAMMLUNG DER KMK; BESCHLUSS NR. 418 R:\B\KMK-BESCHLUSS\RVFOS08-05-06.DOC Rahmenvereinbarung

Mehr

Berufsinformationen einfach finden

Berufsinformationen einfach finden CAD-Fachkraft - Elektrotechnik Die Weiterbildung im Überblick Archivierungsgrund: Beruf, dessen Weiterbildung eingestellt wurde CAD-Fachkraft im Fachbereich Elektrotechnik ist eine berufliche Weiterbildung,

Mehr

Geprüfter Betriebswirt als Kammer-Fortbildung staatlich geregelt

Geprüfter Betriebswirt als Kammer-Fortbildung staatlich geregelt Geprüfter Betriebswirt als Kammer-Fortbildung staatlich geregelt Die Fortbildung zum Geprüften Betriebswirt mit Prüfung an der IHK oder der Handwerkskammer ist berufsbegleitend oder in Kompaktform möglich

Mehr

1. Textarbeit. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

1. Textarbeit. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx 1. Textarbeit Dieser Aufgabenteil wird mit 22 Punkten von 75 Punkten bewertet. Text 1 Studieren ohne Abitur xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Mehr

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Drucksache 5/6463 07.08.2013 K l e i n e A n f r a g e der Abgeordneten Leukefeld (DIE LINKE) und A n t w o r t des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

Mehr

Statistische Materialien zu Existenzgründung und Selbstständigkeit der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund

Statistische Materialien zu Existenzgründung und Selbstständigkeit der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund Statistische Materialien zu Existenzgründung und Selbstständigkeit der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund in Berlin Diese Studie ist im Rahmen des Projektes Netzwerk ethnische Ökonomie entstanden.

Mehr

Berufsinformationen einfach finden. Fachwirt/in - Arbeitsstudium und Betriebsorganisation

Berufsinformationen einfach finden. Fachwirt/in - Arbeitsstudium und Betriebsorganisation Fachwirt/in - Arbeitsstudium und Die Ausbildung im Überblick Archivierungsgrund: Beruf, dessen Weiterbildung eingestellt wurde Fachwirt/in für Arbeitsstudium und ist eine berufliche Weiterbildung, die

Mehr

Hauptschulabschluss an beruflichen Schulen

Hauptschulabschluss an beruflichen Schulen Seite 1 Erwerb eines dem Hauptschulabschluss oder dem Realschulabschluss gleichwertigen Bildungsstandes an beruflichen Schulen Verwaltungsvorschrift vom 7. Dezember 2001 (K.u.U. 2002 S. 185) A. Erwerb

Mehr

I. Allgemeine Angaben zur Person und zum Unternehmen

I. Allgemeine Angaben zur Person und zum Unternehmen I. Allgemeine Angaben zur Person und zum Unternehmen Sehr geehrte Damen und Herren, die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter ist für Ihr Unternehmen ein wichtiges Instrument, um langfristig Erfolg zu haben.

Mehr

Workshopreihe Service Engineering Professionelle DL-Entwicklung. Möglichkeiten zur Curriculumentwicklung. Vortrag RWTH Aachen am 21.04.

Workshopreihe Service Engineering Professionelle DL-Entwicklung. Möglichkeiten zur Curriculumentwicklung. Vortrag RWTH Aachen am 21.04. Workshopreihe Service Engineering Professionelle DL-Entwicklung Möglichkeiten zur Curriculumentwicklung Vortrag RWTH Aachen am 21.04.2005 Anerkennung von Fortbildungsregelungen (Verfahren, Positionen)

Mehr

Berufliche Bildung in Deutschland

Berufliche Bildung in Deutschland Berufliche Bildung in Deutschland Die Aufgaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) Jugendarbeitslosigkeit 25.11.2013 Seite 2 Vorteile des dualen Systems Rolle der IHKs in der Ausbildung Für Unternehmen:

Mehr

Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 57, ausgegeben zu Bonn am 28. August 2009 Zweite Verordnung zur Änderung von Fortbildungsprüfungsverordnungen Vom 25. August 2009 Auszug Auf Grund des 53 Absatz

Mehr

Richtlinie der Handwerkskammer zu Köln für das Führen von Ausbildungsnachweisen:

Richtlinie der Handwerkskammer zu Köln für das Führen von Ausbildungsnachweisen: Beschluss einer Richtlinie für das Führen von Ausbildungsnachweisen (Berichtshefte) aufgrund Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) vom 09.10.2012 Der Hauptausschuss

Mehr

4. Dozententreffen. Tendenz und Prognose - Teilhabe an Weiterbildungsveranstaltungen der Handwerkskammer Dresden

4. Dozententreffen. Tendenz und Prognose - Teilhabe an Weiterbildungsveranstaltungen der Handwerkskammer Dresden 4. Dozententreffen Tendenz und Prognose - Teilhabe an Weiterbildungsveranstaltungen der Handwerkskammer Dresden Regina Hörnig Abteilungsleiterin Prüfungen Handwerkskammer Dresden Definition der Fortbildung

Mehr

Pflege und Therapie. Wenig Mühe beim Berufseinstieg

Pflege und Therapie. Wenig Mühe beim Berufseinstieg und Therapie Ein Jahr nach Studienabschluss sind fast 75 Prozent der Neuabsolvent/innen aus dem FH-Bereich und Therapie im Gesundheitswesen tätig, mehrheitlich in einem Spital oder in einer Klinik. Insgesamt

Mehr

Information der Bildungsberatung Studieren ohne Abitur

Information der Bildungsberatung Studieren ohne Abitur Information der Bildungsberatung Studieren ohne Abitur Stand: Dezember 2015 Seit dem Jahr 2009 besteht in Deutschland die Möglichkeit, auch ohne Hochschulreife oder Fachhochschulreife ein Studium an einer

Mehr

1) Was sind die Ziele des Europäischen Wirtschaftsführerscheins, EBC*L? 4) Von wem wurde der EBC*L initiiert und von wem wird er betrieben?

1) Was sind die Ziele des Europäischen Wirtschaftsführerscheins, EBC*L? 4) Von wem wurde der EBC*L initiiert und von wem wird er betrieben? FAQs zum EBC*L - Allgemein 1) Was sind die Ziele des Europäischen Wirtschaftsführerscheins, EBC*L? 2) Wer gehört zur Zielgruppe des EBC*L? 3) Welchen Nutzen haben EBC*L AbsolventInnen? 4) Von wem wurde

Mehr

Elternabend zur Beruflichen Orientierung

Elternabend zur Beruflichen Orientierung Elternabend zur Beruflichen Orientierung 18. November 2013 Folie 1 Was ist und soll Berufs-und Studienorientierung? Jungen Menschen helfen, eigenverantwortlich und aktiv die Übergänge in Ausbildung und

Mehr

Nebenberuflich Geld verdienen als Tagesmutter interna

Nebenberuflich Geld verdienen als Tagesmutter interna Nebenberuflich Geld verdienen als Tagesmutter interna Ihr persönlicher Experte Inhalt Vorwort... 7 So wird man Tagespflegeperson... 8 Pflegeerlaubniss... 8 Qualifikation... 9 Räumlichkeiten... 11 Die Aufgaben

Mehr

Qualifizierung im Zuge des Anerkennungsgesetzes im Handwerk

Qualifizierung im Zuge des Anerkennungsgesetzes im Handwerk Qualifizierung im Zuge des Anerkennungsgesetzes im Handwerk Input in Forum 2 der IQ-Fachtagung am 31.01.2013 in Berlin Dr. Beate Kramer Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk Abgrenzung: Anerkennungsgesetz

Mehr

zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes

zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes Breitenbachstraße 1, 60487 Frankfurt am Main Telefon: (069) 7919-0 Telefax: (069) 7919-227 bgl@bgl-ev.de www.bgl-ev.de Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes

Mehr

Geprüfte Übersetzer / Dolmetscher Verordnung über die Prüfung

Geprüfte Übersetzer / Dolmetscher Verordnung über die Prüfung Geprüfte Übersetzer / Dolmetscher Verordnung über die Prüfung Verordnung über die Prüfungen zu den anerkannten Abschlüssen Geprüfter Übersetzer/Geprüfte Übersetzerin und Geprüfter Dolmetscher/Geprüfte

Mehr

Ziel der Prüfung und Bezeichnung des Abschlusses

Ziel der Prüfung und Bezeichnung des Abschlusses Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung Betriebswirt (HWK)/Betriebswirtin (HWK) Aufgrund der Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses vom 22.10.2002 und der Vollversammlung vom 27. November

Mehr

Agenda Gute Arbeit Gute Ausbildung.

Agenda Gute Arbeit Gute Ausbildung. Agenda Gute Arbeit Gute Ausbildung. Was sagen die Auszubildenden? Auszug aus dem Ausbildungsreport 2013 Gesetzliche Grundlagen und Normen Vom Berufsbildungsgesetz bis zum Ausbildungsplan Aktivitäten von

Mehr

Optimal vorbereitet. Fit fürs Studium mit den Vorbereitungskursen der OHN. Fragen? Jetzt anmelden! www.offene-hochschule-niedersachsen.

Optimal vorbereitet. Fit fürs Studium mit den Vorbereitungskursen der OHN. Fragen? Jetzt anmelden! www.offene-hochschule-niedersachsen. Fragen? Für weiterführende Informationen sowie eine individuelle Beratung steht Ihnen das Team der Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen gerne zur Verfügung. Optimal vorbereitet Fit fürs Studium

Mehr

Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung zur Kooperation der Lernorte

Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung zur Kooperation der Lernorte Nr: 99 Erlassdatum: 27. November 1997 Fundstelle: BAnz 9/1998; BWP 6/1997; Ergebnisniederschrift Sitzung HA 3/1997 Beschließender Ausschuss: Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Mehr

Folgende Bildungsgänge werden im kommenden Schuljahr angeboten:

Folgende Bildungsgänge werden im kommenden Schuljahr angeboten: Öffentliche Bekanntmachung des Kreises Siegen-Wittgenstein Anmeldungen zu den Berufskollegs des Kreises Siegen-Wittgenstein für das Schuljahr 2016/2017 Anmeldungen zu Voll- und Teilzeitbildungsgängen der

Mehr

BACHELOR BETRIEBS WIRTSCHAFT (B.A.) GEHEN SIE IHREN WEG IN DER WIRTSCHAFT. BERUFSBEGLEITEND AN DER HOCHSCHULE REGENSBURG (HS.R). AUCH OHNE ABITUR.

BACHELOR BETRIEBS WIRTSCHAFT (B.A.) GEHEN SIE IHREN WEG IN DER WIRTSCHAFT. BERUFSBEGLEITEND AN DER HOCHSCHULE REGENSBURG (HS.R). AUCH OHNE ABITUR. BACHELOR BETRIEBS WIRTSCHAFT (B.A.) GEHEN SIE IHREN WEG IN DER WIRTSCHAFT. BERUFSBEGLEITEND AN DER HOCHSCHULE REGENSBURG (HS.R). AUCH OHNE ABITUR. BACHELORSTUDIENGANG BETRIEBSWIRTSCHAFT Wirtschaftliche

Mehr

Merkblatt zur Durchführung der Fortbildungsprüfung Geprüfte/-r Bilanzbuchhalter/-in

Merkblatt zur Durchführung der Fortbildungsprüfung Geprüfte/-r Bilanzbuchhalter/-in Merkblatt zur Durchführung der Fortbildungsprüfung Geprüfte/-r Bilanzbuchhalter/-in Dieses Merkblatt dient zur Orientierung von Prüfungsteilnehmern bei der Durchführung der Fortbildungsprüfung Geprüfte/-r

Mehr

zeitna Personaldienstleistungen

zeitna Personaldienstleistungen zeitna Personaldienstleistungen Unser sozialer Auftrag besteht darin, Menschen in Arbeit zu bringen. Die Neue Arbeit bietet Langzeitarbeitslosen und Menschen mit besonderen Problemen Perspektiven durch

Mehr

Abk. Praxispartnerordnung -Ordnung

Abk. Praxispartnerordnung -Ordnung Ordnung für die am dualen Studium beteiligten Praxispartner der Privaten Hochschule für Kommunikation und Gestaltung HfK+G* -Staatlich anerkannte Hochschule für angewandte Wissenschaften- Abk. Praxispartnerordnung

Mehr

Der Bildungsgutschein

Der Bildungsgutschein Der Bildungsgutschein das beste Förderinstrument zur beruflichen Eingliederung und dem Ausgleich auf dem Arbeitsmarkt Förderung der beruflichen Weiterbildung 16 SGBII 81 ff SGBIII Förderung der beruflichen

Mehr

Falls Sie diesen Newsletter nicht korrekt angezeigt bekommen, klicken Sie bitte hier.

Falls Sie diesen Newsletter nicht korrekt angezeigt bekommen, klicken Sie bitte hier. 1 von 6 10.08.2015 14:32 Falls Sie diesen Newsletter nicht korrekt angezeigt bekommen, klicken Sie bitte hier. Liebe Leserin, lieber Leser, August = Sommer = Newsloch. Nein, von Pause ist in der Bildungsarbeit

Mehr

Sachkundeprüfung für Finanzanlagenvermittler

Sachkundeprüfung für Finanzanlagenvermittler MERKBLATT Sachkundeprüfung für Finanzanlagenvermittler Ansprechpartner: Karen Genßler Simon Alex Abteilung Recht & Handel Abteilung Recht & Handel Innovation & Umwelt Innovation & Umwelt Tel. 04921 8901-29

Mehr

Eine Initiative der Agenturen für Arbeit und Jobcenter. Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer. Erstausbildung junger Erwachsener

Eine Initiative der Agenturen für Arbeit und Jobcenter. Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer. Erstausbildung junger Erwachsener Eine Initiative der Agenturen für Arbeit und Jobcenter Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer Erstausbildung junger Erwachsener NUTZEN SIE DIE CHANCE FÜR IHRE BERUFLICHE ZUKUNFT Das Erwerbspersonenpotenzial wird

Mehr

SIE KÖNNEN PROFITIEREN! VON MEINEM ALTER UND MEINER PRAXISERFAHRUNG. Sie suchen Fachkräfte? Chancen geben

SIE KÖNNEN PROFITIEREN! VON MEINEM ALTER UND MEINER PRAXISERFAHRUNG. Sie suchen Fachkräfte? Chancen geben SIE KÖNNEN PROFITIEREN! VON MEINEM ALTER UND MEINER PRAXISERFAHRUNG Chancen geben Sie suchen Fachkräfte? Mit geringem Aufwand können Sie durch Umschulung, Ausbildung und Weiterbildung eigene Fachkräfte

Mehr

Fachtagung Studium für beruflich Qualifizierte und berufsbegleitendes Studium. Rechtliche Rahmenbedingungen, Beratungsgespräch, Eignungsprüfung

Fachtagung Studium für beruflich Qualifizierte und berufsbegleitendes Studium. Rechtliche Rahmenbedingungen, Beratungsgespräch, Eignungsprüfung Fachtagung Studium für beruflich Qualifizierte und berufsbegleitendes Studium Rechtliche Rahmenbedingungen, Beratungsgespräch, Lutz Mager, LL.M. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Uni, PH, FH,

Mehr

Bevölkerung mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung 2012

Bevölkerung mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung 2012 Statistische Übersicht inkl. dem Vergleich zwischen und zur (Aus-)Bildungssituation von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund 1 in den Bundesländern nach dem Mikrozensus Erstellt im Rahmen

Mehr

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus Stärkung der Ausbildungsreife an der bayerischen Mittelschule In der Mittelschule wird großer Wert darauf gelegt, dass Schülerinnen und Schüler die

Mehr

Antrag auf Hochschulzugang für in der beruflichen Bildung Qualifizierte* an der Universität Siegen

Antrag auf Hochschulzugang für in der beruflichen Bildung Qualifizierte* an der Universität Siegen Studierendensekretariat und International Office Antrag auf Hochschulzugang für in der beruflichen Bildung Qualifizierte* an der Persönliche Angaben Nachname Geschlecht weiblich männlich Geburtsdatum..

Mehr

Eröffnung der Nordakademie Graduate School 26. Sept. 2013, 12 Uhr, Dockland, Van-der-Smissen-Str. 9

Eröffnung der Nordakademie Graduate School 26. Sept. 2013, 12 Uhr, Dockland, Van-der-Smissen-Str. 9 Seite 1 von 7 Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Wissenschaft und Forschung DIE SENATORIN Eröffnung der Nordakademie Graduate School 26. Sept. 2013, 12 Uhr, Dockland, Van-der-Smissen-Str. 9 Es gilt

Mehr

Kirchengesetz über die Maßnahmen zur Personalförderung (Personalförderungsgesetz PFördG)

Kirchengesetz über die Maßnahmen zur Personalförderung (Personalförderungsgesetz PFördG) Personalförderungsgesetz PFördG 790 Kirchengesetz über die Maßnahmen zur Personalförderung (Personalförderungsgesetz PFördG) Vom 23. November 2007 (ABl. 2008 S. 14), zuletzt geändert am 25. November 2015

Mehr

FORUM: Produktionsschule als Teil des Schulsystems

FORUM: Produktionsschule als Teil des Schulsystems FACHTAGUNG 2015 24. September 2015 Hattingen (Ruhr) FORUM: Produktionsschule als Teil des Schulsystems Im Schuljahr 2013/14 gab es 5.692 Privatschulen (Ersatzschulen). Diese unterteilen sich in 3.527 allgemeinbildende

Mehr

Häufig wiederkehrende Fragen zur mündlichen Ergänzungsprüfung im Einzelnen:

Häufig wiederkehrende Fragen zur mündlichen Ergänzungsprüfung im Einzelnen: Mündliche Ergänzungsprüfung bei gewerblich-technischen und kaufmännischen Ausbildungsordnungen bis zum 31.12.2006 und für alle Ausbildungsordnungen ab 01.01.2007 Am 13. Dezember 2006 verabschiedete der

Mehr

Handwerkskammer des Saarlandes

Handwerkskammer des Saarlandes Besonderen Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zum/zur Geprüften Controller/Controllerin (HWK) Aufgrund der Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses vom 15.11.2012 und der Vollversammlung vom

Mehr

Zwischenbilanz grün-roter Bildungspolitik

Zwischenbilanz grün-roter Bildungspolitik Vernetzungstreffen Jugendarbeit und Schule: Zwischenbilanz grün-roter Bildungspolitik 1 Chancengleichheit mit der Gemeinschaftsschule Die ersten Gemeinschaftsschulen sind zum Schuljahr 2012/13 an den Start

Mehr

Lehrgang zur Kaufmann/-frau für Büromanagement

Lehrgang zur Kaufmann/-frau für Büromanagement Lehrgang zur Kaufmann/-frau für Büromanagement Der Kaufmann / Die Kauffrau im Büromanagement ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz und vereint die drei Berufe Bürokauffrau/-mann,

Mehr