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1 - Pressemitteilung - Dipl.-phil. Ralf Schmidt - Hauptstr. 1, Möhlau Yahoo-Shopping-Portal ist erste Wahl Ansprechpartner: Ralf Schmidt Telefon: Fax: +49 (0) Wer schnell und ohne Wartezeit Online- Bestellungen tätigen will ist bei ausländischen Anbietern besser aufgehoben Viele bunte Bilder und aufwendig gestaltete Internet-Seiten sind zwar schön anzusehen. Aber bei Ladezeiten von 30, 40 oder noch mehr Sekunden sind die meisten Online-User bereits wieder bei einem anderen Online-Anbieter, so Marktstudien von Zona Research 1. Diese Marktstudien belegen, das die Akzeptanz eines Online-Angebotes mit zunehmender Zeitspanne für den Ladevorgang exponentiell abnimmt. Umgekehrt bedeutet eine Verkürzung der Ladezeit von beispielsweise 40 auf 10 Sekunden eine Verachtfachung der Akzeptanz eines Online-Angebotes. Davon sind deutsche Online-Anbieter, speziell deutsche Shopping-Portale nach Messung von noch sehr weit entfernt. 30,40 oder noch mehr Sekunden Ladezeit für Internet-Seiten sind für einige deutsche Shopping-Portale keine Seltenheit - und ob sich damit ein Weihnachtsgeschäft machen lässt ist mehr als zweifelhaft. Nach den Marktstudien von Zona Research sollte eine Web-Seite innerhalb von acht Sekunden geladen sein. Aber davon sind deutsche Anbieter noch sehr weit entfernt. Von den überprüften Web-Seiten deutscher Shopping-Portale erreichte kein einziges Portal die magische Grenze von acht Sekunden, selbst eine Ladezeit von 16 Sekunden wurde nicht erreichte. Kein Wunder also, dass sich deutsche Online-Shops trotz der exponentiellen Zunahme von Online-Usern schwer tun, in die Gewinnzone zu kommen. Von den durch überprüften und auf Performance getesteten deutschsprachigen Online-Portalen konnte sich nur das Shopping Portal von Yahoo (http://de.shopping.yahoo.com) mit einer durchschnittlichen La- 1 siehe auch Seite 1 von 8

2 dezeit von unter 25 Sekunden gegenüber den Shopping-Portalen von T-Online (http://shopping-portal.t-online.de Ø 38 Sek.), der Deutschen Post (http://www.evita.de Ø 45 Sek.) und Home- ShoppingEurope (http://www.hse24.de Ø 37 Sek.) durchsetzen 1. Dabei war in den über 6 monatigen, sporadischen Messungen das Shopping Portal von Yahoo in Bezug auf die Zugriffszeit und die Verfügbarkeit am stabilsten. Das Online-Angebot von HomeShoppingEurope zeichnete sich bei den vorgenommenen Messungen durch eine Vielzahl von kompletten Ausfällen aus und war stundenlang nicht erreichbar bzw. lagen die Antwortzeiten 2 des Servers über der Timeout-Grenze von 100 Sekunden. Obwohl im internationalen Maßstab mit durchschnittlichen Ladezeiten von 24,9 Sekunden noch immer kein Ferrari unter den Anbietern kann das Online-Shopping-Portal von Yahoo unter Ausschluss anderer wichtiger Kriterien (wie z.b. Sicherheitsstandards, Zahlungssysteme, Produktvielfalt usw.) aus der Sicht der Zugriffszeiten und der Performance dem gestressten Weihnachtsgeschenke kaufenden Online-User nur empfohlen werden. Ähnliche negative Performance Werte konnten bei Finanz- und Bankportalen festgestellt werden. Um eine einheitliche Basis für die Ergebnisse zu erhalten sind die Messungen und Tests auf den Prinzipien des Service Level Management aufgebaut. D. h.. es werden die Zeiten gemessen, die ein realer User mit einer 64K ISDN-Leitung 3 warten muss bis die Internet-Seite tatsächlich auf seinem Bildschirm aufgebaut ist. Ob ein Server physisch am Netz ist und physisch auf Netzwerkanfragen z.b. per ping antwortet ist dabei nicht von Bedeutung. Gemessen wird die Zeitspanne von der realen User- Anfrage an den Server bis zu dem Zeitpunkt wo alle Daten zum Aufbau der Seite tatsächlich den Computer des Users erreicht haben. Der Grund dieser Vorgehensweise ist der, dass es für einen User an seinem Computer zu Hause relativ uninteressant ist ob ein Server physisch am Netz ist und auf pings antwortet. Wichtig ist die Zeitspanne vom anklicken der Adresse bis zum tatsächlichen Aufbau der Seite auf dem Bildschirm des User. Mit einem Service Level Management System können aber auch andere, unternehmenskritische Serveranwendungen z.b. im Be- 1 gemessen am siehe Anlage Performance Monitoring Shopping-Portale vom weitere Informationen über die Messbedingungen unter Seite 2 von 8

3 reich des Online-Banking, im Bereich des Applikation-Service- Providing oder im Bereich des Online-Learning aus End-User- Sicht überprüft und gemessen werden. Den nichts ist schlimmer als wenn Mitarbeiter oder Kunden zu lange auf die Abarbeitung ihrer Server-Anfragen warten müssen. Unternehmensintern wird wertvolle Arbeitszeit mit Warten vergeudet und potentielle Kunden klicken zu einem anderen Anbieter weiter. Dabei ist eine Überwachung der Leistungsfähigkeit eines Onlineoder Serversystems, ob unternehmensintern oder frei zugänglich über das Internet für jeden Manager auch ohne Netzwerkkenntnisse und Netzwerktools per Web-Browser rund um die Uhr möglich. Auf Wunsch ist auch eine Benachrichtigung per , SMS oder über einen Telefonanruf möglich. Benachrichtigungskriterien können z.b. sein: Benachrichtigung bei Ladezeiten über 16 Sekunden oder bei Ladefehler, wenn der Server nicht reagiert oder wenn auf Serverseite Dokumente bei sogenannten dynamischen Seiten nicht verfügbar sind Darüber hinaus können bei einem Service-Level-Management- System durch den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Robots mögliche Fehlerquellen (Serverausfall, zu geringe Netzwerkkapazität, Anbindungsfehler, Providerfehler usw.) sofort eingekreist und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Unter diesen Gesichtspunkten ist es erstaunlich, dass selbst große Provider wie T-Online, AOL oder Strato sich davor scheuen die tatsächliche Verfügbarkeit ihrer Server und Systeme aus User-Sicht durch unabhängige Zertifizierungs- und Messtellen überprüfen zu lassen. Dabei wäre es ein erheblicher Wettbewerbsvorteil nachweisen zu können, dass die Systeme tatsächlich zu 99% Verfügbar sind. Abdruck frei. Beleg erbeten Anschläge. Seite 3 von 8

4 Anlage 1 $25 Billion In Web Business Potentially Lost Due To Poor Web Performance Zona Research Study Based on Keynote Data; Consumer Retail Sites Have Slowed Under Heavy Graphics May 3, In its "Need for Speed II" report, based in part on measurements provided by Keynote Systems (Nasdaq:KEYN), the Internet Performance Authority(R), Zona Research has calculated that nearly one out of two online buying attempts made by consumers on dial-up and mid-band (DSL and cable) connections are abandoned, equaling more than $25 billion in potential lost business due to poor Web performance. In its new 2001 report, an update of the original "Need for Speed" published in July, 1999, Zona Research focuses on the economic impact of Web performance and abandonment of multi-page transactions, based on Web site and transaction performance data from the Keynote Broker Trading Index(TM), and the Keynote Retail Benchmark(TM), as well as other Keynote data. The report concludes that transactional latencies will eventually become the dominant factor in Web site abandonment, particularly as still-prevalent dial-up modems are replaced by higher-speed connections. Zona Research also reveals the effect on performance of Web page design and page assembly at the server. The $25 billion in lost Web business includes over $21 billion per year lost when users abandon a site due to excessive delays in Web page transmission. $4 billion, or 7.9 percent, of the revenue loss was found to be due to transmission errors caused by the Internet infrastructure, still a significant factor in site abandonment. In its report, Zona Research adapts a multi-page cumulative abandonment concept developed for Web load testing by Alberto Savoia, chief technologist for Keynote's KeyReadiness(TM) load testing service. Savoia's Law states that users abandon sites based upon demerits, or 'dissatisfiers,' accumulated as users wait beyond their patience threshold. From its review of Keynote's measurement data, Zona Research concludes that consumer Web sites, particularly retail sites, have actually increased latency times, or user wait, by over 20% over the past year. "It is clear that retailers are much more concerned about delivering fancy graphics and dynamic banner ads to Internet buyers than they are with delivering acceptable performance levels to potential buyers," said the report. Online brokerages, on the other hand, have made their sites more responsive. Zona Research also found billions of dollars in site abandonment potentially lost due to performance variation in local geography and backbone differences. The performance of a set of Web transactions as measured by Keynote's Transaction Perspective(TM) service from 10 U.S. cities varied by 16 to 83 percent over the fastest path, amounting to between $7.4 and $11.0 billion in site abandonment. Finally, the Zona Research report observes that the $25 billion in abandoned revenue is not necessarily lost forever, but represents potential sales for Web sites that can deliver a high-performing user experience. The report claims, "While retailers should definitely view pieces of that $25 billion as potential lost revenue due to their own poor performance, they can also view it as the total cross-industry potential for picking up revenue from competitors with clumsier Web sites than their own." "Web user dissatisfaction and abandonment due to accumulated Web page delays is costing Web sites a lot of business," said Savoia. "A blazingly-fast home page is only part of the performance equation. Our dissatisfactions and abandonment models clearly show that there is a significant risk of losing a user on every single page in a multi-page transaction. Web site administrators and IT need to be particularly concerned about performance under heavier loads. In most of the load tests conducted by our Web site scalability testing group, we see that small increases in page response time lead to significant increases in user dissatisfaction and abandonment." 1 Quelle: Seite 4 von 8

5 Anlage: Performance-Monitoring Shopping-Portale vom Quelle: Seite 5 von 8

6 Anlage: Performance-Monitoring Bank-Portale vom Quelle: Seite 6 von 8

7 Anlage: Performance-Monitoring Shopping-Portale vom Quelle: Seite 7 von 8

8 Anlage: Performance-Monitoring Bank-Portale vom Quelle: Seite 8 von 8

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