Ergebnisse der fünften quantitativen Auswirkungsstudie zu Solvency II für Liechtenstein

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1 Ergebnisse der fünften quantitativen Auswirkungsstudie zu Solvency II für Liechtenstein 1. Einführung Die fünfte quantitative Auswirkungsstudie zu Solvency II (QIS5) wurde von der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit EIOPA (vormals CEIOPS) in der zweiten Jahreshälfte 2010 auf Basis der Datenlage zum durchgeführt. Der EIOPA-Report zu QIS5 wurde am 14. März 2011 veröffentlicht. 1 Erstmalig haben mit QIS5 auch die Liechtensteiner Versicherungsunternehmen an einer quantitativen Auswirkungsstudie zu Solvency II teilgenommen. Die FMA hat zusammen mit dem Liechtensteinischen Versicherungsverband die Versicherungsunternehmen dabei in Form von zwei Informationsveranstaltungen unterstützt, bei denen die zugrundeliegende Methodik der technischen Anleitung der QIS5 2 erläutert und für Liechtensteiner Versicherungsunternehmen besonders relevante Details diskutiert wurden. Insgesamt hat die FMA QIS5-Ergebnisse von 13 Unternehmen erhalten, die alle in den Auswertungen von EIO- PA berücksichtigt wurden. Der vorliegende Bericht fasst die wesentlichen Ergebnisse und wichtigsten Erkenntnisse der QIS5 für Liechtenstein zusammen. In Abschnitt 2 wird kurz zur Beteiligung der Liechtensteiner Versicherungsunternehmen und zur Datenqualität der abgegebenen QIS5-Ergebnisse Stellung genommen. Anschliessend werden die QIS5-Ergebnisse in Abschnitt 3 analysiert und bewertet. Die Anmerkungen zur Methodik sind in Abschnitt 4 zusammengefasst, Abschnitt 5 schliesst den Bericht mit einem Fazit und Ausblick hinsichtlich des Stands der Vorbereitungen auf Solvency II ab. 1 EIOPA-TFQIS5-11/001: EIOPA Report on the Fifth Quantitative Impact Study (QIS5) for Solvency II, https://eiopa.europa.eu/fileadmin/tx_dam/files/publications/reports/qis5_report_final.pdf. 2 European Commission: QIS5 Technical Specifications, Annex to Call for Advice from CEIOPS on QIS5, https://eiopa.europa.eu/consultations/qis/quantitative-impact-study-5/technical-specifications/index.html Landstrasse 109 Postfach Vaduz Liechtenstein Telefon Telefax

2 2. Beteiligung und Datenqualität Die QIS5-Teilnehmer stellen gemessen am Prämienvolumen 2009 einen respektablen Marktanteil von 58% dar. Dies ist insbesondere deshalb beachtlich, da es sich um die erste Teilnahme Liechtensteins an einer quantitativen Auswirkungsstudie handelt. Anzahlmässig liegt die Beteiligungsquote an QIS5 bei 32% der Liechtensteiner Versicherungsunternehmen und damit unter dem von der Europäischen Kommission vorgegebenen Ziel von 60%. Dabei ist zu beachten, dass kein Unternehmen aus dem Segment Captives an QIS5 teilgenommen hat, wodurch die geringe Beteiligungsquote etwas relativiert wird. Eine detaillierte Aufteilung der teilnehmenden Unternehmen ist in Abbildung 1 zu finden. Abbildung 1: Teilnahmequoten QIS5 3 alle klein mittel gross Marktabdeckung Anzahl Marktanteil Anzahl Marktanteil Anzahl Marktanteil Anzahl Marktanteil davon: Teil einer Gruppe Lebensversicherung 61% 9 41% 6 27% 3 14% 0 0% 23% Schaden-/Unfall- /Krankenversicherung 24% 4 57% 4 57% 0 0% 0 0% 29% Captives 0% 0 0% 0 0% 0 0% 0 0% 0% gesamt 58% 13 32% 10 24% 3 7% 0 0% 17% Ähnlich wie auch in anderen EWR-Ländern wurden von den Unternehmen in einigen Fällen Vereinfachungen vorgenommen, um innerhalb des sehr engen Zeitrahmens eine Rückmeldung nach dem vorgegebenen Best-Effort-Prinzip liefern zu können. Zusätzlich zum grossen Umfang der Studie und der Komplexität des in QIS5 getesteten Standardmodells für Solvency II mussten die Liechtensteiner Unternehmen auch die Schwierigkeiten aufgrund der erstmaligen Teilnahme an einer QIS meistern. Insbesondere vor diesem Hintergrund ist die Qualität der Rückmeldungen der Liechtensteiner Versicherungsunternehmen als zufriedenstellend anzusehen. Die Rückmeldungen zu QIS5 zeigen jedoch, dass das Standardmodell unter Solvency II besser auf die Bedürfnisse und Fähigkeit kleinerer Unternehmen ausgerichtet werden sollte, z.b. durch Zulässigkeit weiterer Vereinfachungen. In einzelnen Fällen ist die Zuverlässigkeit der gelieferten Ergebnisse durch methodische Schwierigkeiten bei den Berechnungen eingeschränkt (vgl. dazu auch Abschnitt 4). Zusätzlich ist festzustellen, dass viele der Unternehmen mit praktischen Schwierigkeiten bei der Durchführung der QIS5 Berechnungen konfrontiert waren, vor allem der Verfügbarkeit der benötigten Ressourcen, den Anforderungen an die benötigten Bewertungsmodelle sowie dem sehr hohem Detailgrad an benötigten Daten und Annahmen. Diese Schwie- 3 Grössengewichtung nach EIOPA-Kriterien (Solvency I-Werte, Geschäftsjahr 2009): Grösse Schaden/Unfall Leben, Kranken klein weniger als 100 Mio. Bruttoprämien weniger als 1 Mrd. Bruttorückstellungen mittel 100 Mio. - 1 Mrd. Bruttoprämien 1 Mrd Mrd. Bruttorückstellungen gross mehr als 1 Mrd. Bruttoprämien mehr als 10 Mrd. Bruttorückstellungen 2 / 12

3 rigkeiten 4 führten bei vielen Unternehmen zu einem insgesamt hohen Zeitaufwand für die Durchführung von QIS5. Weiterhin ist hinsichtlich der Datenqualität zu berücksichtigen, dass es sich bei den meisten Teilnehmern um noch relativ junge Unternehmen handelt, welche daher meist nicht auf eine geeignete Datenhistorie zurückgreifen können, die für die Herleitung robuster Best-Estimate-Annahmen erforderlich ist. Wie der EIOPA-Report zu QIS5 beruht auch der vorliegende Bericht für Liechtenstein im Wesentlichen auf den von den Teilnehmern eingereichten Daten; es wurden nur geringfügige Korrekturen durch die FMA vorgenommen. Im Rahmen ihrer Auswertungen konnte die FMA nicht abschliessend beurteilen, ob die gelieferten Daten immer in sich konsistent, vollständig und korrekt waren. Teilweise ist das auch auf die Komplexität und Unübersichtlichkeit des QIS5 Spreadsheets zurückzuführen (z.b. fehlende Konsistenzprüfungen sowie Fehler innerhalb des Spreadsheets). Die in den folgenden Abschnitten dargestellten Ergebnisse sollten daher stets innerhalb einer angemessenen Bandbreite interpretiert werden. Bei der QIS5 handelt es sich um einen Test hinsichtlich der Kalibrierung und der konkreten Ausgestaltung der Durchführungsmassnahmen für die Einführung von Solvency II. Die endgültigen Durchführungsmassnahmen stehen noch nicht fest, die QIS5-Ergebnisse sollen aber von der Europäischen Kommission dabei berücksichtigt werden. Dies muss bei der Einschätzung und Interpretation des vorliegenden Berichts berücksichtigt werden, insbesondere im Hinblick auf Schlussfolgerungen bezüglich der zu erwartenden Solvenzquoten nach Inkrafttreten von Solvency II. 4 Für Details siehe Abschnitt 4. 3 / 12

4 3. Analyse der Ergebnisse Ein direkter Vergleich der QIS5-Ergebnisse mit der Solvenzbewertung gemäss dem aktuellen Solvency I Regime ist nur begrenzt möglich, da sich bereits die grundlegende Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten stark unterscheidet. Weiterhin sind die in Abschnitt 2 ausgeführten Einschränkungen hinsichtlich der Datenqualität und der Testcharakter von QIS5 zu berücksichtigen. Nachfolgend sind analog zum EIOPA-Report einige Kennzahlen zu den QIS5-Ergebnissen für Liechtenstein dargestellt. Dabei wurde bei allen Auswertungen, die auf den QIS5-Kapitalanforderungen SCR oder MCR beruhen, ein teilnehmendes Unternehmen nicht berücksichtigt, da von diesem Unternehmen nicht alle relevanten Risikomodule berechnet wurden und die dargestellten Ergebnisse dadurch verzerrt wären. Ansonsten wurden alle Unternehmen berücksichtigt, auch wenn evtl. einzelne Risikomodule von den Unternehmen nicht berechnet wurden. Der Kapitalüberschuss 5 der teilnehmenden Unternehmen steigt von ca. 167 Mio. CHF unter Solvency I auf ca. 305 Mio. CHF unter QIS5, wobei der Überschuss gegenüber dem MCR ca. 509 Mio. CHF beträgt. Für die zugehörigen Solvabilitätsquoten ergibt sich für Liechtenstein ein vergleichbares Bild wie auf EWR- Ebene; vgl. dazu Abbildung 2. Abbildung 2: Solvabilitätsvergleich Solvency I und QIS5 QIS5 Solvency I SCR MCR Liechtenstein 254% 174% 446% EWR 310% 165% 466% Der Vergleich der aggregierten Solvenzbilanzen unter Solvency I und QIS5 ist in Abbildung 3 dargestellt und zeigt, dass sich der Anteil der Eigenmittel an der Bilanzsumme verdoppelt hat. Die anrechenbaren Eigenmittel aller teilnehmenden Unternehmen sind von 276 Mio. CHF auf 719 Mio. CHF gestiegen. Ebenso ist jedoch auch die Solvenzkapitalanforderung der teilnehmenden Unternehmen von 109 Mio. CHF unter Solvency I auf 413 Mio. CHF unter QIS5 gestiegen. Die daraus berechneten Solvabilitätsquoten sind mehrheitlich gesunken, liegen aber (im Gegensatz zu anderen EWR-Ländern) für alle Unternehmen über 100% (vgl. dazu Abbildung 4). 5 Der Kapitalüberschuss ist hierbei definiert als Differenz aus den anrechenbaren Eigenmitteln bzgl. SCR (bzw. MCR) und der Kapitalanforderung (SCR bzw. MCR). Im Gegensatz zum EIOPA-Report wurden für diese Berechnungen nur die an QIS5 teilnehmenden Unternehmen mit ihren jeweiligen Solvency I Kennzahlen berücksichtigt. 4 / 12

5 Abbildung 3: Vergleich der Solvenzbilanzen unter Solvency I und QIS5 (aggregiert) Abbildung 4: Solvabilitätsquoten QIS5 5 / 12

6 Ein Vergleich der Anteile der Teilrisiken am gesamten SCR zeigt, dass das versicherungstechnische Risiko (70% des SCR) und das Marktrisiko (49% des SCR) die klar dominierenden Risiken darstellen (vgl. dazu Abbildung 5), wohingegen das Ausfallrisiko und das Risiko bzgl. immaterieller Vermögensgegenstände nicht materiell sind. Das SCR aus operationellem Risiko (5% des SCR) und die Risikominderung durch zukünftige Überschussbeteiligung sowie latente Steuern (-6% des SCR) 6 sind in ähnlicher Grössenordnung. Abbildung 5: Zusammensetzung des SCR (alle Unternehmen) Der Vergleich mit den entsprechenden Ergebnissen auf EWR-Ebene zeigt, dass der Anteil des Marktrisikos am SCR in Liechtenstein nur etwa halb so gross wie im EWR-Durchschnitt ausfällt. Grund hierfür ist vor allem die Tatsache, dass der Grossteil der Bestände der Liechtensteiner Lebensversicherer aus fondsgebundenen und anteilgebundenen Versicherungen besteht, die aus Sicht des Versicherungsunternehmens im Vergleich zu klassischen Lebensversicherungen ein deutlich geringeres Marktrisiko aufweisen. Im Gegenzug fällt dafür der Abzug durch risikomindernde Effekte in Liechtenstein wesentlich geringer aus, da die Überschussbeteiligung insgesamt kaum eine Rolle spielt. Der Anteil des versicherungstechnischen Risikos am gesamten SCR fällt in Liechtenstein mit 70% etwas höher aus als auf EWR-Ebene (66%). Dies ist wie oben beschrieben durch die Art der Versicherungsverträge und den deutlich geringeren Anteil des Marktrisikos begründet (Schwerpunkt bei fondsgebundenen und anteilgebundenen Lebensversicherungen, bei denen der Versicherungsnehmer das Anlagerisiko trägt). Die entsprechenden Anteile des Ausfallrisikos (2% vs. 12% im EWR-Durchschnitt) und des operationellen Risikos (5% vs. 8% im EWR-Durchschnitt) hingegen sind etwas niedriger als im EWR-Durchschnitt. 6 Die Zuverlässigkeit der Angabe zur Risikominderung ist eingeschränkt durch die Unsicherheiten aufgrund der beobachteten Inkonsistenzen bei der Auslegung der QIS5-Methodik, vgl. Abschnitt / 12

7 Eine nach Sparten getrennte Betrachtung zeigt, dass das Marktrisiko für Lebensversicherer (42% des BSCR 7 ) eine deutlich wichtigere Rolle spielt als für Schaden-/Unfallversicherer (16% des BSCR). Für das versicherungstechnische Risiko ergibt sich ein umgekehrtes Bild, da dies das klar dominierende Risiko für Schaden-/Unfallversicherer ist (72% des BSCR); der Anteil für Lebensversicherer ist etwas geringer (56% des BSCR). Die Zusammensetzung des SCR für Marktrisiken ist in Abbildung 6 dargestellt. Hieraus ist ersichtlich, dass für die Liechtensteiner Versicherer das Aktien- und das Währungsrisiko die wichtigsten Risiken darstellen, gefolgt von Zins- und Spreadrisiko. Alle weiteren Risiken spielen für die Liechtensteiner Versicherer keine bedeutende Rolle. Ein Vergleich der Aufteilung des Marktrisikos mit den Ergebnissen auf EWR-Ebene zeigt sehr ähnliche Anteile für Zins- und Aktienrisiko und einen etwas geringeren Anteil für das Spreadrisiko. Deutlicher fällt der Unterschied beim Währungsrisiko aus, das auf EWR-Ebene nur 10% des SCR für Marktrisiken beträgt. Dies ist jedoch nicht überraschend, da das Währungsrisiko aufgrund der Marktgegebenheiten in Liechtenstein eine besondere Rolle spielt. Typischerweise entstehen den Liechtensteiner Versicherungsunternehmen Ausgaben für Verwaltung, Personal etc. in Schweizer Franken, wohingegen die Einnahmen aus den Versicherungsverträgen meist vom aktuellen Wechselkurs zum Euro oder anderen Währungen abhängen. Bzgl. der Berücksichtigung dieser Gegebenheiten im Rahmen des Standardmodells bestehen noch einige methodische Unklarheiten (vgl. Abschnitt 4), wodurch die Zuverlässigkeit dieser Angaben beeinträchtigt ist. Abbildung 6: Zusammensetzung des SCR für Marktrisiken (alle Unternehmen) 7 Die Basissolvenzkapitalanforderung (BSCR) ergibt sich durch Aggregation der Solvenzkapitalanforderungen für die Risikomodule Marktrisiko, Ausfallrisiko, versicherungstechnisches Risiko Leben/Kranken/Schaden und Risiko aus immateriellen Vermögensgegenständen; hierbei werden Diversifikationseffekte zwischen den Risikomodulen berücksichtigt. Das SCR ergibt sich aus dem BSCR durch Addition des SCR für operationelles Risiko sowie Subtraktion der Risikominderung durch zukünftige Überschussbeteiligung und latente Steuern. 7 / 12

8 Der Blick auf die Zusammensetzung des versicherungstechnischen Risikos aller Lebensversicherer zeigt, dass dieses Risiko stark vom Stornorisiko dominiert wird. Dies ist wiederum durch die Art der Versicherungsverträge (vor allem fondsgebundene und anteilgebundene Lebensversicherungen mit geringem biometrischen Risiko) begründet. Im Vergleich zu den Ergebnissen auf EWR-Ebene ist weiterhin zu bemerken, dass das Langlebigkeitsrisiko für Liechtenstein deutlich geringer ausfällt. Der Anteil der anderen Teilrisiken des versicherungstechnischen Risikos entspricht in etwa dem EWR-Niveau. Die Zusammensetzung des versicherungstechnischen Risikos der Lebensversicherer ist in Abbildung 7 dargestellt. Abbildung 7: Zusammensetzung des SCR für versicherungstechnische Risiken (Leben) Die Zusammensetzung des versicherungstechnischen Risikos der Schaden-/Unfallversicherer ist in Abbildung 8 dargestellt und weist nur geringfügige Unterschiede zu den Ergebnissen auf EWR-Ebene auf. Dabei ist zu berücksichtigen,dass diese Auswertung aufgrund der geringen Anzahl der Teilnehmer aus dem Bereich der Schaden-/Unfallversicherung nicht repräsentativ ist. Abbildung 8: Zusammensetzung des SCR für versicherungstechnische Risiken (Schaden/Unfall) 8 / 12

9 4. Anmerkungen zur Methodik Neben den quantitativen Ergebnissen wurden im Rahmen der QIS5 von den Unternehmen auch Angaben in den qualitativen Fragebogen abgegeben. Von dieser Möglichkeit der kritischen Stellungnahme zur vorgegebenen Methodik wurde von allen Unternehmen Gebrauch gemacht, wenn auch in deutlich unterschiedlichem Umfang. Teilweise scheint dies durch den sehr grossen zeitlichen Aufwand begründet zu sein, der für die umfangreichen und komplexen quantitativen Berechnungen zu leisten war. Zusätzlich wurden die wesentlichen Ergebnisse und wichtigsten Erkenntnisse aus QIS5 mit Vertretern des Liechtensteinischen Versicherungsverbandes diskutiert. Nachfolgend werden die aus Sicht der FMA wichtigsten Anmerkungen zur QIS5-Methodik zusammengefasst. 4.1 Übergreifende Aspekte Übergreifend wurde von den Teilnehmern die Komplexität des QIS5-Standardmodells kritisiert. Dadurch erscheint es manchen Teilnehmern insbesondere nicht möglich, einfach und schnell stabile Ergebnisse zu erhalten und daraus Rückschlüsse für die Unternehmenssteuerung abzuleiten. Die hohe Komplexität ist insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen problematisch, deren Anteil in Liechtenstein relativ hoch ist. Daher ist eine deutliche Vereinfachung des Modells auch aus Sicht der FMA erforderlich, z.b. hinsichtlich der Themen Look-through bei Investmentfonds im Rahmen der fondsgebundenen und anteilgebundenen Lebensversicherung, Bewertung von Optionen und Garantien, zulässige Approximationen für die Bestimmung des Best Estimate kleiner Teilportfolios und der Bewertung von Rückversicherungsforderungen. Zusätzlich sind auch konkrete Leitlinien hinsichtlich der Umsetzung des Proportionalitätsprinzips wünschenswert. Grundsätzlich erlauben die Solvency II Rahmenrichtlinie (und auch die QIS5 Spezifikationen) im Rahmen des so genannten Proportionalitätsprinzips die Anwendung von Bewertungsansätzen, die einerseits kompatibel mit den Bewertungsprinzipien sind (insbesondere dem marktkonsistenten Ansatz) und andererseits der Wesensart, dem Umfang und der Komplexität der Risiken des jeweiligen Versicherungsunternehmen angemessen sind. Dabei ist sicherzustellen, dass eine verhältnismässige Anwendung der Vorschriften insbesondere auf kleine Versicherungsunternehmen gewährleistet ist. 4.2 Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten Insgesamt erscheint die Bewertungsmethodik angemessen und praktikabel. Allerdings wurde eine inkonsistente Vorgehensweise hinsichtlich der Bewertung immaterieller Vermögensgegenstände und der Berechnung von latenten Steuern beobachtet. Insbesondere für die Bewertung latenter Steuern erscheint eine genauere Anleitung erforderlich, um eine einheitliche und konsistente Vorgehensweise sicherzustellen. Die Ermittlung latenter Steuern wurde auch von EIOPA als der Bereich mit den grössten Schwierigkeiten hinsichtlich der Bewertung von Aktiven und Passiven (mit Ausnahme der versicherungstechnischen Rückstellungen) identifiziert. 4.3 Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen Hinsichtlich der versicherungstechnischen Rückstellung für fondsgebundene und anteilgebundene Versicherungen ist festzuhalten, dass durch die teilnehmenden Unternehmen i.d.r. keine Bewertung als Ganzes erfolgte, sondern eine separate Ermittlung von Best Estimate und Risikomarge. Dies erscheint sachgerecht und konsistent mit den technischen Spezifikationen zu QIS5. Bzgl. der zugrunde liegenden Cashflow- Projektionsmodelle besteht bei vielen Unternehmen noch Weiterentwicklungs- und Verfeinerungsbedarf. Die grössten methodischen Schwierigkeiten aus Sicht der Liechtensteiner Lebensversicherungsunternehmen bestehen bzgl. der Bewertung von Optionen und Garantien (inkl. Managementregeln) sowie der Defi- 9 / 12

10 nition der Vertragsabgrenzung (boundary of the contract). Letztere legt den anzusetzenden Projektionshorizont für die Cashflow-Projektion und die Bewertung fest. Da die Unternehmen bei den meisten fondsbzw. anteilgebundenen Lebensversicherungen eine unbegrenzte Anpassungsmöglichkeit hinsichtlich der Kosten haben, würden diese Verträge gemäss der QIS5 Methodik nur bis zum nächsten möglichen Anpassungstermin betrachtet werden. Es bleibt zu prüfen, ob dies aus Solvenzsicht sachgerecht ist. Auch von anderen EWR-Ländern wurden verschiedene Kritikpunkte zur Definition der Vertragsabgrenzung geäussert und im EIOPA-Report dargestellt. Im Bereich der Lebensversicherung erscheint die bisherige vorgegebene Methodik zur Berücksichtigung des erwarteten Ausfalls eines Rückversicherers in all den Fällen nicht sachgerecht, in denen sich ein negativer Barwert für die zukünftigen Cashflows aus den Rückversicherungsverträgen ergibt. Die Rückmeldungen aus Liechtenstein zur Berechnung der Risikomarge decken sich mit denen auf EWR- Ebene. Fast alle Unternehmen haben für die Berechnung auf eine der möglichen Vereinfachungen gemäss der technischen Anleitung zurückgegriffen. Diese Vereinfachungen sollten aus Praktikabilitätsgründen unbedingt beibehalten werden. Hinsichtlich der für die Risikomarge zu berücksichtigenden Risiken war insbesondere das unvermeidbare Marktrisiko problematisch. Hierzu erscheint eine genauere Anleitung erforderlich, um ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten. Ausserdem besteht Verbesserungsbedarf hinsichtlich der für die Projektion des SCR verwendeten Treiber. Hinsichtlich der Berücksichtigung einer Illiquiditätsprämie für die Bestimmung der versicherungstechnischen Rückstellungen war eine uneinheitliche Vorgehensweise der Teilnehmer zu beobachten. Diese Beobachtungen wurden auch auf EWR-Ebene gemacht. Um eine einheitliche Vorgehensweise zu gewährleisten, sind daher genauere Vorgaben bzgl. der anzusetzenden Illiquiditätsprämie für die jeweiligen Versicherungsprodukte auf europäischer Ebene erforderlich. Insbesondere sollte hierbei die Anwendung einer Illiquiditätsprämie für die Bewertung von fonds- und anteilgebundenen Lebensversicherungen diskutiert werden. 4.4 Bestimmung der Eigenmittel Insgesamt erscheint der Ansatz zur Bestimmung, Einteilung und Begrenzung der Eigenmittel angemessen und praktikabel. Allerdings hat die für die Berechnung der erwarteten Gewinne aus zukünftigen Prämieneinnahmen (expected profits included in future premiums, EPIFP) vorgeschlagene Methodik zu Schwierigkeiten geführt. Hierzu erscheint eine weitere Klarstellung zum Berechnungsansatz und dem Anwendungsbereich erforderlich, insbesondere hinsichtlich der zu treffenden Annahmen für eine (hypothetische) Beitragsfreistellung. Aufgrund dieser Probleme und der Komplexität der erforderlichen Berechnungen wurde diese Grösse von den meisten Unternehmen in Liechtenstein nicht berechnet. Die Begrenzungen der anrechenbaren Eigenmittel im Zusammenhang mit der Einteilung in Tier 1-3 war nur für wenige Unternehmen relevant; ergänzende Eigenmittel waren für keines der Unternehmen relevant. 4.5 Berechnung der Solvenzkapitalanforderung (SCR) Ein wesentlicher Kritikpunkt bezieht sich auf das Prinzip des Look-through bei Investmentfonds, der in QIS5 auf Einzelvertragsbasis gefordert wurde (bzgl. Asset Allokation, Währung, Duration und Ratings). Die hierzu benötigten Daten sind jedoch vielfach nicht verfügbar. Selbst wenn die benötigten Datendetails verfügbar wären, so stellen sie nur eine Momentaufnahme (z.b. zum Jahresende) mit begrenztem Mehrwert für die Berechnung der Kapitalanforderung dar. Aus diesen Gründen erscheinen Vereinfachungen hierzu zwingend erforderlich, auch um dem Proportionalitätsprinzip Rechnung zu tragen. Bei der Formulierung der 10 / 12

11 Anforderungen an die Anwendbarkeit dieser Vereinfachungen sollten insbesondere die zu erwartenden quantitativen Auswirkungen auf das SCR berücksichtigt werden. Weiterhin spielt das Währungsrisiko für Liechtenstein eine besondere Rolle, da das Versicherungsgeschäft zum überwiegenden Teil in einer von der Landeswährung abweichenden Währung gezeichnet wird (dies gilt sowohl für die Lebens- als auch für die Schaden-/Unfallversicherung). Somit wirken sich Wechselkursänderungen des Schweizer Franken stark auf die Erträge der Versicherungsverträge aus. 8 Aus diesen Gründen stellt das Währungsrisiko ein materielles Risiko für Liechtensteiner Unternehmen dar. Daher erscheint eine Überprüfung des Aufbaus und der Kalibrierung des Währungsrisikos angebracht. Dabei sollten insbesondere die methodischen Unklarheiten hinsichtlich der Definition des Währungsstresses und der Anwendung des Stresses auf mehrere Währungen geklärt werden. Zusätzlich ist eine Klarstellung erforderlich, inwieweit dieses Risikos als hedgebar angesehen werden kann und ob es somit bei der Berechnung der Risikomarge zu berücksichtigt ist. Die für das Ausfallrisikos durchzuführenden Berechnungen wurden von den Teilnehmern vielfach als zu komplex und aufwändig kritisiert, insbesondere die Bestimmung des Loss-given-default. Die Einrichtung einer zentralen Datenbank für Ratings wurde vorgeschlagen, wodurch die Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen erhöht und gleichzeitig der Aufwand für die Bestimmung des Ausfallrisikos reduziert werden könnte. Auch hier erscheinen weitere Vereinfachungen im Rahmen des Proportionalitätsprinzips wünschenswert. Im Bereich der Schaden-/Unfallversicherung entsprechen die Rückmeldungen der Liechtensteiner Unternehmen zum versicherungstechnischen Risiko denen des EIOPA-Reports. Konkret erschien den Teilnehmern vor allem die Kalibrierung des Katastrophenrisikos unangemessen hoch. Weiterhin wurde die Datenanforderung hinsichtlich der Risikokonzentration teilweise als zu hoch angesehen und die Möglichkeit der Berücksichtigung von risikomindernden Vertragsbesonderheiten bei den Katastrophenszenarien bemängelt. In manchen Bereichen wurden im Rahmen der Auswertungen der QIS5-Ergebnisse Inkonsistenzen bei der Auslegung der QIS5-Methodik sowie Abweichungen von der vorgegebenen Methodik festgestellt. Dies betrifft insbesondere die Berücksichtigung der risikomindernden Effekte aus zukünftiger Überschussbeteiligung (Ermittlung von Brutto- und Netto-SCR) und latenten Steuern. Hierzu wurde von den Teilnehmern fast ausschliesslich der modulare Ansatz verwendet; die Berechnung des äquivalenten Szenarios (single equivalent scenario) wurde meist nicht durchgeführt, da dieser Ansatz als unklar und sehr aufwändig angesehen wurde. Aus Sicht der FMA besteht insbesondere zur Berücksichtigung von latenten Steuern Klärungsbedarf auf europäischer Ebene. 4.6 Berechnung der Mindestkapitalanforderung (MCR) Zur Berechnung der Mindestkapitalanforderung (MCR) wurde von einzelnen Teilnehmern die Kalibrierung einzelner Faktoren kritisiert. Die generelle Methodik erscheint jedoch angemessen und praktikabel. Für einige Unternehmen war die absolute Untergrenze für das MCR relevant, wodurch es in manchen Fällen dazu kam, dass das MCR oberhalb des SCR lag. Bei allen Unternehmen überstiegen die für das MCR anrechenbaren Eigenmittel die Mindestkapitalanforderung. 8 Vgl. Abschnitt 3. Dies gilt auch für die Schaden-/Unfallversicherung, da auch dort Ausgaben für Verwaltung, Personal, etc. in Schweizer Franken anfallen, wohingegen die Einnahmen aus den Versicherungsverträgen meist vom aktuellen Wechselkurs zum Euro oder anderen Währungen abhängen. 11 / 12

12 5. Fazit und Ausblick Zusammenfassend kann die Teilnahme Liechtensteins an QIS5 als Test für die zukünftigen Solvabilitätsanforderungen unter Solvency II als Erfolg betrachtet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass aus heutiger Sicht durch die Einführung von Solvency II keine übermässig negativen Konsequenzen für den Standort Liechtenstein zu erwarten sind, auch wenn die neuen Solvenzkapitalanforderungen für die Unternehmen eine erhebliche Änderung darstellen werden und im Einzelnen auch Veränderungen der Produktlandschaft bewirken können. Die in Abschnitt 2 genannten Einschränkungen hinsichtlich der Zuverlässigkeit der gelieferten Ergebnisse und der Datenqualität sind insbesondere vor dem Hintergrund nicht überraschend, dass es für die Liechtensteiner Versicherer die erste Teilnahme an einer Auswirkungsstudie für Solvency II war und es sich bei den Teilnehmern grösstenteils um kleine und mittelgrosse sowie oft noch relativ junge Unternehmen handelte. Ähnliche Beobachtungen wurden auch in anderen Ländern gemacht. Die Rückmeldungen der Teilnehmer an QIS5 haben auch den Stand der Vorbereitungen für Solvency II aufgezeigt, insbesondere hinsichtlich der Umsetzung des zukünftigen Standardmodells. Die Unternehmen haben diesbezüglich vor allem auf den hohen Bedarf an Ressourcen hingewiesen, welche derzeit häufig noch nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung stehen. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Verfügbarkeit, die Qualität und der Detailgrad der benötigten Daten, vor allem für die Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen und die Berechnung des SCR. Die Durchführung von QIS5 hat allen Beteiligten gezeigt, in welchen Bereichen noch weiterer Vorbereitungsbedarf besteht. Dazu zählen neben der vertieften Einarbeitung in die Methodik des Standardmodells auch die Weiterentwicklung der Bewertungsmodelle, die Aufbereitung der zur Herleitung von Best Estimate Annahmen erforderlichen Daten sowie die detaillierte Analyse und Interpretation der QIS5-Ergebnisse. Hierfür müssen die Unternehmen weiter qualifizierte Ressourcen bis zum Start von Solvency II aufbauen. Vor allem die Analyse der Treiber für die Solvenzkapitalanforderungen und die Berücksichtigung der Ergebnisse der Solvenzberechnungen in Rahmen der Unternehmenssteuerung stellen grosse Herausforderungen dar, insbesondere für kleine Unternehmen. QIS5 hat gezeigt, dass das getestete Modell an vielen Stellen für ein Standardmodell zu komplex ist. Entsprechende Vereinfachungen erscheinen erforderlich, um im Rahmen des Proportionalitätsprinzips ein für die Anforderungen und Möglichkeiten kleiner Unternehmen angemessenes Modell zu erreichen. Zusätzlich sind konkretere Anleitungen wünschenswert, um eine einheitliche Anwendung des Standardmodells zu gewährleisten. Bis zum geplanten Inkrafttreten von Solvency II am wird das in QIS5 getestete Standardmodell auf europäischer Ebene noch weiterentwickelt. Hierfür sind aus Sicht der FMA die in Abschnitt 4 aufgeführten methodischen Anmerkungen zu berücksichtigen, die zum Grossteil auch im EIOPA- Report zu finden sind. Da der Anteil kleiner Unternehmen in Liechtenstein besonders hoch ist, sind die Umsetzung des Proportionalitätsprinzips und die Zulässigkeit von Vereinfachungen wesentliche Anliegen der FMA. Zusätzlich zur Vorbereitung auf die quantitativen Anforderungen der ersten Säule von Solvency II werden auch die Liechtensteiner Versicherungsunternehmen noch weitere Anstrengungen erbringen müssen, um auch den zukünftigen qualitativen Anforderungen von Säule 2 (z.b. ORSA) und den Berichterstattungs- und Veröffentlichungspflichten gemäss Säule 3 gerecht zu werden. Vaduz, Mai / 12

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