DGIQ Projekt IQ-Definition

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1 DGIQ Projekt IQ-Definition Definition des Begriffsfeldes Informationsqualität bzw. Datenqualität Ein Projekt der DGIQ, 2007 Normen und Standards Dr. Jan Philipp Rohweder, Andrea Piro, Joachim Schmid GIQMC, , Bad Soden

2 Das Ziel des Vortrags (Notiz-Folie) Die Zuhörer erhalten eine anwenderbezogene Definition von Informationsqualität die sie Kunden und Kollegen graphisch unterstützt erläutern können. DGIQ Projekt IQ-Definition page 2 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

3 Gliederung Projekt IQ-Definition nächste Schritte DGIQ Projekt IQ-Definition page 3 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

4 Projekt IQ-Definition (Notiz-Folie) Anlass: Daten- bzw. Informationsqualität ist ein sehr komplexes Themenfeld. Zudem gibt es noch keine allgemein akzeptierte Systematik / Nomenklatur für den Erfahrungsaustausch und die Wissensvermittlung Die Mitglieder der DGIQ streben den Erfahrungsaustausch an, nutzen jedoch unterschiedliche Begriffe, Definitionen und Systematiken. Dies erhöht die Kosten der Kommunikation zum Nachteil der Vereinsziele. DGIQ Projekt IQ-Definition page 4 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

5 Projekt IQ-Definition (Notiz-Folie) Projektauftrag: Definition des Begriffs Datenqualität bzw. Informationsqualität sowie der Unterbegriffe, die zur Beschreibung von Datenqualität gebräuchlich sind Konzeptionelle Aufbereitung des Wortfeldes Datenqualität mit allen gebräuchlichen Unterbegriffen mit dem Ziel, in der DGIQ einen einheitlichen Gebrauch der Begriffe zu ermöglichen Klärung und Spezifizierung der Semantik der verwendeten Begriffe Grundlage der IQ-Definitionen sind die Forschungsergebnisse Richard Wangs, die auch die Basis der IQ-Kurse der DGIQ bilden DGIQ Projekt IQ-Definition page 5 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

6 Projekt IQ-Definition Projektziele: Die Definitionen von DQ/IQ sowie der Unterbegriffe sollen folgende Kriterien erfüllen: Vollständigkeit, d.h. alle DGIQ-Mitglieder können ihre DQ/IQ-Themen darin wiederfinden Widerspruchsfreiheit Minimal-Prinzip (Auswahl eines möglichst kleinen Sets von notwendigen Unterbegriffe, um Vollständigkeit zu erreichen) Kommunikationstauglichkeit (Kategorisierung und Visualisierung) Die Integrität der Wang schen Definition wird erhalten DGIQ Projekt IQ-Definition page 6 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

7 Projekt IQ-Definition Projektstruktur Projektsponsor: Projektleitung: Arbeitsgruppenmitglieder: Dr. Marcus Gebauer Dr. Jan Philipp Rohweder Prof. Dr. Knut Hildebrand Joachim Hipp Gerhard Kasten Dirk Malzahn Andrea Piro Joachim Schmid DGIQ Projekt IQ-Definition page 7 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

8 Gliederung Projekt IQ-Definition nächste Schritte DGIQ Projekt IQ-Definition page 8 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

9 IQ-Definition: 15 IQ-Dimensionen (Notiz-Folie) 1) Zugänglichkeit (accessibility): anhand einfacher Verfahren.. 2) Angemessener Umfang (appropriate amount):..menge der verfügbaren.. 3) Glaubwürdigkeit (believability): Zertifikate hohen Qualitätsstandard 4) Vollständigkeit (completeness): nicht fehlen festgelegten Zeitpunkten 5) Übersichtlichkeit (concise representation):...passenden Format 6) Einheitliche Darstellung (consistent representation): auf dieselbe Art 7) Bearbeitbarkeit (ease of manipulation): leicht zu ändern 8) Fehlerfreiheit (free of error): mit der Realität übereinstimmen. 9) Eindeutige Auslegbarkeit (interpretability): in gleicher Art begriffen 10) Objektivität (objectivity): streng sachlich und wertfrei 11) Relevanz (relevancy): für den Anwender notwendige Informationen 12) Hohes Ansehen (reputation): die Informationsquelle hohen..kompetenz 13) Aktualität (timeliness): die tatsächliche Eigenschaft zeitnah abbilden. 14) Verständlichkeit (understandability): unmittelbar verstanden 15) Wertschöpfung (value-added): quantifizierbaren Steigerung.. Zielfunktion DGIQ Projekt IQ-Definition page 9 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

10 IQ-Definition: 15 Dimensionen, 4 Kategorien hohes Ansehen IQ inhärent Fehlerfreiheit Objektivität Glaubwürdigkeit DGIQ Projekt IQ-Definition page 10 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

11 IQ-Definition: 15 Dimensionen, 4 Kategorien Zugänglichkeit Bearbeitbarkeit hohes Ansehen systemunterstützt IQ inhärent Fehlerfreiheit Objektivität Glaubwürdigkeit DGIQ Projekt IQ-Definition page 11 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

12 IQ-Definition: 15 Dimensionen, 4 Kategorien Zugänglichkeit Bearbeitbarkeit Aktualität Wertschöpfung Vollständigkeit Angemessener Umfang Relevanz systemunterstützt IQ inhärent hohes Ansehen Fehlerfreiheit Objektivität zweckabhängig Glaubwürdigkeit DGIQ Projekt IQ-Definition page 12 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

13 IQ-Definition: 15 Dimensionen, 4 Kategorien Zugänglichkeit Bearbeitbarkeit Aktualität Wertschöpfung Vollständigkeit Angemessener Umfang Relevanz systemunterstützt IQ inhärent darstellungsbezogen hohes Ansehen Fehlerfreiheit Objektivität zweckabhängig Glaubwürdigkeit Verständlichkeit Übersichtlichkeit einheitliche Darstellung eindeutige Auslegbarkeit DGIQ Projekt IQ-Definition page 13 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

14 IQ-Definition: Beispiel Eindeutige Auslegbarkeit und Objektivität (Notiz-Folie) Untersuchungsgegenstände Eindeutige Auslegbarkeit: Darstellung Objektivität: Inhalt Fragen zur Bewertung der Qualität in Bezug auf einzelne IQ-Dimensionen Eindeutige Auslegbarkeit: Befragung mehrerer Anwender bzgl. der Auslegbarkeit. Objektivität: Untersuchung der Datenquelle Wie wurde die Information erzeugt? Aktionen zur Steigerung der Qualität in Bezug auf einzelne IQ-Dimensionen Eindeutige Auslegbarkeit: Anpassung der Darstellung an die Bedürfnisse der Anwenderzielgruppe. Objektivität: Steigerung der Objektivität durch Reduktion subjektiver Einflüsse. DGIQ Projekt IQ-Definition page 14 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

15 IQ-Definition: 15 Dimensionen, 4 Kategorien System Zugänglichkeit Bearbeitbarkeit Aktualität hohes Ansehen Nutzung Wertschöpfung Vollständigkeit zweckabhängig systemunterstützt IQ inhärent Fehlerfreiheit Objektivität Inhalt Angemessener Umfang darstellungsbezogen Glaubwürdigkeit Relevanz Verständlichkeit Übersichtlichkeit einheitliche Darstellung eindeutige Auslegbarkeit Darstellung DGIQ Projekt IQ-Definition page 15 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

16 IQ-Definition: Untersuchungsgegenstände (Notiz-Folie) Allen Ordnungsbegriffen ist gemein: Sie führen zu einem bestimmten Untersuchungsgegenstand, der der Beurteilung der Qualität dient Betrachtet werden: Inhalt = Datenfeldinhalt System = Datenverarbeitende System, Oberfläche Darstellung = Ergebnisse (Reports, Statistiken etc.) Nutzung = Kontext der Daten / Prozesse Darstellung der gegenseitigten Abhängigkeit und Beeinflussung. Alle Untersuchungsgegenstände sind gleich wichtig. Eine Gewichtung kann nur durch den Anwender vorgenommen werden. Tipp: alle Untersuchungsgegenstände thematisieren. DGIQ Projekt IQ-Definition page 16 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

17 IQ-Definition: Untersuchungsgegenstände Nutzung System Inhalt Maria Müller Volker Völler Paul Peters Nina Nun Horst Heil 13,50 14,60 19,52 256,23 445, Darstellung DGIQ Projekt IQ-Definition page 17 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

18 IQ-Definition: 15 IQ-Dimensionen - 3 Beispiele (Notiz-Folie) Beispielhafte Darstellung von drei Dimensionen Ziel Vorgehen / Aufbau und Besonderheiten darstellen: Die erste Dimension (Fehlerfreiheit) zeigt wie zwei eng beieinanderliegende Dimensionen idealtypisch getrennt werden. (Fehlerfreiheit und Aktualität) Die zweite Dimension (Vollständigkeit) zeigt wie eine scheinbar eigenständige Dimension in einer anderen aufgeht. (Vollständigkeit und Pünktlichkeit) Die dritte Dimension (Übersichtlichkeit) zeigt wie subjektiv die Definition der Anforderungen sein kann. DGIQ Projekt IQ-Definition page 18 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

19 IQ-Definition: 15 IQ-Dimensionen Fehlerfreiheit (free of error): Informationen sind fehlerfrei, wenn sie mit der Realität übereinstimmen. Stammdaten Bundestag, Bärlin Deutscher Bundestag, Berlin Bewegungsdaten Eingabefehler im Warenwirtschaftssystem führen zu Abweichungen vom tatsächlichen Warenbestand, was zu Lieferengpässen wegen fehlender Nachbestellung führt. Bei jedem Verkauf eines Produktes wird die verkaufte Menge korrekt erfasst, so dass das Warenlager verlässlich automatisch wieder aufgefüllt werden kann. DGIQ Projekt IQ-Definition page 19 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

20 IQ-Definition: 15 IQ-Dimensionen Vollständigkeit (completeness): Informationen sind vollständig, wenn sie nicht fehlen und zu den festgelegten Zeitpunkten in den jeweiligen Prozess-Schritten zur Verfügung stehen. Übersichtlichkeit (concise representation): Informationen sind übersichtlich, wenn genau die benötigten Informationen in einem passenden und leicht fassbaren Format dargestellt sind. DGIQ Projekt IQ-Definition page 20 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

21 Gliederung Projekt IQ-Definition nächste Schritte DGIQ Projekt IQ-Definition page 21 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

22 IQ-Definition: Nächste Schritte Projektergebnisse: - Empfehlung für DGIQ-Mitglieder zur Nutzung in IQ-Projekten/Präsentationen - Veröffentlichung, Schulung, Weiterentwicklung: - Wissenschaftliche Studie zu IQ-Begriffen (analog zu Wang/Strong, 1996) - Erfahrungsberichte zu Metriken an DGIQ einsenden - Änderungsvorschläge zu Begriffen, Definitionen, Beispielen Review-Prozess für Änderungsvorschläge: - 4 DGIQ-Mitglieder senden Formulierungsvorschlag an Vorstand Normen - 3 weitere DGIQ-Mitglieder bewerten nach systematischen Gesichtspunkten (Vollständigkeit, Überschneidungsfreiheit, Verständlichkeit, Wang-Systemat.) - DGIQ-Vorstand Normen versendet Vorschlag und Stellungnahmen - Abstimmung/Verabschiedung auf ordentlicher DGIQ-Mitgliederversammlung DGIQ Projekt IQ-Definition page 22 Autor: Rohweder/Piro/Schmid

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