Klassifikations- und Bauvorschriften Ergänzende Vorschriften und Richtlinien 8 Elektrotechnik

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1 VI Klassifikations- und Bauvorschriften Ergänzende Vorschriften und Richtlinien 8 Elektrotechnik 5 Richtlinien für die Schadenssanierung elektrischer Anlagen nach Schäden durch Brände, Wasser und Löschmittel Ausgabe 1998

2 Diese Richtlinien treten am 1. Dezember 1998 in Kraft. Germanischer Lloyd Aktiengesellschaft Unternehmenszentrale Vorsetzen 35, Hamburg Tel.: Fax: Es gelten die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" in der jeweils gültigen Fassung (siehe Klassifikations- und Bauvorschriften, I - Schiffstechnik, Teil 0 - Klassifikation und Besichtigungen). Nachdruck oder Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist nur mit Genehmigung der Germanischer Lloyd Aktiengesellschaft gestattet. Verlag: Germanischer Lloyd Aktiengesellschaft, Hamburg Druck: Gebrüder Braasch GmbH, Hamburg

3 VI - Teil 8 Inhaltsverzeichnis Kapitel 5 Seite 3 Inhaltsverzeichnis Abschnitt 1 Allgemeines A. Verfahren B. Gefahren Abschnitt 2 Schäden durch Feuer A. Grundsätzliche Auswirkungen B. Maßnahmen zur Schadensreduzierung bei Bränden C. Sanierung elektrischer Einrichtungen nach Brandschäden D. Vorbeugende Maßnahmen Abschnitt 3 Schäden durch Löschmittel A. Schäden durch Löschpulver B. Schäden durch Löschschaum C. Schäden durch Löschwasser Abschnitt 4 Schäden durch Wasser A. Beurteilung der Sanierfähigkeit B. Schäden an Schaltanlagen und Schaltgeräten C. Schäden an elektrischen Maschinen D. Schäden an elektronischen Einrichtungen E. Schäden an Kabeln Anhang A Checkliste

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5 VI - Teil 8 Abschnitt 1 B Allgemeines Kapitel 5 Seite 1 1 Abschnitt 1 Allgemeines A. Verfahren 1. Die vorliegende Richtlinie beschreibt Maßnahmen zur Sanierung von elektrischen Einrichtungen nach Schäden durch Feuer, Wasser und Löschmittel und enthält vorbeugende Maßnahmen zur Schadensvermeidung. Eingeschlossen sind sowohl Erstmaßnahmen, als auch die eigentlichen Sanierungstätigkeiten zur Entfernung von Kontaminationen. Wird in dieser Richtlinie der Begriff Sanierung verwendet, beinhaltet er die Instandsetzung einer beschädigten technischen Einrichtung nach einem bewährten und vom GL anerkannten Verfahren. 2. Nach einer Sanierung muss eine technische Einrichtung die gleichen Eigenschaften und Verfügbarkeit haben wie unmittelbar vor dem Schadenseintritt. Unter den hier genannten Voraussetzungen können auch solche Betriebsmittel saniert werden, die bei einem Ausfall die Sicherheit eines Schiffes unmittelbar gefährden können, wie z.b. eine Hauptmaschinenfernsteuerung oder die elektrischen Antriebe von Rudermaschinen. 3. Ob die Schadensbehebung durch Austausch der betroffenen Komponenten oder durch eine anerkannte Sanierungsmaßnahme erfolgt, ist im Wesentlichen eine Frage des Schadensbildes und somit der Sanierfähigkeit und der Verfügbarkeit neuer Geräte bzw. neuer Maschinen. Aufgrund unterschiedlicher Schadensbilder und der Komplexität von unterschiedlichen Sanierungsmaßnahmen wird davon ausgegangen, dass diese Arbeiten von kompetenten Fachfirmen durchgeführt werden. 4. Da der Vortrieb, die Manövrierfähigkeit und die Schiffssicherheit moderner Seeschiffe von der Funktion des elektrischen Bordnetzes abhängig sind, hat das Thema Schäden in elektrischen Einrichtungen durch Feuer, Wasser und Löschmittel eine aktuelle Bedeutung. 5. Dies gilt insbesondere auch für Folgeschäden, die sich erst zu späterer Zeit aufgrund mangelhafter oder nicht durchgeführter Sanierungsmaßnahmen herausstellen. In derartigen Fällen kann es auch noch Monate später zum Ausfall oder Beeinträchtigung der Einrichtung kommen. B. Gefahren 1. In den vergangenen Jahren haben sich die elektrische Leistung der Bordnetze, der Umfang der installierten Komponenten und die Ausdehnung der Kabelnetze auf den Schiffsneubauten ständig vergrößert. Die erhöhte Leistung der elektrischen Stromerzeuger und der motorischen Verbraucher ist verbunden mit einer vergrößerten Kurzschlussleistung, die ein hohes und häufig unterschätztes Gefahrenpotential für das Personal und die technischen Einrichtungen darstellt. Kurzschlüsse in Bordnetzen sind meistens mit einem Lichtbogen verbunden, der hohe Schäden verursacht, wenn Schutzeinrichtungen den Kurzschlussstrom nicht rechtzeitig unterbrechen. 2. Eine weitere Gefahr geht von Werkstoffen aus, die im Falle eines Brandes korrosive und toxische Produkte bilden, die sich durch die Thermik des Brandes sowie durch Klimaanlagen und Versorgungsschächte weiträumig verteilen und auch entfernt von der Schadensstelle ablagern können. Materialien dieser Art werden häufig als Konstruktionsteile und zur Isolierung in elektrischen Betriebsmitteln verwendet; man findet sie aber auch in zahlreichen nichtelektrischen Ausrüstungsgegenständen.

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7 VI - Teil 8 Abschnitt 2 A Schäden durch Feuer Kapitel 5 Seite 2 1 Abschnitt 2 Schäden durch Feuer Hinweis Elektrische Betriebsmittel, die bei einem Brand den Flammen oder intensiver Strahlungswärme ausgesetzt waren, müssen im Allgemeinen gegen neue Komponenten ausgetauscht werden. Größer als diese direkten Brandschäden sind jedoch in den meisten Fällen die so genannten Brandfolgeschäden. Diese entstehen durch Rußablagerungen und andere toxische und korrosive Produkte. Brandfolgeschäden können in vielen Fällen durch eine rechtzeitig eingeleitete Sanierung mit Erfolg behoben werden. A. Grundsätzliche Auswirkungen 1. Zahlreiche elektrische Betriebsmittel werden unter anderem aus PVC und bestimmten Gummimischungen gefertigt, die im Falle eines Brandes aggressive Gase entwickeln, die sowohl für Menschen außerordentlich gefährlich sind als auch zu großen Schäden an technischen Einrichtungen führen können. PVC ist zum Beispiel in den Gehäusen von Rechnern und Schaltgeräten zu finden und in zahlreichen anderen Geräten, die nicht zu der elektrischen Ausrüstung eines Schiffes gehören. Isolierungen von Kabeln und Leitungen auf Handelsschiffen werden vorrangig aus PVC bzw. speziellen Gummimischungen hergestellt. Im Falle eines Brandes geht eine potentielle Gefahr von den Kabeln aus, die in Bündeln im gesamten Schiff verlegt werden und auf kleinem Raum große Mengen Isolierstoffe enthalten. 2. PVC wird aus Azetylen und Salzsäure (HCl) hergestellt und ist in seiner ursprünglichen Zusammensetzung ein spröder Werkstoff, der ungefähr 56 Gew. % Chlor enthält. Für die Herstellung von Kabeln werden Füllstoffe und Weichmacher zugesetzt, die den Chlor-Anteil des PVC auf etwa 30 % reduzieren. Chlor gehört wie Flur, Brom und Jod zur Gruppe der Halogene. 3. Bei Temperaturen ab ca C treten die Weichmacher aus und das Material versprödet. Bei hohen Temperaturen ab ca C, spaltet PVC gasförmige Salzsäure ab, die an kühlen Oberflächen kondensiert und zusammen mit Feuchtigkeit flüssige Salzsäure bildet. Durch die Thermik des Brandes oder durch nicht abgeschaltete Lüfter kann dieses Gas auch an Orte gelangen, die von der Brandstelle weit entfernt sind. Salzsäure gelangt so auf die Oberflächen von technischen Einrichtungen und die damit verbundene Korrosion kann nach entsprechender Einwirkungsdauer zu einem Ausfall dieser Geräte führen. Der Korrosionsprozess wird durch die Salzsäure nur katalytisch beeinflusst. Dies bedingt, dass sich die Salzsäure kaum bzw. nur sehr langsam abbaut und es insbesondere auf Eisenoberflächen zu starker Korrosion kommt, auch wenn nur geringe Mengen an Salzsäure am Prozess beteiligt sind. Man kann also nicht davon ausgehen, dass der Korrosionsprozess ohne Sanierungsmaßnahmen zum Erliegen kommt. 4. Abb. 2.1 zeigt die Abrostung an einer metallischen Oberfläche, die mit Salzsäure beaufschlagt wurde, abhängig von der Luftfeuchte. Die Abrostung ist bei einer Luftfeuchte von weniger als 40 % außerordentlich gering, so dass hier eine Möglichkeit besteht, nach einem Brand die Korrosion an technischen Einrichtungen wirksam zu verzögern, wenn für ein entsprechendes Umgebungsklima gesorgt wird. 5. Für Menschen können die Verbrennungsprodukte des PVC tödlich sein. Sie greifen nach dem Einatmen sofort die Atemwege an und führen bei entsprechender Konzentration nach kurzer Einwirkungsdauer zum Tod durch Ersticken. 6. Neben der Entwicklung von Salzsäure im Brandfall, ist die intensive Bildung von Ruß eine weitere negative Eigenschaft von PVC. Abb. 2.2 zeigt die Lichtabsorption durch den Ruß in Abhängigkeit von der Brenndauer. Die grafisch dargestellten Werte wurden während eines Brandversuches gemessen und zeigen, dass nach kurzer Brenndauer eine Sichtmöglichkeit praktisch nicht mehr gegeben ist. 7. Ruß ist elektrisch leitend und kann Salzsäure binden und später an die Oberfläche wieder abgeben. Dies kann die punktuelle Salzsäurekonzentration u. U. erhöhen und führt langfristig zur Korrosion. Ruß muss daher entfernt werden, wenn er in elektrisches Gerät gelangt ist. 8. Besonders gefährdet gegen das Eindringen von Brandprodukten (Ruß, Salzsäure und andere Schadstoffe) sind offene Schaltgeräte wie z.b. Schütze, Generatorschalter und Bedienelemente sowie Geräte mit interner Lüftung wie Rechner und elektrische Maschinen z.b. in den Bauarten IP22, IP23 (Durchzugsbelüftung).

8 Kapitel 5 Seite 2 2 Abschnitt 2 A Schäden durch Feuer VI - Teil 8 Materialabtrag durch Korrosion [g/m 2 ] relative Feuchte [%] Abb. 2.1 Materialabtrag durch Salzsäure auf unlegiertem Stahl Absorption des Lichtes [%] Abschalten der Zündquelle Zeit [min] halogenfreies Kabel PVC - Kabel Abb. 2.2 Lichtabsorption durch den Ruß brennender Kabel

9 VI - Teil 8 Abschnitt 2 C Schäden durch Feuer Kapitel 5 Seite Neben PVC sind Mischungen, die Gummi enthalten, ein weiterer, häufig verwendeter Werkstoff für die Kabelherstellung. Gummi ist seiner urprünglichen Form ein brennbarer Werkstoff. Nur mit Hilfe von Zusätzen ist Gummi schwer entflammbar und damit als Kabelwerkstoff geeignet. Für die Herstellung von Kabeln, die im Handelsschiffbau verwendet werden, setzt man üblicherweise Chlorid zu, um die Entflammbarkeit zu reduzieren. Bezüglich der Entwicklung von Salzsäure und Ruß haben Gummikabel, die Chlorid enthalten, im Brandfall ein ähnliches Verhalten wie PVC-Kabel. 10. Die erwähnten negativen Eigenschaften werden weitgehend vermieden, wenn anstelle des Chlorids halogenfreie Zusätze verwendet werden. Bereits seit einigen Jahren bietet die Industrie halogenfreie Kabel an, die bisher überwiegend in speziellen Landeinrichtungen, im militärischen Schiffbau und im Offshore-Bereich verwendet werden. Halogenfreie Kabel produzieren bei einem Brand kaum korrosive Verbrennungsprodukte und entwickeln, wie Abb. 2.2 zu entnehmen ist, erheblich weniger Ruß als vergleichbare PVC-Kabel. 11. Die Bauvorschriften des GL fordern daher, dass auf Fahrgastschiffen in Wirtschaftsbereichen und Bereichen, die von den Fahrgästen genutzt werden, ausschließlich halogenfreie Kabel zu installieren sind. B. Maßnahmen zur Schadensreduzierung bei Bränden 1. Maßnahmen während eines Brandes Vorrang hat bei einem Schadensfeuer die umsichtige Brandbekämpfung mit dem jeweils erforderlichen Löschmitteltyp und den notwendigen Löschmittelmengen. Zur Reduzierung der Folgeschäden sollten bereits während eines Brandes die folgenden Maßnahmen eingeleitet werden: Lüfter- und Klimaanlagen sind außer Betrieb zu setzen, um das Eindringen von Verbrennungsprodukten in Räume zu verhindern, die nicht direkt von einem Brand betroffen sind. Auch die individuelle Lüftung von elektronischen Geräten z.b. Rechnern, ist nach Möglichkeit abzuschalten. Elektrische Einrichtungen, die durch den Brand gefährdet sind und während der Brandbekämpfung nicht benötigt werden, sind abzuschalten. 2. Maßnahmen nach einem Brand Rauchgase ins Freie ableiten und den betroffenen Bereich gegen das Betreten Unbefugter sichern Löschwasser entfernen und technische Einrichtungen abdecken, wenn sie durch tropfendes Löschwasser gefährdet sind Alle technischen Einrichtungen, bei denen die Möglichkeit eines Brandschadens besteht, sollten soweit wie möglich abgeschaltet werden und vor der Wiederinbetriebnahme sorgfältig auf Rußablagerungen und andere Brandschäden geprüft werden. Sollten Ablagerungen oder Schäden festgestellt werden, ist das Gerät vor einer Wiederinbetriebnahme zu sanieren. Viele Schäden entstehen erst dadurch, dass kontaminierte bzw. beschädigte Geräte nach einem Brand wieder eingeschaltet werden. Die Brandzone und daran angrenzende Bereiche sind auf Korrosion, verursacht durch Verbrennungsprodukte, zu untersuchen. Sichere Hinweise auf eine Korrosion sind Farbänderungen an metallischen Oberflächen von Türbeschlägen, Kühlkörpern der Leistungselektronik, elektrischen Leitern und anderen Objekten. Nicht korrodierte Geräte, die sich in Räumen befinden, in denen brandbedingte Korrosion an Geräten festgestellt wurde, sind wie kontaminierte Geräte zu behandeln, es sei denn, es lässt sich zweifelsfrei feststellen, dass keine Schädigung erfolgt ist. Elektronische Geräte, die Brandfolgeschäden aufweisen oder bei denen die Möglichkeit eines solchen Schadens besteht, sollten in trockenen, nicht vom Brand betroffenen Räumen gelagert werden. Der Korrosionsfortschritt kann deutlich reduziert werden, wenn die Luftfeuchte in dem Aufbewahrungsraum durch den Einsatz von Entfeuchtern unter 40 % gesenkt wird. Die Pufferbatterien in elektronischen Geräten sind abzuklemmen. Technische Einrichtungen, die nicht zu transportieren sind, können unter einem provisorischen Aufbewahrungsraum aus Planen mit Hilfe von Entfeuchtern in einer trockenen Atmosphäre aufbewahrt werden. C. Sanierung elektrischer Einrichtungen nach Brandschäden 1. Grundsätzlich sollen kontaminierte Geräte durch einen Fachbetrieb saniert werden, wobei die durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen mit dem GL zu vereinbaren sind. 2. Zur Festlegung und Abgrenzung notwendiger Sanierungsmaßnahmen ist der Grad der Kontaminierung durch chemische Analyse zu ermitteln. Die in Tabelle 2.1 genannten Werte können dabei als Richtwerte für das Erforderlichwerden von Sanierungsmaßnahmen angesehen werden.

10 Kapitel 5 Seite 2 4 Abschnitt 2 C Schäden durch Feuer VI - Teil 8 Tabelle 2.1 Grenzwerte Salzsäure (HCl) Chloridsalze (NaCl) Elektronik/ Elektrotechnik Mechanik μg/cm 2 < 5 < 10 μg/cm 2 < 10 < Leichtere Schäden an Geräten, die im Falle eines eventuellen Folgeschadens nicht die Schiffssicherheit beeinträchtigen, können mit Bordmitteln saniert werden. Für die Sanierung verwendet man Druckluft, Pinsel oder destilliertes Wasser zum Spülen verunreinigter elektronischer Baugruppen oder Wicklungen elektrischer Maschinen. Anschließend müssen die sanierten Einrichtungen gründlich getrocknet werden. 4. Bei der Verwendung von Druckluft zur Entfernung von Wasser oder Brandrückständen ist darauf zu achten, dass diese Stoffe nicht an Stellen gelangen, von denen sie nicht mehr entfernt werden können. 5. Schäden an Schaltanlagen und Schaltgeräten Schaltanlagen, die z.b. nach einem Maschinenraumbrand durch Verbrennungsprodukte kontaminiert wurden, sollten wie folgt geprüft und nur, wenn dies für den Schiffsbetrieb unbedingt erforderlich ist, wieder in Betrieb genommen werden: Sichtkontrolle der gesamten Schaltanlage durchführen Verunreinigte Teile mit Pinsel, Lappen, Industriestaubsauger oder Druckluft säubern. Bei der Verwendung von Druckluft ist mit besonderer Umsicht vorzugehen. Die Schaltanlage ist im spannungslosen Zustand einer Isolationsmessung zu unterziehen. Die Abgangsschalter an den Verteilungen sind zu öffnen, damit der intakte Teil der Schaltanlage die Messergebnisse nicht verschlechtert. Der Isolationswiderstand muss größer sein als 1 kω je Volt der Nennbetriebsspannung, mindestens jedoch 1 MΩ betragen. Anzustreben ist ein wesentlich höherer Isolationswiderstand in der Größenordnung von mehreren MΩ. Reihenklemmen sind gegebenenfalls auszuwechseln, wenn sie nach einem Brandschaden nur unvollständig zu säubern sind und so den Isolationswert der gesamten Schaltanlage verschlechtern. Alle Schaltgeräte in den betroffenen Bereichen sind sorgfältig zu inspizieren. Besonders gefährdet sind Schaltgeräte, deren Gehäuse nicht vollständig geschlossen sind, wie Schütze und offene Leistungsschalter, so genannte Air Circuit Breaker (ACB). Gekapselte Leistungsschalter, so genannte Moulded Case Circuit Breakers (MCB), sind unempfindlicher gegenüber Verschmutzung. Offene Leistungsschalter und gekapselte Leistungsschalter mit Nennströmen über 100 A (Richtwert) können in den meisten Fällen durch den Hersteller oder durch einen qualifizierten Betrieb saniert werden. Gekapselte Leistungsschalter, deren Nennströme kleiner sind als der genannte Richtwert, sollten gegen neue Geräte getauscht werden, wenn eine Sanierung ökonomisch nicht mehr sinnvoll ist. Schütze, die funktionstüchtig sind, aber offensichtlich von den Verbrennungsprodukten eines Feuers beeinträchtigt wurden oder Schütze, die einen erhöhten Geräuschpegel aufweisen, sollten bei nächster Gelegenheit gegen neue Geräte getauscht werden. Dies gilt im gleichen Maße auch für Bedienelemente und andere Einbauten mit einer geringen IP Schutzart. Ist nach einem Brand Korrosion an einer Schaltanlage festzustellen, sind die Schutzerdungen und Klemmenverbindungen besonders zu prüfen. Wenn Salzsäure in Verbindungselemente eingedrungen ist, wird die Funktion dieser Verbindungen durch einen erhöhten Widerstand (Korrosion) beeinträchtigt. 6. Schäden an elektrischen Maschinen 6.1 Bei einem Brand sind vorwiegend Durchzugsbelüftete Maschinen gefährdet, bei denen der kühlende Luftstrom über die Wicklungen und andere interne Komponenten geführt wird. Typischerweise haben solche Maschinen die Schutzart IP22/IP23 und werden als Generatoren oder als Antriebsmotoren verwendet. Oberflächengekühlte Maschinen, bei denen die Kühlluft über die Außenseite des Gehäuses geführt wird (z.b. Schutzart IP44/IP55), sind durch die Verbrennungsprodukte eines Feuers kaum gefährdet. 6.2 Ruß oder pulverförmiges Löschmittel kann mechanisch mit Hilfe von Druckluft oder mit einem Industriestaubsauger aus der Maschine entfernt werden. Sind korrosive Produkte in eine Maschine gelangt, sollte die Maschine von einem Fachbetrieb saniert werden. Ist die Sanierung durch eine Fachfirma aufgrund des Fahrtgebietes nicht möglich, kann die Maschine von der Besatzung zum Beispiel mit destilliertem Wasser gereinigt werden. Anschließend ist die Maschine gründlich zu trocknen bis ein Isolationswiderstand von mindestens 1 kω je Volt der Nennbetriebsspannung erreicht ist (Minimum 500 kω). Anzustreben ist ein wesentlich höherer Isolationswiderstand in der Größenordnung von einigen MΩ.

11 VI - Teil 8 Abschnitt 2 D Schäden durch Feuer Kapitel 5 Seite Schäden an elektronischen Einrichtungen Elektronische Einrichtungen, die direkt den Flammen oder intensiver Strahlungshitze ausgesetzt waren und Verformungen an Gehäusen, Bauteilen oder Leiterplatten aufweisen, sind im Allgemeinen nicht mehr zu sanieren. Ist auf Leiterplatten und anderen elektronischen Komponenten lediglich ein Rußauftrag festzustellen, kann eine Sanierung mit Hilfe von Staubsauger, Druckluft und Pinsel erfolgen. Wichtig dabei ist, dass Ruß auf keinen Fall durch ungeeignete Maßnahmen an Stellen gelangt, aus denen er nicht mehr zu entfernen ist. Als Notmaßnahme können verschmutzte Leiterplatten auch mit destilliertem Wasser gereinigt und anschließend getrocknet werden. Ist die Kontaminierung eines elektronischen Gerätes so stark, dass sich Salzsäure auf den Oberflächen von Leiterplatten, Steckverbindungen und anderen Teilen gebildet hat, muss eine umfangreiche Sanierung erfolgen. Wie bereits erwähnt wurde, kann der Korrosionsprozess deutlich verlangsamt werden, wenn Geräte in Räumen mit geringer Luftfeuchte (< 40 %) gelagert werden. Stehen keine entsprechenden Räume zur Verfügung, können die Geräte durch Folien abgedeckt werden. Die so geschaffenen Räume können dann mit Klimageräten oder Luftentfleuchter einfach auf eine relative Luftfeuchte < 40 % gebracht werden. Die Geräte, die so geschädigt sind, dürfen auf keinen Fall ohne abschließende Sanierungsmaßnahmen in Betrieb genommen werden. 8. Schäden an Kabeln 8.1 Wenn der Kabelmantel über einen längeren Abschnitt oder bereits die Aderisolierung beschädigt ist, muss das schadhafte Segment durch ein neues Kabel mit gleichem Aufbau ersetzt werden. Der Anschluss des neuen Kabels erfolgt mit Muffen oder mit Hilfe von Anschlusskästen. 8.2 Von der Industrie werden Reparatursätze für beschädigte Kabel angeboten. Diese müssen durch den GL baumustergeprüft sein und können auch für die Reparatur von Kabeln zur Speisung betriebswichtiger Einrichtungen verwendet werden. 8.3 Ist lediglich der Kabelmantel durch Hitzeeinwirkung beschädigt, kann eine Reparaturmanschette aufgeschrumpft werden. Die Leiterisolierung unter dem Mantel muss sich in einem einwandfreien Zustand befinden. Im Zweifelsfall ist der beschädigte Außenmantel zwecks Prüfung zu entfernen. Das zu reparierende Kabelsegment sollte bei dieser einfachen Reparaturmethode nicht länger als 1 Meter sein. 8.4 Reparaturmaßnahmen an Kabeln sind mit dem Germanischen Lloyd abzustimmen. D. Vorbeugende Maßnahmen 1. Die Gefährdung elektrischer Einrichtungen durch direkte Flammeneinwirkung sowie Kontaminierung durch Brandprodukte und durch Löschmittel kann durch verschiedene Maßnahmen deutlich reduziert werden. Hierzu zählen bauliche Maßnahmen, wie die eingangs erwähnte Installation halogenfreier Kabel und die sorgfältige Erstellung der Schottdurchführungen und der Firestops an den Kabelbündeln sowie Anweisungen an die Besatzung über das Verhalten im Brandfall. 2. Wichtig ist außerdem die sorgfältige Installation der elektrischen Einrichtungen, ein guter allgemeiner Zustand der Anlage und die gründliche Wartung des Bordnetzes, zu der in regelmäßigen zeitlichen Abständen die Kontrolle der Schutzeinrichtungen und die Messung des Isolationswiderstandes zählen. 3. Zur Vermeidung von Kurzschlüssen müssen Schaltanlagen bei Bedarf gesäubert werden und nach Wartungsarbeiten muss sorgfältig kontrolliert werden, ob sämtliche Werkzeuge und Materialreste aus der Anlage entfernt wurden. Alle elektrischen Verbindungen sind auf eine sichere Befestigung zu prüfen. Es ist darauf zu achten, dass Sammelschienenverbindungen mit einem definierten Drehmoment angezogen werden müssen. Lose Verbindungen in Starkstromanlagen können Kurzschlüsse auslösen oder verursachen starke Erwärmungen, die zu Bränden führen können. 4. Zum Schutz des Personals und der technischen Einrichtungen sollen Arbeiten an elektrischen Einrichtungen nur von fachkundigem Personal durchgeführt werden. Besonders Arbeiten an den Hauptverteilungen beinhalten ein hohes Gefahrenpotential. Das Auswechseln eines NH-Sicherungseinsatzes in einem Stromkreis, der versehentlich nicht abgeschaltet ist, kann einen Kurzschluss auslösen, der fast unvermeidbar zu Verletzungen und technischen Schäden führt.

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13 VI - Teil 8 Abschnitt 3 C Schäden durch Löschmittel Kapitel 5 Seite 3 1 Abschnitt 3 Schäden durch Löschmittel A. Schäden durch Löschpulver 1. An Bord werden üblicherweise Pulverlöscher installiert, die so genanntes ABC-Pulver enthalten und zum Löschen von brennenden festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen geeignet sind. Das Löschpulver ist elektrisch leitfähig, hygroskopisch und wirkt in Verbindung mit Feuchtigkeit korrosiv und kann somit die Funktion elektromechanischer Bauteile blockieren und elektrische Komponenten dauerhaft schädigen. Weiterhin kann es die Wärmeableitung elektronischer Einrichtungen reduzieren und muss daher aus elektrischen Einrichtungen entfernt werden. Lose aufliegende Verunreinigungen können mit Hilfe von Pinsel, Staubsauger oder Druckluft beseitigt werden. Es ist bekannt, dass beim unbedachten Einsatz von Pulverlöschern erhebliche Folgeschäden durch das Löschmittel auftreten können, dessen Beseitigung teurer sein kann als die Behebung des eigentlichen Brandschadens. 2. Bei mechanischen Bauteilen kommt aufgrund der kristallinen Eigenschaft des Löschpulvers zusätzlich die Gefahr von Abrieb und damit verbunden, die von mechanischen Funktionsstörungen hinzu. 3. Aufgrund der genannten negativen Eigenschaften von Löschpulver sollten Brände in elektrischen Einrichtungen oder in der Nähe dieser Einrichtungen mit Hilfe von CO 2 oder anderen geeigneten Löschmitteln bekämpft werden. B. Schäden durch Löschschaum Ist Löschschaum in elektrische Komponenten eingedrungen, ist entsprechend Abschnitt 4 zu verfahren. C. Schäden durch Löschwasser Ist Löschwasser in elektrische Komponenten eingedrungen, ist entsprechend Abschnitt 4 zu verfahren.

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15 VI - Teil 8 Abschnitt 4 D Schäden durch Wasser Kapitel 5 Seite 4 1 Abschnitt 4 Schäden durch Wasser A. Beurteilung der Sanierfähigkeit Die Beurteilung der Sanierfähigkeit einer elektrischen Einrichtung nach einem Wasserschaden erfolgt durch eine visuelle Prüfung, um den Verschmutzungsgrad, Korrosion und Aufquellungen an Platinen und Isolierungen festzustellen. Weiterhin sind folgende Punkte in Betracht zu ziehen, die Rückschlüsse auf den möglichen Schadensumfang gestatten: War die elektrische / elektronische Einrichtung in Betrieb als sie mit Wasser in Berührung kam? Ist die elektrische / elektronische Einrichtung mit Seewasser oder Süßwasser in Berührung gekommen? Wie lange war die elektrische / elektronische Einrichtung dem Wasser ausgesetzt? Wie alt war die Anlage? Sind bereits elektrochemische Reaktionen an spannungsführenden Teilen sichtbar? B. Schäden an Schaltanlagen und Schaltgeräten Der Umfang der Sanierungsmaßnahmen ist abhängig von der Einwirkungsdauer, der Menge und Art des Wassers, das in eine Schaltanlage eingedrungen ist. Wurde der Schaden lediglich durch Süßwasser verursacht, ist es möglicherweise ausreichend, mit destilliertem Wasser nachzuspülen, metallische Oberflächen mit Korrosionsschutz zu versehen und eventuell defekte Bauteile auszutauschen. Eine sorgfältige Trocknung ist in jedem Fall wichtig. Bei einer vollständigen Überflutung einer Schaltanlage sind wahrscheinlich nur noch das Sammelschienensystem und größere Leistungsschalter sanierfähig. Die übrigen Komponenten der Schaltanlage müssen ausgetauscht werden. C. Schäden an elektrischen Maschinen 1. Größere elektrische Maschinen, in die Salzwasser oder Süßwasser gelangt ist, sind unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten in den meisten Fällen zu sanieren, wenn die Wicklungen und Isolierwerkstoffe einen guten Zustand aufweisen, die Einwirkungsdauer des Wassers nicht zu lang war und der Korrosionsprozess noch nicht zu weit fortgeschritten ist. In diesen Fällen erfolgt die Sanierung typischerweise durch Waschen, Trocknen und Konservierung der Wicklung und Metalloberflächen. Bei der Sanierung eines Motors sollten auch die Lager gewechselt werden. Eine sanierte elektrische Maschine darf erst in Betrieb genommen werden, wenn der Isolationswiderstand > 1 kω je Volt der Nennbetriebsspannung ist, mindestens jedoch 500 kω beträgt. Anzustreben ist ein wesentlich höherer Isolationswiderstand in der Größenordnung von einigen MΩ. 2. Die Sanierfähigkeit von kleineren elektrischen Serienmaschinen ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten meistens nicht mehr gegeben, wenn eine neue Wicklung erforderlich ist. Nur bei Spezialmaschinen lohnt sich dieser Aufwand. 3. In den vergangenen Jahren sind die im Elektromaschinenbau eingesetzten Isolierwerkstoffe hinsichtlich ihres hygroskopischen Verhaltens und ihrer mechanischen Eigenschaften verbessert worden. Daher sind neue Maschinen häufig unempfindlicher gegen mögliche Wasserschäden als ältere Maschinen. Stellt man bei der Schadensbesichtigung Korrosion an der Wicklung fest oder haben Isolierstoffe Aufquellungen, ist davon auszugehen, dass die Wicklung gewechselt werden muss. Letzten Aufschluss über den Zustand einer Wicklung erhält man nach der Sanierung durch die Hochspannungsprüfung, die Isolationsmessung und durch die Funktionserprobung der sanierten Maschine. Gegenüber der Erprobung eines neuen Motors muss die Hochspannungsprüfung einer durch Reinigung sanierten Maschine mit reduzierter Spannung (max. 80 % der Prüfspannung einer neuen Maschine) durchgeführt werden, siehe auch die GL- Vorschriften I Schiffstechnik, Teil 1 Seeschiffe, Kapitel 3 Elektrische Anlagen. Neugewickelte Maschinen müssen wie neue Maschinen geprüft werden. 4. Wurden bei einer Sanierung Arbeiten am Rotor ausgeführt, die zu einer Unwucht geführt haben können, wie z.b. dem Tränken mit Isolierlack, ist der Rotor neu auszuwuchten. D. Schäden an elektronischen Einrichtungen Elektronische Einrichtungen können nach Wasserschäden in vielen Fällen von einer Fachfirma erfolgreich saniert werden, wenn die Anlage während des Kontaktes mit dem Wasser nicht in Betrieb war und

16 Kapitel 5 Seite 4 2 Abschnitt 4 E Schäden durch Wasser VI - Teil 8 das Wasser nicht in Platinen oder Isolierstoffe eingedrungen ist und Aufquellungen verursacht hat. Korrodierte Steckerleisten und Leiterbahnen können von Fachfirmen wieder hergestellt werden. E. Schäden an Kabeln 1. Kabel für Schiffe sind nicht für einen dauernden Kontakt mit Wasser geeignet. Das trifft sowohl auf den Kabelmantel als auch auf die Leiterisolierung zu. Nach dem Eindringen von Wasser z.b. über die Abschlussstellen, kann ein Kabel für eine begrenzte Zeit weiter in Betrieb bleiben, wenn eine Isolationsmessung ergibt, dass der Isolationswiderstand mindestens 1 kω pro Volt der Nennbetriebsspannung beträgt. Zu Kontrollzwecken sollte die Messung in Abständen wiederholt werden, bis das Kabel endgültig ausgetauscht wird. 2. Kabel für Seeschiffe sind in Längsrichtung nicht wasserdicht. Durch den Kapillareffekt kann Wasser aus überfluteten Räumen mehrere Meter über das Niveau des Wasserstandes in einem Kabel aufsteigen. Nach einem derartigen Schaden müssen auch in vertikaler Richtung größere Längen entfernt werden, um beschädigte Kabel zu ersetzen. 3. Grundsätzlich gilt, dass Kabellängen, in die Wasser eingedrungen ist, auszutauschen sind. Eine vollständige Trocknung und das Entfernen von z.b. Salzen, die eventuell mit dem Wasser in das Kabel eingedrungen sind, ist nicht möglich. Daher muss man stets davon ausgehen, dass ein Kabel, in das Wasser eingedrungen ist, zu einem späteren Zeitpunkt ausfällt.

17 VI - Teil 8 Anhang A Checkliste Kapitel 5 Seite A 1 Anhang A Checkliste Sofortmaßnahmen an elektronischen und elektrischen Anlagen und Geräten nach Kontaminierung durch Brandgase, Wasser und Löschmittel 1. Allgemeine Verhaltensregeln während des Brandes Begrenzung der Brandschäden durch eine umsichtige und schnelle Brandbekämpfung mit dem geeigneten Löschmittel. Abschaltung von Lüftern und Klimaanlagen, um die Verteilung von Brandprodukten zu unterbinden und um den Zutritt von Sauerstoff zur Brandstelle zu verhindern. Abschaltung von Brennstoff- und Schmierölpumpen. Absperren aller Tanks, die brennbare Flüssigkeiten enthalten. Absperrung von Druckluftversorgungen, wenn über diese Einrichtungen der Brandstelle Sauerstoff zugeführt werden kann. 2. Allgemeine Verhaltensregeln nach dem Brand Schadensstelle gegen das Betreten Unbefugter sichern. Alle beschädigten und in der Nähe befindlichen nicht lebensnotwendigen elektrischen und elektronischen Geräte abschalten; Batterieversorgung abklemmen. Klimaanlagen außer Betrieb nehmen. Geräte nicht wiedereinschalten, keine Funktionstests durchführen. GL informieren. Zustand dokumentieren. Sanierungsmaßnahmen mit dem GL abstimmen. 3. Sofortmaßnahmen nach Brandschäden (allgemein) Verbliebene Rauchgase ins Freie ableiten (Öffnen von Fenstern, Außentüren etc.) (bei nicht vollständig gelöschten Bränden Gefahr des Wiederaufflammens) Die Brandzone und daran angrenzende Bereiche auf Kontaminierung, verursacht durch Verbrennungsprodukte, untersuchen. Sichere Hinweise auf eine Korrosion sind Farbveränderungen an metallischen Oberflächen von Türbeschlägen, Kühlkörpern von Leistungselektronik, elektrischen Leitern und anderen Objekten.

18 Kapitel 5 Seite A 2 Anhang A Checkliste VI - Teil 8 Transportable elektronische Geräte in trockene, nicht vom Brand betroffene Räume verlagern. Relative Luftfeuchte so schnell wie möglich unter 40 % senken, um den Korrosionsfortschritt zu verhindern (Luftentfeuchter einsetzen). Löschwasser entfernen (siehe Wasserschäden). Nicht betroffene Bereiche gegen Verschleppung von Ruß schützen (Abschottung), dabei Übergangsbereiche wie Türen durch Auslegen von feuchten Lappen oder Fußmatten absichern. Einleitung abschließender Sanierungsmaßnahmen. 4. Sofortmaßnahmen nach Wasserschäden (auch Löschwasser und Schaumlöschmittel) Alle nicht lebensnotwendigen elektrischen Versorgungen sofort abschalten. Gegen Wiedereinschalten sichern (Sicherungen entfernen, Schalter abschließen). Batterieversorgungen abtrennen (auch Backup Batterien in elektronischen Geräten). Wasser abpumpen. Stationäre Geräte und Anlagenteile abdecken und gegen Tropfwasser schützen. Nasse Einrichtungsgegenstände, Stoffe (Vorhänge, Teppiche u. a.) entfernen. Wände, Decken und verbleibende Einrichtungsgegenstände trocken wischen. Boden trocken saugen oder wischen. Elektronische Anlagen und feuchte Einzelteile mit Druckluft abblasen und mit Warmluft trocknen (nicht wärmer als C). Transportable elektronische Geräte in trockene, nicht vom Brand betroffene Räume verlagern. Luftentfeuchter im Schadensraum aufstellen. Einleitung abschließender Sanierungsmaßnahmen. 5. Sofortmaßnahmen nach starkem Staubanfall oder Pulver-Löschmitteleinwirkung Gegen Staub und Korrosion empfindliche Geräte sofort abschalten (Gefahr der Überhitzung, Verschleiß, Kriechströme). Entfernen von Staub und Pulver-Löschmittel. Einleitung abschließender Sanierungsmaßnahmen.

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